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Modelle von Radikalisierungsverläufen – Einflussfaktoren auf Mikro-, Meso- und Makroebene

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Abstract

Der vorliegende Beitrag erläutert den Kontext Internet für Radikalisierungsprozesse und arbeitet die Gemeinsamkeiten von Radikalisierungsmodellen auf Mikro-, Meso- und Makroebene heraus. Volltext unter: https://www.nomos-elibrary.de/10.5771/0934-9200-2020-pp001/radikalisierungsprozesse-aus-professioneller-sicht-empirische-pruefung-eines-modells-auf-mikro-meso-und-makroebene-jahrgang-32-2020-heft-preprint-1?page=1 Schlagwörter: (De-)Radikalisierung, Radikalisierungsmodelle, Islamismus, Rechtsextremismus, Internet

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... Medienangebote und alternative Narrative können daher immer nur einer von vielenBaustein der Extremismusprävention sein (Morten, Frischlich & Rieger, 2020). Zudem müssen die Grundlagen individueller Radikalisierungsprozesse berücksichtigt werden (Bögelein, Meier & Neubacher, 2017): Neben individuellen Verlust-und Krisenerfahrungen gehören dazu gesellschaftliche Strukturen, die das Erleben von Zugehörigkeit und Sinnhaftigkeit verhindern. Auch der Abbau von Intergruppenkonflikten, die in extremistischen Feindbildern münden können, lässt sich diesem Bereich zuordnen (s. ...
... During the process of radicalisation, a range of factors take effect at multiple levels (Bögelein et al., 2017;Borum, 2011a, b;Frindte et al., 2016;Kruglanski et al., 2019;Zick, 2017). These operate not just on the individual, i.e. micro level, but also on the societal macro level (e.g. ...
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This article reconstructs four ideal types of biographical self-descriptions outlining radicalisation processes that are based on longitudinal biographical interviews conducted with male (former) right-wing extremists. In the first self-description, the biographers explain how they were born into radicalised families whose ideological norms and values they adopted without question. The second self-description outlines how the biographers’ actions were guided by a longing for stability and community. Initially, ideology plays a tangential role, with involvement in Kameradschaften and violence providing key momentum. In the third self-description, biographers refer to their German heritage and glorify National Socialism. They see themselves as guardians of the German Volk, and partly resort to violence to defend this idea. The fourth self-description outlines engagement with right-wing extremism as an outlet for frustrations with social discrimination. During our analysis, we examine whether any of these ideal types also correspond to self-descriptions given by Islamists, concluding that the latter do indeed describe their pathways into radicalisation in a similar manner.
... selektiver Vermeidung und Rezeption) untersucht -im digitalen Kontext unterstützt dieses Verhalten die Entwicklung sogenannter ‚Echokammern' (Sunstein 2001). Echokammern entstehen, wenn die individuellen Kommunikationsräume bezüglich der Meinungsdiversität zu eingeschränkt sind und in der Folge Menschen nur die Meinungen Anderer zu hören bekommen, die sie selbst ‚hinausrufen' (Bögelein et al. 2017). Aktuell geht die Forschung davon aus, dass sich die breite Bevölkerung selten in geschlossenen Echokammern bewegt -das Phänomen betrifft eher Personen mit bereits radikalen oder extremistischen Einstellungen, kann hier jedoch tatsächlich Radikalisierungsverläufe unterstützen. ...
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The possibilities of the Internet and the use of various social media have made it many times more complex to understand the mechanisms of online radicalization processes. Not only because the Internet can have a reinforcing influence on incipient or progressive radicalization, but also because new forms and potential (radicalization) pathways emerge through the observation of online groups, contents, and movements. This chapter presents the MOTRA Internetmonitoring. The aim of the Internetmonitoring is to study the radicalisation potential of various characteristics in online environments, in order to identify specific factors that might accelerate radicalisation online. Expanding the current state of research, we investigate these factors and characteristics in greater detail and take platform specifics into consideration to monitor critical, potentially harmful developments online and, in the long term, to be able to make prospective statements about where and how radicalization dynamics can unfold in online environments. This chapter outlines which areas - according to the current state of knowledge and research - are to be focused on in particular when it comes to investigating possible factors affecting online behaviour and radicalisation dynamics. The aspects of propaganda and strategic communication, conspiracy narratives, hate speech and anti-democratic language, emotional language, fringe communities and group processes are discussed in detail.
