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Abstract

„Unserdeutsch“ – das Kreoldeutsch aus den ehemaligen Südseekolonien und dem heutigen Papua-Neuguinea wird erstmals sprachwissenschaftlich dokumentiert und erforscht. Die Zeit drängt, denn die weltweit einzige und lange nicht beachtete deutschbasierte Kreolsprache steht nach einer wechselvollen Geschichte vor dem Aussterben.
forschung
Das Magazin der Deutschen Forschungsgemeinschaft
4 / 2017
Materialsynthese: Immer dem Licht nach! | Gute wissenschaftliche Praxis: Zum Schutze
aller – im Interesse aller!
|
Serie „Migration und Flucht“ : Lackmustest für Integration |
Sprachforschung: „De knabe, de mädhen, de kokonuss“ | Nachwuchsförderung: Für
maximale Flexibilität
|
Digitalisierung: Wider den Turmbau zu Babel
|
Leibniz-Preise 2018
forschung 4 / 2017
Titel: dpa / blickwinkel
Mikroorganismen, genutzt für neue
Wege der Materialsynthese: ein Blick
auf lichtempfindliche Rotalgen (Rhodo-
phyta) mit einer Aufnahme aus Runde,
Norwegen (siehe Beitrag ab Seite 12).
Gottfried Wilhelm Leibniz-Preise 2018 +++ Argentinien: Kooperation im
Aufwind +++ Impact-Symposien in Japan +++ Fachkollegiensprecher-Tagung
+++ Kleine Fächer – große Dynamik +++ Das Leben neu buchstabiert?
Kommentar
Dorothee Dzwonnek
Zum Schutze aller – im Interesse aller! 2
Gute wissenschaftliche Praxis: Wie besser umgehen mit Fehlverhaltens-Vorwürfen?
SERIE: Migration und Flucht – Perspektiven der Forschung / Teil 4 und Ende 5
Lackmustest für Integration 6
Jugendliche Migranten im europäischen Vergleich – Interview zu einem Großprojekt
Ausgewählte DFG-Projekte zum Thema 10
Naturwissenschaften
Sabine Kugler, Steffi Deuerling, Daniel Van Opdenbosch, Cordt Zollfrank
Immer dem Licht nach! 12
Für neue Materialien nutzen Forscher auch die Sensitivität von Mikroorganismen
Geistes- und Sozialwissenschaften
Péter Maitz und Autoren-Team
„De knabe, de mädhen, de kokonuss“ 16
„Unserdeutsch“, die einzige deutschbasierte Kreolsprache, wird erstmals erforscht
Im Blickpunkt
„Für maximale Flexibilität“ 22
Optimierte Nachwuchsförderung: Interview mit DFG-Vizepräsidentin Marlis Hochbruck
Lebenswissenschaften
Wider den Turmbau zu Babel 25
Das „Portal für Medizinische Datenmodelle“und seine Hintergründe
Querschnitt
Nachrichten und Berichte aus der DFG 26
forschung 4 / 2017forschung 4 / 2017 1716 Geistes- und Sozialwissenschaften
Péter Maitz und Autoren-Team*
Unserdeutsch – das Kreoldeutsch aus den ehemaligen Südseekolonien und dem
heutigen Papua-Neuguinea wird erstmals sprachwissenschaftlich dokumentiert und
erforscht. Die Zeit drängt, denn die weltweit einzige und lange nicht beachtete deutsch-
basierte Kreolsprache steht nach einer wechselvollen Geschichte vor dem Aussterben.
De knabe, de mädhen,
de kokonuss
E
s war durchaus ein Zufall: Ende
der 1970er-Jahre unterrichtete
der junge Brite Craig Volker Deutsch
in Gold Coast, Queensland, Austra-
lien. Im Kurs bemerkte er das auffal-
lend anders klingende Deutsch einer
schwarzen Studentin mit familiärem
Hintergrund in Papua-Neuguinea.
Seine Neugier war nicht nur ent-
flammt, sondern steigerte sich. Er
reiste nach Rabaul im Bismarck-
Archipel, um dort den sprachlichen
Eigenarten auf den Grund zu gehen.
