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Abstract

Das vorliegende Dokument gibt einen Überblick über die Konzeption und Planung der regionalen Forschungsworkshops im Rahmen des Onlinelabors für Digitale Kulturelle Bildung. Das Dokument geht zunächst kurz auf die Rolle der Forschungswerkstätten im Rahmen des partizipativen Forschungsdesigns (Abschnitt 1) sowie grundlegende konzeptionelle Erwägungen (Abschnitt 2) ein. Im Anschluss hieran werden die geplante Umsetzung (a) in Form mehrwöchiger Veranstaltungen (Abschnitt 3) sowie (b) wiederholter Blockveranstaltungen (Abschnitt 4) dargestellt. Abschließend erfolgt eine Übersicht über die bis einschließlich Dezember 2018 durchgeführten wie auch geplanten Forschungswerkstätten (Abschnitt 5)
D3.1 Konzeption und Planung von Forschungsworkshops (M6)
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Onlinelabor für Digitale Kulturelle Bildung
Förderkennzeichen: 01JKD1705
D3.1 Konzeption und Planung von Forschungsworkshops (M6)
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Das diesem Bericht zugrundeliegende Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für
Bildung, und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01JKD1705 gefördert. Die Verantwortung für
den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Autoren.
Start des Projekts: 01.10.2017 Ende des Projekts: 30.09.2021
Versionsgeschichte
Zusammenfassung
Das vorliegende Dokument gibt einen Überblick über die Konzeption und Planung der
regionalen Forschungsworkshops im Rahmen des Onlinelabors für Digitale Kulturelle Bildung.
Das ursprüngliche Dokument (M6) wurde um die Planungsaktivitäten bis Ende 2018 ergänzt.
Das Dokument geht zunächst kurz auf die Rolle der Forschungswerkstätten im Rahmen des
partizipativen Forschungsdesigns (Abschnitt 1) sowie grundlegende konzeptionelle
Erwägungen (Abschnitt 2) ein. Im Anschluss hieran werden die geplante Umsetzung (a) in Form
mehrwöchiger Veranstaltungen (Abschnitt 3) sowie (b) wiederholter Blockveranstaltungen
(Abschnitt 4) dargestellt. Abschließend erfolgt eine Übersicht über die bis einschließlich
Dezember 2018 durchgeführten wie auch geplanten Forschungswerkstätten (Abschnitt 5).
Version
Datum
Autoren
Beschreibung
1.0
30.03.18
Christoph Richter &
Christoph Schröder
Konzeption und Planung der
Forschungswerkstätten bis April 2018
1.1
20.12.18
Christoph Schröder,
Sabrina Thiele,
Christoph Richter
Planung weiterer Forschungswerkstätten,
Anpassung der Formate; Stand Dezember
2018
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1.
Rolle der Forschungswerkstätten im Rahmen des Forschungsdesigns
Ausgehend von der Annahme, dass sich kulturelle und ästhetische Bildungsprozesse
insbesondere in informellen Kontexten vollziehen, bedarf es einer konzeptionellen Rahmung,
die der Dynamik und Vielfalt von Alltagspraktiken Rechnung trägt. Das Onlinelabor für Digitale
Kulturelle Bildung folgt daher einem praxistheoretischen Zugang zur Erhebung und Analyse der
informellen Bildungsprozesse und der mit diesen einhergehenden ästhetischen Modi der
Welterschließung.
Ein praxistheoretischer Zugang bietet nicht nur einen konzeptuellen Rahmen für die Analyse
kultureller und ästhetischer Bildungsprozesse, sondern bildet zugleich auch die Grundlage für
die forschungsstrategische Ausrichtung des Onlinelabors für Digitale Kulturelle Bildung. So legt
ein praxistheoretischer Zugang zunächst eine Fokussierung auf Alltagspraktiken als einem
zentralen Bildungsraum nahe, da es gerade die alltäglichen und in der Regel informellen
Praktiken sind, in denen die Akteure einen Großteil ihrer ästhetischen Erfahrungen machen,
sich artikulieren oder ästhetische Urteile treffen müssen. Die Vielschichtigkeit und Dynamik
kultureller Praktiken und den sich hieraus ergebenden transkulturellen Verwicklungen machen
es zudem notwendig, die situierten kulturellen Praxen der Akteure und die mit ihnen
verknüpften Konventionen, Handlungs- und Deutungsschema als Ausgangspunkt der Analyse
zu nehmen.
Dem Onlinelabor für Digitale Kulturelle Bildung liegt deshalb ein fallbasiertes Forschungsdesign
zugrunde, das es erlaubt, individuelle medienkulturelle und ästhetische Bildungsprozesse
nachzuzeichnen. Aufbauend auf der partizipativen Erhebung und Verdichtung individueller
Erfahrungen in Form multimedialer Fallvignetten bietet sich innerhalb der
Forschungswerkstätten die Möglichkeit, durch fallvergleichende Untersuchungen die
Gemeinsamkeiten und Spezifika unterschiedlicher Praktikfigurationen herauszuarbeiten (vgl.
Stake, 1995; Burkhardt, 2014).
Zur Umsetzung des partizipativen Forschungsdesigns wurde innerhalb der ersten Projektphase
ein Konzept zur Durchführung regionaler Forschungswerkstätten entwickelt. Die Konzeption
erfolgte in Kooperation mit dem Landesverband der Volkshochschulen Schleswig-Holstein, dem
Offenen Kanal Schleswig-Holstein sowie der Geschäftsstelle Allgemeine Wissenschaftliche
Weiterbildungsangebote an der CAU. Ein erster konzeptioneller Entwurf der
Forschungswerkstätten wurde den Kooperationspartnern Ende 2017 vorgestellt. Ausgehend
von den Erfahrungen und der Angebotsstruktur der verschiedenen Bildungsträger wurden
daraufhin spezifische Workshopformate entwickelt.
2.
Grundlegende konzeptionelle Erwägungen
Die Konzeption der regionalen Forschungswerkstätten basiert sowohl auf den theoretischen
und methodologischen Grundannahmen wie auch den praktischen Rahmenbedingungen des
Projektvorhabens. Im Mittelpunkt der Konzeption steht dabei die Frage nach geeigneten
Formaten und Methoden zur partizipativen Untersuchung digitaler Alltagspraktiken und der
sich in ihnen vollziehenden kulturellen Bildungsprozesse. Von besonderer Relevanz für die
entwickelte Konzeption waren dabei die folgenden Gestaltungsfragen:
(A) Wie lassen sich Nutzer°innen für die »praktische Logik« ihrer eigenen
Mediennutzungspraktiken sensibilisieren, für eine Logik, die in der Regel nicht thematisch
ist und explizit verhandelt wird?
(B) Wie lassen sich die Nutzer°innen für die potentielle Heterogenität und Veränderlichkeit
von Mediennutzungspraktiken in einem Gruppensetting sensibilisieren?
