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Abstract

Die geographische Psychologie befasst sich unter anderem mit Persönlichkeitsunterschieden von Regionen und Regionstypen, in denen Personen leben und handeln. Mittels solcher Forschung können regionale „Mentalitäten“ untersucht werden aus denen sich Forschungsfragen zu Entwicklungspfaden von Regionen und deren Populationen ableiten lassen. Während existierende psychologische Regionalforschung „psychologische Landkarten“ vor allem in den USA und Großbritannien erforschte, liefert die vorliegende Analyse eine Regionaluntersuchung für Deutschland auf kleinteiligem Raumniveau (97 deutsche Raumordnungsregionen). Basierend auf dem Big Five Modell der Persönlichkeit werden deutsche Daten der „The Big Five Project“-Studie (N = 73756) präsentiert. Es werden regionale Persönlichkeitsunterschiedliche zwischen städtischen und ländlichen Regionen, Ost- und Westdeutschland, und Nord- und Süddeutschland getestet. Es finden sich insbesondere Hinweise für a) die empirische Validität einiger Stereotype (wie das der unterkühlten, rauen Norddeutschen, der gemütlichen Süddeutschen und der aufgeschlossenen Großstädter), b) systematische Migrationsmuster, und c) eine Köln-München Linie in der regionalen Verteilung von Neurotizismus. Die Effektstärken in den Regionalunterschieden sind in der Regel zwar gering, aber dennoch mit wichtigen Implikationen für zukünftige Forschung und Anwendungsgebiete.

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... Dabei wurden aus 18.000 Begriffen mittels Faktorenanalyse fünf stabile Faktoren abgeleitet, die eine dimensionale Beschreibung der Persönlichkeit ermöglichen. In Anlehnung an die englische Schreibweise werden die Big Five auch als OCEAN-Modell der Persönlichkeit bezeichnet (Openness, Conscientiousness, Extraversion, Agreeableness und Neuroticism; Übersicht bei , Borkenau & Ostendorf, 2008 Auch regionale Unterschiede in Deutschland konnten unter Verwendung des beschriebenen Modells der Persönlichkeit nachgewiesen werden (Obschonka et al., 2019). Der Vergleich von 97 deutschen Regionen zeigte ein deutliches Nord-Süd-Gefälle, wobei Norddeutsche signifikant geringere Werte in Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit und signifikant höhere Werte in Neurotizismus und Offenheit hatten als Süddeutsche. ...
... Westdeutsche Regionen waren insgesamt homogener und zugleich in der Effektstärke höher in Extraversion und Verträglichkeit im Vergleich zu ostdeutschen Regionen, die wiederum höhere Werte in Neurotizismus, aber auch in Gewissenhaftigkeit vorweisen konnten und generell weniger homogen waren. Auch Stadt-Land-Unterschiede konnten nachgewiesen werden, mit signifikant höheren Werten für Extraversion und Offenheit und niedrigen Werten in Neurotizismus in Städten gegenüber ländlichen Regionen (Obschonka et al., 2019). ...
... Zahlenmäßig dürfte also kein Unterschied in der Gewissenhaftigkeit bestehen. Auch die Personen, die in deutschen Städten leben zeigen in Gewissenhaftigkeit keinen Unterschied gegenüber der Landbevölkerung (Obschonka et al., 2019). ...
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Zusammenfassung Das folgende Kapitel befasst sich mit der Nutzbarmachung von Diversity in Organisationen und der Rolle von Führung in diesem Prozess. Zu Beginn werden aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen, wie Migration und Globalisierung, aufgegriffen, um die Relevanz von Diversity und Diversity Management aufzuzeigen. Zudem wird die aktuelle Arbeitsmarktsituation von Migrierenden in Deutschland im internationalen Vergleich betrachtet. Darüber hinaus wird das Konstrukt der sozialen Diskriminierung eingehend beleuchtet und auf die Entstehung, Wirkung und Aufrechterhaltung diskriminierender Strukturen und Verhaltensweisen im heutigen Deutschland eingegangen. Anschließend werden die Vor- und Nachteile der Arbeit in heterogenen Teams eingehend diskutiert sowie Modelle und Führungsstile im Hinblick auf die Führung diverser Arbeitsgruppen erläutert. Führungsverhalten und die Erwartung an die Führungskraft werden ergänzend aus einer kulturvergleichenden Perspektive betrachtet und es wird herausgearbeitet, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede diesbezüglich vorhanden sein können. Abschließend wird auf die Operationalisierung von Führungserfolg in interkulturellen Kontexten eingegangen. Einerseits wird die Beziehung zwischen Mitarbeitenden und Führungskraft beleuchtet, andererseits die Wahrnehmung von angemessenem Verhalten der Führungskraft durch die Mitarbeitenden diskutiert.
... Dabei wurden aus 18.000 Begriffen mittels Faktorenanalyse fünf stabile Faktoren abgeleitet, die eine dimensionale Beschreibung der Persönlichkeit ermöglichen. In Anlehnung an die englische Schreibweise werden die Big Five auch als OCEAN-Modell der Persönlichkeit bezeichnet (Openness, Conscientiousness, Extraversion, Agreeableness und Neuroticism; Übersicht bei , Borkenau & Ostendorf, 2008 Auch regionale Unterschiede in Deutschland konnten unter Verwendung des beschriebenen Modells der Persönlichkeit nachgewiesen werden (Obschonka et al., 2019). Der Vergleich von 97 deutschen Regionen zeigte ein deutliches Nord-Süd-Gefälle, wobei Norddeutsche signifikant geringere Werte in Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit und signifikant höhere Werte in Neurotizismus und Offenheit hatten als Süddeutsche. ...
... Westdeutsche Regionen waren insgesamt homogener und zugleich in der Effektstärke höher in Extraversion und Verträglichkeit im Vergleich zu ostdeutschen Regionen, die wiederum höhere Werte in Neurotizismus, aber auch in Gewissenhaftigkeit vorweisen konnten und generell weniger homogen waren. Auch Stadt-Land-Unterschiede konnten nachgewiesen werden, mit signifikant höheren Werten für Extraversion und Offenheit und niedrigen Werten in Neurotizismus in Städten gegenüber ländlichen Regionen (Obschonka et al., 2019). ...
... Zahlenmäßig dürfte also kein Unterschied in der Gewissenhaftigkeit bestehen. Auch die Personen, die in deutschen Städten leben zeigen in Gewissenhaftigkeit keinen Unterschied gegenüber der Landbevölkerung (Obschonka et al., 2019). ...
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Zusammenfassung Das folgende Kapitel gibt einen Überblick über psychologische Ansätze, die zur Erklärung von Migrationsprozessen und deren psychologischen Folgen herangezogen werden können. Dies umfasst unter anderem den Identitätsansatz, den Ansatz des kulturellen Lernens und den stresstheoretischen Ansatz. Zunächst werden grundlegende Erkenntnisse zu den Themen Stereotype, Vorurteile und Diskriminierung angeführt und in verschiedene Theorien eingebettet. Im nächsten Schritt wird Akkulturation, als Identitätsansatz, aus theoretischer und empirischer Sicht anhand verschiedener Modelle und Ansätze erläutert. Besonders die Akkulturationsstrategie der Integration wird hervorgehoben, da diese mit Vorteilen und Chancen, sowohl für die Migrierenden als auch die Mehrheitsgesellschaft, einhergeht. Anschließend werden unterschiedliche Aspekte und Herausforderungen eines Akkulturationsprozesses und die jeweiligen Einflussfaktoren dargestellt. Beispiele sind der Kulturschock und der akkulturative Stress, die mit negativen Emotionen, Angst oder gar Depressionen zusammenhängen. Dem gegenüber steht der Prozess der kulturellen Anpassung, den das Individuum durchlebt, bis es sich in der neuen Kultur wohlfühlt und sich kulturadäquate Verhaltensweisen angeeignet hat. Den Abschluss des Kapitels bilden verschiedene Einflussfaktoren auf den interkulturellen Erfolg.
... Dabei wurden aus 18.000 Begriffen mittels Faktorenanalyse fünf stabile Faktoren abgeleitet, die eine dimensionale Beschreibung der Persönlichkeit ermöglichen. In Anlehnung an die englische Schreibweise werden die Big Five auch als OCEAN-Modell der Persönlichkeit bezeichnet (Openness, Conscientiousness, Extraversion, Agreeableness und Neuroticism; Übersicht bei , Borkenau & Ostendorf, 2008 Auch regionale Unterschiede in Deutschland konnten unter Verwendung des beschriebenen Modells der Persönlichkeit nachgewiesen werden (Obschonka et al., 2019). Der Vergleich von 97 deutschen Regionen zeigte ein deutliches Nord-Süd-Gefälle, wobei Norddeutsche signifikant geringere Werte in Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit und signifikant höhere Werte in Neurotizismus und Offenheit hatten als Süddeutsche. ...
... Westdeutsche Regionen waren insgesamt homogener und zugleich in der Effektstärke höher in Extraversion und Verträglichkeit im Vergleich zu ostdeutschen Regionen, die wiederum höhere Werte in Neurotizismus, aber auch in Gewissenhaftigkeit vorweisen konnten und generell weniger homogen waren. Auch Stadt-Land-Unterschiede konnten nachgewiesen werden, mit signifikant höheren Werten für Extraversion und Offenheit und niedrigen Werten in Neurotizismus in Städten gegenüber ländlichen Regionen (Obschonka et al., 2019). ...
... Zahlenmäßig dürfte also kein Unterschied in der Gewissenhaftigkeit bestehen. Auch die Personen, die in deutschen Städten leben zeigen in Gewissenhaftigkeit keinen Unterschied gegenüber der Landbevölkerung (Obschonka et al., 2019). ...
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The following chapter presents a study examining the influence of social competence and social identity on intercultural competence among pupils and students. Social and intercultural competences have become an important educational objective of schools and universities. The current study investigates how social competence and national identity relate with pupils’ and students’ intercultural competence. Furthermore, the study examines in which educational system (school versus university) intercultural competence is supported more. Applying a cross-sectional study design with 544 pupils and students (aged 16–34 years), we test for differences between male and female and age groups. Results showed social competences to be a suitable predictor for pupils’ and students’ intercultural competence. Additionally, positive correlations were found between intercultural competence and positive attitudes towards the outgroup. Limitations and implications for future research are discussed.
... Dabei wurden aus 18.000 Begriffen mittels Faktorenanalyse fünf stabile Faktoren abgeleitet, die eine dimensionale Beschreibung der Persönlichkeit ermöglichen. In Anlehnung an die englische Schreibweise werden die Big Five auch als OCEAN-Modell der Persönlichkeit bezeichnet (Openness, Conscientiousness, Extraversion, Agreeableness und Neuroticism; Übersicht bei , Borkenau & Ostendorf, 2008 Auch regionale Unterschiede in Deutschland konnten unter Verwendung des beschriebenen Modells der Persönlichkeit nachgewiesen werden (Obschonka et al., 2019). Der Vergleich von 97 deutschen Regionen zeigte ein deutliches Nord-Süd-Gefälle, wobei Norddeutsche signifikant geringere Werte in Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit und signifikant höhere Werte in Neurotizismus und Offenheit hatten als Süddeutsche. ...
... Westdeutsche Regionen waren insgesamt homogener und zugleich in der Effektstärke höher in Extraversion und Verträglichkeit im Vergleich zu ostdeutschen Regionen, die wiederum höhere Werte in Neurotizismus, aber auch in Gewissenhaftigkeit vorweisen konnten und generell weniger homogen waren. Auch Stadt-Land-Unterschiede konnten nachgewiesen werden, mit signifikant höheren Werten für Extraversion und Offenheit und niedrigen Werten in Neurotizismus in Städten gegenüber ländlichen Regionen (Obschonka et al., 2019). ...
... Zahlenmäßig dürfte also kein Unterschied in der Gewissenhaftigkeit bestehen. Auch die Personen, die in deutschen Städten leben zeigen in Gewissenhaftigkeit keinen Unterschied gegenüber der Landbevölkerung (Obschonka et al., 2019). ...
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Zusammenfassung Das vorliegende Kapitel stellt eine Querschnittsstudie vor, die den Einfluss von imaginiertem Kontakt auf Einstellungen, Vorurteile, Intergruppenangst und Verhaltensabsichten von deutschen Studierenden ( N = 502) gegenüber Gasthörenden mit Geflüchteten Status untersucht. Auf Basis der Kontakthypothese ist anzunehmen, dass imaginierter Kontakt Veränderungen von Einstellungen und Verhaltensabsichten gegenüber Mitgliedern sozialer Outgroups anstoßen kann. Anhand eines Experiments wird die Wirksamkeit des imaginierten Kontaktes mittels Online-Instruktion untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass imaginierter Kontakt einerseits positive Verhaltensabsichten begünstigt andererseits Angst vor unangenehmen Interaktionssituationen, Intergruppenangst, verstärkt. Einstellungen und Vorurteile unterscheiden sich nicht zwischen Experimental- und Kontrollgruppe. Implikationen und Potenziale für weiterführende Forschung werden diskutiert.
