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Beruflich Qualifizierte als spezifische Zielgruppe an Hochschulen. Ergebnisse einer HISBUS-Befragung

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... In 1900, around 2 per cent of a birth cohort entered university which rose to approximately 3 per cent in 1930, to 5 per cent in 1950 and 8 per cent in 1960 (Pasternack, 2004). Currently, more than 50 per cent of a birth cohort enter higher education, 1 however, a considerable proportion of students in Germany has graduated from a vocational apprenticeship before entering higher education (Kamm et al., 2016;Tieben, 2020). ...
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en This article uses the example of Germany to elaborate on the historical development, the current practice, and recent debates on employability. Employability as an outspoken aim of higher education was only established in recent decades due to the introduction of Polytechnics, the expansion of higher education, and the Bologna‐Process. Despite the diversity of the higher education sector (e.g., universities; universities of applied science), the assumption of equality means that degrees from any institution are of equal value according to the level of study. As in other countries, German higher education institutions have established measures to improve employability such as changes in the curricula or the establishment of career services. However, challenges remain to measure the employability and the employability outcome of HE. The article concludes that the identification of specific subject‐related and transferable skills and competences and their transferability to the labour market remains an ongoing task to increase the employability of graduates in Germany. Abstrakt de Das Paper thematisiert am Beispiel Deutschlands die historische Entwicklung, die derzeitige Praxis und die jüngsten Debatten über die Beschäftigungsfähigkeit. Die Beschäftigungsfähigkeit als ausgesprochenes Ziel der Hochschulbildung wurde erst in den letzten Jahrzehnten durch die Einführung der Fachhochschulen, den Ausbau der Hochschulbildung und den Bologna‐Prozess etabliert. Trotz der Verschiedenartigkeit des Hochschulsektors (z. B. Universitäten, Fachhochschulen) sind die Abschlüsse einer Einrichtung je nach Studienniveau gleichwertig. Wie in anderen Ländern haben deutsche Hochschulen Maßnahmen zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit implementiert, beispielsweise Änderungen in den Lehrplänen oder die Einrichtung von Career Centers. Es bleibt jedoch eine Herausforderung, die Beschäftigungsfähigkeit und das Ergebnis der Beschäftigungsfähigkeit von Hochschulen zu messen. Der Artikel kommt zu dem Schluss, dass die Identifikation der spezifischen fachbezogenen und übertragbaren Fähigkeiten und Kompetenzen und ihrer Übertragbarkeit auf den Arbeitsmarkt fortlaufende Aufgaben bleiben, um die Beschäftigungsfähigkeit von Absolventinnen und Absolventen in Deutschland zu verbessern.
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Der Beitrag widmet sich der Frage, wie nicht-traditionelle Studierende die Anforderungen eines Hochschulstudiums subjektiv bewältigen und mit welchen Ressourcen und Strategien sie das Studium innerhalb des hochschulischen Sozialisationsprozesses durchführen, aus einer qualitativen Forschungsperspektive. Auf Basis inhaltsanalytischer Auswertungen von leitfadengestützten problemzentrierten Interviews mit 18 nicht-traditionellen Studierenden, die innerhalb von sechs Jahren seit ihrem Studienbeginn bis zu viermal befragt wurden, sowie retrospektiven Einschätzungen von 37 weiteren Fällen im Querschnitt werden unterschiedliche Verlaufsmuster von Studienstrategien identifiziert, die – mit unterschiedlich hohem Aufwand und unterschiedlich stark wahrgenommener subjektiver „Passung“ im akademischen Feld – nahezu alle zum jeweils individuell gesetzten Studienerfolg führten.
