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Chapter
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Was zeichnet das Flipped Classroom Modell aus? Wieso ist es insbesondere für die Hochschuldidaktik bzw. -lehrende von Interesse und welche Rolle könnten Tutoren im umgedrehten Unterricht einnehmen? Diesen Fragen soll in dem Beitrag auf den Grund gegangen werden.
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Kreativitätsförderung in Ausbildung, Lehre und Lernen ist unbestritten ein relevantes Thema. Jedoch sind sich Forschende und Didaktikerinnen wie Didaktiker uneins, wie Kreativität gefördert werden kann. Es gibt eine Vielfalt von Ansätzen. In diesem Beitrag wird sich dem Thema aus der Perspektive ‚Didaktik-Technologie-Kreativität‘ am Beispiel der Hochschule genähert. Der Einsatz mobiler Endgeräte hat das Potenzial, Kreativität zu fördern (Liebscher und Jahnke 2012). Dies hängt jedoch vom digitalen didaktischen Design ab, also davon, wie Technik (mobile Endgeräte) und Didaktik verbunden werden. Hierzu haben die Autorinnen Lehr-Lerndesigns an deutschen Hochschulen betrachtet. Es wird dargestellt, wie mobile Endgeräte den Lehr- und Lernprozess unterstützen können und inwiefern studentische Kreativität gefördert werden kann. Es wird deutlich, dass die Entwicklung eines didaktischen Designs für mobiles Lernen drei Faktoren erfordert: (a) das Aufeinanderabstimmen von mobilem Lernen mit der Lehrveranstaltung, (b) das Ausmachen des Mehrwertes, den mobiles Lernen für Lehren und Lernen bietet und den es ohne mobile Endgeräte in dieser Form und Qualität nicht gegeben hätte, sowie (c) das Berücksichtigen von acht Elementen in das mobile didaktische Design: Ziele, Lehr-/Lernaktivitäten, Technologien, Feedback/Feedforward und Betreuung, soziale Beziehungen, Prüfung und Kreativität. Aus den Erkenntnissen werden Eckpfeiler einer kreativitätsförderlichen Didaktik mobilen Lernens skizziert. Diese lassen sich in drei Designtypen zusammenfassen, die je nach Typ andere Facetten der Kreativitätsförderung durch mobile Endgeräte aufweisen: vernetztes Design mit Fokus auf Kommunikation, verzahntes Design mit Fokus auf Lernorte, gestaltendes Design mit Fokus auf Prozessorientierung.
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Im Kontext der Debatte um Lehrerprofessionalität begegnet man mitunter der Formel des forschenden Habitus. Nähert man sich dessen programmatischer Bedeutung, trifft man auf viele Ziele, die vor dem Hintergrund des zugehörigen Forschungsstands plausibel sind. Unklar bleibt indes häufig, was mit dem forschenden Habitus konkret gemeint ist bzw. welche theoretischen Konzeptionen mit ihm verbunden werden. Es ergibt sich dann die Frage, welchen Beitrag der forschende Habitus zu einer um theoretische und sprachliche Präzision bemühten Debatte über Lehrerprofessionalität leisten kann. Letzteres auch deshalb, weil der Begriff zunächst gegenüber der Habituskonzeption des französischen Soziologen Pierre Bourdieu in Relation zu setzen wäre, welche den wissenschaftlichen Habitusdiskurs noch immer dominiert. Dem somit aufgespannten Problemfeld ist der vorliegende Beitrag gewidmet.