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(C) Wie lassen sich (ästhetische) Erfahrungen im Umgang mit sozialen Medien dokumentieren
und in intersubjektiv nachvollziehbarer Weise darstellen?
(D) Wie kann aus der Untersuchung der eigenen Praktiken nicht nur ein wissenschaftlicher,
sondern auch ein praktischer Mehrwert für die Teilnehmer°innen entstehen, der sie zur
Teilnahme motiviert?
(E) Wie lassen sich Vertreter°innen unterschiedlicher Altersgruppen und Personen mit
unterschiedlichen Vorerfahrungen im Umgang mit sozialen Medien erreichen?
(F) Wie lassen sich die Forschungswerkstätten von ihrem zeitlichen Ablauf so gestalten, dass
möglichst viele Personen teilnehmen können und zugleich genügend Zeit für die
Auseinandersetzung mit den eigenen Mediennutzungspraktiken zur Verfügung steht?
Um diese Herausforderungen zu adressieren wurden auf konzeptioneller Ebene die folgenden
Gestaltungsentscheidungen getroffen (für eine ausführlichere Darstellung der methodo-
logischen Überlegungen siehe D 1.1 » Partizipativer Methodenpool zum Einsatz im Rahmen von
Forschungsworkshops«).
Einsatz von Forschungsimpulsen zu Exploration kritischer Ereignisse:
Um die Nutzer°innen für
die »praktische Logik« der eigenen Mediennutzungspraktiken zu sensibilisieren und zugleich
einen Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmenden zu ermöglichen, orientiert sich die
Konzeption der Forschungswerkstätten an der Methode der kritischen Ereignisse (z.B.
Sandberg & Tsoukas, 2011; Bott & Tourish, 2016; Collins & Pieterse, 2017). Ein zentrales
Element der Forschungswerkstätten bilden deshalb die sogenannten ›Forschungsimpulse‹, die
die Teilnehmenden in Form offener Arbeitsaufträge dazu einladen, kritische Ereignisse in ihrem
Alltagshandeln zu identifizieren. Mit den Impulsen werden thematische Aspekte medialer
Nutzungspraktiken und ästhetischer Erfahrungen in eine feststehende Aufgabenform
übertragen, die zur Auseinandersetzung mit spezifischen Themenkomplexen anhand
persönlicher Erfahrung und Beobachtung anregt und diese in wissenschaftliche und
gesellschaftliche Diskussionszusammenhänge einbettet. Abbildung 1 und Abbildung 2 stellen
zwei Beispiele möglicher Forschungsimpulse dar.
Abbildung 1: Beispiel eines Forschungsimpulses zum Umgang mit Bewertungsfunktionen in Sozialen Medien.
JENSEITS VON LIKE & DISLIKE!
Dislike“ abgeben.
cht
n
Kateg orien wie „Like“ oder „Dislike
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Abbildung 2: Beispiel eines Forschungsimpulses zum Einfluss von Algorithmen auf die Erstellung von Beiträgen in Sozialen
Medien.
Systematischer Wechsel von Einzel- und Gruppenarbeit:
Um die Teilnehmenden für die
potentielle Heterogenität von Mediennutzungspraktiken zu sensibilisieren und die Gefahr einer
vorschnellen Konsensbildung zu reduzieren, ist im Rahmen der Forschungswerkstätten ein
systematischer Wechsel von Einzel- und Gruppenarbeit vorgesehen. Während der
Einzelarbeitsphasen findet dabei zunächst eine individuelle Auseinandersetzung mit dem
jeweiligen Forschungsimpuls statt. Die Ergebnisse der individuellen Erkundungen werden dann
in der Gruppe zusammengetragen und von den Teilnehmer°innen in vergleichender Weise
analysiert. Ziel der Gruppenphase ist es durch die Gegenüberstellung und den Vergleich der
Einzelbeiträge Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den jeweiligen
Mediennutzungspraktiken zu erkunden. Die Deutungshoheit über die Beiträge liegt dabei
jedoch stets bei den jeweiligen Urheber°innen. Abbildung 3 visualisiert in schematisierter Form
das intendierte Zusammenspiel der individuellen Auseinandersetzung und der kollaborativen
Analyse ›kritischer‹ Ereignisse im Umgang mit sozialen Medien.
Abbildung 3: Zusammenspiel individueller und kollaborativer Arbeitsphasen.
Mediale Dokumentation und beschreibende Reflexion individueller Erfahrungen:
Um die
(ästhetischen) Erfahrungen der Teilnehmenden im Umgang mit sozialen Medien nicht nur auf
DAS MITWIRKEN DER
AUTOMATEN
THESE:
In sozialen Medien mischen sich digitale Technologien teils bemerkbar und teils unbemerkt in
unsere Artikulation mit ein.
IMPULS:
Suchen Sie nach einem Beispiel, an dem für Sie deutlich wird, dass eine digitale Technologie an Ihrer Artikulation „mitgewirk
t“ hat.
Erläutern Sie kurz, wie sich das „Mitwirken“ der Technologien äußert und wie es den Prozess und das Ergebnis verändert hat.
HINTERGRUND:
Auch wenn viele digitale Technologien für sich beanspruchen, “natürliche“ oder „intuitive“ Interaktionsformen anzubieten, sin
d sie
aufgrund ihrer technischen Beschaffenheit dennoch darauf angewiesen, die Eingaben der Nutzerinnen in digitale Formate zu
übertragen. Je „intelligenter“ die Technologie ist, desto komplexer beteiligt sie sich an der Verarbeitung unserer Eingaben.
ANMKERUNGEN:
Dokumentieren Sie die Beispiele in anonymisierter Form.
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einer sprachlich-reflexiven Ebene zu erfassen, sind die Teilnehmer°innen im Rahmen der
Forschungsimpulse dazu aufgefordert, ihre persönlichen Erfahrungen jeweils an einem selbst
erstellten oder rezipierten Beitrag festzumachen. Die Wahl des medialen Formats ist dabei
abhängig von der jeweiligen Themensetzung bzw. der tatsächlichen Realisierung in einem
Sozialen Medium. Die erstellten bzw. ausgewählten medialen Beiträge dokumentieren insofern
spezifische Artikulationen in sozialen Medien, die mit den sprachlich-reflexiven Erläuterungen
der jeweiligen Teilnehmer°innen in Beziehung gesetzt werden können (vgl. z.B. Sabisch, 2009).
Abbildung 4 zeigt ein Beispiel für die Kombination eines spezifischen medialen Beitrags mit
einer retrospektiven Erläuterung der Urheberin.
Ich entscheide mich einen Blick auf ein
älteres Titelbild von Facebook zu nehmen.
