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Strategien zu offenen Bildungsressourcen an österreichischen öffentlichen Universitäten. Eine Beschreibung von nationalen Strategien, Whitepapers und Projekten sowie eine Analyse der aktuellen Leistungsvereinbarungen.

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Abstract

Im Beitrag werden zunächst die österreichischen Strategien mit Bezug zu OER und den öffentlichen Universitäten sowie wichtige Initiativen beschrieben. Vor diesem Hintergrund wird die Auswertung der aktuellen Leistungsvereinbarungen der 22 öffentlichen Universitäten im Hinblick auf die Nennung von OER-Aktivitäten beschrieben. Damit wird aufgezeigt, dass 9 der 22 Universitäten konkrete OER-Vorhaben planen, drei weitere OER zumindest thematisieren. Zwei Universitäten haben bereits 2020 eine OER-Policy vorgelegt, weitere sind zeitnah zu erwarten. Die vorgelegte Beschreibung und Auswertung kann dabei als ein Beitrag zur in der UNESCO-Empfehlung zu OER (2019) gewünschten Entwicklung von Monitoring-Verfahren zu OER gesehen werden.
Sarah Edelsbrunner, Martin Ebner und Sandra Schön
Strategien zu oenen Bildungsressourcen an
österreichischen öentlichen Universitäten
Eine Beschreibung von nationalen Strategien, Whitepapers
und Projekten sowie eine Analyse der aktuellen
Leistungsvereinbarungen
Zusammenfassung
Im Beitrag werden zunächst die österreichischen Strategien mit Bezug zu OER und
den öentlichen Universitäten sowie wichtige Initiativen beschrieben. Vor diesem
Hintergrund wird die Auswertung der aktuellen Leistungsvereinbarungen der 22 öf-
fentlichen Universitäten im Hinblick auf die Nennung von OER-Aktivitäten beschrie-
ben. Damit wird aufgezeigt, dass 9 der 22 Universitäten konkrete OER-Vorhaben pla-
nen, drei weitere OER zumindest thematisieren. Zwei Universitäten haben bereits
2020 eine OER-Policy vorgelegt, weitere sind zeitnah zu erwarten. Die vorgelegte Be-
schreibung und Auswertung kann dabei als ein Beitrag zur in der UNESCO-Empfeh-
lung zu OER (2019) gewünschten Entwicklung von Monitoring-Verfahren zu OER ge-
sehen werden.
1. Einleitung
Oene Bildungsressourcen, also Open Educational Resources oder OER, haben sich
nicht zuletzt durch die UNESCO-Empfehlung (2019) zu einem wichtigen ema an
Hochschulen entwickelt. Für österreichische Hochschulen werden OER-Aktivitäten
u. a. aus den Bedürfnissen von Online-Lehre, oenen Lern- und Lehrpraktiken so-
wie Anforderungen von Open Science abgeleitet und damit positive Eekte für un-
terschiedliche Aspekte wie lebenslanges Lernen, Nachhaltigkeit oder auch Reputati-
on der Hochschulen verknüp (Schön et al., 2021). Weltweit werden so immer mehr
nationale Strategiepapiere zu OER entwickelt und veröentlicht, um OER zu fördern;
auch entsprechende Förderprogramme werden initiiert. In Forschungsbeiträgen wer-
den die unterschiedlichen internationalen Strategien und Projekte in Bezug auf OER
dargestellt (z. B. Marín et al., 2020). In diesem Beitrag gehen wir der Frage nach, wel-
che Rolle OER in Österreich in den nationalen Strategien für öentliche Universitäten
spielt, welche wesentlichen Projekte und Whitepaper es zu OER gibt und welche Rolle
OER in den Leistungsvereinbarungen der öentlichen Universitäten spielt und verwei-
sen auf zwei Universitäten mit eigenen OER-Strategien.
Erschienen in: Heinz-Werner Wollersheim, Marios Karapanos, Norbert Pengel (Hrsg.),
Bildung in der digitalen Transformation, Tagungsband der GMW 2021, Waxmann, S.
31-36. (erschienen unter CC BY-NC-SA 4.0, https://creativecommons.org/licenses/by-
nc-sa/4.0/legalcode)
Sarah Edelsbrunner, Martin Ebner und Sandra Schön
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2. Österreichische Strategien mit OER-Bezug und wichtige OER-
Initiativen im Bereich der Hochschulen
Im Jahr 2016 wurde der BegriOER“ vermutlich zum ersten Mal in einem Strategie-
papier der österreichischen Regierung, der „Digital Roadmap, erwähnt (Bundeskanz-
leramt und Bundesministerium für Wissenscha, Forschung und Wirtscha, 2016).
