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Reformation 2.0 – Anpassung des kirchlichen Datenschutzrechts an die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung

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Abstract

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) enthält zahlreiche Öffnungsklauseln. Eine bislang kaum beachtete Öffnungsklausel ist Art. 91 DSGVO, welcher Religionsgemeinschaften zugesteht, eigene Regelungen zum Schutz personenbezogener Daten beizubehalten, und eine eigene (unabhängige) Datenschutzaufsicht erlaubt. Damit wurde 500 Jahre nach Luthers Thesenanschlag an der Wittenberger Schlosskirche eine weitere Reformation angestoßen: Das Datenschutzrecht der Evangelischen Kirche in Deutschland und das der Römisch-katholischen Kirche in Deutschland wurden den Anforderungen der DSGVO angepasst. Der folgende Beitrag skizziert die neuen Regelungen im Bereich des kirchlichen Datenschutzes und beleuchtet einige zentrale Probleme, die sich bei der Anwendung dieser Vorschriften ergeben werden.

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