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Falsche Kinder in der richtigen Schule – oder umgekehrt? Auslotungen eines Perspektivenwechsels von selektiven Normalitätsvorstellungen hin zu einer Phänomenologie des ›So-Seins‹

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Abstract

Inklusion ist zur zentralen pädagogischen Herausforderung geworden. Den hohen Erwartungen an einen inklusiven Umgang mit Behinderung, sprachlich-kultureller Diversität, Gender Diversity und sozialer Differenz stehen hartnäckige selektive Strukturen, eingefahrene Unterrichtspraktiken, politische Vorbehalte und teilweise auch Ängste entgegen. Die Grundfrage der generellen Umsetzbarkeit inklusiver Schule steht im Zentrum dieses Bandes. Die Beiträge über Erfahrungen im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus in Skandinavien, Italien, Kanada, USA sowie afrikanischen und asiatischen Ländern berichten von Erfolgen, aber auch von Problemen in den länderspezifischen Erprobungen von Inklusion.

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Michel Foucault (1926 – 1984) gilt als prononcierter Vertreter des Poststrukturalismus und muss nach Umfang, Reichweite und Rezeption seiner Arbeiten als einer der einflussreichsten sozialwissenschaftlichen Philosophen des 20. Jahrhunderts gelten, was keineswegs heißt, dass seine Thesen und Interpretationen unumstritten geblieben wären. Das trifft weniger auf seine frühen Arbeiten zu, die sich mit dem Wahnsinn und seiner gesellschaftlich-kulturellen Bedeutung („Maladie mentale et Psychologie“, 1954, deutsche Fassung: „Psychologie und Geisteskrankheit“, 1968; „Histoire de la Folie“, 1961; deutsche Fassung: „Wahnsinn und Gesellschaft“, 1969) beschäftigen.
Belehrbarkeit des Lehrenden durch den Lernenden« (Meyer-Drawe 1987) benannt hat. Die heterogene Schulklasse ist dann ein Lernfeld für Empfänglichsein und Selbstaktivität, das keiner Homogenisierung bedarf, sondern seinen Wert in der Verschiedenheit der gemeinsam Lernenden hat
  • Meyer Drawe Als
Meyer Drawe als »Belehrbarkeit des Lehrenden durch den Lernenden« (Meyer-Drawe 1987) benannt hat. Die heterogene Schulklasse ist dann ein Lernfeld für Empfänglichsein und Selbstaktivität, das keiner Homogenisierung bedarf, sondern seinen Wert in der Verschiedenheit der gemeinsam Lernenden hat.
Alltagswissen, Interaktion und gesellschaftliche Wirklichkeit
  • Harold Garfinkel
Garfinkel, Harold (1980): »Das Alltagswissen über soziale und innerhalb sozialer Strukturen«, in: Arbeitsgruppe Bielefelder Soziologen (Hg.): Alltagswissen, Interaktion und gesellschaftliche Wirklichkeit. WV Studium 54/55, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, S. 189-262.
Der monolinguale Habitus der multilingualen Schule. Internationale Hochschulschriften I. 2. Auflage, Münster
  • Ingrid Gogolin
Gogolin, Ingrid (2008): Der monolinguale Habitus der multilingualen Schule. Internationale Hochschulschriften I. 2. Auflage, Münster; New York: Waxmann.
Deutschklassen: Das sind die ersten Entwürfe für die Lehrpläne
  • Kurier
Kurier (2018): Deutschklassen: Das sind die ersten Entwürfe für die Lehrpläne. Verfügbar unter: https://kurier.at/politik/inland/deutschklassen-das-sind-dieersten-entwuerfe-fuer-die-lehrplaene/400076453
Phänomenologische Konzeptionen menschlichen Lernens -didaktische Konsequenzen. 3. Auflage, Königstein: Cornelsen
  • Horizonte
Horizonte. Phänomenologische Konzeptionen menschlichen Lernens -didaktische Konsequenzen. 3. Auflage, Königstein: Cornelsen, S. 19-45.
  • Käte Meyer-Drawe
Meyer-Drawe, Käte (1987): »Die Belehrbarkeit des Lehrenden durch den Lernenden -Fragen an den Primat des Pädagogischen Bezugs«, in: Wilfried Lippitz/Käte Meyer-Drawe (Hg.): Kind und Welt. Phänomenologische Studien zur Pädagogik. Reihe Hochschulschriften Erziehungswissenschaft 19, Frankfurt a.M.: Athenäum, S. 63-73.
  • Käte Meyer-Drawe
Meyer-Drawe, Käte (2003): »Lernen als Erfahrung«, in: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 6 (4), S. 505-514.
Deutsch-Mandarin, Syrisch-Deutsch oder Slowenisch-Deutsch? Linguist Alexander Onysko und Bildungsforscher Hans Karl Peterlini sprechen über den Status der Mehrsprachigkeit«, in: ad astra
  • Romy Müller
Müller, Romy (2018): »Deutsch-Mandarin, Syrisch-Deutsch oder Slowenisch-Deutsch? Linguist Alexander Onysko und Bildungsforscher Hans Karl Peterlini sprechen über den Status der Mehrsprachigkeit«, in: ad astra, 6 (1), S. 6-10.
  • Hans Peterlini
  • Karl
Peterlini, Hans Karl (2016): »Enthüllungen und Konstruktionen des Andersseins: Schwierigkeiten und Notwendigkeiten interkulturellen Lernens in einer migrantisch geprägten Schule«, in: Siegfried Baur/Hans Karl Peterlini: An der Seite des Lernens, Innsbruck; Wien; Bozen: StudienVerlag, S. 129-136.
Die Arbeit hoch? Berufspädagogische Streitschrift wider die Totalverzweckung des Menschen im Post-Fordismus. Zweite, durchgesehene und ergänzte Auflage
  • Erich Ribolits
Ribolits, Erich (1997): Die Arbeit hoch? Berufspädagogische Streitschrift wider die Totalverzweckung des Menschen im Post-Fordismus. Zweite, durchgesehene und ergänzte Auflage, München; Wien: Profil.
Europaweit kaum separate Sprachförderklassen
  • Standard
Standard (2014): Europaweit kaum separate Sprachförderklassen. Verfügbar unter: https://derstandard.at/2000003615661/Europaweit-kaum-separate-Klas sen-fuer-Sprachfoerderung