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ZERO WASTE. Nachhaltiges Konsumverhalten zur Müllvermeidung und -reduktion in Österreich. Analyse und Ausblick.

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Abstract

Viele Umweltprobleme werden direkt oder indirekt durch das individuelle Konsumverhalten ausgelöst. Daher ist eine nachhaltige Veränderung der vorherrschenden Konsummuster gefragt. Zero Waste als nachhaltiger Konsumstil zur Müllvermeidung und -reduktion zielt auf einen bewussten ressourcen- und umweltschonenden Lebensstil ab. Um den Status quo und die Zukunftschancen dieses Konsumstils in Österreich zu untersuchen, wurden Leitfadeninterviews mit zwölf Expertinnen und Experten durchgeführt. Dabei stellten sich Umweltschutz, Konsumkritik sowie gesundheitliche und ökonomische Vorteile als die zentralen Motive hinter Zero Waste Konsum heraus. Als Barrieren standen für die befragten Personen vor allem die Angemessenheit, Alltagstauglichkeit, mangelnde Verfügbarkeit und der hohe Aufwand des Konsumstils im Vordergrund. Um diese Hindernisse zu umgehen und eine weitere Verbreitung des Zero Waste Konsumstils zu gewährleisten, ist es sinnvoll, nicht das Ziel der absoluten Müllvermeidung, sondern die Relevanz eines bewussten und kritischen Konsums in den Vordergrund zu stellen. Zusätzlich sind Maßnahmen vonseiten der Politik und Wirtschaft gefragt um begünstigende Rahmenbedingungen zu schaffen.
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Im Marketingmanagement gibt es erkennbare Unsicherheiten im Umgang mit qualitativen Methoden der Marktforschung und in der Bewertung der entsprechenden Ergebnisse. Es empfiehlt sich daher, die verfügbaren und etablierten Methodologien und Methoden der qualitativen empirischen Sozialforschung systematisch an die Marketingwissenschaft und die Marktforschungspraxis heranzuführen. In „Qualitative Marktforschung“ decken 79 AutorInnen eine breite Palette an methodologischen und methodischen Fragen der qualitativen Markt- und Marketingforschung ab. Sie geben Einblick in die theoretischen Wurzeln qualitativer Marktforschung, die grundlegende Methodologie, differente Forschungsstrategien sowie Herausforderungen in der Datenerhebung, Datenanalyse und Dateninterpretation. Anhand von Beispielen wird die Leistungsfähigkeit und Vielfältigkeit der Anwendungsmöglichkeiten der qualitativen Methodik bei der Analyse von Fragestellungen aus der Konsumforschung und dem Marketingmanagement demonstriert. Das Buch wendet sich an DozentInnen und Studierende der Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Marketing sowie an Führungskräfte mit Marktforschungsverantwortung und MitarbeiterInnen von Marktforschungsunternehmen. Renate Buber lehrt und forscht am Institut für Handel und Marketing der Wirtschaftsuniversität Wien. Hartmut H. Holzmüller ist Inhaber des Lehrstuhls für Marketing an der Universität Dortmund.
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Die Einbindung von Experten und Stakeholdern in sozialwissenschaftliche Fragestellungen und interdisziplinären Projekten gewinnt zunehmend an Bedeutung. Sie dienen u. a. der Vorbereitung von Erhebungsinstrumenten, der fachlichen Unterstützung, der Vorausschau oder der Ableitung von Handlungsempfehlungen. Die große Herausforderung besteht darin, die Expertise unterschiedlicher Disziplinen effizient, sachgerecht und gewinnbringend zu bündeln. In diesem Sammelband werden anhand konkreter sozialwissenschaftlicher Forschungsprojekte verschiedene Methoden zur Experteneinbindung vorgestellt und diskutiert. Der Inhalt Expertendilemma • Methoden der Experten- und Stakeholdereinbindung • Qualitatives Experteninterview • Transdisziplinäre Workshops • Gruppendelphi • „Victorian Calling“ • Wertbaumanalyse • SWOT-Analyse • Szenariotechnik • Cross-Impact Analyse • Partizipative Modellierung • Bürgerkonferenz Die Zielgruppen • Dozierende und Studierende der Sozialwissenschaft und Betriebswirtschaft • Inter- und transdisziplinäre Projektleiter • Politikberater Die Herausgeberinnen Dr. Marlen Niederberger ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsinstitut Dialogik gGmbH. Sandra Wassermann, M.A. ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung der Universität Stuttgart (ZIRIUS). Zusammen haben sie COMPARE Consulting gegründet und beraten dort Unternehmen, Institute und öffentliche Träger bei der Einbindung von Experten.