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Gute Technik für ein gutes Leben im Alter? Akzeptanz, Chancen und Herausforderungen altersgerechter Assistenzsysteme

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Gute Technik für ein gutes Leben im Alter? Akzeptanz, Chancen und Herausforderungen altersgerechter Assistenzsysteme

Abstract

Längst gibt es altersgerechte digitale Assistenzsysteme. Doch sind Umfang und Geschwindigkeit ihrer Verbreitung sowohl in Pflegeeinrichtungen als auch in privaten Haushalten weitgehend unbekannt. Informationen zu tatsächlich eingesetzten Systemen, realisierten Umsätzen und Marktvolumen sind kaum zu finden. Obwohl es viele Vermutungen hinsichtlich der Hindernisse bei der Einführung altersgerechter Assistenzsysteme gibt, sind auch hier verlässliche Aussagen rar. Die Beiträge des Bandes liefern auf Basis empirischer Untersuchungen und theoretischer Überlegungen Antworten und zeigen auf, wie vielgestaltig die Faktoren sind, die die Diffusion altersgerechter Assistenzsysteme hemmen oder fördern. Der Band erscheint August 2021als Open Access-Publikation.
Preprint
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Obwohl das Projekt im Gesamtbild der Gesundheitsversorgung nur ein Puzzleteil darstellt, kann man daran jedoch einige grundsätzliche Überlegungen anstellen. Diese laufen meines Erachtens darauf hinaus, dass es ein normatives Gebot darstellt, im Vollzug der Gesundheitsversorgung in sehr viel stärkerer Weise, in sehr viel größerem Umfang und in sehr viel mehr Einsatzbereichen als bisher geschehen auf Technik zurückzugreifen. Damit ist die leitende Aussage des vorliegenden Textes formuliert; es muss kaum betont werden, dass diese Aussage kontrovers ist. Vermutlich herrscht nicht einmal im Projektteam von DeinHaus 4.0 Oberpfalz Einigkeit darüber, wie weitgehend diese Aussage verstanden werden sollte. Vor zehn Jahren, als ich daran beteiligt war, das ethische Evaluationswerkzeug MEESTAR zu entwickeln, hätte ich mich vermutlich ebenfalls gegen die Reichweite der folgenden Aussagen gewehrt. Denn zu Ende gedacht bedeuten sie, dass in der Gesundheitsversorgung ein Wandel vollzogen werden muss, der am besten mit den massiven Rationalisierungsschüben der letzten 50 bis 70 Jahre in Landwirtschaft, Industrie und Dienstleistungsbereich zu vergleichen ist. Nun kann man dies als Aussage über eine vermutlich stattfindende Entwicklung verstehen, als Prognose einer möglichen Zukunft; vermutlich wäre das nicht ganz so provokant, wie es die Aussage ist, dass dieser Wandel moralisch geboten ist. Was folgt, hat aber den Doppelcharakter einer Voraussage wie eines Gebots. Notgedrungen müssen die folgenden Anmerkungen eher skizzenhaft bleiben und werden sich auf einige sehr grobe (gesundheits-)ökonomische Überlegungen beschränken.
Research
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Der IAQ-Report rückt auf Basis qualitativer Experteninterviews die Frage in den Blickpunkt, ob mit dem Einsatz digitaler Technologien Aufwertungsperspektiven für die Arbeit von Krankenpflegefachkräften verbunden sind. Es zeigt sich, dass die Digitalisierung derzeit nicht zu einer Aufwertung des untersuchten Berufsfeldes beiträgt, da die aktuell in der Krankenpflege zur Anwendung kommenden Digitaltechnologien weder anforderungssenkend noch verdienststeigernd wirken.
