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Die Gesellschaftliche Produktion von Unbewubtheit : Eine Einführung in den Ethnopsychoabalytischen Prozeb Suhrkamp / M. Erdheim.

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... Durch die EU-Mitgliedschaft verlor "Nachbarschaftspolitik" allgemein an Bedeutung, jedoch hatte dies kaum Auswirkungen auf die Beziehungen zur Schweiz und zu Liechtenstein. heute weder aus der bewussten noch unbewussten Perzeption politischer Entscheidungsträger noch der Gesellschaften völlig verschwunden sind, sondern im Hintergrund, dem "Kollektiven Unbewussten", weiter fort wirken (Erdheim 2005 Frankreich (noch) erfolgreichen Napoleonischen Kriegen 1806 auseinanderbrach, war der "Casa d'Austria" im kleinen Fürstentum Brandenburg-Preußen ein ernsthafter interner Konkurrent um die Führung des Reiches erwachsen. Dies führte in der Folge zum "Deutschen Dualismus", der die Kohäsion im Reich weiter schwächte. ...
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Zusammenfassung Das Österreichische Bundesheer war in vielen Phasen der Außenpolitik der Zweiten Republik ein nachgefragtes Instrument. Die Zieldefinitionen für das internationale militärische Engagement haben sich in dieser Zeit mehrfach verändert und sind zuletzt durch Tendenzen der sicherheitspolitischen Renationalisierung diffuser geworden. Eine Fortsetzung der Europäisierung erfordert strategische und europapolitische Festlegungen sowie klare Prioritätensetzungen. Die Erfüllung internationaler und europäischer militärischer Verpflichtungen ist ein wesentlicher Gradmesser für die Glaubwürdigkeit der österreichischen Außenpolitik.
... Durch die EU-Mitgliedschaft verlor "Nachbarschaftspolitik" allgemein an Bedeutung, jedoch hatte dies kaum Auswirkungen auf die Beziehungen zur Schweiz und zu Liechtenstein. heute weder aus der bewussten noch unbewussten Perzeption politischer Entscheidungsträger noch der Gesellschaften völlig verschwunden sind, sondern im Hintergrund, dem "Kollektiven Unbewussten", weiter fort wirken (Erdheim 2005 Frankreich (noch) erfolgreichen Napoleonischen Kriegen 1806 auseinanderbrach, war der "Casa d'Austria" im kleinen Fürstentum Brandenburg-Preußen ein ernsthafter interner Konkurrent um die Führung des Reiches erwachsen. Dies führte in der Folge zum "Deutschen Dualismus", der die Kohäsion im Reich weiter schwächte. ...
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Zusammenfassung In der Außenpolitik gilt oft die Norm der Überparteilichkeit: Parteipolitik habe an der Staatsgrenze zu enden. Demgegenüber steht die Erwartung, dass Parteien im Wettbewerb ihre programmatischen Unterschiede betonen. In diesem Spannungsfeld untersucht dieser Beitrag die österreichische Außenpolitik seit 1945. Zwar herrscht tatsächlich mehr Konsens als in anderen Bereichen, doch treten auch deutliche ideologische Unterschiede zutage. Im Zeitverlauf steigt bei den Parteien vor allem das Interesse an Europapolitik, während verteidigungspolitische Fragen an Bedeutung verlieren.
... Durch die EU-Mitgliedschaft verlor "Nachbarschaftspolitik" allgemein an Bedeutung, jedoch hatte dies kaum Auswirkungen auf die Beziehungen zur Schweiz und zu Liechtenstein. heute weder aus der bewussten noch unbewussten Perzeption politischer Entscheidungsträger noch der Gesellschaften völlig verschwunden sind, sondern im Hintergrund, dem "Kollektiven Unbewussten", weiter fort wirken (Erdheim 2005 Frankreich (noch) erfolgreichen Napoleonischen Kriegen 1806 auseinanderbrach, war der "Casa d'Austria" im kleinen Fürstentum Brandenburg-Preußen ein ernsthafter interner Konkurrent um die Führung des Reiches erwachsen. Dies führte in der Folge zum "Deutschen Dualismus", der die Kohäsion im Reich weiter schwächte. ...
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Zusammenfassung Pandemiebedingt ist die seit Jahrzehnten steigende Bedeutung globaler Gesundheitsfragen nun unübersehbar geworden. Die Gesundheitsaußenpolitik und Gesundheitsdiplomatie sind eng mit der allgemeinen Außen- und Sicherheitspolitik, zahlreichen anderen Politikfeldern, dem internationalen Profil eines Landes, nationalen und regionalen wirtschaftlichen und (geo-) politischen Interessen verbunden und berühren Fragen der Health Governance auf globaler und europäischer Ebene. (Globale) Gesundheitspolitik könnte daher – auch in Österreich – als wichtiger Bestandteil der Außenpolitik verstanden und entsprechend neu konzipiert werden.
... Durch die EU-Mitgliedschaft verlor "Nachbarschaftspolitik" allgemein an Bedeutung, jedoch hatte dies kaum Auswirkungen auf die Beziehungen zur Schweiz und zu Liechtenstein. heute weder aus der bewussten noch unbewussten Perzeption politischer Entscheidungsträger noch der Gesellschaften völlig verschwunden sind, sondern im Hintergrund, dem "Kollektiven Unbewussten", weiter fort wirken (Erdheim 2005 Frankreich (noch) erfolgreichen Napoleonischen Kriegen 1806 auseinanderbrach, war der "Casa d'Austria" im kleinen Fürstentum Brandenburg-Preußen ein ernsthafter interner Konkurrent um die Führung des Reiches erwachsen. Dies führte in der Folge zum "Deutschen Dualismus", der die Kohäsion im Reich weiter schwächte. ...
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Zusammenfassung Als exportabhängiges Land ist Österreichs Außenwirtschaft ein gewichtiger Bereich der Außenpolitik. Dieser Beitrag skizziert die außenwirtschaftspolitischen Entwicklungen seit der Entstehung der Zweiten Republik. Dabei geht er insbesondere darauf ein, wie der EU-Beitritt Außenhandelskompetenzen und -politiken neu konfiguriert hat. Er zeigt, wie die Außenwirtschaftspolitik von dem Beitritt und der damit verbundenen Zollunion profitiert, welche Strategien auf nationaler Ebene verfolgt werden, und wie sich die innenpolitische und gesellschaftliche Stimmung in der Handelspolitik wandelte.
... Durch die EU-Mitgliedschaft verlor "Nachbarschaftspolitik" allgemein an Bedeutung, jedoch hatte dies kaum Auswirkungen auf die Beziehungen zur Schweiz und zu Liechtenstein. heute weder aus der bewussten noch unbewussten Perzeption politischer Entscheidungsträger noch der Gesellschaften völlig verschwunden sind, sondern im Hintergrund, dem "Kollektiven Unbewussten", weiter fort wirken (Erdheim 2005 Frankreich (noch) erfolgreichen Napoleonischen Kriegen 1806 auseinanderbrach, war der "Casa d'Austria" im kleinen Fürstentum Brandenburg-Preußen ein ernsthafter interner Konkurrent um die Führung des Reiches erwachsen. Dies führte in der Folge zum "Deutschen Dualismus", der die Kohäsion im Reich weiter schwächte. ...
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Zusammenfassung Dieser Beitrag widmet sich der Frage nach dem Zustand und der Rolle des Außenpolitikjournalismus in Österreich. Dazu werden eingangs Thesen aufgestellt und in weiterer Folge überprüft, indem zunächst auf ökonomische und professionelle Voraussetzungen und Entwicklungen im österreichischen Journalismus und deren Einfluss auf die Außenpolitikressorts eingegangen wird. In weiterer Folge wird der Fokus der Auslandsberichterstattung durch die quantitative Auswertung von Medienbeiträgen untersucht, um weitere Rückschlüsse auf den Stellenwert des Auslandsjournalismus als eigenständigem Fachbereich in der österreichischen Medienlandschaft ziehen zu können.
