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Abstract

Um die Übertragung wasserbürtiger Phytopathogene zu unterbinden, kommt der Desinfektion von Gießwasser bzw. Nährlösung eine zentrale Bedeutung zu. Das von der Firma newtec und der HU Berlin entwickelte System zur elektrolytischen Wasserdesinfektion in Gewächshäusern (SeWiG) ist wirksam gegenüber einem breiten Spektrum an pflanzlichen Krankheitserregern (Pilze, Bakterien, Viren). Eine Herausforderung bei der vor Ort mittels Elektrolyse produzierten hypochlorithaltigen Desinfektionslösung, stellt die Umwandlung zu unerwünschten chemischen Verbindungen wie Chlorat und Perchlorat dar. Vor allem bei geschlossenen Bewässerungssystemen besteht somit das Risiko, dass sich diese Verbindungen im Wasser, Substrat und in den Pflanzen anreichern. Im Rahmen einer technischen Verfahrensoptimierung wurde nach einer Speichermöglichkeit für die Desinfektionslösung gesucht, um die Bildung von Chlorat und Perchlorat zu minimieren.
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