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Als Lösungsstrategie für den „Pflegenotstand“ wird von verschiedenen Akteuren die Implementierung von innovativen Pflegetechniken gefordert. Sowohl die finanziellen, personellen als auch ethischen Herausforderungen, vor denen die Gestaltung einer zukunftsfähigen Pflege steht, seien demnach durch Pflegeinnovationen, wie z.B. wie Sturzdetektoren oder GPS-Ortung, zu bewältigen. So sollen Pflegeinnovationen den seit der Konstitution der Altenpflege bestehenden Konflikt zwischen ökonomischen, fachlichen und ethischen Interessen auflösen. Jedoch lässt sich eine erstaunliche Diskrepanz zwischen den diskursiv postulierten Eigenschaften und den handlungspraktisch vorzufindenden Effekten der Techniken feststellen. Durch die Verknüpfung einer Rekonstruktion der Altenpflegegeschichte und der Analyse derzeitiger Techniknutzung lässt sich feststellen, dass die Integration des historisch gewachsenen Konfliktes auf die diskursive Ebene beschränkt bleibt. Entgegen den postulierten Eigenschaften der Techniken nehmen in technisierten Pflegesituationen an ökonomischer Effizienz orientierte, standardisierte Pflegehandlungen zu. Weniger relevant werden dadurch Pflegeauffassungen, die Altenpflege als Beziehungsarbeit definieren, welche situativ und stets am Einzelfall auf Grundlage von fachlicher Expertise ausgeführt wird. Langfristig gesehen können neue Pflegetechniken so die Umdeutung von Pflege als sozialem Beruf hin zu einer stark auf grundpflegerische Aspekte fokussierten Dienstleistung bewirken.
Technical Report
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Bitte beachten: Das Paper wurde im Januar 2016 erstellt und hat heute nur noch bedingt Gültigkeit. Auch sind manche Links evtl. nicht mehr aktuell. Da ich nicht mehr in diesem Bereich forsche, gibt es auch keine aktuellen Ergänzungen von mir. (April 2020) Dieses Arbeitspapier hat zum Ziel, den Begriff User Experience aus Sicht der Soziologie aufzuarbeiten und den aktuellen Stand der User Experience Forschung zu skizzieren. Diese Intention begründet sich durch die Aktualität und nahezu inflationäre Verwendung des Begriffs der User Experience bzw. des User Experience Designs sowie der verwandten Begriffe der Usability oder des Universal Designs im Bereich der Nutzerpartizipation in der Produktentwicklung. Sowohl in der Softwareentwicklung, als auch in der Markt-, Produkt-und Konsumforschung dient die Erfahrung (Experience) der Nutzer (User) als ein wichtiger Faktor, um ein Produkt auf Basis der erhobenen User Experience zu optimieren oder neu zu entwickeln. Durch den permanenten wirtschaftlichen Druck auf die Unternehmen bedarf es einer stetigen Produktoptimierung und nachhaltigen Kundenanbindung, die unter anderem über die User Experience (Designs) erreicht werden sollen. Dieses Bedürfnis neh-men die Marktforschungsinstitute auf und kreieren bzw. optimieren Methoden, mit denen die User Experience erfasst werden kann. Die Konzipierung immer neuer Methoden zur Erhebung der User Experience stellt dabei eine Form dar, um sich wiederum im Feld der Marktforscher von der Konkurrenz abzuheben, was sich bspw. in einer Fülle an Wortneuschöpfungen oder Anglizismen im Angebot der Erhebungsmethoden der User Experience niederschlägt. Aus (sozial-)wissenschaftlicher Sicht ist interessant zu fragen, welche Formen der User Experience mit welchen Methoden in der Produktentwicklung erhoben werden, wie die User Experience in die Pro-duktgestaltung (User Experience Design)überführt wird, welche Theorien den Erhebungsmethoden zu Grunde liegen und wo die Grenzen oder Unterschiede zur wissenschaftlichen Sozialforschung liegen. Somit nimmt dieses Papier die Perspektive ein, die User Experience Research selbst zu beobachten und zu reflektieren, mit dem Ziel einen Überblick über dieses Feld zu skizzieren.
Article
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Valid measurement scales for predicting user acceptance of computers are in short supply. Most subjective measures used in practice are unvalidated, and their relationship to system usage is unknown. The present research develops and validates new scales for two specific variables, perceived usefulness and perceived ease of use, which are hypothesized to be fundamental determinants of user acceptance. Definitions for these two variables were used to develop scale items that were pretested for content validity and then tested for reliability and construct validity in two studies involving a total of 152 users and four application programs. The measures were refined and streamlined, resulting in two six-item scales with reliabilities of .98 for usefulness and .94 for ease of use. The scales exhibited high convergent, discriminant, and factorial validity. Perceived usefulness was significantly correlated with both self-reported current usage (r=.63, Study 1) and self-predicted future usage (r =.85, Study 2). Perceived ease of use was also significantly correlated with current usage (r=.45, Study 1) and future usage (r=.59, Study 2). In both studies, usefulness had a significantly greater correlation with usage behavior than did ease of use. Regression analyses suggest that perceived ease of use may actually be a causal antecedent to perceived usefulness, as opposed to a parallel, direct determinant of system usage. Implications are drawn for future research on user acceptance.
