ArticlePDF Available

Abstract

The lockdown in spring changed substantially how professors organize their work and private lives – as well as their publication productivity. Our survey shows that women report more often than men that they submitted fewer articles because of additional childcare and additional time for switching to online teaching. The vast majority of respondents are in favor of taking children more into account when assessing scientific productivity.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
Der Lockdown im Frühjahr und die weiteren Einschränkungen durch die Co-
vid-19-Pandemie hatten und haben auch in der Wissenschaft unmittelbare und
teils tiefgreifende Veränderungen der Arbeitsorganisation zur Folge. Beispiels-
weise musste die Lehre kurzfristig auf Online-Formate umgestellt werden, La-
bore und Bibliotheken wurden geschlossen, geplante Umfragen, die eine Präsenz
von Interviewpersonen erforderten, abgesagt. Im Unterschied zu anderen Be-
rufsgruppen konnten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler jedoch ihre
Arbeit zu Hause fortsetzen und damit auch die Kinderbetreuung während der
Schul- und Kita-Schließungen absichern.
Schnell wurde allerdings befürchtet, dass Eltern minderjähriger Kinder, insbe-
sondere Mütter, deutlich stärker in ihren Publikationsaktivitäten eingeschränkt
sein könnten und dies auch längerfristig zu einer Verstärkung von Ungleichhei-
ten führen könnte. Übereinstimmend mit diesen Befürchtungen weisen erste
bibliometrische Analysen von Ruomeng Cui, Hao Ding und Feng Zhu sowie von
Molly M. King und Megan E. Frederickson darauf hin, dass Wissenschaftlerinnen
seit Beginn der Corona-Krise seltener Manuskripte fertigstellen konnten als
ihre männlichen Kollegen.
Uns interessierte, ob und warum der Lockdown auch in Deutschland die Publika-
tionsproduktivität beeinflusst hat. Wir haben daher die Gelegenheit genutzt, in
einer bereits vor der Corona-Krise geplanten Online-Befragung von Professorin-
nen und Professoren an deutschen Universitäten zu Berufungsstandards auch
Fragen zu ihrer Publikationsproduktivität seit dem Lockdown zu stellen. Geant-
wortet haben knapp 1.600 Befragte aus der Mathematik, Physik, den Wirtschafts-
wissenschaften, Sozialwissenschaften (vorwiegend Soziologie und Politikwis-
senschaft) und der Germanistik. Das sind circa 16 Prozent aller Professuren in
diesen Disziplinen. Unter den Befragten sind knapp 28 Prozent Professorinnen.
Das entspricht ungefähr dem Anteil der Professorinnen in diesen Disziplinen. Die
Befragung fand von Juni bis Anfang August dieses Jahres statt.
Nur 49 Prozent der Befragten haben im April und Mai genauso viele Beiträge bei
Zeitschriften eingereicht wie geplant. Bei Professoren waren dies nach eigenen
Angaben durchschnittlich 1,4 Papiere und bei Professorinnen 1,6 Papiere. Nur
acht Prozent der Befragten gaben an, mehr Artikel eingereicht zu haben als ge-
plant (Professoren im Mittel 3,1 Papiere, Professorinnen 2,6). Dagegen haben 43
Prozent der Befragten weniger Artikel fertigstellen können als geplant (Profes-
soren im Mittel 0,9, Professorinnen 0,6 Papiere). Dieser Anteil ist für alle unter-
suchten Disziplinen sehr ähnlich – mit einer Ausnahme: In der Physik berichte-
ten nur etwa 34 Prozent von weniger Einreichungen.
Deutliche Geschlechterunterschiede
Übereinstimmend mit den oben zitierten bibliometrischen Analysen zeigen
sich auch in unserer Befragung große Geschlechterunterschiede: 54 Prozent der
Professoren, aber nur 36 Prozent der Professorinnen haben genauso viele Ver-
öffentlichungen wie geplant eingereicht. Umgekehrt hat ein gutes Drittel
(37 Prozent) der Männer, aber über die Hälfte (57 Prozent) der Frauen angegeben,
weniger als geplant eingereicht zu haben.
Diese Unterschiede zwischen Frauen und Männern sind nicht allein durch den
Anteil der im Haushalt lebenden Kinder zwischen 0 und 16 Jahren zu erklären:
Publizieren im Lockdown Erfahrungen
von Professorinnen und Professoren
Alessandra Rusconi, Nicolai Netz und Heike Solga
Summary: The lockdown in spring
changed substantially how professors
organize their work and private lives
– as well as their publication produc-
tivity. Our survey shows that women
report more often than men that they
submitted fewer articles because of
additional childcare and additional
time for switching to online teaching.
