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Fotografieren (lassen) in der lebensweltanalytischen Ethnografie Das Foto als Wissensform: Phänomenologische und wissenssoziologische Perspektiven (unter Mitarbeit von Niklaus Reichle)

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Abstract

Fotografie blieb in den Sozialwissenschaften bislang ein eher unterbelichtetes Thema, obwohl ihre Bedeutung in der Gegenwartsgesellschaft rasant zugenommen hat. Der Band schließt diese Lücke: mit Analysen nicht nur der Bildinterpretation, sondern auch der fotografischen Handlung selbst sowie der Auseinandersetzung mit Fotos. Die Beiträge renommierter Autor_innen über die Fotopraxis von Laien und Professionellen, den Übergang von der analogen zur digitalen Fotografie, das Fotografieren mittels Smartphone und Foto-Apps, die Gebrauchsweisen von Fotografie im Alltag und in den Medien sowie die Besonderheiten der Bildkommunikation und -interpretation wenden sich nicht nur an Sozial-, Medien- und Kulturwissenschaftler_innen, sondern an alle, die sich für Fotografie interessieren. Mit Beiträgen von Nina Baur/Patrik Budenz, Oliver Bidlo/Norbert Schröer, Aida Bosch, Roswitha Breckner, Achim Brosziewski, Jochen Dreher, Thomas S. Eberle, Paul Eisewicht/Tilo Grenz, Ronald Hitzler, Felix Keller, Hubert Knoblauch, Bernard Langerock/Hermann Schmitz, Christoph Maeder, Jörg Metelmann, Klaus Neumann-Braun, Michaela Pfadenhauer, Angelika Poferl/Reiner Keller, Manfred Prisching, Jürgen Raab, Jo Reichertz/Sylvia Marlene Wilz, Bernt Schnettler, Franz Schultheis, Hans-Georg Soeffner, Ilja Srubar und Anna Lisa Tota.

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Vor dem Hintergrund unseres Interesses an sozio-technischen Pflege-Arrangements untersuchen wir, wie „sozial assistive“ Roboter in der stationären Altenpflege bzw. -betreuung und hier insbesondere bei demenziell erkrankten Personen eingesetzt wird. Die empirische Basis bildet eine ethnographische Langzeitforschung in einem Altenpflegezentrum, in dem aktuell zwei Exemplare des von uns untersuchten Roboters zum Einsatz kommen. Eingesetzt werden sie hier ausschließlich von „zusätzlichen Betreuungskräften“ nach § 87b Abs. 3 SGB XI. In der Annahme, dass es die gesellschaftliche Konstruktion einer Krise ist, die einen Professionalisierungsprozess ins Rollen bringt, beschäftigt uns die Frage, welche Bedeutung Technik – nicht im Verstande von Handlungs- oder Kulturtechnik, sondern von Sachtechnik – im Rahmen einer solchen Entwicklung zukommen könnte. Der Einsatz von Robotern bei der Betreuung demenziell erkrankter Personen und ihre (instrumentelle) Handhabung durch das Betreuungspersonal lassen sowohl spezifische Formen der Krisenkonstruktion als auch besondere Formen kompetenter Krisenbewältigungsstrategien erkennen. Beide Aspekte zeigen Professionalisierungspotentiale an.
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