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STORYTELLING OF INTERACTIVE WEB-DOCUMENTARY

Authors:
STORYTELLING OF
INTERACTIVE WEB-DOCUMENTARY
The evolution of the digital world has been such a huge
influence in various areas in our lives. It has changed and
developed our daily lives in both positively and negatively ways.
Our creativity has been challenged like never before to
somehow follow this digital transformation and to use this
new medium as a platform for our narration.
Back then, we used to share our stories with our closed
ones over a cup of coffee or beer, now we often share them
on social media, like Facebook or Instagram. The message’s
Apps like WhatsApp, iMessage, Telegram have replaced
our Telephone’s chatting. Google, Youtube and Wikipedia have
virtually replaced classes, because the young generations prefer
to find knowledges and answer in such platforms than in books
like before. And this phenomenon isn’t any different than our
daily Mass Media activities.
Vergleicht man nun YouTube, seine SeherInnen und seine Formate mit dem klassischen
Fernsehen, merkt man, dass hier das veränderte Mediennutzungsverhalten einfach schon
voll zuschlägt. Die durchschnittlichen ATV-SeherInnen sind Mitte 40, die des ORF noch
älter. Fernsehen ist ritualisiert, man sieht zu einer bestimmten Zeit bestimmte Sendungen.
Unter den Jugendlichen verbreiten sich aber die kurzen YouTube-Videos in Windeseile,
zu jeder Zeit in Peer Groups und vor allem über Smartphones: WhatsApp, Twitter,
Facebook, SMS sind die Verbreitungskanäle … Ein Fünf-Minuten-Video über den
neuesten Fashiontrend kann man beim Warten auf den Bus oder in der Pause ansehen
und weiterverbreiten. Zumeist muss man sich auch keine Sorgen machen, dass hier
irgendwer mitredet, der nichts von mir als Jugendlicher versteht oder mir jemand etwas
verkaufen will. Bis zu einem gewissen Punkt ist auch feststellbar, dass die
Abonnentenzahlen sinken, wenn zu offensiv ein bestimmtes Produkt beworben wird. Das
wird TV-Sender mit ihrem Anspruch, die größtmögliche Anzahl an Zuschauer zu erreichen
und noch Produkte zu verkaufen, in Zukunft vor einige Probleme stellen. Denn Content,
der zu glatt ist, zu wenig emotionalisiert oder an der Zielgruppe vorbei geht, hat hier
keine Chance.
Denkmayr, Judith (2015): So wird aus einem Video-Blogger ein Superstar. https://www.fischundfleisch.at/blogs/
it/so-wird-auseinem-video-blogger-ein-superstar.html
Content is the new word for Storytelling nowadays and it’s the vital
element even more in the digital world. Internet has expanded our way
of telling stories and enlarge the possibilities and range of the
spectators. Through social medias and the UGC (User Generated
Content) it could offer the interactivity with the audience.
Since documentary filmmakers are historically always seeking a closely
cinematic dialogue with their spectators and the genre of documentary
films are mostly developed by the technologies of how they can work on
the field (mostly following the technology of film/video camera), they
now have new possibilities to tell their stories through these internet
based technologies.
WHAT IS
INTERACTIVE WEB-DOCUMENTARY?
There are several interactive documentaries besides Web-Documentary,
but this form is one of the pioneer in the digital interactive storytelling’s
field. There are several scholars, who tried to write the definition of Web-
Documentary, but this is the most suitable explanation of this new
media,
“Der Ort der Webdoku ist das Internet, ihre Plattform kann überall sein,
ihre Struktur ist nonlinear und ihre Dramaturgie setzt auf Interaktivität.
Und obwohl sie cineastisch sein sollte – also ein filmisches Erlebnis
ermöglichen sollte –, muss sie nicht unbedingt Film sein: Sie kann auf
Daten basieren oder auf Fotos, auf Texten oder Audiofiles – oder auch all
diese Medien in unterschiedlichen Anteilen enthalten. Sie ist
transmedial, manchmal crossmedial, jedenfalls digital und multimedial.
