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Realisierung personalfreier Öffnungszeiten in Dorfläden durch elektronische Zutrittskontrollen und Selbstkassensysteme

Authors:

Abstract

Im Rahmen der LEADER-geförderten Machbarkeitsstudie „DigiShop Harz“ wurde im Auftrag des in Wernigerode ansässigen Vereins TECLA e.V. an der Hochschule Harz untersucht, unter welchen technischen, wirtschaftlichen, rechtlichen und warenlogistischen Rahmenbedingungen ein „Dorfladen 2.0“ – definiert als ein klassischer Dorfladen mit teilweise personalfreien Öffnungszeiten und Möglichkeiten zur Selbstabrechnung von Waren – in einer Region wie dem Harz erfolgreich betrieben werden könnte. Der vorliegende Tagungsbeitrag führt kurz in die Problemlage und in das methodische Vorgehen im Projekt ein und fasst die wesentlichen Ergebnisse der technischen Marktbetrachtung sowie der Standortanalyse zusammen.
9 mögliche Standorte
25 nicht weiter betrachtet
Realisierung personalfreier Öffnungszeiten
in Dorfläden durch elektronische Zutritts-
kontrollen und Selbstkassensysteme
Kathleen Vogel, Thomas Schatz, Christian Reinboth, Peter Kußmann | Hochschule Harz
Nachwuchswissenschaftlerkonferenz 2020 / 2021 | 26. / 27.05.2021 | Ernst-Abbe-Hochschule | Jena
Ein Dorfladen mit personalfreien Öffnungszeiten ist zu
rückholbaren Investitionskosten im Harz realisierbar.
4
Immer mehr ländliche Orte sind unterversorgt
Dorfläden können solche Lücken schließen
Ein Defizit sind unattraktive Öffnungszeiten
Wird personalfreies Einkaufen ermöglicht,
können diese erheblich erweitert werden
Systematisches interdisziplinäres Literatur-
review über 10 Jahre (118 Publikationen)
Marktrecherche und Experteninterviews
GIS-Evaluation der Versorgungssituation
im Gebiet der LAG Harz (Open Street Map)
12
3
5
Einheitsgemeinden
im Bereich der
LAG Harz
=
34
Orte und Ortsteile
8 Orte über 1.500
Einwohner
17 kleinere Orte mit eigenem Nah-
versorger (4) oder Distanz < 5km
zum nächsten Nahversorger (13)
5 mit Hofläden
oder Dorfläden
4 ohne jegliche
Nahversorgung
Hüttenrode (991 EW / 5,2 km zum nächsten Nahversorger)
Schmatzfeld (335 EW / 5,1 km zum nächsten Nahversorger)
Elend (583 EW / 7,4 km zum nächsten Nahversorger)
Rübeland (1.400 EW / 5,1 km zum nächsten Nahversorger)
Motivation Vorgehensweise
Ergebnisse
Fazit
Ist das wirtschaftlich darstellbar? Studie wird Open Access veröffentlicht
Videoüberwachung (ggf. mit Attrappen versetzbar)
Außenbereich | Eingangsbereich | Kassenbereich
Der Zutritt zum Verkaufsraum erfolgt über
eine QR-Codekarte (Single Token) sowie
eine individualisierte PIN
Die Bezahlung erfolgt
bargeldfrei über die
auch als Geldkarte
nutzbare QR-Karte
(Single Token) an
der Selbstkasse
Dieses Projekt wurde unter der ZD-Nummer 158853700039 im Rahmen des Entwicklungsprogramms
für den ländlichen Raum des Landes Sachsen-Anhalt 2014 - 2020 (EPLR) gemäß der Maßnahme
"Unterstützung für die lokale Entwicklung LEADER (CLLD)" und im Schwerpunktbereich "Förderung
der lokalen Entwicklung in ländlichen Gebieten" aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds
zur Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.
Christian Reinboth, M.Sc.
03943 659 896
creinboth@hs-harz.de
Außenautomaten
mit regionalen
Produkten
Die Erfassung der Waren
erfolgt mittels Handscanner
über den Barcode RFID
scheidet (noch) mangels
Verbreitung aus
Realisierbar für ~ 20.000 EUR
Vier geeignete Standorte
Alle Cliparts gemeinfrei via https://publicdomainvectors.org
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