Ich habe eine bemalte Mauer in Norwegen
fotografiert und diese hochgeladen. Auf der
Mauer sieht man einen weißen Touristen,
der seine Kamera auf das Meer hält. Auf
dem Meer sieht man hohe Wellen und
Schatten von Booten und Menschen. Das
Bild hat mich inspiriert. Ich habe es so
fotografiert, dass die Mauer und etwas
blauer Himmel erkennbar ist (war ja
schließlich Urlaub). […]
Abbildung 4: Beispielhafte Kombination aus einem auf Facebook geteilten Foto und der Erläuterung der Erstellerin. Das
Beispiel entstammt einer Lehrveranstaltung, die zeitgleich zur konzeptionellen Entwicklung der Forschungswerkstätten
durchgeführt wurde und in der mit der Idee der ›Forschungsimpulse‹ experimentiert wurde.
Die Forschungswerkstatt als Kommunikations- und Explorationsraum:
Da die Teilnahme an den
Forschungswerkstätten ein hohes Maß an intrinsischer Motivation voraussetzt, orientiert sich
die Wahl der thematischen Schwerpunktsetzungen soweit als möglich an den Interessen der
Teilnehmenden. Die Teilnehmer°innen werden dabei durchgängig als mitforschende
Expertinnen und Experten angesprochen, deren spezifischer Zugang auf die eigenen digitalen
Praktiken als Ausgang für weiterführende Diskussionen und Fragestellungen dient. Die
Moderation der Forschungswerkstätten zielt insbesondere darauf ab, die Teilnehmer°innen in
der Exploration möglicher (alternativer) Handlungsräume zu unterstützen.
Altersgruppenspezifische Angebote für Teilnehmer°innen mit unterschiedlichen Vorerfahr-
ungen:
Aufgrund der Angebotsstruktur und Erfahrungen der Kooperationspartner richten sich
die regionalen Forschungswerkstätten jeweils an unterschiedliche Altersgruppen (Jugendliche,
junge Erwachsene, Senioren). Auf eine weitere Differenzierung der Angebotsstruktur,
insbesondere in Hinblick auf die Vorerfahrungen im Umgang mit sozialen Medien wurde
verzichtet, da entsprechende Erfahrungsunterschiede wichtige Ansatzpunkte für die
partizipative Analyse individueller Mediennutzungspraktiken im Rahmen der
Forschungswerkstätten liefern können. Die Angebotsstruktur sollte deshalb möglichst
niedrigschwellig sein (Beispiele entsprechender Ausschreibungen finden sich im Anhang dieses
Dokuments).
Alternative zeitliche Formate:
Um möglichst vielen Personen eine Teilnahme an den
Forschungswerkstätten zu ermöglichen, wurde ausgehend von den Erfahrungen der
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Kooperationspartnern zwei unterschiedliche zeitliche Formate zur Durchführung der
Forschungswerkstätten entwickelt. Neben einem mehrwöchigen Veranstaltungsformat wurde
auch eine geblockte Variante entwickelt. Abbildung 5 gibt einen schematischen Überblick über
die beiden grundlegenden Formate, die in den nachfolgenden Abschnitten 0 und 4 näher
erläutert werden.
Abbildung 5: Zeitliche Formate der Forschungswerkstätten im Überblick.
3.
Mehrwöchiges Veranstaltungsformat
Im Rahmen wöchentlich stattfindender Veranstaltungen erhalten die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer der Forschungswerkstätten wöchentlich Arbeitsaufträge, die sie im Rahmen einer
spezifischen Thematik zur Selbstbeobachtung und explorativen Auseinandersetzungen
einladen. In den sich anschließenden Sitzungen werden die Beiträge und Erfahrungen geteilt,
diskutiert und aufgearbeitet. Abbildung 6 gibt eine Übersicht über einen prototypischen
Arbeitszyklus im Rahmen mehrwöchiger Forschungswerkstätten.
Abbildung 6: Prototypischer Arbeitszyklus im Rahmen mehrwöchiger Forschungswerkstätten.
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Beispielhafter Terminplan einer mehrwöchigen Forschungswerkstatt:
1
Begrüßung & Organisation
Vorstellung des Projekts
Kennenlernen der Teilnehmer°innen
Kartographie der Nutzung von sozialen Medien
2
Artikulation in digitalen Medien
Was bedeutet Artikulation?
Aspekte einer Kultur der Digitalität
Ästhetische Artikulation im Spannungsfeld von Person,
Kultur und Technologie
3
Fragen & Aufgaben I
Einführung in die Arbeit zu den thematischen Fragen- und
Aufgabenstellungen
4
Fragen & Aufgaben II
Behandlung eines Forschungsimpulses
5
Fragen & Aufgaben III
Behandlung eines Forschungsimpulses
6
Fragen & Aufgaben IV
Behandlung eines Forschungsimpulses
7
Fragen & Aufgaben V
Behandlung eines Forschungsimpulses
8
Fragen & Aufgaben VI
Behandlung eines Forschungsimpulses
9
Fragen & Aufgaben VII
Behandlung eines Forschungsimpulses
10
Fragen & Aufgaben VIII
Behandlung eines Forschungsimpulses
11
Fragen & Aufgaben IX
Behandlung eines Forschungsimpulses
12
Abschlusssitzung
Vorstellung der Portfolios
Feedback zum Seminarverlauf
Einführende Sitzungen (1 und 2)
Die erste Sitzung dient vor allem dem gegenseitigen Kennenlernen, so dass eine
Vertrauensbasis geschaffen wird, wodurch es den Teilnehmer°innen leichter fallen soll, über
ihre persönlichen Nutzungspraktiken zu berichten. Neben der Vorstellung des Projektes und
der Idee des Seminares soll Neugier an digitalen Medien erweckt und sichtbar gemacht werden,
wo digitale Artikulationen im Leben der Teilnehmer°innen eine Rolle spielen. In einer
Gruppenarbeit kartieren die Teilnehmer°innen dabei ihr eigenes digitales Nutzungsverhalten
und machen damit Bezüge und Muster aber auch individuelle Besonderheiten sichtbar.
In der zweiten Sitzung wird es primär darum gehen, Mediennutzung und Praktiken ästhetischer
Artikulation im Spannungsfeld von Person, Kultur und Technologie zu verorten und anhand von
Beispielen Bezüge zum Alltagsgeschehen der Teilnehmer herzustellen.
In dieser Sitzung werden weiterhin das Onlinelabor sowie die Modalitäten der Nutzung
eingeführt. Abschließend wird eine einfache Beobachtungsaufgabe mitgegeben, damit die
Teilnehmer°innen sich im Verlauf der Woche mit dem Modus der Beobachtung ihrer eigenen
Medienpraktiken vertraut machen sowie mit der Nutzung der Online-Plattform, auf der sie ihre
Beobachtungen teilen sollen.
