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Entwicklung und Implementierung eines Plug-Ins und von APIs für offene Bildungsressourcen (OER)

Authors:

Abstract

Um einen breiten Zugang zur Bildung und großzügige Nutzung von Bildungsressourcen zu ermöglichen, setzt auch die Technische Universität Graz (TU Graz) auf offene Bildungsressourcen (Open Educational Resources, kurz OER). Der Beitrag beschreibt die technologischen Entwicklungen und Prozesse, damit Lehrende der TU Graz das eigene Lernmanagementsystem für die Veröffentlichung von OER nutzen können. Es wird im Beitrag nachgezeichnet wie Schnittstellen und Prozesse gestaltet wurden, um Lern-und Lehrressourcen der TU Graz mit entsprechenden Metadaten auszuzeichnen, um sie über das universitätseigene OER-Repositorium und entsprechenden Schnittstellen für das OER-Fachportal der Universität Wien einer breiten Öffentlichkeit recherchierbar anzubieten. Nur entsprechend qualifizierte Lehrende der TU Graz erhalten die Berechtigung für die Nutzung des neuen OER-Plug-In. Der Beitrag schließt mit Empfehlungen für Nachahmer/innen.
Entwicklung und Implementierung eines Plug-Ins und
von APIs für offene Bildungsressourcen (OER)
Entwicklungen der Initiative „Open Education Austria Advanced“ für die
Verknüpfung von LMS und OER-Repositorium einer Universität sowie die
Metadatenweitergabe an das österreichweite OER-Fachportal
Christoph Ladurner 1
, Christian Ortner 2
, Karin Lach«
, Martin Ebner »
, Maria
Haas 5
, Markus Ebner 6
, Raman Ganguly 7
, Sandra Schön 8
Abstract: Um einen breiten Zugang zur Bildung und großzügige Nutzung von Bildungsressourcen
zu ermöglichen, setzt auch die Technische Universitčt Graz (TU Graz) auf offene Bildungsressourcen
(Open Educational Resources, kurz OER). Der Beitrag beschreibt die technologischen Entwicklungen
und Prozesse, damit Lehrende der TU Graz das eigene Lernmanagementsystem für die Veröffentlichung
von OER nutzen können. Es wird im Beitrag nachgezeichnet wie Schnittstellen und Prozesse gestaltet
wurden, um Lern- und Lehrressourcen der TU Graz mit entsprechenden Metadaten auszuzeichnen,
um sie über das universitčtseigene OER-Repositorium und entsprechenden Schnittstellen für das
OER-Fachportal der Universitčt Wien einer breiten Öffentlichkeit recherchierbar anzubieten. Nur
entsprechend qualifizierte Lehrende der TU Graz erhalten die Berechtigung für die Nutzung des neuen
OER-Plug-In. Der Beitrag schließt mit Empfehlungen für Nachahmer/innen.
Keywords: Open Educational Resources (OER); Metadaten; LOM; Repositorium; Referatorium;
Lernmanagementsystem; Qualifizierung; Hochschulen; Zertifizierung; Schnittstelle; Plug-In
1
Technische Universitčt Graz, Bibliothek und Archiv, Technikerstr. », 8010 Graz, Österreich, christoph.ladurner@
tugraz.at, httpsȷ//orcid.org/0000-000«-«65«-7558
2
Technische Universitčt Graz, Lern- und Lehrtechnologie, Münzgrabenstraße «6, 8010 Graz, Österreich,
christian.ortner@tugraz.at, httpsȷ//orcid.org/0000-0002-6728-757»
«
Universitčt Wien, Bibliotheks- und Archivwesen, Universitčtsring 1, 1010 Wien, Österreich, karin.lach@univie.
ac.at
»
Technische Universitčt Graz, Lern- und Lehrtechnologie, Münzgrabenstraße «6, 8010 Graz, Österreich,
martin.ebner@tugraz.at, httpsȷ//orcid.org/0000-0001-5789-5296
5
Technische Universitčt Graz, Lern- und Lehrtechnologie, Münzgrabenstraße «6, 8010 Graz, Österreich,
maria.haas@tugraz.at, httpsȷ//orcid.org/0000-0002-«028-080«
6
Technische Universitčt Graz, Lern- und Lehrtechnologie, Münzgrabenstraße «6, 8010 Graz, Österreich,
markus.ebner@tugraz.at, httpsȷ//orcid.org/0000-0002-5»»5-1590
7
Universitčt Wien, Zentraler Informatikdienst, Universitčtsstr. 7, 1010 Wien, Österreich, raman.ganguly@univie.