Die österreichische Bundesregierung legte im Jahr 2016 auch als erste europäische Re-
gierung eine „Open Innovation Strategievor. Darin werden unter anderem Open Sci-
ence und Open Access gefordert; OER wird als Bestandteil von Open Science“ er-
wähnt (S. 43); es gibt aber keine weiteren Ausführungen dazu. Auch in zwei dezidiert
an Hochschulen gerichteten Strategiepapieren wird OER genannt: So werden in der
„Nationalen Strategie für die soziale Dimension in der Hochschulbildung“ OER als
Mittel für einen breiten Zugang und die Integration in das Studium erwähnt (Bundes-
ministerium für Wissenscha, Forschung und Wirtscha, 2017, S. 26). Dieses Strate-
giepapier richtet sich an alle österreichischen öentlichen Hochschulen. Der Begri
OER ndet sich zudem im Gesamtösterreichischen Universitätsentwicklungsplan
(GUEP), auf dem die Weiterentwicklung und strategische Ausrichtung der öentli-
chen Universitäten in Österreich beruht (§12b (1) Universitätsgesetz). Der GUEP ist
die Grundlage für die Entwicklungspläne der Universitäten, die wiederum die Grund-
lage für die Leistungsvereinbarungen des Ministeriums mit den einzelnen Universi-
ten darstellen . Im Systemziel Verbesserung der Qualität und Ezienz der universi-
tären Lehre“ des GUEP für den Zeitraum bis 2024 wird OER explizit als Maßnahme
für die Zielsetzung genannt (Bundesministerium für Bildung, Wissenscha und For-
schung, 2020, S. 40). Das Forum Neue Medien in der Lehre Austria (fnma) hat seit
2016 eine Arbeitsgruppe zu OER und zwei wichtige Beiträge dazu herausgegeben:
2016 wurde eine „Empfehlung zur Integration von OER an österreichischen Hoch-
schulen“ publiziert (Ebner et al., 2016). Im Folgejahr wurde in Form eines „White-
papers ein „Konzept zur OER-Zertizierung“ von Lehrenden und Hochschulen
vorgestellt (Ebner et al., 2017). Dazu wird in eine zweistuge Zertizierung für Hoch-
schullehrende und eine dreistuge Zertizierung für Hochschulen unterschieden. Im
Projekt „Open Education Austria“ (2016–2018) bzw. dem aktuellen Nachfolgeprojekt
Open Education Austria Advanced(2021–2024) werden die Infrastrukturen für oe-
ne Bildungsressourcen der österreichischen Hochschulen und Universitäten aufgebaut
und weiterentwickelt. Auch die bereits 2017 in einem Whitepaper skizzierte OER-
Zertizierung wird nun bis 2024 konzipiert, partizipativ entwickelt und erprobt. Als
ein weiteres Projekt mit starkem OER-Bezug ist die 2013 gegründete MOOC-Platt-
form iMooX.at zu nennen (Kopp & Ebner, 2015), da der Ausbau zur österreichweiten
MOOC-Plattform gezielt gefördert und alle MOOCs im besten Falle oen lizenziert,
aber in jedem Fall unter einer Creative-Commons-Lizenz veröentlicht werden müs-
sen.
