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This is not America: Politische Polarisierung in Deutschland als Schimäre

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Die politische Polarisierung der deutschen Gesellschaft ist in aller Munde. Dabei klafft der vielleicht größte Spalt zwischen Diskurs und empirischer Befundlage. Zentrale Elemente des Polarisierungsdiskurses sind nicht von dem Bild gedeckt, dass die empirische Sozialforschung von der deutschen Gesellschaft zeichnet. Eine Sammelrezension.
FJSB 2022; 35(2): 421–434
Literatur
This is not America: Politische Polarisierung in
Deutschland als Schimäre
Back, Mitja/Echterhoff, Gerald/Müller, Olaf/Pollack, Detlef/Schlipphak, Bernd
2021: Von Verteidigern und Entdeckern. Ein Identitätskonflikt um Zugehörigkeit
und Bedrohung. Exzellenzcluster „Religion und Politik“, Universität Münster.
El-Menouar, Yasemin/Unzicker, Kai 2021: Klimawandel, Vielfalt, Gerechtigkeit.
Wie Werthaltungen unsere Einstellungen zu gesellschaftlichen Zukunftsfragen
bestimmen. Bertelsmann-Stiftung.
Gidron, Noam/Adams, James/Horne, Will 2020: American Affective Polarization
in Comparative Perspective. Cambridge University Press.
Klein, Ezra 2020: Der tiefe Graben. Die Geschichte der gespaltenen Staaten von
Amerika. Hoffmann und Campe Verlag.
More in Common 2019: Die andere deutsche Teilung: Zustand und Zukunfts-
fähigkeit unserer Gesellschaft. More in Common Deutschland.
Roose, Jochen 2021: Politische Polarisierung in Deutschland. Repräsentative
Studie zu Zusammenhalt in der Gesellschaft. Konrad-Adenauer-Stiftung.
Besprochen von Linus Westheuser, Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Sozialwissen-
schaften, Lehrbereich Makrosoziologie, Email: linus.westheuser@hu-berlin.de
https://doi.org/10.1515/fjsb-2022-0030
Zwei Lager?
Die Mitte bricht weg, während die Ränder wachsen; das Klima wird rauer; man
spricht nicht mehr miteinander. Die politische Polarisierung der deutschen Gesell-
schaft ist in aller Munde. Dabei klafft der vielleicht größte Spalt zwischen Diskurs
und empirischer Befundlage. Denn zentrale Elemente des Polarisierungsdiskur-
ses sind nicht von dem Bild gedeckt, dass die empirische Sozialforschung von der
deutschen Gesellschaft zeichnet. Die öffentliche Debatte fasst Polarisierung mit
dem Bild einer in zwei Lager zerfallenden Gesellschaft, ein Orientierungsschema,
unter das sehr heterogene Beobachtungen subsumiert werden: die einer Trans-
formation von Parteiensystem und Wählerblöcken; die einer gefühlten Erhitzung
politischer Debatten über Windräder, Flüchtlinge oder Gendersternchen; oder
die vermeintlicher Antagonismen zwischen sozialen Milieus, wie jenen der Viel-
und WenigfliegerInnen, der Latte Macchiato-TrinkerInnen und Schützenvereins-
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mitglieder, oder der Stadt- und LandbewohnerInnen. In Großerzählungen der
Lagerbildung fügen sich alle diese Beobachtungen zu einer einzigen Geschichte
tiefgreifender gesellschaftlicher Spaltung zusammen: abgewertete Verwurzelung,
Transformationsabwehr und Rechtspopulismus einerseits, linksliberaler Expe-
rimentalismus und kosmopolitische Distinktion andererseits. Dazwischen der
große Spalt.
