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COVID-19 (SARS-CoV-2) holistisch betrachtet - Eine kommunikationspsychologische, gesellschaftsphilosophische und biomedizinische Analyse der Pandemie (reupload)

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Abstract and Figures

Seit mehr als 6 Monaten nun ist die Gesellschaft an einer Entwicklung beteiligt, welche zu mehr und mehr Zwiespalte im zwischenmenschlichen, wissenschaftlichen, aber vor allem auch politischem Bereich führt. Die Ursache liegt an der Verbreitung des neuartigen Virus SARS-CoV-2, nicht aber an seiner Gefährlichkeit, sondern an der Fehlkommunikation zwischen Medien und Bevölkerung. Ob und inwiefern hier eine bewusste Manipulation zur Erreichung bestimmter Verhaltensweisen vorliegt, soll aus kommunikations-psychologischer Sicht beurteilt werden. Wie die Politik agiert, wieso sie wissenschaftliche Fakten ignoriert und bewusst Schäden an der Wirtschaft und der mentalen Verfassung von Menschen herbeiführt, wird erläutert. Abschließend wird ein gesellschaftsphilosophisches Fazit gezogen, welches den Bürger als hauptsächlichen Akteur veranschaulicht. Diese Arbeit ist unter wissenschaftlichem Standard zur Literaturauswertung und Bewertung erfolgt.
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Beobachtungszeitraum: 1. Januar 2020 bis 18. Mai 2020
Erstveröffentlichung: 20.05.2020, Düsseldorf.
COVID-19 (SARS-CoV-2)
holistisch betrachtet
Eine kommunikationspsychologische,
gesellschaftsphilosophische und biomedizinische
Analyse der Pandemie
Tristan Nolting (kontakt@tristanstrivium.com)
https://tristanstrivium.com
2
Schlüsselthesen dieser Arbeit
COVID-19 wurde in seiner Gefährlichkeit nachweisbar fehlkommuniziert
Die Politik und Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben die Folgen
für Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt für die Zukunft zu verantworten
Die Politik trifft als Autorität unverantwortliche Entscheidungen über die
Gesundheit des Bürgers und greift somit ohne Grundlage in das Recht
der Selbstbestimmung ein
Bei der COVID-19 Debatte handelt es sich um einen Glaubenskrieg der
Bevölkerung ausgelöst durch bestimmte Institutionen (insbesondere
ausgehend von den modernen Medien)
Abstrakt
Seit mehr als 6 Monaten nun ist die Gesellschaft an einer Entwicklung beteiligt,
welche zu mehr und mehr Zwiespalte im zwischenmenschlichen,
wissenschaftlichen, aber vor allem auch politischem Bereich führt. Die Ursache
liegt an der Verbreitung des neuartigen Virus SARS-CoV-2, nicht aber an seiner
Gefährlichkeit, sondern an der Fehlkommunikation zwischen Medien und
Bevölkerung. Ob und inwiefern hier eine bewusste Manipulation zur Erreichung
bestimmter Verhaltensweisen vorliegt, soll aus kommunikations-
psychologischer Sicht beurteilt werden. Wie die Politik agiert, wieso sie
wissenschaftliche Fakten ignoriert und bewusst Schäden an der Wirtschaft und
der mentalen Verfassung von Menschen herbeiführt, wird erläutert.
Abschließend wird ein gesellschaftsphilosophisches Fazit gezogen, welches
den Bürger als hauptsächlichen Akteur veranschaulicht. Diese Arbeit ist unter
wissenschaftlichem Standard zur Literaturauswertung und Bewertung erfolgt.
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For more than 6 months now, society has been involved in a development
that leads to more and more divisions in the interpersonal, scientific, but also
in the political area. The reason is the spread of the new SARS-CoV-2 virus,
but not because of its danger, but because of the miscommunication
between media and population. Whether and to what extent there is
deliberate manipulation to achieve certain behaviors in the population shall
be assessed from a communication-psychological point of view. It can explain
how politicians acts, why they ignore scientific facts and cause damage to the
economy and health of the people. Finally, a socio-philosophical conclusion is
drawn, which illustrates the citizen as the main actor. This work was carried
out under scientific standards for literature evaluation.
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Hinweise
Der Autor weist Grundkenntnisse jedes Themengebietes durch seine
Hochschulausbildung auf. Durch mehrere Jahre Vertiefung in Literatur hat der
Autor einen interdisziplinären Wissensstand erreicht, der sich durch die
Verbindung verschiedenster Fachbereiche zu einem größeren Gesamtbild
auszeichnet. Auf Anfrage stellt der Autor neben seinen Quellen gerne einen
Lebenslauf mit vertiefender Literatur zu seiner Expertise und Bildung
zusammen.
Der Autor möchte versichern, dass diese Arbeit aus dem Interesse echter
Wissenschaftlichkeit zur Sammlung von Daten und Fakten entstanden ist. Alle
Quellen sind im Literaturverzeichnis nachweisbar. Es gibt keinen finanziellen
Konflikt. Bei falschen Darstellungen oder Interpretationen bittet der Autor
darum, ihn zu korrigieren. Medienberichte wurden im Interesse des Lesers als
Link dargestellt, um diesen möglichst schnell überprüfen zu können -
wissenschaftliche Studien wurden standardmäßig (AMA) zitiert.
Der Autor möchte den Vorschlag machen, dass ein transparent arbeitender
und umfassender Expertenrat mit Virologen, Mikrobiologen, Epidemiologien,
Immunologen, Biomedizinern und weiteren interdisziplinären Fachexperten
eingeführt wird und die Politik berät, sodass eine adäquate Problemlösung
gesichert ist. Dies wäre eine sinnvolle Maßnahme, welche sowohl der Politik,
als auch Gesellschaft und Wirtschaft dient.
Der Autor möchte einen Beitrag zur Wahrheitsfindung über die emotionale
COVID-19 Debatte beitragen. Im Interesse jeden Bürgers kann diese Analyse
einen wertvollen Beitrag zur zukünftigen Entwicklung beitragen. Wer möchte,
der kann diese Analyse gerne in seinem Netzwerk teilen. Die hier
zusammengefassten Ergebnisse können zur Entspannung des körpereigenen
Nervensystems beitragen, da die kognitive Neubewertung des „unsichtbaren
Feindes“, wie das Virus von Politikern und Medien genannt wird, für den
Durchschnittsbürger bei ausreichender Hygiene, Wohlbefinden und
präventivem, krankheitsvorbeugendem Lebensstil keine Bedrohung darstellt.
Der Autor möchte anmerken, dass Angst ein nervenschädigendes
2
,
immunschwächendes
3
und das Wohlbefinden verminderndes
4
Gefühl ist, dass
für ihn keine Grundlage einer gesunden Gesellschaft darstellt. So auch nicht
bei der aktuellen Viren-Thematik.
4
Inhaltsverzeichnis
1. Biomedizinische Klassifizierung (S. 5)
o Viren, Lebewesen & das Immunsystem (S. 5)
o Maßnahmen gegen Erreger (S. 7)
o Zum Corona-Virus (SARS-CoV-19) (S. 12)
o COVID-19 Vergleich (S. 15)
o Anerkannte Fachexperten, die sich gegen die aktuellen politischen
COVID-19 Maßnahmen äußern (S. 19)
2. Mediale Entwicklung (S. 23)
o Verzerren Medien die Wirklichkeit? (S. 23)
o Popularität von COVID-19 (S. 25)
o Medienpropaganda (S. 26)
o Veranschaulichung der Medienmacht (S. 29)
o Konfliktpotential in den Medien (S. 34)
o Resümee (S. 36)
3. Die Gesellschaftsstruktur (S. 38)
o Prof. Dr. Rainer Mausfelds „Politik der Angst“ (S. 38)
o Die Fehlschläge der Politik (S. 39)
o Darstellung von Kritikern (S. 40)
o Fazit (S. 43)
o Empfehlungen für die Gesellschaft (S. 45)
4. Literaturverzeichnis (S. 47)
5
Biomedizinische Klassifizierung:
Viren, Lebewesen & das Immunsystem
Der Mensch besteht als Lebewesen aus unzähligen sich selbst organisierenden
Einheiten. Die Grundprämisse der Biologie ist, dass alle Lebewesen aus Zellen
bestehen. Je nachdem, welche Eigenschaften diese Zellen besitzen (Aufbau
der äußeren Hülle und Funktionen des inneren Milieus), werden sie
unterschiedlich klassifiziert. Ein Beispiel hierfür sind Bakterien und Viren. Viren
bestehen im Gegensatz zu Bakterien nicht aus Zellen, sie weisen keinen
Stoffwechsel auf, sondern tragen lediglich die Erbinformation zur Produktion
von neuen Zellen. Viren sind bis zu hundertmal kleiner als Bakterien und
besitzen keine Zellwand. Sie besitzen nur eine Hülle aus Proteinen, manchmal
zusätzlich eine Lipiddoppelschicht (Fettmoleküle in doppelseitiger
Anordnung).
Das Entscheidende aber bei Viren gegenüber Bakterien ist, dass Viren einen
Wirt brauchen. Bakterien vermehren sich durch Zellteilung - Viren durch das
Einschleusen ihrer Erbinformationen, wodurch sie die Wirtszelle
umprogrammieren. Danach verlassen die Viren die Wirtszelle und können
diesen Vorgang an neuen Wirtszellen vornehmen. Zumindest solange, bis
spezifische Immunzellen sie stoppen.
5
Die genannten Theorien sagen uns jedoch noch nichts über die Gefährlichkeit
beider organischer Einheiten. Was wir jedoch feststellen können, ist, dass wir,
nach der wissenschaftlichen Untersuchung von Wylie et al., so gut wie immer
Viren in und auf unserem Körper tragen. Ob Herpes, Papilloma- oder
Adenoviren - der Körper ist ein Reservoir an Viren, aber auch Bakterien.
6
Bis
jetzt ist nicht ganz klar, warum unterschiedliche Immunsysteme von Menschen
auf denselben Virus anders reagieren. Hierzu wird später Stellung genommen.
Was sich jedoch zweifelsfrei beweisen lässt, ist, dass der menschliche Körper
die Fähigkeiten besitzt, jedes Virus in sich zu tragen, ohne dass eine Aktivierung
der schädlichen Eigenschaften geschieht. Dies ist selbst bei dem bekannten
HIV-Virus der Fall, welches sich in die AIDS-Krankheit entwickeln kann.
7
Die Virologie und Bakteriologie gehen inzwischen davon aus, dass das
Immunsystem eine Schlüsselrolle bei diesem Prozess spielt, nicht unbedingt
das Bakterium selbst. Der bekannte französische Mediziner, Chemiker und
6
Pharmazeut Antoine Béchamp wies mit seinem Satz „die Mikrobe ist nichts, das
Milieu ist alles“ ebenfalls auf die Umstände der infektiösen Erkrankung hin,
nicht auf das Virus (bzw. Bakterium) selbst. Auch in anderen Bereichen ist uns
dieses Phänomen inzwischen bekannt. In der Psychologie ist die Resilienz
(Psychische Widerstandsfähigkeit) dafür entscheidend, wie stark ein Stressreiz
wirkt. In dem Salutogenese-Modell ist die Ausprägung des
Gesundheitskontinuums als Schutz vor dem Krankheitskontinuum bedeutend.
Und in dem Modell der Superkompensation (Bewegungslehre) ist die
Regeneration puffernd für die Art (Intensität) der Aktivität.
Von diesem Phänomen der Zweitaktung natürlicher Prozesse ist auch die
Mikrobiologie nicht ausgenommen. Jeder Fachbereich hat sich an die
Gesetzmäßigkeiten der Welt (Metaphysik) zu halten, dem Prinzip von Aktion &
Reaktion (Kausalität), ansonsten liegt entweder ein grober Verständnisfehler vor
oder unsere aktuelle Metaphysik ist grundlegend falsch.
8
Weitere Beispiele für
die Zweitaktung (Dichotomie, Polarität, Dualität) in der beobachtbaren
Wirklichkeit sind Mann und Frau, Wärme und Kälte, Freude und Leid,
Elektronen und Protonen, Bits: 0 und 1 (universelle Computersprache),
Richtungen: oben und unten, Gehör: laut und leise, Genetik: Doppelhelix, uvm.
- philosophisch ausgedrückt benötigt eine Wirkung eine Ursache eben genauso
sehr, wie das Licht die Dunkelheit benötigt. Wer nicht sprachlich zwischen zwei
gegensätzlichen Elementen unterscheiden kann, kann diese nicht
wahrnehmen. Wer die Dunkelheit nicht vom Licht unterscheiden kann, der kann
nicht sehen. Die Sinne des menschlichen Körpers sind somit zur
Unterscheidung durch Gegensätze angewiesen. Aber auch die Natur selbst
verfährt nach diesem Prinzip: Wenn man den menschlichen Körper studiert,
erfährt man beispielsweise, dass die Hormone Insulin und Glukagon sich
gegenseitig antagonistisch regulieren.
Wenn wir uns also mit dem Thema COVID-19 ganzheitlich beschäftigen wollen,
so müssen wir das Immunsystem als Ausgangspunkt für die Gefährlichkeit des
Virus erkennen. Erst die fehlende Anpassung und Regulierung des
Immunsystems als Antagonist macht das Virus gefährlich. So beschrieb der
israelisch-amerikanische Soziologe Aaron Antonovsky mit seinem
Salutogenese-Modell die Notwendigkeit einer Betrachtung aus dem
Standpunkt der Gesundheit, nicht der Krankheit („Es ist vermutlich besser sich
auf das zu konzentrieren, was den Menschen gesund erhält, als immense Mittel
für die Erforschung seiner Krankheiten auszugeben.“). Aus eben jenem
Standpunkt soll nun auch die Virologie betrachtet werden.
7
Maßnahmen gegen Erreger
Was macht den Menschen vor Viren immun? Nun, Viren und Bakterien haben
sich seit über Millionen von Jahren mit dem Immunsystem mitentwickelt. Sie
können als eine Art ambivalente Mitbewohner angesehen werden, ohne die wir
nicht überleben können, aber uns zugleich auch schädigen können. Sie können
eben in dem Maße schädigend sein, dass sie als Eindringlinge
Immunschwächen suchen, ausnutzen und sich einnisten.
9
Um diese
Immunschwäche zu kompensieren, wurden zahlreiche medizinische Methoden
entwickelt, um die Infektionsresistenz des menschlichen Körpers zu verbessern.
Diese Methoden umfassen die Förderung der Hygiene und die Verwendung
von antiseptischen Inhaltsstoffen, pharmazeutischen Verbindungen und
Impfstoffen. Die Virologie ist nach wie vor ein aktuelles Thema, durch COVID-
19 sogar dringlicher als je zuvor. Anhand des Vergleiches zwischen
postindustrialisierten Ländern und Entwicklungsländern ist feststellbar, dass die
mangelnde Hygiene einen maßgeblichen Beitrag zur Verbreitung infektiöser
Erkrankungen leistet. Dies ist bereits seit Jahrzehnten ein Problem und hat sich
bis heute nicht gebessert.
10
Dabei gibt es an vielen Stellen in
Entwicklungsländern nicht nur keine Desinfektionsmöglichkeiten, sondern
schlichtweg auch kein sauberes Wasser. Erst wenn sauberes Wasser und
Hygiene zur Verfügung stehen, kann über andere medizinische Maßnahmen
nachgedacht werden. Hygiene leistet den wichtigsten Beitrag.
Eine Grafik des Bildungsvereins Elbe-Saale zeigt auf, dass es eine leichte Verringerung der
infektiösen und parasitären Krankheiten in Entwicklungsländern gibt - dabei ist die mangelnde
Hygiene jedoch nach wie vor wesentlich ausgeprägter, als in Industrieländern (Quelle: Bildungsverein
Elbe-Saale, SCHULZ 1999, S. 381, 382 zitiert nach World Health Report 1998).
Dies kann wiederum nicht über die übrigen genannten Methoden behauptet
werden. Impfstoffe und Medikamente weisen gegenüber infektiösen
Erkrankungen (anhand der Influenza-Erkrankung) meist nur eine moderate
8
Wirkung auf.