... Dabei wurden aus 18.000 Begriffen mittels Faktorenanalyse fünf stabile Faktoren abgeleitet, die eine dimensionale Beschreibung der Persönlichkeit ermöglichen. In Anlehnung an die englische Schreibweise werden die Big Five auch als OCEAN-Modell der Persönlichkeit bezeichnet (Openness, Conscientiousness, Extraversion, Agreeableness und Neuroticism; Übersicht bei , Borkenau & Ostendorf, 2008 Auch regionale Unterschiede in Deutschland konnten unter Verwendung des beschriebenen Modells der Persönlichkeit nachgewiesen werden (Obschonka et al., 2019). Der Vergleich von 97 deutschen Regionen zeigte ein deutliches Nord-Süd-Gefälle, wobei Norddeutsche signifikant geringere Werte in Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit und signifikant höhere Werte in Neurotizismus und Offenheit hatten als Süddeutsche. ...
... Westdeutsche Regionen waren insgesamt homogener und zugleich in der Effektstärke höher in Extraversion und Verträglichkeit im Vergleich zu ostdeutschen Regionen, die wiederum höhere Werte in Neurotizismus, aber auch in Gewissenhaftigkeit vorweisen konnten und generell weniger homogen waren. Auch Stadt-Land-Unterschiede konnten nachgewiesen werden, mit signifikant höheren Werten für Extraversion und Offenheit und niedrigen Werten in Neurotizismus in Städten gegenüber ländlichen Regionen (Obschonka et al., 2019). ...
... Zahlenmäßig dürfte also kein Unterschied in der Gewissenhaftigkeit bestehen. Auch die Personen, die in deutschen Städten leben zeigen in Gewissenhaftigkeit keinen Unterschied gegenüber der Landbevölkerung (Obschonka et al., 2019). ...
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Zusammenfassung Die in diesem Kapitel dargestellte Studie befasst sich mit verschiedenen Prädiktoren von Diversity Beliefs bei MINT-Studierenden ohne Migrationshintergrund in Deutschland. Trotz der hohen kulturellen Diversität in der MINT-Branche ist der Umgang mit und die Einstellung zu Vielfalt noch nicht in MINT-Curricula integriert. Diversity Beliefs stehen für die individuelle Überzeugung, dass Diversität innerhalb einer Gruppe mit positiven Effekten verbunden ist. Unterschiedliche Studien konnten aufzeigen, dass Diversity Beliefs einen entscheidenden Einfluss darauf haben, ob vielfältige Gruppen erfolgreich zusammenarbeiten. Auf Grundlage der vorausgegangenen qualitativen Studien, die explorativ Wechselwirkungen zur Diversity Orientierung untersucht haben, werden in dieser Studie die Intergruppenangst, soziale Dominanzorientierung, autoritäre Aggression, vorherige Kontakterfahrungen, die Akkulturationsstrategie und die Intergruppenbedrohung als Prädiktoren von Diversity Beliefs berücksichtigt. In einem Querschnittsdesign wurden 271 Studierende verschiedener deutscher Hochschulen und Universitäten befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass die positiven Kontakterfahrungen und eine integrative Akkulturationsstrategie signifikant positiv mit den Diversity Beliefs der Studierenden zusammenhängen. Zudem konnte ein signifikanter indirekter Zusammenhang zwischen der sozialen Dominanzorientierung und den Diversity Beliefs der Studierenden über die Intergruppenbedrohung ermittelt werden. Diese Studie leistet damit einen Beitrag zum weiteren Verständnis des Umgangs mit Vielfalt in der MINT-Branche und bietet wissenschaftliche und praktische Implikationen für das Diversity Management an Hochschulen, insbesondere im Fachbereich MINT.
... Dabei wurden aus 18.000 Begriffen mittels Faktorenanalyse fünf stabile Faktoren abgeleitet, die eine dimensionale Beschreibung der Persönlichkeit ermöglichen. In Anlehnung an die englische Schreibweise werden die Big Five auch als OCEAN-Modell der Persönlichkeit bezeichnet (Openness, Conscientiousness, Extraversion, Agreeableness und Neuroticism; Übersicht bei , Borkenau & Ostendorf, 2008 Auch regionale Unterschiede in Deutschland konnten unter Verwendung des beschriebenen Modells der Persönlichkeit nachgewiesen werden (Obschonka et al., 2019). Der Vergleich von 97 deutschen Regionen zeigte ein deutliches Nord-Süd-Gefälle, wobei Norddeutsche signifikant geringere Werte in Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit und signifikant höhere Werte in Neurotizismus und Offenheit hatten als Süddeutsche. ...
... Westdeutsche Regionen waren insgesamt homogener und zugleich in der Effektstärke höher in Extraversion und Verträglichkeit im Vergleich zu ostdeutschen Regionen, die wiederum höhere Werte in Neurotizismus, aber auch in Gewissenhaftigkeit vorweisen konnten und generell weniger homogen waren. Auch Stadt-Land-Unterschiede konnten nachgewiesen werden, mit signifikant höheren Werten für Extraversion und Offenheit und niedrigen Werten in Neurotizismus in Städten gegenüber ländlichen Regionen (Obschonka et al., 2019). ...
... Zahlenmäßig dürfte also kein Unterschied in der Gewissenhaftigkeit bestehen. Auch die Personen, die in deutschen Städten leben zeigen in Gewissenhaftigkeit keinen Unterschied gegenüber der Landbevölkerung (Obschonka et al., 2019). ...
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Zusammenfassung Im folgenden Kapitel wird eine Untersuchung zum Thema Diversity und Diversity Management im MINT-Studium präsentiert. Aufgrund des Fachkräftemangels in den Bereichen Mathematik, Ingenieurwesen, Naturwissenschaften und Technik (MINT) und vor dem Hintergrund der hohen kulturellen Diversität auf dem MINT-Arbeitsmarkt in Deutschland, ist der Umgang mit kultureller Vielfalt an Hochschulen für MINT-Studiengänge von besonderer Bedeutung. In diesem Beitrag wird die Übertragbarkeit bereits etablierter Diversity Management Konzepte auf MINT-Studierende anhand 90 qualitativer Interviews mit MINT-Studierenden mit und ohne Migrationshintergrund exploriert. Die Ergebnisse zeigen, dass sich der größte Teil der Studierenden ohne Migrationshintergrund der Diversität im eigenen Umfeld kaum bewusst ist und viele Diversität für ein Hindernis halten. Studierende mit Migrationshintergrund berichten von wahrgenommenen Faultlines (Trenngrenzen zwischen sozialen Gruppen), die ihrerseits mit einer weniger sensiblen Wahrnehmung für diskriminierendes Verhalten sowie Stereotypenbedrohung und einer weniger kritischen Auseinandersetzung mit Diversity einhergehen. Anhand der Ergebnisse wird geraten, Diversity systematisch in den Curricula von MINT-Studiengängen umzusetzen, um die zukünftigen Fach- und Führungskräfte in diesem wirtschaftlich bedeutsamen Fachbereich adäquat auf die Anforderungen im Arbeitsalltag vorzubereiten.
... Dabei wurden aus 18.000 Begriffen mittels Faktorenanalyse fünf stabile Faktoren abgeleitet, die eine dimensionale Beschreibung der Persönlichkeit ermöglichen. In Anlehnung an die englische Schreibweise werden die Big Five auch als OCEAN-Modell der Persönlichkeit bezeichnet (Openness, Conscientiousness, Extraversion, Agreeableness und Neuroticism; Übersicht bei , Borkenau & Ostendorf, 2008 Auch regionale Unterschiede in Deutschland konnten unter Verwendung des beschriebenen Modells der Persönlichkeit nachgewiesen werden (Obschonka et al., 2019). Der Vergleich von 97 deutschen Regionen zeigte ein deutliches Nord-Süd-Gefälle, wobei Norddeutsche signifikant geringere Werte in Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit und signifikant höhere Werte in Neurotizismus und Offenheit hatten als Süddeutsche. ...
... Westdeutsche Regionen waren insgesamt homogener und zugleich in der Effektstärke höher in Extraversion und Verträglichkeit im Vergleich zu ostdeutschen Regionen, die wiederum höhere Werte in Neurotizismus, aber auch in Gewissenhaftigkeit vorweisen konnten und generell weniger homogen waren. Auch Stadt-Land-Unterschiede konnten nachgewiesen werden, mit signifikant höheren Werten für Extraversion und Offenheit und niedrigen Werten in Neurotizismus in Städten gegenüber ländlichen Regionen (Obschonka et al., 2019). ...
... Zahlenmäßig dürfte also kein Unterschied in der Gewissenhaftigkeit bestehen. Auch die Personen, die in deutschen Städten leben zeigen in Gewissenhaftigkeit keinen Unterschied gegenüber der Landbevölkerung (Obschonka et al., 2019). ...
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Zusammenfassung Im folgenden Kapitel werden die Themen Diversity und Diversity Management aus forschungs- und anwendungsbezogener Perspektive behandelt. Zu diesem Zweck wird als erstes die Relevanz von Diversity Management in zunehmend heterogenen Gesellschaften und Unternehmen beschrieben. Das Kapitel verdeutlicht dabei, dass Diversity als ganzheitliches Konzept wahrgenommen und implementiert werden muss, um die Potenziale von Vielfalt tatsächlich nutzbar zu machen und Diskriminierung zu verhindern. Um die Relevanz dieses Ansatzes zu verdeutlichen, werden Prädiktoren, Zusammenhänge und mögliche positive sowie negative Auswirkungen von Diversity im Unternehmen vorgestellt und diskutiert. Anhand aktueller Erkenntnisse aus der Forschung wird dargelegt, wie Diversity Management in Organisationen erfolgreich umgesetzt werden kann und warum die Forschung dazu insbesondere top-down Führung und Diversity Beliefs betrachtet. Darüber hinaus wird ein praxisorientiertes Modell vorgestellt, das dabei helfen kann, Bereiche mit Entwicklungsbedarf zu bestimmen und Maßnahmen in ihrer Wirksamkeit zu bewerten.
... Dabei wurden aus 18.000 Begriffen mittels Faktorenanalyse fünf stabile Faktoren abgeleitet, die eine dimensionale Beschreibung der Persönlichkeit ermöglichen. In Anlehnung an die englische Schreibweise werden die Big Five auch als OCEAN-Modell der Persönlichkeit bezeichnet (Openness, Conscientiousness, Extraversion, Agreeableness und Neuroticism; Übersicht bei , Borkenau & Ostendorf, 2008 Auch regionale Unterschiede in Deutschland konnten unter Verwendung des beschriebenen Modells der Persönlichkeit nachgewiesen werden (Obschonka et al., 2019). Der Vergleich von 97 deutschen Regionen zeigte ein deutliches Nord-Süd-Gefälle, wobei Norddeutsche signifikant geringere Werte in Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit und signifikant höhere Werte in Neurotizismus und Offenheit hatten als Süddeutsche. ...
... Westdeutsche Regionen waren insgesamt homogener und zugleich in der Effektstärke höher in Extraversion und Verträglichkeit im Vergleich zu ostdeutschen Regionen, die wiederum höhere Werte in Neurotizismus, aber auch in Gewissenhaftigkeit vorweisen konnten und generell weniger homogen waren. Auch Stadt-Land-Unterschiede konnten nachgewiesen werden, mit signifikant höheren Werten für Extraversion und Offenheit und niedrigen Werten in Neurotizismus in Städten gegenüber ländlichen Regionen (Obschonka et al., 2019). ...