Seine Interviews dort sollten die
Grundlage bilden für seine spätere,
bis heute ungedruckte Masterarbeit.
Sie beschrieb erstmals die wichtigsten
Grundzüge der neu entdeckten Spra-
che. Doch dann sollten sich weder
die Germanistik noch die allgemeine
Linguistik über drei Jahrzehnte hin-
weg für das Spracherbe aus der deut-
schen Kolonialzeit interessieren. War
die Sprache vielleicht zu schillernd?
Rückblick: Unserdeutsch, auch
„Rabaul Creole German“ genannt,
ist im Umfeld einer katholischen
Missionsstation in Vunapope ent-
standen, heute Teil der Stadt Ko-
kopo, nahe Rabaul im östlichen
Teil der Insel Neubritannien. Neu-
britannien, das in deutscher Zeit
zwischen 1884 und 1914 den Namen
Stolz präsentieren sich Unserdeutsch
Sprechende vor der Kamera. Das Foto
entstand im Rahmen der aktuellen
Forschungen 2016 in Brisbane, Australien.
Foto: Péter Maitz
forschung 4 / 2017forschung 4 / 2017 1918
Neupommern trug, ist die größte
Insel des Bismarck-Archipels und
gehört heute zu Papua-Neuguinea.
Die in Vunapope tätigen Herz-Jesu-
Missionare kamen aus Hiltrup im
westfälischen Münsterland. Das war
die Ausgangssituation.
Doch den Bemühungen der Mis-
sionare, die einheimische Bevöl-
kerung zu christianisieren, waren
kaum Erfolge beschieden. Es kam
sogar zu blutig ausgetragenen Kon-
flikten. Der Franzose Louis Couppé,
ab 1889 Bischof in Vunapope, ver-
folgte deshalb eine neue Strategie:
An der Missionsstation sollte ein
junger „christlicher Kern“ herange-
bildet werden, um, so ein Historiker,
„die alte Gesellschaft wie ein Sau-
erteig christlich zu durchwirken“.
Das bedeutete, dass sogenannte
Mixed-race-Kinder, hervorgegan-
Übersichtskarte von Papua-Neuguinea. An der Missionsstation Vunapope auf der Gazelle-Halbinsel entstand Unserdeutsch.
Grafik: AG Maitz / Vorlage: d-maps.com)
gen aus den Beziehungen europä-
ischer Kolonisten oder asiatischer
Immigranten mit einheimischen
Frauen, meist Halbwaisen, an der
Missionsstation gesammelt wurden.
Sie wurden möglichst jung in die
1897 gegründete „Bewahranstalt“
gebracht, da sie in späterem Alter,
wie der Herz-Jesu-Missionar Ar-
nold Janssen (1869 –1938), vom
rassistisch motivierten kolonialen
Zeitgeist geprägt, beklagte, „üble
Gewohnheiten mit[bringen], die
nur schwer auszurotten sind, und
zudem wird ihnen die Erlernung
der europäischen Sprache umso
mühsamer, je älter sie sind“. In der
„Bewahranstalt“ und im anschlie-
ßenden Internat erhielten die Kin-
der Deutschunterricht, und auch im
Alltag wurde an der Missionsstation
Deutsch gesprochen.
Die Sprachenvielfalt in Papua-
Neuguinea gilt sogar im Weltmaßstab
als einzigartig: Schließlich werden
hier nicht weniger als 840 Sprachen
gesprochen bei nur 7,6 Millionen
Einwohnern. Auch die Kinder hat-
ten dementsprechend unterschied-
liche sprachliche Hintergründe, als
sie nach Vunapope gebracht wurden.
Ihr einziger gemeinsamer Nenner
war die altersabhängig unterschied-
lich ausgebaute Sprachkompetenz
des Tok Pisin, einer englischbasier-
ten Pidginsprache. Die Verwendung
dieses Tok Pisin als Verkehrssprache,
das an der Missionsstation als Spra-
che der „Kanaken“ diffamiert wurde,
war allerdings den Kindern an der
Mission verboten. So blieb ihnen nur
die deutsche Sprache.