The vast majority of respondents are
in favor of taking children more into
account when assessing scientific
productivity.
Kurz gefasst: Der Lockdown im Früh-
jahr führte auch bei Professorinnen
und Professoren zu einer stark verän-
derten Organisation von Arbeit und
Privatleben – mit Auswirkungen auf
ihre Publikationsproduktivität. In un-
serer Befragung berichteten Frauen
häufiger als Männer, dass sie auf-
grund der zusätzlichen Kinderbetreu-
ung und einem erhöhten Zeitaufwand
für die Online-Lehre weniger Artikel
einreichen konnten. Die große Mehr-
heit der Befragten befürwortet, Kin-
der stärker bei der Beurteilung der
wissenschaftlichen Produktivität zu
berücksichtigen.
WZB Mitteilungen Heft 170 Dezember 202024
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
Dieser ist nämlich bei den Professoren (43 Prozent) und Professorinnen (45 Pro-
zent) nahezu gleich. Darüber hinaus ist der Anteil mit weniger als geplanten
Einreichungen bei den Professoren (37 Prozent) niedriger, als ihr Anteil mit
Kindern (43 Prozent) erwarten lassen würde. Bei den Professorinnen ist es hin-
gegen genau umgekehrt: Bei ihnen ist der Anteil derer, die über eine Beschrän-
kung bei der Fertigstellung von Veröffentlichungen berichten, mit 57 Prozent
größer als der Anteil mit Kindern (45 Prozent). Verantwortung für Kinderbetreu-
ung spielt also eine wichtige Rolle für die Geschlechterunterschiede in der Pub-
likationsproduktivität: So zeigt sich, dass 73 Prozent der Professorinnen, aber
nur 54 Prozent der Professoren mit minderjährigen Kindern weniger als ge-
plant eingereicht haben. Interessanterweise haben 7 Prozent der Väter sogar
mehr einreichen können. Diese Befunde sind in Übereinstimmung mit Ergeb-
nissen aus Bevölkerungsumfragen der vergangenen Monate, dass in Zeiten des
Lockdowns die Arbeitsteilung in Familien wieder stärker traditionell organisiert
ist.
Geschlechterunterschiede finden wir auch bei jenen Befragten ohne minderjäh-
rige Kinder im Haushalt: 44 Prozent der Professorinnen, aber nur 24 Prozent der
Professoren haben weniger eingereicht als geplant.
11
65
24
10
46
44
7
39
54
3
24
73
mehr Papiere/Veröffentlichungen eingereicht als geplant
genauso viele Papiere/Veröffentlichungen eingereicht wie geplant
weniger Papiere/Veröffentlichungen eingereicht als geplant
ohne Kind/er (0–16 Jahre) im Haushaltmit Kind/ern (0–16 Jahre) im Haushalt
Anteile in Prozent
Quelle: WZB -DZHW-Befragung von Professor innen und Professoren deut scher Hochschulen, 2020.
Professorinnen Professoren Professorinnen Professoren
Inwiefern hat die Corona-Krise Ihre eigene Publikations-
produktivität beeinfl usst?
Welche Gründe geben die Befragten an, wenn sie von einer geringeren Publika-
tionsproduktivität berichten? Es standen drei Antwortmöglichkeiten (Kinderbe-
treuung, mehr Zeit für die Online-Lehre, weniger Zeit bei Ko-Autor*innen) zur
Verfügung sowie die Möglichkeit, weitere Gründe über eine offene Angabe zu
benennen. Diese Frage ging nur an Befragte, die weniger Papiere als geplant
eingereicht hatten. Sie konnten mehrere Gründe angeben.
Nicht überraschend nennen Befragte mit minderjährigen Kindern im Haushalt
am häufigsten zusätzliche Kinderbetreuung (87 Prozent der Professoren und 93
Prozent der Professorinnen mit weniger Einreichungen). Die Zeit, die zusätzlich
für die Online-Lehre aufgewendet werden musste, schlug ebenfalls deutlich zu
Buche. So verwiesen etwa drei Viertel der Befragten mit eingeschränkter Pub-
likationsproduktivität unabhängig von Kindern im Haushalt auf diesen Grund.
Deutlich seltener, aber immer noch circa 30 Prozent nennen als Grund, dass ihre
Ko-Autorinnen und -Autoren weniger Zeit hatten. Als weitere Gründe wurden
ein erhöhter Zeit- und Organisationsaufwand durch die Umstellung auf eine
virtuelle Kommunikation, Schwierigkeiten bei der Durchführung der Forschung
Alessandra Rusconi ist wissenschaftliche Forschungs-
koordinatorin der Abteilung Ausbildung und Arbeits-
markt. Sie beschäftigt sich unter anderem mit Fragen
der Lebensverlaufs-, Arbeitsmarkt- und Familienfor-
schung sowie der (Hochschul-)Bildung. [Foto: privat]
alessandra.rusconi@wzb.eu
Nicolai Netz ist Leiter der Nachwuchsgruppe Mobilität
von Hochqualifizierten am Deutschen Zentrum für
Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW). Er
forscht zu Bildungs-, Erwerbs- und Lebensverläufen
von Studierenden sowie Hochschulabsolventinnen
und -absolventen.