Chapter
Technische Innovationen gelten als ein möglicher Lösungsbeitrag im Bereich der Langzeitpflege, sowohl auf Angebots- als auf der Bedarfs- und Nachfrageseite. Die Implementierung von Pflegetechnologien in der Praxis scheitert häufig an nichttechnischen, personalen, organisatorischen wie ökonomischen Gründen. Eine systematische Auseinandersetzung mit Adoptions- und Diffusionsbedingungen, sprich mit der Beförderung imitativer Strukturen im Quasi-Markt Pflege, könnte zur Verbesserung der Durchdringung und zur Auswahl effektiver wie effizienter technologischer Pflegelösungen führen. Technologien im Kontext der Sorge- und Interaktionsbeziehungen in der Pflege müssen sich immer an ihrem Beitrag zum Outcome für Gepflegte und im Sinne einer Verbesserung der Produktivität und Akzeptanz von Pflegenden darstellen lassen. Eine methodische Auseinandersetzung mit systematischen Ansätzen der Technikimplementierung kann als Ansatzpunkt für eine Gestaltung einer sozialen Infrastruktur für die Pflege wirken.
Article
Socially assistive robots have the potential to improve aged care by providing assistance through social interaction. While some evidence suggests a positive impact of social robots on measures of well-being, the adoption of robotic technology remains slow. One approach to improve technology adoption is involving all stakeholders in the process of technology development using co-creation methods. To capture relevant stake holders' priorities and perceptions on the ethics of robotic companions, we conducted an interactive co-creation workshop at the 2019 Geriatric Services Conference in Vancouver, BC. The participants were presented with different portrayals of robotic companions in popular culture and answered questions about perceptions, expectations, and ethical concerns about the implementation of robotic technology. Our results reveal that the most pressing ethical concerns with robotic technology, such as issues related to privacy, are critical potential barriers to technology adoption. We also found that most participants agree on the types of tasks that robots should help with, such as domestic chores, communication, and medication reminders. Activities that robots should not help with, according to the stakeholders, included bathing, toileting, and managing finances. The perspectives that were captured contribute to a preliminary outline of the areas of importance for geriatric care stake holders in the process of ethical technology design and development.
Chapter
Das Alleinstellungsmerkmal der Historischen Soziologie, gegenwärtige Phänomene durch die Rekonstruktion ihrer Genese ursächlich zu erklären und zu verstehen, bleibt bisher meist ungenutzt. In dem Beitrag wird dieses Potenzial anhand der Frage nach dem Hintergrund des aktuellen Erfolgs digitaler Pflegetechnologien aufgezeigt. Deren Entwicklung und Implementierung wird derzeit als Lösungsstrategie für den Pflegenotstand massiv lanciert und vorangetrieben. Sowohl die finanziellen, personellen als auch ethischen Herausforderungen des Pflegenotstandes seien demnach durch Pflegeinnovationen, wie z. B. Sturzdetektoren oder GPS-Ortung, zu bewältigen. So sollen digitale Assistenzen den seit der Konstitution der Altenpflege bestehenden Konflikt zwischen ökonomischen, fachlichen und ethischen Interessen auflösen. Jedoch lässt sich eine erstaunliche Diskrepanz zwischen den diskursiv postulierten Eigenschaften und dem tatsächlichen Einsatz der digitalen Technologien feststellen. Die Rekonstruktion des Konfliktverlaufs in der Altenpflegegeschichte zeigt, dass die hauptsächliche Ursache des Erfolgs die diskursive Integration des historisch gewachsenen Konfliktes ist, welcher eine dringend benötigte Reaktion auf den Pflegenotstand im demografischen Wandel ermöglicht, deren Folgen bisher aber ungeklärt sind.