ac.at, httpsȷ//orcid.org/0000-0002-98«7-00»7
8
Technische Universitčt Graz, Lern- und Lehrtechnologie, Münzgrabenstraße «6, 8010 Graz, Österreich,
sandra.schoen@tugraz.at, httpsȷ//orcid.org/0000-000«-0267-5215
cba doiȷ10.18»20/inf2020_»2
R. Reussner, A. Koziolek, R. Heinrich (Hrsg.)ȷ INFORMATIK 2020,
Lecture Notes in Informatics (LNI), Gesellschaft für Informatik, Bonn 2021 »5«
1 Einleitung: OER an Hochschulen
Um einen breiten Zugang zur Bildung und großzügige Nutzung von Bildungsressourcen zu
ermöglichen, setzen zahlreiche weltweite Organisationen und Agenturen auf sog. „Open
Educational Resources“ (kurz OER). Als „offene Bildungsressourcen“ bezeichnet die
UNESCO, festgehalten in der Pariser Erklčrung der „Weltkonferenz zu OER“ im Jahr
2012ȷ „[OER sind] Lehr-, Lern- und Forschungsressourcen in Form jeden Mediums,
digital oder anderweitig, die gemeinfrei sind oder unter einer offenen Lizenz veröffentlicht
wurden, welche den kostenlosen Zugang sowie die kostenlose Nutzung, Bearbeitung und
Weiterverbreitung durch Andere ohne oder mit geringfügigen Einschrčnkungen erlaubt.”
[UN12, Bu1«]. Auch die Europčische Kommission fördert OER und will damit „Bildung
öffnen“ und die Vermittlung digitaler Kompetenzen an Schulen und Hochschulen verbessern
[EC1«].
Damit Bildungsressourcen von Dritten in rechtlich einwandfreier Weise modifiziert und
genutzt werden können, müssen sie mit einer sog. „offenen Lizenz“ veröffentlicht worden sein.
Im entsprechenden Lizenztext werden die genannten Nutzungsmöglichkeiten zugestanden
und ggf. Bedingungen dazu genannt. Ohne eine solche offene Lizenz können Ressourcen
von Dritten im Hochschulkontext nur sehr eingeschrčnkt genutzt werden, die Fair-Use-Regel
der USA erlaubt dort weitaus mehr Spielraum [ESK16].
In Bezug auf den Kontext der Universitčten, gibt es weitere Spezifika für OER im deutsch-
sprachigen Europa im Vergleich mit anderen Lčndern [ESK16, Mr1«]ȷ Zum einen ist
der Besuch öffentlicher Hochschulen nur mit geringen Kosten verbunden, OER ist also
kein potentielles Marketingmittel für zukünftige Studierende. Zum anderen ist die wis-
senschaftliche Freiheit an Universitčten ein hohes Gut, so dass zumindest für Lehrende
an Universitčten kaum Vorgaben möglich sind, dass sie z. B. Lehrmaterialien als OER
veröffentlichen müssen. Vor diesem Hintergrund erklčrt sich zum einen, dass es nicht
einfach ist, an europčischen Hochschulen OER-Strategien einzuführen und Prozesse zu
implementieren, die die Erstellung und Veröffentlichung von OER aktiv unterstützen.
Die wichtigste Initiative zu OER im Bereich der Hochschulen in Österreich war bislang das
Projekt „Open Education Austria”, ein Projekt mit Ko-Finanzierung des Bundesministeriums
für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Das Vorhaben wurde im Mčrz 2020 unter dem
Titel „Open Education Austria Advanced“ mit weiteren Partnern fortgesetzt und wird die
OER-Infrastruktur für österreichische Hochschulen gezielt erweitern. Ein Teilvorhaben ist
dabei die Service- und Technologie-Infrastrukturen rund um Veröffentlichung von OER
innerhalb der Partner-Universitčten auszubauen und die Erfahrungen und Lösungen damit
mit anderen zu teilen (s. Abb. 1). Zu den Einzelvorhaben gehört dabei die Entwicklung eines
Prototypens für eine Anwendung, welche die automatische Überführung von OER aus dem
Lernmanagementsystems (LMS) in ein Bibliothekssystem ermöglicht. Die Entwicklung
des hier vorgestellten Prototyps eines Plug-Ins sowie von Schnittstellen wurde für das
LMS der Technischen Universitčt Graz (TU Graz) entwickelt. Die Metadaten-Auswahl
»5» Christoph Ladurner et al.
und Schnittstellen-Entwicklung erfolgte dabei mit Unterstützung von MitarbeiterInnen der
Universitčt Wien, die für die Entwicklung des OER-Fachportals verantwortlich sind.
Abb. 1ȷ Schematische Darstellung der notwendigen technischen Infrastruktur zu Verfügbarmachung
von OER im Rahmen des Projekts Open Educational Austria Advanced. Quelleȷ OEAA, https:
//www.openeducation.at/das-projekt/ziele/ (2020-05-19)
In diesem Beitrag wird die Entwicklung eines OER-Plug-In und von Schnittstellen beschrie-
ben, die es den einschlčgig qualifizierten Lehrenden der TU Graz ermöglicht, Lernressourcen
im Lernmanagementsystem mit den entsprechenden OER-Metadaten auszuzeichnen, sie ins
universitčtseigene Repositorium zu übertragen und über Schnittstellen für Recherchen am
OER-Fachportal zentral recherchierbar zu machen.