11
,
12
,
13
Dies könnte unter anderem an der schnellen
Weiterentwicklung von Erregern durch Mutation zurückzuführen sein. Wie dem
auch sei, durch eine fehlende einwandfreie Wirkung in Bezug auf Morbidität
(statistisches Verhältnis der Anzahl Erkrankter zur gesunden Bevölkerung) und
Mortalität (Sterblichkeit, Anzahl der Todesfälle bezogen auf die Gesamtanzahl
der Individuen) von Influenza-Impfungen und möglichen Nebenwirkungen für
Risikogruppen, wie etwa bakterielle Koinfektionen und erhöhte
Komplikationen, sollte eine Entscheidung zur Impfung individuell abgewogen
und nicht erzwungen werden. Hier ist die Gefahr für Komplikationen noch nicht
genügend minimiert worden.
14
,
15
Daher wäre die Empfehlung bei Erregern, die
schnell mutieren, ähnlich wie bei der Influenza-Erkrankung, eine
Entscheidungsfreiheit mit individueller ärztlicher Beratung.
Die Tatsache, dass durch Influenza-Impfungen seit knapp 60 Jahren keine
wirkliche Wirksamkeit erzielt werden konnte (moderate Evidenz), gibt zusätzlich
kein großes Vertrauen in die Erforschung eines geeigneten Impfstoffes. Grund
ist eben die ständige Anpassung des Erregers. Einige Forscher sprechen
davon, dass Viren uns gerade durch die schnelle Anpassungsfähigkeit immer
einen Schritt voraus sind. Vorab auch schon zu dem neuartigen Virus, welches
uns heute belastet: So könnte es auch bei SARS-CoV-2 sein.
16
Einige
Untersuchungen konnten bereits Mutationen binnen weniger Monate
feststellen.
17
Somit lässt auch hier ein Impfstoff wenig Hoffnung zu. Eine von
der Bill & Melinda Gates Foundation geförderte Entwicklung eines Impfstoffes
zur weltweiten Impfung macht aus der bisherigen Evidenz somit wenig Sinn -
zumindest weniger, als behauptet wird.
18
Inzwischen wird die Impfung als die
„dringendste Erfindung der Welt“ vermarktet. Das Risiko weltweit erhöhter
Erkrankungsraten durch den anvisierten Impfstoff ist zudem wenig untersucht
und könnte durch die verringerte Entwicklungszeit (von 5-20 Jahren auf wenige
Monate) zu einer Fehleinschätzung führen.
19
Hier könnten die folgenden Fragen angeführt werden:
o Wie kann ein Impfstoff, der in wenigen Monaten entwickelt wurde, für
langfristige Sicherheit sorgen (5-20 Jahre)?
o Wie begründet sich eine Impfung, da eine Verringerung der
Erkrankungsrate hauptsächlich durch hygienische und psychologische
Faktoren (vgl. S. 10) erreicht wird?
o Wie kann eine Effizienz erreicht werden, wenn sich der Erreger binnen
kurzer Zeit weiterentwickelt und der Impfstoff somit nutzlos wird?
9
Neben Impfungen werden inzwischen auch Schutzmasken als Maßnahme zur
Verringerung von COVID-19 eingesetzt. Die Wissenschaft positioniert sich
hierbei allerdings nicht ganz eindeutig. In vielen Fällen wird beschrieben, dass
eine Maske etwas bringen kann - dies ist aber nicht eindeutig bewiesen.
Maskenschutz wird in den meisten Studien als zu limitiert angesehen, um
Rückschlusse auf die Wirksamkeit ziehen zu können.
20
,
21
Studien zu
Schutzmaßnahmen vor COVID-19 empfehlen eine Maske hauptsächlich r
Menschen mit Vorerkrankungen.
22
Universelles Tragen von Masken ist auch mit
Risiken verbunden: Erhöhte Kohlenstoffdioxid-Aufnahme, ständiges Anfassen
des Gesichtes und potentiell unsachgemäßer Gebrauch. So wird der Laie mit
einer Vielzahl von Bedingungen durch die Maske konfrontiert, welche in seinem
Alltag zu mehr Problemen führen. Neben dem rein somatischen Problem zum
Umgang mit Masken, spielt auch die psychologische Auffassung eine wichtige
Rolle. Alltagsmasken können Stress und psychologische Probleme
verursachen.
23
Der Medical Doctor Shane Neilson drückt es in seinem 2016
veröffentlichten Artikel The surgical mask is a bad fit for risk reduction wie
folgt aus:
„Wir üben unsere kollektive Angst vor Pandemien aus, indem wir Masken
tragen, auch wenn es [möglicherweise] keine Pandemie gibt, aber das Tragen
von Masken verstärkt die Idee einer möglichen Zukunft der Pandemie. Das
Problem des Affekts in politischer Hinsicht ist ansteckend: Die Angst breitet
sich in der Öffentlichkeit aus und führt zu einer Intensivierung des
Risikomanagements.“
24
Eine Studie von Wong et al. an Ärzten fand zudem ein weiteres Problem beim
universellen Tragen einer Maske - verringerte Empathie:
„Diese Studie zeigt, dass Ärzte, die während der Konsultationen eine
Gesichtsmaske tragen, einen erheblichen negativen Einfluss auf die vom
Patienten wahrgenommene Empathie haben und die positiven Auswirkungen
der Beziehungskontinuität (Dauer) verringern. Die Planung eines
angemessenen Einsatzes von Gesichtsmasken im Umgang mit
Infektionskrankheiten in der Pflege und in anderen Gesundheitsbereichen auf
nationaler, lokaler oder praktischer Ebene sollte berücksichtigt werden.“
25
Da Viren noch 1000-mal kleiner sind, als Bakterien, ist zudem zu bedenken, ob
eine Alltagsmaske, welche nicht dem Standard einer chirurgischen Maske
entspricht, überhaupt Schutz (Porengröße und -dichte) bietet. Ein Artikel vom
10
Ärzteblatt kommt zu dem Schluss, dass „COVID-19-Patienten Viren durch
chirurgische Masken und Baumwollmasken hindurchhusten“.
26
Eine
Maskenempfehlung birgt kaum Schutz, verantwortet dafür jedoch ein
steigendes Aufkommen an Abfall, vor allem in Ozeanen.
27
Ein Problem, welches
wir spätestens seit der Erforschung der Auswirkungen von Mikroplastik auf den
Menschen und die Umwelt, bekannt geworden durch den Film „Plastic
Planet“
28
, vermeiden sollten und was in Zukunft Spätfolgen mit sich bringen
kann (insbesondere eine Toxizität für den Menschen).
29
Wenn die körperliche Hygiene den wichtigsten Anteil an der Verringerung
infektiöser Erkrankungen ausmacht, so sind in den industrialisierten Ländern
zumindest die richtigen Grundvoraussetzungen geschaffen, um Viren
unschädlich zu machen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist in den letzten Jahren
zunehmend in das Interesse der Forschung gerückt: Die Psyche des Menschen.
Hier kommen die Forscher auf ganze erstaunliche Ergebnisse:
Die Annahme einer Körper-Geist-Verbindung basiert auf der Beobachtung,
dass es im Körper ein komplexes Netzwerk aus Rückkopplung, Mediation und
Modulation zwischen dem zentralen und autonomen Nervensystem, dem
endokrinen System, dem Immunsystem und dem Stresssystem gibt. Diese
Systeme, die früher als unabhängig galten, interagieren tatsächlich auf
unzähligen Ebenen miteinander. Daher gibt es nun wissenschaftliche
Disziplinen, wie etwa die Psychoneuroimmunologie (PNI), die sich auf
verschiedene Interaktionen zwischen diesen Körpersystemen konzentriert und
so eine Grundlage für weitere Forschung schafft.
30
Die Forscher Rouse und Sehrawat kommen zu dem Ergebnis, dass die
Auswirkungen der Erkrankung durch die Eigenschaften des infizierenden Virus
und die Umstände der Infektion (Milieu) beeinflusst werden.
31
Der Medical
Doctor (MD) Fulvio D'Acquisto zeigt in seiner Analyse, dass das Immunsystem
an die Emotionen eines Menschen geknüpft sind - und das sogar in besonders
vielfältiger Art. Sein Ansatz würde „das Ganze [System] des Patienten, von
seinem Immunphänotyp bis zu seiner Persönlichkeit, seiner Umgebung und
seinem Lebensstil, als wesentlich betrachten“.
32
Noch gravierendere
Ergebnisse erzielten Cohen und Kollegen: Sie konnten die Infektion von
Influenza-Viren in Verbindung mit der emotionalen Lage eines Menschen
bringen. Dabei scheinen positive Gefühle und ein ausgeglichener Lebensstil
präventiv zur Verhinderung einer Ansteckung beizutragen.
33
Hier sollte sich
jeder Leser selbst ein Bild von den aufgeführten Studien machen und diese
überprüfen.
11
Diese ganzheitliche (holistische) Betrachtungsweise des Menschen, welche
vorwiegend von der Psychosomatik ausgeht, schließt ein, dass Menschen mit
einem freien Willen, bewusst oder unbewusst, Entscheidungen treffen, die sie
erst in die Lage bringen, krank zu werden. Wer eine zunehmende negative
Einstellung gegenüber dem Leben hat, „Trübsal bläst“ und den Kopf hängen
lässt“, ist aufgrund seines Empfindens für Stress (Homöostase der
antagonistischen Schalter des Nervensystems Sympathikus und
Parasympathikus) auch anfälliger r Erkrankungen des Immunsystems. Wichtig
ist hierbei das Gleichgewicht (physiologischer Bereich), den der Körper wahren
muss, denn ansonsten wird er krank. Ein solcher Faktor, der ein
Ungleichgewicht herbeiführt, ist Stress. Und, dass eine negative Einstellung zu
jeder Menge Stress führt - für diese Hypothese gibt es inzwischen zahlreiche
Belege, Deutungen und Interpretationen in der Psychosomatik. Wichtig ist sich
an dieser Stelle zu merken: Übermäßiger Stress führt zu pathologischen
(krankhaften) Zuständen.
34
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35
,
36
,
37
Zusammenfassend bedeutet dies: Die beste Prävention gegen Viren ist die
Stärkung des Immunsystems durch einen ausgeglichenen Lebensstil und
zudem die Ausweitung und Stärkung von Hygienemaßnahmen. Aus
wissenschaftlichen Gründen macht die Erforschung eines Impfstoffes, das
Tragen einer Schutzmaske und selbst das Kontaktverbot wenig Sinn. Bisher
haben mehrere Forscher darauf hingewiesen, dass das Kontaktverbot einen
kaum messbaren Einfluss auf die Übertragung hat.
38
,
39
,
40
Auch die Statistik des
Robert-Koch-Instituts zeigt, dass das exponentielle Wachstum der infektiösen
Erkrankung COVID-19 bereits vor dem Lockdown (23. März) gesunken ist.
41
Nach dem Lockdown stieg es stärker wieder an. Womit hängt das zusammen?
Quelle: Robert-Koch-Institut, Deutschland (2020).32
12
Liegt es an dem nicht prognostizierbarem Verhalten der Bevölkerung, der
Testkapazität (Anzahl an Neugetesteten) oder doch dem Wetter? Dies lässt sich
rückblickend nicht so einfach erklären. Seit der Komplexitätstheorie
(Chaosforschung), beginnend mit dem Meteorologen Edward Lorenz, ist
hinlänglich bekannt, dass kleinste Veränderungen große Auswirkungen auf das
Ergebnis haben können. Wie beim Wetter - hier können bei Berechnungen bis
zu zwölf Stellen nach dem Komma noch erhebliche Auswirkungen auf die
Vorhersage haben.
42
So könnte es auch bei der Vorhersage des Verhaltens von
Bevölkerungen sein. Fest steht jedenfalls, dass bereits vor dem Kontaktverbot
eine Verringerung der Reproduktionszahl zu beobachten war. Und somit wäre
eine erfolgreiche Verringerung des Virus ohne erhebliche Einschränkungen des
öffentlichen Lebens denkbar. Doch abseits der Frage über die Sinnhaftigkeit
einer Impfung, Schutzmasken und Verfolgung von Infektionsketten, stellt sich
natürlich die biomedizinische Frage: Was ist COVID-19? Wie kam es zu der
Pandemie - und was kann der kritische Bürger nun tun, um die
Fehlkommunikation zwischen Wissenschaft und Politik zu verstehen?
Zum Corona-Virus (SARS-CoV-2)
Der zu deutsch „Schweres-akutes-Atemwegssyndrom-Coronavirus (SARS) 2“
genannte Erreger wurde erstmals im Dezember 2019 in der chinesischen Stadt
Wuhan durch eine Person mit unbekannter Lungenentzündung entdeckt. Es ist
verwandt mit anderen SARS-Viren, über welche bisher bekannt ist, dass sie sich
im frühen 21. Jahrhundert (2002-2003) rasch aus China verbreitet haben.
43
Damals wurde kein internationaler Notstand von der WHO verhängt. Dies liegt
möglicherweise an der unterschiedlichen Erkrankungsrate. Fakt ist jedoch: Die
seit Januar 2020 eingeleiteten extremen Quarantänemaßnahmen, darunter die
Abschottung großer Städte, die Schließung von Grenzen und die
Beschränkung der Menschen auf ihre Häuser, kamen zu spät.
44
Das Virus ist nun
ein neuer Mitbewohner des Menschen. Es gibt jedoch Hoffnung darauf, dass
bei Ausbruch von SARS-CoV-2-Viren bereits eine Hintergrundimmunität durch
SARS-CoV-Viren in der Bevölkerung besteht
45
, sodass in der Bevölkerung
bereits ein gewisser Schutz gegeben ist. Dabei beteiligt sind die sogenannten
T-Zellen (Lymphozyten zur Immunabwehr).
Durch die rasche Ausbreitung und die verhängten Maßnahmen wurde am 11.
März 2020 von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) der Notstand
(Alarmstufe „Pandemie“) ausgerufen. Eine Pandemie an sich sagt jedoch noch
nichts über die Gefährlichkeit eines Virus aus. Im Gegenteil: Die WHO kann
13
eine Pandemie ausrufen, sobald nur ein Verdacht auf eine sich verbreitende
Erkrankung besteht. Somit könnte zu jeder Zeit eine Pandemie ausgerufen
werden, auch wenn überhaupt keine reale Gefahr besteht. Das RKI sagt aus,
dass „die Schwere [der Infektion] kein Kriterium für die Definition des
Pandemiebeginns ist (Ausrufung der Phase 6)“, da die Gefährdung zu Beginn
nicht abgeschätzt werden könne. Jedoch, so gibt das RKI auch zu, müssen die
Maßnahmen gegenüber der Erkrankung angemessen sein.
46
Und die
angemessene Reaktion auf das SARS-CoV-2 soll an dieser Stelle eindeutig in
Frage gestellt werden. Pandemien sind nachweisbar auch bei anderen
Erkrankungen bisher nicht von der WHO ausgerufen worden, obwohl viele
Forscher bereits eindeutig auf solche Erkrankungen hingewiesen haben.
SARS-CoV-2 ist gefährlich, das ist bekannt. Die Symptome reichen dabei von
einer Erkältung bis zu einer schweren Grippe, die tödlich verlaufen kann.
47
Wann Symptome auftreten, ist aber inzwischen ebenso bekannt: Bei Menschen
mit einem geschwächten Immunsystem. Dies betrifft vor allem ältere Menschen
(das RKI gibt an, dass das durchschnittliche Alter der Verstorbenen bei 81
liegt
48
) und Vorerkrankte, wie der Rechtsmediziner Klaus Püschel in Hamburg
feststellte.
49
Etwa jeder dritte Corona-Tote lebte in Pflegeheimen oder anderen Betreuungseinrichtungen.
50
Quelle: Statista, Deutschland (14. Mai 2020).
14
Die Verringerung des Virus dient also vorsätzlich dem Schutz von
immungeschwächten Menschen. Dies wurde anfangs leider nicht aus den
Fallzahlen des RKI deutlich, denn erst auf Nachfrage wurde bekannt, dass die
verstorbenen Menschen nicht obduziert wurden und, dass hierfür auch keine
Empfehlung vom RKI vorlag.