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Thematische Sitzungen/Impulse (3-11)
Die neun Hauptsitzungen der Forschungswerkstatt folgen einem sich wiederholenden Ablauf
in drei Abschnitten:
(1) Zu Beginn der einzelnen Sitzungen werden Beispiele von digitalen Artikulationsprozessen
der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die unter dem Aspekt einer speziellen Frage- oder
Aufgabestellung (Forschungsimpuls) zusammengetragen wurden, kollaborativ analysiert. (2)
Dann werden die Teilnehmer°innen in einen neuen thematischen Schwerpunkt eingeführt, mit
der sich der anschließende Forschungsimpuls befasst. (3) Für die Bearbeitung der am Ende
jeder Sitzung gestellten Frage oder Aufgabe haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine
Woche Zeit. Ihre Ergebnisse laden sie während dieser Woche in ein persönliches Online-
Portfolio auf der Projekt-Website (vgl. D 3.1 »Anforderungsanalyse & Umsetzung« des digitalen
Onlinelabors). (1) Je nach Frage- oder Aufgabestellung werden die im Portfolio gesammelten
Beiträge in der darauffolgenden Sitzung unter verschiedenen Gesichtspunkten in Kleingruppen
oder im gesamten Plenum diskutiert.
Abschluss (12)
Die abschließende Sitzung soll dazu genutzt werden, die fertigen Portfolios vorzustellen, um
Entwicklungslinien und Erkenntnisse sichtbar zu machen, die im Verlauf der Erhebung
stattgefunden haben. Die Abschlusssitzung dient ebenfalls der Reflexion und formativen
Evaluation Forschungswerkstatt aus Sicht der Teilnehmer°innen.
4.
Wiederholte Blockveranstaltungen
Da wöchentlich stattfindende Forschungswerkstätten mit zunehmender räumlicher Entfernung
schwerer zu realisieren sind und die Erfahrungen der Kooperationspartner eine höhere
Bereitschaft zur Teilnahme an geblockten Veranstaltungen insbesondere bei jüngeren und
arbeitstätigen Zielgruppen nahelegen, wurden Blockveranstaltungsformate von mindestens
zwei Sitzungen für den Offenen Kanal Kiel sowie für die Volkshochschulen in Schleswig-Holstein
entwickelt. Auch in diesem Format bildet die individuelle Auseinandersetzung und
gemeinsame Diskussion ausgewählter Forschungsimpulse das Kernelement der
Forschungswerkstätten. Damit auch hier eine intensivere Auseinandersetzung mit den eigenen
Mediennutzungspraktiken in Form von in situ Selbstbeobachtungen möglich ist, sollten die
entsprechenden Angebote mindestens zwei Termine ausgelegt sein. Im Folgenden werden die
Eckpunkte der jeweiligen Angebote kurz umrissen. Die konkreten Angebotsbeschreibungen
sind als Anhang beigefügt.
Formate der Blockveranstaltungen an Volkshochschulen
Format A:
YouTube, WhatsApp, Instagram & Co, warum mich soziale Medien so faszinieren -
eine Forschungswerkstatt für Jugendliche von 13-15 Jahren
Termine: 2 geblockte Termine mit je 6 h Dauer verteilt auf ein oder zwei Wochenenden
mögliche Veranstaltungsorte: VHS Standorte in ganz SH
Format B:
Soziale Medien – eine Forschungswerkstatt für Jugendliche und junge Erwachsene
von 16-25 Jahren
Termine: 4-6 Nachmittags- oder Abendveranstaltungen im Wochenrhythmus mit je 2,5 h
Dauer
mögliche Veranstaltungsorte: Kiel und nähere Umgebung
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Format C:
Soziale Medien – eine Forschungswerkstatt für Erwachsene
Termine: 2 geblockte Termine mit je 6 h Dauer verteilt auf ein oder zwei Wochenenden, ggf.
mit zusätzlicher Schnupperveranstaltung von 2h
mögliche Veranstaltungsorte: VHS Standorte in ganz SH
Blockveranstaltungen am Offenen Kanal Kiel
Titel:
#ich – Eine interaktive Erkundung sozialer Medien
Termin
: 26.05.2018 und 02.06.2018
Geplanter Ablauf
1.
Termin
10:05
Projektvorstellung
10:15
Teilnehmerrunde / Kartographie der Nutzung von sozialen Medien
12:00
Pause
12:30
Aktivierung der Teilnehmer°innen: Wieso nutzt Du Soziale Medien? Stelle
einen Beitrag vor, der das beantwortet
Erster Forschungsimpuls: »Wie ein gewöhnliches Posting entsteht«
13:00
Pause
13:30
Themenfindung mit Teilnehmer°innen suchen (Identifikation von
Interessenschwerpunkten der Gruppe)
14:00
Einführung ins Onlinelabor
15:30
Rückfragen klären
2.
Termin
10:00
Vernissage der bereits erarbeiteten Impulse
12:00
Pause
12:30
Bearbeitung von neuen Impulsen, die aus den Interessen der
Teilnehmer°innen heraus entwickelt wurden
14:00
Pause
14:30
Findung neuer Themen, die sich aus der Bearbeitung der Impulse ergeben
haben
15:15
Feedback und Rückmeldung
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5.
Übersicht der durchgeführten und geplanten Forschungswerkstätten
Die Umsetzung der regionalen Forschungswerkstätten begann im April 2018 und soll
mindestens bis Mitte 2019 fortgesetzt werden. Zur Planung der Werkstätten wurden lokale
Träger und Partner eingebunden, um eine Zusammenarbeit mit verschiedenen Alters- und
Interessensgruppen zu ermöglichen. In erster Instanz erfolgte die Planung der regionalen
Forschungswerkstätten in Kooperation mit dem Landesverband der Volkshochschulen
Schleswig-Holstein, dem Offenen Kanal Schleswig-Holstein sowie der Geschäftsstelle
Allgemeine Wissenschaftliche Bildungsangebote an der CAU. Bis Ende 2017 wurden für diese
Akteure jeweils spezifische konzeptionelle Formate entwickelt und vorgestellt. Anschließend
erfolgte in Zusammenarbeit und Absprache mit den Bildungsträgern die Weiterentwicklung der
Werkstattformate entsprechend ihrer Erfahrungen und Angebotsstrukturen.
Aufgrund des zum Teil erheblichen zeitlichen Planungsvorlaufs für die Angebote des Offenen
Kanals Schleswig-Holsteins sowie der Volkshochschulen wurde, zusätzlich zu den bereits in der
Vorhabenbeschreibung benannten Kooperationspartnern, Kontakt zu weiteren regionalen
Bildungsträgern aufgenommen, um ein möglichst zeitnahe Umsetzung der
Forschungswerkstätten gewährleisten zu können. Aufbauend auf den Erfahrungen der im
Frühjahr 2018 durchgeführten Forschungswerkstätten wurden zudem im Sommer 2018 zwei
ergänzende Kurzformate entwickelt, die Bürger°innen einen niedrigschwelligen Einstieg in die
Thematik und das methodische Vorgehen des Projekts ermöglichen sollen. Hierbei handelt es
sich zum einen um einen mehrstündigen Kurzworkshop und zum anderen um eine
Mitmachausstellung.
