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Vorstellen als räumlich-zeitliches Konstruieren – Vorschlag zu einem Perspektivwechsel

Authors:

Abstract

http://www.suhrkamp.de/buecher/selbstbeobachtung-thomas_raab_12669.html
es 2669
Satz-Offizin Hümmer es 2669 Th. Eder/Th. Raab, Selbstbeobachtung 1. Lauf Daten
Seit fast 40 Jahren arbeitet Oswald Wiener an einer denkpsy-
chologischen Theorie der menschlichen Intelligenz.Als empi-
rische Grundlage dient ihm dabei die Methode der Selbst-
beobachtung, die, entgegen dem behavioristischen Verdikt,
gestützt auf einen operationalen Strukturbegriff, reprodu-
zier- und validierbare Beobachtungen ermöglicht. Im letzten
Jahrzehnt hat sich um Wiener eine Arbeitsgruppe gebildet, de-
ren aktuellen Diskussionstand dieses Buch anhandeinschlägi-
ger (Selbst-)Versuche dokumentiert. Nach einer historischen
Einleitung und zweigr undlegenden Glossar-Studien Oswald
Wieners zu denelementarenTatsachender Selbstbeobachtung
eröffnet sich hier ein Feld, das gerade in Zeiten des Scheiterns
statistischer Allmachtsphantasien in den Sozialwissenschaf-
ten besonderes Interesse verdient.
Selbstbeobachtung
Oswald Wieners Denkpsychologie
Herausgegeben von
Thomas Eder und Thomas Raab
Suhrkamp
Satz-Offizin Hümmer es 2669 Th. Eder/Th. Raab, Selbstbeobachtung 1. Lauf Daten
Der vorliegende Band basiert auf drei Symposien zum Werk Oswalds
Wieners, die20 09-2011 im kunsthaus muerz in Mürzzuschlag (Steiermark)
durchgeführt wurden.
edition suhrkamp 2669
Erste Auflage 2015
© Suhrkamp Verlag Berlin 2015
Originalausgabe
Alle Rechte vorbehalten, insbesondere das
der Übersetzung, des öffentlichen Vortrags sowie
der Übertragung durch Rundfunk und Fernsehen,
auch einzelner Teile. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form
(durch Photographie, Mikrofilm oder andere Verfahren)
ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert
oder unter Verwendung elektronischer Systeme
verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.
Satz: Satz-Offizin Hümmer GmbH, Waldbüttelbrunn
Druck: Druckhaus Nomos, Sinzheim
Umschlag gestaltet nach einem Konzept
von Willy Fleckhaus: Rolf Staudt
Printed in Germany
ISBN 978-3-518-12669-1
Inhalt
Einleitung U
Selbstbeobachtung. Wozu und, wenn ja, welche? Eine
Einleitung zur Denkpsychologie Oswald Wieners.
Thomas Raab U
Grundlagen U
Glossar: Weiser. Oswald Wiener U
Glossar: figurativ. Oswald Wiener U
Zur Affekttheorie. Thomas Raab U
Fallstudien U
Geometrie und Lernen | Introspektive Aspekte des
Operativen und Figurativen in Bezug zur Lauf-
umgebung. Michael Schwarz U
Topologie | Konstruktion und Orientierung – Selbst-
beobachtungen zur Vorstellung einer Kreuzfaltung.
Cornell Schreiber U
Geometrie | Selbstbeobachtung zu einem Diktum von
Helmholtz. Thomas Raab U
Arithmetik | Orientierungsaufbau in einem unge-
wohnten Zahlenraum. Benjamin Angerer U
Musik | Der verwaiste Ohrwurm. Über das Heraus-
angeln von Musikkontexten aus der inneren Jukebox
Johannes Ullmaier U
Literatur | Selbstbeobachtung und Sprachverstehen.