Diskurse zur Polarisierung vermischen so unter der Hand eine Reihe von
Diagnosen: etwa die verschärfter Antagonismen im Parteienwettbewerb; die einer
zunehmenden Reorientierung und Vereindimensionalisierung von Einstellungen
entlang einer neuen kulturellen Konfliktachse; die einer sozialen Sortierung von
Gruppen und Milieus in politische Blöcke; und die der affektiven Polarisierung,
als einer in den sozialen Alltag überschwappenden Ablehnung zwischen gegne-
rischen Lagern. Das lesenswerte Buch „Der tiefe Graben“ des New York Times-
Journalisten Ezra Klein (2020; englisch: „Why We’re Polarized“) lässt ahnen, dass
diese disparaten Diagnosen hierzulande in einen Topf geworfen werden, weil sie
jenseits des Atlantiks tatsächlich zusammen auftreten. Im Zuge einer Radikali-
sierung der Republikanischen Partei und einer durch Zwei-Parteiensystem und
Mehrheitswahlrecht begünstigten sozialen Sortierung sind politische Parteinei-
gungen dort zu „Mega-Identitäten“ avanciert, um die sich ein zunehmend kohä-
renter Kranz an Einstellungen gruppiert. Politische verschmelzen mit religiösen,
regionalen und Milieuidentitäten. Der zentrale Mechanismus ist dabei weniger
die Identifikation mit der eigenen Partei, als die Ablehnung der jeweils anderen:
40Prozent selbstidentifizierter DemokratInnen und RepublikanerInnen stimm-
ten 2019 der Aussage zu, AnhängerInnen der gegnerischen Partei lägen nicht nur
politisch falsch, sondern seien rundweg böse (Kalmoe/Mason 2022: 47). Präzise
zeichnet Klein die lange strukturelle Tiefengeschichte dieses Zustands nach, die
eng mit der politischen Geografie des Rassismus und den Idiosynkrasien und
Dysfunktionalitäten des politischen Systems der USA zusammenhängt. Die Stärke
des Buches liegt in dieser Analyse, nicht in den zuletzt präsentierten Lösungs-
vorschlägen. Für ein genaues Verständnis der USA als universalem Bezugspunkt
auch der hiesigen Debatten ist die Studie äußerst empfehlenswert.
Polarisierung hüben und drüben
Doch lässt sich dieses Bild auch auf Deutschland übertragen? Folgt man einer
Reihe aktueller Studien, lautet die Antwort: nein. Eine davon ist ein kleines Büch-
lein von Noam Gidron, James Adams und Will Horne (2020), das Längsschnitt-
trends der affektiven Polarisierung im internationalen Vergleich betrachtet und
mit kontextuellen Variablen zu ökonomischen Konjunkturen und politischen
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Systemeigenschaften in Beziehung setzt. Die Untersuchung fokussiert auf ein eta-
bliertes, letztlich aber eher oberflächliches Maß der affektiven Polarisierung: das
der Differenz zwischen der Bewertung der eigenen Partei auf einem Gefühlsther-
mometer und jener anderer Parteien. Dieses Maß hat den Vorteil breiter Datenver-
fügbarkeit, erfasst aber nur indirekt, inwiefern Differenzen emotional aufgeladen
und salient sind. Zu dem bleibt unklar, ob es sich wirklich um eine Ablehnung
der AnhängerInnen gegnerischer Parteien handelt, und nicht ihrer inhaltlichen
Plattformen. Trotz dieser und anderer methodischer Beschränkungen (etwa in der
Berechnung der Polarisierung in Mehrparteiensystemen) kommen die Autoren
zu interessanten, teils kontraintuitiven Befunden. Dazu gehört, dass die affektive
Polarisierung der US-Politik zwar hoch, im internationalen Vergleich aber kein
Ausreißer ist, sondern etwa von den südeuropäischen Ländern noch übertroffen
wird. Außergewöhnlich ist die starke Zunahme der Polarisierung in den USA der
letzten drei Jahrzehnten, der eine Stagnation im Durchschnitt der anderen Länder-
kontexte gegenübersteht. Deutschland hingegen ist zum einen deutlich weniger
polarisiert als der Länderdurchschnitt, zum anderen ist seit 2000 ein kontinuier-
licher– und auch nach 2015 anhaltenderRückgang der affektiven Polarisierung
zu beobachten (Gidron et al. 2020: 27). Dies deckt sich mit den Befunden anderer
Studien (Boxell et al. 2020). Eine mögliche Erklärung, die sich aus dem interna-
tionalen Vergleich ergibt, ist, dass schwierige ökonomische Kontextbedingungen
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(angezeigt etwa durch hohe Arbeitslosenquoten) mit erhöhter affektiver Polarisie-
rung korrelieren. Umgekehrt finden sich niedrigere Polarisierungsraten in stärker
proportionalen Systemen politischer Repräsentation wie dem deutschen.
Wird so die Übertragung US-amerikanischer Gesellschaftsdiagnosen auf
den deutschen Kontext mit einem großen Fragezeichen versehen, zeichnen vier
weitere aktuelle Studien ein präziseres Bild der deutschen Meinungslandschaft.