Thesis
Die Arbeit widmet sich der Gruppe der nicht-traditionellen Studierenden. Unter dem Begriff nicht-traditionelle Studierende werden dabei all jene Studierenden gefasst, die – ohne (Fach-)Abitur – auf der formalen Grundlage beruflichen Qualifikation eine Hochschulzugangsberechtigung erhalten haben. Einen Ausgangspunkt der Untersuchung bildet der Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK) von 2009 zum „Hochschulzugang für beruflich qualifizierte Bewerber ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung“. Im Fokus der Untersuchung steht das Phänomen der Studienentscheidung. Gefragt wird: Wie und warum haben sich nicht-traditionell Studierende für ihr Studium entschieden? Empirische Grundlage bildet eine Interviewstudie mit insgesamt 82 nicht-traditionellen Studierenden, die bis zu viermal über den Verlauf ihres Studiums hinweg befragt wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Studienentscheidungen vor allem unter den subjektiven Eindrücken und objektiven Bedingungen der Erwerbsarbeit getroffen werden und dass Studienmotive stark von berufsbezogenen Orientierungen gekennzeichnet sind. Die Studienentscheidungen werden durch höchst individuelle Ereignisse und Entwürfe nicht nur angestoßen, sondern auch vollzogen. Allein die Tatsache, dass ein Übergang aus dem Beruf in die Hochschule keine gesellschaftlich genormten Präskripte aufweist, macht den Studienwunsch zu einer höchst individualisierten und selbstverantworteten Entscheidung. In Anschluss an Becks (1986) Individualisierungsthese wird die Studienentscheidung im Rahmen von Wahlbiografien durch das Zusammenspiel von Freisetzung, Entzauberung und Re-Integration als individualisierte Entscheidung rekonstruiert. Die Ergebnisse zeigen zudem eine tiefe Verankerung einer Normalitätsvorstellung von Lebensläufen, die im Entscheidungsprozess als Orientierungsmuster wirksam sind. Schließlich wird die Studienentscheidung auch als ein Prozess des Abwägens rekonstruiert. Neben den als fallübergreifend zu rezipierenden Ergebnissen schlägt die Arbeit schließlich eine typologische Bestimmung der Studienentscheidungen im Kontext biografischer Orientierungen vor.
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Vorliegender Beitrag gibt Auskunft über das Studieren im berufsbegleitenden Studiengang „Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Jugendarbeit“ an der Hochschule Kempten. Der Fokus liegt insbesondere im Kontext des lebenslangen Lernens auf dem Studienerfolg beruflich qualifizierter Studierender. Insgesamt zeigen die aus der quantitativen Befragung aller Studierender im Studiengang gewonnenen Daten, dass analog zum Forschungsstand die beruflich qualifizierten Studierenden besonders motiviert und erfolgreich sind. Insbesondere trifft dies auf die intrinsische Motivation zu, die wiederum der stärkste Prädiktor für das Verbleiben im Studiengang ist.
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A new bachelor course of study started at 01.10.2018. It‘s an online offer for competence development in interprofessional cooperation. The target group are professionally experienced health professionals from therapy and care. By the end of July 2020, the extra-occupational study format, the media didactic online-based concept and the contents will be tested and evaluated. The continuing development of technology-supported learning/teaching scenarios will be incorporated into the further development of the online study ofering, as will the evaluation results from the pilot phase of the course.
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Der vorliegende Beitrag zeichnet die Diskussion um Lebenslanges Lernen im Rahmen des Bologna-Prozesses nach und dokumentiert den bisher erreichten Umsetzungsstand in den teilnehmenden Ländern – mit einem Schwerpunkt auf Deutschland. Es wird gezeigt, dass die verschiedenen Ansätze zur Förderung des Lebenslangen Lernens in den einzelnen Ländern in ganz unterschiedlichem Maße umgesetzt wurden.
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Die Hochschulbildung hat in den letzten drei Jahrzehnten Reformprozesse durchlaufen, die durch eine beispiellose Eingriffstiefe, ein hohes Reformtempo und eine über die Zeit veränderliche Reformagenda mit teils widersprüchlichen, mithin inkonsistenten Zielen gekennzeichnet waren. Diese drei Aspekte stecken den Rahmen ab, innerhalb dessen Veränderungen an der Organisation und den Zielen von Hochschulbildung vorgenommen wurden und anhand dessen sich diese Entwicklungen beobachten und bewerten lassen.