[Foto: Petra Nölle]·
netz@dzhw.eu
WZB Mitteilungen Heft 170 Dezember 2020 25
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
(zum Beispiel aufgrund geschlossener Forschungsinfrastrukturen) sowie ver-
einzelt die zusätzliche Pflege von Angehörigen berichtet. Innerhalb der Gruppe
der Befragten, die eine geringere Publikationsproduktivität berichtet haben,
gibt es keine nennenswerten Geschlechterunterschiede.
Werden allerdings die in der Abbildung deutlich erkennbaren Geschlechterun-
terschiede in der Häufigkeit einer geringeren Publikationsproduktivität und alle
befragten Professorinnen beziehungsweise Professoren berücksichtigt, so zeigt
sich Folgendes: 31 Prozent der Professorinnen, aber nur 21 Prozent der Profes-
soren haben wegen der zusätzlichen Zeit für die Betreuung von Kindern weni-
ger als geplant eingereicht. Ferner nannten 44 Prozent der Professorinnen, aber
nur 28 Prozent der Professoren Einschränkungen in ihrer Publikationsaktivität
durch den zusätzlichen Aufwand für Online-Lehre und 16 versus 11 Prozent
durch Zeitrestriktionen bei Kollaborationen. Insgesamt berichteten damit also
Professorinnen häufiger als ihre männlichen Kollegen über Einschränkungen
durch Kinderbetreuung, Online-Lehre und Zeitrestriktionen bei Kollaboratio-
nen.
Elternschaft in Berufungsverfahren stärker berücksichtigen?
Angesichts dieser Befunde stellt sich unter anderem die Frage, ob die Betreuung
von Kindern eine größere Rolle bei der Beurteilung der wissenschaftlichen Pro-
duktivität spielen sollte. Unsere Frage, ob im Haushalt lebende minderjährige
Kinder bei der Bewertung der Publikationsproduktivität von Bewerber*innen
auf Professuren stärker berücksichtigt werden sollten, wurde von einer Mehr-
heit der Befragten bejaht (62 Prozent). Allerdings gibt es deutliche Fächerunter-
schiede: Während die Anteile für die Wirtschaftswissenschaften, Physik und Ma-
thematik zwischen 54 und 57 Prozent liegen, bejahten diese Frage in den
Sozialwissenschaften und der Germanistik 72 beziehungsweise 74 Prozent. Die-
se Unterschiede stimmen in etwa mit den unterschiedlich hohen Anteilen von
Professorinnen in den jeweiligen Disziplinen überein.
Stärker als die Fächerunterschiede sind die Geschlechterunterschiede: Profes-
sorinnen bejahten diese Frage deutlich häufiger (81 Prozent) als Professoren
(55 Prozent). Eher gering sind dagegen die Unterschiede zwischen Eltern min-
derjähriger Kinder und den anderen Befragten: Bei den Professorinnen mit und
ohne Kinder befürworten dies 88 beziehungsweise 75 Prozent, bei den Profes-
soren 62 beziehungsweise 50 Prozent.
Auch unsere Befunde deuten darauf hin, dass die Covid-19-Pandemie bestehen-
de Geschlechterungleichheiten in der Wissenschaft verstärkt hat – wahrschein-
lich mit langfristigen Folgen. Es ist daher wichtig, diese und andere Auswirkun-
gen der Corona-Krise hinsichtlich der Folgen für die Chancengleichheit in
wissenschaftlichen Karrieren zu beobachten und zu bedenken. Vielleicht gelingt
es, unterschiedliche Lebenskontexte und -verläufe stärker in der Forschungs-
förderung und der Personalrekrutierung, unter anderem bei Berufungen auf
Professuren, zu berücksichtigen. Unsere Befragung liefert Hinweise, dass dies
durchaus auf eine mehrheitliche Zustimmung bei Professorinnen und Professo-
ren treffen könnte.
Literatur
Cui, Ruomeng/Ding, Hao/Zhu, Feng: Gender Inequality in Research Productivity Du-
ring the Covid-19 Pandemic. Social Science Research Network (SSRN), 2020, June 9.
DOI: 10.2139/ssrn.3623492.
