ChapterPDF Available

Brauchen die Studierenden von morgen noch E-Learning?-... oder E-Learning im Jahr 2034

Authors:

Abstract

Die Digitalisierung der Hochschule und damit auch oder insbesondere der Hochschullehre ist eines der großen Themen dieser Tage. Durch den digitalen Wandel und die ständig zunehmenden technischen Neuerungen werden viele Prozesse unseres Alltags grundlegendend verändert. Hatten wir noch vor wenigen Jahren einen analogen Kalender mit uns, so gibt es heute eine mobile App. Mussten wir vor der Jahrtausendwende auf das Telefon ausweichen, wenn wir miteinander über große Strecken kommunizieren wollten, so gibt es heute viele mobile Apps die Kommunikation erlauben. Werden heute noch die meisten Glühbirnen mittels Lichtschalter aus- und eingeschaltet, so erlaubt uns das zukünftige Smart Home bereits die Verwendung einer App dafür. Diese Beispiele lassen sich beliebig fortsetzen und je länger man darüber nachdenkt, versteht man, dass wir am Aufbruch in ein komplett neues Zeitalter stehen, welches nur schwer vorherzusagen ist. Jetzt steht aber das Bildungssystem vor enormen Herausforderungen, wenn man bedenkt, dass der Anspruch ist, Schülerinnen und Schüler bzw. Studentinnen und Studenten auf den Berufsalltag vorzubereiten. Vor allem wenn man berücksichtigt, dass ein/e Schulanfänger/in im September 2017, die Primarstufe 2021 abschließt und 2029 zum Abitur antritt. Im besten Falle erfolgt der Bachelorabschluss 2032 und der Master im Jahre 2034. Wenn man nur davon ausgeht, dass die technische Entwicklung der letzten 17 Jahre gleich konservativ voran schreitet, wird es viele neue technische Errungenschaften geben die heute noch nicht bekannt sind. Um die Jahrtausendwende gab es so z.B. noch kein Web 2.0, d.h. die Idee dass die Gesellschaft aktiv am Internet teilnimmt, war damals noch kaum vorstellbar. Facebook, Whatsapp & Co war noch Zukunftsmusik und auch Smartphones (egal ob iPhone oder Androidgeräte) noch gar nicht „erfunden“. Kurzum es ist schwer einen „richtigen“ Weg in die digitale Zukunft der Hochschullehre aufzuzeigen, trotzdem gibt es wohl wichtige Stoßrichtungen um zumindest in die richtige Richtung zu gehen. Dazu werden hier fünf Fragen gestellt und versucht darauf auch Antworten zu geben.
Ebner,'M.'(2018)'Brauchen'die'Studierenden'von'morgen'noch'E-Learning?'...'oder'E-Learning'im'Jahr'2034.'In:'Lehre'und'
Digitalisierung'-'5.'Forum'Hochschullehre'und'E-Learning-Konferenz.'Brinker,'T.'&'Ilg,'K.'(Hrsg.).'S.'9-12.'UVW'
UniversitätsVerlagWebler0Bielefeld.'ISBN'978-3-946017-10-3'
Brauchen'die'Studierenden'von'morgen'noch'E-Learning?'-'
...'oder'E-Learning'im'Jahr'2034'
Martin'Ebner'(martin.ebner@tugraz.at)'
Lehr-'und'Lerntechnologien'/'Technische'Universität'Graz'
