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Abstract

de Polymerbeton stellt, analog zum klassischen zementgebundenen Beton, ein heterogenes Gemisch aus Zuschlag und Bindemittel dar. Eine Substitution des Zements durch Epoxidharz hat tiefgreifende Auswirkungen auf die mechanischen und chemischen Eigenschaften sowie auf Herstellungsprozesse. Aufgrund seiner hohen Druck‐ und Zugfestigkeit, guten chemischen Beständigkeit, seines guten Haftverbunds auf unterschiedlichsten Werkstoffen und seiner kurzen Erhärtungszeit wird Polymerbeton bisher vorwiegend für Reparaturen von Normalbetonen und bei aggressiven Umweltbedingungen eingesetzt. Notwendige bauaufsichtliche Zulassungen beschränken sich meist auf Druckbeanspruchungen im Polymerbeton oder exakte Bauteilspezifikationen. Die hier vorgestellte Forschung beschäftigt sich mit dem Einsatz von GFK‐bewehrtem Polymerbeton zur Herstellung kaltgegossener lösbarer Verbindungsdetails in stabförmigen Tragwerken aus schlanken Holz‐ oder faserverstärkten Kunststoff‐Querschnitten. In diesem Beitrag werden zunächst neue Forschungsergebnisse zu unterschiedlichen mechanischen Eigenschaften von bewehrtem und unbewehrtem epoxidharzbasiertem Polymerfeinbeton vorgestellt. Basierend auf Druckversuchen an Prismen werden die Eigenschaften unterschiedlicher epoxidharzbasierter Polymerbetone in Abhängigkeit von den Komponenten Zuschlag, Bindemittel und Luftporengehalt dargestellt. Im Anschluss werden die mechanischen Eigenschaften unter Zug und Biegung präsentiert. Darüber hinaus wird ein Materialmodell zur Bestimmung des Elastizitätsmoduls von Polymerbetonen basierend auf der Zusammensetzung des Polymerbetons vorgestellt. Abstract en New results for epoxy resin based polymer fine concrete with and without GFRP reinforcement Similar to cement‐bound concrete, polymer concrete is a heterogeneous mixture of aggregate and matrix. A substitution of the cement by epoxy has major effects to the mechanical and chemical properties as well as the manufacturing process. Based on its high load capacity under compression and tensile, good chemical resistance, good bond with many materials and short curing time, polymer concrete is used mainly for cement concrete repair and in highly aggressive environment. Technical approvals for polymer concrete are usually limited to compression stresses or limited structural specifications. The ongoing research aim to a cold‐cast detachable connection in rod constructions made of slender timber or GFRP sections. This paper presents properties of unreinforced and reinforced polymer fine concrete based on epoxy. Based on several tests, the properties of different polymer fine concrete and the qualitative influence of the main components aggregate, matrix and air pores are shown. The mechanical properties under bending are presented in the second part. Furthermore, a material model for determining the modulus of elasticity of polymer concrete based on the composition of the polymer concrete is presented.

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Polymerbeton gleicht in seiner Zusammensetzung herkömmlichem Zementbeton. Jedoch wird der üblicherweise als Bindemittel verwendete Zementleim durch ein polymeres Reaktionsharz substituiert. Verglichen mit Zementbeton zeichnet sich Polymerbeton durch seine hohen Festigkeiten, eine gute chemische Beständigkeit sowie durch seine kurze Erhärtungszeit aus. Aufgrund seiner hervorragenden Adhäsionseigenschaften lässt sich Polymerbeton mit unterschiedlichsten Materialien verbinden, weshalb er vorrangig Anwendung in der Reparatur von Holz- und Betonbauteilen findet. In einem aktuellen Forschungsprojekt wird zudem der Einsatz von Polymerbeton in lösbaren Verzahnungsverbindungen erforscht. Seine hohen Festigkeiten machen Polymerbeton zu einem optimalen Baustoff für Lasteinleitungsbereiche, in denen hohe Druckkräfte teilflächig in ein Betonbauteil eingeleitet werden. Insbesondere die hohe Zugfestigkeit, welche die des herkömmlichen Zementbetons um das Fünffache überschreiten kann, könnte den Einsatz von zusätzlicher Bewehrung obsolet machen. Weil für das Tragverhalten von Polymerbeton unter Teilflächenbelastung bislang kaum Forschungsergebnisse vorliegen, werden in diesem Beitrag neue Druckversuche an Polymerbetonprismen vorgestellt, bei denen die Last über unterschiedlich große Stahlstempel teilflächig in den Querschnitt eingeleitet wurde. Darauf aufbauend wird ein Berechnungsansatz vorgeschlagen, der eine zuverlässige Berechnung der maximal aufnehmbaren Teilflächenspannung von Polymerbeton ermöglicht.