Die nachfolgende Darstellung umfasst die bis Ende Dezember 2018 durchgeführten bzw. für
2019 in Planung befindlichen Forschungswerkstätten, sortiert nach den jeweiligen
Kooperationspartnern bzw. Bildungsträgern.
Geschäftsstelle Allgemeine Wissenschaftliche Bildungsangebote an der CAU
Im Sommersemester 2018 sowie im Wintersemester 2018/10 wurde jeweils eine
Forschungswerkstatt für ältere Erwachsene im Rahmen des Kontaktstudiums an der Christian-
Albrechts-Universität zu Kiel realisiert. Die Forschungswerkstätten folgten dabei der
Konzeption mehrwöchiger Veranstaltungen. Es fanden 12 bzw. 14 Sitzungen im Wochenturnus
statt. Aus dem Format heraus äußerten die Teilnehmer°innen den Wunsch nach einer
Fortführung der Forschungswerkstatt. Über eine mögliche Fortsetzung des Angebots im
Wintersemester 2019/2020 wird noch entschieden.
Tabelle 1: Übersicht der bereits in 2018 geplanten und bis 2019 durchgeführten Forschungswerkstätten in Zusammenarbeit
mit dem Kontaktstudium der CAU:
Titel
Kooperationspartner/
Bildungsträger
Zielgruppe
Format
Zeitraum
Anzahl
Teilnehm-
er°innen
„Soziale Medien" als
kultureller
Bildungsraum?!
Kontaktstudium für
ältere Erwachsene an
der Christian-Albrechts-
Universität zu Kiel
ältere
Erwachsene/
Senioren
wöchentliche
Arbeitssitzungen
April bis Juli
2018
4
„Soziale Medien“ -
eine interaktive
Forschungswerkstatt
Kontaktstudium für
ältere Erwachsene an
der Christian-Albrechts-
Universität zu Kiel
ältere
Erwachsene/
Senioren
wöchentliche
Arbeitssitzungen
Oktober 2018
bis Februar
2019
5
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Forschungswerkstätten an Volkshochschulen
Im Rahmen der Kooperation mit den Volkshochschulen Schleswig-Holstein wurden drei
Formate entwickelt, deren Umsetzungen für den Zeitraum vom Sommer 2018 bis ins Frühjahr
2019 geplant ist. Aufgrund längerer Planungsphasen und Kommunikationswege, auch zwischen
dem Landesverband der Volkshochschulen und den einzelnen Standorten innerhalb Schleswig-
Holsteins, wird die Umsetzung hauptsächlich im Frühjahr 2019 in Form verschiedener
Blockveranstaltung stattfinden. Anfang 2019 wird zudem auch Kontakt mit den drei in
Schleswig-Holstein neu eingerichteten Digitalen Knotenpunkten aufgenommen, um die
Möglichkeit weiterer Forschungswerkstätten zu erkunden.
Tabelle 2: Übersicht der bereits in 2018 geplanten und in 2019 durchzuführenden Forschungswerkstätten an
Volkshochschulen:
Titel
Kooperationspartner/
Bildungsträger
Zielgruppe
Format
Zeitraum
Facebook, Instagram,
Youtube und Co.
eine
Forschungswerkstatt
für Erwachsene
VHS Geesthacht
Erwachsene
geblockte
Wochenend-
veranstaltung
30. & 31. März 2019
Soziale Medien
eine
Forschungswerkstatt
für Erwachsene
VHS Wedel
Erwachsene
geblockte
Wochenend-
veranstaltung
6. April 2019
Forschungswerkstätten am Offenen Kanal
Im Rahmen der Kooperation mit dem Offenen Kanal Schleswig-Holstein wurde ein
zweiwöchiges Format entwickelt, das vor allem Jugendliche ansprechen soll. Aufgrund der
knappen Vorlaufzeit war eine Umsetzung der für Mai/Juni 2018 geplanten Veranstaltung
allerdings nicht möglich. Der Kontakt zum Offenen Kanal Kiel besteht weiterhin, so dass eine
gemeinsame Neukonzeption der Forschungswerkstatt realisiert werden könnte. Über den
Offenen Kanal ist ein Kontakt zum Seniorennet entstanden. Die Möglichkeit entsprechender
Workshopangebote wird derzeit erkundet.
Zentrum für Schlüsselqualifikationen der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Um weitere junge Erwachsene zu erreichen, wurde das Zentrum für Schlüsselqualifikationen
der CAU als weiterer Kooperationspartner gewonnen. Dem Konzept mehrwöchiger
Forschungswerkstätten folgend, fanden im Sommersemester 2018 12 Sitzungen im
Wochenturnus statt.
Titel
Kooperationspartner/
Bildungsträger
Zielgruppe
Format
Zeitraum
Anzahl
Teilnehmer
°innen
Twitter,
Instagram & Co.
- Eine
Forschungs-
werkstatt
Zentrum für
Schlüsselqualifikationen
der Christian-Albrechts-
Universität zu Kiel
junge
Erwachsene
Wöchentliche
Arbeitssitzungen
April bis
Juli 2018
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Interdisziplinäre Forschungswerkstatt der Kunst- und Medienpädagogik an der Christian-
Albrechts-Universität zu Kiel
Aus den Erfahrungen der Forschungswerkstatt am Zentrum für Schlüsselqualifikationen heraus
wurde ein mehrwöchiges, interdisziplinäres Format entwickelt, das auf die Entwicklung von
Unterrichtskonzepten abzielt, die sich speziell mit Bildern in sozialen Medien befassen.
Angehende Lehrer°innen sollen so die Möglichkeit bekommen, sich selbst mit sozialen Medien
als Bildungsraum zu befassen, aber auch lernen, Kompetenzen im Umgang und in der Reflexion
der eigenen Nutzungspraktiken praxisnah weiterzuvermitteln.
Titel
Kooperationspartner/
Bildungsträger
Zielgruppe
Format
Zeitraum
Anzahl
Teilnehmer
°innen
Bilder in
sozialen Medien
interdisziplinäres
Seminar zwischen der
Kunst- und
Medienpädagogik an der
Christian-Albrechts-
Universität zu Kiel
junge
Erwachsene
wöchentliche
Arbeitssitzungen
Oktober
2018 bis
Februar
2019
17
Kurzformat an der Humboldtschule Kiel
Aufgrund des deutlichen zeitlichen Planungsvorlaufs für die Angebote des Offenen Kanals
Schleswig-Holsteins sowie der Volkshochschulen wurde zusätzlich Kontakt zu weiteren
regionalen Bildungsträgern aufgenommen, um eine möglichst zeitnahe Umsetzung der
Forschungswerkstätten gewährleisten zu können. Aufbauend auf den Erfahrungen der im
Frühjahr 2018 durchgeführten Forschungswerkstätten wurden im Sommer 2018 ergänzende
Kurzformate entwickelt, um einen niedrigschwelligen Einstieg in die Thematik und das
methodische Vorgehen des Projekts zu ermöglichen. Um auch Schüler°innen als
Nutzungsgruppe anzusprechen wurde im Rahmen des Medientags an der Humboldtschule Kiel
ein eintägiger Kurzworkshop durchgeführt.
