Katrin Kraus's research while affiliated with University of Zurich and other places

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Vocationality refers to a specific form of work and the related educational processes. It is oriented towards the two target dimensions of the ability to act in the world of work and the competence to shape one’s own occupational biography. It comprises the elements of vocational knowledge and skills, generic competences, general education, vocatio...
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Bildungsräume sind eine spezifische Form von Sozialräumen und benennen die räumliche Dimension von Bildungsprozessen. Bildungsräume entstehen durch die Aneignung von Orten in Bildungsprozessen, d. h. in Prozessen, in denen Menschen sich aktiv mit Bildungsinhalten auseinandersetzen. In dieser Auseinandersetzung nehmen sie auch auf räumliche Aspekte...
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Mit dem konstatierten Bedeutungsgewinn und Professionalisierungsschub der Hochschullehre steigen auch die Anforderungen an strukturierende Referenzpunkte wie etwa Kompetenzprofile. Diese bilden einerseits einen Ankerpunkt für die Hochschulentwicklung, da sie eine vorgängige Verständigung über geteilte Anforderungen an die Lehre bedingen. Anderseits...
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Die beständige Weiterentwicklung der eigenen Professionalität gehört heute zu den Erwartungen an den Lehrberuf (vgl. z. B. Hascher 2014, Terhart 2011). Neben dem entsprechenden Selbstverständnis der Lehrpersonen braucht es dafür auch eine gefestigte Profession und eine beständige Schulentwicklung. Im folgenden Beitrag geht es darum, die Bedeutung d...
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Ausgehend von organisationalen Analyseperspektiven refl ektiert der Beitrag den Beginn der Pandemiephase mit Fokus auf den Leistungsbereich Weiterbildung an Pädagogischen Hochschulen als Ausgangspunkt für Hochschulentwicklung. Nach einer Rekapitulation des institutionellen Kontexts im ersten Teil greift der Beitrag im zweiten Teil insbesondere drei...
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Der Beitrag nimmt verschiedene Facetten der Raumbezogenheit der Erwachsenenbildung auf und geht dabei auf vermittelnde und disponierende Tätigkeiten sowie das Selbstverständnis der Erwachsenenbildung ein. Er zeigt auf der Grundlage eines prozesshaften Raumbegriffs auf, dass Raum als Ressource für die Erwachsenenbildung nicht einfach vorhanden und n...
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Der (Lern-)Raum rückt als eine zentrale Dimension von Lehr-/Lernprozessen auch in der Erwachsenenbildung zunehmend in den Fokus. Unterschiedliche theoretische Zugänge ermöglichen einen multiperspektivischen Blick auf die Frage, wie sich professionelles Handeln und Organisation unter einer (Lern-)Raumperspektive formieren und Raum konstituieren. Erw...
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Zusammenfassung In der Debatte um demografischen Wandel und Fachkräftemangel wurden die mit Einfacharbeit und alternden Belegschaften verbundenen Herausforderungen bislang kaum in den Blick genommen. Hinweise in der Forschungsliteratur zeigen jedoch, dass in diesem bislang vernachlässigten Themenfeld sowohl auf Seiten der Unternehmen als auch auf S...
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In der Debatte um demografischen Wandel und Fachkräftemangel wurden die mit Einfacharbeit und alternden Belegschaften verbundenen Herausforderungen bislang kaum in den Blick genommen. Hinweise in der Forschungsliteratur zeigen jedoch, dass in diesem bislang vernachlässigten Themenfeld sowohl auf Seiten der Unternehmen als auch auf Seiten der Forsch...
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Der Beitrag knüpft an theoretische Figur der Bildungsgestalten an und bezieht diese auf die Entwicklung von Professionalität und die Funktion einer professionalitätsorientierten Bildung. Mit Bezug zum entsprechenden Diskurs in der Erwachsenenbildung/Weiterbildung wird Professionalität bestimmt und dabei der Bezug von individueller Professionalitäts...
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Professionalität entwickelt sich ausgehend vom Studium in einem Prozess während der gesamten Ausübung des Lehrberufs. Das Konzept der iterativen Bildung versteht professionalitätsbezogene Bildungsprozesse als mehrdimensionale Verschränkung von Studium, praktischer Tätigkeit und damit verbundenen Lernprozessen sowie wiederkehrender Teilnahme an orga...
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Lernen ist zeitlich und räumlich situiert. Analog zur zeitlichen Dimension der "Temporalität des Lernens" (Schmidt-Lauff 2008) kann man seine räumliche Gebundenheit als "Lokalität des Lernens" bezeichnen. Lokalität des Lernens bedeutet, dass es in der jeweiligen Situation eingebunden ist in die materielle und soziale Dimension des Raums sowie die s...