Die$Digitalisierung$der$Hochschule$und$damit$auch$oder$insbesondere$der$Hochschullehre$ist$eines$der$großen$Themen$dieser$Tage.$
Durch$ den$ digitalen$ Wandel$ und$ die$ ständig$ zunehmenden$ technischen$ Neuerungen$ werden$ viele$ Prozesse$ unseres$ Alltags$
grundlegendend$verändert.$Hatten$wir$noch$vor$wenigen$Jahren$einen$analogen$Kalender$mit$uns,$so$gibt$es$heute$eine$mobile$App.$
Mussten$wir$vor$der$Jahrtausendwende$auf$ das$ Telefon$ ausweichen,$ wenn$ wir$ miteinander$über$große$Strecken$kommunizieren$
wollten,$ so$ gibt$ es$ heute$ viele$ mobile$ Apps$ die$ Kommunikation$ erlauben.$ Werden$ heute$ noch$ die$ meisten$ Glühbirnen$ mittels$
Lichtschalter$ aus-$ und$ eingeschaltet,$ so$ erlaubt$ uns$ das$ zukünftige$ Smart$ Home$ bereits$ die$ Verwendung$ einer$ App$ dafür.$ Diese$
Beispiele$lassen$sich$beliebig$fortsetzen$und$je$länger$man$ darüber$nachdenkt,$versteht$man,$dass$wir$am$Aufbruch$in$ein$komplett$
neues$Zeitalter$stehen,$welches$nur$schwer$vorherzusagen$ist.$Jetzt$steht$aber$das$Bildungssystem$vor$enormen$Herausforderungen,$
wenn$ man$ bedenkt,$ dass$ der$ Anspruch$ ist,$ Schülerinnen$ und$ Schüler$ bzw.$ Studentinnen$ und$ Studenten$ auf$ den$ Berufsalltag$
vorzubereiten.$ Vor$ allem$ wenn$ man$ berücksichtigt,$ dass$ ein/e$ Schulanfänger/in$ im$ September$ 2017,$ die$ Primarstufe$ 2021$
abschließt$und$ 2029$ zum$ Abitur$antritt.$Im$besten$ Falle$ erfolgt$ der$Bachelorabschluss$2032$ und$ der$ Master$ im$Jahre$2034.$Wenn$
man$nur$davon$ausgeht,$dass$die$technische$Entwicklung$der$letzten$17$Jahre$gleich$konservativ$voran$schreitet,$wird$es$viele$neue$
technische$Errungenschaften$ geben$die$heute$ noch$nicht$ bekannt$sind.$ Um$die$Jahrtausendwende$gab$es$so$z.B.$noch$kein$Web$2.0,$
d.h.$die$ Idee$ dass$ die$ Gesellschaft$ aktiv$am$Internet$teilnimmt,$war$ damals$ noch$ kaum$ vorstellbar.$ Facebook,$ Whatsapp$ &$Co$war$
noch$Zukunftsmusik$und$auch$Smartphones$(egal$ob$iPhone$oder$Androidgeräte)$noch$gar$nicht$„erfunden“.$$
Kurzum$es$ist$schwer$einen$„richtigen“$Weg$in$die$digitale$Zukunft$der$Hochschullehre$aufzuzeigen,$trotzdem$gibt$es$wohl$wichtige$
Stoßrichtungen$um$zumindest$in$die$richtige$Richtung$zu$gehen.$Dazu$werden$hier$fünf$Fragen$gestellt$und$versucht$darauf$auch$
Antworten$zu$geben.$
$
1.$Wer$braucht$noch$E-learning?$
Zu$Beginn$ muss$ man$ sich$ einmal$ansehen$wie$die$heutige$ Ausstattung$ unter$ Schüler/innen$bzw.$Jugendlichen$ist.$ So$ berichtet$ die$
JIM-Studie,$dass$ praktisch$jeder$ zwölf$bis$19-jährige$ ein$Smartphone$und$drei$ Viertel$ zusätzlich$noch$eine$Internetflatrate$besitzen$
(Feierabend$et$al,$2016).$Der$Besitz$von$Mobiltelefonen$ist$bereits$bei$10-$und$11-jährigen$sehr$hoch$(Grimus$&$Ebner,$2016).$Wenig$
überraschend$weisen$Studienanfänger/innen$daher$eine$nie$ dagewesene$Ausstattung$an$technischen$Endgeräten$aus,$die$ vor$allem$