Strategien zu oenen Bildungsressourcen an österreichischen öentlichen Universitäten 33
3. Vorgehen
Um einen Überblick über die Rolle von OER in den Strategien der österreichischen
öentlichen Universitäten zu erhalten, wurden alle der öentlich zugänglichen Leis-
tungsvereinbarungen nach einer möglichen Nennung von OER und verwandten Be-
grien hin analysiert. Die Leistungsvereinbarungen sind als „zentrales Gestaltungs-
und Steuerungsinstrument“ (Kogler, 2017) der öentlichen Universitäten mit etwa 100
Seiten Umfang relativ detaillierte Darstellungen zu den geplanten Entwicklungen einer
Universität über drei Jahre und zudem alle öentlich zugänglich. Da einige der Leis-
tungsvereinbarungen eingescannt wurden und damit nicht gut durchsuchbar sind, ha-
ben wir bei diesen gezielt den Abschnitt Vorhaben zur Lehr- und Lernorganisation
(inkl. Internationalisierung)“ betrachtet. Bei der Analyse der Leistungsvereinbarungen
der Hochschulen unterscheiden wir zwischen drei Formen der Erwähnung von OER:
(a) keine Erwähnung: Die Begrie Open Education, Open Educational Resources“,
„OER“, „oene Lizenz“ u. ä. werden in den Leistungsvereinbarungen nicht erwähnt;
(b) OER wird (indirekt) erwähnt: Verwandte Konzepte von OER bzw. der Begri OER
werden erwähnt, aber eine explizite Tätigkeit in diesem Bereich wird nicht beschrie-
ben oder angegeben und (c) OER als Bestandteil: In der Leistungsvereinbarung wer-
den konkrete OER-Aktivitäten beschrieben; das können „erste Anfragen und Erkun-
dungen zum ema in OER-Pilotprojekten sein oder weitergehende Aktivitäten wie
der Auau eines hochschulweiten OER-Repositoriums.
4. OER in Leistungsvereinbarungen österreichischer
öentlicher Universitäten
Im Folgenden wird dargestellt, bei welchen öentlichen Universitäten OER derzeit er-
wähnt werden bzw. Bestandteil der aktuellen Leistungsvereinbarungen sind (s. Tab. 1).
In den Leistungsvereinbarungen, bei denen OER Bestandteil ist, werden unterschiedli-
che Aktivitäten rund um OER ausgeführt. Bei einigen Universitäten gibt es auch meh-
rere Nennungen und längere Ausführungen, so insbesondere bei den OEAA („Open
Education Austria Advanced“)-Partnern: Die größte österreichische Universität und
Projektleitung, die Universität Wien beschreibt mehrere Maßnahmen rund um das
ema OER, u. a. die Weiterentwicklung des OER-Fachportals und OER-Services für
Lehrende (S. 63). Die Karl-Franzens-Universität Grazndigt u. a. die „Erstellung von
OER“ (S. 45) und die Entwicklung einer OER-Policy an (S. 42). Die Leopold-Franzens-
Universität Innsbruck möchte „didaktische Modelle und die Infrastruktur zur Archi-
vierung von OER entwickeln(S. 57). Die Te c hn i sc h e Un iv e rs it ät G ra z nennt u. a. eine
„OER- Polic y“ (S. 59 ) sowie die Entw ick lung ein er Leh rv er anst altung für all e St ud ie-
renden zu digitalen Kompetenzen mit OER als eine Aktivität (S. 43). Engagierte Pläne
zu Aktivitäten gibt es jedoch auch in den Leistungsvereinbarungen von Universitäten,
die nicht dem OEAA-Konsortium angehören: Die Universität für Bodenkultur Wien
erläutert im Abschnitt zur Lehre, dass im Rahmen von E-Learning und der Digita-
lisierung der Lehre eine „BOKU OER Strategie“ geplant ist und prototypische OER-
Sarah Edelsbrunner, Martin Ebner und Sandra Schön
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Materialien entwickelt sowie ein OER-Repositorium aufgebaut werden soll (S. 56).
Die Medizinische Universität Wien nennt im Vorhaben Nr. 28 eine „Analyse der Open
Education Resources-Optionen(Vorhaben Nr. 28) und weiters eine weitere Verbes-
serung der Angebote im Lehr-und Lernbereich(S. 43). Bei der Medizinischen Univer-
sität Graz ist ein Ausbau der Open Educational Resources“ angekündigt (S. 40). An
der Technischen Universität Wien ist 2019–2021 ist ein OER-Einsatz „bei der Bewälti-
gung größerer Interessentinnen- und Interessenten-Gruppen geplant (S. 39) und als
Umsetzungsziel ausgeführt. Die Universitätr Weiterbildung Krems beschreibt, dass
im Rahmen der Digitalisierungsstrategie der Einsatz von OER geprü wird und kün-
digt einen Arbeitsbericht an (S. 38). In den Leistungsvereinbarungen der Akademie
der bildenden Künste Wien, der Paris-Lodron-Universität Salzburg und der Vete rin är-
medizinischen Universität Wien werden Aktivitäten zu OER (indirekt) erwähnt. Zu-
sammenfassend lässt sich sagen, dass 9 von 22 (41 %) ganz konkrete und teils weitrei-
Tabelle 1: Nennung von OER in den aktuellen Leistungsvereinbarungen für 2019–2021 der
öentlichen Universitäten in Österreich. Anmerkung: steht für zutreend.