Article
Erste assistive Technologien für Menschen mit Demenz wurden bereits entwickelt und sind auch schon am Markt erhältlich. Von einem flächendeckenden Einsatz dieser Technologien kann aber nicht gesprochen werden. Vor dem Hintergrund der offensichtlich vorhandenen gesellschaftlichen Bedarfslage – Demenz gilt als eine der gesellschaftlichen Herausforderungen in Zusammenhang mit dem demografischen Wandel – liegt der Verdacht nahe, dass diese frühen technischen Entwicklungen die Nachfrage des Marktes noch nicht ausreichend gut adressieren. Hier kann eine bedarfsorientierte Technikentwicklung mit der Analyse des räumlichen, sozialen und funktionalen Handlungskontextes und der Identifikation der Anforderungen und Wünsche der Akteure im Pflegearrangement ansetzen. Das heißt, bevor technische Festlegungen getroffen werden, wird erhoben, welche Bedarfe an Unterstützung im Arrangement bestehen. Lassen sich zur Befriedigung dieser Bedarfe technische Assistenzsysteme identifizieren, die im Pflegearrangement für akzeptabel erachtet werden, dann beginnt ein anschließender Technikentwicklungsprozess bereits mit diesem Akzeptabilitäts-Vorschuss. Auch eine den Technikentwicklungsprozess begleitende Technikfolgenforschung profitiert von dieser bedarfsorientierten Vorgehensweise, wie anhand eines Fallbeispiels aus dem Pflegezusammenhang für Menschen mit Demenz dargestellt wird.
Article
Definition of the problem The requirement for ethical competence development within the context of university nursing education is demanding and must be methodologically substantiated. Aim This paper first addresses the question of how ethical competence should be outlined in relation to higher education in nursing. Based on this definitional framing, the focus is on the process of ethical guideline development as a possible option in the discussion regarding the development of ethical competence. Question Here, the guiding question is whether the process of developing ethical guidelines in the course of study—analogous to the case studies that have so far been used could be a further and/or supplemental method of ethics didactics in order to initiate and/or consolidate the ethical competences relevant to professional nursing within the context of university nurse education.
Chapter
In Chapter 10, La Rocca presents a systematic literature review on healthcare innovation, focusing on an examination of the extent to which this research has acknowledged the networked nature of innovation and the inter-relatedness of intra- and inter-organizational innovation processes. The review of the literature shows that research on innovation in healthcare has largely explored the process of translating innovation into local contexts but is also increasingly turning attention to how innovation is spread across organizations. Drawing on the literature review, the author concludes that the understanding of how the interplay of innovation processes at the local level and those outside the organizational boundaries impact the innovation journey in healthcare remains limited. A research agenda on networked innovation in healthcare is outlined.
Article
Acknowledgements Introduction Who Cares? Theorizing Technology and the Transformation of Healthcare PART I: REORDERING CARE Promises, Scenarios and Silences Resistances and Boundary Work PART II: CREATING NEW FORMS OF CARE Telecare Workers: The Invisible Profession How Places Matter in Healthcare: Physical and Digital Proximity PART III: REDEFINING PATIENTS AND HOME Patients as Diagnostic Agents: Invisible work and Selective Use Inspecting Bodies and Coping with Disease at Home Conclusions: The Importance of Place, Proximity and Diversity Notes Bibliography Index
Book
What is good care? In this innovative and compelling book, Annemarie Mol argues that good care has little to do with 'patient choice' and, therefore, creating more opportunities for patient choice will not improve health care. Although it is possible to treat people who seek professional help as customers or citizens, Mol argues that this undermines ways of thinking and acting crucial to health care. Illustrating the discussion with examples from diabetes clinics and diabetes self care, the book presents the 'logic of care' in a step by step contrast with the 'logic of choice'. She concludes that good care is not a matter of making well argued individual choices but is something that grows out of collaborative and continuing attempts to attune knowledge and technologies to diseased bodies and complex lives. Mol does not criticise the practices she encountered in her field work as messy or ad hoc, but makes explicit what it is that motivates them: an intriguing combination of adaptability and perseverance. The Logic of Care: Health and the problem of patient choice is crucial reading for all those interested in the theory and practice of care, including sociologists, anthropologists and health care professionals. It will also speak to policymakers and become a valuable source of inspiration for patient activists.
Article
This paper investigates the ‘natural’ and strong link between the often expressed desire of older people to remain living in the own home and gerontechnological innovations as a dominant way of making this possible. Drawing on theories of representations of users, this paper analyses the development and test use of a telecare monitoring system for older people with severe health problems. It will show how the view of older people as people-who-want-to-live-at-home aligns actors, draws on the ageing-and-innovation discourse and is embedded in a normative discourse in which developing gerontechnologies to allow older people to continue living at home is positioned as “evidently the right thing to do.” Attention will subsequently turn to the effects of this system on the lives of its older users and will show that the monitoring system did allow older people to stay at home, but that its introduction introduced a passive age script and reconfigured the home on a physical, virtual and emotional level, seriously affecting the experience of being at home. Such reconfigurations are, however, rendered invisible as allowing older people to live at home is positioned as “evidently the right thing to do”, leaving little room for debate.