... Durch die EU-Mitgliedschaft verlor "Nachbarschaftspolitik" allgemein an Bedeutung, jedoch hatte dies kaum Auswirkungen auf die Beziehungen zur Schweiz und zu Liechtenstein. heute weder aus der bewussten noch unbewussten Perzeption politischer Entscheidungsträger noch der Gesellschaften völlig verschwunden sind, sondern im Hintergrund, dem "Kollektiven Unbewussten", weiter fort wirken (Erdheim 2005 Frankreich (noch) erfolgreichen Napoleonischen Kriegen 1806 auseinanderbrach, war der "Casa d'Austria" im kleinen Fürstentum Brandenburg-Preußen ein ernsthafter interner Konkurrent um die Führung des Reiches erwachsen. Dies führte in der Folge zum "Deutschen Dualismus", der die Kohäsion im Reich weiter schwächte. ...
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Zusammenfassung Dieser Beitrag geht der Frage nach, wie sich das außenpolitische Engagement Österreichs im Bereich der Umwelt- und Klimapolitik seit 1945 entwickelt hat. Er zeigt, dass Österreich seit 1970 vermehrt multilateralen Umweltübereinkommen beigetreten ist. Auch der Beitritt zur Europäischen Union (EU) prägte sein Verhalten im Bereich des internationalen Umwelt- und Klimaschutzes maßgeblich. Verhandelt Österreich im EU-Kontext Umweltübereinkommen, zählt es zu den ambitionierten Staaten. Konzentriert man sich jedoch auf die bloße Anzahl von Umweltverträgen, die Österreich ratifiziert hat, zeigt sich ein eher mittelmäßiges Abschneiden im Vergleich zu anderen europäischen Staaten.
... Durch die EU-Mitgliedschaft verlor "Nachbarschaftspolitik" allgemein an Bedeutung, jedoch hatte dies kaum Auswirkungen auf die Beziehungen zur Schweiz und zu Liechtenstein. heute weder aus der bewussten noch unbewussten Perzeption politischer Entscheidungsträger noch der Gesellschaften völlig verschwunden sind, sondern im Hintergrund, dem "Kollektiven Unbewussten", weiter fort wirken (Erdheim 2005 Frankreich (noch) erfolgreichen Napoleonischen Kriegen 1806 auseinanderbrach, war der "Casa d'Austria" im kleinen Fürstentum Brandenburg-Preußen ein ernsthafter interner Konkurrent um die Führung des Reiches erwachsen. Dies führte in der Folge zum "Deutschen Dualismus", der die Kohäsion im Reich weiter schwächte. ...
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Zusammenfassung Die außenpolitischen Aktivitäten der Länder sind vielfältig. Sie sind in einen bundesverfassungsrechtlichen Rahmen und das europäische Mehrebenensystem eingebettet. Die Länder haben die Möglichkeit, durchaus eigenständige Initiativen zu setzen und nutzen diese auch. So haben sich im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte verschiedene Kooperationsräume etabliert, die teilweise auch durch Unionsrecht begründet sind. Der Beitrag stellt die Entwicklung der Außenpolitik der Länder, die rechtlichen Instrumentarien und deren praktische Handhabung vor.
... Durch die EU-Mitgliedschaft verlor "Nachbarschaftspolitik" allgemein an Bedeutung, jedoch hatte dies kaum Auswirkungen auf die Beziehungen zur Schweiz und zu Liechtenstein. heute weder aus der bewussten noch unbewussten Perzeption politischer Entscheidungsträger noch der Gesellschaften völlig verschwunden sind, sondern im Hintergrund, dem "Kollektiven Unbewussten", weiter fort wirken (Erdheim 2005 Frankreich (noch) erfolgreichen Napoleonischen Kriegen 1806 auseinanderbrach, war der "Casa d'Austria" im kleinen Fürstentum Brandenburg-Preußen ein ernsthafter interner Konkurrent um die Führung des Reiches erwachsen. Dies führte in der Folge zum "Deutschen Dualismus", der die Kohäsion im Reich weiter schwächte. ...
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Zusammenfassung Österreich hat seit den 1960er-Jahren mit internationaler Entwicklungshilfe begonnen. Im Rahmen einer global orientierten Außenpolitik in den 1970er-Jahren, wurden die rechtlichen Grundlagen der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (EZA) geschaffen. Ab 1985 wurde EZA ein Teil einer pragmatischen, auf den EU-Beitritt ausgerichteten Außenpolitik. Österreich verfolgte auch nach dem EU-Beitritt nur eine minimalistische „Entwicklungshilfepolitik“. Entgegen der (außen-) politischen Rhetorik sind die öffentlichen EZA-Leistungen Österreichs im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich.
... Durch die EU-Mitgliedschaft verlor "Nachbarschaftspolitik" allgemein an Bedeutung, jedoch hatte dies kaum Auswirkungen auf die Beziehungen zur Schweiz und zu Liechtenstein. heute weder aus der bewussten noch unbewussten Perzeption politischer Entscheidungsträger noch der Gesellschaften völlig verschwunden sind, sondern im Hintergrund, dem "Kollektiven Unbewussten", weiter fort wirken (Erdheim 2005 Frankreich (noch) erfolgreichen Napoleonischen Kriegen 1806 auseinanderbrach, war der "Casa d'Austria" im kleinen Fürstentum Brandenburg-Preußen ein ernsthafter interner Konkurrent um die Führung des Reiches erwachsen. Dies führte in der Folge zum "Deutschen Dualismus", der die Kohäsion im Reich weiter schwächte. ...
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Zusammenfassung Österreich hat im Laufe der Zweiten Republik Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung stets zu einer Priorität seiner Außenpolitik gemacht. Mit dem Ende des Ost-West Konfliktes ergaben sich neue Handlungsmöglichkeiten, die Österreich vor allem durch das Engagement im Rahmen der humanitären Rüstungskontrolle nutzte. In der Anbahnung und den Verhandlungen über die Verträge zum Verbot von Landminen, Streumunition und Nuklearwaffen, spielte Österreich jeweils eine zentrale Rolle, wenngleich diese Aktivitäten innerhalb des Landes eher unbeachtet blieben.
... Durch die EU-Mitgliedschaft verlor "Nachbarschaftspolitik" allgemein an Bedeutung, jedoch hatte dies kaum Auswirkungen auf die Beziehungen zur Schweiz und zu Liechtenstein. heute weder aus der bewussten noch unbewussten Perzeption politischer Entscheidungsträger noch der Gesellschaften völlig verschwunden sind, sondern im Hintergrund, dem "Kollektiven Unbewussten", weiter fort wirken (Erdheim 2005 Frankreich (noch) erfolgreichen Napoleonischen Kriegen 1806 auseinanderbrach, war der "Casa d'Austria" im kleinen Fürstentum Brandenburg-Preußen ein ernsthafter interner Konkurrent um die Führung des Reiches erwachsen. Dies führte in der Folge zum "Deutschen Dualismus", der die Kohäsion im Reich weiter schwächte. ...
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Zusammenfassung Österreichs Außenpolitik zu Italien war bis Anfang der 1970er Jahre vom Südtirolkonflikt geprägt. Mit dessen Ende begann eine allmähliche Normalisierung der Beziehungen, die begleitet wurde von einer intensiven grenzüberschreitenden Nachbarschaftspolitik auf substaatlicher Ebene. Mit dem EU-Beitritt Österreichs (1995) wurde die politische Asymmetrie der beiden Länder etwas eingeebnet. Dabei sind die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen stark auf Norditalien konzentriert. Zwischendurch auftauchende Unstimmigkeiten werden meist in einem europäischen Kontext ausgetragen.
... Durch die EU-Mitgliedschaft verlor "Nachbarschaftspolitik" allgemein an Bedeutung, jedoch hatte dies kaum Auswirkungen auf die Beziehungen zur Schweiz und zu Liechtenstein. heute weder aus der bewussten noch unbewussten Perzeption politischer Entscheidungsträger noch der Gesellschaften völlig verschwunden sind, sondern im Hintergrund, dem "Kollektiven Unbewussten", weiter fort wirken (Erdheim 2005 Frankreich (noch) erfolgreichen Napoleonischen Kriegen 1806 auseinanderbrach, war der "Casa d'Austria" im kleinen Fürstentum Brandenburg-Preußen ein ernsthafter interner Konkurrent um die Führung des Reiches erwachsen. Dies führte in der Folge zum "Deutschen Dualismus", der die Kohäsion im Reich weiter schwächte. ...