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The paper deals with the strength characteristics of a grouted connection proposed for the shear transfer between steel elements or steel-to-concrete connections. The connection has been designed and tested at TU Berlin (Technische Universität Berlin) in the chair of Hybrid and Composite structures (Verbundstrukturen). Three types of grout have been used. The commercial names of the grout are BETEC180, COMPONO, and Sikadur-42; BETEC180 belongs to the family of high-performance cementitious grout, whereas COMPONO and Sikadur-42 relate to polymer concrete. The three brands are chosen as an example represents the behavior of such connection using cementitious grout and polymer concrete. Though the compressive strengths of all grouts are close, there are substantial differences in the tensile and shear capacity between the cementitious grout and the polymer concrete grout. To investigate the performance of the connection under shear, three tests for each material are conducted. The average load capacities of the three types of grout (BETEC, COMPONO, and Sikadur-42) are: 67,7 kN, 117,3 kN, and 124,5 kN, respectively. Furthermore, the connection with cementitious grout showed the most brittle performance, and Sikadur-42 connection presents the best behavior in terms of ductility and load capacity. However, the failure mode is comparable in all connections. Three-dimensional nonlinear Finite Element Models (FEM’s), for the three different connections, have been carried out using ANSYS software. The FEMs are in good agreement with the observations in the experiments. The models are useful in explaining the stress development and crack pattern within the grout and the failure mode of the connection.
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de Polymerbeton ist ein hochleistungsfähiges Material, welches im Bau‐ und Maschinenbauwesen bereits eine vielfältige Anwendung erfährt. Im Bauwesen kann das Potenzial des Materials allerdings bislang nicht gänzlich genutzt werden. Ursache ist neben fehlenden normativen Grundlagen für das Material und dessen Bemessung auch eine fehlende Klassifizierung des Materials nach den relevanten bautechnischen Normen. Gerade im Anwendungsbereich tragender Bauteile, wie z. B. hochbeanspruchter Knoten‐ und Anschlussgeometrien von Stabtragwerken und Ingenieurkonstruktionen, liegt jedoch das Potenzial des Polymerbetons mit seiner hohen Druck‐ und Biegezugfestigkeit. Um die Anwendungsmöglichkeiten im Bauwesen entsprechend zu erweitern, werden maßgebende Materialparameter eines handelsüblichen Polymerbetons, wie die Druck‐, Biegezug‐, Zugfestigkeit, der E‐Modul sowie die Verbundfestigkeit zum gerippten Betonstahl, nach bautechnischen Normen geprüft und charakteristische Materialkennwerte abgeleitet. Die Untersuchungen variieren nach Probekörpergeometrien, Betonalter und Temperatur. Die Einordnung und Klassifizierung der Materialeigenschaften erfolgt im Vergleich mit normal‐, hoch‐ und ultrahochfesten Betonen. Abstract en Experimental investigations on the material behaviour of polymer concrete – Application and potential of polymer concrete in construction Polymer concrete is a high‐performance material that already has a wide range of applications in structural and mechanical engineering. However, in structural engineering the potential of the material cannot be fully exploited due to a lack of standardization of the material and the design, as well as an insufficient classification of the material behaviour according to the relevant civil engineering standards. On the other hand, the potential of polymer concrete with its high compressive and tensile strength is particularly in the application area of load‐bearing components, such as highly stressed node and connection geometries of truss and engineering structures. In order to expand the application possibilities in the construction industry, the relevant material parameters of a commercially available polymer concrete, such as compressive strength, bending strength, tensile strength, modulus of elasticity and bond strength to reinforcing steel, are tested according to civil engineering standards. Characteristic values of material properties are derived. The tests vary in specimen geometries, concrete age and temperature. To classify the results, a comparison was made with normal‐strength, high‐strength and ultra‐high‐performance concrete.