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Ziel des vorliegenden Beitrags ist es, die Beschäftigung mit den Teilnehmenden als zentralen Referenzfiguren entlang der historischen Entwicklung der EB/WB in Deutschland2 zu rekonstruieren. Dabei zeigt sich, dass die Art der Erforschung von Weiterbildungsteilnahme jeweils in engem Zusammenhang steht mit dem zeitgenössischen Selbstverständnis und d...
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Der (Lern-)Raum rückt als eine zentrale Dimension von Lehr-/Lernprozessen auch in der Erwachsenenbildung zunehmend in den Fokus. Unterschiedliche theoretische Zugänge ermöglichen einen multiperspektivischen Blick auf die Frage, wie sich professionelles Handeln und Organisation unter einer (Lern-)Raumperspektive formieren und Raum konstituieren. Erw...
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Das Konzept der Aneignung ist in der Erwachsenenbildung/Weiterbildung mit Bezug auf Inhalte, Angebote und Orte von großer Bedeutung. Für den Inhaltsaspekt betont das Aneignungskonzept die eigenlogische und aktive Tätigkeit der Teilnehmenden als entscheidende Größe für den Wissenszuwachs. Die Aufbereitung und Darbietung von Wissen in Kursen, Worksho...
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Erwachsenenbildner und Weiterbildnerinnen erwerben ihre berufliche Qualifizierung in der Schweiz überwiegend im Alter zwischen 41-50 Jahren und auch die Mehrheit der Berufstätigen in der EB/WB ist in diesem Alterssegment. Erwachsenenbildung/Weiterbildung wird somit tendenziell als "Zeitberuf" erlernt. Im Berufsfeld sind - insbesondere bei den Haupt...
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Deutschland und die Schweiz haben unterschiedliche Strukturen der Aus- und Weiterbildung des Personals in der Erwachsenen-/Weiterbildung. Wahrend sich in Deutschland hauptsachlich eine akademische Professionalisierung etabliert hat, die auf disponierende, konzeptionelle und leitende Aufgaben ausgerichtet ist, sind die Abschlüsse in der Schweiz im B...
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Es gibt anforderungs- und entwicklungsorientierte Verfahren der Kompetenzbilanzierung. Für ersteres ist ein aus einer beruflichen Tätigkeit abgeleitetes Anforderungsprofil und für letztere Selbstbeurteilungen kennzeichnend. Das hier untersuchte Validierungsverfahren in der Erwachsenenbildung verbindet beide Orientierungen: Referenzrahmen sind klar...
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„Krise der Arbeitsgesellschaft?“ – dieser Titel des 21. Soziologentages steht für eine deutliche Intensivierung der diskursiven Auseinandersetzung um die gesellschaftliche und ökonomische Bedeutung der Transformation der Industriegesellschaft in Deutschland (Matthes 1983). Dies beinhaltete auch eine kritische Auseinandersetzung mit der beruflichen...
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Eine wachsende Zahl von Jugendlichen hat Schwierigkeiten beim Einstieg in Ausbildung und Arbeitsmarkt, wodurch auch die gesellschaftliche Integrationsfunktion des Berufsbildungssystems geschwächt wird. Case Management Berufsbildung (CMBB) soll hier Abhilfe schaffen. Eine Argumentationsanalyse der entsprechenden Konzepte zeigt, dass CMBB in erster L...
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This paper summarizes the state of affairs of European research on ageing and work. After a close inspection of the age construct, an overview is presented of research in four areas: the relationship between age and HR-policies, early retirement, age and performance/employability, age and health/well-being. The overview results in a research agenda...
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In Rahmen einer Fallstudie zur Initiierung und Konzeptionierung von Case Management (CM) in der Schweizer Berufsbildung werden unter einer Governance- und einer Transferperspektive zwei Fragen untersucht: (1) Wie initiiert der Bund im komplexen Kompetenzgefüge mit den Kantonen CM als Steuerungsmodell? Der Beitrag analysiert die Strategie des Bundes...
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Lernorte werden im vorliegenden Beitrag als Angebot zur Aneignung eines Ortes unter einer pädagogischen Prämisse verstanden. Grundlage hierfür ist der theoretische Ansatz des sozialen Raums, der im Beitrag zunächst als pädagogischer Raum spezifiziert wird. Konstitutive Elemente des pädagogischen Raums sind Lehrende, Lernende, soziale Objekte, Wisse...
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Starting point is the "vocational system" typical of the German context which emerged at the turn of the twentieth century. Its stability and dynamics are based on the close link between structures of vocational training and the concept of vocation. Thus, the author confronts structural and conceptual fundamentals of vocational training in Germany...
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Employability bezeichnet die Fähigkeit und Bereitschaft, verschiedene Phasen eines Anstellungsverhältnisses zu meistern und dazu seine gesamten Kompetenzen und seine Arbeitskraft laufend den Anforderungen des Arbeitsmarktes anzupassen. Im deutschen Sprachraum übersetzt man den Begriff oft mit «Beschäftigungsfähigkeit». Ihre Entwicklung und ihr Erha...