... Die meisten theoretischen Modelle betrachten Radikalisierung als einen Verlauf (eine Übersicht zu diesen Modellen bietet Borum, 2011aBorum, und 2011b. Sie unterteilen die Faktoren, die eine Radikalisierung begünstigen, in die drei klassischen Analyseebenen Mikro-, Meso-und Makroebene (Überblick bei Bögelein, Meier & Neubacher, 2017). Auf der Mikroebene verorten sie die Suche und Empfänglichkeit des Einzelnen. ...
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Der vorgestellte Text entwickelt eine Heuristik zur Beschreibung von Initialmomenten des Radikalisierungsprozesses in den Rechtsextremismus. Er beschreibt, welche Rolle Netzwerke im sozialen Nah- bzw. Fernraum spielen und inwiefern sich Personen aktiv radikalisieren. Als Datenbasis für die Typenbildung dienen neun egozentrierte Netzwerke aus qualitativen Interviews mit männlichen Befragten. Die entwickelten Typen Pfadabhängigkeit, Gefolgschaft, Selbstverständliches wird Überzeugung und Weltanschauung beschreibt der Text anhand von Fallbeispielen.
... Pisoiu (2013), for example, distinguishes between the macro, meso and micro level. Bögelein et al. (2017) differentiate the influencing factors along the distinction between society, group and individual. Comparable models can be found in the field of violence research (e.g. ...
Preprint
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Extremismus und Terrorismus sind weltweit relevante Bedrohungen für das friedliche Zusammenleben. Extremismusprävention versucht, Radikalisierungsprozesse in diese Richtung und damit letztlich Extremismus und Terrorismus zu verhindern. Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Extremismusprävention. Ausgehend von einem prozessualen Verständnis von Radikalisierung beschreiben wir Extremismus und Terrorismus als mögli-che, aber nicht notwendige, Ergebnisse eines Radikalisierungsprozesses. Das Auftreten von Extremismus und Terrorismus kann als Folge eines Zusammenspiels von Risiko- und Schutzfaktoren verstanden werden. Diese Faktoren können auf verschiedenen Ebenen (Indi-viduum, extremistische Gruppen, Gesellschaft) angesiedelt sein. Extremismusprävention setzt an verschiedenen Phasen des Radikalisierungsprozesses an. Je nachdem versucht sie, radikale Weltanschauungen zu verhindern (universelle Prävention), eine Hinwendung zu Extremismus und Gewalt abzuwenden (selektive Prävention) oder (erneute) Gewaltanwen-dung zu verhindern (indizierte Prävention), eine Abkehr von extremistischen Gruppen zu fördern (Distanzierung) oder die Distanzierung von radikalen Weltanschauungen. Wir stellen einige Projekte v.a. aus Deutschland vor und illustrieren das Kapitel mit Geschichten von Aussteigenden aus dem Rechtsextremismus und Islamistischen Extremismus. Schließlich gehen wir auf die Evaluation von Extremismusprävention ein.