Sie ist immer verfügbar, unterliegt unterliegt keinen Länder- und
Regionalcodes und kann in genau der Länge und genau dem Format
produziert werden, das der Geschichte entspricht, die erzählt werden
soll, und dem Publikum, das man erreichen möchte.
Figl, Andrea. Webdoku: Geschichte, Technik, Dramaturgie (Praxis Film) (German Edition)
(p. 64). UVK Verlagsgesellschaft. Kindle Edition.
Due to its multimedia form, it has a wider and larger possibilities to tell
stories than the classic documentary can do. And because the
interactivity is vital in this form and programming is one of the step to
make this Web-Documentary, the makers have to do more planning and
organising in the Pre-Production than in Post-Production.
These are 2 basic organising that i will briefly presenting here:
1. Website Wireframe
2. Structures of Web-Documentary (based on what have been made)
“people responsible for strategy, scope, and
structure can refer to the wireframe to
confirm that the final product will meet their
expectations. People responsible for actually
building the product can refer to the
wireframe to answer questions about how
the site should function.
Garrett, Jesse James 2011: The Elements of Huser
Experience: User-Centered Design for the Web and
Bexond, 2. Auflage, Berkeley, New Riders.
WEBSITE WIREFRAME
This is basically like the storyboard in the filmmaking or could also compare it
with project-management in the companies.
“Die klassische Art eine Geschichte zu
erzählen, mit einem Beginn, einem Ende und
einer vom Autor vorgegebenen Richtung.
+einfache Bedingung, Dramaturgie
steuerbar, keine Reizüberflutung.
-wenig interaktiv also wenig stimulierend,
die Interaktion hat nichts mit der
Geschichte zu tun, jeder Zuschauer hat das
gleiche Erlebnis.
Ex: Bucharest Below Ground, Le corps
Incarceré
STRUCTURES OF WEB-DOCUMENTARY,
1. Linear structure
Barth, Philipp 2013: Alles hat seine Struktur. Die Webdoku Analyse (Ausgabe vom 23.02.2013), http://webdoku.de/2013/02/23/alles-hat-seine-struktur-die-webdoku-analyse/ (Stand 28.05.2019)
zittiert nach Florent Maurin 2013, https://prezi.com/mtqrtcjkc4t2/webdocumentaires-liberte-et-engagement/ (Stand 28.05.2019)
“Häufig verwendete Art: Der Zuschauer
kommt zu einem Hauptmenü (Karte,
Flashanimation, Fotos, Liste) von wo aus er je
nach Lust die verschiedenen Module wählen
kann.
+leicht zu verstehen, größtmögliche
Wahlfreiheit, unterschiedliche Themen
können gemeinsam präsentiert werden.
-die Handschrift des Autors schwindet,
Gefahr der Reizüberflutung bei unendlich
vielen Wahlmöglichkeiten und damit
Frustpotenzial.
Ex: The Iron Curtain Diaries, Lebt wohl,
Genossen!
STRUCTURES OF WEB-DOCUMENTARY,
2. Concentric structure
Barth, Philipp 2013: Alles hat seine Struktur. Die Webdoku Analyse (Ausgabe vom 23.02.2013), http://webdoku.de/2013/02/23/alles-hat-seine-struktur-die-webdoku-analyse/ (Stand 28.05.2019)
zittiert nach Florent Maurin 2013, https://prezi.com/mtqrtcjkc4t2/webdocumentaires-liberte-et-engagement/ (Stand 28.05.2019)
“Die Hauptgeschichte wird linear erzählt.
Regelmäßig werden Abzweige angeboten, um
beispielsweise ein Thema zu vertiefen. Von dort
geht es immer zum Hauptstrang zurück.
+starke Dramaturgie weil nah am, linearen
Erzählen, guter Kompromiss mit Interaktivität,
jeder sieht die ganze Geschichte und damit
die Handschrift des Autors.