Name der Universität OER erwähnt OER-Aktivität
Bestandteil
Akademie der bildenden Künste Wien -
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt - -
Johannes Kepler Universität Linz - -
Karl-Franzens-Universität Graz  
Leopold-Franzens-Universität Innsbruck  
Medizinische Universität Graz  
Medizinische Universität Innsbruck - -
Medizinische Universität Wien  
Montanuniversität Leoben - -
Paris-Lodron-Universität Salzburg -
Technische Universität Graz  
Technische Universität Wien  
Universität für angewandte Kunst Wien - -
Universität für Bodenkultur Wien  
Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz - -
Universität für Musik und darstellende Kunst Graz - -
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien - -
Universität für Weiterbildung Krems  
Universität Mozarteum Salzburg - -
Universität Wien „Alma Mater Rudolphina“  
Veterinärmedizinische Universität Wien -
Wirtschaftsuniversität Wien - -
Strategien zu oenen Bildungsressourcen an österreichischen öentlichen Universitäten 35
chende OER-Aktivitäten in ihren Leistungsvereinbarungen nennen. Wichtig ist dabei
zu erwähnen, dass dies weit mehr als die Partner des Projekts Open Education Aus-
tria Advanced“ sind. Weitere 3 von 22 (14 %) öentlichen Universitäten erwähnen
OER nur auf eine eher vage Art und Weise. Es haben also 12, d. h. mehr als die Hälf-
te (55 %) der österreichischen öentlichen Universitäten OER in ihren Leistungsver-
einbarungen erwähnt. Da etliche der großen Universitäten zu dieser Gruppe gehören,
sind auch die überwiegende Mehrheit der Studierenden in Österreich an Universitäten
eingeschrieben, bei denen OER auf der Agenda steht.
5. Erste OER-Policys von österreichischen Universitäten
Die Universität Graz veröentlichte die erste OER-Policy einer österreichischen Hoch-
schule im März 2020 (Schön, Ebner & Kopp, 2021). Darin wird Bediensteten und Stu-
dierenden empfohlen, OER zu nutzen, zu erstellen und zu veröentlichen. Die TU
Graz publizierte dann im November 2020 ihre OER-Policy, in der unterschiedliche
konkrete Maßnahmen beschrieben werden. Wir gehen davon aus, dass es in den
nächsten Monaten weitere Veröentlichungen von OER-Policys geben wird, insbeson-
dere an Universitäten, wo OER in den Leistungsvereinbarungen genannt wurden.
6. Diskussion und Ausblick
Der Beitrag zeichnet am Beispiel von OER nach, dass und wie sich nationale Strate-
gien auf die Strategien und vermutlich auch Praxis der öentlichen Universitäten in
Österreich auswirken. Dabei wurde ausgespart, dass es seit mehreren Jahren interna-
tionale Bestrebungen und Strategiepapiere gibt, die nationale Strategien beeinussen
können, insbesondere die Empfehlung der UNESCO (2019). Wir zeichnen bei unserer
Darstellung einen klassischen Top-Down-Ansatz von bildungspolitischen Bemühun-
gen nach, der in dieser Einseitigkeit sicher unzutreend ist. Dies beginnt schon da-
mit, dass der gesamtösterreichische Entwicklungsplan sich selbst als partizipativ ver-
steht und den Universitäten hier Mitwirkung in Form eines „Gegenstromprinzips“
zugesteht (UG §12b(1)). Es wäre so interessant, z. B. auch die Wirkungsweise von uni-
versitären und anderen nationalen OER-Entwicklungen in Österreich auf die natio-
nale Strategieentwicklung zu untersuchen. Auch die OER-Entwicklung in Deutsch-
land wird als Bottom-Up- und Top-Down-Bewegung beschrieben (Orr, Neumann &
Muuß-Merholz, 2017).