Article
This thesis analyses the way older people are conceived of, imagined, or, in the terms of this thesis, represented, as potential users of a new type of information technology (IT/ICT): ambient intelligence (AmI). These user representations matter as gerontechnological innovations are, in our ageing society, increasingly seen as a way of dealing with the social problems the growing number of “elderly” are said to pose. Based on theoretical insights from Social Gerontology, Science and Technology Studies (STS) and Gerontechnology, this thesis asks the question: What user representations of older users are created in design processes and scripted into technologies and how is the diversity of older people taken into account in these processes and scripts? Chapter two analyzes the way the user is represented in “visions”, documents outlining expectations of the future of AmI. Chapter three analyzes the user representations that emerged in laboratory tests with a human-interaction robot and older test users, focusing on the importance of the identity of older people for gerontechnological innovations (e.g. robotics). Chapter four focuses on a pre-market pilot test of an AmI monitoring system for older people and analyses how the user was represented, how this affected the design of this telecare system and how the older people responded to it. The build-up of these three chapters is such that user representations are studied from the conception of AmI till the use practices in the homes of older people. The fifth chapter subsequently reflects upon the way a particularly important issue – dealing with the diversity of older people – is addressed in the first three cases. The thesis concludes by giving four dominant overarching user representations to which the most relevant insights of this thesis are tied. Finally, these insights are translated into seven suggestions (tools) for the design of technologies for older people.
Article
OVERVIEW: 2007 is Research-Technology Management's 50th year of publication. To mark the occasion, each issue will reprint one of RTM's six most frequently referenced articles. The articles were identified by N. Thongpapanl and Jonathan D. Linton in their 2004 study of technology innovation management journals, a citation-based study in which RTM ranked third out of 25 specialty journals in that field (see RTM May–June 2004, pp. 5–6). The article reprinted here was Number 1 on their list. Published in 1988 and updated now with its author's “reflections,” the article surveyed what had been learned about the management of invention and innovation during the previous 50 years since the Industrial Research Institute's founding in 1938. Following a discussion of definitions of the invention and innovation process, it focused on three major dimensions of the process: staffing, structure and strategy. Taken together, their improved management was found to contribute critically to achieving successful institutionalized innovation.
Article
This article offers a meta-theoretical reformulation of the disengagement theory. It is argued that what social gerontologists describe in negative terms and label "disengagement" is in reality often a positive development towards gero-transcendence. This latter can be described as a shift in meta-perspective from a materialistic and rational view to a more cosmic and transcendent one, normally followed by an increase in life satisfaction. To understand the nature of gero-transcendence gerontologists have to make a meta-theoretical shift from a traditional positivist view to a view where disengagement is phenomenologically comprehended. As the article includes some criticism of interactionist-based social gerontology, it should be mentioned that the author himself has been and is working within this theoretical tradition. The article is as much self-criticism as anything else.
Article
Lack of user acceptance has long been an impediment to the success of new information systems. The present research addresses why users accept or reject information systems and how user acceptance is affected by system design features. The technology acceptance model (TAM) specifies the causal relationships between system design features, perceived usefulness, perceived ease of use, attitude toward using, and actual usage behavior. Attitude theory from psychology provides the rationale for hypothesized model relationships, and validated measures were used to operationalize model variables. A field study of 112 users regarding two end-user systems was conducted to test the hypothesized model. TAM fully mediated the effects of system characteristics on usage behavior, accounting for 36% of the variance in usage. Perhaps the most striking finding was that perceived usefulness was 50% more influential than ease of use in determining usage, underscoring the importance of incorporating the appropriate functional capabilities in new systems. Overall, TAM provides an informative representation of the mechanisms by which design choices influence user acceptance, and should therefore be helpful in applied contexts for forecasting and evaluating user acceptance of information technology. Implications for future research and practice are discussed. Peer Reviewed http://deepblue.lib.umich.edu/bitstream/2027.42/30954/1/0000626.pdf
Article
The aim of this paper is to highlight the contributions that complementary efficacy, effectiveness, and cost-effectiveness studies can make to assessing the outcomes of assistive technology interventions for enhancing mobility. The terms, 'assistive technology outcomes research' and 'assistive technology interventions', are defined. Several bases are examined for the shortage of outcomes research pertaining to mobility-related assistive technology interventions. Three presuppositions are described for the research strategy of interlocking studies being recommended. They are assigning priority to evaluating both recently developed assistive technologies and ones that have long been available, acknowledging the complexity of assistive technology as an intervention, and appreciating the trade-offs necessary for strengthening studies' internal and external validity. Some key study preparations are considered, including treatment theory, treatment specification, and the selection of outcome domains and measures. The essential features of efficacy, effectiveness, and cost-effectiveness studies are outlined, and their interdependence is stressed. To assess the outcomes of assistive technology interventions for mobility in ways that are both methodologically sound and relevant to stakeholder needs, a research strategy is required involving mutually reinforcing efficacy, effectiveness, and cost-effectiveness studies. Collaborative arrangements and funding methods are discussed for fostering the needed research.
