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Handbuch Künstlerischer Therapien - Kritik und Philosophie der therapeutischen Praxis - 13 Diskurse

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Das Handbuch Künstlerischer Therapien besteht aus 13 Diskursen, die in zwei aufeinanderfolgenden Teilen systematisch die theoretischen Grundlagen der Künstlerischen Therapien in den Blick nehmen: Teil 1 versteht sich als Kritik der therapeutischen Praxis und setzt sich mit Kausalität, Sprache, Selbsterfahrungspraktiken und dem Verhältnis von künstlerischer und therapeutischer Praxis auseinander. Teil 2 behandelt die Philosophie der therapeutischen Praxis und betrachtet die Schnittstellen von Kunst- und Lebensräumen, sozialer Interaktion und Medien, Wahrnehmung und Darstellung. Mit dem Handbuch formulieren wir keinen geringeren Anspruch, als einen Paradigmenwechsel in den Künstlerischen Therapien zu vollziehen.

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Der Beitrag besteht aus sieben Versuchen sich dem Phänomen Sprache zu nähern. Aus einer anthropologischen und soziologischen Perspektive analysiert er die Sprache als Medium der Selbst- und Fremderfahrung, die sich vor allem leiblich und nicht nur im Modus des Hörens und Sprechens vollzieht. Er untersucht das Verhältnis zwischen dem Faktischen und dem Möglichen, in deren Spannungsfeld Sprache ihre Wirkung entfaltet und stellt fest, das Sprache alternativlos ist. Er weist der Sprache eine zentrale Stellung im Konzert der Künste zu und versteht sie als Ort der Intermedialität, an dem sich unterschiedliche künstlerische Disziplinen begegnen und aufeinander beziehen lassen.
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Der Band unternimmt eine kritische Revision und transdisziplinäre Weiterentwicklung aktueller narratologischer und kulturwissenschaftlicher Ansätze. Im Fokus der Beiträge stehen zum einen Fragen nach der Relevanz des Erzählens und der Narratologie sowie nach den Möglichkeiten ihrer kulturwissenschaftlichen Profilierung. Zum anderen wird das Potenzial narrativistisch ausgerichteter kulturwissenschaftlicher Forschung ausgelotet. Dabei wird den kulturellen Funktionen des Erzählens in den Wissenschaften, in Literatur, Film und Kunst sowie der Alltagskultur nachgegangen.
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Der Sammelband vereinigt Aufsätze zur künstlerischen Arbeit in sozialen, individuell-gesundheitlichen und organisationalen Entwicklungs- und Veränderungsprozessen. Er bezieht sich dabei sowohl auf die aktuelle Theoriebildung in künstlerisch-wissenschaftlichen Disziplinen, als auch auf systemisch begründete Konzepte einer künstlerischen Praxis. Die wissenschaftliche Fundierung einer künstlerischen Veränderungsarbeit, bei der performative und handlungsorientierte Aspekte im Vordergrund stehen, ist der jüngeren Theoriebildung in den Kunst-, Kultur- und Medienwissenschaften zu verdanken. Aus dieser Perspektive sollen mit dem hier vorliegenden Buch erstmals die Eckpunkte einer künstlerischen Arbeit in Entwicklungs- und Veränderungsprozessen theoretisch systematisiert und auf unterschiedliche Praxisfelder bezogen werden.
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Wie läuft kreatives Arbeiten ab? Was bedeutet Kreativität für den Arbeitsalltag und wie wird in komplexen Organisationen Kreativität verankert? Am Beispiel der Arbeitspraxis in der Werbeindustrie rekonstruiert Hannes Krämer die Entdeckung, Formierung und Stabilisierung kreativer Produkte en détail. Hierbei zeichnet er ethnografisch die Entstehung eines Werbeprodukts anhand prägender Stationen nach und schließt so eine systematische Leerstelle: den Einblick in die konkrete Praxis künstlerisch-kreativer Arbeit in zeitgenössischen Ökonomien. Kreativarbeit erscheint demnach nicht vordergründig als mythische Tätigkeit, sondern als Ensemble kreativer Routinen.
