Joachim Scharloth's research while affiliated with University of Zurich and other places

Publications (71)

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Die Ansichtskarte ist ein Erfolgsmedium des 20. Jahrhunderts. Mit ihrer Beidseitigkeit von Text und Bild ist sie seit der Nachkriegszeit zur Ikone des modernen Massentourismus geworden. Den Gruß aus der Ferne mit Mitteilungen über das Erlebte zu verbinden, gehört seither zu den Alltagsritualen des Urlaubs. Aber was genau schreiben Menschen auf Ansi...
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Die Ansichtskarte ist ein Erfolgsmedium des 20. Jahrhunderts. Mit ihrer Beidseitigkeit von Text und Bild ist sie seit der Nachkriegszeit zur Ikone des modernen Massentourismus geworden. Den Gruß aus der Ferne mit Mitteilungen über das Erlebte zu verbinden, gehört seither zu den Alltagsritualen des Urlaubs. Aber was genau schreiben Menschen auf Ansi...
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Die Ansichtskarte ist ein Erfolgsmedium des 20. Jahrhunderts. Mit ihrer Beidseitigkeit von Text und Bild ist sie seit der Nachkriegszeit zur Ikone des modernen Massentourismus geworden. Den Gruß aus der Ferne mit Mitteilungen über das Erlebte zu verbinden, gehört seither zu den Alltagsritualen des Urlaubs. Aber was genau schreiben Menschen auf Ansi...
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Die Ansichtskarte ist ein Erfolgsmedium des 20. Jahrhunderts. Mit ihrer Beidseitigkeit von Text und Bild ist sie seit der Nachkriegszeit zur Ikone des modernen Massentourismus geworden. Den Gruß aus der Ferne mit Mitteilungen über das Erlebte zu verbinden, gehört seither zu den Alltagsritualen des Urlaubs. Aber was genau schreiben Menschen auf Ansi...
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Die Ansichtskarte ist ein Erfolgsmedium des 20. Jahrhunderts. Mit ihrer Beidseitigkeit von Text und Bild ist sie seit der Nachkriegszeit zur Ikone des modernen Massentourismus geworden. Den Gruß aus der Ferne mit Mitteilungen über das Erlebte zu verbinden, gehört seither zu den Alltagsritualen des Urlaubs. Aber was genau schreiben Menschen auf Ansi...
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Die Ansichtskarte ist ein Erfolgsmedium des 20. Jahrhunderts. Mit ihrer Beidseitigkeit von Text und Bild ist sie seit der Nachkriegszeit zur Ikone des modernen Massentourismus geworden. Den Gruß aus der Ferne mit Mitteilungen über das Erlebte zu verbinden, gehört seither zu den Alltagsritualen des Urlaubs. Aber was genau schreiben Menschen auf Ansi...
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Religion ist für die Neue Rechte in doppelter Hinsicht ein zentraler Bezugspunkt: Zum einen sind antimuslimische Ressentiments ein wesentlicher Bestandteil ihres ideologischen Rüstzeugs. Zum anderen bezeichnen Neurechte die politischen Ansichten ihrer Gegner oft als religiöse Glaubenssätze, um sie als irrational und das Ergebnis von obrigkeitlicher...
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Nach Auffassung der neuen Rechten ist das Wesen des Politischen die Unterscheidung in Freund und Feind. Der Feind ist die Negation der eigenen Art von Existenz und muss bekämpft werden. Für Neurechte steht außer Frage, dass es in der gegenwärtigen Politik um die Existenz Deutschlands und des deutschen Volkes geht. In dieser Übersteigerung werden po...
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Im ersten Teil haben wir die Neurechten bereits als Sprachhandwerker kennengelernt, die aus harmlosen Wortkörpern durch gezielte Veränderungen und Hinzufügungen Schimpfwörter und Schmähausdrücke schaffen. Damit ist aber das Repertoire filigraner und brachialer Techniken der Herstellung von Wortinstrumenten zur Herabsetzung und Ausgrenzung noch nich...
