Chapter

Wenn Werbung Geschichten erzählt. Finnische Werbespots im Wandel

Authors:
To read the full-text of this research, you can request a copy directly from the author.

Abstract

Wie alle kulturellen Phänomene (und nicht nur diese) ist Werbung von der Gesellschaft geprägt, in der für etwas geworben wird, und prägt zugleich diese. Damit aber ist Werbung ebenso wie Gesellschaften veränderlich, dem historischen Wandel unterworfen. Während dieser Wandel aber in Zeiten mit relativ langsamen Prozessen der Veränderung verhältnismäßig unauffällig vor sich geht und sich damit fast unbemerkt vollzieht, wird er in Zeiten eines rasanten ökonomischen sowie medialen und somit gesellschaftlichen Umbruchs wie den gegenwärtigen konkret erleb- und fassbar.

No full-text available

Request Full-text Paper PDF

To read the full-text of this research,
you can request a copy directly from the author.

Chapter
Full-text available
0 Einleitung In der vorliegenden Studie werden deutsche und finnische Bankwerbungsanzeigen kontrastiv analysiert. Die Textsorte der ganzseitigen Bankwerbungsanzeige in Magazinen ist nämlich bisher in der kontrastiven Linguistik Deutsch-Finnisch nicht Gegenstand einer Analyse gewesen. Auch in den Einzelsprachen ist die sprachwissenschaftliche Auseinandersetzung mit Werbung für eine Bank oder deren "Produkte" sowie für Dienstleistungen generell ein Forschungsdesiderat (Janich 4 2005). Der besondere Reiz zeigt sich darin, dass es sich um meist nicht abbildbare Produkte handelt, worauf die Werbestrategien ausgerichtet werden müssen. In der kontrastiven Sprachwissenschaft existiert eine Nische für Arbeiten im deutsch-finnischen Bereich. Die existierenden Untersuchungen thematisieren u.a. E-Business und E-Commerce (Fischer 2001), Enzyklopädieartikel (Nuopponen 1993), Kochrezepte (Liefländer-Koistinen 1993), Kommunikation (Olbertz-Siitonen 2003, 2007a, b), Perspektivierung (Tiittula 2005), Textsortenforschung (Piitulainen 2001a, b), Todesanzeigen (Piitulainen 1993, 1995, 2005), TV-Diskussionen (Tiittula 2001a, b), Umweltberichte (Mustila 2004), Webpräsenzen von Unternehmen (Lehtovirta/Ylönen 2001), Werbung (Hahn/Felsmann 2001 zu einer Übungssoftware, Schröder 2001 zum Finnlandbild in der deutschen Werbung, Neuendorff 2003 zu finnischen Werbespots im Wandel, Mattsson 2004 zur Bierwerbung; Tenhonen-Lightfoot 1992, Koskensalo 1995, 2007; Vesalainen 2001, Höckert 2005 zu Prospektwerbung), Wirtschaft allgemein (Reuter et al. 1989, Tiittula 1993, Müntzel/Tiittula 1995, Tiittula et al. 2007) sowie Wirtschaftskommunikation (Kallmeyer/Tiittula 2003, Schmidt 2003 zum Markenslogan, Minkkinen 2006 zu Telefongesprächen, Reuter 2006, 2007, Piitulainen 2007a, b, 2008 zu Faxkommunikation). Interessant wäre in diesem Zusammenhang auch die Aufarbeitung des Diskurses zum Streit um die Schlie-ßung des Nokia-Werkes in Bochum im Januar 2008. Diese Studien nehmen sich zwar verschieden gearteten relevanten Fragestellungen im Bereich der deutsch-finnischen kontrastiven Forschung an, können aber für das weite Feld insgesamt potenziell möglicher kontrastiver Studien erst als ein Anfang begriffen werden. Unter anderem stellt die Wissenschaftssprache mit der Ausnah-me von Piitulainens (2003) leider nur in schwedischer Sprache erschienener Stu-die zu Personenreferenz in finnischen, schwedischen und deutschen sprachwissen-schaftlichen Rezensionen ein solches Feld dar. Wie Szurawitzki (2007)
Book
Literaturverz. S. [251] - 291. Zugl.: Diss.
Katsojiem suhtautuminen televisiomainontaan. Turku (Turun Kauppakorkeakoulun julkaisuja sarju A-6)
  • Jukka Panula
Kulturgebundenheit von Werbespots in Deutschland, Finnland und Schweden-Am Beispiel der Waschmittelwerbung Tyska institutionen, Humanistiska Fakulteten
  • Jill Rönnblad
Werbung in Theorie und Praxis. 4., erweiterte und überarbeitete Auflage
  • Karl Schneider