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Im Zuge des Medienwandels und der stetigen Ausdifferenzierung verfügbarer Online-Angebote verlagert sich nicht nur das alltägliche Leben zunehmend ins Digitale, sondern auch die Aktivitäten extremistischer Akteure. In Folge technologischer und gesellschaftlicher Entwicklungen (z. B. hinsichtlich zunehmender Gewaltbereitschaft im Rahmen von Covid-19-Demonstrationen) rücken Befürchtungen, das Internet könne eine Radikalisierung fördern, in den Fokus wissenschaftlicher und öffentlicher Debatten. Die Durchdringung des Alltags durch das Internet ist daher auch zentral bei der Analyse, Diskussion und Prävention von Radikalisierungsdynamiken. Die genaue Rolle des Internets in Radikalisierungsprozes-sen hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab. Anhand einer systematischen Literaturanalyse von 216 Publikationen zu Radikalisierung im Internet wird ein Überblick über das Forschungsfeld generiert. Die Systematisie-rung der Literatur erfolgt auf drei Betrachtungsebenen, nämlich (1) der Unterscheidung von Wirkmechanismen auf Mikro-, Meso- und Makroebene, (2) der Modellierung von Radikalisierungsdynamiken entlang des Kommunikationsprozesses (Kommunikator:innen, Inhalt, Medium, Rezipient:innen) sowie (3) der differenzierten Betrachtung unterschiedlicher digitaler Räume im Kontext ihrer Nutzungspotenziale (Affordanzen) für extremistische Akteure. Darauf aufbauend werden Forschungslücken und Potenziale für künftige Studien sowie Handlungsempfehlungen für Akteure aus Praxis und Politik abgeleitet.
Technical Report
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Extremist:innen greifen zunehmend auf dunkle Sozialen Medien zurück. Der Begriff der dunklen sozialen Medien umfasst verschiedene Typen alternativer Sozialer Medien (soziale Kontermedien wie Gab, kontextgebundene alternative Soziale Medien wie VKontakte, Fringe Communities wie 4Chan), ebenso wie verschiedene Typen dunkler Kanäle (ursprünglich private Kanäle wie Telegram und Separée-Kanäle wie geschloßene Facebook-Gruppen). Das vorliegende Gutachten beleuchtet die Gelegenheitsstrukturen für Extremismus und Extremismusprävention, die sich durch die Verlagerung hin zu dunklen Sozialen Medien ergeben. Hierfür werden in einem theoretischen Rahmenmodel Einflussfaktoren auf drei Ebenen verknüpft: (1) Regulierung (etwa durch das NetzDG) auf der gesellschaftlichen Makro- Ebene. (2) Verschiedene Genres und Typen (dunkler) sozialer Medien auf der Meso-Ebene einzelner Angebote. (3) Einstellungen, Normen und technische Affordanzen als Motivatoren menschlichen Verhaltens im Sinne der Theorie des geplanten Verhaltens (Ajzen und Fishbein, 1977) auf der Mikro-Ebene. Basierend auf diesem Rahmenmodel werden die Gelegenheitststrukturen für Extremismus und Extremismusprävention mit Hilfe zweier Studien untersucht: (1) Einer detaillierten Plattformanalyse dunkler und etablierter Sozialer Medien (N = 19 Plattformen). (2) Eine Literaturanalyse ( ‚scoping review‘) des Forschungsstandes zu (dunklen) Sozialen Medien im Kontext von Extremismus und Extremismusprävention (N = 142 Texte). Die Ergebnisse der Platformanalyse ermöglichen nuancierte Einblicke in die Gelegenheitsstrukturen, die sich durch unterschiedliche Typen und Genres (dunkler) Sozialer Medien ergeben. Das Scoping Review bietet einen Überblick über die Entwicklung des Forschungsfeldes und die typischen Untersuchungsmethoden, die eingesetzt werden. Auf der Grundlage der erhobenen Daten werden Forschungsdesiderata und Implikationen für die Extremismusprävention diskutiert.
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Dieser Text rekonstruiert auf Basis längsschnittlicher biografischer Interviews mit (ehemals) rechtsextremen Männern vier Idealtypen biografischer Selbstbeschreibung von Radikalisierungsprozessen. In der ersten Selbstbeschreibung erzählen die Biografen von ihrer radikalen Familie, in die sie hineingeboren werden und deren ideologische Normen und Werte sie unhinterfragt übernehmen. Die zweite Selbstbeschreibung erklärt eine Suche nach Halt und Gemeinschaft als handlungsleitend. Die Ideologie spielt dabei anfangs eine untergeordnete Rolle, das Eingebundensein in Kameradschaften und Gewalt gehören aber dazu. In der dritten Selbstbeschreibung beziehen sich die Biografen auf ihre deutsche Abstammung und verherrlichen den Nationalsozialismus. Sie sehen sich als Hüter der völkisch-deutschen Gemeinschaft und verteidigen diese Idee auch unter Anwendung von Gewalt. Die vierte Selbstbeschreibung sieht die Hinwendung zum Rechtsextremismus als Ventil, um empfundene gesellschaftliche Benachteiligungen zu bewältigen. Abschließend prüfen wir, ob die Idealtypen auch auf Selbstbeschreibungen islamistisch eingestellter Interviewpartner übertragbar sind. Tatsächlich beschreiben diese ihren Weg in die Radikalisierung in ähnlicher Weise. Dieser Beitrag ist die deutsche Version des bereits auf Englisch erschienenen Beitrags: Meier J, Bögelein N, Neubacher F (2021) A biographical perspective on processes of radicalisation. European Journal on Criminal Policy and Research. https://doi.org/10.1007/s10610-021-09498-z.
