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Zur Wirkung von Hornmist

Authors:
Essay
20 Lebendige Erde 2/2011
An der Uni Kas-
sel-Witzenhau-
sen wird den
Studierenden in
der Lehre über
den biologisch-
dyna m i sche n
Pf l a n z e nb a u
eine Grafik der
zu sammen ge-
fassten Präpara-
te-Forschu n g
gezeigt (IBDF,
König). Diese
Grafik vermit-
telt die Hypo-
these, dass die
Feldpräparate
H o r n m i s t
(P500) und Hornkiesel (P501) das Pflanzenwachstum
harmonisieren. Unter mageren, schlechten Wachs-
tumsbedingungen führen sie zu einer Ertragsstei-
gerung und unter fetten, üppigen Bedingungen hem-
men sie die Ertragsbildung. Darüber hinaus wird von
einer Qualitätssteigerung der Pflanzen und Produkte
gesprochen.
Fragwürdig an der Grafik ist allerdings die hohe Anzahl
nicht-signifikanter Ergebnisse im Vergleich zu der rela-
tiv geringen Anzahl an signifikanten Ergebnissen. Dies
weist darauf hin, dass in vielen Exaktversuchen die
Unterschiede eher gering waren. Nach der oben ge-
nannten Hypothese könnte eine geringe oder keine Wir-
kung der Präparate auf bereits ausgewogene Wachstums-
bedingungen zurückgeführt werden. Hört man sich
jedoch unter Präparateforschern um, dann stößt man
auf eine Reihe weiterer Vorstellungen, warum die Prä-
parate oft keine messbare Wirkung zeigen:
Die Präparate, vor allem das Hornmistpräparat,
haben eine ausstrahlende Wirkung bis zu 12 Meter.
Dies bedeutet, dass auch Nachbarparzellen mit be-
handelt werden, wenn der Abstand zur Präparate-
Parzelle zu klein ist.
Wenn die Wachstumsbedingungen im Gleichge-
wicht sind, dann reagieren Boden und Pflanze nicht
auf die Präparate.
Die Präparate wirken (nur), wenn man mit Begeis-
terung und Präsenz rührt.
Zur Wirkung von Hornmist
Diskussion zu Nachweisen in Exaktversuchen
von Ton Baars und Dorothee Pfirrmann
Mit Hand rühren ist viel besser als mit Maschine
rühren.
Man sieht in wiederholten Forschungsjahren des
gleichen Experiments eine abnehmende Wirksam-
keit mit einem Hinweis auf die Welt der Elementar-
wesen, die keine Lust haben, an dem gleichen Ver-
such mehrmals mit zu machen.
Das Präparat sollte nicht in Kontakt mit Plastik
kommen. Homöopathen hingegen warnen vor Eisen-
kontakt als negativem Einfluss.
Die Präparate wirken nicht sichtbar, sondern sind
für die Zukunft der Menschheit da.
Blickt man über Deutschland hinaus in andere Län-
der, so hört man oft von erfolgreichen Erfahrungen,
die mit der Präparateanwendung gemacht werden.
Indien wird genannt als ein Land, wo die Präparate
einfach wirken. In Australien hat Alex Podolinski
eine begeisterte Gruppe von biologisch-dynamischen
Landwirten um sich herum versammelt, die maschi-
nelle Lösungen entwickelt haben, um sehr große Flä-
chen zu behandeln. Auch in Italien, der Schweiz und
Frankreich hat Podolinski Fuß gefasst und die Qua-
litätsansprüche in der Präparateherstellung maßgeb-
lich verbessert. In Deutschland steht man den Ein-
sichten und Neuentwicklungen Podolinskis eher
kritisch bis ablehnend gegenüber.
Auch das IBDF hat in den letzten Jahren die Bera-
tung zur Präparateanwendung verändert. Durch die
Bildekräfteforschung hat die Präparatearbeit einen
neuen Impuls bekommen. Im Gegensatz zu den
Entwicklungen von Podolinski empfiehlt das IBDF,
ausschließlich mit Hand zu rühren und auf den Ma-
schineneinsatz zu verzichten. Statt dessen könne die
Aufwandmenge pro Hektar ohne Verlust der Wirk-
samkeit von 40 auf 5 Liter reduziert werden.
