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Abstract

Im Mittelpunkt der Betrachtungen steht das Verhältnis von Mensch und Technologie, von Daten und Performativität, sowie Bildung und Learning Analytics. Um die Rolle von Technologien in der Bildung zu verstehen, unterscheidet der Beitrag zwischen regulierenden und transaktionalen Praktiken. Obwohl soziale Praktiken grundsätzlich als performativ verstanden werden können, wird Performativität in regulierenden Praktiken aus dem Gestaltungskalkül ausgeklammert. Der Artikel arbeitet ein Verständnis beider Formen von Praktiken heraus und verortet sie in Bezug zu Gestaltung und Implikationen von Learning Analytics.
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Thesis
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Die Abschlussarbeit nimmt sich die 2015 erschienene Publikation "Die digitale Bildungsrevolution" von Jörg Dräger und Ralf Müller-Eiselt zum Anlass, ein technokratisches Bildungsverständnis mittels dreier bildungstheoretischer Positionen genauer zu untersuchen. Nach einer stichprobenartigen Analyse der Monografie wird diese dem strukturalen Bildungsverständnis Winfried Marotzkis und Benjamin Jörissens, der bildungspolitischen Position Gert J.J. Biestas und an Michel Foucault anknüpfende Positionen Jan Masscheleins und Jenny Lüders' gegenübergestellt. In einem Ausblick werden die aus der Gegenüberstellung hervorgehenden technizistischen Grundannahmen in der Publikation Drägers und Müller-Eiselts über Wissen, Technologie, Individualität und Gesellschaft näher thematisiert und ein Plädoyer für aktive Beteiligung für die Pädagogik an der öffentlichen Diskussion um Bildungsbelange ausgesprochen.
Article
Full-text available
Algorithms, once obscure objects of technical art, have lately been subject to considerable popular and scholarly scrutiny. What does it mean to adopt the algorithm as an object of analytic attention? What is in view, and out of view, when we focus on the algorithm? Using Niklaus Wirth's 1975 formulation that “algorithms + data structures = programs” as a launching-off point, this paper examines how an algorithmic lens shapes the way in which we might inquire into contemporary digital culture.
Chapter
Die programmatische Konstitution einer praxeologischen Theoriebewegung - der sogenannte »Practice Turn« - wurde in der deutschsprachigen Soziologie in den letzten Jahren intensiv rezipiert und weiterentwickelt. Dieser Band zieht eine Zwischenbilanz und stellt die Praxistheorie als ein Forschungsprogramm vor, das die Soziologie in theoretischer und analytischer Hinsicht bereichert und neu ausgerichtet hat. Er markiert unterschiedliche Positionen innerhalb der Debatte und behandelt Desiderata der Praxistheorie, die sich aus konzeptuellen Überlegungen und empirischen Analysen ergeben. Mit Beiträgen von Frank Hillebrandt, Stefan Hirschauer, Herbert Kalthoff, Andreas Reckwitz, Theodore Schatzki, Robert Schmidt, Elizabeth Shove u.a.
Book
Referentialität, Gemeinschaftlichkeit und Algorithmizität sind die charakteristischen Formen der Kultur der Digitalität, in der sich immer mehr Menschen, auf immer mehr Feldern und mithilfe immer komplexerer Technologien an der Verhandlung von sozialer Bedeutung beteiligen (müssen). Sie reagieren so auf die Herausforderungen einer chaotischen, überbordenden Informationssphäre und tragen zu deren weiterer Ausbreitung bei. Dies bringt alte kulturelle Ordnungen zum Einsturz und Neue sind bereits deutlich auszumachen. Felix Stalder beleuchtet die historischen Wurzeln wie auch die politischen Konsequenzen dieser Entwicklung. Die Zukunft, so sein Fazit, ist offen. Unser Handeln bestimmt, ob wir in einer postdemokratischen Welt der Überwachung und der Wissensmonopole oder in einer Kultur der Commons und der Partizipation leben werden.
Article
We review systems that support the management of collaborative interaction, and propose a classification framework built on a simple model of coaching. Our framework distinguishes between mirroring systems, which display basic actions to collaborators, metacognitive tools, which represent the state of interaction via a set of key indicators, and coaching systems, which offer advice based on an interpretation of those indicators. The reviewed systems are further characterized by the type of interaction data they assimilate, the processes they use for deriving higher-level data representations, and the type of feedback they provide to users.
Chapter
Analysing and reflecting on one’s own and other’s working practices is an essential meta-activity for any kind of project work, but also plays a prominent role in the type of object-oriented inquiry and trialogical learning the KP-Lab project is focusing on. Analysis and reflection, therefore, are not understood just as means to optimize or improve a given way of working but also as an active and productive process, geared towards the advancement of knowledge practices.
Conference Paper
This demonstration introduces the Connected Learning An-alytics (CLA) Toolkit. The CLA toolkit harvests data about student participation in specified learning activities across standard social media environments, and presents information about the nature and quality of the learning interactions .