Jochen Wilske's scientific contributions

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Chapter
Der plötzliche Säuglingstod ist ein Ereignis, das eine Familie und v. a. die Eltern immer völlig unvorbereitet und ohne erkennbare Ursache trifft. Dies führt in der Regel zu einer schweren psychischen Belastung der unmittelbar Betroffenen mit heftigen Selbstvorwürfen und teilweise auch massiven Beschuldigungen gegen andere. Die übrigen Familienmitg...
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Die Entwicklung eines Konzepts über Pathogenese und Pathophysiologie des plötzlichen Säuglingstodes ist unvollständig, wenn es nicht auch Anhaltspunkte für eine rechtzeitige Identifizierungsmöglichkeit von gefährdeten Säuglingen aufweist. Hierzu wurden in den letzten 5–6 Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen und gewisse Teilerfolge erzielt, e...
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Bisher wurde von einem Teil der Untersucher propagiert, daß der plötzliche Säuglingstod eine multifaktorielle Ursache habe und eine gewisse Einheitlichkeit dieses Syndroms nicht existiere. Demgegenüber konnten wir in Kap. D zeigen, daß zwischen SIDS- und Vergleichsfällen prinzipielle morphologische Unterschiede bestehen, die den SIDS-Fällen insgesa...
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Bei der Besprechung v.a. der histologischen Kriterien wurde bereits häufig darauf hingewiesen, daß grundsätzliche morphologische Unterschiede an den inneren Organen zwischen Todesfällen mit bekannter Todesursache und den plötzlichen und aus unklarer Ursache verstorbenen Säuglingen bestehen. Vergleicht man diese zwei Gruppen unter diesem Aspekt, so...
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Von mancher Seite wird heute eine multifaktorielle Genese des plötzlichen Säuglingstodes angenommen [631] und die Existenz eines einheitlichen pathogenetischen Konzepts abgelehnt. Unsere eigenen Untersuchungsergebnisse zwingen uns, davon auszugehen, daß sich der plötzliche Säuglingstod morphologisch weitgehend von allen anderen untersuchten Todesar...
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Für die vorliegenden Untersuchungen wurden zur Gewinnung einer breiten Basis zunächst alle Todesfälle von Säuglingen, Kleinkindern und Kindern bis zum Alter von 10 Jahren aufgearbeitet, die im gerichtsmedizinischen Institut der Universität Innsbruck in den Jahren 1977 bis Herbst 1981 obduziert wurden. Die Fälle aus den Jahren 1977 und 1978 entsprec...