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10 JAHRE LIGHT SYMPOSIUM WISMAR (LSW) 2008 – 2018

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Abstract

Die Zukunft von Licht und Beleuchtung stand im Mittelpunkt des international ausgerichteten Light Symposiums Wismar (LSW), das vom 4. bis 8. November 2008 im Rahmen des Festjahres zum hundertjährigen Bestehen der Hochschule Wismar an der Fakultät Gestaltung stattfand. Ein weitaus wichtigerer Grund war der Wunsch, das Thema Licht und Gesundheit ganzheitlich zu thematisieren. Licht, Raum und Ästhetik sollten in Kongruenz zum salutogentischen* Kontext von Gebäuden gesehen werden. Die bereits langjährige Partnerschaft der HSW (Hochschule Wismar) zur KTH Stockholm (Königliche Technische Hochschule) war Basis einer fruchtbaren, zusätzlichen Partnerschaft auf der Ebene der wissenschaftlichen Kooperation durch das Light Symposium. Von 2008 an sollte es alle 4 Jahre in Wismar, bzw. alternierend in Stockholm stattfinden. Somit ergab sich alle 2 Jahre ein aktueller, wissenschaftlicher Gedankenaustausch zum Thema »Licht, Gesundheit und Architekturbeleuchtung«. Zehn Jahre später wird in Stockholm das nächste Light Symposium (5.-7. Dezember 2018) ausgerichtet.
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Abb.: Modehaus am Post-
platz, Foto: dula
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INSERENTENVERZEICHNIS
LICHT 1 I 2019 ERSCHEINT AM 25. FEBRUAR 2019
THEMENSCHWERPUNKT: LICHT FÜR VERKAUF UND
PRÄSENTATION
Früher waren Lebensmittel-
geschäfte, Supermärkte und
viele Verkaufsräume pragmatisch,
konventionell und meist zu dunkel
beleuchtet. Das hat sich spätes-
tens seit der LED-Technik und
mithilfe innovativer Lichtsteuerung
geändert. Bei der Präsentation der
Waren kommt es auf beste Farbwiedergabe, hohe Lichtqualität
und ein individuelles Kundenerlebnis an. In der ersten Ausga-
be im neuen Jahr LICHT 1 I 2019 finden Sie Projektberichte
und Fachbeiträge rund um das Thema Licht in Verkauf und
Präsentation.
LICHT 9 | 201892
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EINER DER AUSGANGSPUNKTE FÜR DAS LSW 2008
WAR DER 100. GEBURTSTAG DER HOCHSCHULE WISMAR
(HSW). 10 JAHRE SPÄTER, VOM 5.-7. DEZEMBER 2018,
WIRD IN STOCKHOLM DAS NÄCHSTE LIGHT SYMPOSIUM
AUSGERICHTET.
Abb.: LSW 2008 – der 100.Geburtstag der Hochschule Wismar war einer der
Ausgangspunkte. Das Thema Licht & Gesundheit ganzheitlich zu thematisieren, war
erklärte Absicht.
Abb. links oben: Eröffnungsrede beim LSW 2016 durch Prof. Michael F. Rohde.
Abb. rechts oben: Keynote-Speaker Mark Major von Speirs & Major, London
(UK) eröffnete das LSW 2016 am 1. Tag mit seinem Vortrag: »The qualities of the
night – why we need light after dark«.
Abb. unten: Podiumsdiskussion beim LSW 2016: Arfon Davis, Arup Lighting;
Prof. Dr. Stephan Völker, TU Berlin; Mark Major, Speirs & Major; Malcom Innes,
Napier University School of Arts and Creative Industries; Aicha Diakite, TU Berlin;
Dwayne Waggoner, XAL; Monica Vega, UNAM (von links nach rechts).
Die Zukunft von Licht und Beleuchtung stand im Mittelpunkt des
international ausgerichteten Light Symposiums Wismar (LSW), das
vom 4. bis 8. November 2008 im Rahmen des Festjahres zum hundert-
jährigen Bestehen der Hochschule Wismar an der Fakultät Gestaltung
stattfand. Ein weitaus wichtigerer Grund war der Wunsch, das Thema
Licht und Gesundheit ganzheitlich zu thematisieren. Licht, Raum und
Ästhetik sollten in Kongruenz zum salutogentischen* Kontext von
Gebäuden gesehen werden.
Die bereits langjährige Partnerschaft der HSW (Hochschule Wismar)
zur KTH Stockholm (Königliche Technische Hochschule) war Basis einer
fruchtbaren, zusätzlichen Partnerschaft auf der Ebene der wissen-
schaftlichen Kooperation durch das Light Symposium. Von 2008 an
sollte es alle 4 Jahre in Wismar, bzw. alternierend in Stockholm statt-
finden. Somit ergab sich alle 2 Jahre ein aktueller, wissenschaftlicher
Gedankenaustausch zum Thema »Licht, Gesundheit und Architektur-
beleuchtung«. Zehn Jahre später wird in Stockholm das nächste Light
Symposium (5.-7. Dezember 2018) ausgerichtet.
10 JAHRE LIGHT SYMPOSIUM WISMAR (LSW)
2008 – 2018
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DECLARATION OF WISMAR 2008
Die Ergebnisse der LSW 2008 wurden als »Declaration von
Wismar« von den Teilnehmern der Veranstaltung abschließend als
Botschaft verkündet:
»Die ganzheitliche Planung der Architekturbeleuchtung ist die
Kunst, mit Licht Leben zu formen.
