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Fenster zum Lernen. Forschungserfahrungen im Unterrichtsgeschehen - Einführung und Einblicke in die Suche nach einem neuen Verständnis von Lernen

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Abstract

Forschungsbericht zum Projekt "Personale Bildungsprozesse in heterogenen Lerngruppen", das in Anlehnung an das gleichnamige Projekte der Universität Innsbruck (Michael Schratz) 2012-2104 auch an Südtiroler Schulen durchgeführt wurde und die phänomenologisch orientierte Vignettenforschung mit weiterentwickelt hat. Mit einem Vorwort von Käte Meyer-Drawe und einem Nachwort von Michael Schratz Gastbeiträge von Dietmar Larcher und Stephanie Risse Mitglieder der Forschungsgruppe: Evi Agostini, Siegfried Baur, Doris Kofler, Helmuth Mathà, Hans Karl Peterlini, Barbara Saxer, Gerda Videsott
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... Sprache performiert -aber wie orientiert sie den ( Das beschriebene Geschehen spielt sich in einer zweiten Klasse der Volksschule 24 in Klagenfurt ab und gibt, im methodischen Stil der Innsbrucker und Brixener Vignettenforschung 10 (Schratz/Schwarz/ Westfall-Greiter 2012, Baur-Peterlini 2016, Peterlini 2016a, einen Unterrichtsmoment wieder, wie er vom anwesenden Forscher wahrgenommen und als "miterfahrene Erfahrung" (Peterlini 2016a, S.9, Peterlini 2016b) sprachlich verdichtet wurde. Die Auswahl dieser Vignette für den Beginn dieses Beitrags aus einer Vielzahl von beschriebenen Unterrichtsmomenten im Rahmen des Schulforschungsprojektes "Zweisprachig ist mehrsprachig" 11 könnte auch verwundern, da es darin, zumindest nicht vordergründig erkennbar, um sprachliches Lernen geht. ...
... Sprache performiert -aber wie orientiert sie den ( Das beschriebene Geschehen spielt sich in einer zweiten Klasse der Volksschule 24 in Klagenfurt ab und gibt, im methodischen Stil der Innsbrucker und Brixener Vignettenforschung 10 (Schratz/Schwarz/ Westfall-Greiter 2012, Baur-Peterlini 2016, Peterlini 2016a, einen Unterrichtsmoment wieder, wie er vom anwesenden Forscher wahrgenommen und als "miterfahrene Erfahrung" (Peterlini 2016a, S.9, Peterlini 2016b) sprachlich verdichtet wurde. Die Auswahl dieser Vignette für den Beginn dieses Beitrags aus einer Vielzahl von beschriebenen Unterrichtsmomenten im Rahmen des Schulforschungsprojektes "Zweisprachig ist mehrsprachig" 11 könnte auch verwundern, da es darin, zumindest nicht vordergründig erkennbar, um sprachliches Lernen geht. ...
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Zusammenfassung In der Schul- und Bildungsforschung ist in den letzten Jahrzehnten der Blick auf das konkrete Erleben und Handeln der Kinder und Jugendlichen in ihrer Rolle als Schüler:innen und im Lebensraum Schule gegenüber der Fokussierung auf ihre fachlichen Leistungen in den Hintergrund getreten. Demgegenüber sieht der Zugang über die Subjekt- und Akteursperspektive die Schüler:innen als Akteure, die sich im Umfeld und unter dem Einfluss der Schule zu (selbst-)bewussten, denkenden und handelnden Individuen entwickeln und so „Subjektstatus“ erwerben. Der Beitrag expliziert die begrifflichen Grundlagen dieses Zugangs, gibt einen kurzen Überblick über die darauf bezogene Entwicklung der Schule (und der Schulforschung) in den letzten Jahrzehnten, und umreißt die Konturen einer Bildungsforschung in der Akteurs- und Subjektperspektive. Abschließend werden die Beiträge des Schwerpunktheftes in diesen Forschungszugang eingeordnet.
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Der Beitrag befasst sich mit der Körpermodifikation Tätowierung bei jungen Menschen. Anhand eines Fallbeispiels werden unter Anlehnung an einen sequenzanalytischen und leibphänomenologischen Orientierungsansatz die Spuren leiblicher Erfahrungen und tätowierter Körperleiber verfolgt. Experimentelle Lesarten geben Aufschluss darüber, dass tätowierte Hautbilder u. a. als ein Sprachrohr lautloser Erfahrungen gedeutet werden können. Der Beitrag schließt mit einer offenen Diskussion über die Relevanz einer leiblichen Wahrnehmung für die Soziale Arbeit.
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Welche Relevanz hat die phänomenologisch orientierte Vignettenforschung als Beispiel empirischer Unterrichtsforschung für pädagogische Theorie und Praxis? In diesem Beitrag wird Grundlegendes zur lernseitigen Perspektivierung und intersubjektiven Verortung der Forschung mittels Verdichtung phänomenologischer Wahrnehmung in Vignetten vorgestellt. Ausgelotet wird das produktive und spannungsreiche Verhältnis von Phänomenologie und Pädagogik im Hinblick auf bildende Lernvollzüge der Schülerinnen und Schüler, aber auch der Forschenden selbst. Während aus der Forschungshaltung der teilnehmenden Erfahrung Forschende in Schulklassen die dort miterfahrende Erfahrung der Schülerinnen und Schüler in leicht verdichtete Erzählungen transformieren, nimmt im Lesen der Vignette eine neue Erfahrung ihren Ausgang, die einen Lernmoment bezüglich pädagogischer Praxis und Theorie allererst ermöglicht. Abschließend wird am Beispiel einer konkreten Vignetten-Lektüre aufgezeigt, wie Vignetten aufgrund ihres ästhetischen Potenzials die meist ausgeblendeten Aspekte der Leiblichkeit zum Erscheinen bringen und für pädagogisches Denken und Handeln fruchtbar machen können.
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