Bevor wir die genaueren Methoden und Ergebnisse unserer Entwicklung vorstellen, möchten
wir einen Einblick in die Hintergründe und den aktuellen Stand in die Debatte um
Bildungsressourcen und passende Metadaten geben.
2
Metadatenstandards für offene Bildungsressourcen an Hochschulen
Um offene Bildungsressourcen für andere nutzbar zu machen, müssen sie auch auffindbar
und recherchierbar sein. Die Verwendung und Einbettung einer entsprechenden offenen
Lizenzierung in den Quelltext ist dabei nur ein erster Schritt. Grundlage für die angebots-
übergreifende Recherchierbarkeit von Ressourcen sind einheitliche Beschreibungen der
Materialien, also Standards für die Metadaten zu den Ressourcen. Es gibt unterschiedliche
Ansčtze und Vorschlčge für Systematiken von Metadaten von (freien) Bildungsmaterialien
bzw. Lernobjekten [Po1»]. Die Herausforderung liegt darin, dass OER bzw. auch allgemein
Lern- und Lehrmaterialien sehr variantenreich sind [Eb15] Einen Überblick über (englisch-
sprachige) Standards von Metadaten von Bildungsressourcen geben [BC10]. [ZDN1«] haben
eine entsprechende Übersicht über nutzbare Standards für Metadaten für OER zusammen-
gestellt. In Deutschland arbeitet die OER-Metadaten-Gruppe daran, „eine Harmonisierung
der OER-Metadaten im deutschsprachigen Raum zu erreichen und hierzu eine Empfehlung
zu erarbeiten“ [OER15]. Bei digitalen OER wird in vielen Projekten auf den Standard
Entwicklung und Implementierung eines Plug-Ins und von APIs für OER »55
„Learning Objects Metadata” (kurz LOM) [Re1«] zurückgegriffen. LOM ist ein offener
Standard, der von der Organisation IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers)
entwickelt und veröffentlicht wurde [Wi19]. LOM ist in verschiedene Kategorien gegliedert,
die Teilaspekte der Metadaten abdecken. In anderen Veröffentlichungen zu Metadaten und
OER wird auch der alternative Ansatz des Learning Registry Metadata Initiative (LRMI)
favorisiert [St17]. Im universitčren Raum, ist LOM aber weiterhin dominierend, so wurde
2020 wurde „LOM for Higher Education OER Repositories”, also eine „Beschreibung
zur XML Schema Definition des Metadatenprofils für Open Educational Resources im
Hochschulbereich” der OER-Metadatengruppe, einer Arbeitsgruppe deutschsprachiger
Universitčten veröffentlicht [MP20, KIM20].
3 Vorgehen
Dieser Beitrag dokumentiert die Entwicklung und Implementierung der technischen
Infrastruktur und der Prozesse, damit Lehrende der TU Graz ihre selbst erstellten Lern-
und Lehrressourcen mit einer offenen Lizenz versehen können und diese OER dann aus
dem Lernmanagementsystem in das Repositorium der TU Graz übertragen werden können
um schließlich auf dem (geplanten) österreichweiten Referatorium für OER, einem OER-
Fachportal der Universitčt Wien, recherchierbar und auffindbar zu sein. Neben technischen
Lösungen sind dabei auch Qualifikationen und Berechtigungen auf Seite der Lehrenden
notwendig, die in der Umsetzung berücksichtigt werden müssen.
In diesem Beitrag beschreiben wir die technischen Analysen und Entwicklungen der Aus-
zeichnung der Lern- und Lehrressourcen der TU Graz als OER, also die Auswahl des
entsprechenden Metadatenstandards und der genutzten Auszeichnungen, sowie die techni-
schen Umsetzungen in Form eines Plug-In für das hochschuleigene Lernmanagementsystem
und Entwicklungen von Application Programming Interfaces (API). Methodisch werden
dabei Verfahren der technischen Analyse und Prototypenentwicklung in der Software-
entwicklung genutzt. Zudem beschreiben wir ergčnzend auch den Qualifikations- und
Zertifizierungsprozess, der Lehrende dazu qualifiziert, kompetent zu entscheiden, welche
der von ihnen erstellten und genutzten Lern- und Lehrressourcen der Allgemeinheit als
OER zur Verfügung gestellt werden sollen. Als Grundlage haben wir dazu auch interne
Arbeitspapiere und Dokumentationen sowie eine Projektprčsentation genutzt [La19, EHO17,
Ha18].