Article
As the patient is the primary recipient of treatment, there is a need to recognize and value the patient's perception of change in response to treatment in clinical trials. A new outcomes classification, patient-reported outcomes (PROs), has been proposed by regulators. The PROs are used as an umbrella term and include, for example measures of subjective symptoms, health-related quality of life (HRQL) and treatment satisfaction. In this sense, the PROs are unique and complementary indicators of disease activity as well as of treatment efficacy. Frequently, pharmaceutical companies desire to include PRO benefits in the product label in order to reach a broad range of customers, including prescribers as well as patients. Therefore such information must be based on results that are scientifically valid. The measurement strategy, i.e. the thinking about and decision-making related to PRO and HRQL evaluations, needs to be explicit for clinical trials. First of all it is necessary to specify and provide the rationale for measuring the PROs. Similarly, the reason for selecting particular instruments should be stated and, for the selected instruments, the psychometric evidence should be summarized. The key PRO domains must be prespecified and evidence of their importance to patients should be provided. The research question under study and potential claims need to be clearly delineated. Hence, instrument selection is a key initial step for planning successful and scientifically adequate clinical trials intended to support labelling and promotional claims of PRO benefits to patients. The scientific criteria and design issues of clinical trials are the same for clinical and PRO endpoints. However, important issues of particular relevance to PRO assessments, such as missing values, multiple outcomes, and the statistical analysis, require careful attention. The thinking and planning involved in developing the PRO component of the clinical trial need to be articulated. Successful evaluation of PROs in clinical trials relies on careful planning provided the treatment shows sufficient effectiveness.
Article
The evaluation of telemedicine involves attempts to answer a wide range of questions involved in making decisions about safety, about practicality and about utility. Roughly speaking, if we wish to provide a telemedicine service we should first establish that it is safe, next that it is practical and finally that it is worthwhile. In establishing safety, most laboratory studies of telemedicine have a common structure, and consist of the following steps: (1) selection of cases; (2) interpretation; (3) comparison with a gold standard; (4) statistical analyses. Most of the studies to establish the practicality of telemedicine have been carried out as demonstrations, to show that a proposed application can be implemented in a chosen setting. In terms of utility, telemedicine has been used to improve the efficiency of an existing service or to make an existing service available to a new community. One of the difficulties is that the vendors of relatively expensive telemedicine systems and services disseminate much of the information on the topic. We have to focus not on the glamorous technology but on the underlying issue of how the participants in health care (patients, general practitioners, specialists) can communicate more effectively, using the range of technological options open to them. Ensuring that the most appropriate technology is used in the most effective way should be the primary aim of telemedicine research. There is now sufficient evidence for us to be confident that telemedicine is a safe alternative to conventional care in a variety of situations and for a number of clinical conditions. Reliable evidence that it is a practical and cost-effective alternative is, at the time of writing, harder to find.
Article
From a chronological viewpoint, medical treatment of the elderly (geriatrics) starts from the age of 65 years old. This definition per se is nowadays certainly not really an adequate definition of an elderly patient and the reason to be treated by a geriatrician. In addition to chronological age, other factors must be considered in order to define the elderly patient. Functional reserves decrease with age, which leads to increased vulnerability. Frailty as a term describes this situation and can be defined pathophysiologically by a mainly subclinical inflammatory state. Therefore, in 2007 the German Society of Geriatrics (DGG), the German Society of Gerontology and Geriatrics (DGGG), and the German Group of Geriatric Institutions (BAG) have jointly developed a definition of the geriatric patient.
  • Patrick Fehling
Fehling, Patrick (2019): »Entwicklungsstand der gegenwärtigen und künftigen technischen Assistenzsysteme«, in: Pflege & Gesellschaft 24, S. 197-205.