51
,
52
Dass es eine Pflicht gibt, die Todesursache bei
einem Menschen festzustellen und nicht bloß Symptomerkennung zu
betreiben, weiß vermutlich jeder Arzt besser als der Autor. Somit kann hier eine
erste Fehlleitung des Robert-Koch-Instituts festgestellt werden.
Zudem werden seit einigen Monaten immer mehr Irrtümer des RKI deutlich -
da ist aber auch die Politik keine Ausnahme. Gesundheitsminister Jens Spahn
und Bundeskanzlerin Angela Merkel nannten beispielsweise falsche Zahlen.
53
Doch zur Politik an späterer Stelle mehr (vgl. S. 29). Es sollte jedoch verständlich
sein, dass hier eine absolute Seriosität und Verlässlichkeit in der Politik
herrschen muss, denn die Bevölkerung hält sich an die Politik und die Politik
hält sich an das Robert-Koch-Institut. Bei Falschmeldungen entsteht Verwirrung
und Panik, welche sich negativ auf die Gesundheit der Gesamtbevölkerung
auswirken kann. Daher bedarf es gerade in Zeiten einer Krise der
Gewissenhaftigkeit und Ruhe von Instituten wie dem Robert-Koch-Institut.
Das Robert-Koch-Institut wird in Sachen der Seriosität vermutlich durch die
COVID-19-Epidemie Schaden nehmen. Zahlreiche Meldungen zeigen
widersprüchliche Aussagen auf. In dem einen Moment macht Lothar Wiehler
(Präsident des RKI) auf sich aufmerksam, weil er die Krankenhäuser auffordert
genügend ausgerüstet zu sein, um die prognostizierte Krise zu bewältigen - in
dem anderen Moment gibt es Berichte darüber, dass Krankenhäuser aufgrund
der fehlenden Auslastung Kurzarbeit anmelden.
54
Anfang Januar sagte Wiehler
im ZDF: „das Risiko für die Bevölkerung sei gering“ hnliches hatte auch
Gesundheitsminister Spahn verkündet)
55
. Später spricht das Robert-Koch-
Institut von einer globalen Katastrophe.
56
Auf der einen Seite wird die
Reproduktionszahl als entscheidender Faktor für die Maßnahme des
„Lockdowns“ genutzt - auf der anderen Seite wird der Wert seit Lockerung der
Lockdown-Maßnahmen als ungenügend erachtet.
57
Auch beim Thema
Maskenpflicht gab es eine abrupte Meinungsänderung - ohne
wissenschaftliche Fundierung.
58
Am 6. Mai sagt Lothar Wiehler dann öffentlich:
„Bislang habe ich nichts erkannt, wo wir richtig große Fehler gemacht haben“.
59
Wenn aber die bisherigen Ausführungen nicht als Fehler gewertet werden
können, so möchte der Autor auf einen schwerwiegenden Fehler hinweisen.
Nämlich den fehlenden Vergleich von COVID-19 mit verschiedenen anderen
15
Erkrankungen. Hierbei wird deutlich, dass es bereits zahlreiche Krankheiten
gibt, die einen internationalen Notstand gerechtfertigt hätten. Dies wurde aber
bisher nicht für nötig befunden (vermutlich vor dem Hintergrund, dass diese
Erkrankungen nicht ansteckend sind, vgl. Tabelle). Dies mindert allerdings
nichts an der Tatsache, dass politische Entscheidungen und deren
Kommunikation einen Einfluss auf die Gesundheit der Allgemeinbevölkerung
haben.
60
Nun ein paar Fallzahlen verschiedener Erkrankungen und mögliche
Gründe für die Ausbreitung.
COVID-19 Vergleich
(vom 14. Mai 2020) Ansteckungszeitraum: ca. 6 Monate
61
Weltweit: 297,000 Tote, 4,35 Millionen Infizierte
Europa: 155.000 Tote, 1,6 Millionen Infizierte
Asien: 22.700 Tote, 696.000 Infizierte
(Infizierte sind ungleich Erkrankte)
* Andere Erkrankungszahlen (Schätzungen):
Krebs-Erkrankungen Deutschland (2017) 228 Tausend (Tote)52
Krebs-Erkrankungen weltweit (2018) 9,6 Millionen (Tote)
62
Kreislauf-Erkrankungen weltweit (2015) 17,7 Millionen (Tote)
63
Kreislauf-Erkrankungen Deutschland (2017) 433 Tausend (Tote)
64
Übergewicht Deutschland (2016) ca. 160 Tausend (Tote)51
Übergewicht Europa (2016) ca. 1 Million (Tote)
65
Übergewicht weltweit (2015) 4 Millionen (Tote)53
Untergewicht/Hunger weltweit (2014) 9 Millionen (Tote)
66
Übergewicht Deutschland (2019) <50%, mind. 40 Millionen (Erkrankte)
67
Übergewicht weltweit (2015) ca. 2,2 Milliarden (Erkrankte)
68
Ischämische Herzerkrankung weltweit (2016) 9,4 Millionen (Tote)
69
Schlaganfall weltweit (2016) 5,75 Millionen (Tote)60
Lungenerkrankung weltweit (2016) 3,05 Millionen (Tote)60
Unterer Atemwegsinfekt weltweit (2016) 2,94 Millionen (Tote)60
Verkehrsunfälle weltweit (2016) 1,4 Millionen (Tote)60
16
Die Grundannahme, dass die Gefährlichkeit der Erkrankung in den infektiösen
Eigenschaften begründet ist, kann somit inzwischen zurückgewiesen werden.
Andere Erkrankungen sind ebenso reale Gefahren, stärker verbreitet und
tragen immens dazu bei, dass Viren Immunschwächen ausnutzen können.
COVID-19 ist überhaupt nur gefährlich, weil wir die Stärkung des Immunsystem
in den letzten Jahrzehnten vernachlässigt haben. Für die anfänglichen
Maßnahmen ließe sich der Lockdown möglicherweise noch durch die
Ungewissheit vor dem „unsichtbaren Feind“ begründen, inzwischen ist dies seit
mehreren Monaten jedoch offensichtlich widerlegbar.
In Düsseldorf gibt es für den Monat rz bereits den Beleg, dass allgemein
weniger Menschen gestorben sind, als im Vorjahr. Erst in der zweiten
Monatshälfte wurde der Lockdown veranlasst. Damit kann eindeutig nicht von
einem Killer-Virus gesprochen werden.
70
Auch für das Bundesland Nordrhein-
Westfalen war dies der Fall.
71
Eine Ansteckung ist abwendbar, auch ohne Eingriff in das Recht zur
Selbstbestimmung und Handlungsfreiheit. Auch wenn eine Verbreitung sehr
einfach durch das Sprechen erfolgt, so heißt dies noch nicht, dass eine reale
Gefahr für die Bevölkerung besteht. Die Gefahr entsteht erst durch die
möglichen Hochrechnungen, sehen real aber ganz anders aus.
Solange bestimmte Standards eingehalten werden (Hygiene und
psychologische Verfassung), sind die Auswirkungen von COVID-19 weit unter
den Erwartungen einer lebensgefährlichen Pandemie. Was jedoch diese
Pandemie maßgeblich mitbestimmt, ist das Risikomanagement der Politik. Die
Politik, Institutionen wie das Robert-Koch-Institut und die Medien sorgen
regelrecht für eine massive Fehleinschätzung, Verwirrung und Verzerrung der
tatsächlichen Umstände. So erscheint das Virus der Bevölkerung gefährlicher,
als es tatsächlich ist. Und eben auch durch Schlagzeilen wie „Ohne
Gegenmaßnahmen bis zu 40 Millionen Corona-Tote“ vom Imperial College in
London tragen dazu bei.
72
Ein Schutz für die Risikogruppen wäre dabei als effizient zu beurteilen, denn so
wären keine finanziellen Mittel zur Stärkung der nationalen und internationalen
Wirtschaft notwendig gewesen, welche sicherlich wichtiger für die Versorgung
von hungernden Kindern in Entwicklungsländern notwendig wären. Politik und
Wirtschaft hätten sich um die Verstärkung von Pflegepersonal, Hilfskräften,
Schutzkleidung, Hygiene und Desinfektionsmittel kümmern können. Während
bei Kontaktverboten so gut wie kein Körperkontakt (durch 1,5 Meter Abstand)
17
möglich war, wäre durch die Schaffung einer sicheren Umgebung für
Risikopatienten unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen (z.B. Schutzkleidung)
der so wichtige Körperkontakt möglich gewesen. Besonders ältere Menschen
sind psychologisch gesehen auf diesen Kontakt angewiesen, wie
Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross in ihren Forschungsergebnissen
ausführte.
73
Alle entstandenen Probleme in Bezug auf die Wirtschaft
(Steuerverringerungen und Hilfspakete), die Gesellschaft (psychologische
Probleme) und die Umwelt (Umweltverschmutzung z.B. durch Masken) sind auf
die Unfähigkeit des Krisenmanagements der Politik zurückzuführen. Der
Umgang mit SARS-CoV-2 wurde vollkommen falsch initiiert, wie auch von
verschiedenen Forschern in Bezug auf die Langzeitfolgen bereits kommuniziert
wurde.
74
,
75
,
76
,
77
Doch die Kommunikation über die Gefährlichkeit des SARS-CoV-2 durch die
Medien soll an dieser Stelle biomedizinisch widerlegt werden und erst an
späterer Stelle soll auf die Fehlkommunikation und Verwirrung seitens der
Medien und Politik eingegangen werden (vgl. S. 23).
Die Grundprämisse, welche das Virus so gefährlich aussehen lässt, ist die
Tatsache, dass weltweit verschiedene Institute wie das Robert-Koch-Institut
(RKI) bewusst nicht festgestellt haben, ob jemand an COVID-19 gestorben ist,
sondern nur, dass derjenige mit COVID-19 gestorben ist.
78
Wenn keine
Autopsie (Feststellung der Todesursache) stattfindet, kann keine genaue
Letalität (Sterblichkeit) angegeben werden. Die Letalität ist jedoch maßgeblich
für die Gefährlichkeit eines Virus. Während die Johns-Hopkins-Universität die
Letalität mit bis zu 2% angibt, gibt es inzwischen genügend andere Studien,
die zu einem geringeren Ergebnis kommen.
79
Die Heinsberg-Studie von Streeck et al. (2020) gibt einen Letalitäts-Wert von
0,36% an, wobei Hendrick Streeck das Virus als noch ungefährlicher einschätzt
(ca. 0,25%).
80
Dies wird dadurch denkbar, dass die Bevölkerung in der Studie
im Alter ab 65 Jahren überrepräsentiert war. Kritik an der statistischen
Berechnung der Heinsberg-Studie kann zurückgewiesen werden, da
verschiedene Statistiker zu demselben Ergebnis kommen.
81
Welche
Vermutungen durch die Heinsberg-Studie besteht, ist, dass die Anzahl der
Infizierten wesentlich größer ist, als die der bereits gemeldeten Infizierten.
Streeck gibt an, dass diese bis zu zehnmal so hoch sein könnte (bis zu 1.7
Millionen Infizierte), wodurch eine solche Letalität von 0.2-0.4% erreicht würde.
Einige Wissenschaftler sehen hier einen Fehler in der Berechnung - die Spanne
der Infizierten müsste laut Studie zwischen einer Million und fünf Millionen
18
Infizierten liegen (bis zu 40 Mal so hoch, wie das RKI zählt).
82
Die Schätzung
dieser Dunkelziffer würde vermutlich eher dazu tendieren, eine noch geringere
Letalität von unter 0.2% anzugeben und selbst wenn nur eine Million Menschen
infiziert wären, so wäre die Letalität nach wie vor weit unter dem Bereich, den
die Johns-Hopkins-Universität mit 2% angibt.
83
Eine weitere Variable in Bezug auf die Messung der COVID-19-Infizierten ist
die Messgenauigkeit des Testverfahrens.
84
Aktuell lässt sich nicht genau sagen,
wie hoch die Fehlerhaftigkeit des Polymerase-Chain-Reaction (PCR) Tests in der
Praxis ist. Hierbei gibt es erhebliche Unterschiede in der Sensitivität der Tests.
85
Xiao et al. schreiben in ihrer Arbeit:
„Wir lasen mit Interesse den jüngsten Bericht von Li et al. Darunter waren 610
Patienten mit der Coronavirus-Krankheit (COVID-19). Sie berichteten über eine
hohe falsch-negativ Rate von Echtzeit-Ergebnissen der RT-PCR-Tests für den
SARS-CoV-2-Nachweis. Darüber hinaus wurde kürzlich ein Bericht
veröffentlicht, bei dem von SARS-CoV-2 Genesene Patienten positiv getestet
wurden.“
86
Die Gefährlichkeit der falsch-negativ bzw. falsch-positiv Tests liegt an der
Unwissenheit des Patienten über die Ansteckung. In seinem Glauben über die
Genauigkeit des Tests, vergisst er die Fehlerhaftigkeit der Messung und die
Tatsache, dass Infektionen auch ohne Erkrankung einhergehen können. Durch
die Fehlerhaftigkeit können nicht nur die Infektionsketten nicht nachvollzogen
werden, auch Risikopatienten könnten angesteckt werden, was einen weiteren
Grund für den besonderen Schutz dieser Bevölkerungsgruppe gibt. Zusätzlich
aber könnte ein falsch-negativ Test zu einer wesentlich höheren Dunkelziffer an
Patienten führen und somit die Letalität weiter verringern. Über diese
Messungenauigkeiten sollten vor allem Wissenschaftsjournalisten verstärkt
berichten und zudem über alternative Testmöglichkeiten aufklären.
87
Biomedizinisch betrachtet handelt es sich bei SARS-CoV-2, somit nicht um
einen „Killer-Virus“, sondern um einen fehlkommunizierten Erreger, dessen
Verlauf in der Regel harmlos verläuft und fast immer bei Menschen mit einer
Immunschwäche zu einem schweren Verlauf der Erkrankung führt. Vergleiche
zwischen bisherigen Influenza-Infektionsraten (geschätzt bis zu 25.000 Tote pro
Saison in Deutschland
88
) und COVID-19 (Stand 15. Mai 2020: knapp 8000
Todesfälle) lassen ebenso auf eine gewisse Harmlosigkeit des Erregers für die
Allgemeinbevölkerung schließen. Abschließend ergibt sich somit aus der
19
Perspektive der Biomedizin ein Bild über den Erreger, welches den Bürger in
erster Linie beruhigen kann.
Es sollten verstärkt präventive Maßnahmen im Gesundheitsbereich eingesetzt
werden. Neben der Ausweitung von Hygienemaßnahmen und der Stärkung
des Wohlbefindens, sollte auch eine umfassende Aufklärung über
pandemieartige Krankheiten wie Herzkreislauf-Erkrankungen und Diabetes
stattfinden, welche durch ihre immunschwächenden Effekte zu einer
Verstärkung infektiöser Erkrankungen führen. Hierbei sollte das Augenmerk
auch darauf gerichtet werden, dass die Bevölkerung über immunstärkende
Maßnahmen aufgeklärt wird. Inzwischen gibt es Indizien dafür, dass Vitamin D
(das „Sonnen-Vitamin“) eine wichtige Rolle beim Erkrankungsverlauf spielt.
89
Weitere Studien über die Auswirkungen gesundheitsfördernder Aktivitäten,
wie Sport, Gemeinschaft und Ernährung sind unbedingt notwendig.
Zusammenfassend sollen noch einige Expertenmeinungen angeführt werden,
die dieser Conclusio zustimmen.
Anerkannte Fachexperten, die sich gegen die aktuellen politischen COVID-19
Maßnahmen äußern:
Vorab: Gibt man den Begriff „Verschwörungstheoretiker Corona“ bei der
allseits bekannten Suchmaschine ein, so erhält man knapp 6 Millionen
Ergebnisse (Stand: 15.06.2020) - ca. zehn Mal so viele, wie für Professor Dr.