4 Ergebnisse
Im Folgenden beschreiben wir die einzelnen Entwicklungsschritte und ihre Ergebnisse bei
der Entwicklung der technischen und sozialen Implementierung des Plug-Ins und der APIs
in die technische Infrastruktur und Prozesse der OER-Publikation an der TU Graz.
»56 Christoph Ladurner et al.
4.1 Analyse der Ausgangssituation
Folgende Technologien und Prozesse waren Ende 2017, zu Beginn der Implementierung,
an der TU Graz rund um die Erstellung von Lern- und Lehrressourcen etabliertȷ
„TeachCenter” heißt das Lernmanagementsystem (LMS) der TU Graz. Es basiert Ende 2017
auf der Open-Source-Software Moodle in der Version «.1. Für den Betrieb an der TU Graz
wurde die Software Moodle um einen Webservice für die Benutzer/innen- Synchronisation,
und Synchronisation von Kurs An- und Abmeldungen erweitert. Zudem wurde eine eigene
Oberflčche, welche der Corporate Identity der TU Graz entspricht, entwickelt. Auf Anfrage
der Lehrenden werden diese Kurse erstellt und gewartet. TeachCenter umfasste 2017 etwa
1.200 Kurse, derzeit (Mai 2020) über 2.000 Kurse [Eb20]. Lehrende können in ihren Kursen
eigene Materialien unterschiedlicher Formate einbinden und hochladen.
Ein Kurs ist mit einer oder mehreren Lehrveranstaltungen aus „TUGRAZ online“, dem
Campusmanagementsystem mit ´der entsprechenden Nutzer/innen-Verwaltung, verbunden.
Bei TUGRAZ online handelt es sich um das zentrale Verwaltungssystem für Bedienstete
und Studierende der TU Graz. Studierende können sich hier für ihre Lehrveranstaltungen
anmelden und Lehrende können administrative Tčtigkeiten (z. B. Prüfungsergebnisse) zur
Verwaltung von Lehrveranstaltung durchführen.
Das Repositorium der TU Graz ist eine Eigenentwicklung, geschrieben in PHP. Damit
die Ressourcen im Repositorium auch geordnet und recherchiert werden können, sind
zusčtzliche Informationen über die Materialien notwendig, also „Metadaten”, die die
Materialien beschreiben (s. Abschnitt 2). Das Repositorium der TU Graz hat dafür das
Maschinelle Austauschformat für Bibliotheken (MAB) [DN19] implementiert. Es wird unter
anderem in dem Bibliotheksprogramm Aleph als Datenbankformat für die Speicherung von
bibliographischen Daten verwendet. Die Entwicklung des Formats wurde eingestellt und
wird laufend durch MARC21 abgelöst [DN19].
In der Ausgangssituation 2017 fehlen also Schnittstellen, die zum einen die Materialien aus
dem Lernmanagementsystem (LMS) der TU Graz in das Repositorium der Universitčtsbi-
bliothek der Technischen Universitčt Graz überführen und zum anderen die Weitergabe der
Metadaten an das zentrale OER-Fachportal ermöglichen.
Eine Besonderheit ist das Videoportal TUbe der TU Graz, bei dem Lehrveranstaltungsauf-
zeichnungen und Videos der Lehrenden abgelegt und gespeichert werden können und im
Lernmanagementsystem eingebettet werden können. Der Vollstčndigkeit halber ist auch
darauf hinzuweisen, dass es an der TU Graz mit der MOOC-Plattform imoox.at eine weitere
Plattform für offen lizenzierte Materialien gibt, bei der Lehrende OER erstellen. Wie beim
LMS TeachCenter sowie dem Videoportal TUbe fehlt hier eine Möglichkeit, die Materialien
über das universitčtseigene Repositorium bzw. der OER-Plattform der Universitčt Wien
anderen leichter für die Recherche zur Verfügung zu stellen.
Entwicklung und Implementierung eines Plug-Ins und von APIs für OER »57
4.2 Grobkonzept für die technische Lösung und Vorgehen im Überblick
Um die Daten aus dem TeachCenter ins TU Graz Repositorium bzw. in das OER-Fachportal
zu transferieren ist es notwendig, Lehrenden die Möglichkeit geben, die entsprechenden
Metadaten zu ergčnzen und Schnittstellen (API) zu entwickeln. Abb. 2 stellt das notwendige
LMS-Plug-In und Verortung der APIs dar.
Abb. 2ȷ Grobkonzept der technischen Lösung zur Schließung der Lücken der Infrastruktur
Das Vorgehen bei der Entwicklung war dabei folgendesȷ Zunčchst musste festgelegt werden,
auf welche Weise die OER im Repositorium beschrieben werden sollen, also welche
Metadaten genutzt werden sollen. Dazu musste ein Standard gewčhlt werden und analysiert
werden, welche Daten bereits vorhanden sind, welche unbedingt notwendig sind und welche
ggf. von den Lehrenden ergčnzt werden müssen.