Faktoren der Hornmistwirkung;
Varianten mit Gerste
Ab 2009 haben wir an der Uni Kassel mit eigenen
Hornmistversuchen begonnen. Vor allem Einzel-
faktoren der Hornmistwirkung sollten mit natur-
wissenschaftlichen Methoden überprüft werden. Auf
Anraten verschiedener biologisch-dynamischer Prä-
parateforscher wurden beim Rühren und bei der An-
Foto: T. Baars
Topfversuch
mit Verdün-
nungen von
Hornmist und
zwei verschie-
denen Her-
künften
y
Lebendige Erde 2/2011 21
wendung keine Materialien aus Plastik verwendet.
Um möglichst viele Ebenen mit einzubeziehen, ha-
ben wir einen Keimtest mit Kresse gemacht, die
Wurzelentwicklung in Wurzelkästen untersucht,
Topfversuche im Gewächshaus durchgeführt und
Feldversuche angelegt. Die Feldversuche fanden auf
dem Versuchsbetrieb Neu-Eichenberg statt, von wo
auch die gesiebte Erde für die Topfversuche ge-
nommen wurde. In allen Versuchen wurde mit einer
Sommergerste aus ökologischer Züchtung gearbei-
tet, und in den Feldversuchen wurden zusätzlich
Kartoffeln angebaut. Insgesamt haben wir zwei Was-
serbehandlungen und sechs Hornmistbehandlungen
nebeneinander mehrfach überprüft. Die Varianten
unterschieden sich in den Faktoren Horn (Plastik,
echt), Herkunft (Neu-Eichenberg, Hutzelberghof),
Horninhalt (Frischmist, P500, P500-abgetötet) und
Rühren (von Hand, Maschine). Als weitere Frage
wurde der Mensch als Placebo-Effekt mit aufge-
nommen, indem doppelt verblindete und offene
Versuche nacheinander verglichen wurden. Die Ver-
suche wurden von sechs motivierten Studenten be-
gleitet und in Bachelorarbeiten dokumentiert und
ausgewertet.
Keine eindeutigen Ergebnisse – offene
Fragen – stimmt die Qualität?
2009 hat fast keines der Teilprojekte ein eindeutiges
Ergebnis gebracht. Wenn sich unter sauberen und
kontrollierten Bedingungen keine Unterschiede zei-
gen, neigt ein Naturwissenschaftler zu der Schluss-
folgerung, dass es keine Präparatewirkung gibt. Eine
andere Erklärung könnte aus dem Modell des IBDF
abgeleitet werden. Waren die Wachstumsbedingun-
gen schon harmonisch genug, so dass es nichts aus-
zugleichen gab? Oder wurden andere wichtige Ein-
flussfaktoren in der Versuchsdurchführung nicht
beachtet? Mit einem Blick auf die oben stehende
Liste von Meinungen lassen sich einige Punkte aus-
schließen: die Studentengruppe war biologisch-dy-
namisch erfahren und sehr begeistert; es war das ers-
te Versuchsjahr mit einer neuen Fragestellungen, und
trotzdem hat die Elementarwelt nicht mit gearbeitet.
Es gab jedoch eine Sache, mit der wir von Anfang an
ein schlechtes Gefühl hatten: War das Material, das
im April 2009 aus den Hörnern kam, tatsächlich eine
wirksame Substanz, oder war das Präparat unreif,
nicht wirklich fermentiert? Sinnliche Beobachtung
zeigte, dass das Präparat noch immer nach Kuhmist
roch und einige Varianten grün waren. Die besten
Ergebnisse stammten aus dem zweiten Versuchs-
durchlauf, in dem das Hornmistpräparat in Torfkisten
länger nachfermentiert war. Diese Hinweise deute-
ten darauf hin, dass die fehlenden Unterschiede un-
serer Ergebnisse möglicherweise auf eine schlechte,
also unwirksame Präparatequalität zurückgeführt
werden konnten. Ein Züchter meinte zusätzlich, die
Gerste sei keine gute Zeigerpflanze. Sie reagiere
weniger empfindlich auf die Präparate als beispiels-
weise die Rebe.
Neue Versuche: Qualität des Präparats
im Focus
Im September 2009 wurde erneut Hornmist einge-
graben. Dabei haben wir der Mistkonsistenz beson-
dere Beachtung geschenkt, um eine möglichst gute
Präparatequalität zu erzeugen. Es wurde nur form-
fester, relativ trockener Mist von trockenstehenden
Kühen verwendet, die auf einer kargen Grünland-
fläche grasten.
Im November 2009 stießen wir auf das Hornmist-
präparat von Carlo Noro in Italien, der nach Podolinski
arbeitet. Die Qualität war überzeugend: schwarz,
humusartig, kolloidal-feucht. Aufgrund der Begeis-
terung über seine Qualität, bezogen wir ab 2010 Horn-
mistpräparat aus Italien und verglichen es mit unse-
rem eigenen, hessischen Material.