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Bibliographie: Bargetz, Brigitte/Sauer, Birgit: Der affective turn. Das Gefuhlsdispositiv und die Trennung von offentlich und privat, FEMINA POLITICA, 1-2015, S. 93-102. http://dx.doi.org/10.3224/feminapolitica.v24i1.19255
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Zusammenfassung Die psychiatrische Diagnostik beruht traditionell in erster Linie auf verbalen In- teraktionen; ebenso stützt sich die Psychotherapie vor allem auf explizite (ein- sichts- oder verhaltensorientierte) Lernprozesse. Demgegenüber haben die ent- wicklungspsychologischen ebenso wie die neurobiologischen Forschungen der letzten Jahre die Bedeutung der impliziten, non-verbal und leiblich vermittelten Lernprozesse in der frühen Kindheit, aber auch in späteren Lebensphasen aufge- zeigt. Frühkindliche Erinnerungen sind danach in bleibenden Interaktionsmustern organisiert, die später implizit, also unbewusst in ähnlichen Beziehungskonstel- lationen aktualisiert werden. Vor diesem Forschungshintergrund werden non- verbale Interaktionsprozesse zunächst aus phänomenologischer, dann aus ent- wicklungspsychologischer Sicht beschrieben. Im Weiteren wird ihre Bedeutung für die psychiatrische Diagnostik und Psychotherapie aufgezeigt. Summary Psychiatric diagnosis is traditionally based on verbal interactions with the pa- tient; similarly, psychotherapy mainly relies on explicit learning processes, re- gardless whether it aims at insight or behaviour modification. However, recent results from developmental psychology as well as neurobiology increasingly highlight the importance of implicit, non-verbal, or body-mediated learning processes in early childhood as well as in later periods of life. Early life experi- ences are organized in lasting patterns of bodily interaction that later are actua- lized implicitly, i.e. unconsciously, in similar relational contexts. On this back- ground of research, non-verbal interaction processes are described first from a phenomenological, then from a developmental point of view. Finally, their im- portance for psychiatric diagnosis and for psychotherapy is described.
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Moderne Gesellschaften verfügen über zwei emergente Struktureigenschaften: zum einen über eine Differenzierung in (Wert-)Sphären, „Felder“ oder funktionale Teilsysteme, zum anderen über Systeme organisierter Kooperation mittels formaler Organisationen. Über beide Phänomene finden wir im Werk von Max Weber, Talcott Parsons, Pierre Bourdieu und Niklas Luhmann instruktive analytische Befunde. Aber während das Paradigma derfunktional differenzierten Gesellschaft vom soziologischen Mainstream weitgehend akzeptiert wird, stößt das von der Organisationsgesellschaft noch auf Vorbehalte (vgl. Schimank 1996; 2001a). Noch verlaufen beide Theoriestränge weitgehend separat nebeneinander; Versuche zu ihrer Zusammenfuhrung (verschiedene Beiträge in Tacke 2001) sind bislang unbefriedigend geblieben. Selbst Niklas Luhmann hat sich hierüber widersprüchlich geäußert: So heißt es bei ihm einmal: „Die meisten Organisationen der modernen Gesellschaft sind spezifischen Funktionssystemen zugeordnet. Dass Universitäten zugleich zur Forschung und Erziehung beitragen sollen, ist eher eine Anomalie“ (1990: 678) – ein andermal: „Organisationen (dienen) der strukturellen Kopplung von Funktionssystemen“ (2000: 400). Im Folgenden schließen wir uns jener Argumentation an, die Organisationen unter dem Gesichtspunkt ihrer Leistungen für je bestimmte Funktionssysteme betrachten, ohne es jedoch als Anomalie zu werten, wenn eine Reihe von Organisationen nicht nur einem gesellschaftlichen Teilsystem zuzuordnen sind.
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Zusammenfassung. Die systematische Bildanalyse ist im Blickfeld der unterschiedlichen kunsttherapeutischen Ansatze eines der wesentlichen Mittel, anhand dessen Fragen der nachvollziehbaren Beschreibbarkeit von Bildern diskutiert werden. Inwieweit Bilder von an Krebs erkrankter Menschen selbst schon Hinweise auf das Krankheitsbild oder den Krankheitsstatus geben, ist ein seit langerem intensiv diskutierter Forschungsgegenstand. Der folgende Beitrag gibt einleitend einen Einblick in den diesbezuglichen Forschungsstand. Anschliesend wird das methodische Vorgehen eines sogenannten halbstrukturierten Expertenkreises innerhalb der Studie “Systematische Analyse spontaner Bilder von an Krebs erkrankter Menschen” naber beschrieben. Exemplarische Ergebnisse geben Hinweise darauf, wie durch eine exakte Bildbeschreibung mehr als eine Ahnung von dem Menschen in seiner Krankheitssituation, respektive seinem moglichen Befinden aufleuchten kann.