4.3
Wahl des Standards für Metadaten und Analyse vorhandener und fehlender
Metadaten
Für die Umsetzung der OER ist MAB allerdings nicht ausgelegt. Dies führt dazu, dass ein
Standard gesucht werden musste, der Lern- und Lehrressourcen beschreiben kann. Der
Metadaten-Standard Learning Object Metadata (LOM) war zum Analysezeitpunkt schon in
mehreren Projekten eingesetzt, die LOM-Metdaten lassen sich auch übersetzen (Educa.ch,
2017, siehe auch Abschnitt 2). LOM wurde daher ausgewčhlt, und das Datenmodel
des Repositoriums wurde an LOM angepasst. Das heißt es wurden zusčtzliche Felder,
entsprechend der LOM-Semantik, implementiert.
Da wir davon ausgehen, dass Lehrende nur wenig erpicht darauf sind, zusčtzliche Metadaten
zu ihren Lernobjekten und -einheiten in ein System einzugeben, stellte sich nun die
Frage, welche LOM-Metadaten bereits im Campusmanagementsystem erfasst sind. Um ein
kohčrentes Vorgehen zu ermöglichen, erfolgte diese Äquivalenzprüfung der Metadaten und
LOM Analyse und Auswahl der relevanten Metadaten in Kooperation mit der Universitčt
Wien, die für das OER-Fachportal und das eigene Repositorium an einem gemeinsamen
Vorgehen und Auswahl interessiert ist. Es wurden daher die Metadaten aus den Systemen
der TU Graz und die Metadaten des OER-Fachportals der Universitčt Wien mit LOM
verglichen.
Es wurde eine Äquivalenzliste (s. Tabelle 1) ausgearbeitet. Sie zeigt welche der LOM-Daten
in den Informationssystemen der beiden Universitčten vorhanden sind.
»58 Christoph Ladurner et al.
Tab. 1ȷ Äquivalenzliste der Felder des Campusmanagementsystems der TU Graz, des OER-Fachportals
der Universitčt Wien sowie des LOM-Standards. Quelleȷ Ladurner, 2018, Tabelle 1
Der Vergleich von LOM der Metadaten der Informationssysteme der TU Graz und der
Universitčt Wien zeigt, dass es große Überschneidungen gibt. Allerdings gibt es auch Felder
in den Systemen der TU Graz, die bei der Universitčt Wien nicht vorhanden sind (z. B.
resourceType). Da die Universitčten eine kompatible Lösung anstreben wird dieses Feld
nicht weiter berücksichtigt. Einige der Felder von LOM, die in der Äquivalenzliste auch in
den Informationssystemen beider Universitčten vorhanden sind wurden nicht ausgewčhlt
(z. B. cost, reference program), weil sie als nicht als relevant erscheinen.
Entwicklung und Implementierung eines Plug-Ins und von APIs für OER »59
Schematisch gibt es also unterschiedliche als notwendig identifizierte Metadaten auf
Basis einer Auswahl von Metadaten auf Grundlage des LOM-Schemas. Sie können aus
unterschiedlichen vorhandenen Quellen, nčmlich den Informationssystemen der TU Graz wie
der Datei selbst übernommen werden. Ein Teil muss aber weiterhin durch die Autor/inn/en
selbst ergčnzt werden bzw. muss durch sie editierbar sein.
4.4
Automatische Bereitstellung und Ergänzung der Metadaten für OER in einem
Plug-In für das Lernmanagementsystems
Die Analyse und Auswahl ergab für die TU Graz, das viele Metadaten vom Lernmanagement-
system, der Datei selbst bzw. dem Campusmanagementsystem bereitgestellt werden können,
z. B. die/der Autor/in (wenn nicht explizit eingetragen, wird hier der/die Person verwendet,
die/der die Datei hochgeladen hat), Lizenz, der Name der Datei, Dateigröße und Dateityp,
Hochladedatum und Änderungsdatum, Kurs (Sprache, Lehrveranstaltungs-Typ, Lehrende),
Fakultčt/Institut (Studium, Semester), Name der Person, die die Datei hochgeladen hat
sowie Schlagwörter (Tags, falls verwendet). Für einige Felder und Metadaten musste jedoch
eine Eingabemaske im LMS erstellt werden, um den Benutzer/innen die Möglichkeit zu
geben, die Metadaten anzugeben bzw. anzupassen.