Die Qualität der beiden Präparate wurde anhand von
Laboranalysen untersucht und zeigte in einigen Para-
metern deutliche Unterschiede. Das Nitrat/Ammoni-
um-Verhältnis, welches den Reifegrad anzeigt, war bei
dem italienischen Präparat wesentlich höher als bei
unserem hessischen Präparat. Auch der Trockensub-
stanzgehalt war im italienischen Präparat vergleichs-
weise hoch. Sinnlich beurteilt war das selbst hergestell-
te Präparat 2010 viel besser fermentiert als 2009.
Verschiedene
Hornmist-
Präparate:
Analyse der
Horninhalte
in 2010
TS pH- NO3-N NH4-N NO3/NH4
(%) Wert (mg/kg TS) (mg/kg TS)
Plastik-Hörner
(Hessen) 19,0 7,3 13,1 119,3 0,11
Alte Hörner aus
2008 (Hessen) 19,1 7,1 1059,3 348,8 3,04
Neue Hörner aus
2009 (Hessen) 18,7 7,0 2165,2 516,6 4,19
C. Noro
(Italien) 32,1 7,2 1152,1 82,3 14,00
Mit Dank an die Studierenden, die die Versuche 2009 und 2010
betreut haben.
Unser Dank geht auch an die Software AG Stiftung, Mahle-
stiftung, Zukunftsstiftung Landwirtschaft und die anthrop.
Gesellschaft, die die Präparateforschung durch Ihre finanzielle
Unterstützung ermöglicht haben.
Essay
22 Lebendige Erde 2/2011
Reihenversuch mit verschiedenen Pflanzen
Ab Mai 2010 wurden unter komplett vereinfachten
Bedingungen neue Gewächshausversuche alle fünf
Wochen angelegt. Statt der gesiebten Erde des ökolo-
gischen Versuchsbetriebs, wurde zugekaufte „Null“-
Erde, eine nährstoffarme, torfreiche Substanz, ver-
wendet. Das Präparat wurde in Zementkübeln aus
Plastik mit selbst hergestellten Reiserholzbesen ge-
rührt (ca. 30 g/10 l).
Anknüpfend an die Vermutung, Gerste eigne sich
nicht als Zeigerpflanze, stand bei unserem ersten
Versuch der Vergleich verschiedener Kulturpflanzen
im Vordergrund. Neben einer anderen Sommer-
gerstensorte wurden Tomate, Erbse und Quinoa (alle
aus biologisch-dynamischer Züchtung) angebaut. Als
zusätzliche Variante wurden Stressfaktoren einge-
setzt, um zu überprüfen, ob das Hornmistpräparat
der Pflanzen geführt. In Plastikhörnern hergestellter
Hornmist dagegen konnte den Salzstress nicht ver-
mindern. Besonders bei Tomate und Quinoa waren
die Effekte sehr groß. Eher gering fielen sie bei der
Sommergerste aus.
Prüfung von Herkünften und Zubereitung
Bei den folgenden fünf Versuchen wurden Sommer-
gerste als Vergleichspflanze und die stark reagieren-
de Balkontomate weiter verwendet. Unser zentrales
Anliegen war es nun, ein Modell zu entwickeln, mit
dem sich die Wirksamkeit des Hornmistpräparats
nachweisen lässt. Systematisch wurde eine Reihe von
ungeklärten Faktoren überprüft, wie Wassertempe-
ratur, Herkunft des Präparats, Konzentration des Prä-
parats, Verdünnungen, Vergleiche mit Plastikhörnern
und Frischmist (unfermentierter Ausgangsmist).
Neben dem ersten Versuch zeigte der dritte Versuch
die stärksten Ergebnisse, den wir Anfang August 2010
angelegt hatten. Es wurden zwei Präparateherkünfte
(Italien, Hessen) und eine Mischung aus beiden
miteinander verglichen. Bei der Tomate wurde zu-
sätzlich die Frage aufgenommen, ob die Hornmist-
wirkung einen stofflichen Hintergrund hat. Dazu
wurde das italienische Präparat nach dem Rühren
auf 1/2, 1/4, 1/8 und 1/16 verdünnt. Die Verdünnungs-
stufen wurden direkt ausgebracht, ohne weiter ge-
rührt zu werden.