Sucharit Bhakdi (Prof. für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie), der sich
ausführlich und sachlich zu diesem Thema äußert. Der Schwerpunkt dieser
Debatte scheint eher populistisch anstatt sachlich zu sein. Alleine die
Verwendung des Begriffs „Verschwörungstheoretiker ist eine reine
Abwertung und kann als Diffamierung gewertet werden. Doch bevor wir zu
stark auf die Abwertung alternativer Meinungen eingehen, die mit zur
Fehlkommunikation in den Medien beiträgt, führt der Autor eine Liste an
Fachärzten und Experten an, die für ihr Wissen und ihre Erfahrung geschätzt
wurden und es nun aufgrund der COVID-19 Thematik nicht mehr (oder
weniger) werden. Diese Liste wurde mithilfe der Informationen des Swiss Policy
Research vervollständigt.
90
Jeder sollte sich dennoch ein eigenes Bild machen.
Prof. Dr. Sucharit Bhakdi
ist emeritierter Professor für Mikrobiologie und
Infektionsepidemiologie der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und war
von 1991 bis 2012 Leiter des dortigen Instituts. Die Anzahl von über 250
veröffentlichten Artikeln auf der Online-Datenbank PubMed und seine
20
Pionierarbeit im Bereich der Kommunikation des Immunsystems mit Erregern,
zeichnen ihn als wertvollen deutschen Experten aus. In seinen Videos,
Interviews und Artikeln, versucht er das Missverhältnis der getroffenen
Maßnahmen zum Erreger gegenüber den Folgen für unsere Gesellschaft
kritisch herauszustellen.
91
,
92
,
93
Stanford-Professor John Ioannidis
erklärt in einem Interview mit CNN, dass
COVID-19 eine verbreitete und milde Erkrankung“ sei, die für die
Allgemeinbevölkerung gleich gefährlich oder sogar weniger gefährlich als die
Influenza (Grippe) sei. Zu schützen seien insbesondere Patienten in
Pflegeheimen und Krankenhäusern.
94
Hendrik Streeck Direktor des Instituts für Virologie
der Medizinischen Fakultät
in der Universität Bonn erklärt in einem neuen Interview die Ergebnisse seiner
Antikörper-Studie. Streeck veröffentlichte mit seinen Kollegen die sogenannte
Heinsberg-Studie. Sie fanden eine COVID-19-Letalität von 0,36%. Streeck wies
jedoch darauf hin, dass dies eine Obergrenze sei und die Letalität vermutlich
im Bereich 0,24 bis 0,26% oder sogar darunterliege. Das Durchschnittsalter der
test-positiv Verstorbenen lag bei ca. 81 Jahren.
95
Stanford-Professor Dr. Scott Atlas
erklärt in einem CNN-Interview, dass „durch
die falsche Idee, COVID-19 stoppen zu müssen, eine katastrophale Situation
im Gesundheitsbereich geschaffen” werde.
96
Es seien irrationale Ängste
erzeugt worden, denn die Erkrankung sei insgesamt mild zu beurteilen. Der
Professor verfasste Ende April einen Artikel mit dem Titel „Die Daten sind da
Stoppt die Panik und beendet die totale Isolation.
97
Epidemiologe Dr. Knut Wittkowski
erklärt in einem Interview, dass die
Gefährlichkeit von COVID-19 vergleichbar mit einer Influenza-Grippe sei und
der Höhepunkt in den meisten Ländern bereits vor dem Lockdown
überschritten war. Der Lockdown ganzer Gesellschaften sei eine katastrophale
Entscheidung ohne Nutzen, aber mit enormen Schäden gewesen. Die
wichtigste Maßnahme sei der Schutz von Pflegeheimen.
98
Nobelpreisträger Michael Levitt
, der sich seit Februar mit der Ausbreitung von
COVID-19 befasst, beschreibt den allgemeinen Lockdown als einen „riesigen
Fehler” und fordert gezieltere Maßnahmen, insbesondere zum Schutz der
Risikogruppen.
99
21
Der Schweizer Chefarzt für Infektiologie, Dr. Pietro Vernazza
, erklärt in einem
Interview, dass die COVID-19-Erkrankung „für die allermeisten Menschen mild
verläuft. Die Infiziertenzahlen verlangen nach mehr Tests und würden nicht viel
bringen. Zudem würden die meisten Leute, die in der COVID-19-Statistik
aufgeführt sind, nicht nur an COVID-19 sterben. Die Sterblichkeit von COVID-
19 liege nach bisherigen Erkenntnissen „in der Größenordnung einer
saisonalen Grippe”. Für den Nutzen von Atemschutzmasken bei Menschen, die
selbst keine Symptome zeigen, gebe es keine Belege.
100
Dr. Wolfgang Wodarg
ist wohl der umstrittenste Experte der COVID-19
Pandemie. Zudem ist er Politiker der SPD. Ihm wird immer wieder vorgeworfen,
falsche Zahlen zu nennen und Mythen in die Welt zu setzen.
101
,
102
,
103
Dabei war
er Initiator der Untersuchungen des Europarates zur Pandemie H1N1 2009/10
(Schweinegrippe) zur Rolle der Impfstoff-Hersteller und der WHO und übte
damals schon heftige Kritik an der Wissenschaftlichkeit, mit der an die
Pandemie herangegangen wurde. In der ARTE-Doku „Profiteure der Angst“, in
welcher er mitwirkt, wird ersichtlich, dass viele Pharmakonzerne durch die
Pandemie profitierten und welcher Umgang mit der echten bzw. vermeintlichen
Pandemiegefahr gepflegt wurde.
104
Auf seiner Webseite gibt er regelmäßig
Updates zur aktuellen Lage.
105
Dr. Dr. Daniel von Wachter
ist Religionsphilosoph und Direktor der
Internationalen Akademie für Philosophie im Fürstentum Liechtenstein. Seine
Abhandlung „Eine philosophische Abhandlung des neuen Coronavirus“147
liefert Denkanstöße zur Wahrheitsfindung über die Auswirkungen von COVID-
19. Als Experte in Sachen Wahrheitsfindung kommt von Wachter in seinem
Artikel In vier Schritten zur Wahrheit über das Neue Coronavirus zu dem
Schluss, dass der neuartige Erreger nicht besonders gefährlich ist
106
und regt
damit zum Umdenken in der aktuellen Politik an.
107
Prof. Dr. Johannes Friemann
, Leiter der Pathologie des Klinikums Lüdenscheid
hat kein Verständnis für die fehlenden Empfehlungen und das Ausbleiben
wichtiger Entscheidungen des Robert-Koch-Instituts. Er forderte eine
Obduktion zur Feststellung der Todesursache, welche das RKI anfangs nicht
empfahl.
108
Erst nach seiner und der Kritik von weiteren Fachärzten, lies das RKI
die Obduktionen zu. Er wies daraufhin, dass „wir ein besseres Verständnis für
das Todesursachengeschehen erreichen müssen. Wir können eine Beatmung
oder Behandlung auch über einen Zeitpunkt hinaus fortführen, bei dem es
überhaupt keinen Weg zurückgibt. Dann ist es menschlich, wenn man so eine
Behandlung nicht unendlich fortführt.“
109
22
Rechtsmediziner Klaus Püschel
war, ähnlich wie Prof. Friemann, einer der
Hauptkritiker an den fehlenden Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur
Obduktion der Verstorbenen.47 Er sieht in COVID-19 „eine vergleichsweise
harmlose Viruserkrankung“ mit denen die Deutschen Bürger leben lernen
müssen. Durch seine Obduktionsergebnisse konnte festgestellt werden, dass
viele COVID-19 Verstorbenen schwere Vorerkrankungen aufwiesen.
Unterstützung erhält er vom
Kinder- und Jugendpsychiater Michael Schulte
,
der aussagt, dass „keine der Zahlen, die wir kennen, die Angst, die in
Deutschland vor dem Virus geschürt wird, rechtfertigt.“
110
Dr. Bodo Schiffmann
ist anerkannter Hals-Nasen-Ohrenarzt und Kritiker der
aktuellen Corona-Maßnahmen. Er ist durch seine zahlreichen Youtube-Videos
bekannt geworden, in denen er hohe Resonanz und Zustimmung für seine
Meinung erhält.
111
In den Medien erhält er hingegen weniger Anklang. Seine
Parteigründung (Widerstand 2020) stieß auf heftige Kritik und seine Meinung
wurde in diversen Nachrichtenportalen diffamiert (vgl. S. 35).
112
,
113
Professor Dr. Med. Ferdinand Gerlach
, Vorsitzender des Gesundheit-
Sachverständigenrats, sieht in der Corona-Pandemie große Probleme bei der
Datenqualität.
114
In einem Interview beklagt Gerlach, dass die Qualität der
Berichte von regionalen Behörden und Landesbehörden an das Robert-Koch-
Institut sei „schlechter als man in unserem Land denken sollte“. Er habe „große
Zweifel an der Validität der Daten, auf deren Basis wir jetzt extrem
weitreichende Entscheidungen treffen“.
115
Die Experten der Nationalen Akademie der Wissenschaften
Leopoldina haben
eine dritte Ad-hoc-Stellungnahme zur COVID-19-Pandemie veröffentlicht. Das
Papier mit dem Titel „Coronavirus-Pandemie Die Krise nachhaltig
überwinden“ behandelt die psychologischen, sozialen, rechtlichen,
pädagogischen und wirtschaftlichen Aspekte der Pandemie und beschreibt
Strategien, die zu einer schrittweisen Rückkehr in die gesellschaftliche
Normalität beitragen sollen.
Die Liste an Kritikern ist länger als die hier aufgeführte Liste. Sie dient somit nur
exemplarisch und stellt kein ausgewogenes Verhältnis zwischen Befürwortern
und Kritikern dar. Da die Befürworter in den Medien allerdings stärker vertreten
sind, sollte in dieser Liste die Gegenseite beleuchtet werden. Weitere kritische
Experten sind im World Wide Web leicht recherchierbar.
23
Mediale Entwicklung
Verzerren Medien die Wirklichkeit?
Wie funktionieren Medien? Hierzu gibt es eine klare Antwort: Sie liefern einen
geringen Ausschnitt der Wirklichkeit in einem Zeitalter, in dem wir uns selber
als Informationsgesellschaft ansehen. Somit bilden Medien das Grundgerüst,
um zeitnah einfache aufbereitete Informationen zu erhalten. Dabei vergessen
wir allerdings häufig, dass Medien nur ihre eigene Sicht wiedergeben und ein
Interesse an der Wirtschaftlichkeit haben, nicht an der Wahrheit. Wir selbst
haben die geschilderte Information nicht real erfahren, sondern nur theoretisch
erkannt. Unsere eigene naive Wahrnehmung wird uns zum Verhängnis, wenn
wir glauben, dass wir nach drei verschiedenen Fachzeitschriften einen
umfassenden Einblick in ein Themengebiet erhalten haben und uns nun nicht
mehr weiterbilden brauchen oder, wenn wir glauben, dass die
Berichterstattung ohne Verzerrung und sachlich dargestellt wurde. Wir sollten
also bei jeder medialen Präsentation eines Themas die Variable im Hinterkopf
behalten, dass nur ein Teil des Puzzles dargestellt wird, nicht das Puzzle selbst.
Dadurch würden weniger Glaubenskriege darüber stattfinden, wer recht hat
und wer einem Irrglauben verfolgt.
Die Auswirkungen unserer Informationsgesellschaft spiegeln sich auch
heutzutage anhand der Viren-Thematik wieder. Jeder kann seine Meinung im
Internet verbreiten, ob Unsinn, Halbwahrheit oder Fakt. Und unser immenser
Zeitdruck in unserer auf die Arbeit und den Konsum ausgelegten Gesellschaft
führt zur fehlenden Überprüfung der Quellen. Auch wenn der Autor es jedem
empfiehlt und es sich wünscht, der Leser dieser Arbeit wird vermutlich nicht alle
Quellen überprüfen. Neben dem Zeitfaktor spielt aber auch die Mühe eine
wichtige Rolle. Der Mensch als effizientes (ökonomisches) Lebewesen strebt
danach, so einfach wie möglich an Wissen zu gelangen. Das Interesse der
Bürgerinnen und Bürgern an Sensationen und Skandalen kann eben durch jene
Beobachtung bestätigt werden: Es muss einfach und neu sein. In einer
technisierten Welt, in der die Menschen die Sicherheit maximiert haben und
problemlos an jede Information kommen, sind es Schlagzeilen, welche für
Aufmerksamkeit sorgen. Und was könnte für mehr Sensation sorgen, als ein
nicht einschätzbarer, unsichtbarer Gegner, gegen den Politik, Wirtschaft und
Wissenschaft machtlos sind?
24
Hierzu ein Beispiel einer Nachricht, welche vermutlich keine große
Aufmerksamkeit erzeugen wird, da sie dem Menschen bereits in vielfacher
Hinsicht bekannt ist: „Hund beißt Mann“. Eine außergewöhnliche
Sensationsnachricht wäre demgegenüber das genaue Gegenteil: „Mann beißt
Hund“. Die Aufklärung über dieses Phänomen liefert der ungarisch-britische
Schriftsteller Arthur Koestler. Er zeigte auf, dass Menschen in Assoziationen
denken. Wer beispielsweise an einen Baum denkt, der verbindet damit auch
die Assoziationen Ast, Pflanze, Garten, Wasser etc., also nahestehende
Begriffe. Hingegen denken Menschen weniger in Bisoziationen, somit auch
nicht an Auto-Kennzeichen, Öllampen oder Psychotherapien, wenn sie an
Bäume denken. Somit sind neue Verknüpfungen für den Menschen von
Interesse und wecken seine Aufmerksamkeit - eben das, was nicht bekannt ist.
Hierbei ist auch die emotionale Anteilnahme entscheidend. Wer glaubt, sich
mit etwas auszukennen, der verteidigt sein eigenes Weltbild. In dem Buch des
Autors Odyssee im 21. Jahrhundert wies er dazu auf zwei bekannte
psychologische Prämissen hin:
1. Gemäß des amerikanischen Autors Bernie Siegel verhält sich jeder wie
ein Süchtiger, der versucht, sein eigenes Weltbild zu verteidigen. Ein
interessanter Gedanke. Denkt nicht jeder irgendwo, er hätte das Wissen,
um maximal überlebensfähig zu sein? Unsicherheit schafft immer Angst
und lässt uns um unser Überleben fürchten. Daher klammern sich
Personen auch stark an ihr eigenes Weltbild. Besonders deutlich wird es,
wenn man Teil einer Gruppe oder einer Gesellschaft ist, die jenes
Weltbild vermittelt.
2. Es gibt etwas, was unseren Glauben sehr schön charakterisiert. Der
Dunning-Kruger Effekt. Dunning und Kruger fanden heraus, dass
Selbstvertrauen meistens aus Unwissenheit entspringt. Inkompetente
Menschen schätzen dann, mehr oder weniger unterbewusst, ihr eigenes
Können (Kompetenz) als viel zu hoch ein. Leider hat dies auch meist zur
Folge, dass die Kompetenz anderer Personen untergraben wird. „Wenn
jemand inkompetent ist, dann kann er nicht wissen, dass er inkompetent
ist“ David Dunning. Wir leiden zwangsläufig an unserer eigenen
kognitiven Verzerrung der Welt, unser Glauben, was wir für Wissen
halten, sei die einzig objektive Wahrheit.
Somit lässt sich festhalten, dass gerade im medialen Bereich die Lenkung der
Aufmerksamkeit entscheidend ist und hierfür einige Methoden genutzt werden
können. Dabei muss man sich vorstellen, dass die Wirtschaftlichkeit
entscheidend für die Berichterstattung ist: Welches Unternehmen die meisten
25
Klicks generiert ist langfristig am überlebensfähigsten. Dies ist auch an
natürlichen Selektionsprozessen von Lebewesen festzustellen: In der Art von
„Survival oft the Fittest“. Da es sich ebenso um einen Konkurrenzkampf der
Nachrichtenportale untereinander handelt, kann davon ausgegangen werden,
dass Massenmedien auch bewusst Manipulationstechniken einsetzen, um den
Leser für sich zu gewinnen. Dabei wird viel zu häufig nicht auf nüchterne
Berichterstattung gesetzt. Diese Tatsache haben bereits zahlreiche
Wissenschaftler in Bezug auf die Wissenschaftskommunikation
untersucht.