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Zusammenfassung Dieser abschließende Beitrag fasst die Hauptbefunde der 35 Beiträge des Handbuchs zusammen. Ausgehend von diesen Befunden skizziert er eine Agenda für weitere Forschung und entwickelt Empfehlungen für die politische Praxis. Wir betonen, dass dieses Handbuch für uns lediglich einen Schritt auf einem viel weiteren Weg darstellt, auf dem österreichische Außenpolitik einerseits in größerem Detail und Ausmaß erforscht werden sollte, und diese Forschungsergebnisse andererseits im Dialog mit politischen Eliten und der Zivilgesellschaft ihren Beitrag dazu leisten sollten, österreichische Außenpolitik zu stärken.
... Durch die EU-Mitgliedschaft verlor "Nachbarschaftspolitik" allgemein an Bedeutung, jedoch hatte dies kaum Auswirkungen auf die Beziehungen zur Schweiz und zu Liechtenstein. heute weder aus der bewussten noch unbewussten Perzeption politischer Entscheidungsträger noch der Gesellschaften völlig verschwunden sind, sondern im Hintergrund, dem "Kollektiven Unbewussten", weiter fort wirken (Erdheim 2005 Frankreich (noch) erfolgreichen Napoleonischen Kriegen 1806 auseinanderbrach, war der "Casa d'Austria" im kleinen Fürstentum Brandenburg-Preußen ein ernsthafter interner Konkurrent um die Führung des Reiches erwachsen. Dies führte in der Folge zum "Deutschen Dualismus", der die Kohäsion im Reich weiter schwächte. ...
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Zusammenfassung Die österreichische Afrikapolitik fokussiert auf die Schwerpunktländer Äthiopien, Burkina Faso, Mosambik und Uganda, in denen Österreich intensiv in den entwicklungspolitischen Bereichen für menschliche Entwicklung arbeitet. Zudem spielt die Zusammenarbeit mit afrikanischen Staaten in Bildungsbereichen wie interuniversitären Netzwerken, Forschungsprojekten oder Stipendien eine wichtige Rolle. Obwohl die sicherheitspolitische Zusammenarbeit keine zentrale Rolle in der österreichischen Afrikapolitik einnimmt, ist sie im Zusammenhang mit Migrationspolitik dennoch nicht zu vernachlässigen.
... Durch die EU-Mitgliedschaft verlor "Nachbarschaftspolitik" allgemein an Bedeutung, jedoch hatte dies kaum Auswirkungen auf die Beziehungen zur Schweiz und zu Liechtenstein. heute weder aus der bewussten noch unbewussten Perzeption politischer Entscheidungsträger noch der Gesellschaften völlig verschwunden sind, sondern im Hintergrund, dem "Kollektiven Unbewussten", weiter fort wirken (Erdheim 2005 Frankreich (noch) erfolgreichen Napoleonischen Kriegen 1806 auseinanderbrach, war der "Casa d'Austria" im kleinen Fürstentum Brandenburg-Preußen ein ernsthafter interner Konkurrent um die Führung des Reiches erwachsen. Dies führte in der Folge zum "Deutschen Dualismus", der die Kohäsion im Reich weiter schwächte. ...
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Zusammenfassung Dieser Beitrag befasst sich mit den Akteuren sowie den Inhalten und Schwerpunkten von Forschung und Lehre über die Außenpolitik Österreichs, die diesbezügliche Entwicklung nach 1945, und welchen Einfluss Forschung, Lehre und Vermittlung auf die Prozesse der Außenpolitik haben. Als eines der wesentlichen Ergebnisse wird dargestellt, dass die in Österreich erst in den 1970er Jahren etablierte politikwissenschaftliche Forschung mit ihren Analysen oft bewusst Einfluss auf die Ziele und Prozesse der Außenpolitik (z. B. humanitäre Außenpolitik, Europapolitik, Abrüstungsfragen) nehmen möchte und damit eine politische Agenda zumindest in Kauf nimmt, während völkerrechtliche und zeithistorische Analysen überwiegend außenpolitisches Handeln wissenschaftlich einordnen ohne einen Anspruch auf politische Einflussnahme zu stellen. Ein insgesamt geringer Einfluss von Forschung und Lehre auf außenpolitisches Handeln entspricht dem geringen Stellenwert von politischer Bildung im staatlichen Bildungskanon und den wenigen demokratischen Partizipationsmöglichkeiten an außenpolitischen Prozessen.
... Durch die EU-Mitgliedschaft verlor "Nachbarschaftspolitik" allgemein an Bedeutung, jedoch hatte dies kaum Auswirkungen auf die Beziehungen zur Schweiz und zu Liechtenstein. heute weder aus der bewussten noch unbewussten Perzeption politischer Entscheidungsträger noch der Gesellschaften völlig verschwunden sind, sondern im Hintergrund, dem "Kollektiven Unbewussten", weiter fort wirken (Erdheim 2005 Frankreich (noch) erfolgreichen Napoleonischen Kriegen 1806 auseinanderbrach, war der "Casa d'Austria" im kleinen Fürstentum Brandenburg-Preußen ein ernsthafter interner Konkurrent um die Führung des Reiches erwachsen. Dies führte in der Folge zum "Deutschen Dualismus", der die Kohäsion im Reich weiter schwächte. ...
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Zusammenfassung Die außenpolitische Dimension österreichischer Gleichstellungspolitik fokussiert in ihrer Gesamtheit auf den Bereich Gewalt gegen Frauen und Partizipation. Hier wurden im internationalen Agenda- und Standardsetting sowohl normative als auch entwicklungspolitische Initiativen eingebracht. Leitende Prinzipien dafür sind Inklusion, der integrierte Ansatz, Fragilität und Nachhaltigkeit. Ein Höhepunkt des österreichischen Engagements kann rund um die Umsetzung der UN-Sicherheitsratsresolution 1325/2000 ausgemacht werden. Generell werden Impulse verstärkt durch weibliche Außenministerinnen gesetzt.
... Durch die EU-Mitgliedschaft verlor "Nachbarschaftspolitik" allgemein an Bedeutung, jedoch hatte dies kaum Auswirkungen auf die Beziehungen zur Schweiz und zu Liechtenstein. heute weder aus der bewussten noch unbewussten Perzeption politischer Entscheidungsträger noch der Gesellschaften völlig verschwunden sind, sondern im Hintergrund, dem "Kollektiven Unbewussten", weiter fort wirken (Erdheim 2005 Frankreich (noch) erfolgreichen Napoleonischen Kriegen 1806 auseinanderbrach, war der "Casa d'Austria" im kleinen Fürstentum Brandenburg-Preußen ein ernsthafter interner Konkurrent um die Führung des Reiches erwachsen. Dies führte in der Folge zum "Deutschen Dualismus", der die Kohäsion im Reich weiter schwächte. ...
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Zusammenfassung Dieses Kapitel widmet sich der Struktur und der Entwicklung des österreichischen Auswärtigen Dienstes. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die Analyse jener Aspekte gelegt, die Veränderungen im Auswärtigen Dienst der Zweiten Republik bewirkt haben, wie die Neuverortung Österreichs im internationalen Staatensystem nach dem Zweiten Weltkrieg, der Beitritt zur Europäischen Union (EU) und die beginnende Digitalisierung der Außenpolitik.
... Durch die EU-Mitgliedschaft verlor "Nachbarschaftspolitik" allgemein an Bedeutung, jedoch hatte dies kaum Auswirkungen auf die Beziehungen zur Schweiz und zu Liechtenstein. heute weder aus der bewussten noch unbewussten Perzeption politischer Entscheidungsträger noch der Gesellschaften völlig verschwunden sind, sondern im Hintergrund, dem "Kollektiven Unbewussten", weiter fort wirken (Erdheim 2005 Frankreich (noch) erfolgreichen Napoleonischen Kriegen 1806 auseinanderbrach, war der "Casa d'Austria" im kleinen Fürstentum Brandenburg-Preußen ein ernsthafter interner Konkurrent um die Führung des Reiches erwachsen. Dies führte in der Folge zum "Deutschen Dualismus", der die Kohäsion im Reich weiter schwächte. ...