-die Nähe zur Linearität wirft die Frage auf:
warum dann überhaupt eine Webdoku?,
mögliche Schwierigkeiten für den Zuschauer
nach einem Abzweig wieder in die Geschichte
zu finden.
Ex: Prison Valley, Welcome to Pine Point
STRUCTURES OF WEB-DOCUMENTARY,
3. Elastic structure
Barth, Philipp 2013: Alles hat seine Struktur. Die Webdoku Analyse (Ausgabe vom 23.02.2013), http://webdoku.de/2013/02/23/alles-hat-seine-struktur-die-webdoku-analyse/ (Stand 28.05.2019)
zittiert nach Florent Maurin 2013, https://prezi.com/mtqrtcjkc4t2/webdocumentaires-liberte-et-engagement/ (Stand 28.05.2019)
“Der Zuschauer hat die Wahl zwischen mehreren
Möglichkeiten an einem gewissen Punkt der
Erzählung. Er entscheidet selbst, was er sehen
möchte bzw. wohin er gehen möchte bis zur
nächsten Wahlmöglichkeit.
+viele Wahlmöglichkeiten geben dem
Zuschauer ein Gefühl von Freiheit in seiner
Navigation.
-Frustration beim Autor, denn kaum ein
Zuschauer sieht die ganze Geschichte, viele
Wahlmöglichkeiten bedeuten für den Autoren
auch viele Sequenzen, die zu drehen sind.
Ex: Webdokus der Deutschen Welle, Voyage au
Bout du Charbon
STRUCTURES OF WEB-DOCUMENTARY,
4. Branched structure
Barth, Philipp 2013: Alles hat seine Struktur. Die Webdoku Analyse (Ausgabe vom 23.02.2013), http://webdoku.de/2013/02/23/alles-hat-seine-struktur-die-webdoku-analyse/ (Stand 28.05.2019)
zittiert nach Florent Maurin 2013, https://prezi.com/mtqrtcjkc4t2/webdocumentaires-liberte-et-engagement/ (Stand 28.05.2019)
“Sie funktioniert ähnlich wie die verästelte
Erzählstruktur wobei der Zuschauer an gewissen
Schlüsselsequenzen nicht vorbeikommt, die
gleichzeitig die Geschichte takten. Dadurch hat
die Geschichte auch etwas Lineares.
+hohe Interaktivität, die Navigationsfreiheit ist
zwar eingeschränkt durch die obligatorischen
Sequenzen, ist aber höher als bei den
klassischen linearen Erzählstrukturen, der
Zuschauer hat das Gefühl nichts zu verpassen.
-„versteckte” Linearität kann für den
Interaktivitäts-Freak frustrierend sein.
Ex: Thanatorama, Jour de Vote
STRUCTURES OF WEB-DOCUMENTARY,
5. Parallel structure
Barth, Philipp 2013: Alles hat seine Struktur. Die Webdoku Analyse (Ausgabe vom 23.02.2013), http://webdoku.de/2013/02/23/alles-hat-seine-struktur-die-webdoku-analyse/ (Stand 28.05.2019)
zittiert nach Florent Maurin 2013, https://prezi.com/mtqrtcjkc4t2/webdocumentaires-liberte-et-engagement/ (Stand 28.05.2019)
“Hier wird eine Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Die
Geschichte ist mehr in Szene gesetzt als bei der konzentrischen
Variante, erscheint wie eine multiplizierte Parallelstruktur in der sich die
einzelnen Geschichten und Pfade treffen oder zumindest berühren
können. Sie können aber auch unabhängig funktionieren.
+der Zuschauer erlebt im besten Fall einen „Rausch”, denn
unterschiedliche Geschichten laufen gleichzeitig in einer Art
„interaktivem Pulp Fiction”. Im Idealfall hat der Internaut die
Möglichkeit auch auf Inhalte vorzugreifen und sich in der
Reihenfolge fortzubewegen, die ihm gefällt.