Licht vermag weitaus mehr als allein dem Sehvorgang zu dienen;
es geht weit über die Grenzen des rein Gestalterischen hinaus, es
erzeugt mehr als nur Emotionen, indem es dem Raum Atmos-
phäre verleiht.
Licht unterstützt die menschliche Gesundheit, es heilt Wunden
und Krankheiten!
Licht und Gesundheit – ein neuer Ansatz, die Lebensqualität zu
verbessern!
Die Hochschule Wismar ist heute in der Lage und auch dazu be-
reit, eine Vorreiterrolle in diesem innovativen Feld zu übernehmen
und Gesundheit und Wohlbefinden im 21. Jahrhundert zu fördern!
Im Zeitalter des Photons wird Licht Antriebskraft für Wachstum
und Innovation und eine der tragenden Säulen der Gesund-
heitswirtschaft sein.
Im Sinne der Hanseatischen Tradition stellt sich die Aufgabe, die
Idee von Frieden und Gesundheit neu zu definieren und in die
Welt zu tragen.«
Weitere Informationen:
http://lightsymposium.de/2016/?s=sponsors
http://lightsymposium.de/2016/?s=partners
Die Vorträge der LSW 2012 und 2016 können vollumfänglich auf der
Website www.lightsymposium.de gehört und gesehen werden.
Autoren: Prof. Michael F. Rohde und Asst. Prof. Dr. Korolina Zielinska-
Dabkowska
Fotos: Kerstin Baldauf, Gregor Hundt
Der Programmschwerpunkt der Symposien in Wismar 2008, 2012 und
2016, sowie 2010 und 2014 in Stockholm, lag bei der Fragestellung, ob
und wie das Wissen und die Erfahrungen aus den Anwendungen von
Licht und Farbe im Hinblick auf Gesundheit und Wohlbefinden auch bei
einer ganzheitlichen Planung von Architekturbeleuchtung angewendet
werden kann. Die Symposien gestalteten sich zu einem interdiszip-
linären Forum für die verschiedenen Berufe. Namhafte Lichtplaner,
Mediziner, Biologen, Farbpsychologen und Ergonomen aus dem In- und
Ausland haben ihre Erfahrungen in Vorträgen und Workshops präsen-
tiert und gemeinsam mit den zahlreichen Teilnehmern ein lebhaftes
Diskussionsforum für eine menschengerechte Zukunft von Licht und
Beleuchtung geschaffen. Um den jungen Lighting Designern auch eine
Stimme zu geben, war beim LSW 2008 die »Vox Juventa« integraler Teil
des Symposiums. Seit 2016 heißt dies »LSPC: Light Symposium Paper
Competition«. Dabei werden nach dem Call for Papers vier Talente
(max. 35 Jahre alt) aus dem Bereich der Lichtplanung eingeladen, ihren
Vortrag zu halten. Gewinnerinnen in 2016 waren Catherine Perez Vega
mit dem Thema: »The Environmental Influence of Lighting Design on
Flora and Fauna« und Monica Vega mit dem Thema: »Image of the
City and Light Pollution«. Ein besonderer Dank an dieser Stelle gilt den
zahlreichen Sponsoren aus der Leuchtenindustrie, den Partner Events
und Medienpartnern sowie den Partner Associations/Institutionen und
Partner Universitäten. Der Termin für das LSW 2020 in Wismar steht
auch schon fest: 14.-16.Oktober 2020. Bei allen Veranstaltungen geht
es immer um Licht und Gesundheit, wenngleich es jedes Mal einen
genaueren Fokus gibt. Für das kommende Treffen in Wismar lautet der
Untertitel: »THE FUTURE OF DAYLIGHT AND ARTIFICIAL LIGHTING IN
HEALTHY BUILT ENVIRONMENTS«. Damit sollen verstärkt auch Aspek-
te der Außenraumbeleuchtung berücksichtigt werden. n
*Salutogenese
lateinisch salus ‚Gesundheit‘, ‚Wohlbefinden‘ und -genese, also etwa »Gesund-
heitsentstehung«, bezeichnet einerseits eine Fragestellung und Sichtweise für
die Medizin und andererseits ein Rahmenkonzept, das sich auf Faktoren und
dynamische Wechselwirkungen bezieht, die zur Entstehung und Erhaltung von
Gesundheit führen. Der israelisch-amerikanische Medizinsoziologe Aaron Anto-
novsky (1923–1994) prägte den Ausdruck in den 1980er Jahren als komplemen-
tären Begriff zu Pathogenese. Nach dem Salutogenese-Modell ist Gesundheit
nicht als Zustand, sondern als Prozess zu verstehen. Risiko- und Schutzfaktoren
stehen hierbei in einem Wechselwirkungsprozess. (Quelle: in Anlehnung an
Wikipedia)
Abb.: Referenten, Gäste und das wissenschaftliche Komitee LSW 2016**. Von
links: Prof. Dr. med. Richard Funk, Dr. Ahmet Cakir**, Prof. Susanne Bren-
ninkmeijer, Prof. Michael F. Rohde**, Dr. Sergei Gepshtein, Malcom Innes,
Orlando Marques, Dr. Magda Havas, Dr. Alexander Wunsch**, Prof. Dr. Heinrich
Kramer**, Asst. Prof. Dr. Karolina Zielinska-Dabkowska**, Joachim Ritter, Prof.
Dr. Charlotte Remé; ebenfalls im Komitee, aber nicht im Bild: Gisela Cakir** und
Catherine Perez Vega.
THE FUTURE OF DAY L I G H T
AND ARTIFICIAL LIGHTING
IN HEALTHY
BUILT ENVIRONMENTS
OCTOBER 14 16
LIGHTSYMPOSIUM
WISMAR 2020
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