116
,
117
,
118
,
119
Dabei sprechen beispielsweise Young et al. in ihrer
Studie von der bewussten Verzerrung und Voreingenommenheit in Themen
(Bias) der Medien. Und wieso sollte ein auf Wirtschaftlichkeit ausgelegtes
Magazin auch auf nüchterne Berichterstattung setzen? Große Bilder, einfacher
Text und sensationelle Informationen sollen als „Eye-Catcher“ dienen und
können so jeden potentiellen Leser ansprechen, sodass mehr Klicks generiert
werden, mehr Werbung geschaltet wird, mehr Werbeerträge generiert werden,
mehr Journalisten eingestellt werden, die aufregendere Beiträge schreiben
usw. - dies spiegelt sich im aktuellen Glaubenskampf der COVID-19-Thematik
wieder.
Popularität von COVID-19
(Stand: 17.05.2020)
Bestimmte Personen und Elemente (in Bezug auf COVID-19) finden sich immer
wieder in den Medien und werden populär gemacht: Darunter beispielsweise
die Suchbegriffe U.S.A. (5,6 Milliarden Ergebnisse)., Italien (213 Millionen
Ergebnisse) und Spanien (78,1 Millionen Ergebnisse), Experten wie Hendrick
Streeck (291 Tausend Ergebnisse), Christian Drosten (2,2 Millionen Ergebnisse)
und Karl Lauterbach (461 Tausend Ergebnisse), aber auch das Robert-Koch-
Institut (30,9 Millionen Ergebnisse) und die Reproduktionszahl (1,38 Millionen
Ergebnisse), die Maskenpflicht (3,56 Millionen Ergebnisse) und die
Gefährlichkeit (im Sinne der Letalität) des SARS-CoV-2 (20 bzw. 30 Millionen
Ergebnisse). Eher weniger oder im negativen Kontext erfährt man von Ländern
wie Schweden (26,1 Millionen Ergebnisse) und Slowenien (9,1 Millionen
Ergebnisse, vor allem relevant, seit sie die Pandemie für beendet erklärt
haben), den Experten Sucharit Bhakdi (532 Tausend Ergebnisse), Wolfgang
Wodarg (182 Tausend Ergebnisse) und Bodo Schiffmann (19,2 Millionen
Ergebnisse - viele knüpfen an die Gründung der Partei „Widerstand 2020“ an,
welche für viele negativ Schlagzeilen sorgte), sowie die Messgenauigkeit von
26
PCR-Testverfahren (41,6 Tausend) und der Dunkelziffer an Infizierten (970
Tausend Ergebnisse). Hierzu kann leider keine umfassende Liste an Berichten
und Artikeln zusammengestellt werden, denn dies würde den Rahmen dieser
Literaturrecherche sprengen. Allerdings kann sich jeder Leser selbst
informieren.
Wieso aber zeichnet sich ein solches Bild ab? Oberflächlich betrachtet, scheint
es eine Diversität an Themen zu geben. Schaut man aber genauer hin, in Bezug
auf Qualität und Quantität, so erkennt man einen spezifischen Kurs, der die
Fehlkommunikation über das SARS-CoV-Virus begünstigt. Dieser Kurs wird
sowohl von den öffentlich-rechtlichen Medien unterstützt, als auch von den
privaten Medien. Im Folgenden soll die Psychologie hinter der
Fehlkommunikation von COVID-19 verdeutlicht werden.
Medienpropaganda
Um zu verstehen, was auf kommunikativer Ebene geschieht, müssen wir die
Psychologie der Medienpropaganda verstehen. Insbesondere fällt darunter der
Bereich der Massenpsychologie (vgl. Gustave Le Bons Werk Psychologie der
Massen“)
120
. Ausgewählte Thesen sollen in diesem Kontext veranschaulicht
werden:
* Der Geist der Massen ist konservativ („Konservativismus der Masse“),
leichtgläubig gegenüber alten, skeptisch gegenüber neuen Ideen und Idealen.
Der Mensch als Teil der Natur strebt nach Ökonomie. Der Handlungsdrang
entsteht aus der Unzufriedenheit über die eigene Situation. Durch die
Sicherheit des Menschen im Überleben (Nahrungsmittel, Essen, Trinken,
Schlafen, Sicherheit durch Recht und Ordnung, soziales Umfeld) entsteht
Trägheit in Bezug auf Veränderung. Dies schließt auch die politische
Verantwortung und Mitbestimmung ein, welche zeit- und energieaufwendig ist.
In Bezug auf den Leistungs- und Zeitdruck von Massengesellschaften wird es
einige Individuen geben, die sich diesem Zweck zugehörig fühlen, die meisten
jedoch werden handlungsunfähig bleiben. Zusätzlich kommt es zu einer Art
„Mem-Pool“: Nach Richard Dawkins
121
bringt jedes Individuum bestimmte
Glaubenssätze aus Erziehung und Sozialisierung mit (Mems vgl. engl.
mimetika/mime: nachahmen), die sich auf die Gruppe übertragen und dann im
Kollektiv widerspiegeln. Somit wollen alte Glaubenssätze grundsätzlich gelebt
werden, bevor sich neue etablieren. Damit kommt es automatisch zur
27
Verteidigung bestimmter Gewohnheiten, welche aus den Glaubenssätzen
resultieren, wenn neue Glaubenssätze installiert werden sollen.
* Das Individuum kann in der Masse in moralische Höhen aufsteigen oder in
Tiefen hinabsinken
Leicht nachvollziehbar am Beispiel von Influencern und Prominenten:
Bestimmte Berufe (Musiker, Schauspieler, Blogger etc.) schaffen einen Status
von Beliebtheit in der Gruppe. Dabei entstehen dann die sogenannten
Fanatiker („Fans“), welche ihre Ideale anhand der glorifizierten Persönlichkeit
ausleben können. Dieses gesellschaftliche Bild ergibt sich jedoch auch für
andere Situationen: Wenn plötzlich das Überleben beeinträchtigt wird, wenn
ein Virus die Menschheit bedroht, werden auch die Wissenschaftler prominent
(wie der Wissenschaftsjournalist Harald Lesch es nannte
122
). Durch den
Beliebtheitsstatus kommen dann auch Kritiker hinzu, welche die Botschaften
des Experten hinterfragen und so entsteht ein Glaubenskrieg, welcher nicht
mehr viel mit Wissenschaft zu tun hat (Prof. Lesch nannte Menschen mit
alternativen Meinungen beispielsweise „Großmäuler“). Um also einen
sachlichen Konsens herzustellen, ist die Kommunikation über wissenschaftliche
Erkenntnisse notwendig, ohne den Wissenschaftler dabei zu verherrlichen.
* Die Masse kann Persönliches nicht von Sachlichem unterscheiden.
Wie bereits erklärt, findet eine Kommunikation hauptsächlich über die Medien
statt. Eine mediale Übertragung von Wissensinhalten ist immer mit kognitiven
Verzerrungen verbunden, da das Erzählte bzw. Behauptete nicht ganzheitlich
nachvollzogen werden kann. So gibt es qualitative Unterschiede in der
Nacherzählung, die Fragmentierung der medialen Vermittlung bleibt jedoch
überall gleich. Eine ganzheitliche Wahrnehmung kann nur als Folge eigener
Theorien und Erfahrungen gewertet werden. Medien vermitteln den Eindruck,
dass Wahrheiten vermittelt werden. Je nachdem welche Quellen zur
Meinungsbildung genutzt werden, kommt es somit zum emotionalen Konflikt.
Nicht nur zwischen Medien mit unterschiedlichen Wissensaspekten, sondern
auch zwischen Menschen, die diese Medien konsumieren. Somit gilt für die
Allgemeinbevölkerung: Eine Verteidigung von medialen Präsentationen bzw.
Wissensinhalten erfolgt durch einen Angriff auf das eigene Weltbild, so wie
auch Bernie Siegel es beschrieben hat (vgl. S. 24). Aristoteles würde vermutlich
sagen: Mit einem Argumentum Ad Hominem (Angriff auf die These des
Gegenübers) zu beginnen, führt eher zur Vermeidung einer echten Diskussion.
28
* Die Meinungsbildung in der Masse erfolgt durch geistige Übertragung und
Nachahmung.
Lernen geschieht auf zwei unterschiedlichen Wegen: Nachahmung (so, wie
nach Dawkins auch Glaubenssätze installiert werden) und folgerichtiges
Schlussfolgern. Schlussfolgern aus bekannten Fragmenten ist zeit- und
energieaufwendig. Wesentlich einfacher hingegen ist der animalische
Nachahmungstrieb, welcher ein jedes Tier zu besitzen scheint, um adäquat auf
die jeweiligen Umwelteinflüsse reagieren und von den Eltern lernen zu können.
Diese Art des Lernens geschieht durch das im Körper angelegte Netzwerk an
Spiegelneuronen.
123
„Wissenschaftlern ist das Phänomen der Spiegelneuronen schon länger
bekannt. In der Zeit nach der Entdeckung dieses Netzwerkes an Neuronen im
Gehirn (Mirror Neuron System) wurde es häufig in Verbindung gebracht mit
dem Prozess des Lernens. (...) Inzwischen wissen wir, dass die Spiegelneuronen
nicht nur für das Lernen zuständig sind, sondern, dass durch sie die Sozialität
und das Zusammenleben mit anderen Menschen möglich wird. Das Gefühl und
die Empathie spielen hier eine sehr große Rolle. Auch die Sprache wird durch
Imitieren gelernt.“ (Odyssee im 21. Jahrhundert)
Wer durch Spiegelneuronen von anderen lernt (auch unbewusst, denn
Gewohnheiten werden auch nonverbal assimiliert), der ist von diesen
Glaubenssätzen abhängig. Zweifelt jemand diese Glaubenssätze an, so zweifelt
derjenige unbewusst auch den Lehrenden (Eltern, Professoren, Medien etc.) in
seinem Wissen über das Überleben an. Dieser Angriff kann dann, wie bereits
erläutert, nicht sachlich aufgefasst werden, da es automatisch auch persönliche
Erinnerungen weckt.
* Die Masse erliegt leicht Suggestionen, deren Wirkung der Hypnose
vergleichbar ist und wird unter bestimmten Umständen hysterisch.
Mit den Auswirkungen der letzten These aus Gustave Le Bons Werk haben wir
heutzutage besonders zu kämpfen. Sie lässt sich leicht als Kausalkette
nachvollziehen, wenn man die Medien aufmerksam verfolgt. Durch die
Nachahmung (Imitation) der einflussreichsten deutschen Medien (Welt,
Spiegel, Focus, t-online, FUNK, Zeit etc.) kommt es zu einer psychologischen
Anfeindung alternativer Meinungen, die nicht den Mainstream-Medien“
folgen. Zur Erinnerung: Eine abweichende Meinung zu äußern, ist ein Angriff
auf das Weltbild des Gegenübers und weckt somit Emotionen und
29
Erinnerungen. Die fehlende Bereitschaft zur kognitiven Neubewertung dieser
Emotionen und Erinnerungen hat Anna Freud (Tochter von Sigmund Freud)
Abwehrmechanismen genannt.
124
Solche Abwehrmechanismen zu erkennen, ist
wie folgt möglich: Man sollte sich merken, dass Personen selten Interesse daran
haben, ihr eigenes Weltbild zu verändern und dadurch mit Ignoranz
Verleumdung, Diffamierung oder Ähnlichem reagieren. Die folgenden
Kausalketten können dies exemplarisch veranschaulichen. Die folgenden Daten
sind vom 17. Mai 2020.
Veranschaulichung der Medienmacht
* Der Fall Professor Dr. Sucharit Bhakdi
Der emeritierte Professor für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie Dr.
Sucharit Bhakdi forderte in einem öffentlichen Brief Kanzlerin Angela Merkel
auf, die aktuellen Maßnahmen zu rechtfertigen, nachdem er seine Sichtweise
dargelegt hatte.
125
Er verdeutlichte, dass er keine Agenda verfolgt, sondern
lediglich an der Wissenschaft interessiert sei.
Das zugehörige Video erhielt hohe Resonanz und Zustimmung seitens der
Bevölkerung (2,4 Millionen Aufrufe, 17. Mai 2019).
Die ARD hat einen Faktencheck („Warum Bhakdis Zahlen falsch sind“)
veranlasst, in der nicht konkret auf seine Kritik eingegangen wurde und auch
andere Medien haben Hetzkampagnen bzw. öffentliche Diffamierungen des
Professors als Verschwörungstheoretiker aufgrund seiner Einschätzung
veranlasst.
126
,
127
Darunter waren Sätze wie „Leugnet die Gefahr durch das
neuartige Coronavirus“, Entsprechend geringe positive Resonanz findet das
Video aktuell auch in seriösen Medien. Verbreitet wird es von Personen und
Gruppen wie dem Verschwörungstheoretiker Oliver Janich, Impfgegner-
Gruppen auf Facebook, aber auch dem Rapper Fler auf Instagram.Oder: „In
einem viralen Youtube-Video behauptet der Mediziner Sucharit Bhakdi, das
neue Coronavirus sei keine Bedrohung. Seine Thesen sind unwissenschaftlich,
seine Zahlen zu niedrig.Weitere Diffamierungen folgten.
128
,
129
,
130
,
131
Fast alle von Bhakdis Thesen wurden von Medien ignoriert oder diffamiert -
nun werfen Laien dem renommierten Professor vor, er sei
Verschwörungstheoretiker und könne nicht mit dem Fortschritt der Medizin
mithalten. Bundeskanzlerin Merkel antwortete dem Mediziner zwar nicht - dafür
30
aber eine Vielzahl an stellvertretenden Medien, die den Kurs ihrer Politik
öffentlich rechtfertigten.
132
,
133
,
134
,
135
,
136
,
137
,
138
Das Online-Magazin KenFM startete ein Interview mit Dr. Sucharit Bhakdi zur
Klarstellung seiner Position: Er vertrat die Meinung, dass die veranlassten
Maßnahmen die Menschen nicht nur negativ beeinflussen, sondern langfristige
Folgen für sie haben und, dass die aktuellen Maßnahmen gegen das Corona-
Virus in keinem Verhältnis dazu stehen. Es komme zu Anfeindungen ihm
gegenüber wegen eines Virus, dessen Gefährlichkeit eindeutig bestreitbar
sei.
139
Bereits 2016 veröffentlichte der emeritierte Professor für Mikrobiologie
und Infektionsepidemiologie ein Buch mit dem Titel: Schreckgespenst
Infektionen: Mythen, Wahn und Wirklichkeit“.
140
Das Video stieß auf erneute Resonanz und Dr. Bhakdi gewann viele Menschen
für seine Position (1,1 Millionen Aufrufe, 60 Tausend Daumen hoch, 1,5
Tausend Daumen runter). Angela Merkels Bilanz auf Youtube sah hingegen
anders aus: Entweder wurde die Möglichkeit zur Bewertung abgeschaltet
(öffentlich-rechtliche Medien: FUNK) oder aber auf privaten Medien wie WELT
erhält sie bei 690 Tausend aufrufen 3,8 Tausend Daumen hoch und 4 Tausend
Daumen runter.
141
Weitere Diffamierungen sind in der Medienlandschaft (FUNK, sowie private
Medien) erkennbar.
142
,
143
*
Widersprüchliche Aussagen des SARS-Experten Christian Drosten
Prof. Dr. Drosten von der Charité gibt in seinem Podcast täglich Updates über
das SARS-CoV-2-Virus.