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Zusammenfassung Im folgenden Kapitel wird eine Studie zum Umgang mit Diversity in verschiedenen Unternehmen aus Sicht der Mitarbeitenden mit und ohne Diversitätscharakteristika vorgestellt. Durch den demografischen Wandel und Zuwanderung gewinnt das Thema Diversity Management in der MINT-Branche (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) zunehmend an Bedeutung. Die MINT-Branche ist von dieser Entwicklung besonders betroffen, da sie durch ein hohes Maß an internationaler Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt gekennzeichnet ist. Gleichzeitig liegen nur wenig wissenschaftliche Befunde über die Einstellungen und Perspektiven von Mitarbeitenden aus diesem wirtschaftlich höchst relevanten Bereich vor. Aus diesem Grund wurden im Projekt „Diversität Nutzen und Annehmen“ die Themenbereiche Diversity Beliefs, interkulturelle Kompetenz, Faultlines und Stereotypenbedrohung in Organisationen in der MINT-Branche explorativ untersucht. Insgesamt nahmen 16 Mitarbeitende, mit und ohne Migrationshintergrund, verschiedener deutscher Unternehmen aller Größen an der qualitativen Befragung teil. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass allgemein eine positive Haltung zu kultureller Diversität (positive Diversity Beliefs ) bei den Befragten vorhanden ist. Gerade Mitarbeitende, die im beruflichen Kontext häufig interkulturelle Interaktionen erleben, waren offener gegenüber Diversity eingestellt und konnten einen Mehrwert von Diversity bestätigen. Gleichzeitig geht diese allgemein positive Einstellung in der überwiegenden Zahl der Fälle mit geringerer systematischer Handlungskompetenz und geringem Perspektivenwechsel einher. Während die Befragten mit Migrationshintergrund Gruppengrenzen (Faultlines) zwischen sich und den Personen ohne Migrationshintergrund wahrnahmen, waren diese den Mitarbeitenden ohne Migrationshintergrund nicht bewusst. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass besonders in diesem hochgradig internationalisierten Bereich und trotz allgemein positiv scheinender Einstellungen Diversity gezielt gefördert werden muss, um Benachteiligung zu verhindern und die Potenziale von Vielfalt nutzbar zu machen.
... Dabei wurden aus 18.000 Begriffen mittels Faktorenanalyse fünf stabile Faktoren abgeleitet, die eine dimensionale Beschreibung der Persönlichkeit ermöglichen. In Anlehnung an die englische Schreibweise werden die Big Five auch als OCEAN-Modell der Persönlichkeit bezeichnet (Openness, Conscientiousness, Extraversion, Agreeableness und Neuroticism; Übersicht bei , Borkenau & Ostendorf, 2008 Auch regionale Unterschiede in Deutschland konnten unter Verwendung des beschriebenen Modells der Persönlichkeit nachgewiesen werden (Obschonka et al., 2019). Der Vergleich von 97 deutschen Regionen zeigte ein deutliches Nord-Süd-Gefälle, wobei Norddeutsche signifikant geringere Werte in Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit und signifikant höhere Werte in Neurotizismus und Offenheit hatten als Süddeutsche. ...
... Westdeutsche Regionen waren insgesamt homogener und zugleich in der Effektstärke höher in Extraversion und Verträglichkeit im Vergleich zu ostdeutschen Regionen, die wiederum höhere Werte in Neurotizismus, aber auch in Gewissenhaftigkeit vorweisen konnten und generell weniger homogen waren. Auch Stadt-Land-Unterschiede konnten nachgewiesen werden, mit signifikant höheren Werten für Extraversion und Offenheit und niedrigen Werten in Neurotizismus in Städten gegenüber ländlichen Regionen (Obschonka et al., 2019). ...
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Zusammenfassung Aufgrund der zentralen Bedeutung interkultureller Interaktion in der globalisierten Welt ist die Entwicklung der interkulturellen Kompetenz von Studierenden während Auslandsaufenthalten von hoher Bedeutung für Wissenschaft und Praxis. In diesem Kapitel liefern und testen wir einen theoretischen Rahmen, der die Selbstwirksamkeitstheorie des Lernens mit interkulturellem Lernen verbindet. Zu diesem Zweck wurde der Zusammenhang zwischen Auslandsaufenthalt, Selbstwirksamkeit, interkulturelle Kompetenz und dem erinnerten Erziehungsstil als moderierende Variable von deutschen Studierenden ( N = 203) mittels einer Querschnittsstudie untersucht. Es konnte gezeigt werden, dass Selbstwirksamkeit den Zusammenhang zwischen der Dauer eines Auslandsaufenthaltes und interkultureller Kompetenz in Abhängigkeit von der Wahrnehmung eines emotional warmen Erziehungsstils der Eltern mediiert. Entgegen unserer Annahmen moderieren die Erziehungsstile Kontrolle und Bestrafung nicht den Zusammenhang von Dauer des Auslandsaufenthalts und Selbstwirksamkeit. Dieses Kapitel soll zum Verständnis des interkulturellen Lernens als Ergebnis der Bewältigung interkultureller Herausforderungen beitragen.
... Dabei wurden aus 18.000 Begriffen mittels Faktorenanalyse fünf stabile Faktoren abgeleitet, die eine dimensionale Beschreibung der Persönlichkeit ermöglichen. In Anlehnung an die englische Schreibweise werden die Big Five auch als OCEAN-Modell der Persönlichkeit bezeichnet (Openness, Conscientiousness, Extraversion, Agreeableness und Neuroticism; Übersicht bei , Borkenau & Ostendorf, 2008 Auch regionale Unterschiede in Deutschland konnten unter Verwendung des beschriebenen Modells der Persönlichkeit nachgewiesen werden (Obschonka et al., 2019). Der Vergleich von 97 deutschen Regionen zeigte ein deutliches Nord-Süd-Gefälle, wobei Norddeutsche signifikant geringere Werte in Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit und signifikant höhere Werte in Neurotizismus und Offenheit hatten als Süddeutsche. ...
... Westdeutsche Regionen waren insgesamt homogener und zugleich in der Effektstärke höher in Extraversion und Verträglichkeit im Vergleich zu ostdeutschen Regionen, die wiederum höhere Werte in Neurotizismus, aber auch in Gewissenhaftigkeit vorweisen konnten und generell weniger homogen waren. Auch Stadt-Land-Unterschiede konnten nachgewiesen werden, mit signifikant höheren Werten für Extraversion und Offenheit und niedrigen Werten in Neurotizismus in Städten gegenüber ländlichen Regionen (Obschonka et al., 2019). ...
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Zusammenfassung In diesem Kapitel wird anhand qualitativer Interviews komparativ untersucht, welche Vorstellungen von Vielfalt MINT-Studierende und Beschäftigte in der MINT-Branche haben. Die Wirkung und die Berücksichtigung der Vielfalt in den Institutionen Hochschule und Betrieb wird aus Sicht der Studierenden und der Beschäftigten dargestellt und verglichen. Grundsätzlich bewerten die Befragten den Umgang mit Diversität an Hochschulen positiver als in Unternehmen. Obwohl in einzelnen Unternehmen, die an dieser Studie teilgenommen habe, ein sehr positiver Umgang mit Diversität vorherrscht, deuten die Ergebnisse darauf hin, dass insgesamt ein erhebliches Verbesserungspotenzial besteht.
... Dabei wurden aus 18.000 Begriffen mittels Faktorenanalyse fünf stabile Faktoren abgeleitet, die eine dimensionale Beschreibung der Persönlichkeit ermöglichen. In Anlehnung an die englische Schreibweise werden die Big Five auch als OCEAN-Modell der Persönlichkeit bezeichnet (Openness, Conscientiousness, Extraversion, Agreeableness und Neuroticism; Übersicht bei , Borkenau & Ostendorf, 2008 Auch regionale Unterschiede in Deutschland konnten unter Verwendung des beschriebenen Modells der Persönlichkeit nachgewiesen werden (Obschonka et al., 2019). Der Vergleich von 97 deutschen Regionen zeigte ein deutliches Nord-Süd-Gefälle, wobei Norddeutsche signifikant geringere Werte in Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit und signifikant höhere Werte in Neurotizismus und Offenheit hatten als Süddeutsche. ...
... Westdeutsche Regionen waren insgesamt homogener und zugleich in der Effektstärke höher in Extraversion und Verträglichkeit im Vergleich zu ostdeutschen Regionen, die wiederum höhere Werte in Neurotizismus, aber auch in Gewissenhaftigkeit vorweisen konnten und generell weniger homogen waren. Auch Stadt-Land-Unterschiede konnten nachgewiesen werden, mit signifikant höheren Werten für Extraversion und Offenheit und niedrigen Werten in Neurotizismus in Städten gegenüber ländlichen Regionen (Obschonka et al., 2019). ...
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Zusammenfassung In diesem Kapitel wird anhand einer Studie untersucht, welche Persönlichkeitsmerkmale Beschäftigte im MINT-Bereich vorweisen, die karrierefördernd sein könnten. Beschäftigten wurden drei Gruppen zugeordnet: Migrantinnen und Migranten, Beschäftigte ohne Migrationshintergrund und Beschäftigte mit Migrationshintergrund. Die Häufigkeit bestimmter Aussagen aus den Interviews wurde auf das Persönlichkeitsmodell „Fünf-Faktoren-Modell“ (Offenheit für neue Erfahrungen, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit, Neurotizismus) bezogen. Bei den Merkmalen „Offenheit für neue Erfahrungen“ und „Neurotizismus“ gab es keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen. Das Merkmal „Gewissenhaftigkeit“ zeigte ein Chancenplus für Personen mit Migrationshintergrund. Bezogen auf die Eigenschaft „Extraversion“ hatten Migrierte und Personen ohne Migrationshintergrund ein deutliches Übergewicht. Beim Merkmal „Verträglichkeit“ wiesen Personen mit Migrationshintergrund die höchsten Ausprägungen auf.
... Dabei wurden aus 18.000 Begriffen mittels Faktorenanalyse fünf stabile Faktoren abgeleitet, die eine dimensionale Beschreibung der Persönlichkeit ermöglichen. In Anlehnung an die englische Schreibweise werden die Big Five auch als OCEAN-Modell der Persönlichkeit bezeichnet (Openness, Conscientiousness, Extraversion, Agreeableness und Neuroticism; Übersicht bei , Borkenau & Ostendorf, 2008 Auch regionale Unterschiede in Deutschland konnten unter Verwendung des beschriebenen Modells der Persönlichkeit nachgewiesen werden (Obschonka et al., 2019). Der Vergleich von 97 deutschen Regionen zeigte ein deutliches Nord-Süd-Gefälle, wobei Norddeutsche signifikant geringere Werte in Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit und signifikant höhere Werte in Neurotizismus und Offenheit hatten als Süddeutsche. ...
... Westdeutsche Regionen waren insgesamt homogener und zugleich in der Effektstärke höher in Extraversion und Verträglichkeit im Vergleich zu ostdeutschen Regionen, die wiederum höhere Werte in Neurotizismus, aber auch in Gewissenhaftigkeit vorweisen konnten und generell weniger homogen waren. Auch Stadt-Land-Unterschiede konnten nachgewiesen werden, mit signifikant höheren Werten für Extraversion und Offenheit und niedrigen Werten in Neurotizismus in Städten gegenüber ländlichen Regionen (Obschonka et al., 2019). ...
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Zusammenfassung Das folgende Kapitel legt Ergebnisse einer Untersuchung dar, welche sich mit den Einstellungen von Führungskräften zu kultureller Vielfalt im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) beschäftigt. Vor dem Hintergrund einer zunehmend diversifizierten und globalisierten Arbeitswelt in deutschen Unternehmen gewinnen Erkenntnisse über die Entstehung und Beeinflussung des Umgangs mit kultureller Vielfalt an Bedeutung. Während Führungskräfte als Multiplikatoren der Unternehmensstrategie zum Umgang mit Vielfalt gelten, gibt es kaum wissenschaftliche Befunde über die spezifischen Einstellungen dieser Gruppe. Da Führungskräfte generell eine schwer zugängliche Zielgruppe sind, liegen vornehmlich Beobachtungen aus der Perspektive der Mitarbeitenden vor. Dies gilt insbesondere für technische und naturwissenschaftliche Berufsgruppen. Aus diesem Grund befragt die vorliegende qualitative Studie, explorativ Führungskräfte dieser Branchen hinsichtlich ihrer Erfahrungen, sozialer Einflüsse und Kompetenzen, die für den Umgang mit kultureller Vielfalt relevant sind. Die Ergebnisse zeigen, dass sich nur ein kleiner Teil der Befragten der Chancen und Risiken kultureller Vielfalt und den spezifischen Herausforderungen für Menschen mit Migrationshintergrund bewusst ist. Dabei scheinen für die Ausbildung der Einstellungen gegenüber kultureller Vielfalt sowohl die eigenen Erfahrungen und die Sensibilität, die eigene Identifizierung mit dem Unternehmen, vor dem Hintergrund der jeweiligen Position des Unternehmens, und bisherige Maßnahmen relevant zu sein. Die Befragten konstatieren außerdem einen Mangel an interpersonalen und interkulturellen Kompetenzen bei Nachwuchs-Führungskräften in der Branche, welcher sowohl durch Unternehmen als auch durch Bildungsträger adressiert werden sollte.
... Dabei wurden aus 18.000 Begriffen mittels Faktorenanalyse fünf stabile Faktoren abgeleitet, die eine dimensionale Beschreibung der Persönlichkeit ermöglichen. In Anlehnung an die englische Schreibweise werden die Big Five auch als OCEAN-Modell der Persönlichkeit bezeichnet (Openness, Conscientiousness, Extraversion, Agreeableness und Neuroticism; Übersicht bei , Borkenau & Ostendorf, 2008 Auch regionale Unterschiede in Deutschland konnten unter Verwendung des beschriebenen Modells der Persönlichkeit nachgewiesen werden (Obschonka et al., 2019). Der Vergleich von 97 deutschen Regionen zeigte ein deutliches Nord-Süd-Gefälle, wobei Norddeutsche signifikant geringere Werte in Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit und signifikant höhere Werte in Neurotizismus und Offenheit hatten als Süddeutsche. ...
