Book

Einladung zur Literaturwissenschaft

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Abstract

Eine Einführung, die in ebenso unterhaltendem wie wissenschaftlich präzisem Stil die Grundlagen der Literaturwissenschaft vorstellt. Das Themenspektrum reicht von der antiken Rhetorik und Poetik über Begründungsfragen der heutigen Literaturwissenschaft und beispielhafte Textanalysen bis hin zum Verhältnis zwischen Literatur und Neuen Medien. Zahlreiche Abbildungen, Schemata, Randerläuterungen und eine begleitende Internet-Präsenz regen zum selbstständigen Weiterlesen, Weiterdenken und Weiterforschen an.
... w której za gatunek literacki uznaje się "teksty odznaczające się wspólnymi formalnymi, strukturalnymi lub treściowymi cechami" 41 . Wydaje się jednak, iż, oprócz zasugerowanych już dezyderatów badawczych, Künstlerroman mógłby stać się przedmiotem naukowego namysłu przede wszystkim w takim sensie, w jakim dzisiaj definiuje się samo pojęcie gatunku literackiego, nietraktowanego już jako zjawisko stricte literackie. ...
Article
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Some more about Künstlerroman. The German approach (with a few excursions) This paper deals with the problem of using of the German term Künstlerroman (meaning artist-novel) in the German and Polish literary studies. It describes and comments some analytical contexts and contemporary approaches, focusing on the encyclopedic and lexical sources. The conclusion is, that the term Künstlerroman still has not been defined perfectly and needs further exploring, especially in the light of the category gender and contemporary narrative theories.
... [1] Die unbeschränkte, individuelle Sinngebung ist also Ausgangspunkt der (explanativen) Interpretation: Wie jedoch kann erreicht werden, dass etwas Gemeinsames, ein "Tatbestand" oder "Friedensschluss" (NIETZSCHE 1873) daraus entsteht und die Deutungen nicht -aus einer Beobachtungsperspektiveim Modus einer solipsistischen bzw. "unkontrolliert-anarchischen Lektürepraxis" (VOGT 1999) verbleiben? Dies ist vor allem deshalb relevant, weil sich sowohl wissenschaftstheoretisch (u.a. ...
Article
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Exemplary interpretation of a text is impossible due to the significance of the linguistic sign which is always reliant on and rooted in the individual. Nonetheless, interpretation is a common joint praxis and so is the empirical question of how the process of interpretation transcribes and how individual interpretations are allocated intersubjective meaning. In this article we describe interpreting and it's interactional order as a language-game [Sprachspiel] sensu WITTGENSTEIN (2008 [1953]) and focus on its reconstructive and constitutive rules. We demonstrate, with the help of an 11th grade literature class in a German high school, four legitimate steps that configure the language-game. By doing so we reconstruct how joint meaning is formed in a group. URN: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0114-fqs160381
Article
Rhetoric is based on the observation of successful persuasion with words. In the 1960 s, structuralists put new hope into the art of persuasion’s body of knowledge to unveil the mechanisms of mass communication. Rhetoric should become a cultural model for visual literacy. A brief inventory of applied visual rhetoric in higher education (Germany, Switzerland, Austria) reveals the gap between academic fidelity and design practice that – to date – weakens the potential of what was envisioned 70 years ago: a fruitful integration of theory and practice to equip producers and consumers of visual artefacts with the frameworks and vocabularies needed to navigate increasingly ambiguous and complex media. Applied rhetoric not only increases the actionable space and responsible use of the persuasive power of visual communication, but also facilitates connectivity across disciplines. An example demonstrates how rhetoric can be implemented in design education by putting applicability and added value in the center.
Thesis
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The dissertation thesis "WHWP - Walter Höllerer bei WikiPedia" documents research about the german WikiPedia-Artikel on Walter Höllerer. The article „Walter Höllerer“ was created in 2003 and the article was researched throughout 2015: the thesis shows the development of WHWP over the time of twelve years. There were 113 changes made to the article by 89 very diverse authors. This specific article was chosen for research because it's far away from any edit wars or other wor(l)dly conflicts. It's the article about the german Professor of Literature, Poet and Critic "Walter Höllerer". Researching it reveals bright views into the backstage area, the production rooms of WikiPedia. These insights might show ways, methods to optimize the process of the production of global knowledge by WikiPedians.