Die Heranwachsenden entwickel-
ten eine eigene Sprache für sich, die
den Vorzug hatte, die eigene Identi-
tät auszudrücken und sich zugleich
von der Sprache der Missionare zu
distanzieren. Das war Unserdeutsch.
Die Sprache erfüllte innerhalb der
Gemeinschaft über ihre kommuni-
kative Funktion hinaus eine wichtige
soziale Funktion: Sie markierte und
stabilisierte das Gruppenbewusstsein
der entwurzelten und in sozialer Iso-
lation lebenden kleinen Mixed-race-
Gemeinschaft. Dass Unserdeutsch
von Beginn an als sogenannte In-
group-Sprache innerhalb einer iso-
lierten Gemeinschaft mit dichtem
sozialem Netzwerk fungierte, brachte
die Sprache schnell voran.
W
as sind nun die Eigenarten
von Unserdeutsch? Während
der Wortschatz neben Spuren aus
Tok Pisin (bspw. kakaruk, „Huhn“)
und Englisch (bspw. schtore, „Ge-
schäft“) weitgehend mit dem (zeitge-
nössischen) Standarddeutsch iden-
tisch ist, zeigen sich in der Lautung
und in der Grammatik deutliche Ein-
flüsse aus dem Tok Pisin. So werden
die Vokale in der Regel kurz gespro-
chen (also Standarddeutsch „geht“
zu Unserdeutsch wie „gätt“) und
auch in Nebensilben vollklingend
artikuliert (kohän, „kochen“). Laute
werden zum Teil ersetzt, zum Bei-
spiel die Umlaute ü und ö (frihstick,
gresere) sowie die komplexen Laute
pf und ts vereinfacht (flansung). Kon-
sonantenhäufungen werden zumeist
ebenfalls vereinfacht, am Wortende
fallen sie häufig aus, nach dem Mus-
ter am aben, „am Abend“, i nu sa, „ich
sag nur“.
Was die Grammatik anbelangt,
werden Substantive nicht dekliniert.
Somit gibt es auch nur eine ein-
zige, in allen Fällen gleichbleibende
Form des bestimmten Artikels: de
knabe, de mädhen, de kokonuss. Der
Plural von Substantiven wird durch
Vor anstellung von alle gebildet:
s(ch)westä, „(eine) Missionsschwes-
ter“ versus alle s(ch)westä, „Missions-
schwestern“. Dies entspricht auch
dem Muster der Pluralbildung in
Tok Pisin. Überhaupt gibt es in bei-
den Sprachen kaum Flexionsendun-
gen. Für die Stellung der Satzglieder
in Unserdeutsch ist charakteristisch,
dass es keine formale Unterscheidung
zwischen Haupt- und Nebensatz gibt.
Auch im Nebensatz gilt also die Rei-
henfolge Subjekt – Prädikat – Objekt.
Das gilt übrigens im Aufforderungs-
satz (du komm sitzen in mein office!) wie
im Fragesatz, sodass das Fragewort
ans Satzende treten kann: i hat gema-
hen was?, „Was habe ich gemacht?“
– auch dieses Phänomen ist dem Tok
Pisin nicht fremd.
Wie konnte Unserdeutsch über-
leben, und zwar bis heute? Nach
Abschluss ihrer Schulzeit blieben die
Geistes- und Sozialwissenschaften
Foto: Hüskes
Ein historisches Dokument aus dem Jahr 1932: Mixed-race-Kinder der Knabenschule Vunapope, gelegen im Osten Neubritanniens.
forschung 4 / 2017forschung 4 / 2017 2120
Prof. Dr. Péter Maitz
ist Projektsprecher und Inhaber des Lehrstuhls
für Deutsche Sprachwissenschaft.
* Weitere Autoren:
Prof. Dr. Werner König
ist Projektleiter und akademischer Direktor i. R.
Siegwalt Lindenfelser, M.A.
ist Doktorand im DFG-Projekt.