... Westdeutsche Regionen waren insgesamt homogener und zugleich in der Effektstärke höher in Extraversion und Verträglichkeit im Vergleich zu ostdeutschen Regionen, die wiederum höhere Werte in Neurotizismus, aber auch in Gewissenhaftigkeit vorweisen konnten und generell weniger homogen waren. Auch Stadt-Land-Unterschiede konnten nachgewiesen werden, mit signifikant höheren Werten für Extraversion und Offenheit und niedrigen Werten in Neurotizismus in Städten gegenüber ländlichen Regionen (Obschonka et al., 2019). ...
... Zahlenmäßig dürfte also kein Unterschied in der Gewissenhaftigkeit bestehen. Auch die Personen, die in deutschen Städten leben zeigen in Gewissenhaftigkeit keinen Unterschied gegenüber der Landbevölkerung (Obschonka et al., 2019). ...
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Zusammenfassung Das folgende Kapitel stellt als Sammelwerk Ergebnisse des Forschungsprojektes „Diversität Nutzen und Annehmen“ der Innovations- und Technik-Analyse des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vor, welches sich mit Diversity, Diversity Management sowie intrapersonellen Einstellungen zu Diversity und förderlichen Wirkfaktoren in den Bereichen Studium und Berufswelt der MINT-Branche befasste. Ziel war es, zu untersuchen, auf welche Weise Stereotypenbedrohung und Faultlines in Hochschulen und Unternehmen wahrgenommen werden und inwiefern diesen Aspekten durch Diversity Beliefs entgegengewirkt werden kann. Aufgrund des Forschungsdesign, welches Diversity auf drei Ebenen (Studierende, Mitarbeitende und Führungskräfte) detailliert untersuchte, konnten relevante Ergebnisse ermittelt und daraus weitreichende Erkenntnisse für die Praxis und Wissenschaft gezogen werden. Im Zuge des Forschungsprojektes konnte gezeigt werden, dass sich Personen mit und ohne Migrationshintergrund der Vielfalt bewusst sind, jedoch Defizite in der effektiven Nutzung von Diversity existieren. Zudem wurde deutlich, dass Stereotypenbedrohung und Faultlines für Personen mit Migrationshintergrund Teil ihres Lebens- beziehungsweise Arbeitsalltags darstellen. Personen ohne Migrationshintergrund sind sich diesen Herausforderungen, denen Personen mit Migrationshintergrund ausgesetzt sind, meist nicht bewusst. Weiterhin wurde ersichtlich, dass Diversity noch stärker in die Unternehmenskultur von Organisationen im MINT-Bereich integriert werden sollte. Durch ein organisationales Leitbild, welches für Diversity einsteht und diese fördert, kann ein erfolgreiches Diversity Management implementiert werden, welches sich nicht nur für Fairness und Unterstützung einsetzt, sondern sich den wirtschaftlichen Vorteilen von Diversity bewusst ist. Mögliche effiziente Maßnahmen für ein erfolgreiches Diversity Management stellen Top-Down Ansätze und die Förderung von positiven Diversity-Einstellungen dar. Abschließend wird ein Ausblick über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Diversity Management und Diversity Maßnahmen sowie potenzielle (langfristige) Veränderungen und den daraus entstehenden Bedarf gegeben. Die Umsetzung von effektiven Maßnahmen in Institutionen und Organisationen, die auch in Zukunft Wirkung zeigen, sind ausschlaggebend, um von den positiven Konsequenzen von Diversity im gesellschaftlichen Leben profitieren zu können.
... Dabei wurden aus 18.000 Begriffen mittels Faktorenanalyse fünf stabile Faktoren abgeleitet, die eine dimensionale Beschreibung der Persönlichkeit ermöglichen. In Anlehnung an die englische Schreibweise werden die Big Five auch als OCEAN-Modell der Persönlichkeit bezeichnet (Openness, Conscientiousness, Extraversion, Agreeableness und Neuroticism; Übersicht bei , Borkenau & Ostendorf, 2008 Auch regionale Unterschiede in Deutschland konnten unter Verwendung des beschriebenen Modells der Persönlichkeit nachgewiesen werden (Obschonka et al., 2019). Der Vergleich von 97 deutschen Regionen zeigte ein deutliches Nord-Süd-Gefälle, wobei Norddeutsche signifikant geringere Werte in Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit und signifikant höhere Werte in Neurotizismus und Offenheit hatten als Süddeutsche. ...
... Westdeutsche Regionen waren insgesamt homogener und zugleich in der Effektstärke höher in Extraversion und Verträglichkeit im Vergleich zu ostdeutschen Regionen, die wiederum höhere Werte in Neurotizismus, aber auch in Gewissenhaftigkeit vorweisen konnten und generell weniger homogen waren. Auch Stadt-Land-Unterschiede konnten nachgewiesen werden, mit signifikant höheren Werten für Extraversion und Offenheit und niedrigen Werten in Neurotizismus in Städten gegenüber ländlichen Regionen (Obschonka et al., 2019). ...
... Zahlenmäßig dürfte also kein Unterschied in der Gewissenhaftigkeit bestehen. Auch die Personen, die in deutschen Städten leben zeigen in Gewissenhaftigkeit keinen Unterschied gegenüber der Landbevölkerung (Obschonka et al., 2019). ...
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Zusammenfassung Die deutsche Wirtschaft verlangt nach qualifizierten Fach- und Führungskräften, vor allem im MINT-Bereich (Mathematik, Ingenieurwesen, Naturwissenschaften und Technik). Noch nicht vollständig erschlossene Personalpotentiale werden unter internationalen Studierenden und solchen mit Migrationshintergrund vermutet. Die Untersuchung nimmt das Maß der kulturellen Diversität an Hochschulen in den Fokus. Zugleich werden Stereotypisierungsängste und Gruppengrenzen untersucht. Das Bewusstsein für kulturelle Diversität ist lediglich unter internationalen Studierenden deutlich ausgeprägt. Zugleich fühlen sie sich durch Stereotypisierung bedroht und von Netzwerken und Informationen durch wenig durchlässige Gruppengrenzen weitgehend abgeschnitten. Zugleich scheint die kulturelle Umgebung einen Einfluss auf alle drei untersuchten Merkmale zu haben: je internationaler die Umgebung, desto geringer sind Stereotypenbedrohung und kulturelle Gruppengrenzen ausgeprägt. Diese Unterschiede lassen sich, basierend auf den vorliegenden Ergebnissen, einerseits auf die kulturelle Diversität der Studierendenschaft und andererseits auf die Einstellungen zu Diversität seitens der Studierenden ohne Migrationshintergrund sowie auf die Häufigkeit von Gelegenheiten zur Intergruppen-Interaktion zurückführen.
... Dabei wurden aus 18.000 Begriffen mittels Faktorenanalyse fünf stabile Faktoren abgeleitet, die eine dimensionale Beschreibung der Persönlichkeit ermöglichen. In Anlehnung an die englische Schreibweise werden die Big Five auch als OCEAN-Modell der Persönlichkeit bezeichnet (Openness, Conscientiousness, Extraversion, Agreeableness und Neuroticism; Übersicht bei , Borkenau & Ostendorf, 2008 Auch regionale Unterschiede in Deutschland konnten unter Verwendung des beschriebenen Modells der Persönlichkeit nachgewiesen werden (Obschonka et al., 2019). Der Vergleich von 97 deutschen Regionen zeigte ein deutliches Nord-Süd-Gefälle, wobei Norddeutsche signifikant geringere Werte in Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit und signifikant höhere Werte in Neurotizismus und Offenheit hatten als Süddeutsche. ...
... Westdeutsche Regionen waren insgesamt homogener und zugleich in der Effektstärke höher in Extraversion und Verträglichkeit im Vergleich zu ostdeutschen Regionen, die wiederum höhere Werte in Neurotizismus, aber auch in Gewissenhaftigkeit vorweisen konnten und generell weniger homogen waren. Auch Stadt-Land-Unterschiede konnten nachgewiesen werden, mit signifikant höheren Werten für Extraversion und Offenheit und niedrigen Werten in Neurotizismus in Städten gegenüber ländlichen Regionen (Obschonka et al., 2019). ...
... Zahlenmäßig dürfte also kein Unterschied in der Gewissenhaftigkeit bestehen. Auch die Personen, die in deutschen Städten leben zeigen in Gewissenhaftigkeit keinen Unterschied gegenüber der Landbevölkerung (Obschonka et al., 2019). ...
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Zusammenfassung In diesem Kapitel wird eine Studie zur Wahrnehmung der Gruppengrenzen unter Studierenden sowie Berufseinsteigern und Berufseinsteigerinnen vorgestellt. Die Auswirkungen von Gruppengrenzen auf die Zusammenarbeit verschiedener Personengruppen sind folgenreich und ein Abbau findet meist nur langsam statt. Aufbau und Hintergrund des Interviewleitfadens sowie die Auswahl der Teilnehmenden werden eingehend erläutert. Zudem werden Auswertungsmethoden und Ergebnisse der qualitativen Fragen präsentiert und mögliche Implikationen diskutiert sowie detailliert auf die Größe der Freundeskreise und deren Gemeinsamkeiten beziehungsweise Unterschiede zu anderen Freundeskreisen eingegangen. Die aus den Ergebnissen gezogenen Schlüsse, beispielsweise wie der Prozess der kulturellen Annäherung abläuft und was ihn hindert oder antreibt, werden diskutiert.
... Dabei wurden aus 18.000 Begriffen mittels Faktorenanalyse fünf stabile Faktoren abgeleitet, die eine dimensionale Beschreibung der Persönlichkeit ermöglichen. In Anlehnung an die englische Schreibweise werden die Big Five auch als OCEAN-Modell der Persönlichkeit bezeichnet (Openness, Conscientiousness, Extraversion, Agreeableness und Neuroticism; Übersicht bei , Borkenau & Ostendorf, 2008 Auch regionale Unterschiede in Deutschland konnten unter Verwendung des beschriebenen Modells der Persönlichkeit nachgewiesen werden (Obschonka et al., 2019). Der Vergleich von 97 deutschen Regionen zeigte ein deutliches Nord-Süd-Gefälle, wobei Norddeutsche signifikant geringere Werte in Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit und signifikant höhere Werte in Neurotizismus und Offenheit hatten als Süddeutsche. ...
... Westdeutsche Regionen waren insgesamt homogener und zugleich in der Effektstärke höher in Extraversion und Verträglichkeit im Vergleich zu ostdeutschen Regionen, die wiederum höhere Werte in Neurotizismus, aber auch in Gewissenhaftigkeit vorweisen konnten und generell weniger homogen waren. Auch Stadt-Land-Unterschiede konnten nachgewiesen werden, mit signifikant höheren Werten für Extraversion und Offenheit und niedrigen Werten in Neurotizismus in Städten gegenüber ländlichen Regionen (Obschonka et al., 2019). ...
... Zahlenmäßig dürfte also kein Unterschied in der Gewissenhaftigkeit bestehen. Auch die Personen, die in deutschen Städten leben zeigen in Gewissenhaftigkeit keinen Unterschied gegenüber der Landbevölkerung (Obschonka et al., 2019). ...
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Zusammenfassung Trotz der steigenden Bedeutung von kultureller Vielfalt sind fremdenfeindliche Ansichten in Deutschland noch immer weit verbreitet. Kontakt zu Mitgliedern anderer Kulturen kann unter bestimmten Bedingungen zu einem Abbau solcher negativer Einstellungen führen. Während Auslandsaufenthalte im Studium und im Beruf ausgezeichnete Möglichkeiten bieten, in Kontakt mit Menschen aus mindestens einer fremden Kultur zu treten, stellen sie auch herausfordernde Ereignisse dar, die als stressig, oder bedrohlich erlebt werden können. Die zentrale Fragestellung dieser Untersuchung ist daher, ob längere Auslandssemester mit einem geringeren Maß an Fremdenfeindlichkeit einhergehen. Dafür wird in einem Querschnittsdesign untersucht, ob die interkulturelle Kompetenz den Zusammenhang von Aufenthaltsdauer und Fremdenfeindlichkeit moderiert und ob die Qualität der Kontakte zu Einheimischen als Mediatorvariable fungiert. Die Ergebnisse zeigten, dass gute Kontakte zu Einheimischen während eines Auslandssemesters mit weniger Fremdenfeindlichkeit verbunden waren, unabhängig von der Länge des Aufenthalts. Die Zeit, die eine Person im Ausland verbracht hat, stellte sich nur bei hoher interkultureller Kompetenz als negativer Prädiktor für die Fremdenfeindlichkeit heraus. Praktische und wissenschaftliche Implikationen sowie Limitationen der Studie werden diskutiert.