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Zusammenfassung Der Beitrag behandelt die Entstehung und den Wandel der österreichischen Neutralität. Diese war eine Voraussetzung für die Wiederherstellung der staatlichen Souveränität Österreichs und wurde zu einem zentralen Bestimmungsfaktor der Außenpolitik sowie zu einem wesentlichen Teil der nationalen Identität. Österreichs Neutralität ist zwar permanent, sie war jedoch nie statisch. Der Beitrag zeichnet vier Phasen ihres Wandels nach und zeigt dabei, wie sich die zunächst umfassende Neutralität zu einer differenziellen und zunehmenden de-politisierten Neutralität entwickelt hat.
... Schule hat, wie z.B. die Polizei oder die Justiz, einen staatsnahen hoheitlichen Auftrag. Die damit verbundene "symbolische Gewalt" (Müller, 2016, S. 57), die Lehrer*innen ausüben und die auf sie ausgeübt wird, wird im Sinne einer funktionalen Organisation oder auch für das Wohlbefinden des Einzelnen unbewusst gemacht, weil sonst die Macht und damit die Funktionalität der Organisation in Gefahr geraten könnten (Erdheim, 1984). Als "Agenten" (Goffman, 1973) der Institution beeinflussen die Lehrer*innen "Verlaufskurven" (Schütze, 1995, S. 116ff.) ...
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The use of supervision/coaching serves in many professional fields as an opportunity for professionalisation, e.g. also in teacher training. In the present study, the intention of young teachers to make use of supervision/coaching in their professional life is explored. Based on the theory of planned behaviour a reliable and valid questionnaire on this topic was developed, which was worked on by 132 teachers. It turned out that the intention to receive supervision/coaching depended primarily on the attitudes and the (professional) social norm of the participants. The perceived social norm of the sample was low, but the attitudes towards supervision/coaching of the sample were positive. Nevertheless, the willingness to participate in supervision/coaching was only within the average range. The statistical findings of the present study will be discussed in the context of a hermeneutic-reconstructive perspective, especially the observed "attitude-intention-gap". Furthermore, the relationship between supervision/coaching and school will be examined from a perspective
... auch die zur Verfügung stehenden theoretischen und methodischen Potentiale der Psychoanalyse, der Ethnopsychoanalyse (Erdheim 1982) und der Gruppenanalyse (Foulkes 1974 ) für eine Analyse der schulischen Komplexität zu nutzen. Denn die Schwierigkeiten von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in der Schule lassen sich nicht alleine auf strukturelle Homogenisierungszwänge im schulischen Alltag und auf den scheiternden produktiven Umgang mit Heterogenität reduzieren. ...
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Das Fallbeispiel zeigt, mit welchen massiven Diskriminierungserfahrungen Schüler*innen mit Migrationshintergrund oftmals in der Schule konfrontiert sind und dass die Institution Schule wie auch die Lehrkräfte häufig nicht in der Lage sind, präventiv eine eindeutig rassismuskritische und kultursensible Haltung zu entwickeln. In der Folge sind sie dann auch nicht in der Lage, Schüler*innen, die rassistischen Anfeindungen und Übergriffen ausgesetzt sind, zu schützen und gewalttätige Inszenierungen zu verhindern und zu sanktionieren.
... Nicht zuletzt deshalb stößt der agency-Begriff gerade in religionsethnologischen Forschungen an seine Grenzen, wenn die Kommunikation mit Geistern oder Ahnen als eine ganz reale geschildert wird oder individuelle und kollektive Leidenserfahrungen in spezifisch religiösen Unterwerfungsritualen bearbeitet werden (Nieswand 2005a)und es westlich sozialisierten ForscherInnen oftmals schwer fällt, diese Phänomene als aktive und bewusste Handlung zu deklarieren. In meinem Beitrag geht es weniger um solch religiöse Grenzerfahrungen und -verschiebungen, sondern eher um existenzielle Befindlichkeiten und Gefühlslagen von Migranten und Flüchtlingen, die zwar in der Feldforschung intensiv gespürt, auch mit erlitten werden, sich in der wissenschaftlichen Analyse und den schriftlichen Repräsentationen aber gerne verflüchtigen, also den kulturellen Mechanismen der Unbewusstmachung unterliegen (Erdheim 1990). ...
... Durch die EU-Mitgliedschaft verlor "Nachbarschaftspolitik" allgemein an Bedeutung, jedoch hatte dies kaum Auswirkungen auf die Beziehungen zur Schweiz und zu Liechtenstein. heute weder aus der bewussten noch unbewussten Perzeption politischer Entscheidungsträger noch der Gesellschaften völlig verschwunden sind, sondern im Hintergrund, dem "Kollektiven Unbewussten", weiter fort wirken (Erdheim 2005 Frankreich (noch) erfolgreichen Napoleonischen Kriegen 1806 auseinanderbrach, war der "Casa d'Austria" im kleinen Fürstentum Brandenburg-Preußen ein ernsthafter interner Konkurrent um die Führung des Reiches erwachsen. Dies führte in der Folge zum "Deutschen Dualismus", der die Kohäsion im Reich weiter schwächte. ...
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Zusammenfassung Amtssitzpolitik ist das Bemühen, internationale Organisationen in Österreich anzusiedeln und entwickelte sich in der Zweiten Republik zu einem integralen Bestandteil österreichischer Außenpolitik. Amtssitzpolitik ist sowohl funktionale Notwendigkeit der Außenpolitik eines Kleinstaates als auch normativer Zweck, sich aktiv für die internationale Gemeinschaft einzusetzen. Obwohl der außenpolitische Inhalt von Amtssitzpolitik einer historischen Notwendigkeit geschuldet ist – der internationalen Sichtbarkeit – haben sich die Prozesse österreichischer Amtssitzpolitik zu einer außenpolitischen Tradition entwickelt.
... Durch die EU-Mitgliedschaft verlor "Nachbarschaftspolitik" allgemein an Bedeutung, jedoch hatte dies kaum Auswirkungen auf die Beziehungen zur Schweiz und zu Liechtenstein. heute weder aus der bewussten noch unbewussten Perzeption politischer Entscheidungsträger noch der Gesellschaften völlig verschwunden sind, sondern im Hintergrund, dem "Kollektiven Unbewussten", weiter fort wirken (Erdheim 2005 Frankreich (noch) erfolgreichen Napoleonischen Kriegen 1806 auseinanderbrach, war der "Casa d'Austria" im kleinen Fürstentum Brandenburg-Preußen ein ernsthafter interner Konkurrent um die Führung des Reiches erwachsen. Dies führte in der Folge zum "Deutschen Dualismus", der die Kohäsion im Reich weiter schwächte. ...
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Zusammenfassung Die Nahostpolitik der Zweiten Republik und besonders die Beziehungen zu Israel sind nicht von der nationalsozialistischen Vergangenheit Österreichs zu lösen. Bis in die 1980er Jahre drückte ihr Bruno Kreisky (SPÖ) seinen Stempel auf. Die Lösung des Konflikts zwischen Israel und Palästinensern stand im Mittelpunkt. Der Fokus österreichischer Beziehungen zu den Araber*innen hat sich entsprechend den wirtschaftlichen Entwicklungen vom früher so genannten Vorderen Orient zu den Golfstaaten verschoben. Das Verhältnis mit Israel ist so gut wie nie zuvor, jenes zur Türkei zeitweise zerrüttet und das zum Iran ambivalent.
... Durch die EU-Mitgliedschaft verlor "Nachbarschaftspolitik" allgemein an Bedeutung, jedoch hatte dies kaum Auswirkungen auf die Beziehungen zur Schweiz und zu Liechtenstein. heute weder aus der bewussten noch unbewussten Perzeption politischer Entscheidungsträger noch der Gesellschaften völlig verschwunden sind, sondern im Hintergrund, dem "Kollektiven Unbewussten", weiter fort wirken (Erdheim 2005 Frankreich (noch) erfolgreichen Napoleonischen Kriegen 1806 auseinanderbrach, war der "Casa d'Austria" im kleinen Fürstentum Brandenburg-Preußen ein ernsthafter interner Konkurrent um die Führung des Reiches erwachsen. Dies führte in der Folge zum "Deutschen Dualismus", der die Kohäsion im Reich weiter schwächte. ...