sehr$ stark$ zu$ Kommunikationszwecken$ verwendet$ werden$ (Nagler$ et$ al,$ 2016).$ Kurzum$ kann$ man$ zusam menfassend$ festhalten,$
dass$ Medieneinsatz$ für$ Lernzwecke$ (Ebner$ et$ al,$ 2013a)$ für$ Jugendliche$ von$ heute$ normal$ und$ alltäglich$ geworden$ ist$ –$ also$
integraler$Bestandteil$ihrer$Lernumgebung.$Die$heranwachsende$Generation$wird$mit$dem$Begriff$„E-Learning“$nur$mehr$sehr$wenig$
anfangen$ können,$ da$ für$ sie$digitale$ Technologien$immanent$ und$ immer$ vorhanden$ waren$ und$ sind.$ Lernen$ ist$ ohne$ Internet,$
Webtechnologien,$Smartphones$etc.$schlicht$und$einfach$nicht$denkbar.$Daher$braucht$es$den$Begriff$E-Learning$zwar$in$der$Theorie$
um$eine$Abgrenzung$zu$traditionellen$Formen$vorzunehmen,$aber$er$macht$wenig$Sinn$in$der$praktischen$Anwendung.$$
$
2.$$Wie$lernt$man$E-Learning?$
Wenn$man$nun$davon$ausgeht,$dass$Medieneinsatz$für$ die$Lernenden$von$heute$normal$ist,$so$ ist$es$das$für$ das$ Lehrpersonal$und$
auch$ die$ Lehrinstitution$ noch$ bei$ weitem$ nicht.$ Hier$ braucht$es$ Maßnahm en$insbesondere$ auf$ drei$ Ebe nen$ um$ die$ Nutzung$ der$
digitalen$ Technologien$ für$ Lehr-$ und$ Lernzwecke$ zu$ forcieren.$ Erstens$ geht$ es$ um$ die$ Stärkung$ der$ hochschuldidaktischen$
Ausbildung,$insbesondere$der$Fachgebiete$Medienpädagogik$(Was$sind$digitale$Technologien?),$Mediendidaktik$(Wie$setze$ich$diese$
in$meinem$Unterricht$ein?)$und$der$Medieninformatik$(Wie$funktioniert$es?).$$Zweitens$muss$die$virtuelle$Lehre$in$der$Organisation$
verankert$werden,$d.h.$es$sind$rechtliche$Rahmenbedingungen$zu$setzen,$die$Abgeltung$zu$ klären$und$ wie$Reputation$erlangt$ wird.$
Drittens$muss$ natürlich$ die$ notwendige$ Infrastruktur$geschaffen$werden.$ Hier$ ist$ ein$ weiterer$ nachhaltiger$Ausbaus$anzustreben.$
Zusammenfassend$ist$es$ also$ wichtige$ für$umfassende$Medienkompetenz$unter$dem$Lehrpersonal$ zu$ sorgen,$ die$ die$ Chancen$ und$
Möglichkeiten$einschätzen$können$und$dementsprechend$handeln.$
$
3.$Wie$kommt$man$zu$den$Lerninhalten?$
Nachdem$ sowohl$ Lehrende$ als$ auch$ Lernende$ mit$ Medien$ umgehen$ können,$ stellt$ sich$ natürlich$ die$ zentrale$ Frage$ nach$ den$
Lehrinhalten.$Hierbei$sind$das$zentrale$Thema$im$deutschsprachigen$Europa$die$herrschenden$Urheberrechtsregelungen,$denn$auch$
augenscheinlich$im$Internet$ frei$verfügbare$Inhalte$können$in$der$Regel$ohne$Zustimmung$der/s$Urheber/in$ nicht$zum$Zwecke$des$
Unterrichts$ verwendet$ werden.$ Dies$ erschwert$ natürlich$die$ Idee$des$ digitalen$ Klassenzimmers/Hörsaals,$ wenn$ es$ nicht$
ausreichend$ Unterrichtsmaterialien$dafür$gibt.$ Daher$ gibt$ es$ in$ den$ letzten$ Jahren$ eine$ immer$ größere$ werdende$ Open-Culture-
Bewegung,$ die$ generell$ die$ Öffnung$ von$ Software$ (Open$ Source),$von$wissenschaftlichen$ Publikationen$ (Open$ Access),$ von$