... Dabei wurden aus 18.000 Begriffen mittels Faktorenanalyse fünf stabile Faktoren abgeleitet, die eine dimensionale Beschreibung der Persönlichkeit ermöglichen. In Anlehnung an die englische Schreibweise werden die Big Five auch als OCEAN-Modell der Persönlichkeit bezeichnet (Openness, Conscientiousness, Extraversion, Agreeableness und Neuroticism; Übersicht bei , Borkenau & Ostendorf, 2008 Auch regionale Unterschiede in Deutschland konnten unter Verwendung des beschriebenen Modells der Persönlichkeit nachgewiesen werden (Obschonka et al., 2019). Der Vergleich von 97 deutschen Regionen zeigte ein deutliches Nord-Süd-Gefälle, wobei Norddeutsche signifikant geringere Werte in Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit und signifikant höhere Werte in Neurotizismus und Offenheit hatten als Süddeutsche. ...
... Westdeutsche Regionen waren insgesamt homogener und zugleich in der Effektstärke höher in Extraversion und Verträglichkeit im Vergleich zu ostdeutschen Regionen, die wiederum höhere Werte in Neurotizismus, aber auch in Gewissenhaftigkeit vorweisen konnten und generell weniger homogen waren. Auch Stadt-Land-Unterschiede konnten nachgewiesen werden, mit signifikant höheren Werten für Extraversion und Offenheit und niedrigen Werten in Neurotizismus in Städten gegenüber ländlichen Regionen (Obschonka et al., 2019). ...
... Zahlenmäßig dürfte also kein Unterschied in der Gewissenhaftigkeit bestehen. Auch die Personen, die in deutschen Städten leben zeigen in Gewissenhaftigkeit keinen Unterschied gegenüber der Landbevölkerung (Obschonka et al., 2019). ...
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Zusammenfassung In der Literatur oder auch unter der Charta der Vielfalt existieren mehrere gute Leitfäden, welche sich mit dem Thema Diversity und der Umsetzung von Diversity in Unternehmen beschäftigen. In der Literatur oder auch unter der Charta der Vielfalt existieren mehrere gute Leitfäden, welche sich mit dem Thema Diversity und der Umsetzung von Diversity in Unternehmen beschäftigen. Aus diesem Grund wollen wir die bereits gut ausgearbeiteten Strukturen an dieser Stelle nicht wiederholen oder kopieren. Wir richten unseren Leitfaden daher an den Fragen aus, die von Führungskräften und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im Laufe des Forschungsprojektes an uns herangetragen wurden. Exemplarisch hierfür steht die Frage „Was soll ich denn machen, wenn ich Probleme im Alltag habe und keiner mich versteht?“ .
... Dabei wurden aus 18.000 Begriffen mittels Faktorenanalyse fünf stabile Faktoren abgeleitet, die eine dimensionale Beschreibung der Persönlichkeit ermöglichen. In Anlehnung an die englische Schreibweise werden die Big Five auch als OCEAN-Modell der Persönlichkeit bezeichnet (Openness, Conscientiousness, Extraversion, Agreeableness und Neuroticism; Übersicht bei , Borkenau & Ostendorf, 2008 Auch regionale Unterschiede in Deutschland konnten unter Verwendung des beschriebenen Modells der Persönlichkeit nachgewiesen werden (Obschonka et al., 2019). Der Vergleich von 97 deutschen Regionen zeigte ein deutliches Nord-Süd-Gefälle, wobei Norddeutsche signifikant geringere Werte in Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit und signifikant höhere Werte in Neurotizismus und Offenheit hatten als Süddeutsche. ...
... Westdeutsche Regionen waren insgesamt homogener und zugleich in der Effektstärke höher in Extraversion und Verträglichkeit im Vergleich zu ostdeutschen Regionen, die wiederum höhere Werte in Neurotizismus, aber auch in Gewissenhaftigkeit vorweisen konnten und generell weniger homogen waren. Auch Stadt-Land-Unterschiede konnten nachgewiesen werden, mit signifikant höheren Werten für Extraversion und Offenheit und niedrigen Werten in Neurotizismus in Städten gegenüber ländlichen Regionen (Obschonka et al., 2019). ...
... Zahlenmäßig dürfte also kein Unterschied in der Gewissenhaftigkeit bestehen. Auch die Personen, die in deutschen Städten leben zeigen in Gewissenhaftigkeit keinen Unterschied gegenüber der Landbevölkerung (Obschonka et al., 2019). ...
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Intercultural competence and social attitudes towards foreigners are increasingly important in the modern (working) life. The current study investigated intercultural competence in relation to international experience and its effect on national identity and xenophobia. The current chapter shows that certain characteristics of an interculturally competent personality relate to international experiences and predict social identity and xenophobia. The results emphasize the importance of intercultural competence for a work environment coined by tolerance and diversity.
... Dabei wurden aus 18.000 Begriffen mittels Faktorenanalyse fünf stabile Faktoren abgeleitet, die eine dimensionale Beschreibung der Persönlichkeit ermöglichen. In Anlehnung an die englische Schreibweise werden die Big Five auch als OCEAN-Modell der Persönlichkeit bezeichnet (Openness, Conscientiousness, Extraversion, Agreeableness und Neuroticism; Übersicht bei , Borkenau & Ostendorf, 2008 Auch regionale Unterschiede in Deutschland konnten unter Verwendung des beschriebenen Modells der Persönlichkeit nachgewiesen werden (Obschonka et al., 2019). Der Vergleich von 97 deutschen Regionen zeigte ein deutliches Nord-Süd-Gefälle, wobei Norddeutsche signifikant geringere Werte in Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit und signifikant höhere Werte in Neurotizismus und Offenheit hatten als Süddeutsche. ...
... Westdeutsche Regionen waren insgesamt homogener und zugleich in der Effektstärke höher in Extraversion und Verträglichkeit im Vergleich zu ostdeutschen Regionen, die wiederum höhere Werte in Neurotizismus, aber auch in Gewissenhaftigkeit vorweisen konnten und generell weniger homogen waren. Auch Stadt-Land-Unterschiede konnten nachgewiesen werden, mit signifikant höheren Werten für Extraversion und Offenheit und niedrigen Werten in Neurotizismus in Städten gegenüber ländlichen Regionen (Obschonka et al., 2019). ...
... Zahlenmäßig dürfte also kein Unterschied in der Gewissenhaftigkeit bestehen. Auch die Personen, die in deutschen Städten leben zeigen in Gewissenhaftigkeit keinen Unterschied gegenüber der Landbevölkerung (Obschonka et al., 2019). ...
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Zusammenfassung In diesem Kapitel werden die Außendarstellung von MINT-Unternehmen hinsichtlich Diversity Management (Außenperspektive) sowie seine unternehmensinterne Implementierung (Binnenperspektive) untersucht. Die Bewertung der beiden Perspektiven wird anhand von vier Kriterien vorgenommen: Unternehmenskultur, Mitarbeiterentwicklung, Erfolgskriterien und Management. Die Ergebnisse zeigen, dass es Großunternehmen am besten gelingt, Diversity Management umzusetzen und transparent zu gestalten. Besonders hinsichtlich der Unternehmenskultur gibt es einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Binnen- und Außenperspektive. In den Dimensionen Mitarbeiterentwicklung und Erfolgskriterien ist der Zusammenhang weniger stark ausgeprägt und für das Management fehlt er gänzlich. Die vorliegende Studie betont die Relevanz einer transparenten Außendarstellung von Maßnahmen, die Unternehmen ergreifen, um einen angemessenen Umgang mit Vielfalt zu ermöglichen.
... The superordinate political bodies of the Western Allies and the Soviet Union led to the formation of different institutions and opportunities for innovation (Hipp et al., 2021). Even after Germany's reunification in 1990, this divide-and-rule strategy has shaped the regions' institutions and economic growth until today (Cooke et al., 1997;Broekel et al., 2018;Obschonka et al., 2019). ...
... Especially the experience of communism and surveillance in the GDR caused continuous insecurity in personal relationships (Fulbrook, 2011). However, trust related to norms and values such as solidarity (Brosig-Koch et al., 2011), locus of control (Runst, 2013), and openness to new experiences as well as extroversion also differ between regions and especially compared to East Germany, which is constantly marked by lower levels (Obschonka et al., 2019). ...
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Preprint
Generalized trust within regions represents an important firm resource. We provide empirical evidence on the impact of trust among people in regions on innovation using two distinct data sets. The first one contains firm-level data and is used to analyze how trust affects firm-level innovation in small and medium sized enterprises (SMEs). The second data set is used to analyze the trust-innovation relationship within regions. It allows us to capture innovation in the form of patents and explore spatial patterns. Our observation period ranges from 2004 to 2019. We apply a multilevel approach, panel data models as well as spatial techniques. The results show that generalized trust has a positive impact on a firm's innovativeness, which is particularly strong for small and medium-sized firms and in regions with relatively low levels of trust. JEL: D02, D83, O12, O18, O31
Article
People are emotionally attached to places and make economic decisions accordingly. I, therefore, study the effect of regional identity on internal migration flows in Germany between 1995 and 2017. Regional identity is proxied by measuring the historical affiliation of NUTS3 regions in the former patchwork of German states. I confirm that historical affiliation determines migration patterns and control for the influence of distance, culture (measured by dialects) and regional characteristics in a gravity model. Exploiting the separation effect of the Berlin Wall confirms that regional identity has a stronger impact on movements than previous migration or family bonds. This article is protected by copyright. All rights reserved.
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There is growing evidence that psychological characteristics are spatially clustered across geographic regions and that regionally aggregated psychological characteristics are related to important outcomes. However, much of the evidence comes from research that relied on methods that are theoretically ill-suited for working with spatial data. The validity and generalizability of this work are thus unclear. Here we address two main challenges of working with spatial data (i.e., modifiable areal unit problem and spatial dependencies) and evaluate data-analysis techniques designed to tackle those challenges. To illustrate these issues, we investigate the robustness of regional Big Five personality differences and their correlates within the United States (Study 1; N = 3,387,303) and Germany (Study 2; N = 110,029). First, we display regional personality differences using a spatial smoothing approach. Second, we account for the modifiable areal unit problem by examining the correlates of regional personality scores across multiple spatial levels. Third, we account for spatial dependencies using spatial regression models. Our results suggest that regional psychological differences are robust and can reliably be studied across countries and spatial levels. The results also show that ignoring the methodological challenges of spatial data can have serious consequences for research concerned with regional psychological differences.
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Purpose This study examined what aspects in life in Eastern and Western Germany are considered by patients, therapists and society to cause (or indicate) emotional suffering so that an outpatient psychotherapy is sought and warranted. Methods In Germany, psychotherapy is covered by health insurance after patients submit an application accompanied by a written report from the therapist. We took a random sample of such applications and performed a qualitative text analysis of the reports, identifying all text units where some form of emotional suffering, distress or handicap was described. A coding system was developed based on the units, and all units were subsequently coded. The proportion of units per category was compared between reports from Western and Eastern Germany using chi‐square tests. Results Out of 500 randomly selected reports, n = 25 were from Eastern Germany. An age‐ and sex‐matched sample from Western Germany was added. From these 50 reports, a total of 716 text units describing some form of emotional suffering were extracted (359 units from reports from Eastern Germany and 357 from Western Germany). Thirteen categories of emotional suffering emerged. In Eastern Germany, emotional suffering was considerably more frequently described in terms of somatic symptoms and in feeling nervous and tense. Patients from Western Germany were more often described as feeling depressed and hopeless, helpless, anxious and without drive (ϕ = 0.19, p = .02). Conclusion There is evidence that there are differences between Eastern and Western Germany in how emotional suffering is expressed and/or described.
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There is a research gap with respect to understanding the role of cultural attitudes in favour of entrepreneurial activity for actual start-up behaviour. We combine historical self-employment data with a psychological measure for entrepreneurial attitudes. The results reveal a positive relationship between the historical level of self-employment in a region and the presence of people with an entrepreneurial personality structure today. This measure is positively related not only to the level of new business formation but also the amount of innovation activity.
Chapter
We investigate the persistent levels of self-employment and new business formation in different time periods and under different framework conditions. The analysis shows that regional differences regarding the level of self-employment and new business formation tend to be persistent for periods of more than 100 years, despite abrupt and drastic changes in the political and economic environment. This pronounced persistence demonstrates the existence of a regional entrepreneurship culture that tends to be long lasting.
