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Konsumerismus

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Abstract

Es hieße Eulen nach Athen tragen, die Gründe für die Entstehung der modernen Marketingkonzeption hier im einzelnen darzulegen1). In ihrem heutigen Inhalt ist sie bekanntlich in erster Linie das Ergebnis jener wirtschaftlichen Bedingungen, wie sie — ausgehend von den USA — für alle hochentwickelten Volkswirtschaften inzwischen typisch geworden sind, nämlich die Situation des aggressiv umworbenen Käufermarktes mit all den Begleiterscheinungen der sog. „Überflußgesellschaft“ (wachsendes frei verfügbares Einkommen, technischer Fortschritt und wachsendes Güterangebot, Inter- nationalisierung der Märkte, Verkürzung der Lebenszyklen der Produkte, explosives Anwachsen der Informationsflut). Überspitzt formuliert kann man sagen: Mehr als je zuvor ist der Verbraucher in der Lage, durch seine Kaufentscheidungen das Verhalten der Unternehmungen zu belohnen oder zu bestrafen. Marketing mit seinem Anspruch, den Wünschen und Bedürfnissen des Konsumenten bestmöglich zu entsprechen, ist somit letztlich eine notwendige Reaktion der Unternehmungen auf die „wachsende Macht des Verbrauchers“.