Book
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This is the first annual review of the "Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung" (MOTRA) research network featuring summary reports of current research in the field.
Chapter
Anhand eines von Drudel 11 e. V. entwickelten digitalen Trainings zum Abbau von Gewalt und Hass beleuchtet der Beitrag grundlegende Gestaltungsprinzipien wie Interaktivität, Multimedialität und Gamification. Insbesondere geht es dabei um die Frage, welche Rolle dem Beziehungsaspekt bei der pädagogischen Arbeit im digitalen Raum zukommt. Neben konzeptionellen Überlegungen auf der Basis von zentralen Forschungsergebnissen zu Online-Interventionen bündelt der Beitrag Praxiserfahrungen aus einer fünfjährigen Entwicklungs- und Erprobungsphase.
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Dieser Beitrag analysiert die Zusammenhänge verschiedener Einflussfaktoren mit islamistischen Einstellungen muslimischer Jugendlicher und geht der Frage nach, ob sich diese Zusammenhänge bei Mädchen und Jungen unterscheiden. Für die Untersuchung werden Daten der Jugendbefragung „Jugendliche Perspektiven auf Politik, Religion und Gemeinschaft (JuPe)“ herangezogen. Im Rahmen dieser Studie wurden ca. 6.700 Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs im Jahr 2018 deutschlandweit befragt. Die fokussierten Einflussfaktoren begründen sich aus der kriminologischen Theorie des sozialen Lernens, der Subkulturtheorie sowie der General Strain Theorie. Die Ergebnisse multivariater Analysen zeigen, dass die Subkulturtheorie und die Theorie des sozialen Lernens relevante Ansatzpunkte für die Erklärung islamistischer Einstellungen bei Jugendlichen liefern. Aus der General Strain Theorie abgeleitete Faktoren weisen hingegen, bis auf Effekte von kollektivem Strain (wahrgenommene gruppenbezogene Belastungen), keine signifikanten Zusammenhänge auf. Die Ergebnisse zeigen weiter, dass sich die Einflussfaktoren zwischen Mädchen und Jungen nur im Hinblick auf zwei Faktoren (Rekrutierungs- und Missionierungsangebote) unterscheiden, die aus der Theorie des sozialen Lernens abgeleitet wurden. Schlüsselwörter: Islamistischer Extremismus, Geschlechterunterschiede, Theorie des sozialen Lernens, Subkulturtheorie, General Strain Theorie
Thesis
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Jüngste Entwicklungstendenzen deuten an, dass sich rechtsextreme Einstellungsmuster zunehmend in der Gesellschaft etablieren und innergesellschaftliche Konflikte in rechtsextremistisch motivierten Angriffen und Gewalttaten entladen. Insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene weisen hierbei eine besondere Vulnerabilität für Radikalisierungsprozesse auf. Die Etablierung des Internets und deren Entwicklung zum interaktiven Web 2.0 verändert die Rahmenbedingungen der Radikalisierung. Der Einfluss, den das Internet und im Speziellen soziale Netzwerke auf eine Radikalisierung ausüben, bildet den Forschungsgegenstand der Arbeit. Hierzu wurde die Strafverfahrensakte einer rechtsextremistischen Gruppierung, deren Mitglieder wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung zu Jugend- und Geldstrafen verurteilt worden sind, einer Analyse unterzogen und auf Basis der Grounded Theory Methodology ausgewertet. Im Fokus der Auswertung standen Kommunikationsinhalte, der Gruppenmitglieder untereinander sowie solcher, die digital über das Internet vermittelt wurden. Das Ziel