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Deutsch-afrikanische Beziehungen 1995

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Abstract

Nach der besonders geringen Aufmerksamkeit der deutschen Politik für afrikanische Angelegenheiten im vorangegangenen Superwahljahr waren 1995 wieder etwas vermehrte Aktivitäten zu vermelden. Eine herausgehobene öffentliche Beachtung fand dabei vor allem die Reise von Bundeskanzler Helmut Kohl nach Südafrika und Namibia im September. Allerdings konnte auch dieses Ereignis nicht überdecken, daß insgesamt das deutsche politische und wirtschaftliche Interesse am subsaharischen Afrika — vielleicht mit der gewissen Ausnahme von Südafrika — weiter ausgesprochen gering blieb. In der entscheidend von den Medien geprägten öffentlichen Darstellung gab es im Berichtsjahr keine mit den spektakulären Entwicklungen der letzten beiden Vorjahre in Somalia, Rwanda und Südafrika vergleichbaren Ereignisse, die eine entsprechende Beachtung hätten finden können. Eine völlig überzogene Medienaufmerksamkeit erhielt dagegen kurzzeitig im April/Mai die Angst vor einer Einschleppung der geheimnisvollen Ebola-Seuche, die in Zaire ausgebrochen war.

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