Der Fokus auf Leistungsvereinbarungen ist zudem nur ein Ausschnitt der Aktivi-
täten an österreichischen Universitäten: Es gibt auch Projekte, bei denen aktiv OER
entwickelt oder gefördert wird, ohne dass der Begri genannt wird oder dass es über-
haupt erwähnt wird. Der Beitrag ist damit nur eine Beschreibung eines Teils von Ak-
tivitäten im OER-Mosaik zu verstehen, dessen Bedeutung für das Gesamtbild ggf.
später noch bewertet werden muss. Was sich dabei im Falle von Österreich als grund-
sätzlich sinnvolles Vorgehen erweist, ist dabei in anderen Ländern nicht zwangsläug
Sarah Edelsbrunner, Martin Ebner und Sandra Schön
36
hilfreich: Mit Kolleg:innen aus Deutschland und der Schweiz erarbeiten wir aktuell,
welche Verfahren zur Identizierung und Sichtbarmachung von OER-Strategien und
-Entwicklungen hier hilfreicher sind.
Danksagung
Dieser Beitrag entstand im Rahmen des Projekts „Open Education Austria Advanced“
(gefördert vom BMBWF, 04/2020-03/2024).
Quellen und Literatur
Die referierten Strategiepapiere und Leistungsvereinbarungen wurden aus Platzgründen
ausgelagert und sind bei Zenodo zu nden: https://doi.org/10.5281/zenodo.5100969
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Ebner, M., Kopp, M., Hafner, R., Budroni, P., Buschbeck, V., Enkhbayar, A., Ferus, A.,
Freisleben-Teutscher, C. F., Gröblinger, O., Matt, I., Ofner, S., Schmitt, F., Schön, S.,
Seissl, M., Seitz, P., Skokan, E., Vogt, E., Waller, D., Zwiauer, C. (2017). Konzept OER-
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Article
Full-text available
The 2019 UNESCO recommendation on Open Educational Resources (OER) encourages member states to monitor policies and mechanisms in OER across the world. In higher education, there are many initiatives and policies around OER. This contribution gives insights into the current situation concerning OER policy documents that are of national or institutional relevance for public higher education institutions in Germany, Switzerland, and Austria. For each country, a different approach for identifying OER policy documents was chosen, dependent on the availability of documents and different dominant forms of documentation. Whereas digital documents available on the web were found as helpful sources for Germany, and performance agreements between the national ministry and individual universities were used for analysis in Austria, a survey amongst all universities was the chosen research approach in Switzerland to give an overview about potentially OER related policy documents. All these documents are now made available via the OER World Map. With this contribution, the authors also highlight the possibility of using the OER World Map as a powerful tool to collect and evaluate OER policy documents.
Presentation
Full-text available
Ausgehend von den Erfahrungen und Entwicklungen aus der österreichischen Initiative "Open Education Austria Advanced" und den OER-Aktivitäten der TU Graz spannen die Vortragenden den Bogen weiter und diskutieren, warum die Entwicklung von offener Bildung, d.h. OER und offenen Bildungspraktiken, wichtig für eine digitale demokratische Gesellschaft sind und welche Chancen und Verantwortung dabei europäische Hochschulen in der vernetzten globalen Welt haben.
Conference Paper
Full-text available
Das Forum Neue Medien in der Lehre Austria (fnma) ist im Rahmen des Projekts «Open Education Austria Advanced» für die Entwicklung und Einführung eines Verfahrens zum Nachweis und Sichtbarmachung von Aktivitäten in Bezug auf offene Bildungsressourcen (Open Educational Resources; kurz OER) verantwortlich. Im Beitrag wird zu OER aus Perspektive österreichischer Hochschulen zu den Hintergründen und Kriterien für die OER-Zertifizierung, bisherigen Entwicklungsarbeiten sowie der Konzeption berichtet.
Technical Report
Full-text available
Die Universität Graz und die TU Graz veröffentlichten im Jahr 2020 OER-Policys - Erschienen als: Schön, Sandra; Ebner, Martin & Kopp, Michael (2021). Systematische Förderung von offenen Bildungsressourcen an österreichischen Hochschulen mit OER-Policies. In: fnma Magazin 01/2021, Themenschwerpunkt zu "Chatbots in der (Hochschul-) Lehre”, S. 7-10, URL: https://www.fnma.at/content/download/2239/12258 DOI: 10.5281/zenodo.4688404
Article
Full-text available
This paper reports on the first stage of an international comparative study for the project "Digital educational architectures: Open learning resources in distributed learning infrastructures-EduArc", funded by the German Federal Ministry of Education and Research. This study reviews the situation of digital educational resources (or (O)ER) framed within the digital transformation of ten different Higher Education (HE) systems (Australia, Turkey and the United States). Following a comparative case study approach, we investigated issues related to the existence of policies, quality assurance mechanisms and measures for the promotion of change in supporting infrastructure development for (O)ER at the national level in HE in the different countries. The results of this mainly documentary research highlight differences and similarities, which are largely due to variations in these countries' political structure organisation. The discussion and conclusion point at the importance of understanding each country's context and culture, in order to understand the differences between them, as well as the challenges they face.