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This chapter discusses the empirical evidence of persistent levels of regional self-employment and new business formation. It is argued that a regional culture of entrepreneurship plays an important role in explaining the persistence of entrepreneurship. We discuss possible explanations for the emergence of a culture of entrepreneurship, and how it might become self-perpetuating over time.
Chapter
We investigate the relationship between a regional tradition of entrepreneurship and the personality profile of the regional population. Based on the Big Five approach of assessing someone’s personality structure we construct an entrepreneurial personality profile. We find a significant relationship between the historical level of self-employment in a region and the presence of people with an entrepreneurial personality profile today. This supports the notion of persistent regional entrepreneurship as an indicator of regional entrepreneurship culture. A pronounced regional culture of entrepreneurship is correlated not only with higher levels of new business formation today, but also with higher levels of innovation activity in terms of patents per population in working age.
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Two recent electoral results - Donald Trump’s election as US president and the UK’s Brexit vote - have re-ignited debate on the psychological factors underlying voting behavior. Both campaigns promoted themes of fear, lost pride, and loss aversion, which are relevant to the personality dimension of Neuroticism, a construct previously not associated with voting behavior. To that end, we investigate whether regional prevalence of neurotic personality traits (Neuroticism, Anxiety, Depression) predicted voting behavior in the US (N = 3,167,041) and the UK (N = 417,217), comparing these effects with previous models, which have emphasized the roles of Openness and Conscientiousness. Neurotic traits positively predicted share of Brexit and Trump votes and Trump gains from Romney. Many of these effects persisted in additional robustness tests controlling for regional industrial heritage, political attitude, and socio-economic features, particularly in the US. The “sleeper effect” of neurotic traits may profoundly impact the geopolitical landscape.
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Two recent electoral results—Donald Trump’s election as U.S. president and the UK’s Brexit vote—have reignited debate on the psychological factors underlying voting behavior. Both campaigns promoted themes of fear, lost pride, and loss aversion, which are relevant to the personality dimension of neuroticism, a construct previously not associated with voting behavior. To that end, we investigate whether regional prevalence of neurotic personality traits (neuroticism, anxiety, and depression) predicted voting behavior in the United States (N = 3,167,041) and the United Kingdom (N = 417,217), comparing these effects with previous models, which have emphasized the roles of openness and conscientiousness. Neurotic traits positively predicted share of Brexit and Trump votes, and Trump gains from Romney. Many of these effects persisted in additional robustness tests controlling for regional industrial heritage, political attitude, and socioeconomic features, particularly in the United States. The “sleeper effect” of neurotic traits may profoundly impact the geopolitical landscape.
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Researchers have shown an interest in the aggregated Big Five personality of U.S. states, but typically they have relied on scores from a single sample (Rentfrow, Gosling, & Potter, 2008). We examine the replicability of U.S. state personality scores from two studies (Rentfrow et al., 2008; Rentfrow, Gosling, Jokela, & Stillwell, 2013) across a total of seven samples, two of them new. Same-trait correlations across samples are, on average, positive for all five traits, indicating score agreement. Additionally, three traits (Conscientiousness, Neuroticism, and Openness) show strongly consistent patterns of correlations with sociodemographic variables across samples. We find rank order stability in state personality scores for a 16-year period (1999–2015).
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Human personality traits differ across geographical regions ¹⁻⁵. However, it remains unclear what generates these geographical personality differences. Because humans constantly experience and react to ambient temperature, we propose that temperature is a crucial environmental factor that is associated with individuals' habitual behavioural patterns and, therefore, with fundamental dimensions of personality. To test the relationship between ambient temperature and personality, we conducted two large-scale studies in two geographically large yet culturally distinct countries: China and the United States. Using data from 59 Chinese cities (N = 5,587), multilevel analyses and machine learning analyses revealed that compared with individuals who grew up in regions with less clement temperatures, individuals who grew up in regions with more clement temperatures (that is, closer to 22 °C) scored higher on personality factors related to socialization and stability (agreeableness, conscientiousness, and emotional stability) and personal growth and plasticity (extraversion and openness to experience). These relationships between temperature clemency and personality factors were replicated in a larger dataset of 12,499 ZIP-code level locations (the lowest geographical level feasible) in the United States (N = 1,660,638). Taken together, our findings provide a perspective on how and why personalities vary across geographical regions beyond past theories (subsistence style theory, selective migration theory and pathogen prevalence theory). As climate change continues across the world, we may also observe concomitant changes in human personality.
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Recent research has identified regional variation of personality traits within countries but we know little about the underlying drivers of this variation. We propose that the Industrial Revolution, as a key era in the history of industrialized nations, has led to a persistent clustering of well-being outcomes and personality traits associated with psychological adversity via processes of selective migration and socialization. Analyzing data from England and Wales, we examine relationships between the historical employment share in large-scale coal-based industries (coal mining and steam-powered manufacturing industries that used this coal as fuel for their steam engines) and today’s regional variation in personality and well-being. Even after controlling for possible historical confounds (historical energy supply, education, wealth, geology, climate, population density), we find that the historical local dominance of large-scale coal-based industries predicts today’s markers of psychological adversity (lower Conscientiousness [and order facet scores], higher Neuroticism [and anxiety and depression facet scores], lower activity [an Extraversion facet], and lower life satisfaction and life expectancy). An instrumental variable analysis, using the historical location of coalfields, supports the causal assumption behind these effects (with the exception of life satisfaction). Further analyses focusing on mechanisms hint at the roles of selective migration and persisting economic hardship. Finally, a robustness check in the U.S. replicates the effect of the historical concentration of large-scale industries on today’s levels of psychological adversity. Taken together, the results show how today’s regional patterns of personality and well-being may have their roots in major societal changes underway decades or centuries earlier.
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Cities like New York and San Francisco have a different feel than cities like Newark and Columbus. But can these differences be captured quantitatively? We argue these places vary along the dimension of cosmopolitanism, that is, the extent to which they offer economic opportunities and emphasize diversity, creativity, and egalitarianism. We present a Cosmopolitan City Scale (CCS) designed to assess perceived cosmopolitanism. The CCS has high internal reliability and correlates with objective indicators of cosmopolitanism such as intergenerational mobility and number of patents generated (Study 1). Consistent with the notion that people with an independent orientation migrate to cosmopolitan places, independence was associated with preference for cosmopolitan cities as measured by our scale (Study 2). High openness to experience, high extraversion, liberalism, high socioeconomic status, and single marital status were also related to greater preference for cosmopolitan cities. We believe the CCS provides a new tool for understanding how cities differ and helps clarify factors that drive migration preferences. We also discuss implications of cosmopolitanism for cultural processes such as acculturation and intergroup relations.
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A widespread stereotype holds that the Germans are notorious worriers, an idea captured by the term, German Angst. An analysis of country-level neurotic personality traits (Trait Anxiety, Trait Depression, and Trait Neuroticism; N = 7,210,276) across 109 countries provided mixed support for this idea; Germany ranked 20th, 31st, and 53rd for Depression, Anxiety, and Neuroticism respectively suggesting, at best, the national stereotype is only partly valid. Theories put forward to explain the stereotypical characterization of Germany focus on the collective traumatic events experienced by Germany during WWII, such as the massive strategic bombing of German cities. We thus examined the link between strategic bombing of 89 German cities and today’s regional levels in neurotic traits (N = 33,534) and related mental health problems. Contrary to the WWII-bombing hypothesis, we found negative effects of strategic bombing on regional Trait Depression and mental health problems. This finding was robust when controlling for a host of economic factors and social structure. We also found Resilience X Stressor interactions: Cities with more severe bombings show more resilience today (lower levels of neurotic traits and mental health problems in the face of a current major stressor – economic hardship).
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In recent years the topic entrepreneurship has become a major focus in the social sciences, with renewed interest in the links between personality and entrepreneurship. Taking a socioecological perspective to psychology, which emphasizes the role of social habitats and their interactions with mind and behavior, we investigated regional variation in and correlates of an entrepreneurship-prone Big Five profile. Specifically, we analyzed personality data collected from over half a million U.S. residents (N = 619,397) as well as public archival data on state-level entrepreneurial activity (i.e., business-creation and self-employment rates). Results revealed that an entrepreneurship-prone personality profile is regionally clustered. This geographical distribution corresponds to the pattern that can be observed when mapping entrepreneurial activity across the U.S. Indeed, the state-level correlation (N = 51) between an entrepreneurial personality structure and entrepreneurial activity was positive in direction, substantial in magnitude, and robust even when controlling for regional economic prosperity. These correlations persisted at the level of U.S. Metropolitan Statistical Areas (N = 15) and were replicated in independent German (N = 19,842; 14 regions) and British samples (N = 15,617; 12 regions). In contrast to these profile-based analyses, an analysis linking the individual Big Five dimensions to regional measures of entrepreneurial activity did not yield consistent findings. Discussion focuses on the implications of these findings for interdisciplinary theory development and practical applications.
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Do macropsychological factors predict “hard” economic outcomes like regional economic resilience? Prior approaches to understanding economic resilience have focused on regional economic infrastructure. In contrast, we draw on research highlighting the key role played by psychological factors in economic behaviors. Using large psychological data sets from the United States (n = 935,858) and Great Britain (n = 417,217), we characterize region-level psychological correlates of economic resilience. Specifically, we examine links between regions’ levels of psychological traits and their degree of economic slowdown (indexed by changes in entrepreneurial vitality) in the wake of the Great Recession of 2008–2009. In both countries, more emotionally stable regions and regions with a more prevalent entrepreneurial personality makeup showed a significantly lower economic slowdown. This effect was robust when accounting for regional differences in economic infrastructure. Cause cannot be inferred from these correlational findings, but the results nonetheless point to macropsychological factors as potentially protective factors against macroeconomic shocks.
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Do macro-psychological factors predict “hard” economic outcomes like regional economic resilience? Prior approaches to understanding economic resilience have focused on regional economic infrastructure. In contrast, we draw on research highlighting the key role played by psychological factors in economic behaviors. Using large psychological datasets from the United States (N=933,312) and Great Britain (N=417,217), we characterize region-level psychological correlates of economic resilience. Specifically, we examine links between regions’ levels of psychological traits and their degree of economic slowdown (indexed by changes in entrepreneurial vitality) in the wake of the Great Recession of 2008-2009. In both countries, more emotionally stable regions and regions with a more prevalent entrepreneurial personality make-up showed a significantly lower economic slowdown. This effect was robust when accounting for regional differences in economic infrastructure. Cause cannot be inferred from these correlational findings but the results nonetheless point to macro-psychological factors as potentially protective factors against macro-economic shocks.
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In recent years, modern economies have shifted away from being based on physical capital and towards being based on new knowledge (e.g., new ideas and inventions). Consequently, contemporary economic theorizing and key public policies have been based on the assumption that resources for generating knowledge (e.g., education, diversity of industries) are essential for regional economic vitality. However, policy makers and scholars have discovered that, contrary to expectations, the mere presence of, and investments in, new knowledge does not guarantee a high level of regional economic performance (e.g., high entrepreneurship rates). To date, this “knowledge paradox” has resisted resolution. We take an interdisciplinary perspective to offer a new explanation, hypothesizing that “hidden” regional culture differences serve as a crucial factor that is missing from conventional economic analyses and public policy strategies. Focusing on entrepreneurial activity, we hypothesize that the statistical relation between knowledge resources and entrepreneurial vitality (i.e., high entrepreneurship rates) in a region will depend on “hidden” regional differences in entrepreneurial culture. To capture such “hidden” regional differences, we derive measures of entrepreneurship-prone culture from two large personality datasets from the United States (N = 935,858) and Great Britain (N = 417,217). In both countries, the findings were consistent with the knowledge-culture-interaction hypothesis. A series of nine additional robustness checks underscored the robustness of these results. Naturally, these purely correlational findings cannot provide direct evidence for causal processes, but the results nonetheless yield a remarkably consistent and robust picture in the two countries. In doing so, the findings raise the idea of regional culture serving as a new causal candidate, potentially driving the knowledge paradox; such an explanation would be consistent with research on the psychological characteristics of entrepreneurs.
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Recent investigations indicate that personality traits are unevenly distributed geographically, with some traits being more prevalent in certain places than in others. The geographical distributions of personality traits are associated with a range of important political, economic, social, and health outcomes. The majority of research on this subject has focused on the geographical distributions and macro-level correlates of personality across nations or regions of the United States. The aim of the present investigation was to replicate and extend that past work by examining regional personality differences in Great Britain. Using a sample of nearly 400,000 British residents, we mapped the geographical distributions of the Big Five Personality traits across 380 Local Authority Districts and examined the associations with important political, economic, social, and health outcomes. The results revealed distinct geographical clusters, with neighboring regions displaying similar personality characteristics, and robust associations with the macro-level outcome variables. Overall, the patterns of results were similar to findings from past research.