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Zusammenfassung Mehr und mehr wird in den systemtherapeutischen Handlungstheorien und Lehrbchern das Konzept der Rahmung beraterischer und therapeutischer Situationen, das auf Bateson und Goffman zurckgeht, durch das der “Auftragsklrung" verdrngt. Anhand eines Fallbeispiels wird gezeigt, da Auftragsklrung als Konzept das des Rahmens nicht ablsen kann, sondern als Teil des Rahmenkonzepts aufzufassen ist. Vorausgesetzt dabei ist aber, da das Rahmen beraterischer und therapeutischer Situationen als Meta-Proze i. S. des Aushandelns von Regeln verstanden wird. Summary The concept of framing counseling and therapeutic situations goes back to Bateson and Goffman. In theories and textbooks on systems therapy it is increasingly replaced by "clarification of the mandate". A case is described to illustrate that the concept of mandate clarification cannot replace that of framing counseling and therapeutic situations. Framing is seen as a meta-process in the sense of negotiating the rules that are to be applied.
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The construction of sociological theory very often has a self-referential character. The reception of theories leads to the construction of new theories. This seems to be inevitable if theories are concerned with claims of validity that are more far-reaching than Mertonian middle-range theories, for example, the basic concepts of social theory. In contrast, I discuss whether even the fundamental assumptions of social theory may called into question by empirical research. I call this the critical-systematic procedure of theory construction. The relevant contemporary sociological theories refer to a dyadic constellation as the systematic starting point for their concept of sociality. But there is no consensus concerning the relevance of the third actor. In order to examine empirically the relevance of the third actor, I describe the formal structure of the "dyadic consensus" and point out its methodological implications. The empirical research based on such assumptions makes it necessary to reformulate the dyadic concept of sociality: Not the dyad but the triad must be understood as the fundamental constellation. This result is compared to the concepts of the third actor in other theories (Simmel, Berger/Luckmann, Luhmann, Habermas). Two functions of the third actor can be distinguished: The emergence function - which is already known in sociological theory - and the constitutive function of the third actor, which is developed in this text with reference to empirical data.
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Kunstforschung, künstlerische Forschung oder kunstbasierte Forschung sind derzeit populäre Begriffe - spekuliert werden darf jedoch, was mit ihnen gemeint sei. Der Band konzipiert Kunstforschung als »ästhetische Wissenschaft«, als einen Prozess, der das spezifische Wissen und die Kompetenzen von Künstlern nutzt, um sie in anderen Kontexten als dem Kunstsystem zur Anwendung zu bringen: Künstlerische Kompetenzen und Arbeitsweisen werden mit wissenschaftlichen verwunden, um problemorientiert neues Wissen zu generieren.
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Ob Körperbewegung oder Tanzbewegung, ob Bewegung der Bilder, der Töne oder der Schrift, ob soziale oder politische Bewegung, der Begriff »Bewegung« wird in Ästhetik, Kultur- und Sozialwissenschaften häufig benutzt. Anders als in den Naturwissenschaften aber ist dem konzeptuellen Stellenwert des Bewegungsbegriffs in den Kultur- und Sozialwissenschaften bislang nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt worden. Die interdisziplinäre Textsammlung verfolgt das Ziel, den Status quo des Begriffs in den Sozial- und Kulturwissenschaften zu reflektieren und sein theoretisches Potenzial zu bestimmen. Sie geht von der Annahme aus, dass Bewegung nicht nur eine »physikalische Tatsache« und damit etwas quasi Natürliches ist, sondern ein soziales und kulturelles Konzept, das auf verschiedene Weise naturalisiert und essenzialisiert worden ist. Der Band präsentiert verschiedene Gebrauchsweisen des Begriffs und ermöglicht damit ein weiteres konzeptuelles Nachdenken über Bewegung als einen Begriff, dessen Rolle im »Tanz der Disziplinen« neu zu entfalten ist.