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Innerhalb der heterogenen Gruppe der beruflich qualifizierten Studierenden stellen diejenigen ohne schulisch erworbene Hochschulzugangsberechtigung in Hinblick auf den Studienerfolg und die damit verknüpften Strategien eine besonders interessante Gruppe dar, weil dem Fehlen des (Fach-)Abiturs in der Fremdwahrnehmung, häufig jedoch auch in der Selbstwahrnehmung der Betroffenen, ein Einfluss auf das Gelingen des Studiums zugeschrieben wird.
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Mit der 2011 gestarteten ersten Wettbewerbsrunde der bundesweiten Förderinitiative „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ rückten neue Zielgruppen in den Fokus der Hochschulen: „Ziel ist es, Konzepte für berufsbegleitendes Studieren und lebenslanges, wissenschaftliches Lernen besonders für Berufstätige, Personen mit Familienpflichten und Berufsrückkehrer/-innen zu fördern“ (BMBF 2008).
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Eine Vernetzung von Projekten an Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen kann gelingen, wenn die Spezifika ihrer Strukturen und ihre Kulturen berücksichtigt werden. Durch eine system- und netzwerktheoretische Annäherung werden im Beitrag die entscheidenden Einflussfaktoren und deren Wirkung auf die Vernetzung bestimmt. Aus der Struktur und den Mechanismen des „Netzwerk Offene Hochschulen“, das hier als Fallstudie dient, können Schlüsse für eine erfolgversprechende Netzwerkarbeit im gegebenen Kontext gezogen werden. Diese zu generalisieren, erlaubt es, ein idealtypisches Bild und allgemeine Gelingensbedingungen für ein Netzwerk zu skizzieren.
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In Deutschland sind die berufliche und die akademische Bildung traditionell zwei voneinander getrennte Pfade. Erst in den vergangenen Jahren konnten Fortschritte bei der Annäherung der beiden Bildungsbereiche erzielt werden. Dies kommt nicht nur den Bedarfen der Lernenden sondern auch der Arbeitgeber nach hybriden (praktisch-beruflichen und reflexiv-theoretischen) Kompetenzen entgegen. Beispielhaft für eine Verzahnung beruflicher und akademischer Bildung sind duale Studiengänge. Sie verbinden ein Studium mit einer Ausbildung oder berufspraktischen Anteilen. Im Rahmen der ersten Phase der Initiative „Chance Ausbildung“ (2013 bis 2016), bestehend aus elf Ministerien aus acht Bundesländern und der Bundesagentur für Arbeit sowie der Bertelsmann Stiftung, wurde das Modell der sogenannten studienintegrierenden Ausbildung entwickelt. Dieses nachschulische Bildungsmodell verbindet eine berufliche Ausbildung mit akademischen Inhalten, mit dem Ziel, jungen Menschen eine erfahrungsbasierte Entscheidung zwischen beiden Bildungsbereichen zu ermöglichen.“ Anders als das duale Studium richtet sich das Modell nicht nur an leistungsstarke Lernende mit schulischer (Fach-)Hochschulreife, sondern soll im Sinne eines durchlässigeren und damit chancengerechten Bildungssystems auch Jugendlichen ohne (Fach-)Abitur mit Studienwunsch offenstehen. Die vorliegende Broschüre „Studienintegrierende Ausbildung für Jugendliche ohne Hochschulzugangsberechtigung – Rahmenbedingungen und Studienorganisation“ diskutiert die wesentlichen Herausforderungen, die bei der Implementierung des Modells an Hochschulen gemeistert werden müssen. Zudem benennt sie die zentralen Erfordernisse für eine erfolgreiche Umsetzung.