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Significance Recent studies in geographical psychology have demonstrated regional variations in personality—people with similar personality traits are more likely to be found in some regions than others. What is the psychological significance of such spatial clustering? Our study was motivated by the person–environment hypothesis, which postulates that the match between people’s personality and neighborhood characteristics is important for people’s life satisfaction. The results showed that personality traits were differently related to life satisfaction in different postal districts of London metropolitan area, and these varying associations were related to specific neighborhood characteristics, such as population density and ethnic heterogeneity. These findings demonstrate how individuals with different personality dispositions derive life satisfaction from different aspects of their social and physical environments.
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Most people hold beliefs about personality characteristics typical of members of their own and others' cultures. These perceptions of national character may be generalizations from personal experience, stereotypes with a "kernel of truth," or inaccurate stereotypes. We obtained national character ratings of 3989 people from 49 cultures and compared them with the average personality scores of culture members assessed by observer ratings and self-reports. National character ratings were reliable but did not converge with assessed traits. Perceptions of national character thus appear to be unfounded stereotypes that may serve the function of maintaining a national identity.
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The Big Five Inventory (BFI) is a self-report measure designed to assess the high-order personality traits of Extraversion, Agreeableness, Conscientiousness, Neuroticism, and Openness. As part of the International Sexuality Description Project, the BFI was translated from English into 28 languages and administered to 17,837 individuals from 56 nations. The resulting cross-cultural data set was used to address three main questions: Does the factor structure of the English BFI fully replicate across cultures? How valid are the BFI trait profiles of individual nations? And how are personality traits distributed throughout the world? The five-dimensional structure was robust across major regions of the world. Trait levels were related in predictable ways to self-esteem, sociosexuality, and national personality profiles. People from the geographic regions of South America and East Asia were significantly different in open- ness from those inhabiting other world regions. The discussion focuses on limitations of the current data set and important directions for future research.
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During early adulthood, individuals from different cultures across the world tend to become more agreeable, more conscientious, and less neurotic. Two leading theories offer different explanations for these pervasive age trends: Five-factor theory proposes that personality maturation is largely determined by genetic factors, whereas social-investment theory proposes that personality maturation in early adulthood is largely the result of normative life transitions to adult roles. In the research reported here, we conducted the first systematic cross-cultural test of these theories using data from a large Internet-based sample of young adults from 62 nations (N = 884,328). We found strong evidence for universal personality maturation from early to middle adulthood, yet there were significant cultural differences in age effects on personality traits. Consistent with social-investment theory, results showed that cultures with an earlier onset of adult-role responsibilities were marked by earlier personality maturation.
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There is overwhelming evidence for regional variation across the United States on a range of key political, economic, social, and health indicators. However, a substantial body of research suggests that activities in each of these domains are typically influenced by psychological variables, raising the possibility that psychological forces might be the mediating or causal factors responsible for regional variation in the key indicators. Thus, the present article examined whether configurations of psychological variables, in this case personality traits, can usefully be used to segment the country. Do regions emerge that can be defined in terms of their characteristic personality profiles? How are those regions distributed geographically? And are they associated with particular patterns of key political, economic, social, and health indicators? Results from cluster analyses of 5 independent samples totaling over 1.5 million individuals identified 3 robust psychological profiles: Friendly & Conventional, Relaxed & Creative, and Temperamental & Uninhibited. The psychological profiles were found to cluster geographically and displayed unique patterns of associations with key geographical indicators. The findings demonstrate the value of a geographical perspective in unpacking the connections between microlevel processes and consequential macrolevel outcomes. (PsycINFO Database Record (c) 2013 APA, all rights reserved).
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This paper analyses the effect of information disseminated by the Internet on voting behavior. We address endogeneity in Internet availability by exploiting regional and technological peculiarities of the preexisting voice telephony network that hinder the roll-out of fixed-line broadband infrastructure for high-speed Internet. We find small negative effects of Internet availability on voter turnout, and no evidence that the Internet systematically benefits single parties. Robustness tests including placebo estimations from the pre-Internet era confirm our results. We relate differences in the Internet effect between national and local elections to a crowding out of national but not local newspapers.
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Simpatía is a cultural script that characterizes Hispanics as agreeable, friendly, sympathetic, and polite. However, on self-reports Hispanics score lower on Simpatía/Agreeableness than do non-Hispanics. This study reveals that it is the modesty within Simpatía that accounts for these paradoxical findings by driving down scores on Hispanics' self-reports. To test this idea, this study assesses Simpatía/Agreeableness in Mexican American bilinguals using (a) self-reports of Simpatía in English and Spanish and (b) behavioral manifestations of Simpatía in a social interaction task conducted in English and Spanish. As predicted, on self-reports bilinguals score lower on Simpatía when the assessment is in Spanish than when it is in English, but they show more Simpatía-related behaviors in the social interaction task in Spanish than in English. Follow-up analyses show that the results cannot be explained by translation artifacts on the questionnaire, response-style biases, or reference-group effects. The paradox sheds light on the complex interplay between culture and language.
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International mobility is a prevalent life event that particularly affects university students. The aim of this longitudinal study was twofold: First, we examined the impact of international mobility on personality (Big Five) change, separating self-selection effects from socialization processes. Second, we extended prior analyses on the association between life events and personality development by investigating the mechanisms that account for socialization processes. In particular, we assessed whether individual differences in the fluctuation of support relationships serve as an explanatory link. We used a prospective control group design with 3 measurement occasions. A sample of university students, containing both short-term (i.e., 1 semester) and long-term (i.e., 1 academic year) sojourners (N = 527) along with control students (N = 607), was tracked over the course of an academic year. Multivariate latent models revealed 3 main findings: First, initial (pre-departure) levels of Extraversion and Conscientiousness predicted short-term sojourning, and Extraversion and Openness predicted long-term sojourning. Second, both forms of sojourning were associated with increases in Openness and Agreeableness and a decrease in Neuroticism above and beyond the observed self-selection. Third, the acquisition of new international support relationships largely accounted for the sojourn effects on personality change. These findings help to fill the missing link between life events and personality development by establishing social relationship fluctuation as an important mediating mechanism. (PsycINFO Database Record (c) 2013 APA, all rights reserved).
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The ability of personality traits to predict important life outcomes has traditionally been questioned because of the putative small effects of personality. In this article, we compare the predictive validity of personality traits with that of socioeconomic status (SES) and cognitive ability to test the relative contribution of personality traits to predictions of three critical outcomes: mortality, divorce, and occupational attainment. Only evidence from prospective longitudinal studies was considered. In addition, an attempt was made to limit the review to studies that controlled for important background factors. Results showed that the magnitude of the effects of personality traits on mortality, divorce, and occupational attainment was indistinguishable from the effects of SES and cognitive ability on these outcomes. These results demonstrate the influence of personality traits on important life outcomes, highlight the need to more routinely incorporate measures of personality into quality of life surveys, and encourage further research about the developmental origins of personality traits and the processes by which these traits influence diverse life outcomes. © 2007 Association for Psychological Science.
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In recent years the topic of entrepreneurship has become a major focus in the social sciences, with renewed interest in the links between personality and entrepreneurship. Taking a socioecological perspective to psychology, which emphasizes the role of social habitats and their interactions with mind and behavior, we investigated regional variation in and correlates of an entrepreneurship-prone Big Five profile. Specifically, we analyzed personality data collected from over half a million U.S. residents (N = 619,397) as well as public archival data on state-level entrepreneurial activity (i.e., business-creation and self-employment rates). Results revealed that an entrepreneurship-prone personality profile is regionally clustered. This geographical distribution corresponds to the pattern that can be observed when mapping entrepreneurial activity across the United States. Indeed, the state-level correlation (N = 51) between an entrepreneurial personality structure and entrepreneurial activity was positive in direction, substantial in magnitude, and robust even when controlling for regional economic prosperity. These correlations persisted at the level of U.S. metropolitan statistical areas (N = 15) and were replicated in independent German (N = 19,842; 14 regions) and British (N = 15,617; 12 regions) samples. In contrast to these profile-based analyses, an analysis linking the individual Big Five dimensions to regional measures of entrepreneurial activity did not yield consistent findings. Discussion focuses on the implications of these findings for interdisciplinary theory development and practical applications. (PsycINFO Database Record (c) 2013 APA, all rights reserved).
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In this article we review answers to 5 questions concerning the development of personality across the life course: How early in the life course can we identify characteristics unique to individuals that will show continuity over time? When in the life course is personality fully developed? What life course factors moderate continuity and change in personality? What are the mechanisms that promote continuity in personality? And finally, what are the mechanisms that promote change in personality? Based on the answers to these 5 questions we conclude (a) that there is modest continuity from childhood to adulthood, (b) that personality traits do not become fixed at a certain age in adulthood and retain the possibility of change even into old age, and (c) that with time and age people become more adept at interacting with their environment such that personality consistency increases with age and is more common than change in midlife and old age.
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The Big Five Inventory (BFI) is a self-report measure designed to assess the high-order personality traits of Extraversion, Agreeableness, Conscientiousness, Neuroticism, and Openness. As part of the International Sexuality Description Project, the BFI was translated from English into 28 languages and administered to 17,837 individuals from 56 nations. The resulting cross-cultural data set was used to address three main questions: Does the factor structure of the English BFI fully replicate across cultures? How valid are the BFI trait profiles of individual nations? And how are personality traits distributed throughout the world? The five-dimensional structure was robust across major regions of the world. Trait levels were related in predictable ways to self-esteem, sociosexuality, and national personality profiles. People from the geographic regions of South America and East Asia were significantly different in openness from those inhabiting other world regions. The discussion focuses on limitations of the current data set and important directions for future research.
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Does it matter if your personality fits in with the personalities of the people where you live? The present study explored the links between person-city personality fit and self-esteem. Using data from 543,934 residents of 860 U.S. cities, we examined the extent to which the fit between individuals' Big Five personality traits and the Big Five traits of the city where they live (i.e., the prevalent traits of the city's inhabitants) predicts individuals' self-esteem. To provide a benchmark for these effects, we also estimated the degree to which the fit between person and city religiosity predicts individuals' self-esteem. The results provided a nuanced picture of the effects of person-city personality fit on self-esteem: We found significant but small effects of fit on self-esteem only for openness, agreeableness, and conscientiousness, rather than effects for all Big Five traits. Similar results and effect sizes were observed for religiosity. We conclude with a discussion of the relevance and limitations of this study.
Chapter
Political regionalism is commonly attributed to differences in historical settlement patterns, social class, and racial diversity. This book provides evidence for the importance of another factor-state-level personality-in understanding regional differences in political ideology. Drawing on research in personality and social psychology, the chapter proposes that geographical differences in voting patterns partially reflect differences in the psychological characteristics of individuals living in different states. Specifically examined are associations between state-level personality scores and voting patterns in the 1996, 2000, and 2004 U.S. Presidential elections. Results show that mean levels of openness and conscientiousness within a state predict the percentage of votes for Democratic and Republican candidates. Furthermore, state-level personality scores account for unique variance in voting patterns, even after adjusting for standard sociodemographic and political predictors. This chapter demonstrates the value of investigating psychological variables at a regional level to better understand political culture and ideology.
Article
It is well known that human development is influenced by social change. In particular, as evidenced by research on German unification, the rapid change of social institutions can impact on various aspects of behaviour and development. Based on my own research experience in this field, I want to show the necessity for a better interdisciplinary collaboration, for more comparative research across divergent manifestations of social change, and for a strong orientation towards application. The address begins with a record of unwarranted assertions about the consequences of German unification. Following that, I discuss the role played by the change of social institutions in the timing of important psychosocial transitions during adolescence and young adulthood. Next, I present a conceptual model that informed our research on self-efficacy as a resource in mastering the new challenges. I conclude with suggestions concerning the development of interventions aimed at increasing people's capabilities to capitalise on opportunities provided by profound change in social institutions. At each step, such research needs to be supported by comprehensive models of the interplay between context and the individual. I also underscore the role of ISSBD as a potential broker for new efforts in research and application in this regard.
Article
In this article, we provide a fresh perspective on the developmental origins of neuroticism-a dimension of temperament marked by elevated stress reactivity resulting in the frequent experience of negative emotions. This negative affectivity is accompanied by a pervasive perception that the world is a dangerous and threatening place, along with beliefs about one's inability to manage or cope with challenging events. Historically, neuroticism has been viewed as a stable, genetically based trait. However, recent understanding of ongoing gene-environment interactions that occur throughout the life span suggests there may be a more complex and dynamic etiology. Thus, the purpose of this article is to offer a theory for understanding the development of neuroticism that integrates genetic, neurobiological, and environmental contributions to this trait. Given the strong correlation between neuroticism and the development of negative health outcomes-most notably, the full range of anxiety and mood disorders-an enhanced understanding of how neuroticism originates has implications for the treatment and prevention of a broad range of pathologies and, perhaps, even for the prevention of neuroticism itself. © The Author(s) 2014.
