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Kulturelle Bildung und Kulturarbeit mit älteren Menschen

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Abstract

Angesichts kulturpädagogischer bzw. -politischer Praxis wird die Polyphonie von Kulturbegriffen deutlich (vgl. Fuchs 2018a, S. 887). Ganz allgemein gesprochen spannt sich das begriff liche Feld auf zwischen einem weiten Kulturverständnis, wie es die UNESCO (1982) vorgeschlagen und das Lebensweisen im Blick hat, und einem engen, das auf ‚Kunst und Kultur‘ fokussiert ist und letztlich als Teil des weiten Verständnisses betrachtet wird (Deutscher Bundestag 2007, S. 47; UNESCO 1982; Fuchs 2008a, S. 91 ff.). In Bezug auf das Alter(n) zeigt sich dieses Spannungsfeld, wenn für eine ‚neue Kultur des Alterns‘ geworben wird oder von Altenkultur die Rede ist (vgl. Haller und Küpper i. d. B.) und gleichzeitig Kulturgeragogik als Oberbegriff für unterschiedliche kunstbezogene Geragogiken etabliert wurde.

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Vor dem Hintergrund sich ausdifferenzierender Lebenslagen und Lebensentwürfe im Alter verändert sich auch die Alter(n)sforschung. Eine zentrale Diskussion, die die Alter(n)sforschung im letzten Jahrzehnt beschäftigt hat, stellt die Frage danach dar, inwiefern es in der Gerontologie zu einer sogenannten kulturellen Wende (Cultural Turn) gekommen ist.
Zwischen/Räume. Eine empirisch-bildungstheoretische Studie zur ästhetischen und psychosozialen Praxis des Altentheaters
  • Ute Karl