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Arbeitsmarktchancen von Sozialhilfebeziehern in West- und Ostdeutschland

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Hohe Arbeitslosigkeit und eine stark gestiegene Inanspruchnahme der Sozialhilfe haben das Verhältnis von Sozialhilfe und Arbeitsmarkt zu einem der kontrovers diskutierten und umstrittensten sozialpolitischen Themen der letzten Jahre gemacht. Unzureichende Arbeitsanreize der Sozialhilfe versus dauerhaftem Ausschluß vom Arbeitsmarkt lauten hier die einschlägigen und kontroversen Diskussionspole, deren empirische Grundlage zumeist dürftig war und ist.

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"Der Bericht res�miert die konzeptionellen und methodischen Vorarbeiten zur neuen Panelerhebung 'Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung', die im Dezember 2006 erstmals ins Feld ging. Deren haushaltsbasierte Daten sollen dazu beitragen, eine wichtige L�cke im Bereich der Armuts- und Arbeitsmarktforschung zu schlie�en und wesentliche Befunde f�r die Wirkungsforschung zum SGB II zu liefern. Die Darstellung umfasst die konzeptionellen Vor�berlegungen bis hin zum modularen Aufbau des Erhebungsinstruments sowie eine Begr�ndung der gegen�ber fr�heren Ans�tzen innovativen Stichprobengestaltung und deren Umsetzung in ein Forschungsdesign. Dar�ber hinaus wird ein mit dieser Panelerhebung verbundenes qualitatives Begleitprojekt vorgestellt, zu dessen Aufgaben die Feldexploration, die Entwicklung neuer Befragungsinstrumente und die Vertiefung statistischer Befunde geh�ren." (Autorenreferat, IAB-Doku) Inhaltsverzeichnis: Juliane Achatz, Andreas Hirseland, Markus Promberger: Rahmenkonzept f�r das IAB-Panel "Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung (11-32); Rainer Schnell: Alternative Verfahren zur Stichprobengewinnung f�r ein Haushaltspanelsurvey mit Schwerpunkt im Niedrigeinkommens- und Transferleistungsbezug (33-59); Helmut Rudolph, Mark Trappmann: Design und Stichprobe des Panels "Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung" (PASS) (60-101); Andreas Hirseland, Markus Promberger, Ulrich Wenzel: Armutsdynamik und Arbeitsmarkt: Qualitative Beobachtungen und Befragungen im Feld von Arbeitsmarkt und sozialer Sicherung (102-130).
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Zusammenfassung Die neuere dynamische Armutsforschung zeigt, daß dauerhafter Sozialhilfebezug vergleichsweise selten ist. Die Sozialhilfe wird in vielen Fällen wieder verlassen, nicht zuletzt auch über den Arbeitsmarkt. Die vorliegende Analyse setzt an diesen Resultaten der dynamischen Armutsforschung an und arbeitet die Charakteristika und Bedingungsfaktoren von Abgängen aus der Sozialhilfe in den Arbeitsmarkt heraus. Auf der Basis eines Modells von Matchingprozessen im Arbeitsmarkt wird gezeigt, daß das Zustandekommen von Arbeitsmarktübergängen im wesentlichen von den individuellen Arbeitsmarktressourcen und Erwerbspotentialen der Hilfebezieher bestimmt wird. Effekte transferinduzierter Fehlanreize, kumulativer Bezugserfahrungen oder der konjunkturellen Entwicklung von Opportunitätsstrukturen im Arbeitsmarkt sind dagegen nicht nachweisbar. Es wird zudem deutlich, daß Armutsanalysen sehr differenziert angelegt sein müssen, um einerseits den heterogenen Lebens- und Problemlagen von Sozialhilfebeziehern gerecht zu werden und andererseits die unterschiedlichen sozialen Prozesse abzubilden, die Bezugsverläufe in der Sozialhilfe strukturieren.
Das Verhältnis von Lohn und Sozialhilfe
  • J Steffen