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Audiovisuelle Medien gehören seit langem zu den wesentlichen Unterhaltungs- und Informationsmitteln. Mit der Etablierung von Technologien wie dem Internet oder Smartphones sind „Bewegtbilder“ wesentlich leichter produzier-, distribuier- und rezipierbar geworden. Auch in der Hochschullehre spielen Videos auf unterschiedliche Weise eine wichtige, didaktische Rolle, z. B., wenn sie in der Präsenzveranstaltung als Lehrmittel eingesetzt werden, um z. B. einen Sachverhalt anschaulich darzustellen oder aber auch, wenn Studierende eigene Videos in dem Kontext einer Lehrveranstaltung drehen und dabei ein Thema tiefgehend und kreativ erschließen. Nicht zuletzt durch die technischen Möglichkeiten hat sich der Filmeinsatz prinzipiell vereinfacht und flexibilisiert. Gerade deshalb ist eine didaktische Reflexion der Integration von Film in die Lehre umso wichtiger geworden. Zu einer solchen Reflexion anzuregen, ist das Ziel dieses Beitrags. Dabei konzentrieren wir uns auf folgende Aspekte: Als Einstieg werfen wir einen kurzen Blick auf die (Technik-)Geschichte audiovisueller Medien und setzen diese in Beziehung zu zeitgenössischen filmdidaktischen/-pädagogischen Konzepten, um so die breite Palette der Thematik Film und Lehre anzudeuten. Ausgehend von einem einfachen didaktischen Modell skizzieren wir anschließend den allgemeinen Stellenwert, den (audiovisuelle) Medien in Lehr-Lern-Kontexten einnehmen, ehe wir uns mit den spezifischen didaktischen Vor- und Nachteilen des Filmes als didaktisches Medium auseinandersetzen. Wir konkretisieren die Überlegungen, in dem wir verschiedene Einsatzformen audiovisueller Medien unterscheiden und mit praktischen Beispielen illustrieren. Dabei setzen wir zwei Schwerpunkte und betrachten insbesondere das Lernen durch die analytische Auseinandersetzung mit Filmen sowie das Lernen durch den Prozess des Filmemachens. Abschließend geben wir Tipps zur Beschaffung und Aufbereitung audiovisueller Medien und informieren über rechtliche Rahmenbedingungen.
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In dem Aufsatz wird eine Einführung in die didaktische Gestaltungsforschung (Design-Based-Research, DBR) gegeben. Der pragmatische Forschungsansatz wird als Alternative zu bestehenden Traditionen der Lehr-Lern-Forschung in Aussicht gestellt, da er deren oftmals beklagte Praxisferne überwinden soll. Gestaltungsforschung zielt darauf ab, komplexe Probleme in Lehr-Lernkontexten durch innovative, nützliche und praktische Entwicklungen zu adressieren. Durch das aktive Entwerfen und Gestalten dieser Interventionen werden dabei auch theoretische Erkenntnisse gewonnen, mit denen neue Theorien konstruiert oder bestehende bereichert werden können. Im dem Aufsatz wird die Nützlichkeit des DBR-Ansatzes herausgearbeitet, begriffliche Grundlagen erörtert und das methodische Vorgehen beschrieben. Dabei werden auch Standards und Gütekriterien besprochen. Abschließend wird der Ansatz einer kritischen Analyse unterzogen, um neben den Chancen auch Grenzen und Unzulänglichkeiten herauszuarbeiten. DBR eignet sich für Lehrende, die ihrer Praxis gestalterisch auf den Grund gehen möchten.
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Im ersten Teil des Artikels geht die Autorin der Frage nach, welche Rolle E-Learning an Hochschulen einnimmt. Sie nennt Projekte, die vom Bund (teilweise mit kommerzieller Beteiligung) gefördert werden und äußert die These, dass E-Learning didaktischer Konzepte bedarf und somit eine Aufwertung der Pädagogik bedeuten könnte. Im Zuge des Wettbewerbs unter den Hochschulen müssten sich wissenschaftliche MitarbeiterInnen mit der Konzeptualisierung von E- Learning und folglich mit mediendidaktischen Grundlagen auseinander setzen. Im Anschluss an diese, bildungstheoretischen Ausführungen beschreibt sie detailliert ein Seminar "Bildungstheorie in der Weiterbildung", das die Universitäten Bielefeld und Flensburg gemeinsam durchführten. Im Mittelpunkt stand die Anwendung von "blended learning". Präsenzelemente wurden von Online- Phasen abgelöst und begleitet. Das Seminar wurde evaluiert und kann somit Anstöße für weitere Konzepte geben.
Book
Das Buch stellt Methoden und Projekte vor, die es erlauben, Neue Medien im Deutschunterricht didaktisch reflektiert und produktiv einzusetzen. Die pädagogische Diskussion digitaler Medien ist bis heute davon geprägt, das der Deutschunterricht sein Ziel darin sieht, die »alten« Medien (das »gute« Buch) zu bewahren. Die für Jugendliche alltäglich gewordenen Plattformen und sozialen Netzwerke werden darum primär als eine Gefährdung angesehen. Diese Perspektive hat den Blick auf das Potenzial Neuer Medien verschüttet. Philippe Wampfler ändert das, indem er an konkreten Beispielen zeigt, wie zeitgemäßer Deutschunterricht die veränderten Bedingungen für Literatur, Schreiben und Lesen reflektieren und produktiv nutzen kann. Auf eine Einleitung mit fachdidaktischen Einsichten zum Arbeiten mit digitalen Werkzeugen folgen Unterrichtseinheiten, die auf verschiedenen Schulstufen und -niveaus von Lehrkräften direkt eingesetzt werden können.