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de Entscheidend für die Tragfähigkeit, Wirtschaftlichkeit und die Gestaltung von schlanken Konstruktionen aus Holz‐ oder Faserverbundkunststoffen (FVK) sind i. d. R. die Verbindungen. In diesem Beitrag wird ein neuartiges Verbindungskonzept für Stabwerkskonstruktionen aus Holz‐ oder FVK vorgestellt. Eine wichtige Eigenschaft dabei ist eine reversible Montagemöglichkeit. Ein weiterer Vorteil ist die Weiterleitung hoher Beanspruchungen ohne Querschnittsvergrößerungen. Das Konzept basiert auf einer formschlüssigen Kraftübertragung durch Verzahnung in Kombination mit GFK‐bewehrtem Polymerbeton. Der Werkstoff ermöglicht aufgrund seiner exzellenten Verbundeigenschaften mit Holz und FVK, seiner Tragfähigkeit sowie seiner freien Formbarkeit die Entwicklung einer vollständig neuartigen Verbindungstechnologie. Am Beispiel eines biegesteifen Längsstoßes werden die Potenziale und Herausforderungen der neuen Bauweise in Hinblick auf Detailentwicklung und Analyse aufgezeigt und diskutiert. Für den neuartigen, kaltvergossenen Verbindungsknoten erfolgten umfangreiche numerische und experimentelle Traglastuntersuchungen, die hier vorgestellt werden. Ebenfalls dargestellt werden Ansätze einer computergestützten Geometriegenerierung und Fertigung des Knotens (Rapid Prototyping) sowie weitere Entwicklungsstrategien für das Gesamtkonzept. Abstract en New connection design with reinforced polymer concrete for FRP and timber Decisive for the load bearing capacity, economic efficiency and the design of slender timber constructions or fiber‐reinforced plastics (FRP) are usually the joints. This paper presents a novel connection concept for timber framework constructions. An important feature is a reversible assembly option. Another advantage is the transmission of high stresses without cross‐sectional enlargements. The concept is based on a force transmission through interlocking of toothes in combination with GRP reinforced polymer concrete. Due to its excellent bonding properties with wood and FRP, its load capacity and its free formability, the material enables the development of a completely new joining technology. Using the example of a rigid longitudinal joint, the potentials and challenges of the new construction method with regard to detail development and analysis are demonstrated and discussed. For the novel, cold‐cast connection node extensive numerical and experimental load tests will be presented. Also presented are approaches of a computer‐aided geometry generation and production of the node (rapid prototyping) as well as further development strategy for the overall concept.