Chapter
Natur- und Geisteswissenschaften publizieren in sehr unterschiedlichen Formen: Während in den Naturwissenschaften die Textart des wissenschaftlichen Artikels dominiert, der in Zeitschriften mit möglichst hohem impact factor (Zitationsfrequenz) als Produkt von Forschergruppen meist auf Englisch erscheint, kommt in den — vielfach noch einzelsprachlich gebundenen — Geisteswissenschaften nach wie vor der Monografie sowie dem Sammelband ein hoher Stellenwert zu. Diese Differenzen haben historische und systematische Gründe.1
Chapter
Zur Systematik des Kapitels: Die klassische Narratologie kennt lediglich die Dichotomie Diskurs (discours) und Geschichte (histoire). Der Erzähler und seine Merkmale werden dabei der Diskurs-Seite zugeschrieben (s. Kap. I.6). Im Rahmen dieser Einführung haben wir uns dagegen für eine Trias entschieden, in der die Dimension des Erzählers als eigenständiger Phänomenbereich neben denen von Diskurs und Geschichte steht. Diese drei Dimensionen des Erzähltextes dienen in der Untersuchung von Erzählungen entsprechend als analytische Kategorien: Der Erzähler ist die Vermittlungsinstanz, der wir die Erzählung zuschreiben (wer erzählt?). Der Diskurs bezeichnet die kompositorische und sprachliche Realisierung einer Erzählung (wie wird erzählt?). Die Geshichte besteht aus den Elementen ›erzählte Welt‹, ›Figuren‹ und ›Handlung‹, die zusammen den Gegenstand der Erzählung ausmachen (was wird erzählt?).
Chapter
Dieser Überblick über die wichtigsten erzähltheoretischen Termini wurde von Christiane Hauschild erstellt und von Henning Brockmann überarbeitet sowie ergänzt.
Chapter
Dieser Überblick über die wichtigsten erzähltheoretischen Termini wurde von Christiane Hauschild erstellt und von Henning Brockmann überarbeitet sowie ergänzt.
Chapter
Zur Systematik des Kapitels: Die klassische Narratologie kennt lediglich die Dichotomie Diskurs (discours) und Geschichte (histoire). Der Erzähler und seine Merkmale werden dabei der Diskurs-Seite zugeschrieben (s. Kap. 1.6). Im Rahmen dieser Einführung haben wir uns dagegen für eine Trias entschieden, in der die Dimension des Erzählers als eigenständiger Phänomenbereich neben denen von Diskurs und Geschichte steht. Diese drei Dimensionen des Erzähltextes dienen in der Untersuchung von Erzählungen entsprechend als analytische Kategorien: Der Erzähler ist die Vermittlungsinstanz, der wir die Erzählung zuschreiben (wer erzählt?). Der Diskurs bezeichnet die kompositorische und sprachliche Realisierung einer Erzählung (wie wird erzählt?). Die Geschichte besteht aus den Elementen ›erzählte Welt ‹, ›Figuren ‹ und ›Handlung ‹, die zusammen den Gegenstand der Erzählung ausmachen (was wird erzählt?). Unsere Trias trägt der Tatsache Rechnung, dass im Erzählkunstwerk eine Geschichte nie unabhängig vom Diskurs existiert: Es gibt die Geschichte nicht ›an sich‹ und vor der Erzählung, sondern wir konstruieren sie aus der Rede des Erzählers. Auch wenn es uns so scheint, als ginge es dabei um eine Re-Konstruktion, als würden wir hinter dem Erzählerbericht irgendwie das ›wirkliche Geschehen‹ ausfindig machen können: Tatsächlich kommen wir am Erzähler nicht vorbei, denn: Fiktionale Erzählungen sind — Dichtung.
Article
Egal, wie man religiöse Grundbildung verstehen mag, in einem werden wir uns wohl alle einig sein: Es geht um Beschränkung und gezielte Auswahl von mög-lichen Themen. Und insofern sind meine Überlegungen nicht nur inhaltlich, sondern auch formal an Grundbildung orientiert, d.h. auch ich werde mich be-schränken und nur einige Aspekte zum Thema auswählen, die mir als beson-ders grundlegend erscheinen.