144
Der am Institut für Virologie in Berlin arbeitende
Wissenschaftler ist weltweit einer der führenden Experten im Gebiet der SARS-
Viren. Seit sich das Virus in Deutschland ausgebreitet hat, erhält er hohen
Zuspruch von Wissenschaftlern und Kollegen, sowie Zuspruch von der
Bevölkerung (ein Video der Chemikerin Mai Thi Nguyen Kim (mailab), in
welchem sie Christian Drosten lobt, erhält beispielsweise 2,2 Millionen Aufrufe,
86 Tausend Daumen hoch, 25 Tausend Daumen runter
145
). Außerdem wurde er
mit dem „Sonderpreis für herausragende Kommunikation der Wissenschaft in
der Covid19-Pandemie“ vom DFG (50.000 Preisgeld) geehrt.
146
Womit
Christian Drosten allerdings auch auffällt, ist sein reger Meinungswechsel.
31
These A:
Drosten wies im Januar beim rbb darauf hin, dass kaum ein wirksamer
Schutz für Sender und Empfänger einer Maske besteht.
147
These B:
Im März wies er dann auf eine neue Studie, die Masken als nützlich
belegen sollen.
148
Außerdem schrieb er auf seinem Twitter-Account:
„Selbstverständlich. Masken sind knapp, das ist doch lange bekannt. Genau
deshalb müssen sie für Berufe mit Patientenkontakt reserviert sein: denn dort
wirken sie. In der Öffentlichkeit wirken Masken für den Fremdschutz. Also:
selbst bauen oder durch Stoff ersetzen.“ Und: „Masken sind eine Ergänzung
der Maßnahmen und eine Erinnerung für Alle an den Ernst der Lage!“ Auf
seinem Twitter-Account findet sich ebenso eine Maske zum Selberbauen (Auch
das RKI wies diesbezüglich widersprüchliche Aussagen auf
149
).
150
Interessant ist
dabei die Tatsache, dass Masken jahrzehntelang als umstritten bzw. kritisch
angesehen wurden (wie bereits aufgeführt wurde), im Angesicht der aktuellen
Situation scheint sich dies aber geändert zu haben.
These A:
Drosten kritisierte den Virologen Hendrick Streeck in der Heinsberg-
Studie für die Annahme einer Hintergrundimmunität aufgrund fehlender
Zusammenhänge: "Da wird einfach so wenig erklärt, dass man nicht alles
versteht."
151
These B:
Drosten teilte mit, dass nun doch die Möglichkeit einer
Hintergrundimmunität bestehe (wie bei anderen SARS-Viren auch)
152
.
These A:
Christian Drosten weist mit seiner Studie darauf hin, dass Kinder
genau so große „Virenschleudern“ seien, wie Erwachsene und, dass die
Öffnung von Kindergärten nicht verantwortbar sei.
153
,
154
These B:
Bio-Statistiker Leonhard Held korrigierte die veröffentlichte Bilanz von
Drostens Studie und zeigte, dass sich im Rachen von Kindern (sehr
wahrscheinlich) weniger Viren ansammeln.
155
Diese seien somit vermutlich
weniger ansteckend als Erwachsene. Kritikpunkte an Drostens Studie sind, dass
kein Statistiker an der Studie mitgearbeitet hat, dass Kinder unterrepräsentiert
waren und die Fälle nicht individuell untersucht wurden, sondern nur in
Altersgruppen.
a
Zum Verständnis: Die Heinsberg-Studie um Streeck et al. lies
vermuten, dass die Anzahl an Viren im Körper einen Einfluss auf das
Infektionsgeschehen haben - und tatsächlich: Der Biostatistiker Held bemerkte
an Drostens Studie, dass die Virenlast vermutlich linear mit dem Alter zunimmt.
Auf diese Vermutung kam auch eine Gruppe internationaler Kinderärzte.
156
a
Der Autor merkt an, dass Prof. Drostens Kritik an der Heinsberg-Studie in
den Medien besonders populär vertreten war, wohingegen kaum über die
Fehler in der hauseigenen Studie berichtet wurde.
32
Schlussfolgerung: Ist Prof. Drosten noch der SARS-Experte, für der er gehalten
wird und betrachtet er das Thema nach wie vor mit der Nüchternheit eines
Wissenschaftlers oder ist er inzwischen Teil des Meinungskrieges, nachdem er
erklärt, dass Ärzte „Quatsch in die Welt setzen“ und über Luc Montagnier,
einem französischen Virologen und Nobelpreisträger von 2008, aussagt, dass
er „Unsinn verbreitet“?
157
Erkenntlich wird zumindest, dass Prof. Drosten häufig
seine Meinung ändert, fehlerhafte Ergebnisse publiziert, falsche Prognosen
aufstellt und trotzdem Wissenschaftler kritisiert, anstatt öffentlichkeitswirksam
mit ihnen zu debattieren.
158
Man sollte sich auch bei einem Christian Drosten
fragen, ob es bei seiner Wortwahl noch um die sachliche Vermittlung von
Wissensinhalten geht oder ob emotionale Konflikte um den Status der eigenen
Persönlichkeit ein Motiv sind (vgl. Psychologie der Massen).
* Drittes Beispiel: Das Robert-Koch-Institut
Wie anhand der Google-Suchergebnisse gezeigt wurde, erhält das RKI einen
besonderen Stellenwert in der COVID-19 Pandemie (30 Millionen
Suchergebnisse). Als zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet
der Krankheitsüberwachung und –prävention ist es somit entscheidend für die
politische Vorgehensweise. Aber auch beim RKI können widersprüchliche
Meinungen festgestellt werden, sowie auch Fehler, die sich durch das COVID-
19 Geschehen offenbaren.
These A:
Dreh- und Angelpunkt des Robert-Koch-Instituts während der COVID-
19 Pandemie ist, wie der Vorsitzende Lothar Wiehler mitteilte, dass die
Reproduktionszahl unter 1 liegt. Dann lasse sich auch über Lockerung der
Maßnahmen diskutieren.
159
These B:
Nachdem die Reproduktionszahl im Mai unter 1 lag, gab das RKI
bekannt, dass die Reproduktionszahl nicht repräsentativ sei, denn die Fälle
steigen nach wie vor an und nun sei ein neuer Wert notwendig, um
Messungenauigkeiten zu beheben.
160
Medien wie das SWR verkündeten zuvor
noch: „Solange der Wert deutlich unter 1 ist, sinken die Neuinfektionen.“
161
Eine Verwirrung seitens der Bevölkerung ist durch die Fehlkommunikation
vorprogrammiert.
These A:
Bei der Reproduktionszahl ist der Durchschnitt aller Infizierten
entscheidend - nicht die Anzahl der tatsächlich erkrankten Menschen.
These B:
Die Zahl der Infizierten gibt keine Einsicht in die Letalität einer
infektiösen Erkrankung, sondern die Anzahl an Erkrankten gibt dies an.
162
Damit
33
ist die Reproduktionszahl für die Letalität (Gefährlichkeit eines Erregers)
unerheblich.
These A:
Bei den Corona-Toten soll nicht durch Autopsien festgestellt werden,
ob jemand mit COVID-19 gestorben ist oder ob er an COVID-19 gestorben
ist.
163
These B:
Die Folge ist, dass die genaue Letalität, ausgehend von der Mitteilung
des RKI, dass eine Autopsie nicht notwendig sei, nicht bestimmt werden
kann.
164
These A:
Lothar Wiehler sagt aus, dass eine Maskenpflicht in der Öffentlichkeit
nicht notwendig sei.47
These B:
Das RKI vertritt (seit April 2020) die politische Meinung, dass Masken
in der aktuellen Lage angebracht und hilfreich sind.
165
Auch das Robert-Koch-Institut hat an Glaubwürdigkeit während der Corona-
Krise eingebüßt. Bisher vertritt Lothar Wiehler die Meinung, dass eine
bundesweite Impfpflicht nicht notwendig ist. Bleibt somit abzuwarten, ob sich
seine Meinung hält.
166
* Beispiel 4: Gesundheitsminister Jens Spahn
Der Bankkaufmann und Gesundheitsminister Jens Spahn hat während der
Corona-Krise und auch zuvor schon gezeigt, dass er öfter seine Meinung
ändert. Spahn polarisiert zudem durch teils radikale Ansichten, die massiv in
das Recht zur Selbstbestimmung eingreifen.
These A:
Jens Spahn hält eine „Zwangsbeglückung“ im Gesundheitsbereich
für unnötig - tatsächlich möchte er eine informierte Entscheidung über die
Gesundheitspolitik bei den Bürgerinnen und Bürgern (2013).
167
These B:
Spahn führte die Impflicht für Kinderkrankheiten ein und verhängte
Sanktionen bei Zuwiderhandlung.
168
These A:
Der Gesundheitsminister wies darauf hin (2020), dass die Corona-
Erkrankung zwar nicht zu vernachlässigen sei, dass Influenza aber durch die
Mortalität (bis zu 25.000 Fälle pro Jahr) mindestens genauso schlimm sei.
169
These B:
Ein Dokument belegt, dass die Gefährlichkeit des SARS-CoV-2
anfangs maßgeblich „unterschätzt“ und 78 Tage zu spät angegangen wurde.
170
Andere Länder wie etwa Vietnam haben demgegenüber rechtzeitig reagiert.
171
34
These A:
Der Gesundheitsminister plädiert für eine Einführung eines
Immunitätsausweises zur Überprüfung einer COVID-19 Ansteckung. Nach Kritik
seitens der Bevölkerung und Politikern wie SPD-Chefin Saskia Esken legt er
diesen Antrag auf Eis.
172
,
173
These B:
Wenige Tage später: Jens Spahn plädiert doch wieder für den
Immunitätsausweis und ignoriert nachträglich seine eigenen Aussagen und die
angebrachte Kritik.
174
Gerade der Gesundheitsminister sollte mit gutem Beispiel vorangehen. Auch
wenn der Bankkaufmann kein Experte auf dem Gebiet der Gesundheit ist, so
sollte er dennoch evidenzbasierte Fakten an die Öffentlichkeit tragen. Mehrere
Beispiele zeigen, wie etwa die falsche Angabe von Zahlen
175
, den fehlenden
Abstand zu anderen Personen trotz politischer Vorgabe (mit folgender Anzeige
durch Bürger
176
) und die falsche Verwendung von Masken, dass Jens Spahn in
der Gesundheitspolitik des SARS-CoV-2 zur Fehlkommunikation beigetragen
hat.
177
Der Satz von Jens Spahn im Bundestag „Wir werden viel verzeihen
müssen“, wirft die Frage auf, wie viele Fehler in der Politik toleriert werden
können.
178
Konfliktpotential in den Medien
Die Anzahl von widersprüchlichen Meinungen der Politiker und Wissenschaftler
ist lang, noch länger, als der Autor sie aufzählen könnte. Trotzdem werden
Meinungen, die nicht dem aktuellen politischen Diskurs entsprechen, von den
Medien angefeindet und von der Politik ignoriert. Das Desinteresse über die
Meinungen einer Vielzahl an Experten, die sich zu diesem Thema äußerten,
zeigt schlichtweg die grobe Fahrlässigkeit zur sachlichen und nüchternen
Darstellung der aktuellen Situation. Welche Absicht dahinterstecken könnte, ist
für diese Analyse unerheblich.
Aus psychologischer Sicht könnte diese Fehlkommunikation aus bewussten
oder unbewussten Gründen heraus entstehen. Die folgende psychologische
Analyse spricht sich eher für die bewusste Ignoranz und Diffamierung von
Expertenmeinungen in Politik und Medien aus. Das Buch: Feindbilder -
Psychologie der Dämonisierung, von Haim Omer, weist ein Schlüsselkapitel
auf, um zu verstehen, wieso die Politik und Nachrichten ein solches Verhalten
aufweisen:
35
Die innere Logik der Dämonisierung führt zu einer wachsenden Bereitschaft,
Schaden anzurichten und zu erdulden. Er wird als notwendiger Preis gesehen,
der für die Niederlage des Feindes bezahlt werden muss. Manchmal erreichen
die Ausmaße der Dämonisierung und Eskalation eine solche Zuspitzung, dass
beide Parteien nicht nur dazu gebracht werden, die Möglichkeit der Zerstörung
des Feindes zu akzeptieren, sogar ihre eigene in Kauf zu nehmen.“
179
An dieser Analyse wird deutlich, dass jeder Konflikt durch die Dämonisierung
des Feindes entsteht. Erst, wenn man sich selbst nicht mehr mit dem
Gegenüber identifiziert und dann für eine Abwertung seiner Meinung sorgt,
kann eine Situation entstehen, in welcher Eskalationspotenzial entsteht. Wer
andere Meinungen nicht toleriert, sondern sie bekämpft, hat kein Interesse an
dem Frieden, sondern an Krieg und Zerstörung. Das folgende Beispiel um den
umstrittenen Arzt Dr. Bodo Schiffmann zeigt diese Tatsache deutlich auf.
* Partei „Widerstand 2020um Dr. Bodo Schiffmann
Der Hals-Nasen-Ohrenarzt Bodo Schiffmann („Schwindelambulanz Sinsheim)
veröffentlichte im Rahmen der COVID-19 Pandemie mehrere Youtube-Videos
zur Schilderung seiner Sichtweise anhand der Datenlage.
180
Zudem versuchte
er, über die Propaganda der politischen Maßnahmen aufzuklären.
181
Der Arzt
forderte den Rücktritt von Bankkaufmann Jens Spahn als Gesundheitsminister
und teilte mit, eine Partei (Widerstand 2020) zu gründen, um gegen die
aktuellen Maßnahmen vorzugehen.
Ähnlich wie bei Prof. Dr. Sucharit Bhakdi veranlassten diverse große
Nachrichtenportale Faktenchecks zur Diffamierung des Arztes. Seine Meinung
schien in dieser Angelegenheit unerwünscht.
182
,
183
,
184
Einige Portale sprechen
dabei in folgendem emotionalen und abwertenden Wortlaut:
„Es kann doch echt nicht sein, dass ich hier mühsam bereits den dritten Tag an
diesem Faktencheck bastele, Stunden Dinge recherchiere, über einen Text
beziehungsweise ein Sharepic, das Leute, die keinen blassen Schimmer von
Corona haben, sich das 5 Sekunden angeschaut haben und dann teilten. Es
dürfte bis jetzt mehr als deutlich sein, dass das eine billige, schlampig
zusammengestellte Liste ohne jegliche Aussagekraft ist. Da werden seriöse
Ärzt*innen, die moderate Einwände aufgrund von Forschungsergebnissen
haben, mit dezidierten Nicht-Expert*innen in einen Topf geworfen, die nie zum
Thema Corona geforscht haben und für Klicks und Geld irgendeinen Unsinn in
die Welt setzen.“ (Volksverpetzer)
36
Weitere Denunzierungs-Kampagnen wurden nach Gründung der Partei
Widerstand 2020 gestartet. Darunter auch die öffentlich-rechtlichen Medien
(FUNK), wie die ARD, welche die Partei als „ein diffuses Sammelbecken aus
Verschwörungstheoretikern, Rechtspopulisten, linksesoterischen Impfgegnern,
aber auch verunsicherten Bürgern - was gefährlich sei“ ansah
185
. Weitere
Anschuldigungen mit negativ-konnotierten Begriffen folgten.
186
,
187
,
188
,
189
Der
Kommentar des Chefredakteurs der ARD, Rainald Becker, brachte diesen
Konflikt auf den Höhepunkt: Er bezeichnete die Anhänger der Partei
Widerstand 2020 als „Spinner“ und „Wirrköpfe“ und verteidigte Kanzlerin
Merkel als starke Führerin.81 Das Video ist inzwischen auf der Seite der
Tagesschau gelöscht und auf Youtube-Kanälen zensiert.
Einen Konsens herzustellen, lag hier anscheinend nicht im Interesse der
Medien, sodass weitere Anschuldigungen, wie die Bekanntmachung falscher
Mitgliederzahlen, gemacht wurden (ohne notwendige Begründung).
Resümee
Deutlich wird, dass sowohl der öffentlich-rechtliche Funk, als auch private
Medien, Journalisten beauftragt haben, um Fachexperten zu diffamieren.