wissenschaftlichen$ Daten$ (Open$ Science)$ und$ auch$ Lehr-$ und$ Lerninhalten$ (Open$ Educational$ Resources;$ OER)$ fordert.$ Open$
Educational$Resources,$kurz$OER$(dt.$„freie$Bildungsressourcen“)$sind$also$Lehr-$und$Lerninhalte$die$frei$im$Internet$verfügbar$sind$
und$(!)$über$eine$entsprechende$Lizenzierung$für$die$Verwendung$und$zur$Modifikation$freigegeben$sind$(Ebner$&$Schön,$2013).$Zu$
meist$wird$hierbei$auf$Creative-Commons-Lizenzierungen$zurückgegriffen.$Este$Leuchtturmprojekte$zeigen$bereits$auf,$dass$die$Idee$
auch$tatsächlich$umgesetzt$werden$kann$ (Ebner$ et$ al,$ 2016).$ Die$ Zugänglichkeit$ von$ Bildungsinhalten$ ist$ also$ ein$ entscheidender$
Faktor$für$die$Bildung$von$morgen.$
$
4.$Wie$macht$man$E-Learning?$
Die$ Frage$ nach$ dem$ Einsatz$ der$ Technologien,$ dem$ WIE,$ ist$ die$ Kernfrage$ der$ Mediendidaktik.$ Dazu$ gibt$ es$ heute$ bereits$
verschiedenste$theoretische$ Ansätze.$ So$beschreit$die$Barbecue-Typologie$(Ebner$ et$ al,$2013b)$fünf$ Arten$des$Medieneinsatzes$im$
Unterricht.$ Beginnend$ mit$ dem$ reinen$ Präsenzunterricht,$ über$ den$ mit$ Medien$ angereicherten$ bzw.$ mit$ einem$ begleitenden$
Learningmanagement-System$versehenen.$Werden$tatsächlich$reine$virtuelle$Einheiten$abwechselnd$mit$Präsenz$gehalten,$kommt$
das$Blended-Learning-Modell$zur$Anwendung.$Die$fünfte$Art$ist$schlussendlich$der$reine$Online-Unterricht,$welcher$vergleichsweise$
noch$selten$im$mitteleuropäischen$Raum$zum$Einsatz$kommt.$Mediendidaktische$Konzepte$wie$z.$B.$flipped$classroom$werden$heute$
immer$ mehr$ erprobt,$ sodass$auch$ hier$ in$ Zukunft$genug$ Forschungsergebnisse$ vorliegen.$ Kurzum$ der$ Medieneinsatz$ erlaubt$ uns$
mehr$didaktische$Vielfalt$in$den$Unterricht$zu$bringen$und$diese$anders$und$neu$zu$gestalten.$$
$
$
Ebner,'M.'(2018)'Brauchen'die'Studierenden'von'morgen'noch'E-Learning?'...'oder'E-Learning'im'Jahr'2034.'In:'Lehre'und'
Digitalisierung'-'5.'Forum'Hochschullehre'und'E-Learning-Konferenz.'Brinker,'T.'&'Ilg,'K.'(Hrsg.).'S.'9-12.'UVW'
UniversitätsVerlagWebler0Bielefeld.'ISBN'978-3-946017-10-3'
5.$Wo$lernt$man$eigentlich?$
Abschließend$ stellt$ sich$natürlich$ die$ Frage,$ wie$ sich$ der$ Lernort$ und$ auch$ die$ Lernumgebung$ der$ Zukunft$ ändert.$ So$ sehen$wir$
heute$Virtual$Reality$und$Augmented$Reality$im$ Wachsen$(Spitzer$&$Ebner,$2016)$und$auch$360-Grad-Videos$im$Kommen.$Es$ist$zu$
erwarten,$ dass$ ein$ virtuelles$ Eintauchen$ in$ Lernumgebungen$ real$ wird$ und$ auch$ mobile$ Technologien$ flächendeckend$ in$
verschiedensten$Situationen$Anwendung$finden$(Ally$et$al,$2014).$Die$Analyse$der$Daten$zu$Lehr-$und$Lernzwecken$wird$zunehmen$$
unter$ dem$ Schlagwort$ „Learning$ Analytics“$ und$ Fablabs$ das$ Maker-Movement$ (Schön$ et$ al,$ 2014)$ unterstützen$ bzw.$ Lernende$