Diese erweist sich zwar als sozial strukturiert, entspricht aber nicht dem Bild einer
Spaltung in antagonistische Lager. Eine für die Konrad-Adenauer-Stiftung durch-
geführte Mixed-Methods-Studie (Roose 2021) etwa zeigt, dass in allen abgefragten
Politikbereichen (Soziales, Migration, Klima) Mehrheiten der Befragten Mittel-
positionen einnehmen; dass Meinungsverschiebungen sich im Zeitverlauf durch-
weg in eine– und nicht etwa in gegensätzliche– Richtungen vollziehen; dass
die Einstellungsprofile verschiedener Parteielektorate sehr große Überlappungen
aufweisen; und dass auch die Corona-Pandemie nicht zu einer Verschärfung der
Polarisierung in Deutschland geführt hat. Große Mehrheiten– selbst unter denen,
die sich ganz links oder ganz rechts verorten– sprechen sich für Offenheit gegen-
über Andersdenkenden aus und ziehen politische Kompromissbereitschaft dem
Durchsetzen eigener Interessen vor. Auch schließen nur kleine Minderheiten
den Kontakt zu Personengruppen aus, die entlang kulturell-politisch codierter
Konflikte gelabelt wurden: etwa VeganerInnen (12 % der Befragten schließen
den Kontakt aus), SUV-FahrerInnen (immerhin 16 %), Flüchtlingen (12 %) oder
Homosexuellen (9 %). Einzige Ausnahme dieses Bildes ist, dass satte 57Prozent
der Befragten den Kontakt mit AfD-WählerInnen lieber vermeiden. Letztere geben
auch selbst häufiger an, den Kontakt zu anderen Personengruppen zu meiden
und unterscheiden sich überhaupt stark vom Rest der Bevölkerung, etwa bezüg-
lich Demokratiezufriedenheit, Unrechtsempfinden und gefühlter politischer Dis-
kriminierung.
Statt von einer Spaltung der Gesellschaft kann also eher von der Abspaltung
einer kleinen, unzufriedenen Minderheit gesprochen werden, die im Rechtspopu-
lismus eine politische Heimat gefunden hat. Ihre größte Ablehnung gilt wenig
überraschend den WählerInnen von Grünen und Linken, eine Abgrenzung, die
auf Gegenseitigkeit beruht. Für Polarisierung oder Lagerbildung spricht all dies
nicht oder nur im Sinne einer inhaltlich wohlbegründeten politischen Gegner-
schaft entlang der gängigen Links-Rechts-Achse. Auch die Tatsache, dass die Ver-
teilung sich im Zeitverlauf zunehmend nach links verschiebt, oder dass Parteien
heute klarer auf der Rechts-Links-Achse zugeordnet werden, als dies in früheren
Jahrzehnten der Fall war, sind nicht notwendigerweise Hinweise auf Polarisie-
rung, wie es die Studie teils nahelegt. Sie sprechen eher für eine gesamtgesell-
schaftliche Liberalisierung und die Ausdifferenzierung eines multipolaren Par-
teiensystems.
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Sozialmilieus: Kein Graben, nirgends
Mit Ausnahme der Paria-Partei AfD sind deutsche Elektorate weder ideologisch
noch affektiv besonders polarisiert. Doch wie verhält es sich mit der sozialen
Sortierung von Milieus in ideologische Lager, von der im Polarisierungsdiskurs
immer wieder die Rede ist? Hier geben drei Studien der Bertelsmann-Stiftung
(2021, BS), des Think Tanks More in Common (2019, MiC) und des Exzellenzclus-
ters „Politik und Religion“ der Universität Münster (Back et al. 2021) Auskunft.
Allen drei Studien ist gemeinsam, dass sie durch strukturerkennende Verfahren
latente Gruppierungen in der deutschen Bevölkerung ausfindig machen. Diese
Cluster werden anschließend unter dem Gesichtspunkt divergierender politischer
Orientierungen betrachtet.
Die MiC-Studie identifiziert auf diese Art und Weise sechs gesellschaftliche
Typen, von denen zwei einander in ihren Einstellungen polar gegenüberstehen:
Dies sind auf der einen Seite die eher älteren, konservativ und rechts orientier-
ten „Wütenden“, die sich als unterprivilegiert empfinden, geringes Vertrauen in
politische Institutionen und andere Menschen an den Tag legen und überdurch-
schnittlich auf starke Führung und nationale Identität pochen. Auf der anderen
Seite stehen die eher jüngeren, links orientierten und im Schnitt höher gebilde-
ten „Offenen“, denen z.  B. Klimaschutz und Weltoffenheit wichtig sind, und die
einen starken Glauben an die Handlungsmacht der BürgerInnen aufweisen. Beide
Typen weisen starke Ähnlichkeit mit den Clustern auf, die die Münsteraner Studie
Verteidiger“ und „Entdecker“ nennt und die in der BS-Studie als „kreative Idea-
list:innen“ und „individualistische Materialist:innen“ bezeichnet werden. Der
Fokus der Studie aus Münster liegt auf nationalen Zugehörigkeitsvorstellungen,
Bedrohungsgefühlen und Wahrnehmungen politischer Repräsentation, wobei
Verteidiger“ sich in höherem Maße von MuslimInnen und Flüchtlingen bedroht
fühlen, ein stärker ethnisch gerahmtes Nationalverständnis haben und unzu-
frieden mit dem Zustand der Demokratie sind, während „Entdecker“ ein in allen
Punkten umgekehrtes Profil aufweisen. Ähnlich wie in der MiC-Studie unterschei-
den sich die „Entdecker“–und „Verteidiger“-Cluster vor allem in ihrem respektive
hohen beziehungsweise niedrigen subjektiven sozialen Status und Bildungsgrad.