Für die Lehrenden wurde daher ein Plug-In für das Lernmanagementsystem entwickelt,
in dem sie angeben können, welche Dateien unter einer Creative Commons (CC)-Lizenz
gestellt und in das Repositorium exportiert werden dürfen. Da im LMS keine Metadaten
für einzelne Dateien nötig sind, müssen noch einige von der Kursleitung hinzugefügt
werden. Alle Lehrenden sehen Menüpunkt „OER Plug-In”. Nur Personen mit Berechtigung
können Dateien hochladen. Personen ohne Berechtigung erhalten Informationen darüber
was OER sind und wie sie die Berechtigung erhalten, OER zu veröffentlichen. Abb. «
zeigt das Plug-In ausschnittsweise, und verdeutlicht exemplarisch, dass die Metadaten im
Plug-In unterschiedlichen Quellen stammenȷ So wird das Semester und der Kontext aus
dem Lernmanagementsystem (TeachCenter) übernommen, die komplette Kursbeschreibung
stammt aus dem Campusmanagementsystem (TUGRAZ online). Die Angabe über die
Größe der Datei wird von der Datei selbst ausgelesen. Lehrende müssen und können also
nur relativ wenige Metadaten editierenȷ Dateiname, Sprache, Ressourcentyp, Rolle, Autor
(Urheber/in), CC-Lizenz, Schlagworte sowie die OEFOS-Klassifikation.
4.5 Entwicklung der Application Programming Interfaces
Die Application Programming Interfaces (API) gliedern sich in eine Import- und eine
Export-Richtung. Es wird dem LMS ein REST-API angeboten, die es ermöglicht den
gesamten Kurs als eine ZIP-Datei in das Repositorium der TU Graz einzuspielen. Die API
wurde dafür sehr einfach gehalten. Ein Token ist für die Authentifizierung zustčndig und
die Dateipaare sind in einer ZIP-Datei verpackt. Ein Dateipaar besteht aus einer Datei für
»60 Christoph Ladurner et al.
Abb. «ȷ Screenshot des Plug-Ins und Legende zum Ursprung der Daten und Möglichkeiten der
Dateneingabe durch die Lehrenden (Auswahl)
Metadaten und einer downloadbaren Datei. Wie das Repositorium der TU Graz wurde
auch die API in PHP programmiert. Im Detail wurde für die „API Import“ so zunčchst
die URL festgelegt (https://openlib.tugraz.at/upload.php). Der token identifiziert die
importierende Institution und gibt ihr damit das Recht, Dateien hochzuladen. Als package
wird eine ZIP-Datei definiert, die Dateipaare (JSON-Datei für die Metadaten und eine Datei
ohne Dateiendung, welche die beschriebene Datei darstellt) enthčlt. Die Fehlermeldungen
lehnen sich an SWORD an. Die Metadaten werden wie in Tabelle 1 dargestellt für den Kurs
(course), die Einheit (unit) sowie die einzelne Datei (file) dargestellt.
Auch die Schnittstelle für den Export der Metadaten, insbesondere für das OER-Fachportal,
wurde bewusst einfach gehalten. Die Metadaten werden in eine JavaScript Object Notation
(JSON)-Datei verpackt und in das Discovery-Tool per Representational-State-Transfer
(REST) exportiert. Die Metadaten haben dieselbe Struktur wie die Dateien, die importiert
werden. Es wird jedoch das Attribut links hinzugefügt. Dies enthčlt id,course und file.
Zudem wird in course das Attribut location mit Technische Universität Graz hinzugefügt.
Die Dateien selbst bleiben im Repositorium und sind über einen Persistent Identifier
erreichbar. Der Upload erfolgt dann wieder über REST auf die Testinstanz (https:
//portal.openeducation.at/upload/json/v1/openlib.tugraz.at).
Entwicklung und Implementierung eines Plug-Ins und von APIs für OER 461
4.6 Prozessgestaltung: OER-Zertifizierung von Lehrenden
Neben den technischen Lösungen ist es auch notwendig, auf Seiten der Lehrenden Prozesse
zu schaffen, dass diese kompetent OER erstellen können und rechtliche Schwierigkeiten
vermieden werden können. Wie in Abb. » dargestellt, wurde dafür an der TU Graz eine
OER-Weiterbildung angeboten. Lehrende, die diese Weiterbildung im Umfang von einem
ECTS (entspricht 25 Stunden) erfolgreich abgeschlossen haben und OER erstellt haben
bekommen das Plug-In freigeschalten. Die Weiterbildung umfasst Prčsenztraining und die
erfolgreiche Teilnahme am MOOC zu OER, der über die Plattform iMooX.at zur Verfügung
steht. Für die erfolgreiche Teilnahme am MOOC ist das Ablegen von mehreren Tests je
Einheit notwendig. Zertifiziert werden also nicht einzelne OER im Sinne einer Kontrolle,
sondern es werden Lehrende dazu weitergebildet, dass sie die rechtlichen Voraussetzungen
für den Umgang mit und die Erstellung von OER kennen. Die Inhalte der Weiterbildung bzw.
die OER-Zertifizierung der TU Graz orientiert sich dabei an den Vorschlčgen des Forum
Neue Medien in der Lehre Austria zu offenen Bildungsressourcen (Ebner et al., 2016a) und
dem Whitepaper zur OER-Zertifizierung in Österreich (Ebner et al., 2016b; Ebner, 2018).