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Zusammenfassung Österreich gehört zu jenen Staaten, in denen Außenpolitik schon früh „demokratisiert“ wurde. Das Parlament kann sie in vollem Umfang kontrollieren und spielt eine wichtige Rolle beim Abschluss von Staatsverträgen. Die politische Praxis ist aber von der führenden Rolle der Bundesregierung geprägt, die immer wieder in Konkurrenz zum Bundespräsidenten steht. Dieses Kapitel führt in die Rollen und Beziehungen der verschiedenen Akteure ein. Im Detail geht es darauf ein, wann außenpolitische Themen Bedeutung für innenpolitische Konflikte bekommen, und welche Handlungsmöglichkeiten den einzelnen Akteuren dann zur Verfügung stehen.
... Durch die EU-Mitgliedschaft verlor "Nachbarschaftspolitik" allgemein an Bedeutung, jedoch hatte dies kaum Auswirkungen auf die Beziehungen zur Schweiz und zu Liechtenstein. heute weder aus der bewussten noch unbewussten Perzeption politischer Entscheidungsträger noch der Gesellschaften völlig verschwunden sind, sondern im Hintergrund, dem "Kollektiven Unbewussten", weiter fort wirken (Erdheim 2005 Frankreich (noch) erfolgreichen Napoleonischen Kriegen 1806 auseinanderbrach, war der "Casa d'Austria" im kleinen Fürstentum Brandenburg-Preußen ein ernsthafter interner Konkurrent um die Führung des Reiches erwachsen. Dies führte in der Folge zum "Deutschen Dualismus", der die Kohäsion im Reich weiter schwächte. ...
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Zusammenfassung Das Kapitel gibt einen Überblick über die österreichische Außenpolitik gegenüber Lateinamerika in der Zweiten Republik. Aus diesem Gesamtüberblick lässt sich ein Leitthema ableiten, nämlich die Verschiebung von bilateralen zu interregionalen Beziehungen im Kontext der Eingliederung Österreichs in den institutionellen Rahmen der Europäischen Union. Anstatt Österreichs Rolle zu verringern, zeigt die Analyse jedoch, dass Österreich seine Teilnahme an der Europäischen Union nutzen konnte, um seinen außenpolitischen Einfluss in bestimmten Bereichen zu stärken.
... Durch die EU-Mitgliedschaft verlor "Nachbarschaftspolitik" allgemein an Bedeutung, jedoch hatte dies kaum Auswirkungen auf die Beziehungen zur Schweiz und zu Liechtenstein. heute weder aus der bewussten noch unbewussten Perzeption politischer Entscheidungsträger noch der Gesellschaften völlig verschwunden sind, sondern im Hintergrund, dem "Kollektiven Unbewussten", weiter fort wirken (Erdheim 2005 Frankreich (noch) erfolgreichen Napoleonischen Kriegen 1806 auseinanderbrach, war der "Casa d'Austria" im kleinen Fürstentum Brandenburg-Preußen ein ernsthafter interner Konkurrent um die Führung des Reiches erwachsen. Dies führte in der Folge zum "Deutschen Dualismus", der die Kohäsion im Reich weiter schwächte. ...
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Zusammenfassung Menschenrechte sind Grund- und Schutzrechte für jede und jeden – für Staatsbürger*innen und Nicht-Staatsbürger*innen. In Österreich folgt die Menschenrechtspolitik nicht nur einer außenpolitischen Orientierung, vielmehr dominieren innenpolitische Interessenslagen die Normgebung als auch die Umsetzung universeller Rechte. Das Engagement auf Ebene der Vereinten Nationen (UN) ist ausgeprägt, auf Ebene der Europäischen Union (EU) ist Österreich weniger aktiv, ist aber kein blockierendes, sondern ein tendenziell bremsendes Mitgliedsland.
... Durch die EU-Mitgliedschaft verlor "Nachbarschaftspolitik" allgemein an Bedeutung, jedoch hatte dies kaum Auswirkungen auf die Beziehungen zur Schweiz und zu Liechtenstein. heute weder aus der bewussten noch unbewussten Perzeption politischer Entscheidungsträger noch der Gesellschaften völlig verschwunden sind, sondern im Hintergrund, dem "Kollektiven Unbewussten", weiter fort wirken (Erdheim 2005 Frankreich (noch) erfolgreichen Napoleonischen Kriegen 1806 auseinanderbrach, war der "Casa d'Austria" im kleinen Fürstentum Brandenburg-Preußen ein ernsthafter interner Konkurrent um die Führung des Reiches erwachsen. Dies führte in der Folge zum "Deutschen Dualismus", der die Kohäsion im Reich weiter schwächte. ...
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Zusammenfassung Die Analyse in diesem Beitrag widmet sich der Frage, welche Faktoren die besondere Entwicklung des österreichischen Verhältnisses zum Nordatlantikpakt (North Atlantic Treaty Organization – NATO) erklären und richtet dabei den Blick auf wichtige Akteure und strategische Rahmenbedingungen. Ideologische Faktoren liefern eine zentrale Erklärung für den scheinbaren Widerspruch zwischen einer fortwährenden Rhetorik der Bündnisfreiheit und ausgeprägtem Pragmatismus in der Praxis. Die internationale Glaubwürdigkeit Österreichs steht dabei nicht auf dem Spiel, dafür hat ein Beibehalten dieser Ambivalenz schwer wiegende Folgen für die Landesverteidigung.
... Durch die EU-Mitgliedschaft verlor "Nachbarschaftspolitik" allgemein an Bedeutung, jedoch hatte dies kaum Auswirkungen auf die Beziehungen zur Schweiz und zu Liechtenstein. heute weder aus der bewussten noch unbewussten Perzeption politischer Entscheidungsträger noch der Gesellschaften völlig verschwunden sind, sondern im Hintergrund, dem "Kollektiven Unbewussten", weiter fort wirken (Erdheim 2005 Frankreich (noch) erfolgreichen Napoleonischen Kriegen 1806 auseinanderbrach, war der "Casa d'Austria" im kleinen Fürstentum Brandenburg-Preußen ein ernsthafter interner Konkurrent um die Führung des Reiches erwachsen. Dies führte in der Folge zum "Deutschen Dualismus", der die Kohäsion im Reich weiter schwächte. ...
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Zusammenfassung Die österreichische Außenpolitik gegenüber Asien ist bilateral bestimmt, mit Fokus auf China; Veranstaltungen und Schwerpunkte ergeben sich aus Anlässen (Besuchen, Jubiläen). Mit dem Beitritt zur Europäischen Union (EU), die im Unterschied zu Österreich auf Grundsatzpapiere und Strategien setzt, orientiert sich Österreich an der EU. Anders die Wirtschaft, die sich der Bedeutung Asiens bewusst ist und ministeriell sowie durch die Wirtschaftskammer Österreich eine Asienstrategie verfolgt. Kultur, Tourismus, Nachhaltigkeit könnten in einem Gesamtkonzept eine wichtigere Rolle spielen. Eine klare strategische Ausrichtung würde Österreich als Gesprächspartner innerhalb der EU und gegenüber asiatischen Partnern aufwerten.
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Zusammenfassung Die Auslandskulturpolitik ist bis heute eine zentrale, wenn auch stagnierende Säule der österreichischen Außenpolitik, neben den klassischen diplomatisch-konsularischen und den außenwirtschaftspolitischen Aufgaben. Sie ist Teil von „Public Diplomacy“ und umfasst damit das Bemühen eines mitteleuropäischen Kleinstaates, seine kulturelle „Soft Power“ in den Dienst der Außen- und Sicherheitspolitik zu stellen. Im Zuge der Globalisierung, vor allem aber durch die EU-Mitgliedschaft hat die Auslandskulturpolitik sowohl an Kompetenzen als auch an personellen und infrastrukturellen Kapazitäten eingebüßt.