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Wie ist es möglich, dass trotz der desolaten, ja fatalen Lage, in der sich Deutschland aus neurechter Sicht befindet, das Volk nicht aufbegehrt und in Wahlen nur 13 Prozent der AfD ihre Stimme geben? Die Schuldigen sind schnell ausgemacht: Es sind Eliten, die, vom Ausland gesteuert, die Bevölkerung manipulieren und in die Irre führen. Ein wichtiger...
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Wie Religion so ist auch Krankheit ein wichtiges Feld, aus dem sich der Schimpfwortschatz der neuen Rechten speist. Gesellschaftliche Entwicklungen und politische Ansichten, die nicht zu neurechten Vorstellungen von Normalität passen, werden regelmäßig als Krankheiten diffamiert. Kritik an der binären Geschlechterordnung, Feminismus, Klimaprotest,...
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Auch wenn die Schimpfwörter der neuen Rechten auf den ersten Blick bunt und vielfältig erscheinen, werden sie doch mit einem überschaubaren Set sprachlicher Werkzeuge fabriziert. Diese Wortbildungsmittel sind zunächst einmal weder rechts noch links, sondern ein Werkzeugkasten, der allen Sprecherinnen und Sprechern der deutschen Sprache zur Bildung...
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Für die neuen Rechten ist die Erlangung kultureller Hegemonie eine wichtige Vorbedingung für die Übernahme politischer Macht. Deshalb werden jene Institutionen, in denen junge Menschen sozialisiert werden, besonders häufig Ziel verbaler Attacken: Kindertagesstätten („Multi-Kulti-Kita“), Schulen („Indoktrinationsbrutstätten“) und Universitäten („För...
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Die neue Rechte inszeniert sich als demokratische Alternative, die angetreten ist, dem vermeintlichen Volkswillen wieder Gehör zu verschaffen. Ein Blick in das umfangreiche Arsenal der Schimpfwörter, die sie für die demokratischen Institutionen der Bundesrepublik Deutschland geprägt hat, lässt jedoch Zweifel am demokratischen Charakter der Bewegung...
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Aus Sicht der neuen Rechten liegt Deutschland am Boden, weil die einst stolze Industrienation von politischen Eliten und raffigierigen Managern heruntergewirtschaft und durch den Import ausländischer Arbeitskräfte deutsche Arbeitsmoral und Qualitätsstandards verloren gegangen sind. Am Beispiel von Schimpfvokabeln, die den Bereichen Wirtschaft und A...
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Wenn alle Autoritäten als befangen, unredlich und fremdgesteuert entlarvt sind, bleibt nur noch der gesunde Menschenverstand als Quelle der Erkenntnis. Angesichts der zahlreichen ideologischen Krankheiten, die Neurechte ihren politischen Gegnern attestieren, sehen sie sich selbst – und nur sich selbst – im Besitz dieses vermeintlich gesunden Mensch...
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Das Phantasma des „großen Austauschs“ ist für die neuen Rechten von so zentraler Bedeutung, dass es auf ihre familien- und geschlechterpolitischen Vorstellungen durchschlägt. Wie das herabwürdigende Vokabular mit Familienbezug zeigt, misst sich für Neurechte der Erfolg von Familienpolitik an der Steigerung der Reproduktionszahlen deutscher Frauen (...
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Das gemeinsame Herabwürdigen, Schimpfen und Schmähen ist konstitutiv für die neue Rechte als politischer Bewegung. Nur in der Feindsetzung und der Verachtung des Bestehenden sind sich die ideologisch heterogenen Strömungen einig. Die Schmähungen sind zudem Teil eines Resonanzkalküls, in dem jeder Widerspruch und jede Empörung die Feindsetzungen ver...
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Namen für Orte und Regionen ordnen unsere Welt. Sie benennen nicht nur, sondern kreieren Räume („Europa“, „Vorderer Orient“) und schreiben ihnen Bedeutungen zu („der Westen“, „Abendland“, „Achse des Bösen“). Neurechte nutzen eine Fülle abwertender Namen für Regionen, Länder und Städte, die ihre traditionelle Bedeutung überschreiben. Das Kapitel zei...