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The national report on education periodically presents a major empirical review which covers the entire German education system. Published every two years, each report provides indicator-based information about the general conditions, features, results and output of education processes. It covers all levels of education from early childhood education and school education to vocational training, higher education and adult education and combines a comprehensive review with a specific thematic focus. The current volume for 2014 focuses on analysing the situation of people with special educational needs within the German education system.
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This paper deals with the reasons for first taking up vocational training after obtaining the German upper secondary school-leaving certificate (Abitur) instead of going straight on to academic education. The study uses the data from the BiBB/BAuA employment survey 2006, where not only educational paths are included, but also the final marks of those interviewed who had passed the Abitur. Our key result is the positive and highly significant impact which the Abitur mark has on the probability of gaining double qualifications. This confirms the hypothesis of Büchel/Helberger (1995) according to which individuals who have passed the Abitur opt to take up in-firm vocational training before going into higher education in order to protect themselves against the risk of failing during the studies. In addition to this there are indications that individuals’ education decisions are also geared towards their employment prospects after training and that double qualifications are chosen especially in fields where there are “related” occupations in Germany’s dual system of vocational training. Furthermore, we do not find significant differences for the sub-samples of western Germans with a university entrance qualification (Abitur) and those with a qualification providing access to studies at a polytechnic (Fachabitur).
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Incl. bibl., abstract In Germany, a remarkable number of young people leave school with the qualification required for entrance to higher education (Abitur) but do not actually go on to university. Instead, these young people-known in German as Abiturienten-start an apprenticeship within what is known in Germany as the Dual-System. Indeed, the numbers of Abiturienten with both an apprenticeship qualification and a university degree have grown considerably and now make up a significant minority of school-leavers. From an international perspective in particular, this pathway through the education system is puzzling: why would someone with the qualifications to go on to higher education decide to acquire what the Germans call a Doppel-Qualifikation, or 'double qualification'? This paper explains the transition process from secondary education to the apprenticeship system and higher education. It also tentatively identifies factors that may account for the motives of these particular school-leavers: for instance, Abiturienten undertaking an apprenticeship may rather be more risk-averse than other, less academically able, students. In such cases, an apprenticeship provides practical experience and allows students to keep their options open. Moreover, by comparison with a number of other countries, the apprenticeship system in Germany is held in high esteem. Finally, the paper discusses some of the weaknesses of the Dual-System and their implications for trainees with the Abitur.
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The actual structures in the German Higher Education System reflect the political intentions of lifelong learning insufficiently. Universities usually plan and organise their programmes for "traditional" students, who enter the university directly after high school to start a full-time Bachelor-Programme and to go ahead with a fulltime Master-Programme. Those "traditional" students enter the job market only after graduation. The questions now are, if the number of "non-traditional" students is indeed bigger than estimated, and if German universities therefore have to adjust their programmes to the needs of adult learners, who enter the job market before or during the course of study. Following we explain the actual political discussions regarding this issue, before we describe how other countries deal with adults considered as "non-traditional" learners (e.g. employed students). The article ends with recommendations how to re-organise Bachelor- and Master-Programmes to consider the needs of those students and to better integrate the academic and the vocational (continuing) education system.
Article
According to sociological theories on educational choice, risk aversion is the main driving force for class-specific educational decisions. Families from upper social classes have to opt for the academically most demanding, long-lasting courses to avoid an intergenerational status loss. Families from lower social classes by contrast, tend instead to opt for shorter tracks to reduce the risk of failing in a long-lasting and costly education and, as a consequence, entering the labor market without a degree. This argument is deeply rooted in the social structure. Yet, the importance of individual risk preferences for educational choice has been neglected in sociology of education. We discuss these different forms of risk in the context of social inequalities in educational decision-making and demonstrate how they influence the intentions for further education of students attending the most demanding, academically orientated secondary school type in Germany. According to our argument, children from upper social classes are structurally almost compelled to opt for the academically most demanding educational courses, virtually without having a choice in the matter. In contrast, working class children do have to make an active decision and, thus, individual risk aversion comes into play for these students. For our empirical analyses, we rely on data from the youth questionnaire of the German Socio-Economic Panel Study (SOEP) collected in the years 2003 to 2010, and estimate multinomial logit models. Our empirical findings underline the importance of the structural risk aversion. Students with a higher social background are not only less sensitive to their school performance, but individual risk aversion is also completely irrelevant to their educational plans. The opposite applies to students with a lower social background: the more risk-averse they are, the more likely they are to opt for a double qualification rather than just a purely academic university degree course.