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Stab- und plattenförmige Holzbauelemente werden in Anschlüssen durch stiftförmige Verbindungsmittel, meist in Kombination mit Stahlblechen oder individuell gefertigten Stahlformteilen, miteinander verbunden. Die zunehmend anspruchsvolle Formensprache der Architektur aus digitalen Entwurfsprozessen (Parametric Design) sowie neue Herausforderungen des Holzbaus (mehrgeschossige Bauweise, große Spannweiten) erfordern dabei neue Fügetechniken, welche die bekannten Nachteile konventioneller Holzverbindungen beseitigen. Als Lösungsansatz wird in der vorgestellten Arbeit auf die Vergusstechnologie analog zum Stahlbetonbau zurückgegriffen, wo Bauteile mittels einer Kombination aus Anschlussbewehrung und nachträglich eingebrachtem Vergussmaterial kraft- und formschlüssig miteinander verbunden werden. Für die hier vorgestellten Vergussknotenlösungen im Ingenieurholzbau werden Anschlüsse zunächst mit bauaufsichtlich zugelassenen Klebstoffen oder Schrauben werkseitig hergestellt. Auf der Baustelle werden diese dann mechanisch durch Stäbe, Schlaufen oder Stanzformteile gekoppelt und nachträglich vergossen. Dabei kommt ein Polymerbeton als Vergussmaterial zum Einsatz, der eine hohe Druckfestigkeit sowie einen hohen Adhäsionsverbund sowohl zum Holz als auch zum Stahl aufweist. Forschungsziel war die Entwicklung von druck-, zug- und biegebeanspruchten Verbindungen, welche auch bei komplexen Geometrien einen wesentlich vereinfachten Montage- und Bauablauf ermöglichen. Erste Forschungsergebnisse und mögliche Praxisanwendungen werden nachfolgend vorgestellt.
Conference Paper
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This paper presents recent experimental and numerical investigations on timber-composite joints in truss structures with dowel-type fasteners embedded in high-performance ceramic fillers. Embedding effects have been taken into account to investigate the advanced composite action around the timber interface for design subjected to axial loading. To control block failures and ensure the maximum withdrawal resistance is achieved, different embedding materials have been used and brittle-type failure modes around the embedded fastener have been taken into account.
Thesis
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The development of timber-concrete composite structures has shown that hybrid composite systems are a very efficient solution to increase the loadcarrying capacity and overall performance of timber structures. The weakness of these systems is clearly marked by the stiffness of the bond line, the natural limitations of the timber and defects in wood. An innovative solution of these problems has been found in a new-type composite beam for structural rehabilitation and upgrading, combining polymer concrete in the compression zone, fiber reinforced plastics in the tension zone and timber in between. Here, the epoxy PC can be combined with timber floors for upgrading without removing the suspended ceiling and the use of FRP as a strengthening material can be applied without necessitating the removal of the overhanging part of the structure. Therefore, this technique is very promising in many cases of reinforcement of timber floors and historical structural wooden parts. The used materials show different mechanical and physical behavior due to the huge difference of stiffness and mechanical properties. All composite partners have been revised according the material formulation, structural performance of the composites, fracture and delamination behavior. Appropriate mechanical models for the numerical simulation on the basis of a finite element approach have been developed, whereas the comparison between numerical simulation and testing show a close agreement. The results of the experiments have highlighted the limitations of the composite structure as well as the advantages of the various combinations and present numerous interesting aspects. The properties of the glue lines can be described as a rigid continuous joint. This includes the good adhesive penetration into the wood surface and the high cohesive strength of the glue line in terms of further design and calculations. The test results show an increase of the load-carrying capacity up to 185% for short-term loading, depending of the ratio between polymer concrete and timber. For long-term performance the creep influence has been calculated with a rheological model to 1.8 - 2.5-times of the deflections compared to the unreinforced beams, depending also on the configuration. Here, the stiffness advantage of the short-term performance will be reduced, but leads in optimistic results for the use of this composite beam in practice. The numerical simulation results of the hybrid composite beam of polymer concrete, fiber reinforced plastics and timber have highlighted the advantage of additional stiffness in form of epoxy concrete on top. The contribution of the FRP to the overall performance is significant lower for LSD, but increases for higher loads. Regarding economical and practical aspects, the presented composite system describe a good alternative to conventional solutions for structural upgrading in reconstruction.