Dabei muss man sich vor Augen führen, dass Informationssuche im Internet
keine Expertise ersetzt - erst Erfahrung und Theorie können zu einem
ganzheitlichen Bild über den Kontext verhelfen. Die zahlreichen Experten,
welche aufgezählt wurden (vgl. S. 19 ff.), können eine wertvolle Einschätzung
abgeben, da sie Theorie und jahrelange Erfahrung in ihren Fachgebieten
aufweisen. Journalisten haben dies nicht. Trotzdem diffamieren sie diese
Experten und nutzen auffällig häufig negativ-konnotierte Begriffe wie
„Verschwörungstheoretiker“, „Populist oder „(Corona-) Leugner“, sodass die
Thesen der Experten bei der Bevölkerung auch ohne Begründung abgelehnt
und angezweifelt werden.
Durch Anfeindungen der Medien gegenüber Wissenschaftlern und auch
untereinander, ist kein schlichtendes Streitgespräch mehr möglich. Dies
verschärft die Dämonisierung der Menschen mit abweichenden Meinungen. So
ermahnte der Religionsphilosph Dr. Dr. Daniel von Wachter (Professor für
Philosophie und Direktor der Internationalen Akademie für Philosophie im
Fürstentum Liechtenstein) in seiner Veröffentlichung „Eine philosophische
Untersuchung des Neuen Coronavirus“ (9. April 2020) das
Scheuklappendenken, welches die Möglichkeit zur wissenschaftlichen
37
Untersuchung des SARS-CoV-2 zunehmend blockiere. Wenn Wissenschaftler
um ihren Ruf fürchten müssen, weil Medien sie denunzieren, kommt es nicht
mehr zu einer wichtigen Diversität an Meinungen.
190
Hier wird also ersichtlich eine Einbahnstraße geschaffen, die den aktuellen
Maßnahmen der Politik entsprechen. Kritik ist dabei als unerwünscht zu
bewerten. Dies zeigt sich nicht nur an der Ignoranz gegenüber alternativen
Meinungen, sondern auch an der Diffamierung mit psychologischen
Methoden. In diesem Zusammenhang ist die Arbeit von dem Psychologen Prof.
Dr. Rainer Mausfeld notwendig für das Verständnis. Seine Hypothesen ähneln
denen von Gustave Le Bons. Exemplarisch:
„Massenführer und Massenideen werden unter bestimmten Umständen
charismatisiert (durch Nimbus bzw. Prestige aufgeladen).“
Die Folgen der COVID-19-Debatte sind eindeutig. Aktuell wird mit
psychologischen Methoden der Medien versucht, alternative Meinungen zu
diffamieren. Dieser Eindruck bestätigt sich in der wissenschaftlichen
Literaturrecherche und in Expertenmeinungen zur Pandemie. Aus dem Konflikt
heraus, dass die Pandemie keiner sachlichen Berichterstattung unterliegt,
versucht der Autor nun die gesellschaftlichen Folgen abzuleiten. Dabei ist es
wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger sich ihrer kognitiven Verzerrung
bewusstwerden und offen über das Thema kommunizieren.
38
Die Gesellschaftsstruktur
Die Ausgangsfrage des Kapitels lautet nun: Gibt es ein Interesse daran, die
Berichterstattung bewusst zu verzerren? Hierfür müssen wir die Thesen des
bereits erwähnten Psychologen Prof. Dr. Rainer Mausfeld überprüfen und
Rückschlüsse auf die aktuelle Situation ziehen.
Prof. Dr. Rainer Mausfelds „Politik der Angst“
Prof. Dr. Mausfeld vertritt in seinen Büchern
191
und Vorträgen (exemplarisch:
„Warum Schweigen die Lämmer“)
192
die Meinung, dass die Elite (elitäre Klasse
der Herrschenden, in der Geschichte Aristokratie bzw. Adel genannt) über die
Bürger herrscht und hierfür bestimmte Manipulationstechniken benutzt, um
diese Macht (im Sinne der Autorität) durchzusetzen. Der bekannte Philosoph
David Hume wies darauf hin, dass die Macht vom Volk ausgeht. Warum diese
Macht aktuell nicht beim Volk liegt, darüber versucht Mausfeld aufzuklären.
Eine entscheidende Strategie sei es hierbei, Angst und Panik zu schüren und
einen einheitlichen Kurs vorzugeben, bei dem die herrschende Meinung als
einzige mögliche Lösung dargestellt wird. Hierzu gehören alle Mittel der
Verleumdung alternativer Meinungen: Ausnutzung von Wortaberglauben und
Einsatz von selektiven Filtern (Methoden des Framings & Primings) durch die
Medien, welchen nach Mausfeld eine zentrale Rolle zukommt, um das
herrschende System (repräsentative Demokratie bzw. „Wahloligarchie“, wie er
es nennt) zu stabilisieren. Zudem rden die Bürger durch
Informationsfragmente überflutet. Entscheidend sei hierbei auch die
Stigmatisierung bestimmter Gruppen: Ob rechtspopulistisch, antisemitisch,
linksesoterisch oder populistisch - durch die Einordnung von
Bevölkerungsgruppen mithilfe von abwertenden Begriffen werden Zwiespalte
erzeugt und Meinungskriege verursacht.
193
Interessanterweise sind dem emeritierten Professor dabei seine eigenen
Thesen zum Verhängnis geworden: Er wurde von diversen Presseagenturen,
Nachrichtenportalen und Wissenschaftsjournalisten als Populärwissenschaftler
abgetan, trotz der Tatsache, dass er ein anerkannter Wissenschaftler ist. Man
mag über die extremen Thesen des Prof. Dr. Mausfeld denken, was man
möchte, aber eines hat sich im Verlaufe der COVID-19 Pandemie gezeigt: Seit
Veröffentlichung des Strategiepapiers des Bundesinnenministeriums zum
39
Umgang mit COVID-19 ist seine Hauptthese bestätigt. Die Politik versucht die
Maßnahmen zu COVID-19 mit Angst durchzusetzen und nicht durch sachliche
Berichterstattung zu informieren. Hier scheint das Vertrauen in die Bevölkerung
aus Sicht der Politik ganz eindeutig zu fehlen. Und wenn seine Hauptthese
durch den Wortlaut aus dem Strategiepapier des BMI bestätigt werden konnte,
so sind auch seine anderen Theorien, welche aus der Problematik der
Angstherrschaft resultieren, validierbar.
Die Fehlschläge der Politik
Wörtlich heißt es im Strategiepapier
194
:
„Worst case verdeutlichen! Wir müssen wegkommen von einer
Kommunikation, die auf die Fallsterblichkeitsrate zentriert ist. (...) Um die
gewünschte Schockwirkung zu erzielen, müssen die konkreten Auswirkungen
einer Durchseuchung auf die menschliche Gesellschaft verdeutlicht werden:
Viele Schwerkranke werden von ihren Angehörigen ins Krankenhaus gebracht,
aber abgewiesen, und sterben qualvoll um Luft ringend zu Hause. Das Ersticken
oder nicht genug Luft kriegen ist für jeden Menschen eine Urangst. Die
Situation, in der man nichts tun kann, um in Lebensgefahr schwebenden
Angehörigen zu helfen, ebenfalls. Die Bilder aus Italien sind verstörend.“
Diese eindringlichen Worte verdeutlichen die Absichten des
Bundesinnenministeriums, die Pandemie bewusst als gefährlicher darzustellen.
Es geht nicht um Vertrauen, um Zusammenhalt, um die Vermittlung
wissenschaftlicher Inhalte, sondern um die Verschärfung der Situation. Damit
verfällt die Hypothese einer sachlichen Berichterstattung seitens der Politik.
Auch die Veröffentlichung des Dokumentes eines Mitarbeiters aus dem
Innenministerium trägt zum Urteil über diese Darstellung bei. Auf 86 Seiten
wird von diesem behandelt, weshalb COVID-19 als Fehlalarm einzustufen ist
und, dass die Folgen für die Gesellschaft immens sind.
195
,
196
,
197
Diese These
wurde in Abstimmung mit Experten wie Dr. Sucharit Bhakdi, Pathologe Peter
Schirmacher und Psychologe Harald Walach getroffen. Seit Veröffentlichung ist
bekannt, dass der Mitarbeiter sein Amt nicht mehr ausüben darf. Wenn sich
aber so viele Experten einig sind, wie ist eine solche Ignoranz gegenüber
kritischen Wissenschaftlern in der Politik überhaupt möglich? Müsste es hier
nicht mindestens einen Fachrat geben, in dem öffentlich diskutiert wird?
40
Auch die Kritik seitens der Bevölkerung wird seit einigen Monaten lauter. Ein
Intensivmediziner veröffentlichte am 12. Mai 2020 ein Video, um seine
Erfahrung im Umgang mit COVID-19 zu teilen und Kritik an den aktuellen
politischen Maßnahmen zu äußern („Intensivmediziner - Fakten, Meinung und
Fragen zum Umgang mit der Corona - Situation“). Inzwischen wurde das Video
gelöscht und wird immer wieder hochgeladen. Weitere Indizien für die Kritik
seitens der Bevölkerung werden deutlich durch Artikel der Berliner Zeitung,
Zeit und FAZ.
198
,
199
Kritiker werden dabei weiterhin lächerlich gemacht:
„Die Stimmung kippt: Ein bunter Haufen aus Linken, Rechten, Impfgegnern,
Verschwörungstheoretikern und verirrten Bürgerlichen protestiert gegen die
Corona-Beschränkungen. Womöglich ist das erst der Anfang.“
200
Darstellung von Kritikern
Darstellung von Kritikern in den Medien, Quelle: Düsseldorfer Anzeiger (15. Mai 2020).
201
41
Dabei ist aus psychologischer Sicht nachvollziehbar, weshalb die Bevölkerung
in Deutschland protestiert. Es werden Empfehlungen ausgesprochen, die ohne
Evidenz und Nachvollziehbarkeit Menschen in die Unzufriedenheit stürzen und
das Immunsystem schwächen: Kontaktverbote, Zuhause bleiben,
Maskentragen und Einschränkung des öffentlichen Lebens. Dabei ist das bei
weitem nicht das Einzige: Viele Deutsche Bürger sind in ihrer Existenz bedroht:
2,1 Millionen Deutsche stehen vor dem Ruin - für über 10 Millionen Deutsche
wurde Kurzarbeit angemeldet.
202
,
203
Und viele Menschen, die sich das nicht
gefallen lassen wollen, werden dann mit abwertenden Begriffen diffamiert.
Aus den anfänglichen Ausführungen des Autors wurde deutlich, dass auch das
Immunsystem eine große Rolle bei der Verarbeitung und Abwehr von Viren
spielt. Gerade deshalb sind alte und immungeschwächte Menschen von
COVID-19 so stark von einem schweren Krankheitsverlauf betroffen. Hier sollte
unsere Fürsorge ansetzen. Wir sollten keine Angst verbreiten, sondern einen
umfassenden Katalog erstellen, den alle Menschen als Leitfaden nutzen
können, um ihre Gesundheit und Immunität zu stärken. Auch die Ernährung
spielt bei COVID-19 eine wichtige Rolle.
204
Leider wird dies nicht genug
kommuniziert. Hier wäre von der Politik wünschenswert, an die Bürgerinnen
und Bürger Empfehlungen auszusprechen. In erster Linie hat die Politik jedoch
eine andere Aufgabe: Nämlich die der sofortigen Aufhebung
unverhältnismäßiger Maßnahmen, denn ansonsten drohe eine
Ernährungskrise, wie die UN bekannt gab. Der Artikel: UN fürchten
"Hungersnöte biblischer Ausmaße" des ZDF zitiert David Beasley, Chef des
Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP):
„Der WFP-Chef zitierte aktuelle Zahlen, nach denen weltweit 135 Millionen
Menschen unter akuter Nahrungsmittelknappheit leiden. Dazu würden bis
Jahresende weitere 130 Millionen durch die Folgen der Corona-Krise an die
Schwelle des Verhungerns gedrängt. Ohne humanitäre Hilfe durch die
Vereinten Nationen könnten über einen Dreimonatszeitraum täglich 300.000
Menschen verhungern, sagte Beasley.“
205
Auch für die Politik sollte klar sein: 130 Millionen sterbende Menschen bis 2021
sind weitaus mehr als die bisherigen 312 Tausend weltweiten Todesfälle. Diese
Todesraten sind auf die Folgen der Schäden an der Wirtschaft durch den
Lockdown zurückzuführen. Ob der Appell der UN bei der Politik Gehör findet,
bleibt abzuwarten.
42
Dabei sollte der kritische Bürger bedenken: Ein System funktioniert durch
hierarchische Autorität. Die höchste Autorität in jedem Land hat die Führung
(Landesregierung) inne, an die sich die Bevölkerung zu halten hat. Diese
Führung besteht aber meist nicht aus Experten (dies ist auch ersichtlich an den
erlernten Berufen von Politikern in bestimmten Ämtern). In der Regel werden
Politiker durch einen Machtkampf innerhalb der Partei und durch die Sympathie
zum Volk als Stellvertreter gewählt. Diese beiden Kriterien ermöglichen es, dass
keine fachliche Expertise benötigt wird. So ist es ersichtlich bei
Gesundheitsminister Jens Spahn (gelernter Bankkaufmann), den deutschen
Drogenbeauftragten oder Verteidigungsministern, dass keine Fachexpertise
aufgewiesen werden muss und diese anscheinend auch nicht benötigt wird,
denn eine Meinung könne sich eben auch von anderen Fachexperten eingeholt
werden. Aber so bleibt die Frage offen: Wie wählt man eine Meinung aus, wenn
man selbst keine Fachexpertise auf dem jeweiligen Gebiet hat? Hier hat man
keine andere Möglichkeit, als bestimmten Experten zu vertrauen. Wenn es
jedoch offensichtlich wird, dass die Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt
geschädigt wird, dann ist von Politikern ohne Expertise Einsicht zu erwarten.
Zudem kann es als kritisch betrachtet werden, dass die Aufmerksamkeit in den
Medien vollständig auf COVID-19 verlagert wird. Dies verringert den Protest
gegenüber anderen Gesetzen wie der Erhöhung des Bußgeldkatalogs
206
und
die Abwägung der Einführung des Mobilfunkstandards 5G.
207
In einer Studie
von Di Ciaula heißt es über 5G:
„In dem sich derzeit entwickelnden Szenario wurde ein internationaler
Aktionsplan zur weiteren Entwicklung von 5G-Netzwerken installiert, obwohl
die biologischen Effekte der 5G Kommunikationssysteme nur sehr minimal
erforscht wurden. Dieses Netzwerk sieht sowohl einen Zuwachs an Geräten als
auch eine höhere Dichte an Handys und die zukünftige Verwendung von
Millimeterwellen vor (MMW). Vorläufige Beobachtungen haben gezeigt, dass
MMW die Hauttemperatur erhöhen, die Genexpression verändern, die
Zellproliferation und Synthese von Proteinen, die mit oxidativem Stress
einhergehen, fördern und entzündliche und metabolische Prozesse
begünstigen. Sie können auch die Augen schädigen und das neuromuskuläre
Kräftespiel beeinträchtigen.“
208
Auch der niedrigere Mobilfunkstandard 4G wird von der WHO als potenziell
krebserregend eingestuft.
209
Da 5G auf einem viel höheren Frequenzbereich
arbeitet, ist vor der Einführung eindeutig die Sicherheit zu beweisen.
210
,
211
43
Solche Themen sollten auch während der Pandemie thematisiert sowie in
Abstimmung und Kommunikation mit den Bürgern behandelt werden.
Kommen wir jedoch auf die Grundfrage dieser wissenschaftlichen
Untersuchung zurück: Ist eine tatsächliche Aufklärung über das Virus
erwünscht? Anscheinend herrscht eine große Verwirrung um das aktuelle
Thema COVID-19, was auch in anderen Bereichen der Politik zur Fahrlässigkeit
führt, wie man an der kritisch zu betrachtenden Einführung des
Mobilfunkstandards 5G erkennt. Diese Arbeit verfolgt nicht das Ziel irrationale
Vorwürfe zu formulieren, sondern Fakten um die bewusste Fehlkommunikation
von COVID-19 offenzulegen. Im Folgenden findet sich eine Auflistung von
Gründen für eben jene aufgeführte These. Anbei finden sich Empfehlungen
zum weiteren Umgang mit COVID-19. Die Belege finden sich hauptsächlich in
den vorangegangenen Ausführungen.