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"Bereits rund ein Viertel der Studierenden an deutschen Universitäten verfügt über eine abgeschlossene Berufsausbildung, meist in Form einer Lehre. Trotz der beobachteten Häufigkeit ist dieser Ausbildungspfad aus einer bildungsinstitutionellen Perspektive heraus betrachtet atypisch. Es stellt sich somit die Frage nach der Motivation zu einer solchen kumulativen Bildungsstrategie sowie nach deren Erfolgsaussichten. Hierzu wird zunächst die Bildungswahlentscheidung nach dem Abitur analysiert. Sodann wird überprüft, ob ein zusätzlicher Lehrabschluß geeignet ist, den Übergang nach einem Universitätsstudium in eine ausbildungsadäquate Beschäftigung zu erleichtern oder die Starteinkommen der Berufsanfänger positiv zu beeinflussen. Die Untersuchung stützt sich auf Daten des Sozio-ökonomischen Panels (West), Jahre 1984-1993. Es zeigt sich, daß überdurchschnittlich oft Kinder bildungsschwächerer Eltern nach dem Abitur eine Lehre beginnen, anstelle direkt ein Universitätsstudium aufzunehmen. Dies wird als Indiz dafür gewertet, daß vornehmlich Leistungsfähigkeit und/oder Risikokalkül die erste Bildungswahlentscheidung nach dem Abitur beeinflussen: In Zeiten sich verschlechternder Studienbedingungen mit hohem Abbruch-Risiko und eines sich verschärfenden Wettbewerbes am Akademiker-Arbeitsmarkt erscheint es für leistungsschwächere oder risikoaversere Abiturienten rational, sich gegen ein Scheitern in Studium oder späterer Berufstätigkeit zunächst über einen Lehrabschluß zu 'versichern'. Im Falle eines anschließenden erfolgreich abgeschlossenen Universitätsstudiums ergeben sich keine Wettbewerbsvorteile gegenüber Personen, die ihr Studium ohne Umweg-Ausbildung realisierten. Universitätsabsolventen, die über einen zusätzlichen Lehrabschluß verfügen, müssen im Gegenteil mit einer längeren Suche nach einem ausbildungsadäquaten Arbeitsplatz rechnen als Absolventen ohne Zusatzausbildung. Diese durchschnittlich längere Arbeitsuche wird nicht durch höhere Starteinkommen kompensiert. Wird somit eine kumulative Bildungsstrategie nicht aus Risikoüberlegungen, sondern vielmehr in der Absicht verfolgt, sich durch eine möglichst breit angelegte berufliche Qualifikation optimale Ausgangschancen am Arbeitsmarkt zu verschaffen, so erweist sich diese Strategie als offensichtlich untauglich. Abgeleitet aus diesen Ergebnissen wird der starke Zustrom von Abiturienten in das duale System aus volkswirtschaftlicher Sicht negativ bewertet. Die Autoren plädieren für eine Reform des Hochschulstudiums durch die Vergabe von berufsqualifizierenden Zwischenabschlüssen, um leistungsschwächeren oder risikoaverseren Abiturienten eine volkswirtschaftlich effizientere Perspektive außerhalb des dualen Systems zu bieten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Hrsg.): Der lernende Mensch in der Wissensgesellschaft
  • U Banscherus
Banscherus, U. (2010): Lebenslanges Lernen im Bologna-Prozess. In: Wolter, A./Wiesner, G./Koepernik, C. (Hrsg.): Der lernende Mensch in der Wissensgesellschaft. Perspektiven lebenslangen Lernens. Weinheim: Juventa. S. 221-237.
