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Räumliche Muster und Cultural Marker in den Steinburger Elbmarschen

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  • HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Hildesheim/Holzminden/Göttingen
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Abstract

Der Beitrag stellt anhand der drei Themenfelder Wasser und Wind, Landwirtschaft und Siedlungsstruktur die kulturlandschaftliche Charakteristik der Steinburger Elbmarschen sowie Managementansätze zur Gestaltung des kulturlandschaftlichen Wandels dar. http://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/ALSH/Information/SchriftenVerkauf/Schriften/kulturlandschaftswandel_steinburger_elbmarschen.html

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Kurzfassung Ausgangspunkt des Beitrages ist die Annahme, dass nachhaltige Raumentwicklung in substanzieller Hinsicht an ein relationales Raumverständnis und prozedural an die Auseinandersetzung mit Konflikten gebunden ist. Diese Anforderungen werden auf einen konkreten Gegenstand der räumlichen Planung bezogen: landschaftsbezogene Identitäten. Deren Konzeptualisierung erfolgt als individuelle Deutungen landschaftlicher Spezifik, die sich der Materialität ebenso wie gesellschaftlicher Deutungsmuster bedienen. Für die empirische Erfassung werden landschaftsbezogene Identitäten als Zuspitzung der ‚angeeigneten physischen Landschaft‘ konkretisiert. Im Zentrum des Interesses stehen also solche Merkmale, die zur individuellen Konstruktion spezifischer Landschaft ‚zusammengeschaut‘ werden und auf die sich Zugehörigkeits- bzw. Zusammengehörigkeitsvorstellungen sowie emotionale Zuwendungen beziehen. An diesen als Referenzpunkte bezeichneten Merkmalen kommen auch identitätsrelevante Konflikte zum Ausdruck, also gegensätzliche Deutungen landschaftlicher Spezifik. In einer ländlichen Fallstudienregion werden so verstandene landschaftsbezogene Identitäten mit qualitativ-rekonstruktiven Methoden sichtbar gemacht. Die Ergebnisse von 28 leitfadengestützten Interviews belegen ein vielfältiges Spektrum an Referenzpunkten, die zwar individuell unterschiedlich besetzt sind, aber dennoch wiederholt auftreten. Zudem zeigen sich gegensätzliche Deutungsmuster: Dieselben Merkmale gelten den einen als identitätsstiftend, den anderen nicht. Die Diskussion resümiert die theoretisch-konzeptionellen und methodologischen Überlegungen vor dem Hintergrund der empirischen Ergebnisse und leitet Implikationen für die räumliche Planung ab. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Handlungsempfehlungen zur Bearbeitung konfliktär verfasster Lesarten landschaftsbezogener Identität.
Raumpioniere in ländlichen Regionen
Raumpioniere in ländlichen Regionen. Neue Wege der Daseinsvorsorge, (Leipzig 2013).
Hg.): Innovationen auf dem Land -Planerische Impulse für Bauten, Orte und Regionen
  • Regiobranding -Innovative Perspektiven Für Regionale Kulturlandschaften
Regiobranding -Innovative Perspektiven für regionale Kulturlandschaften. In: Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg et al. (Hg.): Innovationen auf dem Land -Planerische Impulse für Bauten, Orte und Regionen. Stuttgart. S. 84-90. [https://mlr.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mlr/intern/dateien/PDFs/ Online-Publikation_Innovationen_Land.pdf; 27.09.2017].
Baukulturbericht 2016/17
  • Bundesstiftung Baukultur
BundesstIFtung BaukuLtur (hg.) 2016 Baukulturbericht 2016/17. Stadt und Land. Berlin. [https://www.bundesstiftung-baukultur.de/sites/default/files/medien/78/downloads/ bbk_bkb-2016_17_low_1.pdf; 27.09.2017].