bestand darin, die Lebenswirklichkeit der Gruppierung zu explorieren, zu analysieren und zu rekonstruieren. Die Lebenswirklichkeit der Gruppierung zeichnete sich durch Isolationstendenzen gegenüber ideologisch inkongruenten Gruppen aus, welche die Entwicklung einer Art Filterblase in der analogen Welt begünstigte und mit der Politisierung weiterer Lebensbereiche der Mitglieder der Gruppierung korrespondierte. Mit Blick auf ideologische Einstellungsmuster wurde ersichtlich, dass die Mitglieder sich unreflektiert ideologischen Versatzstücken und Feindbilder bedienen, die die Wirkrichtung von Gewalt vorgeben. Rechtsextremismus scheint in der „analogen Welt“ eher als Erlebniswelt zu fungieren. Im Widerspruch hierzu steht die durch die Gruppierung über eine eigens erstelle Homepage digital vermittelte Selbstinszenierung. Diese zeichnet das Bild „kritischer Revolutionärer“ mit der inhaltlichen Programmatik Autonomer Nationalisten, die sich aktiv und tiefgründig mit politischen Missständen auseinandersetzen. Hieraus lässt sich ableiten, dass diese Diskrepanz einen Einfluss auf Radikalisierung dergestalt ausübt, dass die Selbstinszenierung den Grad der ideologischen Selbstverpflichtung erhöht, indem man dem Anspruch des nach außen vermittelten Bildes entsprechen möchte. Es handelt sich um eine Masterarbeit, die im Rahmen des Studiums "Kriminologie, Kriminalistik und Polizeiwissenschaft" an der Ruhr-Universität Bochum erstellt wurde. Sie ist ebenfalls online verfügbar unter: http://www.felix-verlag.de/index.php/bochumer-masterarbeiten
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Das CoRE-Netzwerk NRW ist ein Netzwerk aus Akteur*innen der Wissenschaft und Praxis sowie Behörden und hier v.a. Akteur*innen der Sicherheit (v.a. Innenpolitik). Es versucht, aktuelle Phänomene im Bereich des islamistischen und im Besonderen des (neo-)salafisti-schen Extremismus zu erkunden, Forschungserkenntnisse und-fragen auszutauschen und dies immer mit dem Blick auf Herausforderungen für die Prävention und Intervention sowie die politische Steuerung zu tun. Indem das Netzwerk in NRW systematisch bisher nicht eng zusammenarbeitende Experten/innen zusammenbringt, soll der relevante ‚Nutzen' aus ko-operierenden und koordinierten Aktivitäten erzeugt werden, bei allen Kosten, die für For-schende mit der vernetzte Forschung, die zugleich handlungsrelevante Ideen bedenkt und entwickelt, verbunden. Dazu hat das Netzwerk verschiedene Aktivitäten unternommen und befördert den Austausch. Der Sachstandsbericht ergänzt die Netzwerkaktivität und fo-kussiert zentrale herausfordernde Beobachtungen und Notwendigkeiten, die eben durch die koordinierte und kooperierende Zusammenarbeit effektiver angenommen und bear-beitet werden können. Er dient nicht einer grundständigen Einführung in den Phänomen-bereich des salafistisch-fundamentalistischen Extremismus, oder einer Abbildung der For-schung der Netzwerkmitglieder. Der Sachstandsbericht soll widergeben, welche Beobach-tungen dem Netzwerk zum Stand des Berichtes über die regulären Forschungs-oder Pra-xisarbeiten der Netzwerkmitglieder relevant sind. Er orientiert sich dabei an zentralen Fra-gen, die im CoRE-Netzwerk als wichtige Fragestellungen herausgearbeitet wurden. Inso-fern ist es ein Sachstandsbericht zu den Themen des CoRE-Netzwerkes, der dabei Befunde erkundet und wichtige Referenzen zu den Themen kenntlich macht.
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