anregen$ mit$ digitalen$ Technologien$ Lösung$ für$ verschiedenste$ Probleme$ zu$ erarbeiten.$ Lernen$ wird$ also$ ubiquitär$ und$ sich$ von$
Raum$und$auch$Zeit$entkoppeln$–$es$passiert$immer$und$überall.$$
$
Zusammenfassung$
Die$Zukunft$des$Lernens$$
ist$ohne$Medien$für$Jugendliche$(bereits$heute)$undenkbar;$
benötigt$umfassende$Medienkompetenzen$der$Lehrende$und$entsprechende$organisatorische$Rahmenbedingungen,$sowie$
ausreichende$Infrastruktur:$$
ist$ohne$frei$zugängliche$Bildungsressourcen$kaum$umsetzbar;$$
ermöglicht$eine$noch$nie$dagewesene$didaktische$Vielfalt$
und$passiert$schlussendlich$überall$und$jederzeit.$
Es$gibt$also$viele$Herausforderungen$für$das$zukünftige$Bildungssystem$und$seinen$Institutionen,$denen$man$ganzheitlich$und$
umfassend$begegnen$muss,$damit$die$nächsten$Generationen$ausreichend$für$ihren$Berufsalltag$vorbereitet$sind.$$
$
Literatur$
Ally,$M.,$Grimus,$M.,$Ebner,$M.$(2014)$Preparing$teachers$for$a$mobile$world,$to$improve$access$to$education.$Prospectus.$2014.$
Springer$Netherlands.$p.$1---17$
Ebner,$M.,$Nagler,$W.$&$Schön,$M.$(2013a).$“Architecture$Students$Hate$Twitter$and$Love$Dropbox”$or$Does$the$Field$of$Study$
Correlates$with$Web$2.0$Behavior?.$In$Proceedings$of$World$Conference$on$Educational$Multimedia,$Hypermedia$and$
Telecommunications$2013$(pp.$43-53).$Chesapeake,$VA:$AACE.'$
Ebner,$M.;$Schön,$S.$&$Nagler,$W.$(2013b)$Einführung$-$Das$Themenfeld$"Lernen$und$Lehren$mit$Technologien".$In:$Lehrbuch$für$
Lernen$und$Lehren$mit$Technologien.$(2.$überarbeitete$und$ergänzte$Auflage).$Ebner,$M.$&$Schön,$S.$(Hrsg.).$ePubli.$Berlin.$ISBN$978-
3-8442-6594-1.$S.$11-26$
Ebner,$M.,$Schön,$S.$(2013)$Offene$Bildungsressourcen$als$Auftrag$und$Chance$–$Leitlinien$für$(medien-)$didaktische$Einrichtungen$
an$Hochschulen.$In:$Hochschuldidaktik$im$Zeichen$von$Heterogenität$und$Vielfalt.$Reinmann,$G.,$Ebner,$M.,$Schön,$S.$(Hrsg)$
Norderstedt,$BoD,$p.$7$-$28,$ISBN978-3-7322-4176$
Ebner,$M.,$Lorenz,$A.,$Schön,$S.,$Wittke,$A.$(2016)$Offene$Lizenzen$als$Treiber$für$neuartige$Kooperationen$und$Innovationen$in$der$
Bildung.$In:$Wachtler,$J.,$Ebner,$M.,$Gröblinger,$O.,$Kopp,$M.,$Bratengeyer,$E.,$Steinbacher,$H.-P.,$Freisleben-Teutscher,$C.,$Kapper,$C.$
(ed.).$Digitale$Medien:$Zusammenarbeit$in$der$Bildung.$Waxmann$Verlag,$S.$55-6$
Feierabend,$S.,$Plankenhorn,$T.$&$Rathgeb.$T.$(2016)$JIM$2016$-$Jugend,$Information,$(Multi-)$Media:$Basisstudie$zum$Medienumgang$
12-bis$19-Jähriger$in$Deutschland.$Medienpädagogischer$Forschungsverbund$Südwest.$Stuttgart,$Germany.$
https://www.mpfs.de/fileadmin/files/Studien/JIM/2016/JIM_Studie_2016.pdf$(letzter$Abruf$Mai$2017)$
Grimus,$M.$&$Ebner,$M.$(2016).$Mobile$Phones$and$Learning$-$Perceptions$of$Austrian$Students$aged$from$11$to$14$Years.$In$
Proceedings$of$EdMedia:$World$Conference$on$Educational$Media$and$Technology$2016$(pp.$106-115).$Association$for$the$