Hrsg.): Übergänge im Spannungsfeld von Expansion und Exklusion
  • U Banscherus
  • A Spexard
Banscherus, U./Spexard, A. (2014): Zugänge aus beruflicher Bildung und der Berufstätigkeit: Weiterhin keine Priorität für Hochschulen und Hochschulforschung. In: Banscherus, U./Bülow-Schramm, M./Himpele, K./Staack, S./Winter, S. (Hrsg.): Übergänge im Spannungsfeld von Expansion und Exklusion. Bielefeld: W. Bertelsmann. S. 61-80.
Ein Vergleich der Intentionen nichttraditioneller und traditioneller Studierender
  • T Brändle
Brändle, T. (2014): Studienmotive und Lebensziele. Ein Vergleich der Intentionen nichttraditioneller und traditioneller Studierender. In: Beiträge zur Hochschulforschung. 36(4).
Hochschule und Diversity. Theoretische Zugänge und empirische Bestandsaufnahme
  • U Klein
  • D Heitzmann
Klein, U./Heitzmann, D. (2012): Hochschule und Diversity. Theoretische Zugänge und empirische Bestandsaufnahme. Weinheim: Beltz Juventa.
  • K Lewin
  • K H Minks
  • S Uhde
Lewin, K./Minks, K. H./Uhde, S. (1996): Abitur -Berufsausbildung -Studium. Zur Strategie der Doppelqualifizierung von Abiturienten. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt-und Berufsforschung. 29(3). S. 431-454.
Ein empirischer Beitrag zu Studienmotiven und Studienerwartungen von Berufstätigen ohne traditionelle Studienberechtigung
  • W.-D Scholz
  • A Wolter
Scholz, W.-D./Wolter, A. (1984): Hochschulzugang als lebensgeschichtlicher Einschnitt. Ein empirischer Beitrag zu Studienmotiven und Studienerwartungen von Berufstätigen ohne traditionelle Studienberechtigung. In: Kellermann, P. (Hrsg.): Studienaufnahme und Studienzulassung. Aspekte des Wandels im Zugang zu den Hochschulen (Klagenfurter Beiträge zur bildungswissenschaftlichen Forschung Bd. 15). Klagenfurt. S. 129-159.
  • A Wolter
  • U Banscherus
  • C Kamm
  • A Otto
  • A Spexard
Wolter, A./Banscherus, U./Kamm, C./Otto, A./Spexard, A. (2014): Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung als mehrstufiges Konzept: Bilanz und Perspektiven. In: Beiträge zur Hochschulforschung. 36(4). S. 8-39.
  • A Wolter
  • G Dahm
  • C Kamm
  • C Kerst
  • A Otto
Wolter, A./Dahm, G./Kamm, C./Kerst, C./Otto, A. (2015): Nicht-traditionelle Studierende in Deutschland: Begriff, Werdegänge, Studienmotivation -Ergebnisse eines empirischen Forschungsprojektes. In: Elsholz, U. (Hrsg.): Beruflich Qualifizierte im Studium. Analysen und Konzepte zum Dritten Bildungsweg. Bielefeld: W. Bertelsmann. S. 11-33.
Nicht-traditionell Studierende in Deutschland -Stand der empirischen Forschung und Desiderate
  • A Jürgens
  • B Zinn
Jürgens, A./Zinn, B. (2015): Nicht-traditionell Studierende in Deutschland -Stand der empirischen Forschung und Desiderate. In: Elsholz, U. (Hrsg.): Beruflich Qualifizierte im Studium. Analysen und Konzepte zum Dritten Bildungsweg. Bielefeld: W. Bertelsmann. S. 35-56.