Die Studie der Bertelsmann-Stiftung ergänzt dieses Bild durch eine Kartie-
rung der Einstellungen zum Klimaschutz, zu Verständnissen von Vielfalt und
zur sozialen Gerechtigkeit anhand von sechs Wertemilieus. Hier ist auffällig,
dass sich nur das kleine Milieu der „Materialist:innen“ durchgängig vom Rest
unterscheidet: Deutlich stärker als der Durchschnitt bezweifeln diese Befragten
die Notwendigkeit eines tiefgreifenden Wandels angesichts der Klimakatastrophe
(wobei immerhin auch hier rund 40Prozent eine solche Notwendigkeit sehen);
sie zeigen sich eher skeptisch bezüglich der Verpflichtung gegenüber Armen und
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Schwachen; stehen gesellschaftlicher Vielfalt eher ablehnend gegenüber und plä-
dieren für Orientierungen an einer homogenen Leitkultur. „Idealist:innen“ stehen
demgegenüber auf dem progressiven Pol, wobei sich ihre Einstellungen deutlich
weniger von denen anderer Cluster abheben. Je nach Themengebiet ergeben sich
unterschiedliche Konfliktkonstellationen zwischen bestimmten Milieus, die sich
im Ganzen aber stark überlappen. Der einzig durchgängige Befund ist die weit-
gehende Isolierung des kleinen „materialistischen“ Clusters am rechten Rand,
das für 9Prozent der Bevölkerung steht.
Die Bertelsmann-Studie formuliert auf dieser Basis explizit, was in allen drei
Studien deutlich wird, nämlich, dass die Diagnose einer in zwei Lager gespaltenen
Gesellschaft zu kurz greift. Im Gegensatz zu den manichäischen Mega-Identitäten
der US-Politik lässt sich im deutschen Kontext die politische Milieustruktur nicht
auf einen einzelnen Lagerkonflikt herunterbrechen. Dies lässt sich schon daran
festmachen, dass etwa die– ohnehin nur graduell – entgegengesetzten Pole der
Münsteraner Studie zusammen nur ein Drittel des Samples (34 %) ausmachen, fast
genau derselbe Wert, der sich auch durch die Addition der 16Prozent der „Offenen“
und der 19Prozent der „Wütenden“ in der Studie von More in Common ergibt. Mit
zwei Dritteln der Bevölkerung positioniert sich die große Mehrheit aller mögli-
chen Milieus in zentralen gesellschaftlichen Großkonflikten in der Mitte der Ver-
teilung (siehe auch Mau 2022). Die MiC-Studie kommt dabei zu dem interessanten
Befund, dass die einstellungsmäßig wenig polarisierte Mitte soziopolitisch in ein
stärker integriertes Oben der „gesellschaftlichen Stabilisatoren“ und ein „unsicht-
bares Drittel“ sozial und politisch eher abgeschlagener gesellschaftlicher Milieus
zerfällt. Worauf dies hinweist, ist, dass unterhalb der manichäischen Zwei-Lager-
Diagnose spannende und politisch virulente Verbindungen sozialer und politischer
Ungleichheit genauerer Erforschung harren. Weltanschauungen, inklusive solche
zu politischen Fragen, sind zweifellos auch heute vom sozialen Umfeld geprägt, in
dem sie erwachsen. Doch ist der soziologischen Aufklärung über diesen Zusam-
menhang wohl ein Bärendienst erwiesen, wenn aus Gründen des Nachrichtenwerts
eine Polarisierung nach amerikanischem Vorbild beschworen wird, für die es in
Deutschland zum jetzigen Zeitpunkt keine starken empirischen Indizien gibt.
Verwendete Literatur
Boxell, Lewis/Gentzkow, Matthew/Shapiro, Jesse M. 2021: Cross-Country Trends in Affective
Polarization. National Bureau of Economic Research Working Paper.
Kalmoe, Nathan P./Mason, Liliana 2022: Radical American Partisanship. Mapping Violent
Hostility, Its Causes and the Consequences for Democracy. University of Chicago Press.
Mau, Steffen 2022: Kamel oder Dromedar? Zur Diagnose der gesellschaftlichen Polarisierung.
Merkur 76 (874), 5–18.
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Kamel oder Dromedar? Zur Diagnose der gesellschaftlichen Polarisierung
  • Steffen Mau
Cross-Country Trends in Affective Polarization
  • Lewis Boxell
  • Matthew Gentzkow
  • Jesse M. Shapiro