Beim Hersagen eines Gedichts von Paul Celan. Thomas
Eder U
Elementares Vorstellen | Vorstellen als räumlich-zeit-
liches Konstruieren – Vorschlag zu einem Perspektiv-
wechsel. Stefan Schneider U
Satz-Offizin Hümmer es 2669 Th. Eder/Th. Raab, Selbstbeobachtung 1. Lauf Daten
Geschichte U
Wendepunkte in der historischen Debatte um die
experimentelle Selbstbeobachtung. Michael Schwarz U
Anhang U
Aufgaben U
Literatur U
Glossar. Thomas Raab U
Sachindex U
Einleitung
Satz-Offizin Hümmer es 2669 Th. Eder/Th. Raab, Selbstbeobachtung 1. Lauf Daten
Elementares Vorstellen | Vorstellen als
umlich-zeitliches Konstruieren – Vorschlag
zu einem Perspektivwechsel1
Stefan Schneider
Das Auftreten bildartiger Erscheinungen im Denken, üb-
licherweise Vorstellungsbilder genannt, ist eine wohl jedembe-
kannte subjektive Erfahrung und als fester Bestandteil der
»folk psychology« Allgemeingut. Die Untersuchung dieses
Phänomenbereichs durch die Kognitionswissenschaften be-
stätigt die funktionale Rolle, die das räumliche-visuelle Vor-
stellen zum Beispiel im problemlösenden Denken spielt. So
ist es etwamöglich, im Geiste mehrere einzelnebildhafte Kom-
ponenten zu einem Ganzen zusammenzufügen, welches da-
raufhin als eine bestimmte Figur erkannt werden kann. Pa-
radigmatisch ist die Studie von Finke et al. (1989), inwelcher
Versuchspersonen Anweisungen wie die folgende erhielten2:
Stellen Sie den Buchstaben Y vor.
Fügen Sie einen kleinen Kreis an dessen unterem Ende an.
Fügen Sie in der Mitte des Y eine horizontale Linie hinzu.
Nun rotieren Sie das Ganze um 180 Grad.
1 Der vorliegende Te xt ist eine stark überarbeitete Übersetzung eines ur-
sprünglich englischen Konferenzbeitrages (Schneider et al. 2013). Die
vorgestellten Gedanken sind nicht originär meine, sondern gehen auf
meine Auseinandersetzung mit Oswald Wieners Vorlesungen in Düs-
seldorf, persönliche Gesprächen mit ihm, und seine »Materialien-
sammlung« (Wiener 2000) zurück.
2 Im englischen Original: »Imagine theletter Y. Put a small circle at the
bottom of it. Add a horizontal line halfway up. Now rotate the figure
180 degrees.« (Finke 1989, S. 62)
313
Satz-Offizin Hümmer es 2669 Th. Eder/Th. Raab, Selbstbeobachtung 1. Lauf Daten
Erkennen Sie etwas Bestimmtes in dieser Figur?
Auf welche Weise werden solcherart Figuren kognitiv reprä-
sentiert? Genauer gefragt: Wie machen wir uns Figuren in
einem gegebenen Moment präsent und gehen gedanklich mit
diesen um? – Haben Sie beim Lesenobiger Aufgabe die Figur
konstruieren können, und erkannt? Welcher Vorgang ermög-
licht dies? Um diese und ähnliche Fragenentspann sich in den
Kognitionswissenschaften schonmit deren Entstehung inden
1950er Jahreneine rege Debatte, bekannt als »imagery debate«.
Ausgehend von der experimentellen Untersuchung der Leis-
tungen des Vorstellens, Erinnerns, und auch Denkens im All-
gemeinen versuchte man Rückschlüsse über die zugrunde-
liegende »Datenstruktur« der kognitiven Repräsentationen
anzustellenundzudemüberdiefeingliedrigenkognitivenOpe-
rationen, welche durch eine solche Datenstruktur begünstigt
werden.3Der Versuch, die kognitiven Leistungen durch eine
erklärungsmächtige Theorie zu fassen, führte zur Bildung
hauptsächlich zweieropponierender Lager,die ihre jeweiligen
Positionen immer weiter ausarbeiteten. Als auffälligste Ver-
treter der beiden Lager will ich hier Stephen Kosslyn und Ze-
non Pylyshyn nennen, welche in direkter Bezugnahme auf-
einander und in etlichen Iterationen bis zum heutigen Tag
die »imagery debate« befeuerten.