  • Hülsken-Giesler
Hülsken-Giesler, Manfred (2010): »Technikkompetenzen in der Pflege«, in: Pflege & Gesellschaft 15, S. 330-352.
Wandel von Care-Regimen in Großbritannien
  • Diana Auth
Auth, Diana (2017): Pflegearbeit in Zeiten der Ökonomisierung. Wandel von Care-Regimen in Großbritannien, Schweden und Deutschland, Münster: Westfälisches Dampfboot.
  • Dieter Bogai
Bogai, Dieter (2017): Der Arbeitsmarkt für Pflegekräfte im Wohlfahrtsstaat, Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg.
  • Bernard Braun
Braun, Bernard (2014): Auswirkungen der DRGs auf Versorgungsqualität und Arbeitsbedingungen im Krankenhaus, in: Manzei, Alexandra/Schmiede, Rudi (Hg.): 20 Jahre Wettbewerb im Gesundheitswesen, Wiesbaden: Springer VS, S. 91-113.
Technikeinsatz und Arbeit in der Altenpflege
  • Volker Hielscher
Hielscher, Volker (unter Mitarbeit von Niklas Richter) (2014): Technikeinsatz und Arbeit in der Altenpflege. Ergebnisse einer internationalen Literaturrecherche, iso-Report Nr. 1, Saarbrücken: Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft e. V.
Gesundheitliche Ungleichheit im Alter -ein Armutszeugnis«
  • Richter-Kornweitz
Richter-Kornweitz, Antje (2012): »Gesundheitliche Ungleichheit im Alter -ein Armutszeugnis«, in: Butterwegge, Christoph/Bosbach, Gerd/Birkwald, Matthias W. (Hg.), Armut im Alter. Probleme und Perspektiven der sozialen Sicherung, Frankfurt a.M.: Campus, S. 144-160.
Robotic rehabilitation assistant for stroke patients
ROREAS (2016): Robotic rehabilitation assistant for stroke patients. https://www.y outube.com/watch?v=5r11ZKCYMHQ (zuletzt besucht am 01.10.2020).
Konkrete Ethik. Grundlagen der Natur-und Kulturethik
  • Ludwig Siep
Siep, Ludwig (2004): Konkrete Ethik. Grundlagen der Natur-und Kulturethik, Frankfurt a.M.: Suhrkamp.
  • Gesundheit Bundesministerium Für
Bundesministerium für Gesundheit (BMG) (2018): Beschäftigte in der Pflege, vom 20. März 2018. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/pfleg e/pflegekraefte/beschaeftigte.html (Abfrage: 05.05.2021).
  • Cornelia Helfferich
Helfferich, Cornelia (2014): »Leitfaden-und Experteninterviews«, in: Nina Baur/Jörg Blasius (Hg.): Handbuch Methoden der empirischen Sozialforschung. Wiesbaden: Springer VS, S. 559-574.
Soziologische Phantasie und kosmopolitisches Gemeinwesen. Perspektiven einer Weiterführung der Soziologie Ulrich Becks
  • Debora Frommeld
Frommeld, Debora (2019): Die Personenwaage. Ein Beitrag zur Geschichte und Soziologie der Selbstvermessung, Bielefeld: transcript. -(2020): »Die riskante Quantifizierung des Selbst. Vermessung, Optimierung und Ermächtigung im Zeitalter der (digitalen) Personenwaage«, in: Markus Holzinger/Oliver Römer/Clemens Boehncke (Hg.), Soziale Welt, Sonderband 24: Soziologische Phantasie und kosmopolitisches Gemeinwesen. Perspektiven einer Weiterführung der Soziologie Ulrich Becks, Baden-Baden: Nomos, S. 366-405. -(2021): »Digitale Neuordnung und (il)legitime Wissensregime in einer Bildergesellschaft. Von Fat Studies, Body Positivity und Transformationen im Diskurs«, in: Birgit Blättel-Mink (Hg.), Gesellschaft unter Spannung. Verhandlungen des 40. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie 2020, Essen: DGS, im Erscheinen.
  • Helen Kohlen
Kohlen, Helen (2019): »Ethische Fragen der Pflegepraxis im Krankenhaus und Möglichkeiten der Thematisierung«, in: Ethik in der Medizin 31, S. 325-343.
Vertrauen in Organisationen. Riskante Vorleistung oder hoffnungsvolle Erwartung?
  • Walter Pfannkuche
Pfannkuche, Walter (2012): »Vertrauen -Eine Frage der Moral?«, in: Heidi Möller (Hg.), Vertrauen in Organisationen. Riskante Vorleistung oder hoffnungsvolle Erwartung?, Wiesbaden: Springer VS, S. 47-62.