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Theater ist Körperkunst. Diese Aussage steht im Zentrum von Meike Wagners Studie »Nähte am Puppenkörper«. Die Autorin verschreibt sich jedoch keinem Abgrenzungsdiskurs zwischen einem ›präsenten‹, also unmittelbar erlebbaren Theaterkörper und einem (filmischen) Medienkörper, sondern erarbeitet durch den Bezug auf die konstruierten, verstörenden Kunstkörper des zeitgenössischen Figurentheaters eine medienphilosophische Perspektive, die postmoderne Körpertheorien und phänomenologische Ansätze verbindet. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zur fortschreitenden Umorientierung der Theaterwissenschaft von binnenästhetischen Analysen zu einer Kulturwissenschaft, welche den »bodily turn« und den Diskurs um die »neuen Medien« in ihre Fragestellungen aufnimmt.
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Was bedeutet es, Integrität zu besitzen? In der kapitalistischen Spätmoderne wird es zunehmend schwieriger, »integer« zu sein und auch zu bleiben. Wachsende soziale Desintegration und Entfremdung lassen personale Attribute wie »Unbestechlichkeit«, »Selbsttreue«, »Rechtschaffenheit«, »Ganzheit« und »Unversehrtheit« an Bedeutung gewinnen. Bislang fehlte eine philosophische Theorie, die diese und weitere Bedeutungsdimensionen des Integritätsbegriffes umfassend zu erhellen und zu vermitteln vermochte. Mit »Integrität« liegt die erste deutschsprachige Monographie zum Thema vor. Sie gibt den Blick frei auf Integritätsgefährdungen und -verletzungen, die für unsere Zeit typisch sind.
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Der Deutsche Bundestag hat im März 2000 die Enquete-Kommission "Recht und Ethik der modernen Medizin" mit dem Auftrag eingesetzt, Empfehlungen für die ethische Bewertung, für Möglichkeiten des gesellschaftlichen Umgangs sowie für gesetzgeberisches und administratives Handeln in Bezug auf medizinische Zukunftsfragen zu erarbeiten. Nach Zwischenberichten zur Biopatentierung und zur Stammzellenforschung geht die Kommission in ihrem Schlußbericht ausführlich auf die Themenfelder Präimplantationsdiagnostik und genetische Daten ein. Darüber hinaus widmet sie sich ethischen und rechtlichen Orientierungspunkten im Umgang mit Fragen der modernen Medizin, diskutiert Diskurs- und Partizipationsmöglichkeiten und weist in einem Kapitel "Desiderate" auf offene Fragen hin.
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Mit der Einladung zum Symposion verband sich für mich die Erwartung, eigene wissenschaftliche Bemühungen im Bereich musiktherapeutischer Forschung mit dem Vorgehen anderer Kunsttherapeuten zu vergleichen und anhand der Vorstellungen, Erwartungen und Einwände von Wissenschaftlern anderer Fachbereiche eine Klärung und Verdeutlichung der notwendigen methodischen Forderungen zu gewinnen. Hintergrund meiner eigenen Forschungen ist die morphologische Psychologie, wie sie von Wilhelm Salber (1975 b) an der Kölner Universität entwickelt wurde, der es m. E. gelungen ist, künstlerische Weltsicht wissenschaftlich zu nutzen und dadurch der Kunst eine ihr gemäßere Wissenschaftlichkeit anzubieten.
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Der moderne Mensch zeigt wieder Gefühl, und dies in einer Welt, die seit der Aufklärung mehr und mehr vom Rationalitätsimperativ einer technikgläubigen Kultur geprägt wurde, in der der Glaube an die rationale Machbarkeit von Welt die Zauber, Dämonen und Unberechenbarkeit der Vergangenheit verbannt hat.
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Zusammenfassung Es scheint sinnvoll, der Scham als allgemein menschlicher Emotion in Abgrenzung von der Schuld einen eigenständigen Platz zuzuweisen. Dabei sollte neben dem Abwehrcharakter auch die „Selbst”-erhaltende Funktion der Scham beachtet werden. Das Auftreten von Scham weist immer auf den Schutz des Wertgefühls hin, auch wenn es aktuell beim Patienten nicht erkennbar sein sollte. Neben dem bewußten Schamerleben wird beim Kind und Erwachsenen schamäquivalentes Verhalten gesehen. Es wird der Signalcharakter von Scham erörtert und die Frage erwogen, ob Schamsymptome einen Krankheitswert haben. Die Beachtung der Psychogenese und der unbewußten Schamdynamik erweitert den Blick auf potentiell beschämende Situationen in der Therapie.