... Durch die EU-Mitgliedschaft verlor "Nachbarschaftspolitik" allgemein an Bedeutung, jedoch hatte dies kaum Auswirkungen auf die Beziehungen zur Schweiz und zu Liechtenstein. heute weder aus der bewussten noch unbewussten Perzeption politischer Entscheidungsträger noch der Gesellschaften völlig verschwunden sind, sondern im Hintergrund, dem "Kollektiven Unbewussten", weiter fort wirken (Erdheim 2005 Frankreich (noch) erfolgreichen Napoleonischen Kriegen 1806 auseinanderbrach, war der "Casa d'Austria" im kleinen Fürstentum Brandenburg-Preußen ein ernsthafter interner Konkurrent um die Führung des Reiches erwachsen. Dies führte in der Folge zum "Deutschen Dualismus", der die Kohäsion im Reich weiter schwächte. ...
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Zusammenfassung Internationalisierung, Globalisierung, die europäischen Einigungsprozesse, eine Aufwertung der Regionen sowie die verstärkte Beteiligung der Zivilgesellschaft an außenpolitischen Aktivitäten sind langfristige Entwicklungen für die gegenwärtige europäische Außenpolitik. An Hand dieser vier Entwicklungslinien werden die Verwaltungsstrukturen für außenpolitische Angelegenheiten in Österreich untersucht, vornehmlich auf der Ebene des Bundes, wie vor allem: Koordinationen und „governance“, die Strategiebildungen, die parlamentarische Kontrolle und die Auswirkungen von vermehrten und veränderten Akteuren der Außenpolitik. Grenzüberschreitende Aktivitäten der Interessenvertretungen, der Non-Governmental Organisations (NGOs), der Industrie, der Bildungs- und Forschungseinrichtungen, der Religionsgemeinschaften haben nicht nur Inhalte, sondern Strukturen der Außenpolitik deutlich verändert. Außenpolitik ist vielfach Innenpolitik geworden. Die parlamentarische Kontrolle wurde durch neue Budgetprozesse, in Österreich auf Bundesebene, verstärkt. Die Strategiebildung blieb nach wie vor lückenhaft. Die „Fachaußenpolitik“ hat nicht nur neue Koordinationserfordernisse sichtbar gemacht, sondern auch neue governance-Regeln geschaffen.
... Durch die EU-Mitgliedschaft verlor "Nachbarschaftspolitik" allgemein an Bedeutung, jedoch hatte dies kaum Auswirkungen auf die Beziehungen zur Schweiz und zu Liechtenstein. heute weder aus der bewussten noch unbewussten Perzeption politischer Entscheidungsträger noch der Gesellschaften völlig verschwunden sind, sondern im Hintergrund, dem "Kollektiven Unbewussten", weiter fort wirken (Erdheim 2005 Frankreich (noch) erfolgreichen Napoleonischen Kriegen 1806 auseinanderbrach, war der "Casa d'Austria" im kleinen Fürstentum Brandenburg-Preußen ein ernsthafter interner Konkurrent um die Führung des Reiches erwachsen. Dies führte in der Folge zum "Deutschen Dualismus", der die Kohäsion im Reich weiter schwächte. ...
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Zusammenfassung Der Artikel schildert die Entwicklung der Beziehungen zwischen Österreich und der Russländischen Föderation. Kontroversen über die Frage, ob Russland als Fortsetzerstaat der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR) anzuerkennen sei und Differenzen über den Beitrittsantrag Österreichs an die Europäische Gemeinschaft (EG)/Europäische Union (EU) prägten den Beginn des Untersuchungszeitraums. Seitdem sind die Beziehungen weitgehend unbelastet, der wirtschaftliche und kulturelle Austausch sehr eng. In den letzten Jahren hat Österreich eine sehr aktive Russlandpolitik mit intensiver Besuchsdiplomatie verfolgt – mit dem Ziel, eine „Brückenfunktion“ zwischen der EU und Russland einzunehmen. Das aber war illusionär. Rechtsstaatlichkeit, Menschen- und Bürgerrechte und die repressive Verhärtung der Lage in Russland sind im bilateralen Dialog nahezu völlig ausgespart geblieben.
... Durch die EU-Mitgliedschaft verlor "Nachbarschaftspolitik" allgemein an Bedeutung, jedoch hatte dies kaum Auswirkungen auf die Beziehungen zur Schweiz und zu Liechtenstein. heute weder aus der bewussten noch unbewussten Perzeption politischer Entscheidungsträger noch der Gesellschaften völlig verschwunden sind, sondern im Hintergrund, dem "Kollektiven Unbewussten", weiter fort wirken (Erdheim 2005 Frankreich (noch) erfolgreichen Napoleonischen Kriegen 1806 auseinanderbrach, war der "Casa d'Austria" im kleinen Fürstentum Brandenburg-Preußen ein ernsthafter interner Konkurrent um die Führung des Reiches erwachsen. Dies führte in der Folge zum "Deutschen Dualismus", der die Kohäsion im Reich weiter schwächte. ...
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Zusammenfassung Dieser Beitrag befasst sich mit den Schwerpunkten österreichischer VN-Politik und damit, was diese Politik auszurichten vermochte. Abrüstung, Menschenrechte und internationale Rechtsstaatlichkeit vor dem Hintergrund einer aktiven Interpretation von Neutralität stellten Konstanten dar. In anderen Bereichen, wie bei den friedenserhaltenden Maßnahmen wurde das Engagement reduziert. Österreich war zwar nie in der Lage, großpolitische Wetterlagen umzukehren, konnte aber doch – vor allem im Kalten Krieg – erfolgreich daran mitarbeiten, bestehende internationale Konstellationen in seinem Sinne auszugestalten.
... Durch die EU-Mitgliedschaft verlor "Nachbarschaftspolitik" allgemein an Bedeutung, jedoch hatte dies kaum Auswirkungen auf die Beziehungen zur Schweiz und zu Liechtenstein. heute weder aus der bewussten noch unbewussten Perzeption politischer Entscheidungsträger noch der Gesellschaften völlig verschwunden sind, sondern im Hintergrund, dem "Kollektiven Unbewussten", weiter fort wirken (Erdheim 2005 Frankreich (noch) erfolgreichen Napoleonischen Kriegen 1806 auseinanderbrach, war der "Casa d'Austria" im kleinen Fürstentum Brandenburg-Preußen ein ernsthafter interner Konkurrent um die Führung des Reiches erwachsen. Dies führte in der Folge zum "Deutschen Dualismus", der die Kohäsion im Reich weiter schwächte. ...
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Zusammenfassung Dieser Beitrag geht der Frage nach, wie sich die österreichische Europapolitik entwickelt hat und gegenwärtig darstellt. Untersucht werden hierbei die Herausbildung der bis heute geltenden Grundparameter der Mitgliedschaft in der EU, die Politik Österreichs im Rahmen der Fortentwicklung der integrationspolitischen Vertragsgrundlagen, das Abstimmungsverhalten Österreichs im Ministerrat der EU sowie die interinstitutionellen Koordinations- und Steuerungsstrukturen der Europapolitik.
... Durch die EU-Mitgliedschaft verlor "Nachbarschaftspolitik" allgemein an Bedeutung, jedoch hatte dies kaum Auswirkungen auf die Beziehungen zur Schweiz und zu Liechtenstein. heute weder aus der bewussten noch unbewussten Perzeption politischer Entscheidungsträger noch der Gesellschaften völlig verschwunden sind, sondern im Hintergrund, dem "Kollektiven Unbewussten", weiter fort wirken (Erdheim 2005 Frankreich (noch) erfolgreichen Napoleonischen Kriegen 1806 auseinanderbrach, war der "Casa d'Austria" im kleinen Fürstentum Brandenburg-Preußen ein ernsthafter interner Konkurrent um die Führung des Reiches erwachsen. Dies führte in der Folge zum "Deutschen Dualismus", der die Kohäsion im Reich weiter schwächte. ...