Book
Das Buch führt gründlich und umfassend in das Gebiet des Konstruierens mit Faserverbundwerkstoffen ein. Er behandelt die Werkstoffkunde, die Elastostatik und die Festigkeitslehre dieser Werkstoffklasse ebenso wie Entwurfsmethoden und Verbindungstechniken. Im Vordergrund stehen die mechanisch-mathematischen Verfahren zur Dimensionierung und Gestaltung hoch belastbarer Laminate. Die Herleitung grundlegender Zusammenhänge sowie eine Vielzahl detaillierter Abbildungen unterstützen die praktische Anwendbarkeit. Die zweite Auflage wurde um Regeln zur leichtbaugerechten Gestaltung von Faserverbundstrukturen ergänzt. Ein neues Kapitel zeigt besondere konstruktive Möglichkeiten auf, die sich nur mit Faser-Kunststoff-Verbunden realisieren lassen. Das Buch ist geschrieben für Ingenieure aus den Bereichen Luft- und Raumfahrttechnik, Automobilbau und Kunststofftechnik, ebenso für Studierende an Universitäten und Fachhochschulen, die sich mit dem konstruktiven Leichtbau beschäftigen.
Book
Kunststoffe sind Materialien, deren wesentliche Bestandteile aus solchen makromolekularen organischen Verbindungen bestehen, die synthetisch oder durch Abwandeln von Naturprodukten entstehen. Kunststoffe sind also prinzipiell organische Polymere. [Römpp Chemie Lexikon] Neben traditionellen und bewährten Baustoffen wie Holz, Stahl, Beton und Mörtel sind Kunststoffe eine sehr junge, aber extrem vielschichtige Baustoffgruppe mit vielfältigen, positiven und oft außergewöhnlichen Eigenschaften. Leider werden sie vielfach mit großer Skepsis betrachtet, die eigentlich nur der Unsicherheit im Umgang mit Kunststoffen geschuldet ist. Dieses Buch soll dazu beitragen, diese Zurückhaltung zu überwinden. Der Bogen spannt sich von den verschiedenen Arten der Polymere und ihren Bildungsreaktionen, Strukturen und grundsätzlichen chemischen und physikalischen Eigenschaften, bis hin zu detaillierten Betrachtungen der Anwendung der Kunststoffe für Werkstoffe im Bautenschutz sowie in der Betoninstandsetzung. Ausführlich wird auf die baupraktischen Belange eingegangen, wie Planung, geeignete Auswahl der Kunststoff-Werkstoffe unter den Kriterien ihrer Anwendung, sowie Details der Ausführung. Ein weiterer wichtiger Aspekt, der immer wieder betrachtet wird, ist das Vermeiden von Bauschäden. Das Buch richtet sich an Studierende, sowie die auf dem Gebiet des Bauwesens in Forschung und Lehre und die in der Praxis Tätigen.
Article
de Mit dem zunehmenden Einsatz von Holz für Ingenieurbauwerke steigen die Ansprüche an eine montagefreundliche und materialgerechte Ausbildung effektiver Anschlüsse mit hoher Tragfähigkeit auch unter mehrachsig interagierenden Beanspruchungen. Dieser Beitrag stellt baustellengerechte Varianten für Zug‐, Druck‐ sowie Biegeanschlüsse im Holzbau auf der Basis polymergebundener Vergussmassen vor. Hierbei werden typisierte frei geformte Einbauteile, z. B. aus Stahl mit metrischem Gewinde als Muffen‐ oder Gewindeanschluss, bereits vom Hersteller mittels „Vergusskleben“ in nahezu beliebig geformten, auch größer dimensionierten Ausnehmungen im Holzbauteil verankert. Damit ermöglichen derartige Vergusslösungen dem Holzbau nicht nur einen optimalen Kraftschluss, sondern auch das effiziente direkte Zusammenspiel mit typisierten Anschlüssen anderer Bauweisen, wie sie z. B. im Stahl‐ oder Stahlbetonbau üblich sind. In diesem Kontext können daher die als Stütze oder Biegeträger optimierten Holzbauteile effektiver als bisher eingesetzt werden. Darüber hinaus eignet sich der Polymerverguss hervorragend für die Ein‐ sowie Durchleitung lokaler hoher Druckbeanspruchungen quer zur Holzfaserrichtung. Der vorliegende Artikel zeigt zudem, dass mittels geeigneter numerischer 3‐D‐FE‐Modelle der vorhandene komplexe Beanspruchungszustand dieser Vergussanschlüsse zuverlässig beurteilt werden kann. Abstract en Joints in