Titel
Kooperationspartner/
Bildungsträger
Zielgruppe
Format
Zeitraum
Anzahl
Teilnehmer
°innen
Workshop
Soziale Medien
Veranstaltung im
Rahmen des Medientags
der Humboldtschule Kiel
Jugendliche
geblockte
Tagesveranstaltung
30.
Oktober
2018
19
Forschungswerkstatt in Kooperation mit dem Kieler Wirtschaftsgymnasium
Ein weiterer regionaler Bildungsträger, der als Kooperationspartner gewonnen werden konnte,
ist das Kieler Wirtschaftsgymnasium. Um auch Schüler°innen vertiefende Einblicke in die
Thematik des Projekts und Methoden des forschenden Lernens einführen zu können, wurde
ein mehrwöchiges Konzept entwickelt, das sich an einem Zeitraum von etwa 10 Wochen mit
jeweils einer Unterrichtsstunde pro Woche orientiert und als freiwillige Arbeitsgemeinschaft
angeboten werden kann.
Titel
Kooperationspartner/
Bildungsträger
Zielgruppe
Format
Zeitraum
YouTube, Instagram,
WhatsApp und Co.
als Bildungsräume!?
Arbeitsgruppe des
Kieler
Wirtschaftsgymnasiums
Jugendliche
wöchentliche
Arbeitssitzungen
ab Januar 2019
D3.1 Konzeption und Planung von Forschungsworkshops (M6)
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Forschungswerkstatt in Kooperation mit dem Jugendtreff Elmschenhagen
Um Jugendliche außerhalb des Schulkontextes zu erreichen, wurden für ein Angebot am
Jugendtreff Elmschenhagen, bestehend aus einem Kennlerntermin und einer
Blockveranstaltung, entwickelt, um einen interaktiven und niedrigschwelligen Einstieg zu
ermöglichen.
Titel
Kooperationspartner/
Bildungsträger
Zielgruppe
Format
Zeitraum
Jugendtreff
Elmschenhagen
Jugendliche
geblockte
Wochenend-
veranstaltung
13. April 2019
Mitmachausstellungen als Kurzformat
Um Bürger°innen verschiedenster Altersstufen einen niedrigschwelligen und interaktiven
Einstieg in die Thematik und das methodische Vorgehen des Projekts ermöglichen, wurde das
Format einer Mitmachausstellung entwickelt, das dazu einlädt, Fragen rund um alltägliche
Praktiken, Ausdrucksformen und Ästhetiken in Sozialen Medien zu diskutieren. Die
Mitmachausstellung konnte bisher im Rahmen der Digitalen Woche Kiel 2018 und der Nacht
der Wissenschaft 2018 realisiert werden.
Titel
Kooperationspartner/
Bildungsträger
Zielgruppe
Format
Zeitraum
Anzahl
Teilnehmer
°innen
YouTube,
Instagram und
Co. - eine
interaktive
Ausstellung
Digitale Woche Kiel
offen
Mitmachausstellung
13. & 14.
September
2018
401
Soziale Medien
erleben -
Kultur
gestalten!
Nacht der Wissenschaft
offen
Mitmachausstellung
28.
September
2018
46
Literatur
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organizational practices and build theory. Qualitative Research in Organizations and Management: An
International Journal, 11(4), 276-300.
Burkhardt, S. (2014). Portfolios im Kunstunterricht. Kunst und Unterricht, 379/380, 4-13.
Collins, N.M., & Pieterse, A.L. (2017). Critical Incident Analysis Based Training: An Approach for Developing Active
Racial/Cultural Awareness. Journal of Counseling & Development, 85, 14- 23.
Sabisch, A. (2009). Aufzeichnung und Ästhetische Erfahrung. Hamburg: Hamburg University Press.
Sandberg, J., & Tsoukas, H. (2011). Grasping the Logic of Practice: Theorizing Through Practical Rationality. The
Academy of Management Review, 36(2), 338360.
Stake, Robert E. (1995). The Art of Case Study Research. Thousand Oaks: Sage.
1
Aufgrund des Ausstellungscharakters war eine genaue Bestimmung der Anzahl der Teilnehmer°innen bei der
Digitalen Woche Kiel wie auch bei der Nacht der Wissenschaft nicht möglich. Die hier angegebenen Zahlen sind
Mindestwerte, basierend auf der Anzahl der Beiträge zu einem der Forschungsimpulse.
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Anhang:
Ausschreibungen mehrwöchige Veranstaltungen an der Christian-Albrechts-Universität Kiel
„Soziale Medien“ als kultureller Bildungsraum?! - eine Forschungswerkstatt im Rahmen des
Kontaktstudiums der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Dozenten:
Christoph Richter/Sabrina Thiele
Angaben:
Seminar, 2 SWS
Zeit und Ort: Di 16:15-17:45, Olshausenstr. 75, Gebäude I, Raum 506
vom 03.04.2018 bis zum 10.07.2018
Inhalt:
Wie verändern „Soziale Medien“ unsere Wahrnehmungsgewohnheiten und die Möglichkeiten,
uns auszudrücken? Wie bilden Personen ihr ganz individuelles Nutzungs- und
Artikulationsverhalten aus?
„Soziale Medien“ wie Facebook, Twitter, Instagram oder YouTube sind aus dem Alltag vieler
Menschen nur noch schwer wegzudenken. „Selfies“, „Emojis“, Apps zur digitalen Text- und
Bildbearbeitung sowie die allgegenwärtige Möglichkeit etwas zu „liken“ sind nur einige
Beispiele für sich wandelnde Formen kulturellen Ausdrucks. Inwiefern „Soziale Medien“ dabei
zu einer kulturellen Bereicherung oder Verarmung beitragen, ist Gegenstand weitreichender
Debatten. Bevor wir jedoch in die Diskussion einsteigen, ob „Soziale Medien“ per se gut oder
schlecht sind, ist es geboten, zunächst einmal genauer hinzuschauen und zu erkunden wie sich
durch „Soziale Medien“ die kulturellen Ausdrucksformen wandeln.
Mit der Methode des Forschenden Lernens erkunden Sie Ihr eigenes Nutzungsverhalten, lernen
neue Artikulationsformen kennen und entwickeln in der Diskussion mit den anderen
Teilnehmer/innen Ihre eigene Position. Im Rahmen der Forschungswerkstatt führen wir Sie in
die aktuellen gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Diskurse um die kulturelle Dimension
„Sozialer Medien“ ein. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, sich in kritisch reflektierender Weise
sowohl mit den eigenen Nutzungsgewohnheiten wie auch mit den individuellen, kulturellen
und technologischen Bedingungen der Nutzung „Sozialer Medien“ auseinanderzusetzen.