Book
A pioneering urban economist presents a myth-shattering look at the majesty and greatness of cities.America is an urban nation, yet cities get a bad rap: they're dirty, poor, unhealthy, environmentally unfriendly . . . or are they? In this revelatory book, Edward Glaeser, a leading urban economist, declares that cities are actually the healthiest, greenest, and richest (in both cultural and economic terms) places to live. He travels through history and around the globe to reveal the hidden workings of cities and how they bring out the best in humankind. Using intrepid reportage, keen analysis, and cogent argument, Glaeser makes an urgent, eloquent case for the city's importance and splendor, offering inspiring proof that the city is humanity's greatest creation and our best hope for the future.
Chapter
• This volume attempts to make the case that our understanding of psychological phenomena can be greatly informed by a geographical perspective—one that explores the spatial organization of psychological phenomena and considers how individual characteristics, social entities, and physical features of the environment contribute to their organization. The chapters in the book highlight the ways in which social and physical features of the environment, such as local demography, political and economic institutions, topography, and climate, influence and interact with psychological processes. The perspectives described herein complement and extend theory and research in several areas of psychology, including social, personality, cultural, environmental, evolutionary, and comparative. By bringing together streams of research at the intersection of geographical psychology, I have tried to show how widely studied psychological constructs relate to and are influenced by broad social, ecological, economic, and political forces. At the same time, this research demonstrates the relevance of psychology for understanding macro-level processes. Ultimately, this book is designed to inform researchers about the value of examining psychological phenomena and their spatial components. (PsycINFO Database Record (c) 2015 APA, all rights reserved) • This volume attempts to make the case that our understanding of psychological phenomena can be greatly informed by a geographical perspective—one that explores the spatial organization of psychological phenomena and considers how individual characteristics, social entities, and physical features of the environment contribute to their organization. The chapters in the book highlight the ways in which social and physical features of the environment, such as local demography, political and economic institutions, topography, and climate, influence and interact with psychological processes. The perspectives described herein complement and extend theory and research in several areas of psychology, including social, personality, cultural, environmental, evolutionary, and comparative. By bringing together streams of research at the intersection of geographical psychology, I have tried to show how widely studied psychological constructs relate to and are influenced by broad social, ecological, economic, and political forces. At the same time, this research demonstrates the relevance of psychology for understanding macro-level processes. Ultimately, this book is designed to inform researchers about the value of examining psychological phenomena and their spatial components. (PsycINFO Database Record (c) 2015 APA, all rights reserved)
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Being around people who are different from us makes us more creative, more diligent and harder-working
Article
Today the Internet plays a role in the lives of nearly 40% of the world's population, and it is becoming increasingly entwined in daily life. This growing presence is transforming psychological science in terms of the topics studied and the methods used. We provide an overview of the literature, considering three broad domains of research: translational (implementing traditional methods online; e.g., surveys), phenomenological (topics spawned or mediated by the Internet; e.g., cyberbullying), and novel (new ways to study existing topics; e.g., rumors). We discuss issues (e.g., sampling, ethics) that arise when doing research online and point to emerging opportunities (e.g., smartphone sensing). Psychological research on the Internet comes with new challenges, but the opportunities far outweigh the costs. By integrating the Internet, psychological research has the ability to reach large, diverse samples and collect data on actual behaviors, which will ultimately increase the impact of psychological research on society. Expected final online publication date for the Annual Review of Psychology Volume 66 is November 30, 2014. Please see http://www.annualreviews.org/catalog/pubdates.aspx for revised estimates.
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Sørensen J. F. L. Rural–urban differences in life satisfaction: evidence from the European Union, Regional Studies. This paper uses data from the European Values Study 2008 to investigate rural–urban differences in life satisfaction across the European Union. Rural dwellers were found to have a significantly higher life satisfaction than city dwellers when holding socio-economic factors constant. This is systematically observed across three European Union country clusters defined by their level of affluence (gross domestic product (GDP)). With this background, the latter part of the paper explores the factors behind the higher life satisfaction in rural areas, focusing on differences in levels of insecurity, frames of comparison and levels of social interaction.
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Cross-cultural psychologists have mostly contrasted East Asia with the West. However, this study shows that there are major psychological differences within China. We propose that a history of farming rice makes cultures more interdependent, whereas farming wheat makes cultures more independent, and these agricultural legacies continue to affect people in the modern world. We tested 1162 Han Chinese participants in six sites and found that rice-growing southern China is more interdependent and holistic-thinking than the wheat-growing north. To control for confounds like climate, we tested people from neighboring counties along the rice-wheat border and found differences that were just as large. We also find that modernization and pathogen prevalence theories do not fit the data.
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Increasing numbers of empirical studies provide compelling evidence that personality traits change across the entire lifespan. What initiates this continuing personality development and how does this development proceed? In this paper, we compare six theoretical perspectives that offer testable predictions about why personality develops the way it does and identify limitations and potentials of these perspectives by reviewing how they hold up against the empirical evidence. While all of these perspectives have received some empirical support, there is only little direct evidence for propositions put forward by the five-factor theory of personality and the theory of genotype  environment effects. In contrast, the neo-socioanalytic theory appears to offer a comprehensive framework that fits the empirical findings and allows the integration of other, more specialized, perspectives that focus on specific aspects of personality development like the role of time, systematic differences between categories of social roles or the active partake of the person him- or herself. We draw conclusions on the likely driving factors for adult personality development and identify avenues for future research.
Article
There is limited research on rural-urban disparities in U.S. life expectancy. This study examined trends in rural-urban disparities in life expectancy at birth in the U.S. between 1969 and 2009. The 1969-2009 U.S. county-level mortality data linked to a rural-urban continuum measure were analyzed. Life expectancies were calculated by age, gender, and race for 3-year time periods between 1969 and 2004 and for 2005-2009 using standard life-table methodology. Differences in life expectancy were decomposed by age and cause of death. Life expectancy was inversely related to levels of rurality. In 2005-2009, those in large metropolitan areas had a life expectancy of 79.1 years, compared with 76.9 years in small urban towns and 76.7 years in rural areas. When stratified by gender, race, and income, life expectancy ranged from 67.7 years among poor black men in nonmetropolitan areas to 89.6 among poor Asian/Pacific Islander women in metropolitan areas. Rural-urban disparities widened over time. In 1969-1971, life expectancy was 0.4 years longer in metropolitan than in nonmetropolitan areas (70.9 vs 70.5 years). By 2005-2009, the life expectancy difference had increased to 2.0 years (78.8 vs 76.8 years). The rural poor and rural blacks currently experience survival probabilities that urban rich and urban whites enjoyed 4 decades earlier. Causes of death contributing most to the increasing rural-urban disparity and lower life expectancy in rural areas include heart disease, unintentional injuries, COPD, lung cancer, stroke, suicide, and diabetes. Between 1969 and 2009, residents in metropolitan areas experienced larger gains in life expectancy than those in nonmetropolitan areas, contributing to the widening gap.
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Socioecological psychology investigates humans' cognitive, emotional, and behavioral adaption to physical, interpersonal, economic, and political environments. This article summarizes three types of socioecological psychology research: (a) association studies that link an aspect of social ecology (e.g., population density) with psychology (e.g., prosocial behavior), (b) process studies that clarify why there is an association between social ecology and psychology (e.g., residential mobility→anxiety→familiarity seeking), and (c) niche construction studies that illuminate how psychological states give rise to the creation and maintenance of a social ecology (e.g., familiarity seeking→dominance of national chain stores). Socioecological psychology attempts to bring the objectivist perspective to psychological science, investigating how objective social and physical environments, not just perception and construal of the environments, affect one's thinking, feeling, and behaviors, as well as how people's thinking, feeling, and behaviors give rise to social and built environments. Expected final online publication date for the Annual Review of Psychology Volume 65 is January 03, 2014. Please see http://www.annualreviews.org/catalog/pubdates.aspx for revised estimates.
Article
This study investigated the relation of the "Big Five" personality di- mensions (Extraversion, Emotional Stability, Agreeableness, Consci- entiousness, and Openness to Experience) to three job performance criteria (job proficiency, training proficiency, and personnel data) for five occupational groups (professionals, police, managers, sales, and skilled/semi-skilled). Results indicated that one dimension of person- ality. Conscientiousness, showed consistent relations with all job per- formance criteria for all occupational groups. For the remaining per- sonality dimensions, the estimated true score correlations varied by occupational group and criterion type. Extraversion was a valid pre- dictor for two occupations involving social interaction, managers and sales (across criterion types). Also, both Openness to Experience and Extraversion were valid predictors of the training proficiency criterion (across occupations). Other personality dimensions were also found to be valid predictors for some occupations and some criterion types, but the magnitude of the estimated true score correlations was small (p < .10). Overall, the results illustrate the benefits of using the 5- factor model of personality to accumulate and communicate empirical findings. The findings have numerous implications for research and practice in personnel psychology, especially in the subfields of person- nel selection, training and development, and performance appraisal.
Article
It is well known that human development is influenced by social change. In particular, as evidenced by research on German unification, the rapid change of social institutions can impact on various aspects of behaviour and development. Based on my own research experience in this field, I want to show the necessity for a better interdisciplinary collaboration, for more comparative research across divergent manifestations of social change, and for a strong orientation towards application. The address begins with a record of unwarranted assertions about the consequences of German unification. Following that, I discuss the role played by the change of social institutions in the timing of important psychosocial transitions during adolescence and young adulthood. Next, I present a conceptual model that informed our research on self-efficacy as a resource in mastering the new challenges. I conclude with suggestions concerning the development of interventions aimed at increasing people’s capabilities to capitalise on opportunities provided by profound change in social institutions. At each step, such research needs to be supported by comprehensive models of the interplay between context and the individual. I also underscore the role of ISSBD as a potential broker for new efforts in research and application in this regard.
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Volumes of research show that people in different geographic regions differ psychologically. Most of that work converges on the conclusion that there are geographic differences in personality and values, but little attention has been paid to developing an integrative account of how those differences emerge, persist, and become expressed at the geographic level. Drawing from research in psychology and other social sciences, we present a theoretical account of the mechanisms through which geographic variation in psychological characteristics emerge and persist within regions, and we propose a model for conceptualizing the processes through which such characteristics become expressed in geographic social indicators. The proposed processes were examined in the context of theory and research on personality traits. Hypotheses derived from the model were tested using personality data from over half a million U.S. residents. Results provided preliminary support for the model, revealing clear patterns of regional variation across the U.S. and strong relationships between state-level personality and geographic indicators of crime, social capital, religiosity, political values, employment, and health. Overall, this work highlights the potential insights generated by including macrolevel perspectives within psychology and suggests new routes to bridging theory and research across several disciplines in the social sciences. © 2008 Association for Psychological Science.
Article
This paper presents a general technique for the treatment of samples drawn without replacement from finite universes when unequal selection probabilities are used. Two sampling schemes are discussed in connection with the problem of determining optimum selection probabilities according to the information available in a supplementary variable. Admittedly, these two schemes have limited application. They should prove useful, however, for the first stage of sampling with multi-stage designs, since both permit unbiased estimation of the sampling variance without resorting to additional assumptions.* Journal Paper No. J2139 of the Iowa Agricultural Experiment Station, Ames, Iowa, Project 1005. Presented to the Institute of Mathematical Statistics, March 17, 1951.
Article
Does local context (e.g., city of residence) matter for self and well-being? We theorized that it does because local contexts diverge in prevalent historically-derived ideas, norms, and products. Through historical analysis, studies of norms (tightness-looseness; Study 1) and cultural products (content analyses of newspaper headlines, venture capital firm websites, hospital websites; Studies 2-4), and studies assessing individuals' self and well-being (Studies 5-7), we compared Boston and San Francisco-similar cities on many metrics. We find that self and well-being are, in some important part, local. Reflecting themes of "old and established," Boston's history and cultural products emphasize tradition, status, and community, and social norms are relatively tight; accordingly feelings and selves are socially contingent. In contrast, reflecting themes of "new and free," San Francisco's history and cultural products emphasize unlimited possibility, egalitarianism, and innovation, and social norms are relatively loose; accordingly feelings and selves are relatively less contingent on others.
Article
The relation of the individual to society has always been a central concern of personality psychologists. Building on recent empirical and conceptual advances in trait psychology, I propose a new approach to personality and culture. The fact that trait structure, age and gender differences, and cross-observer agreement are all universal supports the view that traits are biologically based characteristics of the human species. After discussing ethical and scientific issues, I provide preliminary data consistent with the view that aggregate levels of traits may lead to features of cultures, such as Individualism/Collectivism. I discuss alternative interpretations and future directions for research and conclude that the trait perspective holds exceptional promise for understanding human nature and culture.