Angelika Götze, M.A.
war wissenschaftliche Hilfskraft im DFG-
Projekt.
Salome Lipfert, B.A.
und
Katharina Neumeier, B.A.
sind wissenschaftliche Hilfskräfte im DFG-
Projekt.
Adresse: Universität Augsburg, Lehrstuhl für
Deutsche Sprachwissenschaft unter besonde-
rer Berücksichtigung des Neuhochdeutschen,
Universitätsstraße 10, 86159 Augsburg
DFG-Förderung im Einzelverfahren.
www.philhist.uni-augsburg.de/
lehrstuehle/germanistik/sprach-
wissenschaft/Unserdeutsch
Jugendlichen an der Missionsstation
und erhielten dort eine handwerkli-
che oder hauswirtschaftliche Ausbil-
dung: Viele sollten ein Leben lang in
den Werkstätten und auf den Pflan-
zungen der Mission arbeiten. Sie
wurden von den Missionaren auch
gezielt untereinander verheiratet.
Das hatte zur Folge, dass Unser-
deutsch zur gemeinsamen Sprache
in Haus und Familie wurde – und
die Kinder der ersten Sprechergene-
ration mit Unserdeutsch als Mutter-
sprache aufwuchsen. Damit wurde
Unserdeutsch zu einer Kreolsprache
– der grammatisch vereinfachten
Kontaktsprache wuchs eine mut-
tersprachliche Funktion zu.
Die nächste Generation wurde
ebenfalls an der Missionsschule un-
terrichtet. Seit Beginn der austra
-
lischen Besetzung Neubritanniens
1914 stieg zwar der Einfluss des
Englischen, doch im Missionsum-
feld dominierte weiterhin die deut-
sche Sprache, da die deutschen
Missionare das Land nicht verlassen
mussten. Erst nach der japanischen
Invasion von 1942 wurde die deut-
sche Sprache konsequent aus dem
Schulleben entfernt. Nur zu Hause,
untereinander und bei der Arbeit
wurde weiterhin Unserdeutsch ge-
sprochen.
D
as Jahr 1975 und die Unab-
hängigkeit Papua-Neuguineas
markiert die nächste Zäsur für die
Sprechergemeinschaft. Nachdem
von staatlicher Seite die gezielte
Förderung der einheimischen Be-
völkerung verfolgt wurde („indige-
nisation policy“), sah sich die Mixed-
race-Gemeinschaft von Vunapope
erneuter massiver Herabsetzung und
Diskriminierung ausgesetzt: Sogar
an der Missionsstation verloren sie
ihre Arbeit. Viele beschlossen, nach
Australien auszuwandern – in der
Hoffnung, dort ein besseres Leben
für sich und ihre Kinder zu finden.
Heute leben die allermeisten der
verbliebenen etwa 100 Sprecher ver-
streut im Bundesstaat Queensland in
Ostaustralien. Deshalb konnte Craig
Volker dort auch auf Unserdeutsch
und seine sprachlichen Besonderhei-
ten aufmerksam werden.
Die Sprecher der Unserdeutsch-
Community sind heute fast alle älter
als 65 Jahre; sie haben die Sprache
nicht mehr an ihre Kinder weiterge-
geben. Unserdeutsch wird daher in 20,
30 Jahren ausgestorben sein, sofern
nicht eine Revitalisierung erfolgt.
Im Projekt „Unserdeutsch – Do-
kumentation einer stark gefährdeten
Kreolsprache in Papua-Neuguinea“
wird ein Korpus dieser Sprache er-
arbeitet. Dank mehrerer Feldfor-
schungsreisen zwischen 2014 und
2017 konnten über 50 Stunden
Sprachaufnahmen mit Unserdeutsch
Sprechenden erhoben werden. Ziel
des Projekts ist, die Sprache syste-
matisch zu dokumentieren. Die Ar-
beit vor Ort zeigt, wie sehr die Zeit
drängt: Zwei gerade erst interviewte
Gewährspersonen sind in der Zwi-
schenzeit bereits verstorben. Die an
unterschiedlichen Orten in Queens-
land und Papua-Neuguinea erhobe-
nen Sprachdaten werden nun tran-
skribiert und sprachwissenschaftlich
aufbereitet. Später sollen sie über
die „Datenbank für gesprochenes
Deutsch“ am Institut für Deutsche
Sprache in Mannheim (IDS) der in-
ternationalen Forschung zugänglich
sein.