Entsprechende Themen umfassen etwa die Wiederverwendung fremden Materials, die
Entstehung neuer Formen des Erzählens oder auch die Rolle von Algorithmen in der Bewertung
von Beiträgen.
Wir möchten Sie dazu einladen, Ihre eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse mit anderen in
einem offenen Archiv zu teilen und somit zu einem tieferen Verständnis der unterschiedlichen
Nutzungsformen sozialer Medien beizutragen. Sie werden damit aktiv an einem aktuellen
Forschungsprojekt mitwirken.
Diese Forschungswerkstatt ist Teil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
geförderten Projekts „Onlinelabor für Digitale Kulturelle Bildung“.
Für die aktive Teilnahme an den Workshops ist es wünschenswert, wenn die Teilnehmer/innen
entweder bereits Vorkenntnisse im Umgang mit „Sozialen Medien“ haben oder aber besonders
an einer (aktiven) Auseinandersetzung mit diesen interessiert sind.
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Twitter, Instagram & Co. - Eine Forschungswerkstatt: Veranstaltung im Rahmen der
Fachergänzung des Zentrums für Schlüsselqualifikationen der Christian-Albrechts-Universität
zu Kiel
Dozenten:
Christoph Richter/Christoph Schröder
Angaben:
Seminar, 2 SWS
Zeit und Ort: Di 10:15-11:45, Olshausenstr. 75, Gebäude I, Raum 506
vom 03.04.2018 bis zum 10.07.2018
Inhalt:
Soziale Medien sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wir liken, sharen und
kommentieren, verlinken, posten und chatten auf den unterschiedlichsten Plattformen.
Die damit einhergehenden Ereignisse unseres persönlichen Ausdrucks sind Teil unserer
Identität und erzeugen digitale Kultur.
Die Veranstaltung widmet sich Arten der ästhetischen Artikulation in Sozialen Medien. Im
Seminar möchten wir gemeinsam mit den Teilnehmer_innen untersuchen, welche
Möglichkeiten der Artikulation genutzt werden, wie persönliche Ausdrucksformen entstehen
und wie Experimente mit ihnen gemacht werden.
Über Soziale Medien hat sich eine Vielzahl wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Diskurse
gebildet (z.B. über die Reduktion von Meinungsäußerung auf Likes und Dislikes oder die Frage,
ob mit der Verbreitung Sozialer Medien eine Vielfalt neuartiger Ausdrucksarten oder eine
Homogenisierung von Artikulation einhergeht). Von diesen Diskursen ausgehend, möchten wir
dazu einladen, den eigenen Gebrauch Sozialer Medien zum Diskussionsgegenstand zu machen,
diesen vor dem Hintergrund seiner technischen Voraussetzungen und seiner (digital-
)kulturellen Kontexte zu reflektieren sowie neue Artikulationsformen zu entwickeln. Wir
möchten die Teilnehmer_innen dabei als Expert_innen ihrer eigenen Medienpraktiken
ansprechen.
Das Seminar ist Teil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten
Projekts „Onlinelabor für Digitale Kulturelle Bildung“. Wir möchten alle Teilnehmer_innen im
Rahmen der Lehrveranstaltung dazu einladen, eigene Erfahrungen und Erkenntnisse in einem
offenen Archiv zu teilen und somit zu einem tieferen Verständnis der unterschiedlichen
Nutzungsformen sozialer Medien beizutragen.
D3.1 Konzeption und Planung von Forschungsworkshops (M6)
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„Soziale Medien“ - eine interaktive Forschungswerkstatt: Eine Veranstaltung im Rahmen des
Kontaktstudiums der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Dozentin:
Sabrina Thiele
Angaben:
Seminar, 2 SWS
Zeit und Ort: Mo 10:15-11:45, Olshausenstr. 75, Gebäude I, Raum 506
vom 22.10.2018 bis zum 04.02.2018
Inhalt:
„Soziale Medien“ sind längst kein reines Jugendphänomen mehr, sondern auch aus dem Alltag
älterer Erwachsener kaum noch wegzudenken. Dabei übersehen wir aber oftmals, wie „Soziale
Medien“ unser alltägliches Handeln beeinflussen und verändern. Facebook-Posts, Instagram-
Storys und YouTube-Videos bieten zum einen Spielräume, sich ästhetisch auszudrücken, zum
anderen neue Kommunikations- und Interaktionsmöglichkeiten. „WhatsApp-Nachrichten“,
„Emojis“ sowie die Möglichkeit etwas zu „liken“, sind dabei nur einige Beispiele für sich
wandelnde Formen kulturellen Ausdrucks.
Die Forschungswerkstatt bietet vorrangig älteren Erwachsenen die Gelegenheit, einmal
genauer hinzuschauen und gemeinsam zu erfahren, wie sich durch „Soziale Medien“ auch ihre
eigenen Ausdrucksformen wandeln.
Mit der Methode des Forschenden Lernens erkunden Sie Ihr eigenes Nutzungsverhalten, lernen
durch aktives Ausprobieren neue Ausdrucks- und Handlungsformen kennen und erhalten in der
Diskussion mit den anderen Teilnehmer*innen Einblicke in die Vielfalt der möglichen
Nutzungspraktiken. Im Rahmen der Forschungswerkstatt führen wir Sie in aktuelle
gesellschaftliche und wissenschaftliche Diskurse um die ästhetisch-kulturelle Dimension
„Sozialer Medien“ ein. Entsprechende Themen umfassen, je nach Interessenschwerpunkten
der Teilnehmer*innen, etwa die Veränderungen des Kommunikationsverhaltens durch
Kurznachrichtendienste und Messenger, den Einfluss von YouTube-Videos auf Formen der
Wissensaneignung und -weitergabe oder auch die Bestimmung der ästhetischen Qualität
digitaler Bilder durch Algorithmen.
Wir möchten Sie dazu einladen, Ihre eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse abschließend mit
anderen in einem offenen Archiv zu teilen und somit zu einem tieferen Verständnis der
unterschiedlichen Nutzungsformen sozialer Medien beizutragen. Sie werden damit aktiv an
einem aktuellen Forschungsprojekt mitwirken.
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Ausschreibungen mehrmaliger Bockveranstaltungen an Volkshochschulen
Format A - für Jugendliche
Titel:
YouTube, WhatsApp, Instagram & Co, warum mich soziale Medien so faszinieren - eine
Forschungswerkstatt für Jugendliche von 13-15 Jahren
Referent*innen:
Christoph Schröder, Sabrina Thiele, Christoph Richter
Termine:
2 geblockte Termine mit je 6 h Dauer, verteilt auf ein oder zwei Wochenenden
Beschreibung:
Ihr nutzt soziale Medien wie YouTube, WhatsApp, Instagram & Co? Ihr fragt Euch manchmal,
wie Ihr anderen zeigen könnt was Euch wichtig ist und wer Ihr wirklich seid? Dann seid Ihr in
unserer Forschungswerkstatt genau richtig! Im Rahmen der Forschungswerkstatt wollen wir
anhand konkreter Beispiele mit Euch diskutieren und ausprobieren, was soziale Medien so
reizvoll macht, warum es manchmal schwer fällt zu verstehen, was da eigentlich abläuft und
dabei herausfinden, wie ihr sie kreativ nutzen könnt.