3 Heute meint man einen direkteren Zugangdurch die bildgebenden Ver-
fahren der Neurowissenschaften gefunden zu haben. Kosslyn (1996)
etwa sieht in den neurowissenschaftlich belegten topologischen Karten
(für frühe Verarbeitungsstadien des Sinnesapparates) eine »Entschei-
dung« der imagery debate zugunsten seiner Position. Allerdings bietet
dieser Ansatz, auch wenn dessen ganze Tragweite schwer auszumachen
ist, keinerlei Antworten auf die in diesem Beitragentwickeltenund evi-
denzbasierten funktionalen Überlegungen über das vorstellende Er-
zeugen und Manipulieren von Objekten.
314
An der »Datenstruktur« und den ihr zugehörigen Opera-
tionen schieden sich die Geister. Die eine Position, vertreten
durch Kosslyn und auch die oben genannten Finke und Kol-
legen, bedient sich einer »Bildmetapher« und vergleicht das
Vorstellen mit dem Sehen, d.i. dem visuellen Wahrnehmen.
Die Grundannahme ist, dass man sich im Vorstellen einer
Art von Bildern bediene, welche in irgendeiner Hinsicht eine
räumlich-visuelle Äquivalenz mit den entsprechenden Ge-
genständen aufweisen.4Die andere Position hingegen,vertre-
ten durch Pylyshyn, argumentiert, das Vorstellen unterschei-
de sich nicht grundsätzlich von anderen Denkvorgängen wie
zum Beispiel dem logische Schlussfolgern oderauch dem Pro-
blemlösen,und man operiere dabei mit der Sprache ähnlichen,
»propositionalen« Beschreibungen der jeweils repräsentier-
ten Gegenstände und Zusammenhänge.
Pylyshyn kritisierte an der Bildmetapher teils konzeptuel-
le Mängel, zum Beispiel bezweifelte er, dass angesichts der be-
grenzten Ressourcen des menschlichen Nervensystems ein
notwendigerweise wohl immenses »Bild-Verwaltungs«-Sys-
tem realisiert sein kann. Ein konkreteres Problem betrifft
die Frage, ob innerhalb dieses Systems Bilder nicht durch zu-
sätzliche explizite Labels oder eben Beschreibungen versehen
sein müssten, um sie zielgerichtet hervorrufen und mit ihnen
operieren zu können (wie im obigen Beispiel durch sprach-
4 Solcherart Bilder sind inhaltsleer; die Gegenstände und Zusammen-
hänge die man darin sehen könnte sind nicht als explizite Information
gegeben; ein Sehen und Erkennen muss erst geschehen. Man stelle sich
am besten die Neutralität gegenüber den dargestellten Gegenständen
vor, mit der eine Kameralinse eine räumliche Projektion einer Szene er-
zeugt. Oder den Ärger den man als naiver Benutzer eines Bildbearbei-
tungsprogramms erlebt, wenn man versucht, Objekte auszuschneiden,
es aber für das als Pixel gespeicherte Bild auf der »Objektebene« nur
schlecht funktionierende Tools gibt.
315
Satz-Offizin Hümmer es 2669 Th. Eder/Th. Raab, Selbstbeobachtung 1. Lauf Daten
liche Anweisung geschehen).Ein Bild wäre janur so etwas wie
eine Pixel-Ansammlung. Um sinnvoll konstruieren zu kön-
nen, braucht es strukturelle Beschreibungen – allein diese er-
füllten eine funktionale Rolle im Denken. Die allgemein be-
stätigte subjektive Erfahrung von »Bildern« im Denken sei,
wenn nicht gar eine Täuschung, höchstens epiphänomenal.
Auch die »Beschreibungs-Metapher« Pylyshyns birgt
Schwierigkeiten, zum Beispiel gewährleisten quasi-sprach-
liche Beschreibungen keinen unmittelbaren Zugriff auf räum-
liche Orte, deren Ausdehnung und deren Manipulation. So ist
doch die persönliche Intuition sehr stark, dass wir beim Vor-
stellenmit einer Art von Bildern umgehen – die obige Aufgabe
der sukzessiven Konstruktion einer Figur scheine ich nicht
über sprachliche Operationen zu lösen. Doch gerade in Anbe-
tracht der Schwierigkeiten der auf der Bildmetapher beruhen-
den Theorien – Implementierbarkeit, unklare Funktionalität,
u.a. – erweist es sich als Problem, dass sich diese Intuition
auch als konzeptuell schwer zu überwindende Idee verfestigt
hat. In diesem kurzen Beitrag stelle ich einen Versuch vor, wie
man diese Auffassung überwinden kann, ohne die besagte In-
tuition über Bord zu werfen. Ich werde zunächst in einigen
Worten die Bildmetapher charakterisieren, und dannmit exem-
plarischen Schilderungen von Selbstbeobachtungen kontras-
tieren, die den Fokus weniger auf Entitäten, sondern auf die
Vorgänge im räumlich-visuellen Vorstellen legen.
