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4. Kunst existiert nicht, es sei denn als angewandte

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Abstract

Vor Kunst findet unfreiwillig Bildung statt - und nicht nur dort. Allerdings kann man sie hier eher bemerken als im Alltag, wo Bilder dauernd einfallen. Dies ist weder zu stoppen noch mit Präzision zu fördern. Die psychoanalytische Erfahrung zeigt jedoch: Eingefallene Bilder können nicht nur bilden, sondern ebenso zu Verhärtungen bis zur Dummheit führen. Der notwendige Schutz durch Einbildungen kann zu einer zu großen Distanz zur Welt, zu eingebildeter Autonomie und Souveränität führen, so dass unbewusste Schutzbilder kaum noch neue Erfahrungen zulassen. In diesem Band geht es ums Durchbrechen und Loslassen, um Enteignung, Verzicht, Umwandlung, Auflösung, Schwingung, Umbau und Vorbilder.

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‚Irritation‘ wird im vorliegenden Beitrag als eine konstitutive Bedingung des Lehrens beleuchtet. So gibt der Text Einblick in ein teambasiertes Forschungsprojekt zum Umgang mit Kontingenz beim Unterrichten und/ oder beim Anleiten von künstlerischen Prozessen. Die auf den Umgang mit Kontingenz gerichtete Auseinandersetzung mit der eigenen Vermittlungspraxis gab mehrmals Anstoß für Momente und Prozesse, in denen bspw. Kunstverständnisse, ästhetische und pädagogische Prämissen oder auch Subjektverständnisse fraglich und ungewiss wurden. Dabei entwickelte sich insbesondere die vom Forschungsgegenstand abgeleitete Arbeit mit ‚event scores‘ zu einem methodischen Gerüst für das Aufspüren eigener Sinnkonstruktionen und deren Relativierung. Von hier aus spannt der Text den Bogen zur dekonstruktivistischen Lektüre von Situationen des Unterrichtens und Anleitens, was dazu führt, dass die Prämissen des eigenen Wahrnehmens befragbar werden und sich dadurch neue Handlungsspielräume öffnen können.
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Julius Othmer und Andreas Weich haben in der Einleitung zu diesem Band den Anspruch formuliert, in Bezug auf vorliegende Dispositivbegriffe neue Ansätze für die Medienbildungsforschung zu generieren und sich dazu „der Frage zu stellen, wie Medien in Bildungsdispositive eingebunden sind und welche Rolle andersherum Bildung in Mediendispositiven spielt“. Ich möchte in meinem Text ergänzend anschließen und fragen, wie sich die Realität filmischer Bildung(en) im Kinodispositiv vorliegenden medien- und filmpädagogischen Konzeptionen von Medienbildung – sowohl in Formen einer autonomen Selbstbildung mit Medien als auch in Formen der unternehmerischen Selbstverbesserung durch die Aneignung von Medienkompetenzen – entzieht.
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This paper describes art and design and its capacities as inspiration for innovation processes and interference in societal affairs at times of crisis and change. In a form of a case study as an example, a general approach will be described, how art and design can engage with human needs and co-develop innovative solutions with specific target groups. Deriving from interdisciplinary approaches, students used design- (arts-) based research, art & design as social fabric. One of the main objectives was designing shelter for the human body and evoking emotion through material. Various layers of material were explored through subjective perception, exploration of different technologies, participatory and sensual research, problem solving strategies applied and analyzed by cultural and emotional codes in cooperation with inhabitants of Women’s Shelters. New textile objects were created as Ist-analysis of need and association of shelter, which can be considered as textile archive for future. Either interior design for inhabitants of Women’s Shelters or refugees can rely on outcomes or designing “survival kits” for target groups like women who have been victims of domestic violence a, refugees or victims of the global crisis a situation every one of us may wake up tomorrow. Education at tertiary level can facilitate new approaches and interdisciplinary teamwork. Collaboration with less well-off social groups, protection of users, consumers, environment and citizen participation allow students new experiences and empower societal responsibility. They develop tolerances and learn to negotiate. Through designing and documenting cooperative workshops as well as own artistic design work, arts and design-based research develops innovative insights and solutions for students and empower disadvantaged target groups.
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Mixed media. Hamburg, Universität, Thesis (doctoral), 2001.
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