-eher hohe Gefahr der Reizüberflutung (Informations.Tsunami). Es ist
schwierig den Internauten nicht zu verlieren, denn es ist schwer ihm
den Zusammenhang zwischen den einzelnen Geschichten immer
deutlich zu machen. Man muss dem Internauten sowohl grafisches
Feedback als auch inhaltliche Herausforderungen geben, um ihn bei
de Stange zu halten. Ausserdem ist die Konzeption der Webdoku
schwierig: wenn die Sequenzen in einer beliebigen Reihenfolge
konsumiert werden, dann dürfen bestimmte Infos nicht zu früh
auftauchen um die Spannung zu halten. Andererseits darf der
Internaut nicht auf Sequenzen zugreifen können, die er vielleicht
ohne das Vorwissen aus anderen Sequenzen nicht versteht.
Komplex.
Ex: Inside Haiti Earthquake, Gaza Sderot, Amour 2.0
STRUCTURES OF WEB-DOCUMENTARY,
6. Telling Stories in Channels
Barth, Philipp 2013: Alles hat seine Struktur. Die Webdoku Analyse (Ausgabe vom 23.02.2013), http://webdoku.de/2013/02/23/alles-hat-seine-struktur-die-webdoku-analyse/ (Stand 28.05.2019)
zittiert nach Florent Maurin 2013, https://prezi.com/mtqrtcjkc4t2/webdocumentaires-liberte-et-engagement/ (Stand 28.05.2019)
“Die Webdoku erzählt unterschiedliche kleine, in sich geschlossene
Mini-Geschichten, die mehrere Eingangs- und Ausgangspunkte haben
können. Diese Mini-Geschichten ähneln Kapitel in einem Buch oder
Akten in einem Theaterstück, sind aber durchlässig: man muss nicht
unbedingt alle lessen, keine feste Ordnung.
+die Vorteile der parallelen Erzählstruktur aber ohne linear sein zu
müssen. Denn jede Mini-Geschichte hat ihre eigenen
Wahlmöglichkeiten, und erst die Verbindung der Mini-Geschichten
kann wie paralleles Erzählen funktionieren. Paradoxerweise ist die
Gefahr der Überforderung, des „Informations-Tsunamis”, relativ
niedrig. Der Internaut ist nie verloren, er ist immer innerhalb deiner
mini-Geschichte mit überschaubaren Ausmaßen und muss nicht
immer die komplexe, große Geschichte im Blick haben.
-Die Position des Autors bleibt vage, die des Internauten auch. Er
kann am Ende der Geschichte ankommen, ohne alles gesehen zu
haben. Er hat dann zwei Möglichkeiten: entweder er lässt bewusst
Inhalte links liegen (die Mini-Geschichten müssen dann aber sehr gut
durchdacht sein, um sie „ignorieren” zu können) oder er will alles
sehen und muss eventuell Inhalte nochmal schauen, die er bereits
kennt.
Ex: Soul Patron, Facade
STRUCTURES OF WEB-DOCUMENTARY,
7. Semantic structure
Barth, Philipp 2013: Alles hat seine Struktur. Die Webdoku Analyse (Ausgabe vom 23.02.2013), http://webdoku.de/2013/02/23/alles-hat-seine-struktur-die-webdoku-analyse/ (Stand 28.05.2019)
zittiert nach Florent Maurin 2013, https://prezi.com/mtqrtcjkc4t2/webdocumentaires-liberte-et-engagement/ (Stand 28.05.2019)
While the journalism, cultural and film community are keep trying to
make this new storytelling form to be known to reach the young
generation, it is yet still moving in a niche market. Mostly because the
cost of making and the hardship of distributing it. But in a
Documentaryfilm’s community, this form and the other kind of digital
interactive storytelling’s forms have been quite well accepted. In many
of renowned Documentary film festivals worldwide this new
Storytelling’s Media is well represented.
Despite my scepticism of this new way of storytelling, if it would change
the way of how we primal ‘read’ story, i think its a very exciting concept
to be followed for. Even though this form might not yet fully developed
today, but through all the new upcoming interfaces and developed
programmes, it will surely enrich the world of storytelling someday.
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