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Ähnlich den Medien wird auch die Wissenschaft von Neurechten als unabhängige Quelle von Wissen zunehmend in Misskredit gebracht. Im Schimpfwortschaftz wird sichtbar, dass Neurechte Wissenschaft als politisch abhängig („Regierungswissenschaft“), käuflich („Schmiergeldwissenschaft“) und ideologiegeleitet („Gesinnungswissenschaft“) diffamieren. Das Ka...
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Jede auf eine Revolution hinarbeitende soziale Bewegung zielt nicht nur auf politische Veränderungen, sondern greift tief in die Rituale des Alltags ein und verändert die alltäglichen Verkehrsformen. Sie wendet sich nicht nur abstrakt gegen eine herrschende Klasse, sondern auch gegen deren symbolische Praktiken. Dies hat seine Ursache darin, dass p...
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This article is concerned with the question why and how urban space becomes a space of protest and contestation. It argues that protest transforms urban space into an alternative space, in which the conventional practices associated with this space, the space’s symbolic functions and the concepts of space themselves are interpreted as means to crea...
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Sprache ist kein Werkzeug zur Beschreibung der Welt, sie ist ein Medium der Wirklichkeitskonstruktion. Indem wir Dinge benennen, kategorisieren wir sie, d. h. wir fassen sie als Vertreter einer bestimmten Klasse. Wenn wir Sachverhalte beschreiben, detaillieren wir subjektiv relevante Merkmale und kondensieren andere Darstellungsaspekte oder lassen...
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This article aims to introduce the concept of „Invecticity“ as a new perspective for social and cultural studies. It understands phenomena of insult and debasement, of humiliation and exposure as - cross-cultural and epoch-spanning - basic operations of societal communication. Due to their disruptive, stabilising or dynamising effects on social ord...
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Narratives are pre-existent socially accepted forms of interpretation which both render possible and restrict the strategies of interpretation of individual texts. Even though narratives shape the expressible in a Foucaultian sense, they have so far been widely neglected by linguistic discourse analysis. In this paper we discuss data-driven methods...
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Mit dem „Data-driven Turn“ ergeben sich in der digita- len Welt neue Chancen für die linguistische Diskursanalyse: Einerseits ist es oft ein Leichtes, große Textkorpora zusammenzustellen, um Analysen auf einer breiten empirischen Basis zu ermöglichen. Andererseits bedingen diese großen Datenmengen neue Untersuchungsmethoden; die Anwendung von Erken...
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Die Geschichte der linguistischen Diskursanalyse in den nunmehr 25 Jahren seit dem Erscheinen von Dietrich Busses Dissertation Historische Semantik. Analyse eines Programms (Busse 1987) ist eine Erfolgsgeschichte.
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A view on linguistic data in the sense of corpus pragmatics leads to new insights in the domains of sociolinguistics, discourse linguistics and cultural studies. In corpus pragmatics, recurrent patterns of language use are interpreted as a result of social actions. Using modern corpus linguistic methods, these recurrent patterns of language use can...
Article
In the field of linguistic pragmatics, observational methods have been common during the last decades. This article presents the findings of a study on Japanese greeting rituals in which experimental methods were used. It aims at exploring the construction of social differences through forms of greetings between people of equal status. After develo...
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Historische Bedeutung und Folgen von ‚68‘ lassen sich jenseits der Berücksichtigung kultureller Formen und Praktiken nicht erschließen. Der Beitrag demonstriert daher in drei Fallstudien die Leistungsfähigkeit eines kulturwissenschaftlichen Ansatzes. Erstens lässt sich ‚68‘ als genuin ritualkritische Bewegung interpretieren. Der Protest operierte m...
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On June 13, 1968, the popular British broadcaster Robert McKenzie brought together student activists from across Europe, the United States, and Japan in a BBC television show entitled “Students in Revolt” to discuss their aims and objectives in the aftermath of the events in Paris the previous month.1 McKenzie compared the emergence of a “student c...