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Zusammenfassung Die österreichische Außenpolitik gegenüber den Vereinigten Staaten ist gekennzeichnet durch das Verhältnis eines Kleinstaates zur hegemonialen Supermacht. Das Verhältnis zur Mittelmacht Kanada findet hingegen eher auf Augenhöhe statt. Zwar sind die Beziehungen zu den USA durchwegs gut, jedoch hat die Relevanz Österreichs für die USA stetig abgenommen. In den Beziehungen zu Kanada gibt es wichtige Schnittmengen, vor allem im Bereich des Engagements in internationalen Institutionen, jedoch ebenfalls Spannungspunkte.
... Durch die EU-Mitgliedschaft verlor "Nachbarschaftspolitik" allgemein an Bedeutung, jedoch hatte dies kaum Auswirkungen auf die Beziehungen zur Schweiz und zu Liechtenstein. heute weder aus der bewussten noch unbewussten Perzeption politischer Entscheidungsträger noch der Gesellschaften völlig verschwunden sind, sondern im Hintergrund, dem "Kollektiven Unbewussten", weiter fort wirken (Erdheim 2005 Frankreich (noch) erfolgreichen Napoleonischen Kriegen 1806 auseinanderbrach, war der "Casa d'Austria" im kleinen Fürstentum Brandenburg-Preußen ein ernsthafter interner Konkurrent um die Führung des Reiches erwachsen. Dies führte in der Folge zum "Deutschen Dualismus", der die Kohäsion im Reich weiter schwächte. ...
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Zusammenfassung Österreich hat seit den Verhandlungen über die Schlussakte von Helsinki 1975 bis heute die Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) wie die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) weit aktiver mitgestaltet, als es von einem neutralen Kleinstaat zu erwarten gewesen wäre und hat dabei gleichermaßen auf die politisch-militärische wie auf die menschliche Dimension fokussiert. Der wichtigste Grund dafür liegt in einer Politik „aktiver Neutralität“, mit der Österreich während des Kalten Krieges seine Souveränität und territoriale Integrität schützen wollte, und die heute dazu dient, die neue Konfrontation in Europa durch Dialog und Vertrauensbildung abzumildern und zu überwinden.
... Durch die EU-Mitgliedschaft verlor "Nachbarschaftspolitik" allgemein an Bedeutung, jedoch hatte dies kaum Auswirkungen auf die Beziehungen zur Schweiz und zu Liechtenstein. heute weder aus der bewussten noch unbewussten Perzeption politischer Entscheidungsträger noch der Gesellschaften völlig verschwunden sind, sondern im Hintergrund, dem "Kollektiven Unbewussten", weiter fort wirken (Erdheim 2005 Frankreich (noch) erfolgreichen Napoleonischen Kriegen 1806 auseinanderbrach, war der "Casa d'Austria" im kleinen Fürstentum Brandenburg-Preußen ein ernsthafter interner Konkurrent um die Führung des Reiches erwachsen. Dies führte in der Folge zum "Deutschen Dualismus", der die Kohäsion im Reich weiter schwächte. ...
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Zusammenfassung In diesem Beitrag werden die Beziehungen zwischen Österreich und dem Europarat in fünf chronologisch aufeinanderfolgenden Phasen dargestellt und Schwerpunkte in der österreichischen Außenpolitik identifiziert, wobei es sich aufgrund mangelnder geschichts- oder politikwissenschaftlicher Literatur zum Thema lediglich um einen ersten Abriss handelt. Anschließend werden Wege und Möglichkeiten aufgezeigt, um diese Beziehungen (außen-)politikwissenschaftlich zu untersuchen und damit den Erkenntnisstand zu einem bisher wenig beachteten Thema in der Analyse österreichischer Außenpolitik zu erweitern.
... Durch die EU-Mitgliedschaft verlor "Nachbarschaftspolitik" allgemein an Bedeutung, jedoch hatte dies kaum Auswirkungen auf die Beziehungen zur Schweiz und zu Liechtenstein. heute weder aus der bewussten noch unbewussten Perzeption politischer Entscheidungsträger noch der Gesellschaften völlig verschwunden sind, sondern im Hintergrund, dem "Kollektiven Unbewussten", weiter fort wirken (Erdheim 2005 Frankreich (noch) erfolgreichen Napoleonischen Kriegen 1806 auseinanderbrach, war der "Casa d'Austria" im kleinen Fürstentum Brandenburg-Preußen ein ernsthafter interner Konkurrent um die Führung des Reiches erwachsen. Dies führte in der Folge zum "Deutschen Dualismus", der die Kohäsion im Reich weiter schwächte. ...
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Zusammenfassung Im Lichte historischer und aktueller Politikdeterminanten bildete der Zerfallsprozess Jugoslawiens ab 1989 einen außenpolitischen Aktionsschwerpunkt für Österreich, von der Vorreiterrolle in der Befassung internationaler Organisationen über die Unterstützung der Staatlichkeit Bosnien-Herzegowinas, bei der Unabhängigkeit Montenegros, bis hin zur Rolle im Zusammenhang mit der Unabhängigkeit des Kosovos, bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung guter Beziehungen zu Serbien, und zur aktiven Unterstützung der EU-Annäherung aller Balkanstaaten.
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Zusammenfassung Gute Nachbarschaftsbeziehungen waren ein zentrales und sind ein wichtiges Ziel österreichischer Außenpolitik der Zweiten Republik. Mit Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein verbindet Österreich eine Jahrhunderte lange gemeinsame, teils auch belastete Geschichte. Einige dieser Faktoren wirken, bewusst oder unbewusst, im „kollektiven Gedächtnis“ der Menschen dieser Staaten bis heute fort. Im hier vorrangig behandelten Zeitraum seit 1945 sind die Beziehungen zu allen drei Staaten dennoch als gut und konstruktiv zu werten. Sie spiegeln strukturelle Faktoren wie geografische Nähe, Größe, politische und wirtschaftliche Interessen, Werte, Kultur und Sprache sowie gesellschaftlich und politisch unterschiedliche Entwicklungen wider. Auch Stereotypen und Vorurteile zählen zu jenem Bündel von Faktoren, welches die Beziehungen Österreichs zu diesen Staaten prägt.
... Durch die EU-Mitgliedschaft verlor "Nachbarschaftspolitik" allgemein an Bedeutung, jedoch hatte dies kaum Auswirkungen auf die Beziehungen zur Schweiz und zu Liechtenstein. heute weder aus der bewussten noch unbewussten Perzeption politischer Entscheidungsträger noch der Gesellschaften völlig verschwunden sind, sondern im Hintergrund, dem "Kollektiven Unbewussten", weiter fort wirken (Erdheim 2005 Frankreich (noch) erfolgreichen Napoleonischen Kriegen 1806 auseinanderbrach, war der "Casa d'Austria" im kleinen Fürstentum Brandenburg-Preußen ein ernsthafter interner Konkurrent um die Führung des Reiches erwachsen. Dies führte in der Folge zum "Deutschen Dualismus", der die Kohäsion im Reich weiter schwächte. ...
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Zusammenfassung Die Region Mittelosteuropa beschreibt ein natürliches österreichisches Interessenfeld. Eine im Zuge der Demokratisierung dieser (Nachbar-)Staaten angestrebte Führungsrolle erwies sich rasch als unrealistisch: die zentralen Akteur*innen heimischer Außenpolitik mussten erfahren und verstehen, dass in Fragen handfester Interessenpolitik keine gemeinsamen historischen Bezüge in Rechnung zu stellen sind! In Folge bediente man sich konventioneller Mittel zur Absicherung bedeutsamer Wirtschaftsinteressen und zur wenigstens symbolischen Untermauerung einer Scharnierfunktion zwischen „Ost“ und „West“.
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Zusammenfassung Diese Einleitung behandelt zwei grundlegende Fragen. Zunächst erörtert sie, warum es ein Handbuch zu Außenpolitik Österreichs braucht, worin also die Beweggründe für dieses Handbuch liegen und welche Ziele und Zielgruppen es erreichen soll. Danach geht die Einleitung auf die Frage ein, wie sich die Außenpolitik Österreichs wissenschaftlich durchdringen lässt. Dabei beschäftigt sie sich mit dem Begriff der Außenpolitik und führt in die analytischen Zugänge der Außenpolitikforschung ein, aus denen sie schließlich die erkenntnisleitenden Fragen für die nachfolgenden Kapitel ableitet.