Advancement$of$Computing$in$Education$(AACE).$
Nagler,$W.,$Ebner,$M.$&$Schön,$M.$(2016).$R.I.P.$E-Mail$*$1965$-$$2015.$In$Proceedings$of$EdMedia:$World$Conference$on$Educational$
Media$and$Technology$2016$(pp.$464-473).$Association$for$the$Advancement$of$Computing$in$Education$(AACE).$
Schön,$S.,$Ebner,$M.,$Kurma,$S.$(2014).$The$Maker$Movement.$Implications$of$new$digital$gadgets,$fabrication$tools$and$spaces$for$
creative$learning$and$teaching$[Republished$in$special$issue]$.$In:$eLearning$Papers,$eLearning$Papers$Special$edition$2014$
“Transforming$Education$through$Innovation$and$Technology,$September$2014,$pp.$86-100$
Spitzer,$M.$&$Ebner,$M.$(2016).$Use$Cases$and$Architecture$of$an$Information$system$to$integrate$smart$glasses$in$educational$
environments.$In$Proceedings$of$EdMedia:$World$Conference$on$Educational$Media$and$Technology$2016$(pp.$51-58).$Association$
for$the$Advancement$of$Computing$in$Education$(AACE).$
$
$
Angaben$zum$Autor$
Priv.-Doz.$Dr.$Martin$Ebner$ist$Leiter$der$Abteilung$Lehr-$und$Lerntechnologien$an$der$Technischen$Universität$Graz$und$ist$dort$für$
sämtliche$E-Learning-Belange$zuständig.$Weiters$forscht$und$lehrt$er$als$Medieninformatiker$am$Institut$für$Interactive$Systems$and$
Data$Science$rund$um$technologiegestütztes$Lernen$/$Bildungsinformatik.$Seine$Schwerpunkte$sind$e-Learning,$m-learning,$Social$
Media,$Learning$Analytics$und$Open$Educational$Resources.$Er$bloggt$unter$http://elearningblog.tugraz.at$und$weitere$Details$
finden$Sie$unter$http://www.martinebner.at$
$'
... Sie unterliegt wie kaum ein anderer Bereich durch den direkten und dauerhaften Studierendenkontakt dem prü- fenden Blick einer Nutzergruppe, die selbst ein Treiber der gesellschaftlichen Digi- talisierung ist." Die Zukunft des Lernens und Lehrens ist demnach ohne Medien- einsatz und ohne entsprechende Medienkompetenzen undenkbar und die Vermitt- lung von Lehrinhalten muss an die Bedarfe und Erwartungshaltungen der aktuellen und zukünftigen Studierendengenerationen angepasst werden(EBNER, 2018). ...
Conference Paper
Full-text available
Forschung und Lehre im Bereich „Digitalisierung“ werden an deutschen Hochschulen aktuell verstärkt gefördert. Bereits bestehende Projekte werden in diesem Zusammenhang häufig teildigitalisiert. Dabei stehen sowohl Lehrende als auch Lernende vor neuen Herausforderungen, wobei die gezielte Nutzung von Lernplattformen eine wichtige Rolle einnimmt. In vielen Fällen wird auf echte Blended Learning-Konzepte verzichtet und die Plattformen werden auf die Funktion einer Dateiablage reduziert. In diesem Beitrag wird anhand eines Praxisbeispiels aufgezeigt, wie mit moderatem Aufwand bestehende Lehrkonzepte mithilfe der Lernplattform Moodle in ein Blended Learning-Setting transferiert werden können.