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Unter dem Titel »Mit Mao für die freie Liebe: Rotgardisten sprengten Diskussion an der FU« berichtete die Berliner Tageszeitung Der Abend am 28. November 1966 empört über die »Rote Garde« des Berliner SDS, die mit »chinesischem Import am Jackenrevers« in einer »bewusst anarchistischen Aktion« eine Diskussionsveranstaltung von Studenten mit dem FU-R...
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Frage: Die Mitglieder der Kommune I sind ja zunächst angetreten, um sich selbst zu verändern, ihre bürgerliche und kapitalistische Prägung zu überwinden und sich in eine »Kohorte der zärtlichen Liebe« zu verwandeln. Ihr habt aber sehr schnell den Schritt nach draußen gemacht, mit euren Aktionen die Öffentlichkeit gesucht. Ist das nicht ein Widerspr...
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Die 68er polarisieren noch heute: Politisch gescheitert, erfolgreich in der Entwicklung neuer Lebensstile? Dabei gingen Kulturrevolution und Medienevolution Hand in Hand. Presse, Rundfunk und Fernsehen stilisierten Rudi Dutschke, die Kommune I, Che Guevara oder Mao neben den Rolling Stones oder Jimi Hendrix zu Ikonen einer jugendlichen Protestkultu...
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Die Protestbewegung der 1960er und 1970er Jahre werden nicht mehr allein in Erinnerungsliteratur und Feuilletons aufgearbeitet, sondern sind im vergangenen Jahrzehnt auch zum Gegenstand der historischen Wissenschaften geworden. Dies zeigt sich an der gewachsenen Zahl von Neuerscheinungen und Tagungen zum Thema. Dabei ist bemerkenswert, dass die Ges...
Article
The paper examines the language attitudes in non-dominating language communities of pluricentric languages. It asks in what way the fact of being a speaker of a non-dominating language community influences the perception of the own competence and of the evaluation of the different standard varieties of the pluricentric language. By examining the at...
Article
Die Soziolinguistik ist noch immer gespalten zwischen korrelativ-globalen und konversationell-lokalen Ansätzen (Gilles 2002) bei der Beschreibung und Erklärung sprachlicher Variation. Dies zeigte sich deutlich in den Vorträgen und Diskussionen im Rahmen der Sektion Soziolinguistik, die während der 35. Jahrestagung der Gesellschaft für Angewandte Li...
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The paper examines the language attitudes in non-dominating language communities of pluricentric languages. It asks in what way the fact of being a speaker of a non-dominating language community influences the perception of the own competence and of the evaluation of the different standard varieties of the pluricentric language. By examining the at...

Citations

... Such trends and patterns in communication can also be understood as indicators for the exploration of discourse. Following the German corpus pragmatics proposed by Scharloth and Bubenhofer (2011), it can be assumed that linguistic research can relate recurrent linguistic patterns to cultural or social phenomena. Such patterns can be interpreted as resulting from the recurrent linguistic actions of the institutions in which they are produced (Scharloth, Bubenhofer 2011: 196). ...
... Toponyms. Toponyms (names of places) are the most basic way to link semantic meaning and space (for geographical studies on toponymy, see: Alderman, 2008;Rose-Redwood and Alderman, 2010;Scharloth, 2022). In fact, toponyms are a pre-or nonmetaphoric form of spatial reference, since they simply address particular positions or areas on the earth's surface by individual names. ...
... Meier selbst plädiert deshalb für eine vom Einzelfall ausgehende Analysepraxis im Stile der Grounded Theory. Unter anderen Vorzeichen stellt das Verfahren der Grounded Theory zwar auch in neueren korpuslinguistischen Zugriffen einen wichtigen Referenzpunkt dar (Scharloth 2018), setzt hier jedoch gerade nicht beim Einzeltext in seiner multimodalen Gestalt, sondern bei den quantifizierenden Outputs mustererkennender Verfahren an. Es bedarf der fortgesetzten Diskussion, wie sich beide Perspektiven sinnvoll ergänzen können (Wildfeuer 2018 (Stalder 2016;Schubert et al. 2019). ...