Chapter
Full-text available
Offene Bildungsressourcen (engl. Open Educational Resources, kurz OER) sind frei zugängliche, nutzbare und häufig auch modifizierbare Online-Ressourcen für das Lernen und Lehren. Seit Anfang des 21. Jahrhunderts begann das Thema mit einer zunehmenden Zahl an Projekten, Berichten und Mitwirkenden immer bekannter zu werden. Zahlreiche Argumente, unter anderem bildungspolitische, didaktische wie auch wirtschaftliche, spre- chen dafür, sich an der Erstellung von OER zu beteiligen. In diesem Beitrag werden ausgewählte OER-Initiativen und -Projekte vorgestellt, die Potenziale von OER diskutiert und Motive für die Einführung von OER-Strategien an Hochschulen beschrieben. Zudem werden auch praktische Tipps zur Recherche, Erstellung und zum Austausch von OER gegeben. Der Beitrag schließt mit einem Abschnitt, der darauf hinweist, dass bei offenen Bildungsressourcen sich nicht nur der Vertriebsweg deutlich von traditionellen Lernobjekten (z. B. gedruckte Lehrbücher und Arbeitsmaterialien) unterscheidet, sondern dass auch weitere Prozesse einfach anders sind, u. a. das Qualitätsmanagement.
Empfehlungen für die Integration von Open Educational Resources an Hochschulen in Österreich
  • M Ebner
  • C Freisleben-Teutscher
  • O Gröblinger
  • M Kopp
  • K Rieck
  • S Schön
  • P Seitz
  • M Seissl
  • S Ofner
  • C Zwiauer
Ebner, M., Freisleben-Teutscher, C., Gröblinger, O., Kopp, M., Rieck, K., Schön, S., Seitz, P., Seissl, M., Ofner, S., Zwiauer, C. (2016). Empfehlungen für die Integration von Open Educational Resources an Hochschulen in Österreich. Forum Neue Medien in der Lehre Austria.
Konzept OER-Zerti zierung an österreichischen Hochschulen
  • M Ebner
  • M Kopp
  • R Hafner
  • P Budroni
  • V Buschbeck
  • A Enkhbayar
  • A Ferus
  • C F Freisleben-Teutscher
  • O Gröblinger
  • I Matt
  • S Ofner
  • F Schmitt
  • S Schön
  • M Seissl
  • P Seitz
  • E Skokan
  • E Vogt
  • D Waller
  • C Zwiauer
Ebner, M., Kopp, M., Hafner, R., Budroni, P., Buschbeck, V., Enkhbayar, A., Ferus, A., Freisleben-Teutscher, C. F., Gröblinger, O., Matt, I., Ofner, S., Schmitt, F., Schön, S., Seissl, M., Seitz, P., Skokan, E., Vogt, E., Waller, D., Zwiauer, C. (2017). Konzept OER-Zerti zierung an österreichischen Hochschulen. Whitepaper des Forum Neue Medien in der Lehre Austria (fnma). https://fnma.at/content/download/991/3560(2020-09-26).
Leistungsvereinbarungen als zentrales Gestaltungs-und Steuerungsinstrument für ö entliche Universitäten. Rechtliche Rahmenbedingungen innerhalb der DACH-Region im Vergleich. Diploma thesis at the JKU Linz
  • C Kogler
Kogler, C. (2017). Leistungsvereinbarungen als zentrales Gestaltungs-und Steuerungsinstrument für ö entliche Universitäten. Rechtliche Rahmenbedingungen innerhalb der DACH-Region im Vergleich. Diploma thesis at the JKU Linz. https://epub.jku.at/obvulihs/download/pdf/1883292?originalFilename=true
German OER Practices and Policy -From Bottom-up to Top-down Initiatives. UNESCO Institute for Information Technologies in Education
  • D Orr
  • J Neumann
  • J Muuß-Merholz
Orr, D., Neumann, J., Muuß-Merholz, J. (2017). German OER Practices and Policy -From Bottom-up to Top-down Initiatives. UNESCO Institute for Information Technologies in Education.