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Wirkfaktoren im hypnosystemischen Coaching als Untersuchungsgegenstand

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Abstract

Wie im Rahmen der systematischen Übersicht erkennbar, haben die unterschiedlichen Forschungsansätze zur Erfassung von Wirkfaktoren im Coaching jeweils spezifische Potenziale und Einschränkungen. Der Auswahl einer für das Erkenntnisinteresse angemessenen Methodik kommt somit eine große Bedeutung zu. Anstatt eines „entweder-oder“ stellt sich dann die Frage nach dem „wofür?“. Geht es eher um das standardisierte Messen von linearen Zusammenhängen zwischen Wirkfaktoren und Ergebniskriterien und das Prüfen von Hypothesen, wären quantitative Designs der Forschungsansatz der Wahl. Begreift man (Evaluations-) Forschung in Anlehnung an Böttcher et al. (2009, S. 11), Breuer und Reichertz (2001, S. 7-8) sowie Weinrauch (2010, S. 40) als anwendungsbezogen und nutzerorientiert und beschreibt diese als „ein Verfahren systematischer Datensammlung und -interpretation mit dem Ziel, Impulse für die Verbesserung von Maßnahmen oder Systemen zu liefern“ (Böttcher et al. 2009, S. 11), rücken Fragen in den Blickpunkt, die über das Messen von Zusammenhängen und Prüfen von Hypothesen hinausgehen. Liegt das Erkenntnisinteresse – ggf. sogar ergänzend zu quantitativer Forschung – in einer vertieften Exploration von Wirkungsprozessen und der Gewinnung von erfolgsrelevantem Erfahrungswissen, bieten sich qualitative Designs an. Fest steht: Beide Forschungsrichtungen liefern im Kontext der Coachingforschung wertvolle Ergebnisse und haben ihre Berechtigung.

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