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Angesichts veränderter ökonomischer, gesellschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen ist der "Beruf" in die Kritik geraten. Neben Flexibilisierung, Individualisierung und Internationalsierung stellen auch die aktuellen Diskurse um Employability und Work-Life-Balance den Beruf als Strukturprinzip der Gesellschaft in Frage - und damit nicht nur...
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Die international-vergleichende Regionalstudie analysiert die Berufsbildungssysteme der der Gesundheitsberufe in Luxemburg und Deutschland / Rheinland-Pfalz. Sie verknüpft dabei unterschiedliche Perspektiven wie: Ausbildung und Weiterbildung; historische und aktuelle Entwicklungen; rechtliche Rahmenbedingungen, Institutionen und Curricula; Berufsbi...

Citations

... The survey revealed that the completion of an OMT educational programme had some positive effects. Advantages were Einleitung Employability, häufig übersetzt als Beschäftigungsfähigkeit [1], ist kein neuer Begriff in Deutschland [2]. Weitere Synonyme für Employability/Beschäftigungsfähigkeit sind laut der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung beispielsweise Arbeitsfähigkeit, Berufsbefähigung oder Arbeitsmarktfitness [3]. ...
... Die Erreichung dieses Ziels erhofft man sich insbesondere durch die Steigerung individueller Beschäftigungsfähigkeit innerhalb dieser Personengruppe (vgl. Kraus 2007a). ...
... A multimethod design does not necessarily mean a combination of qualitative and quantitative methods. In policy analysis, it is often a combination of different qualitative methods that is appropriate, such as the combination of interviews and document analysis (Kraus, 2007d). ...
... Bei ersterem handelt es sich um die Übernahme des englischen Begriffs " employability " in den deutschen Wortschatz . Employability ist aber nicht nur sprachlich , son - dern auch in Bezug auf Arbeitsmarkt , Berufsbil - dung und Wohlfahrtsstaat im angelsächsischen Kontext verankert ( Kraus 2006a , S . ...
... Als ein Grund dafür kann angeführt werden, dass die Ausbildung in diesen Berufen traditionell als Aufgabe des Gesundheitssystems und weniger als Bereich des Berufsbildungssystems betrachtet worden ist (vgl. Kraus 2007). Dies wird vor allem anhand der ordnungspolitischen Grundlagen deutlich, die sich neben einigen Ausnahmen (z. ...
... The typical phases of the employment relationship are not only to gain initial employment, but to integrate into the processes, to be able to add value to the company (and society), and finally to remain employed, even in various employments (Kraus, 2007;Ismail and Mohammed, 2015). The focus, therefore, can lie on an individual's ability to become attractive for a specific employer (Oria, 2012) to find initial employment. ...
... In this context, functionalization refers to education being increasingly understood as an instrument for employment and global competitiveness (see Walkenhorst, 2008: 581). However, according to Kraus (2004), EU educational policies also aim to contribute to the building of a European identity that will facilitate the European integration process. Table 8 summarizes a number of significant developments in the history of educational Europeanization. ...
... We agree with Yorke (2003, 2004) who state that the aims of providing a good, high quality curriculum and of enhancing employability are not oppositional, but that instead 'good learning, teaching and assessment projects will be developing practices that are also likely to help students make good, well-founded claims to employability' Yorke 2003 as cited in Pegg et al. 2012, 33). Thus we see that curriculum design and personal development planning are closely linked to discussions on employability competences (Kraus and Vonken 2009;Billet 2015). Hence, future research can look into how pedagogical practices can support our integrated component dimensions of employability. ...
... Bernhard et al 2015, Stang et al. 2016Nuissl und Nuissl, 2014;Wittwer et al 2015): Architecture, regions, cities, and classrooms have been brought to the fore in a number of studies, which all adapted a critical concept of space: They considered space not being a stable physical container or surrounding, but a "relational ordering" (Löw, 2008, p. 35) or social product (Werlen, 2013, p. 11;Bourdieu, 1991, p. 33) rooting in social practices, perception, and action. From this point of view, researchers have been re-discussing learning places (Kraus, 2016;Stang, 2015), teaching activities in classrooms (Kraus & Meyer, 2015), program planning in regions (Bernhard, 2017) and the implicit processes of in-and exclusion that go alongside (Schreiber-Barsch, 2015;Bernhard, 2017). These studies reveal implicit normative aspects of learning by adopting a clear action perspective on learning places and on the appropriation of the social and physical world (Ludwig & Ebner von Eschenbach, 2015;Ebner von Eschenbach, 2016;Kraus 2016) and by developing a subjectoriented view on learning and teaching. ...