... Durch die EU-Mitgliedschaft verlor "Nachbarschaftspolitik" allgemein an Bedeutung, jedoch hatte dies kaum Auswirkungen auf die Beziehungen zur Schweiz und zu Liechtenstein. heute weder aus der bewussten noch unbewussten Perzeption politischer Entscheidungsträger noch der Gesellschaften völlig verschwunden sind, sondern im Hintergrund, dem "Kollektiven Unbewussten", weiter fort wirken (Erdheim 2005 Frankreich (noch) erfolgreichen Napoleonischen Kriegen 1806 auseinanderbrach, war der "Casa d'Austria" im kleinen Fürstentum Brandenburg-Preußen ein ernsthafter interner Konkurrent um die Führung des Reiches erwachsen. Dies führte in der Folge zum "Deutschen Dualismus", der die Kohäsion im Reich weiter schwächte. ...
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Zusammenfassung Der Beitrag beschreibt Kontinuitäten und Brüche österreichischer Friedenspolitik. Am Beispiel internationaler Organisationen, „guter Dienste“ zur Förderung von Dialog sowie militärischen und zivilen internationalen Einsätzen wird der Strukturwandel der Friedenspolitik verdeutlicht. An nuklearer Abrüstung und EU-Militäreinsätzen wird dargestellt, wie sich widersprüchliche friedenspolitische Paradigmen parallel entwickeln konnten, erklären lassen und gleichlaufend unzureichend öffentlich debattiert werden. Die Neutralität bildet als rechtliches und politisches Instrument einen Kern der Analyse.
... Durch die EU-Mitgliedschaft verlor "Nachbarschaftspolitik" allgemein an Bedeutung, jedoch hatte dies kaum Auswirkungen auf die Beziehungen zur Schweiz und zu Liechtenstein. heute weder aus der bewussten noch unbewussten Perzeption politischer Entscheidungsträger noch der Gesellschaften völlig verschwunden sind, sondern im Hintergrund, dem "Kollektiven Unbewussten", weiter fort wirken (Erdheim 2005 Frankreich (noch) erfolgreichen Napoleonischen Kriegen 1806 auseinanderbrach, war der "Casa d'Austria" im kleinen Fürstentum Brandenburg-Preußen ein ernsthafter interner Konkurrent um die Führung des Reiches erwachsen. Dies führte in der Folge zum "Deutschen Dualismus", der die Kohäsion im Reich weiter schwächte. ...
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Zusammenfassung In diesem Kapitel wird Österreichs Sicherheitspolitik seit 1945 beleuchtet. Es zeigt, wie sich Sicherheitspolitik zunächst in zwei getrennten Sphären (innere und polizeiliche vs. äußere und militärische Sicherheit) entwickelte. Schrittweise ab 1989 und mit der Integration in europäische Strukturen begann sich diese Trennung aber aufzulösen. Grenzüberschreitende Bedrohungen lösten militärische Auseinandersetzungen als vorherrschende Bedrohungsszenarien ab. Damit nahm die innere Sicherheit und das Bundesministerium für Inneres die Führungsrolle in der österreichischen Sicherheitspolitik ein.
... Wie sich in der Diskussion der historisch sich verändernden sozialen Gestalt der Lebensalter (vgl. 1. Kapitel) sowie in der Reflexion der Adoleszenz im Übergang ins Erwachsenenleben (vgl. 5. Kapitel) gezeigt hatte, verbindet sich mit dem Jugendalter zwar ein besonderes Potential psychosozialer Kreativität, das durch die institutionalisierte Sozialgestalt des Jugendalters und die Sozialisationspraktiken gefördert, allerdings gleichermaßen auch behindert werden kann. In der Sozialgeschichte der Jugend (Mitterauer 1986) dominieren die disziplinierenden Strukturen des Jugendalters, in denen gerade der innovative Impuls der Jugendlichen sozial gebunden und neutralisiert wird (Erdheim 1982;van Gennep 1986). Unter makrosoziologischer Perspektive ist Jugend zunächst weniger ein kreatives "Subjekt", das innovativ in die Gesellschaft eingreift, als vielmehr in der Regel das "Objekt" sozialer Gestaltung anderer. ...
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Der Beitrag strebt eine gesellschafts- und bildungstheoretische Analyse des Aufkommens oder Wiedererstarkens autoritärer Positionen an. Die Argumentation beruht auf drei theoretischen Positionen, mittels denen sich die aktuelle gesellschaftliche Situation kritisch beleuchten und im Anschluss daran die Position einer sich kritisch verstehenden Sozialpädagogik entwickeln lässt. Die Kritische Theorie liefert erstens eine gesellschaftstheoretische Basis zum Verständnis vergangener und aktueller rechtsextremer und rassistischer Tendenzen. Die aktuellen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen geben Anlass zu Bedenken, dass die mediale und politische Öffentlichkeit ihre kritische Rolle in demokratischen Gesellschaften zu verlieren droht. Mittels des Konzepts der Gegen-Öffentlichkeit wird eine zweite theoretische Grundlage diskutiert, mit der ein Beitrag gegenüber den hegemonialen öffentlichen Deutungen von Migration und Flucht geleistet wird. Mit der kritisch-materialistischen Bildungstheorie wird eine dritte theoretische Position eingeführt, vor deren Hintergrund insgesamt eine normative Ausrichtung von Sozialpädagogik angesichts politischer Rechtstendenzen vorgeschlagen wird.
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Verschuldung und Arbeitslosigkeit sind gleichsam zusehends mit einem moralischen Makel versehen. In Zeiten neoliberaler Verantwortungszuschreibungen an den einzelnen Menschen lohnt sich ein Blick auf eine gesellschaftstheoretische Analyse von Verschuldung und Schuld. Der Beitrag beschäftigt sich aus einer kritisch theoretischen Perspektive mit dem moralischen Aspekt von Verschuldung in der Arbeitsgesellschaft. Dabei wird aus Sicht der Kritischen Theorie eine ideologiekritische Analyse der Analogie zwischen Verschuldung und Arbeitsintegration vollzogen.
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Zusammenfassung Die psychoanalytische Erkundung gesellschaftlicher Phänomene beginnt bereits mit Freuds kulturtheoretischen Schriften. In diesem Artikel zeichnen wir nach, wie an Freud anschließende kritische Denker:innen die Psychoanalyse für Gesellschaftsanalysen produktiv zu machen suchten, und entwickeln davon ausgehend Konturen einer psychoanalytisch orientierten Sozialforschung, die nicht nur psychoanalytische Erkenntnisse „anwendet“, sondern der gesellschaftlichen Hervorbringung innerpsychischer Konflikte nachspürt. Wir gehen dann auf Alfred Lorenzers Methodologie und Methode der Tiefenhermeneutischen Kulturanalyse ein und geben aus dieser theoretischen Perspektive einen Einblick in aktuelle Forschungen zu den Coronaprotesten.
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Die Studentenbewegung und die sexuelle Revolution, der Staatssozialismus sowie die Kontroversen um die Postmoderne haben mit ihren unterschiedlichen Vorstellungen von Emanzipation die Diskurse um Geschlecht und Sexualität in Deutschland nachhaltig verändert. Welche Rolle spielten dabei heterosexuelle Männer? Wie gestaltete sich ihre Emanzipation? Was stabilisierte normative Vorstellungen von Männlichkeit? Sven Glawion geht diesen Fragen nach, indem er Erzähltexte von Peter Schneider, Ulrich Plenzdorf, Bernward Vesper, Thomas Brussig und Benjamin Lebert, aber auch wissenschaftliche und bewegungspolitische Texte der Zeit analysiert. Unter dem Begriff »Heterogenesis« arbeitet er dabei narrative Verbindungen von Sexualität und Sinnproduktion heraus, welche Emanzipation ermöglichten, gleichzeitig aber auch Heteronormativität stabilisierten. Sowohl für die Germanistik als auch für die Gender Studies eröffnen sich damit neue Perspektiven auf die Zeit zwischen 1968 und 2000.
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