Vorstellen als Umgang mit stabil präsenten »Bildern«?
Um die Rolle von bildartigen Repräsentationen im vorstellen-
den Denken aufzuzeigen, ist die Experimentidee von Finke
und Kollegen sehr clever gewählt. Denn dass man im Vorstel-
len zusammengesetzte Figuren als solche erkennen kann, legt
316
den Schluss nahe, dass der räumlich-visuelle Gehalt der Kom-
ponenten, und nicht deren »Bedeutung«, eine entscheidende
Rolle spielen muss. Die Anweisung zur Konstruktion lautet
ja nicht: »Stellen Sie Sich einenTorsovor, fügen Sie Arme, Bei-
ne, und einen Kopf an: Was ist das?«. Abbildung 37 illustriert
die intendierte Konstruktion des Str ichmännchens aus obiger
Aufgabe, welches der Leser sicherlich in ähnlicher Weise be-
werkstelligt hatte. Doch ist an dieser Stelle Vorsicht geboten.
Man unterliegt leicht der Täuschung, die visuelle Präsenz der
Zeichnung auch für das Vorstellen für bare Münze zu nehmen.
Dass man meint, im Vorstellen gehe es zu »als ob man etwas
sieht«,und daraus unmerklich den Schluss ableitet, »man habe
wohl Bilder im Kopf«,analog dazu, wie man sie hierauf Papier
vorliegen hat, hat die alltagspsychologische Überzeugung
undwohlauchdie entsprechendewissenschaftlicheStrömung
geprägt. Es ist von Nutzen, diese Position etwas genauer an-
zusehen.
Der Kognitionspsychologin Barbara Tversky zufolge be-
ruht die Bildmetapher auf zwei Grundannahmen über das
Vorstellen, einerseits über die Natur der Repräsentationen,
und andererseits über die Natur der Operationen, welche auf
diesen Repräsentationen anwendbar sind. Die Repräsentatio-
nen vermitteln demnach einen analogen »Anblick« der ent-
sprechenden Gegenstände (undderen Eigengesetzlichkeiten),
und ermöglichen das Anwenden von Operationen analog zu
perzeptuellen Vorgängen, zum Beispiel ein Fokussieren und
»Absuchen«wie mit denAugen5
.Kurz zusammengefasstkann
5 »There are two basic tenets of the approach, one regarding representa-
tions and the other regarding operations on representations: that men-
tal images resemble percepts, and that mental transformations on ima-
ges resemble observable changes in things in the world, as in mental ro-
tation, or perceptual processes performed on things in the world, as in
mental scanning« (Tversky 2005, S. 211).
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Satz-Offizin Hümmer es 2669 Th. Eder/Th. Raab, Selbstbeobachtung 1. Lauf Daten
man sagen, dass räumlich-visuelles Vorstellen, der Bildmeta-
pher folgend, aus zwei Arten von Operationen besteht: a)
Operationen, die Bilder hervorrufen und manipulieren, und
b), ein auf dieser Grundlage mögliches Untersuchen der Bil-
der, welches den Vorgängen beim Sehen ähnelt.6
Soweit die Theorie. Allerdings wird auch immer wieder
eine Eigenart der Vorstellungsbilder besprochen, welche in
dieser Hinsicht merkwürdig unstimmig wirkt. So behauptet
Kosslyn etwa, dass Bilder nicht einfach erzeugt werden und
dann beliebig lange der Inspektion zur Verfügung stehen, wie
dies bei einer Zeichnung der Fall ist, sondern dass sie flüchtig
sind.7Sobald ein Vorstellungsbild hervorgerufen wird, be-
ginnt es bereits wieder zu verblassen. Ein häufiges »Wieder-
auffrischen« ist notwendig, welches mitunter auch Verände-
rungen oder andere Ansichten desBildes mit sich bringen kann.