... For a case study on the complex relations between orality, scripturality, and visuality in Reformation sermon literature adopting late antique traditions, see Toepfer (2010). 32 Ellerbrock et al. (2017) depict this interrelationship as a dynamic triangle. 33 ...
... Esse virtuosismo estético fez com que o filme não fosse de todo ignorado. Quando revisto como um drama existencial (GANDY, 2006) ou uma inventiva empreitada visual (TANNER, 2008), Zabriskie Point parece reformular e traduzir, em sua excentricidade formal, a indignação e a altivez política que teriam sido apenas remotamente sugeridos pela aventura de seus protagonistas. De acordo com essas releituras, pouco importa que a trama seja confusa, pouco plausível e que os personagens sejam psicologicamente pouco mesmo espectador sabe, por uma espécie de intuição que o filme parece subitamente lhe solicitar, que essa questão já deixou de ser pertinente; ele pressente que a consistência da trama, agora, é outra. ...
... Este debate revelaría no solamente las mecánicas básicas que determinaron el nacimiento y evolución del movimiento de Mayo del 68, sino también la propia naturaleza de la sociedad: si movimientos supranacionales nacen como tales ya desde su mismo origen, sin una necesidad ulterior de adopción de nuevas características estructurales, resultaría consistente con los datos empíricos el hablar de una sociedad supranacional, al menos en lo que respecta a ciertas dimensiones. Ya Klimke y Scharloth (2008) apuntaron que «no existe ninguna duda de que las sociedades europeas fueron fundamentalmente transformadas como resultado de los eventos de Mayo de 1968». En este mismo sentido, si este movimiento se extendió a sociedades no occidentales como la japonesa, se podría argumentar la existencia de patrones comunes a diferentes sociedades no solamente ya transnacionales, sino también «transcivizacionales». ...
... 130 Prevalent are "atomistic notions" of a signal sequence reduced to the discrete individual characters. 131 The text is represented as data that, in the end, are nothing but a sequence of ones and zeros, i. e. the binary or machine code. These ones and zeros can stand for the various characters and spaces in a text, but not for any meaning. ...
... B. Vester 1965). 156 Vorbilder fanden sich in den USA, von wo neue Aktionsformen wie sit-ins und teach-ins übernommen wurden (Klimke 2007). Die Notwendigkeit einer Bewusstseinsveränderung ergab sich direkt aus der Annahme eines Verblendungszusammenhangs, was auch erklärt, weshalb sich die Zielsetzungen und Aktionen der Protestierenden auf die Medien konzentrierten. ...
... In several occasions, the movement underlined the interconnection between the struggle for peace and the building of a democratic society, making the connection of the two a recursive theme and the transgression between culture and politics one of their staples (Buro, 1977: pp. 51-52;Klimke & Scharloth, 2010). ...
... For the linguistic category of SCANDALIZATION, following Scharloth (2017), verbs of conflict (Dornseiff, 2004;Harras et al., 2004;Scharloth, 2017), intensifiers (Scharloth, 2017) and terms with negative and derogatory connotations (Dornseiff, 2004;Scharloth, 2017) were gathered. For SUSPICION/MANIPULATION, EXPOSURE/REVELATION and MARKERS OF DISTANCE, terms were extracted from the studies dealing with their importance for conspiracist (Keilholz and Obert, 2018;Stumpf and Römer, 2018;Scharloth et al., 2020) and right-wing populist (Ebling et al., 2013;Römer and Stumpf, 2019;Scharloth, 2017) discourse. In addition, sociological studies conducted to measure conspiracy belief and right-wing populism in Germany were also taken into consideration, alongside newspaper articles reporting on the results of these studies (Decker andBrähler, 2018, 2020;Rossteutscher et al., 2019). ...