Fazit
o Die Bundesregierung veranlasst Maßnahmen, wie den Lockdown und die
Maskenpflicht, ohne wissenschaftliche Grundlage
o Die Politik schätzte das Virus völlig falsch ein
o Das Bundesinnenministerium erstellte ein Strategiepaper zur
Verbreitung von Panik
o Das Robert-Koch-Institut stellt die tatsächliche Letalität und Mortalität
nicht fest, da von Beginn an keine Empfehlungen zur Autopsie veranlasst
wurden und die Reproduktionszahl neuerdings geändert wird (sie sei seit
dem Absinken >1 zu ungenau, obwohl aufgrund eben jenes Wertes alle
bisherigen Maßnahmen verhängt wurden)
o Vergleiche über die Sterblichkeit im Jahr 2020 (aufbereitet von Professor
Stefan Homburg, Direktor des Instituts für Öffentliche Finanzen der
Leibniz Universität Hannover) zu Vorjahren, lassen keine Rückschlüsse auf
eine allgemein erhöhte Sterblichkeit in der Grippesaison 2020 zu
212
o Das Bundesinnenministerium (BMI) entlässt einen Mitarbeiter (Stephan
Kohn), als er einen Bericht zur Analyse des COVID-19 vorlegt und dort
auf 86 Seiten in Absprache mit Fachexperten darstellt, weshalb die
Pandemie als Fehlalarm gedeutet werden muss
o Der öffentlich-rechtliche FUNK und private Medien unterstützen den
Kurs der Politik und diffamieren Experten
o Alternatives Krisenmanagement, wie beispielsweise in Schweden, wird
trotz der unzähligen Folgen eines Lockdowns ignoriert
213
44
o Die eigenen Fehler über die verspätete Reaktion werden nicht
zugegeben
o Die verspätete Reaktion auf das Virus wird durch extreme Maßnahmen,
wie dem Immunitätsausweis, der Debatte um eine Impfpflicht, eine
Kontaktverfolgung per App und Kontaktverbote kompensiert
o Alternative Meinungen von Bürgern werden in den Medien nicht
toleriert, sondern diffamiert - der Kurs der Politiker wird größtenteils
geschätzt
o Die Grundrechte werden zeitweise eingeschränkt, was mehrere
Rechtskundige als kritisch ansehen (z.B. Prof. Härting, der
Verfassungsrechtler Herms uvm.)
214
,
215
,
216
,
217
,
218
,
219
und Anwälte (z.B. Beate
Bahner) in Form von Eilanträgen anklagten.
220
o Superreiche wie Jeff Bezos (Vermögen ca. 145 Milliarden) profitieren von
der Krise durch Umverteilung des gesellschaftlichen Vermögens. Mit
Amazon machte er im März in 10 Tagen 10 Milliarden Dollar Gewinn und
stellte abrupt 100.000 neue Mitarbeiter ein
221
o Für Erkrankungen, welche viele Forscher inzwischen ebenso als
Pandemie ansehen, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht,
Unterernährung uvm. wurden bisher keine Hilfspakete im hohen
Milliardenbereich bereitgestellt, obwohl die Anzahl an Verstorbenen
extrem weit über dem der COVID-19 Fälle liegt und sich nun vermutlich
noch weiter verschärft
222
,
223
o Steuereinbußen in Höhe von 100 Milliarden Euro sorgen zudem für
weitere finanzielle Probleme in der Bundesrepublik Deutschland
224
o Die aktuelle Corona-Krise ist laut Internationalem Währungsfonds (IWF)
zugleich auch eine extreme Finanzkrise
225
und könnte viele Menschen
aufgrund von Hungersnöten das Leben kosten.
Abschließend:
Die Folgen für Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt sind noch
unbekannt, können inzwischen schon als unschätzbar hoch befunden werden
und stehen in keinem Verhältnis zur Rettung der COVID-19-Verstorbenen. Auch
die Meta-Datenbank zu wissenschaftlichen Erkenntnissen über COVID-19 von
unabhängigen Experten „Swiss Policy Research“ kommt zu ähnlichen
Ergebnissen, zu denen der Autor nach seiner Literatur- und Medienrecherche
gekommen ist: Sie schätzen das allgemeine Letalitätsrisiko auf 0,2% (zwanzig
Mal niedriger als von der WHO angenommen), über 95% der Personen weisen
milde Symptome auf, bis zu einem Drittel aller Personen verfügt über eine
Hintergrundimmunität, das Alter der Verstorbenen liegt im Durchschnitt über
80 und häufig ist nicht klar, ob der Verstorbene wirklich an COVID-19 gestorben
ist.77
45
Empfehlungen für die Gesellschaft:
Was der Autor sich von dieser wissenschaftlichen Analyse erhofft, ist Einsicht
auf den festgefahrenen Kurs der Politik, der keinerlei Rechtfertigung innehat.
Einsicht über die Versteifung eines Kurses, den auch Prof. Dr. Sucharit Bhakdi
als selbstzerstörerisch anerkennt und schildert. Einsicht über den Konflikt und
die Glaubenskrise, den diese Thematik in der Bevölkerung ausgelöst hat,
wodurch viele Anfeindungen untereinander entstanden sind. Und auch Einsicht
über die aktuellen Maßnahmen und der Stärkung von Faktoren, die wirklich
wichtig sind, wie beispielsweise die Stärkung des Immunsystem und eine
kollektive, urteilsfreie Debatte.
Was den Autor außerdem bewegt hat, war die Äußerung einer Person in dem
Social Media Netzwerk Instagram, bei dem behauptet wurde, dass das
Aufkommen der Hassverbrechen des NS-Regimes durch
Verschwörungstheorien ermöglicht wurde.“ Hierbei sei eindeutig und
eindringlich gesagt: Kritiken sind ungleich Verschwörungstheorien und
Verschwörungstheorien sind ungleich Hassverbrechen! Das NS-Regime konnte
sich durchsetzen, da die Menschen
an die positiven Absichten geglaubt haben
,
die veranlasst wurden. Wenn die Bevölkerung wirklich einen Einfluss auf die
Abwendung eines solchen totalitären Staates haben möchte, muss sie sich
immer und immer wieder für die Freiheit und den Frieden einsetzen. Dies gilt
ganz besonders in Bezug auf zwei Bereiche:
Die Verbreitung von Informationen
über die Medien und die Maßnahmen der Politik
.
Aktuell berichten die Medien darüber, dass die Maßnahmen sich, trotz
fehlender wissenschaftlicher Evidenz, zunehmend verstärken, auch wenn die
Kontaktverbote und die Beschränkungen des öffentlichen Lebens gelockert
werden. Dabei ist speziell die Aberkennung von Freiheitsrechten durch den
fehlenden Nachweis, dass keine Infektion mit COVID-19 vorliegt, im Gespräch.
Solche Entwicklungen sind aus Sicht der Ethik (der wissenschaftlichen Disziplin
um die Moral des Menschen) als bedenklich einzustufen. Erste Regelungen zu
Sondergenehmigungen sind durch „Punktsysteme“ an Schulen in Deutschland
bereits erkennbar. Dabei kritisierte der Psychologe Thilo Hartmann öffentlich:
„Mit den Punkten werden zwei für alle sichtbar nicht gleichberechtigte
Gruppen von Schülern aufgemacht. Eine ist der anderen durch die
Sonderregeln klar überstellt. Das kann das Selbstwertgefühl der Schüler ohne
grünen Punkt in Frage stellen und Rivalität zwischen den Gruppen
provozieren.“
226
46
Auch in der Deutschen Politik gibt es bereits solche Überlegungen bei der
COVID-19 App. Wer nicht zur Verfolgung von Infektionsketten durch seine
Daten beiträgt, könnte demnächst in seiner Freiheit benachteiligt werden.
Speziell der EU-Politiker Axel Voss unterstützt diesen Vorschlag.
227
,
228
Auch die
Idee einer Fußfessel für Corona-App Verweigerer wurde bereits von dem
Neustadter CDU-Landtagsabgeordneten Dirk Heber gemacht.
229
Indien und
China setzen dabei als erste Länder solche extremen Maßnahmen in die
Realität um und zeigen, wie Menschen in ihren Rechten eingeschränkt werden
können, wenn sie nicht der aktuellen Position der Politik zu COVID-19
gehorchen. Die COVID-19 App ist in diesen Ländern bereits Pflicht. Die
ddeutsche berichtet über die „Digitaldiktatur“ Chinas und, dass durch die
Kontaktverfolgungs-App bestimmt wird, ob ein chinesischer Bürger das Haus
verlassen darf oder nicht.
230
Zu der aktuellen Situation in Indien schreibt die
Tagesschau:
„Denn wer bei einer privaten Firma oder im Staatsdienst angestellt ist, ist
verpflichtet, die App auf sein Smartphone zu laden. Den Firmenchefs könnten
sonst Strafen drohen, Geldbußen oder sogar Freiheitsentzug.“
231
Aus demokratischer Sicht wäre eine solche Entwicklung ohne vorherige
umfassende Diskussion und Abstimmung mit den Bürgerinnen und Bürgern in
Deutschland als ungenügend zu betrachten. Die ersten Ideen von Politikern
zeigen jedoch, dass diese Realität trotz ethischer Verwerflichkeit in greifbare
Nähe rückt. Die Wissenschaft hat, aufgrund ihrer primären Aufgabe der
Wahrheitsfindung, die Mitverantwortung an der Beanstandung solcher
Entwicklungen. Die imminente Einschränkung der demokratischen Freiheit
durch die aktuelle COVID-19 Politik führt gleichzeitig auch zur Einschränkung
der Wissenschaft, da sich die Wissenschaft an die politischen Vorgaben halten
muss. Wie aktuell ersichtlich wird, muss sich die Politik allerdings nicht an die
Wissenschaft halten. Veranschaulichend könnte das folgende Modell das
Risikomanagement von COVID-19, durch eine umfassende Kommunikation mit
allen Akteuren der Gesellschaft, verbessern.
47
Dieses Modell dient der Veranschaulichung eines optimierten Krisenmanagements. Die Medien sind
dabei zentraler Dreh- und Angelpunkt zur Kommunikation. Sobald eine Verwirrung in der Gesellschaft
durch die Medien auftritt, entsteht ein unzureichendes Krisenmanagement in der Politik.
Die relative Harmlosigkeit des COVID-19 Erregers sollte von
Wissenschaftsjournalisten in den Medien umfassend und sachlich kommuniziert
werden und dazu führen, dass keine freiheitlichen Einschränkungen stattfinden.
An dieser Debatte sollte aber auch jeder Bürger teilnehmen können, ohne
Angst zu haben, diffamiert und stigmatisiert zu werden. Zu einem ähnlichen
Schluss kommt dabei auch der Deutsche Ethikrat, welcher die Bundesregierung
auffordert, eine breitere Debatte über die Auswirkungen der Corona-
Maßnahmen zu führen und soziale Aspekte miteinzubeziehen.
232
Dabei nannte
der Vorsitzende des Ethikrats die Kommunikation während der Krise
„verbesserungsfähig“.
233
Die Schlüsselrolle der Medien in der COVID-19 Debatte wird anhand des
Konfliktpotentials in den Nachrichten über die Unterstellung der Verbreitung
von Verschwörungstheorien auf Demonstrationen deutlich, welche häufig nur
friedliche Proteste gegen die aktuellen politischen Maßnahmen sind. Es gibt
immer Menschen, die extreme Praktiken an den Tag legen und den
gesellschaftlichen Frieden stören. Die Vielzahl an Menschen, die sich auf
Demonstrationen ansammeln, sind allerdings friedliebend.
234
,
235
,
236
,
237
Diese
Bürger wollen in ihrer Meinung lediglich gehört werden. Und diesen Eindruck
sollte man zukünftig auch in den Medien fixieren und zur Sprache bringen -
48
nicht diejenigen Menschen in den Vordergrund rücken, die Hass
verbreiten.
238
,
239
,
240
,
241
,
242
,
243
Es sind nur einzelne Bürger aggressiv und
verbreiten extreme Thesen - darauf allerdings zu schließen, die Demo sei
eskaliert, ist vollkommen unsachlich. Es ist weniger hilfreich für den Frieden in
der Gesellschaft, wenn Bilder gezeigt werden, in denen die Polizei in Rüstung
aufläuft (BILD, 17.05.2020).
244
Und wenn die Überschrift lautet: „In Berlin sind
1000 Polizisten im Einsatz In München werden Menschen weggetragen“, so
muss der Autor erneut fragen: Welchen Eindruck soll das erwecken?
In einem Fernsehbeitrag des ZDF vom 16. Mai („Protest gegen Corona-
Maßnahmen - Tausende demonstrieren in mehreren Städten“) wird deutlich,
dass viele Bürger denken, dass die Medien bewusst Konflikte erzeugen wollen
und, dass die meisten Menschen friedlich seien.
245
Die Überschrift des Videos
lautet jedoch nicht dementsprechend, sondern: „Im Protest gegen die Corona-
Auflagen bilden sich neue Allianzen zwischen Impfgegnern,
Verschwörungstheoretikern und anderen Radikalen aus verschiedenen
Spektren. Beobachter erinnert das an die Pegida-Demos zumal auch besorgte
Normalbürger teilnehmen.“
Am Beispiel ZDF wird ersichtlich, dass Medien, ob öffentlich-rechtlich (FUNK)
oder privat, Menschen unsachlich bewerten, stigmatisieren und dann öffentlich
in denselben Topf werfen (generalisieren). Auch der NDR hat ein ähnliches
Video veröffentlicht (Corona: Zwischen Kritik und Verschwörungstheorie).
246
Bei solchen stigmatisierenden Videos kann dann unterbewusst folgende
Wahrnehmung in der Allgemeinbevölkerung entstehen:
„Verschwörungstheortiker= rechts“ = „antisemit“ = „Hass“
Diese Art der Meinungsbildung („Framing“ = selektive Informationsfilterung)
ist ethisch fragwürdig, denn sie führt zur Distanzierung voneinander und wird
durch Konflikte und Zwiespalte untereinander genährt. Die Tagesschau, als
letztes Beispiel, sorgte mit ihrem Beitrag „Bischöfe verbreiten
Verschwörungstheorien“ für eine bewusste Verschärfung dieses Konfliktes,
indem sie die Sorge der Geistlichen durch den Vorwurf „dieser Protest drohe
ins Antisemitische zu kippen“ und "was uns alarmiert, ist der Versuch von
Extremisten, die Proteste zu kapern" extrapolierte.
247
Diese Herleitung ist
zugleich eindeutig eine Irreführung, da sie in einem solchen Beitrag ohne
entsprechende Angabe von Beweisen lediglich der Diffamierung dient. Der in
diesem Zusammenhang erwähnte Antisemitismus und Extremismus entspringt
keiner sachlichen Berichterstattung und hat in diesem Beitrag nichts verloren.
49
Der Autor möchte daher an das Gewissen und die Wertschätzung für die
moderne Gesellschaft appellieren: Wir alle sind Menschen, wir gehören in keine
Kategorie, sollten Kritik äußern dürfen, ohne denunziert zu werden und
versuchen, einen Konsens zwischen verschiedenen Meinungen herzustellen.
Ob „Links“ oder „Rechts“ ist im Kontext weitreichender gesellschaftlicher
Maßnahmen irrelevant. Der Autor wünscht sich, dass der gesellschaftliche
Zusammenhalt in Zukunft gestärkt wird und alle Menschen, die eine Meinung
haben, ohne Verurteilung angehört werden. Und ganz besonders, dass im
Sinne des Wohls für die Gesellschaft in Deutschland und weltweit für
Krisenthemen einen interdisziplinärer und umfassender Fachrat mit Experten
eingeführt wird, der die Politik berät.
Danke für die Aufmerksamkeit,
Tristan Nolting.
An ihren Taten sollt ihr sie erkennen! (1. Johannes 2,1-6)
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