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Der Beitrag reflektiert die Differenz zwischen Selbstständigkeit im Sinne von Selbsttun und Selbstbestimmung in der Pflege. Der Pflegeforschungsverbund Mitte-Süd wie die Hallesche Pflegeforschung vertreten die Einsicht, dass das primäre Ziel professioneller aktivierender Pflege die Unterstützung von Selbständigkeit (Autonomie) ist und die Fähigkeit, etwas selbst zu tun, dafür nur eines unter mehreren Mitteln. Auch wenn Partizipation (im Sinne des deutschen Sozialgesetzbuches IX und der ICF der WHO) und damit auch der Selbstbestimmung dem Grundgedanken des Pflegeprozesses mit einer Erarbeitung individueller Pflegeziele inhärent ist, muss Professionalität der Pflege ein symmetrisches Arbeitsbündnis Professioneller—Klient immer erst in Respekt vor der Autonomie der Lebenspraxis des Klienten herzustellen versuchen. Autonomiegefährdend können durchaus gerade die Errungenschaften der neueren Pflegepraxis wie „Standards“, Orientierung an externer Evidence von Einzelleistungen der Grund- und Prozesspflege, Qualitätsmamnagement wirken—wenn sie nicht hinreichend auf die interne Evidence der individuellen Autonomie- und Partizipationsbedürfnisse des je einzigartigen pflegebedürftigen Klienten bezogen sind. Es ist gerade das historische Verdienst von „evidence based nursing and caring“, darauf bestanden zu haben, dass externe Evidence der Erfahrungen Dritter immer nur aus der Perspektive der internen Evidence zu nutzen ist. Der Beitrag verdeutlicht diese Rahmenbedingungen der Pflege sowohl am Beispiel kommunikativ schwieriger Situationen als auch an den Anforderungen der Pflege- und der Lebensqualität.
Article
Against the background of the recent diagnosis of a "practice turn" in social theory and cultural analysis, this article works out basic elements of what a "practice theory" can be in contrast to alternative social and cultural theories. Three features are of particular relevance for a theory of social practices: the "informal," tacit logic of practices and the location of the social in practical understanding and know-how-techniques; the materiality of practices as dependent on bodies and artefacts; finally, the tension between routinization and basic incalculabilities of social practices.
Gesellschaftliche Einflüsse auf die Wirklichkeitskonstruktionen von psychisch erkrankten Patienten und Psychotherapeuten
  • C Schmeling-Kludas
Schmeling-Kludas, C. (2008): Gesellschaftliche Einflüsse auf die Wirklichkeitskonstruktionen von psychisch erkrankten Patienten und Psychotherapeuten. In: Psychotherapeut 53 (5), S. 349-359.
  • W Schmid
Schmid, W. (1998): Philosophie der Lebenskunst. Frankfurt am Main: Suhrkamp.
Die Effektivität von Psychotherapie
  • M P Seligman
Seligman, M. P. (1997): Die Effektivität von Psychotherapie. Die Consumer Reports-Studie. In: Integrative Therapie 22 (4), S. 264-288.
  • P Sinapius
Sinapius, P. (Hg.) (2018): Intermedialität und Performativität in den Künstlerischen Therapien. Hamburg, Potsdam, Berlin: HPB University Press.
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Sulz, S. (2015): Psychotherapie ist mehr als Wissenschaft oder: von der Wissenschaft zur Kunst. In: Psychotherapie-Wissenschaft 5 (1), S. 61-76.
Kunst als menschliche Praxis
  • G W Bertram
Bertram, G. W. (2014): Kunst als menschliche Praxis. Eine Ästhetik. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Boehm, G. (1994): Was ist ein Bild? München: Wilhelm Fink.
Mémoires d'aveugle: l'autoportrait et autres ruines. Paris: Réunion des musées nationaux
  • J Derrida
Derrida, J. (1990): Mémoires d'aveugle: l'autoportrait et autres ruines. Paris: Réunion des musées nationaux.
Zwischen virtueller und aktueller Realität
  • H.-N Jocks
Jocks, H.-N. (2012): Zwischen virtueller und aktueller Realität. In: Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein (Hg.): »Über Schein und Sein«. Fotografische Arbeiten aus der Muthesius Kunsthochschule. Ausst.Kat. Kiel: Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein, S. 2-4.