Abb. »ȷ Prozessmodellierung der Qualifikation und Rechtevergabe zur Veröffentlichung von OER an
der TU Graz
4.7 Implementierung und bisherige Nutzung
Alle Systeme und Prozesse sind an der TU Graz vollstčndig implementiert und im Produk-
tiveinsatzȷ
An der TU Graz ist bisher nach der beschriebenen OER-Weiterbildung und „OER-
Zertifizierung“ für sieben Lehrende das Plug-In freigeschalten worden, ein Teil von ihnen hat
es bereits im letzten Semester genutzt, so dass die entsprechenden Dateien und Metadaten
im Repositorium der TU Graz zu finden und bereits im OER-Fachportal recherchierbar
sind. Im ersten Semester wurden so Daten aus vier Lehrveranstaltungen aus dem LMS in
das OER-Repositorium der TU Graz übertragen. Auch die Übertragung der Metadaten der
OER-Materialien aus der TU Graz OPEN Library ist implementiert und lauffčhig.
5 Ausblick und Empfehlungen
Wir haben unsere einzelnen Entwicklungsschritte hier detailliert beschrieben und vorgestellt
um anderen ggf. die Möglichkeit zu geben, an ihren Universitčten und Hochschulen
462 Christoph Ladurner et al.
čhnliche Schnittstellen zu entwickeln und Prozesse zu implementieren. Die entwickelten
Technologien und Prozesse sind im produktiven Einsatz; die entsprechenden Prozesse und
Technologien wurden bei der TU Graz implementiertȷ Das Plug-In ist im Einsatz und
der Export der Materialien wurde schon wie dargestellt erfolgreich durchgeführt. Eine
weitreichende interne Ausrollung der OER-Zertifizierung und Nutzung des OER-Plug-In
in der TU Graz ist noch nicht gestartet. Die nčchsten Entwicklungsschritte an der TU
Graz sind u. a. eine Anpassung des OER-Plug-Ins an Moodle «.9. Denkbar sind auch
čhnliche Plug-Ins für die Videoplattform TUbe. Ähnliches gilt für das OER-Fachportal der
Universitčt Wien, das bereits im Produktivmodus ist, es stehen aber noch Erweiterungen
und der öffentliche Launch aus. Diese Weiterentwicklungen auch die Implementierung
einer österreichweiten OER-Zertifizierung werden dazu im Rahmen des Projekts „Open
Education Austria Advanced” bis 202» fortgeführt.
Abschließend möchten wir Nachahmer/innen folgende Empfehlungen gebenȷ Erstens
sollte der Mehraufwand für die Ersteller/innen von OER im Lernmanagementsystem bzw.
Repositorium möglichst klein bleibenȷ Es sollte sich daher auf die notwendigsten Daten
konzentriert werden. Da lohnt es sich unserer Sicht, genau hinsehenȷ Wir waren überrascht,
dass es doch sehr viele Metadaten gibt, die bereits zu den Bildungsressourcen zur Verfügung
stehen, z. B. für welchen Studiengang oder in welchem Semester sie genutzt werden. Bei
der Auswahl der Metadaten empfehlen wir darauf zu achten, welche Metadaten von anderen
OER-Infrastrukturpartnern benötigt werden. Schließlich sollten Standards genutzt werden,
bei den Metadaten wie bei der Entwicklung von APIs.
Weitere Details zu Planng und Umsetzung sind in einem ausführlichen Arbeitsbericht zu ent-
nehmen, der ab Oktober 2020 auf der Projektwebsite zu finden ist (httpsȷ//openeducation.at).
Danksagung
Die hier vorgestellte Entwicklungsarbeit wurde durch Fördermittel des Bundesministerium
für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Österreich, im Rahmen der Ausschreibung zur
digitalen und sozialen Transformation in der Hochschulbildung 2019 für das Vorhaben
„Open Education Austria Advanced” (2021-202») ko-finanziert; Partnerȷ Universitčt Wien,
TU Graz, Universitčt Graz, Universitčt Innsbruck, Forum Neue Medien in der Lehre Austria,
ÖIBF.
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Entwicklung und Implementierung eines Plug-Ins und von APIs für OER »65
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Full-text available
Um einen breiten Zugang zur Bildung und großzügige Nutzung von Bildungsressourcen zu ermöglichen, setzt auch die Technische Universität Graz (TU Graz) auf offene Bildungsressourcen (Open Educational Resources, kurz OER). Der Arbeitsbericht beschreibt die technologischen Entwicklungen und Prozesse, damit Lehrende der TU Graz das eigene Lernmanagementsystem für die Veröffentlichung von OER nutzen können. Es wird nachgezeichnet, wie Schnittstellen und Prozesse gestaltet wurden, um Lern- und Lehrressourcen der TU Graz mit entsprechenden Metadaten auszuzeichnen, um sie über das universitätseigene OER-Repositorium und entsprechenden Schnittstellen für das OER-Fachportal der Universität Wien einer breiten Öffentlichkeit recherchierbar anzubieten. Nur entsprechend qualifizierte Lehrende der TU Graz erhalten die Berechtigung für die Nutzung des neuen OER-Plug-In. Der Projektbericht schließt mit Empfehlungen für Nachahmer/innen.