Die Datenbank folgt den derzeit
maßgeblichen internationalen Stan
-
dards. Sie enthält neben Tonaufnah-
men und Transkripten auch sprecher -
biografische Metadaten. So soll es
möglich werden, die Sprachdaten
effizient auf grammatische Phäno-
mene hin zu durchsuchen. In einem
Folgeprojekt soll diese möglicher-
weise letzte noch unbeschriebene
germanische Sprache detailliert
linguistisch beschrieben werden,
primär in Form einer Grammatik.
Parallel zur Korpusarbeit lau-
fen Forschungen mit dem Ziel, die
Entstehungsgeschichte von Un-
serdeutsch zu rekonstruieren. Es
handelt sich hier um die seltene
Gelegenheit, die Entstehung und
weitere Entwicklung einer Sprache
bis zu ihrem Tod nachvollziehen zu
können. Weltweit einmalig dürfte
auch sein, dass über das Archiv der
Missionsschule alle bekannt sind,
die diese Sprache einstmals geschaf-
fen haben.
D
ass im Laufe der bisherigen Pro-
jektarbeit praktisch alle noch
lebenden Sprecherinnen und Spre-
cher gefunden werden konnten,
ist auch Facebook zu verdanken.
In einer vom Projekt gegründeten
geschlossenen Gruppe verbanden
sich die seit dem Exodus verstreut
lebenden Sprecher zu einem großen
Netzwerk. Hier gibt es Neuigkeiten
aus dem Projekt und aus der Ge-
meinschaft. Daneben besteht eine
Projekthomepage, die nicht nur über
das Projekt informiert, sondern auch
Tonbeispiele zum Anhören bietet.
Das Projektteam hat den Ein-
druck gewonnen, dass sich die Ein-
stellung der Sprecher gegenüber ih-
rer Muttersprache – auch durch die
Nachfrage und Aufmerksamkeit von
außen – zum Positiven verändert.
Vor Ankunft der Forscher sahen sie
ihre Sprache stets im Licht der ver-
breiteten kolonialen Standardideo-
logie: kaputtene Deutsch, falsche
Deutsch, gebrochene Deutsch – das sind
die geläufigsten der Eigenbezeich-
nungen, die die Sprecher für ihre
Sprache verwenden. Nun entsteht
ein Bewusstsein dafür, Sprecher ei-
ner einzigartigen Sprache und damit
„Kulturträger“ zu sein. Damit ver-
bindet sich der Wunsch, die Spra-
che wieder mehr und bewusster zu
verwenden.
Auch das alte Gruppengefühl,
das die Geschichte der Sprecher-
gemeinschaft durchzieht, scheint
zu erstarken. Dem Projekt ist eine
größere mediale Aufmerksamkeit
zuteil geworden, die sich auch in
zahlreichen Zeitungs-, Hörfunk-
und Fernsehbeiträgen weltweit nie-
dergeschlagen hat. Auch das ist ein
Umstand, der hoffnungsvoll stimmt,
was die Wahrnehmung, Dokumen-
tation und vielleicht sogar Revitali-
sierung der einzigen deutschbasier-
ten Kreolsprache anbelangt.
Foto: Zentrale Fotostelle U Augsburg
Montage: Herling
Links: Sprach- und Filmaufnahmen mit einer Unserdeutsch-Sprachigen in Brisbane 2016. Rechts: Bei der Transkription der Sprach-
aufnahmen hilft die Software EXMARaLDA. Unten: Eine Sprachwolke mit Unserdeutsch-Begriffen und -Wendungen.
Foto & Screenshot: Péter Maitz
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Geistes- und Sozialwissenschaften
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