  • Rouven Porz
Porz, Rouven (2018): »Care Ethics ist nicht gleich Pflegeethik«, in: Annette Riedel/Anne-Christin Linde (Hg.), Ethische Reflexion in der Pflege. Konzepte -Werte -Phänomene, Berlin: Springer, S. 14-19.
Eine empirische Untersuchung des Einsatzes der Serviceroboter in der stationären Altenpflege am Beispiel von PARO und Care-O-bot«
  • Ulrike Scorna
Scorna, Ulrike (2015): »Servicerobotik in der Altenpflege. Eine empirische Untersuchung des Einsatzes der Serviceroboter in der stationären Altenpflege am Beispiel von PARO und Care-O-bot«, in: Karsten Weber/Debora Frommeld/Arne Manzeschke et al. (Hg.), Technisierung des Alltags. Beitrag für ein gutes Leben?, Stuttgart: Franz Steiner, S. 81-97.
  • Nico Stehr
Stehr, Nico (1994): Arbeit, Eigentum und Wissen. Zur Theorie von Wissensgesellschaften, Frankfurt a.M.: Suhrkamp. -(2001): »Moderne Wissensgesellschaften«, in: Aus Politik und Zeitgeschichte 36, S. 7-14.
Technisierung des Alltags. Beitrag für ein gutes Leben?
  • Karsten Weber
Weber, Karsten (2015): »Meestar: Ein Modell zur ethischen Evaluierung sozio-technischer Arrangements in der Pflege-und Gesundheitsversorgung«, in: Karsten Weber/Debora Frommeld/Arne Manzeschke et al. (Hg.), Technisierung des Alltags. Beitrag für ein gutes Leben?, Stuttgart: Franz Steiner, S. 247-262. -(2016): MEESTAR². Ein erweitertes Modell zur ethischen Evaluierung soziotechnischer Arrangements (Zweite transdisziplinäre Konferenz zum Thema »Technische Unterstützungssysteme, die die Menschen wirklich wollen«), Hamburg: Helmut-Schmidt-Universität.
  • Stefanie Becker
Becker, Stefanie (2014): »Gerontologie -eine interdisziplinäre Wissenschaft«, in: Stefanie Becker/Hermann Brandenburg (Hg.), Lehrbuch Gerontologie. Gerontologisches Fachwissen für Pflege-und Sozialberufe -Eine interdisziplinäre Aufgabe, Bern: Huber, S. 21-34.
Wie zählt mein Fitbit-Gerät Schritte?
  • Fitbit Inc
Fitbit Inc. (2019): Wie zählt mein Fitbit-Gerät Schritte?, https://help.fitbit.com/art icles/de/Help_article/1141#steps vom 01.11.2019.
Pflege und Technik -eine kritische Analyse«
  • Heiner Friesacher
Friesacher, Heiner (2010): »Pflege und Technik -eine kritische Analyse«, in: Pflege & Gesellschaft 15, S. 293-313.
  • Kimberly C Preusse
  • Tracy L Mitzner
  • Cara B Fausset
  • Wendy A Rogers
Preusse, Kimberly C./Mitzner, Tracy L./Fausset, Cara B./Rogers, Wendy A. (2017): »Older Adults' Acceptance of Activity Trackers«, in: Journal of applied gerontology 36, S. 127-155.
Datenerhebung mit neuer Informationstechnologie -Empfehlungen zu Datenqualität und -management, Forschungsethik und Datenschutz
  • Rat Für Sozial-Und Wirtschaftsdaten
Rat für Sozial-und Wirtschaftsdaten (2020): Datenerhebung mit neuer Informationstechnologie -Empfehlungen zu Datenqualität und -management, Forschungsethik und Datenschutz. Berlin: RatSWD.
  • Karsten Weber
Weber, Karsten (2017): »Demografie, Technik, Ethik: Methoden der normativen Gestaltung technisch gestützter Pflege«, in: Pflege & Gesellschaft 22, S. 338-352.
  • Weidemann-Wendt
Weidemann-Wendt, Norma (2017): »Physiotherapeutische Arbeitsfelder in der Geriatrie«, in: Katja Richter/Christine Greiff/Norma Weidemann-Wendt (Hg.), Der ältere Mensch in der Physiotherapie, Berlin, Heidelberg: Springer, S. 157-211.