King, Molly M./Frederickson, Megan E.: The Pandemic Penalty: The Gendered Effects
of Covid-19 on Scientific Productivity. SocArXiv, 2020, September 12.
DOI:10.31235/osf.io/8hp7m.
Heike Solga ist Direktorin der Abteilung Ausbildung
und Arbeitsmarkt am WZB und Professorin für Sozio-
logie mit dem Schwerpunkt Arbeit, Arbeitsmarkt und
Beschäftigung an der Freien Universität Berlin.
[Foto: David Ausserhofer]
heike.solga@wzb.eu
WZB Mitteilungen Heft 170 Dezember 202026
Article
Background: The coronavirus (COVID-19) pandemic brought about restrictions, additional workload, insecurity, or need for inventing new routines for professionals worldwide. The pandemic and its restrictions have been discussed as a career shock. Objective: Adding knowledge to this, our study investigated the academic and family (care) situation of young scientists in a German technical university. Methods: We conducted an online survey including young scientists from a technical university in Germany in April 2021. 346 participants (mean age 33 years, 37% women) gave self-ratings on academic and life situation during the pandemic year, care work, preferences for scientific career and family life. Results: Family and career were independent priorities (r = 0.021, p = 0.676). Two thirds (68%) of the young scientists reported no deterioration in scientific outcome during the pandefmic year. But, care times and number of children impacted negatively on scientific productivity in terms of publications. This was true for both women and men. Conclusions: Young scientists need individual support for their career perspective, according to their concrete career level and life situation.
Research
Full-text available
This is a research project, funded by the Max-Täger-Stiftung (GEW) on experiences during the pandemic at univerities with a special focus on teaching/researching and studying. The basis is a qualitative longitudinal study, for which online-based group discussions and individual interviews were conducted in three survey waves between April 2020 and November 2021.
Chapter
Zusammenfassung Aufgrund besonderer Anforderungen und spezifischer Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz Hochschule stellt die psychische Gesundheit einen wichtigen Präventionsgegenstand im Hochschulkontext dar. Zusätzlich führt die Corona-Pandemie aktuell zu Veränderungen und neuen Herausforderungen in der Arbeitswelt und betrifft damit auch die Hochschulen. Um festzustellen, ob durch die pandemiebedingten Veränderungen ein neuer Fokus für die Prävention an Hochschulen zu setzen ist, sind die Arbeits- und die Gesundheitssituation unter den aktuellen Corona-Bedingungen in Wissenschaft und Verwaltung zu untersuchen. Ein für diesen Zweck geeignetes Instrument stellt der hochschulspezifische Bielefelder Fragebogen dar. Anhand deskriptiver Analysen der coronaspezifischen, hochschulübergreifenden Befragungsergebnisse kann im Rahmen dieses Beitrags insgesamt dargelegt werden, dass die Corona-Pandemie neben erhöhten Belastungen auch positive Auswirkungen und (langfristige) Chancen für den Arbeitsplatz Hochschule hervorbringt. Hierbei sind je nach Statusgruppe allerdings unterschiedliche Einschätzungen der Arbeitssituation zu berücksichtigen. Aufgabe hinsichtlich der Präventionsarbeit an Hochschulen ist schließlich die Auseinandersetzung mit in der Pandemie besonders negativ oder positiv beurteilten Themen, um aktuell und in Zukunft eine gesundheitsförderliche Gestaltung von veränderten Arbeitsbedingungen umsetzen zu können.
Article
Full-text available
Mit der COVID-19-Pandemie sind in vielen Ländern Wissen- schaftssysteme und die hier mitwirkenden Institutionen näher in den Fokus der Öffentlichkeit und Politik gerückt. Zwar war ein Großteil der Forschungsaktivitäten des Jahres 2020 auf die Bewältigung der Pandemie und ihrer Folgen gerichtet; doch gleichzeitig hat, angesichts wachsender Aufgaben, globaler He- rausforderungen und nicht zuletzt der erheblichen Belastung öffentlicher Haushalte, der Bedarf an gesichertem Wissen dar- über, wie Forschungseinrichtungen und Hochschulen arbeiten und bestmöglich von der Politik unterstützt werden können, deutlich zugenommen. Dieser Beitrag geht der Frage nach, wie die Wissenschafts- und Hochschulforschung auf mögliche Veränderungen im Wissen- schaftssystem durch die COVID-19-Pandemie reagiert und mit welchen Themen sie sich diesbezüglich beschäftigt. Hierzu wer- den Publikationen aus Fachzeitschriften und Konferenzbeiträge der Jahre 2020 und 2021 analysiert und thematische Cluster identifiziert, um erste inhaltliche Strömungen beschreiben zu können.
ResearchGate has not been able to resolve any references for this publication.