Jenseits von gut und schön -Entwicklung eines quantitativen Ratinginstruments für zweidimensionale bildnerische Arbeiten (RizbA)
  • K Schoch
Schoch, K. (2018): Jenseits von gut und schön -Entwicklung eines quantitativen Ratinginstruments für zweidimensionale bildnerische Arbeiten (RizbA). In: Musik-, Tanz-und Kunsttherapie: Zeitschrift für Künstlerische Therapien im Bildungs-, Sozial-und Gesundheitswesen 28 (2), S. 131-138.
Sehen als Praxis -Ethisch ästhetische Studien zum Verhältnis von Sicht und Einsicht
  • E Schürmann
Schürmann, E. (2008): Sehen als Praxis -Ethisch ästhetische Studien zum Verhältnis von Sicht und Einsicht. Frankfurt am Main: Suhrkamp.
  • G W Bertram
Bertram, G. W. (2019): Sprachphilosophie und Ästhetik. Über künstlerischen Sprachgebrauch, in: Zeitschrift für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft, 64. Jg., Heft 1, 63-78.
Haß spricht: Zur Politik des Performativen
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Butler, J. (2001): Psyche der Macht. Das Subjekt der Unterwerfung. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Butler, J. (2006): Haß spricht: Zur Politik des Performativen. Frankfurt am Main: Suhrkamp.
Subjektkonstitution und ›sozialer Gewalt‹
  • S Deines
  • S K Herrmann
  • S Krämer
  • H Kuch
Deines, S. (2015): Verletzende Anerkennung. Über das Verhältnis von Anerkennung, Subjektkonstitution und ›sozialer Gewalt‹. In: Herrmann, S. K.; Krämer, S.; Kuch, H. (Hg.): Verletzende Worte. Die Grammatik sprachlicher Missachtung. Bielefeld: transcript, 275-294.
Kommunikation, Information und Sprache -Alltagsweltliche und wissenschaftliche Konzeptualisierungen und der Kampf um die Begriffe
  • R Fiehler
Fiehler, R. (1990): Kommunikation, Information und Sprache -Alltagsweltliche und wissenschaftliche Konzeptualisierungen und der Kampf um die Begriffe. In: Weingarten, R. (Hg.): Information ohne Kommunikation? Die Loslösung der Sprache vom Sprecher. Frankfurt am Main: S. Fischer, S. 99-128.
  • N Godman
Godman, N. (1995): Sprachen der Kunst -Entwurf einer Symboltheorie. Übers. v. B. Philippi. Frankfurt: Suhrkamp [englischer Originaltext: (1976): Languages of Art -An Approach to a Theory of Symbols. Indianapolis: Bobbs-Merrill Company].
Was heißt sprechen? Sozialität, Gewalt und Leiblichkeit der Sprache bei Pierre Bourdieu
  • S K Herrmann
Herrmann, S. K. (2013): Was heißt sprechen? Sozialität, Gewalt und Leiblichkeit der Sprache bei Pierre Bourdieu. In: Alloa, E.; Fischer, M. (Hg.): Leib und Sprache. Zur Reflexivität verkörperter Ausdrucksformen. Weilerswist: Velbrück Wissenschaft, S. 135-156.
Kampf um Anerkennung -Zur moralischen Grammatik sozialer Konflikte
  • A Honneth
Honneth, A. (1994): Kampf um Anerkennung -Zur moralischen Grammatik sozialer Konflikte. Frankfurt am Main: Suhrkamp.
Anerkennung -Eine europäische Ideengeschichte
  • A Honneth
Honneth, A. (2018): Anerkennung -Eine europäische Ideengeschichte. Frankfurt am Main: Suhrkamp.
  • E Husserl
Husserl, E. (1984): Husserliana. Bd. 19, Teil 1: Logische Untersuchungen. Hg. v. U. Panzer. Den Haag: Nijhoff.
Wittgenstein und die Gewalt des Namens
  • D Lauer
  • H Kuch
  • K H Steffen
Lauer, D. (2010): Wittgenstein und die Gewalt des Namens. In: Kuch, H.; Steffen K. H.: Philosophien sprachlicher Gewalt. 21 Grundpositionen von Platon bis Butler. Weilerswist: Velbrück Wissenschaft.
Collected Essays 1929-1968 (= Collected Papers
  • G Ryle
Ryle, G. (2009): Collected Essays 1929-1968 (= Collected Papers, Bd. 2). Abington: Taylor & Francis Ltd.