timber engineering with cast‐in connectors The increasing usage of timber in structures has led to higher requirements for load‐bearing capacities and usability for constructions – including high performance joints. This paper presents solutions for connecting details in timber constructions to carry tension, compression and bending loads, which are appropriate for the anisotropic material timber. A polymer compound grout allows cast‐in connectors made of standardized or customized steel members. The polymer grout enables a rigid connection between the connector and the timber. Such joints are convenient for assembling structural elements of timber or with constructions made of steel or concrete – fast and simple. The polymer grout can also be used to distribute a high compression load through a timber element perpendicular to the grain, as it appears in multiple storey buildings at crossing points. Further information about the special numerical models (3D FEM) are provided to determine the polymer grout and the very special material timber.
Article
Die nachfolgenden Darlegungen zeigen die Ergebnisse der baustofflichen und statisch-konstruktiven Untersuchungen zur Entwicklung von neuartigen Plattenelementen aus Polymerbeton. Hierbei handelt es sich um eine Gemeinschaftsarbeit des Fachbereiches Bauingenieurwesen der Universität Rostock und dem Mineralgußzentrum Neubukow. Das Ziel der baustofflichen Betrachtungen bestand in der kennwertorientierten Analyse des Werkstoffes Polymerbeton. Dazu gehörte die Optimierung der Mischung aus einem polymeren Bindemittel mit einem mineralischen Zuschlag sowie die Ermittlung mechanischer temperaturabhängiger Festbetonkenngrößen. Im Rahmen der statisch-konstruktiven Untersuchungen wurde das Tragverhalten von Plattenstreifen unter Kurzzeit- und Dauerlast untersucht. Die so gewonnenen Ergebnisse bildeten die Grundlage zur Erarbeitung eines Nachweiskonzeptes. Das Ergebnis ist eine 3,5 cm dicke dauerbeständige, oberflächenfertige sowie vermarktungsfähige Balkonbodenplatte.
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Polymer concrete is a composite material formed by polymerizing a monomer and aggregate mixture. The polymerized monomer acts as the aggregates binder. In this research work, the polymer is epoxy resin and the aggregate is a silica sand as used in the foundry industry. Initiators and promoters are added to the resin prior to its mixing with the inorganic aggregates to initiate the curing reaction. Fracture behavior of chopped carbon and glass fibers reinforced epoxy polymer concrete was investigated in this study using the two parameter model, according to RILEM recommendations. This is a direct method to calculate two size independent fracture parameters, i.e., the critical stress intensity factor, KIC, and the crack tip opening displacement (CTOD). Beams with central notch, under three point bending using attached clip gauge to measure the CTOD were tested. The chopped carbon and glass fibers used were 6 mm long. The glass fibers were also pre-treated with Silane to improve the adhesion between fibers and resin and fracture properties. In general, addition of fibers increases flexural strength and fracture properties. The fracture toughness of carbon fiber reinforced polymer concrete can increase up to 29% while glass fiber polymer concrete can increase up to 13% when comparing with epoxy non reinforced polymer concrete. The object of this research work is to evaluate the influence of fibers in the mechanical and fracture properties of polymer concrete.
Kunstharzmörtel und Kunststoffbetone unter Kurzzeit‐ und Dauerstandbelastung
  • Rehm G.
Betone mit Kunststoffen und andere Instandsetzungsbaustoffe
  • H Schorn
Schorn, H. (1991) Betone mit Kunststoffen und andere Instandsetzungsbaustoffe. Berlin: Ernst & Sohn.
Materialeigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten von Polymer-Beton. VDI-Berichte Nr
  • E Groche
Groche, E. (1980) Materialeigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten von Polymer-Beton. VDI-Berichte Nr. 384. Düsseldorf: VDI Verlag GmbH.
Polyesterharzbeton für die Sanierung von tragenden Holzkonstruktionen
  • Erler K.
  • Ehrenstein G.
Zulassung Z-10.7.2-41 Bauart zur Sanierung schadhafter Holzbauteile
  • Gmbh Büse Bauwerksanierung
Zulassung Z-10.7-282 Bauart zur Verstärkung von Holzbauteilen durch Reaktionsharzbeton
  • Bennert Gmbh
Proceedings of the World Conference on Timber Engineering (WCTE 2016)
  • W. Hädicke
  • K. Rautenstrauch
Polymer Werkstoffe. 3. Aufl
  • G Ehrenstein
Ehrenstein, G. (2011) Polymer Werkstoffe. 3. Aufl. München: Carl Hanser Verlag.
Polyesterharzbeton für die Sanierung von tragenden Holzkonstruktionen in: Bauzeitung 44
  • K Erler
Erler, K. (1990) Polyesterharzbeton für die Sanierung von tragenden Holzkonstruktionen in: Bauzeitung 44, S. 81-83, S. 171-174.
Kunstharzmörtel und Kunststoffbetone unter Kurzzeit-und Dauerstandbelastung. Deutscher Ausschuss für Stahlbeton Heft 309
  • G Rehm
  • L Franke
  • K Zeus
Rehm, G.; Franke, L.; Zeus, K. (1980) Kunstharzmörtel und Kunststoffbetone unter Kurzzeit-und Dauerstandbelastung. Deutscher Ausschuss für Stahlbeton Heft 309, S. 3-43.
Tragwerke aus Polymerbeton in: Bautechnik 79
  • U Diederichs
  • G Haroske
  • W Krüger
  • O Mertzsch
Diederichs, U.; Haroske, G.; Krüger, W.; Mertzsch, O. (2013) Tragwerke aus Polymerbeton in: Bautechnik 79, H. 5, S. 306-315.
Gengnagel: Neue Ergebnisse zu epoxidharzbasiertem Polymerfeinbeton mit und ohne GFK-Bewehrung Autoren Dipl
  • St
  • R Arendt
  • M Magna
  • V Schmeck
  • Ch Schmid
St. Arendt, R. La Magna, M. Schmeck, V. Schmid, Ch. Gengnagel: Neue Ergebnisse zu epoxidharzbasiertem Polymerfeinbeton mit und ohne GFK-Bewehrung Autoren Dipl.-Ing. Stephan Arendt Technische Universität Berlin Institut für Bauingenieurwesen FG Verbundstrukturen Gustav-Meyer-Allee 25 13355 Berlin stephan.arendt@tu-berlin.de
Riccardo La Magna struc.ture GmbH Lindenspürstraße 32 70176 Stuttgart info@str-ucture
  • Dr
  • Ing
Dr.-Ing. Riccardo La Magna struc.ture GmbH Lindenspürstraße 32 70176 Stuttgart info@str-ucture.com
Zulassung Z-10.7-282, Bauart zur Verstärkung von Holzbauteilen durch Reaktionsharzbeton. DIBt Berlin, 17
  • Bennert Gmbh
Bennert GmbH (2014) Zulassung Z-10.7-282, Bauart zur Verstärkung von Holzbauteilen durch Reaktionsharzbeton. DIBt Berlin, 17. Aug. 2014.
Vergussknotenlösungen im Ingenieurholzbau in: Bautechnik 93
  • W Becker
  • K.-U Schober
  • J Weber
Becker, W.; Schober, K.-U.; Weber, J. (2016) Vergussknotenlösungen im Ingenieurholzbau in: Bautechnik 93, H. 6, S. 371-379.