Die Ergebnisse waren über sechs Wiederholungen
hochsignifikant unterschiedlich. Bei der Ernte zeig-
te sich eine kleinwüchsige Pflanzengruppe, die im
Wachstum stehen geblieben war und eine deutlich
weiter entwickelte Pflanzengruppe, wie in dem ers-
ten Versuch. Zur Gruppe 1 gehörten die Wasserbe-
handlung (Kontrolle), die höchsten Verdünnungs-
stufen 1/8 und 1/16 und die Mischung der beiden
Herkünfte. Zur Gruppe 2 gehörten das unverdünnte
hessische und das italienische Präparat und die nied-
rigsten Verdünnungsstufen 1/2 und 1/4.
Ein bodenbiologischer
Anregungsvorgang?
Versucht man, die Ergebnisse zu interpretieren, dann
stößt man auf die Frage, warum die Verdünnungs-
stufen zu keinem graduellen Effekt geführt haben,
wie beispielsweise in Versuchen mit zunehmender
Menge Stickstoff pro Hektar. Hier sieht man einen so
genannten „on-off Effekt“: Hornmist wirkt oder er
wirkt nicht, aber es gibt keine Abstufung in der Wirk-
Abb1. Hornmist beeinflusst das Pflanzenwachstum
Wirkung in den ersten fünf Wochen nach der Keimung im Mittel über vier Kulturen
(Gerste, Erbsen, Tomate, Quinoa) und zwei Versuchsfaktoren: zwei Streßbedingungen
(Salz, Bodenverdichtung) gegenüber unbehandelt (Wasser), einmal ohne, einmal
mit biodynamischem Präparat 500; Relativvergleich zur Kontrolle (Wasser ohne
Streß = 100 %). Gemessen wurden Pflanzenlänge (je linke Säule), Trockenmasse
pro Topf (je mittlere Säule) und Blattflächenindex (je rechte Säule).
Stress in Form einer Salzlösung bzw. künstlicher Bo-
denverdichtung ausgleichen kann. Für den Vergleich
der beiden Präparateherkünfte (Noro aus Italien, ei-
genes Präparat aus Hessen) waren in diesem Versuch
keine Kapazitäten mehr vorhanden. Die Herkünfte
wurden gemischt und in einer Variante gerührt und
angewendet. Die Keimung und die Pflanzenentwick-
lung wurden regelmäßig bonitiert. Nach fünf Wo-
chen waren eindeutige Unterschiede zu sehen, so
dass Pflanzenlänge, Blattfläche und Pflanzenmasse
bestimmt und ausgewertet werden konnten. Das Horn-
mistpräparat hatte in allen Kulturen und allen Be-
handlungen zu einer verbesserten Jugendentwicklung
Lebendige Erde 2/2011 23
Prof. Dr. Ton Baars, cand. agr. Dorothee Pfirrmann,
Fachgebiet Biologisch-Dynamische Landwirtschaft FB 11,
Universität Kassel-Witzenhausen
samkeit. Dieses Phänomen könnte auf einen boden-
biologischen Anregungsprozess hinweisen. Nach
dieser Hypothese wird das Bodensubstrat mit Mikro-
organismen aus dem Präparat geimpft und diese Mi-
kroben können, wenn sie in genügend hoher Kon-
zentration vorhanden sind, die Null-Erde beleben.
Zu wenig Mikroben (in den hohen Verdünnungen
und der Wasserbehandlung) bedeutet, dass der Pro-
zess nicht entzündet wird. Zu viel Präparat macht
keinen Sinn, weil es sich um eine Schwelle handelt,
die erreicht werden muss. Viel schwieriger oder un-
erklärbar ist, warum die Mischung aus den beiden
Präparaten keine Wirkung gezeigt hat, obwohl das
gleiche gemacht wurde wie im ersten Versuch im
Mai 2010. Im Mai gab es klare Wirkungen, im Au-
gust jedoch zeigten sich keine Unterschiede.
Inzwischen sind wir bei unserem siebten Versuch seit
Frühjahr 2010 angelangt. Ab dem vierten Versuch
konnten wir keinerlei Wirkung der Präparatean-
wendung mehr feststellen! Weder die Keimgeschwin-
digkeit, noch die Pflanzenentwicklung, noch die Ern-
te nach fünf bis sechs Wochen zeigten Unterschiede.
Für den derzeit laufenden Versuch haben wir Kultur-
pflanzen verwendet, die typischerweise im Herbst
keimen. Ergebnisse lassen noch auf sich warten.