Conference Paper
Full-text available
MOOCs (Massive Open Online Courses) erlebten in den letzten Jahren einen großen Aufschwung und wurden als die Weiterentwicklung von E-Learning gehyped. Trotz der medienaffinen Gruppe der heutigen Studierenden ist der Einsatz eines MOOC in einer Lehrveranstaltung von unterschiedlichen Stolpersteinen begleitet, doch wenn das Zusammenspiel zwischen Unterstützenden und Lernenden gelingt, ermöglichen MOOCs vielfältige Lernerfahrungen. Der Artikel führt kurz ins Thema ein, im Weiteren ist dargestellt, wie man einen MOOC entwickelt und was es braucht, um einen MOOC in die eigene Lehrveranstaltung zu integrieren. Abschließend werden Empfehlungen für den Einsatz von MOOCs in Hochschulen abgeleitet.
Book
Full-text available
Der vorliegende Tagungsband zur ersten Online-Tagung Hochschule digital.innovativ | #digiPH umfasst 31 Beiträge zum digitalen Kompetenzerwerb von Hochschullehrenden angesichts der Digitalisierung von Lehre, Forschung und Administration. Die Beiträge reichen von wissenschaftlich-theoretischen Artikeln bis zu informelleren Best-Practice-Berichten aus dem deutschsprachigen Hochschulraum. Als spezielles Service bietet der interaktive Tagungsband am Ende jedes Beitrags eine Verlinkung zu den aufgezeichneten Vorträgen der Online-Tagung, die via Youtube (Creative Commons Lizenz) zur Verfügung stehen.
Conference Paper
Full-text available
Open Educational Resources (OER) können den Unterricht in der Hochschullehre positiv verändern – allerdings nur dann, wenn sie durch ihre Funktionalität die Me- thodenvielfalt erweitern und es durch ihren Einsatz zu einer Verbesserung oder Umgestaltung des Unterrichts kommt. Im vorliegenden Beitrag werden OER-Tools für den Einsatz im Lehramtsstudium Primarstufe vorgestellt und dahingehend ana- lysiert, ob und inwieweit sie das Lernen der Studierenden im Vergleich zu analo- gen Methoden und Tools verbessern können. Als Grundlage für diese Analyse dient die Taxonomie des Lernens nach BLOOM und das SAMR-Modell von PU- ENTEDURA.
Conference Paper
Full-text available
Dieser Artikel stellt unterschiedliche Beispiele vor, wie sogenannte eLectures (= multimediale, interaktive Online-Vorträge) nicht nur ergänzend, sondern als fixer Bestandteil von Präsenzlehrveranstaltungen verwendet werden können. Dabei wird auf die E-Learning Typologie von Lehrveranstaltungen der PH Niederösterreich zurückgegriffen, die orts- und/oder zeitungebundene Typen kategorisiert. Die Vorteile klassischer Lehre, etwa Lehrenden-Lernenden- Interaktion und soziales Lernen, werden dabei über innovative Formate auch online ermöglicht und um die Vorteile von E-Learning-Szenarien ergänzt. Die Kombinationen ermöglichen dann ein gemeinsames Arbeiten an Aufgabenstellungen von zu Hause aus und lassen die eigenen vier Wände zu einem aktiven und kollaborativen Lernraum werden.
Conference Paper
Full-text available
Diese Studie untersucht den Einfluss einer Augmented Reality Lernumgebung auf die Motivation und den Lernerfolg von Lehrkräften im Rahmen der Lehrveranstaltung „Medienproduktion: Audio und Video“. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben mit ihren Smartphones die Kriterien für Lernvideos mittels Augmented Reality Elementen mobil erlernt, indem statische Bilder durch die Nutzung der App HP Reveal um animierte Repräsentationen überlagert wurden. Im Anschluss an die kooperative Lernerfahrung beantworteten die Lehrpersonen eine adaptierte Version der Kurzskala Intrinsische Motivation und produzierten eigene Lernvideos. Die Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass intrinsische Motivation gefördert werden konnte und die Merkmale für Lernvideos in die Praxis transferiert wurden.