Article
Käesoleva magistritöö teemaks on „Generatsioon Golf kui biograafiateaduse objekt ning ühiskondlik väärtuste muutus“. Töö lähtub neljast peamisest eesmärgist. Esiteks, biograafiateaduse, kui põlvkonna uurimiseks kõlbelise teadusliku lähenemisviisi lahtimõtestamine. Teiseks, generatsiooni mõiste, kui analüüsivahendi defineerimine. Kolmandaks, Ronald Inglehart’i teooria tutvustamine ühiskondlike väärtuste muutuse kohta. Neljandaks, Generatsioon Golf olemuse analüüsimine materialistlike ning postmaterialistlike väärtuste abil. Seega koosneb see magistritöö neljast peatükist. Esimene peatükk keskendub biograafiateaduse, kui interdistsiplinaarse uurimussuuna lahtiseletamisele. Lühidalt kirjeldatakse selle arengut ning tutvustatakse erinevaid biograafilisi meetodeid. Samuti näidatakse, mida mõeldakse biograafia, autobiograafia ning kollektiivse biograafia mõistete all. Kuna antud teemat/valdkonda käsitlesin juba minu bakalaureusetöös „Noorus ning noored 20. sajandi lõpul: saksa nooruki biograafia“ (2004), siis sai see peatükk bakalaureusetööst ülevõetud, redigeeritud ning laiendatud. Töö teises osas uuritakse generatsiooni mõiste päritolu. Peale seda tutvustatakse erinevaid generatsiooni kontseptsioone, millele järgnevad aastakäigu, kohordi ning generatsiooni definitsioonid, ning generatsiooni kui analüüsvahendi rakendamine erinevates humanitaarteadustes. Lõpuks näidatakse generatsiooni kui narratiivset kategooriat. Töö kolmandas osas käsitletakse ühiskondlike väärtuste muutust Ronald Inglehart’i käsitluse järgi. Siis näidatakse ühiskondlike väärtuste muutust Saksamaal alates eelmise sajandi seitsmekümnendatest aastatest. Ning lõpuks tutvustatakse Markus Klein’i empiirilist uuringut Generatsioon Golf kohta. Töö empiirilises osas uuritakse kahe teose abil (Florian Illies Generation Golf: Eine Inspektion (2003) ja Generation Golf zwei (2005)) väärtuste muutumist nii 110 generatsioonide vahel kui ka ühe generatsiooni vältel tänapäevases saksa ühiskonnas. Erilist tähelepanu pööratakse materialistlike ning postmaterialistlike väärtuste muutumisele. In der vorliegenden Magisterarbeit wurde auf das biographische Wesen der Generation Golf eingegangen, wobei sie unter dem Aspekt des gesellschaftlichen Wertewandels nach Inglehart analysiert wurde. Das Ziel dieser Arbeit war es zu zeigen, was heute unter dem Begriff Generation verstanden wird und mithilfe welcher Mittel man sie untersuchen kann. So wird am Anfang der Arbeit die Biographieforschung als ein interdisziplinärer Forschungsansatz vorgestellt, der in sich verschiedene Untersuchungsmethoden umfasst. Als Erhebungsinstrumente der Biographieforschung werden auch Begriffe wie Biographie bzw. Autobiographie näher erläutert. Außerdem wird die Biographie als Erhebungsinstrument der kollektiven Biographie legitimiert. Als nächstes wurde auf das vielseitige Konzept der Generation eingegangen und dabei wurde gezeigt, wie in unterschiedlichen Geisteswissenschaften mit dem Begriff der Generation als einem Analyseinstrument gearbeitet wird. Darauf folgend wurde das Konzept des gesellschaftlichen Wertewandels nach Inglehart vorgestellt und die materialistischen und postmaterialistischen Werte definiert. Anschließend wird im empirischen Teil der Arbeit die Generation Golf anhand der beiden autobiographischen Bücher Generation Golf: Eine Inspektion (2003) und Generation Golf zwei (2005) von Florian Illies dargestellt und im Bezug auf den gesellschaftlichen Wertewandel in unterschiedlichen Bereichen auf materialistische und postmaterialistische Werte untersucht. Zusammenfassend lässt sich zu der Generation Golf sagen, dass sie sich nach der Ingleharts Werteskala weder als materialistische noch als postmaterialistische Generation klassifizieren lässt. Sie hat sich viel mehr eine Mischung aus den Werten zusammengestellt, die ihr Leben möglichst komfortabel machen. 96 Dadurch unterscheidet sie sich deutlich von den Vorgängergenerationen, und somit kann deren Verhältnis als ein intergenerationeller Konflikt bezeichnet werden. Da es sich bei der Generation Golf noch um eine relativ junge Generation handelt, obliegt sie weiterer Beobachtung in der Entwicklung ihrer Werte.
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