Wiederholung 2011 soll boden-
biologische Erklärung sichern
Alle unsere Ergebnisse sind bisher noch nicht wie-
derholt. Neue Präparate sind im Boden vergraben.
Für 2011 stellt sich in erster Linie die Frage, ob sich
die guten Ergebnisse aus 2010 wiederholen lassen.
Hat das Hornmistpräparat vor allem eine Wirkung
im Frühjahr? Was hat es mit den Verdünnungen auf
sich? Wodurch werden die Wachstumsprozesse an-
geregt?
Eine naturwissenschaftliche, biologische Erklärung
könnte sein, dass ein richtig hergestelltes Hornmist-
präparat eine Ansammlung von Mikroben ist, die
unter schlechten, kargen oder gestressten Umstände
im Boden die Lebensprozesse anstoßen. Dies stimmt
mit den mitgeteilten Beobachtungen von König und
von Dewes überein, die zeigen, dass die beste Aus-
KÖNIG, U. J.: 1993: Systemregulierung – Ein Wirkprinzip der
biologisch-dynamischen Präparate , Beitr. 2. Wiss.-Tagung Ökol.
Landbau; SÖL-Sonderausgabe Nr. 42, Bad Dürkheim
RAUPP, J.; KÖNIG, U. J., 1996 , Biodynamic preparations cause
opposite yield effects depending upon yield levels , Journal
Biol. Agric. & Hort.
Abschlussarbeiten der Studierenden zu den Versuchen
Carsten Scheper (2008): Die biologisch-dynamischen Horn-
präparate: Mögliche Wirkungswege auf Grundlage wissen-
schaftlicher Ergebnisse. Ein Beitrag zur Theorienbildung
Robbie Hahn-Godeffroy und Roman Best (2010): Der ‚Kresse-
test’ – die Anwendung eines Keimtest-Versuches aus der an-
throposophischen Medizinforschung für die Untersuchung des
biologisch-dynamischen Hornmistpräparates
Sabrina Leupolt (2010): Das biologisch-dynamische Horn-
mistpräparat Überprüfung seiner Wirkung auf die Kultur-
pflanze Kartoffel in einem Freilandversuch
Michou Ollomo Nguema (2010): Einfluss von Hornmist-
präparaten auf einige bodenbiologische Parameter
Vitus Feindt (2011 in Vorber.): Hornmist – Wurzelwachstum in
Wurzelkasten.
Helge Himstedt (2011 in Vorber.): Hornmist – Überprüfung
auf Sommergerste in einem Freilandversuch
Salvatore Grigoli (2010): Effects of biodynamic horn manure
field preparation and Valerian on „group treated“ and „isolation
treated“ pea and barley plants in a greenhouse pot trial.
Ute Kämmerer und Stefan Happe (2010): Wirkungen des
Hornmistpräparat P500 auf die Sommergerste (Hordeum
vulgare L.) der Sorte Eunova in Gewächshausversuche.
Wiebke Niether, Cory Whitney, William Nelson and EuSun
Han (2011 in Vorber): Effects of horn manure filed preparation
on the germination characteristics of four cultivares (Tomato,
Barley, Pea and Quinoa) in a greenhouse pot trial
Studentische Hilfskräfte in 2010: Victor Gerstner und Dorothee
Pfirrmann
wirkung der Feldpräparate (Hornmist und Hornkiesel
meistens gemeinsam) unter mageren Bedingungen
gefunden werden. Vielleicht passt dies auch in das
Bild, dass Hornmist vor allem eine Wirkung in Ent-
wicklungsländern zeigt (Indien, Ägypten, Bolivien),
wo möglicherweise relativ nährstoffarme und lebens-
arme Umstände vorherrschen oder im Weinbau, wo
die Rebe auf kargen Böden wächst. 2011 soll sich
zeigen, ob das hier aufgeführte Gedankengebäude
stehen bleibt. Anschließend soll untersucht werden,
ob man im Boden und in der Pflanze nachweisen
kann, welche physiologischen Prozesse im Hinter-
grund ablaufen. Die Stärke der naturwissenschaftli-
chen faktoriellen Betrachtung ist, dass man die Gele-
genheit hat, unterschiedliche Einzelauswirkungen
sinnvoll zu überprüfen und für Dritte nachvollzieh-
bar darzustellen. Damit könnte ein Zugang zur Black-
box der Präparatewirkung geöffnet werden.
Die Ergebnisse aus dem ersten Versuchsjahr sind in
Bachelorarbeiten dokumentiert und ausgewertet
worden. Sie können bei Ton Baars nachgefragt wer-
den. !
Essay
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