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Will man über den Praxisbezug einer Marketing-Wissenschaft sprechen, so empfiehlt es sich zunächst den Bereich, über den diese Wissenschaft Aussagen macht, den sie problematisiert, zu kennzeichnen.
Chapter
Auch in der Bundesrepublik mehren sich die Anzeichen, daß die Dringlichkeit, sich Verbraucherproblemen unter gesellschaftspolitischen Aspekten zuzuwenden, durch die Anforderungen und Erwartungen, die sich aus qualitativen Wachstumskonzeptionen ergeben, durch die Verknappung der Ressourcen und der damit verbundenen Probleme auf der Einkommensverwendungsseite, durch die direkten oder indirekten Auswirkungen bestimmter Technologien und ihrer Umweltproblematik sowie durch die politische und wissenschaftliche Diskussion um wirtschaftliche bzw. gesellschaftliche Interessen- und Machtstrukturen und besser abgestimmter (auch emanzipatorischer und partizipatorischer) Informations- und Steuerungsinstrumente erheblich gestiegen ist.
Chapter
Die bisherige Forschung zum Informationsverhalten von Konsumenten weist eine Vielzahl heterogener Forschungsansätze auf. Dies betrifft sowohl die Auswahl der Methoden als auch die zugrundegelegten Problembereiche (Kuhlmann 1970; Wilkie 1973; Lindsay und Norman 1973; Thorelli, Becker, Engledow 1975; Ray und Ward 1976; Thorelli und Thorelli 1977). Bisher ist es nicht gelungen, die vielschichtigen Problemfelder des Informationsverhaltens von Konsumenten auf eine theoretisch fundierte Basis zu stellen. Vielmehr versucht man, die Untersuchungsgegenstände durch ein Paradigma des Informationsverhaltens von Konsumenten zu erfassen. Folgende Fragestellungen treten dabei in den Vordergrund: Wer? (Personen, Gruppen) sucht welche Informationen? (Informationsart) wo? (Informationsquellen) wann und wie lange? (Phase im Kaufprozeß) mit wem? (Beteiligte) warum? (Bestimmungsgründe der Informationsaufnahme) wie? (Ablauf der Informationsaktivitäten) bei welchen Produkten?
Article
Im Zeichen sich zunehmend profilierender Marketingkonzeptionen von Her­ steller- und Handelsunternehmungen in den unterschiedlichsten Wirtschafts­ zweigen rückt neuerdings die Frage nach abgestimmter oder sogar gemein­ samer Marketingplanung von Industrie und Handel in den Mittelpunkt absatzwirtschaftlicher Auseinandersetzungen. Immer häufiger kommt es nämlich vor, daß die von industriellen Herstellern konzipierten und den Absatzmittlerorganisationen präsentierten Marketingmaßnahmen nicht die Zustimmung und Unterstützung des Partners im Absatzkanal finden. Das Bemühen um eine kooperative Lösung dieser Probleme stößt dabei oft auf unüberwindbar erscheinende Barrieren: Zwischen den Unternehmungen bestehen die verschiedenartigsten Konflikte, welche eine Einigung auf gemeinsame Programme behindern. Konfliktäre Ausprägungen des Verhältnisses zwischen Hersteller- und Handelsunternehmen, deren Erscheinungsformen, Ursachen und tlberwin­ dungsmöglichkeiten sind der Gegenstand der vorliegenden Arbeit. Ziel die­ ser Untersuchung ist es, die wichtigsten Ursachen vertikaler Konflikte in Absatzkanälen aufzudecken und im Rahmen eines kooperativen Marketing Ansatzpunkte zu deren Beseitigung bzw. deren Handhabung aufzuzeigen. Die Ausführungen zum Konfliktmanagement mögen dabei als Empfehlungen aufgefaßt werden, die sich anstatt an Zielsetzungen nur einer der beteiligten Parteien an der Erhaltung einer für beide Parteien bedeutsamen dauerhaf­ ten Zusammenarbeit im Sinne des sog. Anreiz-Beitrags-Gleichgewichts orientieren. Ich möchte an dieser Stelle Dankesworte an jene sagen, die mit dieser Arbeit mittelbar oder unmittelbar befaßt waren. Mein besonderer Dank gebührt Herrn Professor Dr. Heribert Meffert, der diese Arbeit anregte, sie während der Entstehung durch vielseiti~e Hinweise förderte und mit ökonomischem Augenmaß meine Aufmerksamkeit immer wieder auf reale Bezüge lenkte.
Chapter
Wissenschaftliche Tätigkeit innerhalb wie außerhalb der Institution Wissenschaft setzt Entscheidungen darüber voraus, was mit welcher Zielrichtung und mit welchen Methoden erforscht und ggf. gelehrt werden soll. Diese Entscheidungen sind Werturteile, und zwar in der Terminologie Alberts — Werturteile im Basisbereich1), normative Aussagen also, die die Basis wissenschaftlicher Tätigkeit bilden.
Article
Forces underlying the present upsurge in consumer activity are analyzed, and some of the dangers of the remedies proposed by some consumer advocates that heretofore have remained unexamined are considered. Implications of the consumer movement for corporate policy are discussed and definite recommendations are made on what corporations should do in the current situation.
Article
What are the causes of the current wave of consumer unrest? What are the goals of consumer protest groups? How are they organized? Who supports them? In this article, the consumer movement of the 1960s is examined and comparisons made with the consumer movements of the early 1900s and the 1930s. The analysis suggests new answers to the questions raised and a basis for predicting the future course of consumerism.
Article
Propositions about the influence of environmental constraints on organizational behavior are rare, but they are essential in administrative science. Behavior depends on the patterns of inputs from the environment to an organization and on the interpretation of these inputs as tasks by members of the organization. A study of two Norwegian firms shows how the autonomy of managerial personnel-their decisions for and against independent action-may be influenced by the structure of the environment, by the accessibility of information about the environment, and by managerial perceptions of the meaning of environmental information.
Consumerism: the Opportunity of Marketing, in: Consumerism. Viewpoints from Business, Government, and the Public Interest
  • P Drucker
A Systems Analysis of Political Life
  • Vgl
  • D Zum Politischen Prozeß Besonders Easton
  • K Fäßler
  • Betriebliche Mitbestimmung
  • D Easton
Basiswerturteile der Marketing-Wissenschaft, in: Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung, 26
  • Z B Vgl
  • H Raffée
  • G Specht
Toward a New Liberalism
  • Vgl
  • L L Haworth
  • LL Haworth
Consumerism as a retailer’s asset
  • Vgl
  • E Peterson
Konflikt und Kooperation in Absatzkanälen. Ein Beitrag zur verhaltensorientierten Marketingtheorie
  • Vgl
  • H Steffenhagen
A Theory of Human Motivation S. 370-396; derselbe, Motivation and Personality, 2. Aufl
  • Vgl
  • A H Im Folgenden Maslow
  • H Meffert
Konsumfreiheit als Leitbild der Verbraucherbildung
  • G Scherhorn
A Generic Concept of Marketing Social Marketing: An Approach to Planned Social Change
  • Vgl
  • Ph G Kotler
Is Consumerism Merely Another Marketing Concept? The Consumer Movement The Consumer Movement. What It Is and What It Means
  • Vgl
  • M Zur Historischen Entwicklung Broffmann
  • R O Herrmann
Corporate responses to consumerism pressures Konsumerismus: Langfristige Implikationen für das Marketing, in: Betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis, 26 The [Hallmark oír a Profession
  • D A Vgl Aaker
  • G S Day
  • R W Ackermann
  • U Beier
  • K Davis
  • R J Holloway
  • Webster Jr
Die moderne Industriege¬sellschaft Die geheimen Verführer. Der Griff nach dem Unbewußten in jedermann
  • Vgl
  • J K Galbraith
  • V Gesellschaft Im Überfluß Packard
S. 370-396; derselbe, Motivation and Personality, 2. Aufl
  • Vgl
  • A H Im Folgenden Maslow
  • H Meffert
  • AH Maslow
What Consumerism Means for Marketers, S. 48 f. sowie Dameron, K., The Consumer Movement
  • Vgl
  • M Zur Historischen Entwicklung Broffmann
  • R O Herrmann
  • Ph Kotler
  • H Sorenson
  • M Broffmann
Social Marketing: An Approach to Planned Social Change
  • Vgl
  • Ph Kotler
  • G Derselbe Und Zaltmann
  • P Kotler