Conference Paper
Full-text available
Open Education Resources (OER) will play an important role in the future of higher education institutions at least in German-speaking countries. Due to the very strict copyright law OER seems to be the only possible solution in a long run. In this publication, we discuss the result of a nationwide special interest group (SIG) aiming to provide a nationwide strategy and solution for how higher education institutions can deal with this issue. A concept of OER certification will be presented, which is divided into two domains: The certification of the lecturers and the certification of the higher educations institutions themselves. In the end, the use of Open Badges is recommended as a certification method. The proposed concept can also be used by other institutions, independently of the education sector or the country.
Article
Full-text available
Although less well established than in other parts of the world, higher education institutions in German-speaking countries have seen a marked increase in the number of open educational resource (OER) initiatives and in government-supported OER funding in recent years. OER implementation, however, brings with it a unique set of challenges in German-speaking higher education contexts, stemming in part from copyright laws and use permissions that have made sharing and reuse of educational materials less prevalent. The article discusses how instructional development centers, including university didactics centers (hochschuldidaktische Zentren) and e-learning centers, can play a key role in faculty uptake and adoption of OER, and concludes by proposing a set of OER implementation guidelines that leverage the expertise and interfacing role of these centers in German-speaking countries.
Maschinelles Austauschformat für Bibliotheken (MAB)
  • Deutsche Nationalbibliothek
Deutsche Nationalbibliothek (2019). Maschinelles Austauschformat für Bibliotheken (MAB). URL https://www.dnb.de/DE/Standardisierung/Formate/MAB/mab_node.html. (2019-05-«1)
Interner Arbeitsbericht für das Projekt "Open Education Austria
  • M Ebner
  • M Haas
  • C Ortner
  • T U Ist-Zustand Learningmanagementsystem
  • Graz
Ebner, M.; Haas, M. & Ortner, C.ȷ IST-Zustand Learningmanagementsystem TU Graz. Interner Arbeitsbericht für das Projekt "Open Education Austria" vom 17.».2017.
Empfehlungen für die Integration von Open Educational Resources an Hochschulen in Österreich
  • M Ebner
  • C Freisleben-Teutscher
  • O Gröblinger
  • M Kopp
  • K Rieck
  • S Schön
  • P Seitz
  • M Seissl
  • S Ofner
  • C Zwiauer
Ebner, M., Freisleben-Teutscher, C., Gröblinger, O., Kopp, M., Rieck, K., Schön, S., Seitz, P., Seissl, M., Ofner, S. & Zwiauer, C.ȷ Empfehlungen für die Integration von Open Educational Resources an Hochschulen in Österreich. Forum Neue Medien in der Lehre Austria, 2016.
Die Schnittstelle zur Übergabe von OER an das Bibliothekssystem und einer möglichst automatisierten Erfassung von Metadaten. Vortrag bei den Open-Access-Tagen
  • M Haas
Haas, M.ȷ Die Schnittstelle zur Übergabe von OER an das Bibliothekssystem und einer möglichst automatisierten Erfassung von Metadaten. Vortrag bei den Open-Access-Tagen 2019, 25.9.2019, Graz.
LOM for Higher Education OER Repositories. Beschreibung zur XML Schema Definition des Metadatenprofils für Open Educational Resources im Hochschulbereich. Spezifikation vom 28
  • M Menzel
  • A Pohl
Menzel, M. & Pohl, A.ȷ LOM for Higher Education OER Repositories. Beschreibung zur XML Schema Definition des Metadatenprofils für Open Educational Resources im Hochschulbereich. Spezifikation vom 28. Februar 2020, httpsȷ//dini-ag-kim.github.io/hsoer-lom-profil/latest/
Ein interdisziplinčres Lehrbuch, Berlinȷ epubli
  • Schön
Schön (Hrsg.), Lernen und Lehren mit Technologien (L«T). Ein interdisziplinčres Lehrbuch, Berlinȷ epubli, 201«. URLȷ http://l3t.eu (2015-05-05).
Inȷ Synergie ȷ Fachmagazin für Digitalisierung in der Lehre
  • T Steiner
  • Metadaten Und Oerȷ Geschichte
  • Beziehung
Steiner, T.ȷ Metadaten und OERȷ Geschichte einer Beziehung. Inȷ Synergie ȷ Fachmagazin für Digitalisierung in der Lehre, 2017. », S. 51-55, URLȷ httpsȷ//doi.org/10.1761«/M6P81G -ISSNȷ 2509-«088; 2509-«096