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Rechtsstaat

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Abstract

Auch wenn Rechtsstaaten im eigentlichen Sinn des Wortes erst im 18. und 19. Jahrhundert entstehen, reicht der ihnen zu Grunde liegende Gedanke der Herrschaft des Gesetzes bis in die griechische Antike zurück. Der erste Teil des Beitrags befasst sich mit der Entwicklung des Rechtsstaatsgedankens und setzt den Rechtsstaat dem Gerechtigkeitsstaat gegenüber. Der zweite Teil geht auf die Struktur oder Organisation eines wohlgeordneten Rechtsstaates ein und unterstreicht dabei die Rolle der Gewaltenteilung. Im dritten Teil wird schließlich auf ein Dilemma hingewiesen, vor dem sich der Rechtsstaat dann befindet, wenn er in eine Situation gerät, in welcher er sich nur dadurch bewahren bzw. eine seiner wesentlichen Aufgaben als Staat nur dadurch erfüllen kann, dass er das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit durchbricht. Bedingt vor allem durch die wachsende Gefahr terroristischer Anschläge, ist dieses Dilemma keine bloß theoretische Konstruktion mehr.

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