Was Soziale Medien so faszinierend macht, ist für viele Erwachsene oftmals nur schwer zu
verstehen. Im Rahmen der Forschungswerkstatt könnt ihr uns und anderen Teilnehmern und
Teilnehmerinnen zeigen, wie ihr Soziale Medien nutzt und was man mit ihnen alles machen
kann. Ihr erkundet gemeinsam Euer eigenes Medienverhalten, lernt neue Ausdrucksformen
kennen und diskutiert Eure Erfahrungen untereinander.
Wir zeigen Euch, wie ihr selber zu Forschern und Forscherinnen werden könnt und geben Euch
die Möglichkeit, eigene Erfahrungen mit anderen zu teilen.
Die Forschungswerkstatt ist Teil des Projekts »Onlinelabor für Digitale Kulturelle Bildung«. Das
Projekt hat zum Ziel, anhand von Beispielen zu erkunden wie soziale Medien kreativ genutzt
werden können. Hierfür würden wir Euch gerne als »Expert*innen« für eure eigene
Mediennutzung gewinnen.
Lernvoraussetzungen:
Interesse an sozialen Medien
Mitzubringen:
Wenn möglich, Smartphones, Tablets oder Laptops und entsprechende
Ladegeräte, da diese zur aktiven Mitarbeit benötigt werden.
Format C - Erwachsene
Titel:
Soziale Medien eine Forschungswerkstatt für Erwachsene
Referent*innen:
Christoph Schröder, Sabrina Thiele, Christoph Richter
Termine:
2 geblockte Termine mit je 6 h Dauer, verteilt auf ein oder zwei Wochenenden.
Beschreibung:
„Soziale Medien“ wie Facebook, Twitter, Instagram oder YouTube sind aus dem Alltag vieler
Menschen nur noch schwer wegzudenken. „Selfies“, „Emojis“, Apps zur digitalen Text- und
Bildbearbeitung sowie die allgegenwärtige Möglichkeit etwas zu „liken“ sind nur einige
Beispiele für neue Formen der Mediennutzung. Obwohl die Nutzung digitaler Technologien für
viele zu einem wesentlichen Teil der Alltagskultur geworden ist, werfen soziale Medien immer
wieder Fragen auf. Diese Fragen betreffen nicht nur generelle Fragen zu gesellschaftlichen
Auswirkungen und technologischen Risiken, sondern oftmals auch unseren persönlichen
Umgang mit diesen Medien. Im Rahmen dieser Forschungswerkstatt wollen wir, aufbauend auf
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Ihren eigenen Erfahrungen, gemeinsam mit Ihnen erkunden, welche Möglichkeiten Soziale
Medien bieten, der eigenen Persönlichkeit Ausdruck zu verleihen und welchen Blick auf die
Welt sie uns eröffnen. Wir möchten mit Ihnen diskutieren und ausprobieren, was soziale
Medien so reizvoll macht, warum es manchmal schwer fällt zu verstehen, was da eigentlich
abläuft und dabei herausfinden, wie eine Nutzung aussieht, die den eigenen Bedürfnissen und
Ansprüchen gerecht wird.
Die Forschungswerkstatt ist ein interaktives Format. Mit der Methode des Forschenden
Lernens erkunden Sie Ihr eigenes Mediennutzungsverhalten, lernen neue Ausdrucksformen
kennen und entwickeln in der Diskussion mit den anderen Teilnehmer*innen Ihre eigene
Position. Im Rahmen der Forschungswerkstatt führen wir Sie in aktuelle gesellschaftliche
Diskussionen um die kulturelle Dimension „Sozialer Medien“ ein. Wir bieten Ihnen die
Möglichkeit, sich in kritisch reflektierender Weise sowohl mit den eigenen
Nutzungsgewohnheiten wie auch mit den individuellen, kulturellen und technologischen
Aspekten sozialer Medien auseinanderzusetzen.
Die Forschungswerkstatt ist Teil des Projekts »Onlinelabor für Digitale Kulturelle Bildung«. Das
Projekt hat zum Ziel, anhand von Beispielen zu erkunden wie soziale Medien kreativ genutzt
werden können. Hierfür würden wir Sie gerne als »Expert*innen« für Ihre eigene
Mediennutzung gewinnen und mit Ihnen in eine Diskussion einsteigen.
Voraussetzungen:
Interesse an Sozialen Medien
Mitzubringen:
Wenn möglich, Smartphones, Tablets oder Laptops und entsprechende
Ladegeräte, da diese zur aktiven Mitarbeit benötigt werden.
D3.1 Konzeption und Planung von Forschungsworkshops (M6)
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Ausschreibung für eine mehrmalige Blockveranstaltung am Offenen Kanal Kiel
Titel:
#ich – Eine interaktive Erkundung sozialer Medien
Termin
: 26.05.2018 und 02.06.2018 (jeweils 10-16 Uhr)
Veranstaltungsort:
Offener Kanal Kiel
Referenten
: Christoph Richter, Christoph Schröder
Kurzbeschreibung
: „Soziale Medien“ wie Facebook, Twitter, Instagram oder Youtube sind aus
dem Alltag von Jugendlichen wie Erwachsenen nur noch schwer wegzudenken. „Selfies“,
„Emojis“, Apps zur Bild- und Tonproduktion und Funktionen wie das „Liken“ oder „Teilen“ sind
nur einige Beispiele der Mediennutzung. Aber obwohl die Nutzung Sozialer Medien für uns
etwas Gewöhnliches geworden ist, sind die Dinge, die wir täglich tun oft komplizierter als
gedacht und werfen immer wieder Fragen auf. Was bedeutet mir eigentlich ein Like? Was
sehen andere eigentlich von mir und wo mischen sich Algorithmen und Programme in meine
Beiträge mit ein? Was macht es für viele Menschen eigentlich so interessant, Selfies von sich
zu machen?
Ausgehend von Euren eigenen Erfahrungen und Nutzungsweisen möchten wir mit Euch
erkunden, wie Ihr Euch in Sozialen Medien ausdrückt und wie Ihr durch Soziale Medien auf die
Welt schaut. Was ist an Sozialen Medien eigentlich so reizvoll und mit welchen Bedürfnissen
und Erwartungen benutzt Ihr sie?
Die Forschungswerkstatt ist Teil des Projekts „Onlinelabor für Digitale Kulturelle Bildung“. Das
Projekt hat zum Ziel, anhand von Beispielen der Teilnehmer_innen zu erkunden, wie soziale
Medien kreativ genutzt werden können. Dafür möchten wir Euch als „Expert_innen“ für Eure
eigene Mediennutzung gewinnen und mit Euch in die Diskussion einsteigen.
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