Conference Paper
Full-text available
This article aims to report on the findings of a study of perception for using mobile phones for learning in Austria. Surveys were conducted to examine the ownership and usage of mobile phones of eight to 14 year old pupils. Findings indicate that gathered data show a lack of perceptions for benefits of mobile phones for learning. Issues based on the research in 2013 and 2014 are discussed with regard to demands and challenges for education. Using their own mobile phones for various learning activities could build a bridge between students' practice in everyday life and school learning, and developing indispensable 21 st century skills.
Conference Paper
Full-text available
For the ninth time, the Graz University of Technology has carried out a survey amongst its freshmen in order to find out their preferences and habits according to the use of modern IT- and Web- technologies. Besides the remarkable long-term changes in regards to the ownership of technology, the results of this year ́s (2015) survey yielded a sensation. The instant messaging client for smartphones “WhatsApp” has superseded e-mailing from its leading position of being the preferred communication media. E-mailing was displaced on second place for the first time after nine years of survey. A clear trend can be stated in regards to communication media. The influence of WhatsApp on other communication behavior, notably e-mail and SMS, as well as the lasting rise of WhatsApp itself are special focuses of this paper.
Conference Paper
Full-text available
Wearable devices, such as smart glasses, are nowadays easily available on the market; therefore, these devices could be used to evaluate more and more use cases in educational domain. After a short introduction to smart glasses functionality, features and user interaction techniques, several use cases are defined and described. To integrate smart glasses into the educational domain, specialized information systems and infrastructure is necessary. A basic concept of a suitable information system is defined and explained by a sample use case. The main advantage of using smart glasses in educational domain is that users can interact with the device hands-free therefore (fine motor skills) tasks can be performed while receiving visual and vocal support simultaneously. Additionally the teacher/observer can evaluate the performance remotely. Wearable devices become better available and cheaper, but should only be used in suitable use cases where the learning experience could be improved.
Article
Full-text available
Recent statistics on the use of mobile technology proclaim that the world is becoming mobile. People use their phones to socialize, to conduct business, to search for information, and more. For the first time in history, people around the world have the potential to learn from any location at their own convenience. But first, education systems must change, to facilitate mobile access to education. As this article describes, the most important change will be training teachers, both in pre-service programmes and through professional development, to use the technology to design and deliver education and to create bridges to informal learning. The article also describes some projects around the world that are helping to prepare teachers for the mobile world, and some pilot projects using the technology. Most such research, however, is limited to short-term studies focusing on learners’ satisfaction with mobile learning. Future studies must consider its long-term benefits and its impacts on performance and retention. As mobile technologies emerge, teachers have to keep up with the changes so that they can take advantage of the power of the technology to design and deliver education.
Architecture Students Hate Twitter and Love Dropbox" or Does the Field of Study Correlates with Web 2.0 Behavior
  • M Ebner
  • W Nagler
  • M Schön
Ebner, M., Nagler, W. & Schön, M. (2013a). "Architecture Students Hate Twitter and Love Dropbox" or Does the Field of Study Correlates with Web 2.0 Behavior?. In Proceedings of World Conference on Educational Multimedia, Hypermedia and Telecommunications 2013 (pp. 43-53). Chesapeake, VA: AACE.
JIM 2016-Jugend, Information, (Multi-) Media: Basisstudie zum Medienumgang 12-bis 19-Jähriger in Deutschland. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest
  • S Feierabend
  • T Plankenhorn
  • T Rathgeb
Feierabend, S., Plankenhorn, T. & Rathgeb. T. (2016) JIM 2016-Jugend, Information, (Multi-) Media: Basisstudie zum Medienumgang 12-bis 19-Jähriger in Deutschland. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest. Stuttgart, Germany. https://www.mpfs.de/fileadmin/files/Studien/JIM/2016/JIM_Studie_2016.pdf (letzter Abruf Mai 2017)
The Maker Movement. Implications of new digital gadgets, fabrication tools and spaces for creative learning and teaching
  • S Schön
  • M Ebner
  • S Kurma
Schön, S., Ebner, M., Kurma, S. (2014). The Maker Movement. Implications of new digital gadgets, fabrication tools and spaces for creative learning and teaching [Republished in special issue]. In: eLearning Papers, eLearning Papers Special edition 2014 "Transforming Education through Innovation and Technology, September 2014, pp. 86-100