Dies ist eineleicht nachvollziehbare, introspektiv zugängliche
Erfahrung, die man schon beim Vorstellen nur geringfügig
komplexer Zusammenhänge machen kann.
Doch stellt dies nicht die Sinnhaftigkeit einer solchen Art
von Repräsentation und Vorgang infrage? Warum sollte man
annehmen, dass Bilder zu einer Art visueller Untersuchung
im Geiste zur Ver fügung stehen, wenn man dannwieder attes-
tieren muss, dass dies ja nur in äußerst beschränktem Maße
möglich ist, da die Bilder ja immer wieder verschwinden und
rekonstruiert werden müssen? Welchen Sinn würde ein Such-
vorgang haben, wenn das Gesuchte, geleitet durch bereits vor-
handenes Wissen, immer erst hergestellt werden muss? Das
6 Veränderungen, die man mit vorgestellten Gegenständen bewerkstel-
ligen kann, sie zum Beispiel zu drehen, werden ebenfalls erwähnt,
und etwas undifferenziert mit den »perzeptuellen Operationen« zu-
sammengefasst.
7 »[Images] are transient and begin to decay as soon as they are activat-
ed« (Kosslyn 1981, S. 50).
318
»Verblassen« wird üblicherweise auf die Begrenztheiteines vi-
suellen Speichers (des Arbeitsgedächtnisses) zurückgeführt,
welcher im Vorstellungsverlauf immer wieder mit anderem –
oder eben, wenn beabsichtigt, mit demselben – überschrieben
wird. Ich will hingegen hier aufzeigen, dass ein Perspektiv-
wechsel angebracht ist: nämlich die Annahme einer Präsenz
uninterpretierter, visueller Bilder aufzugeben und stattdessen
die Vorgänge der Konstruktion und Rekonstruktion als Kern
des Vorstellens aufzufassen. Ichbin der Ansicht dass man gro-
ßen Profit daraus ziehen wird, diese Vorgänge zum zentralen
Untersuchungsgegenstand zu machen.
Abb. 12: Diese Figur kann im Vorstellen leicht zusammengesetzt und als
Strichmännchen erkannt werden.
Vorstellen als Konstruktions-Vorgang aufgefasst
Nimmt man diese Per spektive ein, so ist es möglich, schon auf
Grundlage ganz einfacher Selbstbeobachtungen in der Frage
der »imagery debate« konzeptuell enorm weiterzukommen.
So habe ich sechs Versuchspersonen (VPn) in je ca. 20-minü-
tigen Sitzungen eine Vorstellungsaufgabe bearbeiten lassen,
und sie zugleich zum Selbstbeobachten und Berichten ange-
regt. Die Aufgabe wurde von Oswald Wiener entwickelt und
ähnelt den von Finke et al. verwendeten Figuren. Jedoch ist
die Aufgabenstellung etwas anders gelagert und forderte au-
genscheinlich mehr Aufwand. Es fiel den VPn ihren Aussagen
nach tatsächlich schwer, die konstruierte Figur im Geiste
319
Satz-Offizin Hümmer es 2669 Th. Eder/Th. Raab, Selbstbeobachtung 1. Lauf Daten
»aufrechtzuerhalten«, und sie empfanden das »Verblassen«
geradezu als störend. Am auffallendsten in den Protokollen
sind dementsprechend Aussagen über immer wieder durch-
geführte (Re-)Konstruktion der Figur. Aber versuchen Sie
sich zunächst selbst in der gestellten Aufgabe (nach Wiener
2000, S. 82):
Stellen Sie sich ein Quadrat vor.
Teilen Sie die beiden senkrechten Seiten in je drei gleiche
Teile.
Verbinden Sie die so entstandenen Punkte durch waagrech-
te Gerade, so, dass drei gleich große Rechtecke entstehen.
Zeichnen Sie nun diebeiden Diagonalen des Quadrats ein.
Wie viele Dreiecke enthält diese Konstruktion?
Es ist gar nicht leicht, alle Dreiecke zu finden, bleiben Sie et-
was dran! – Doch im Vordergrund sollte hier Ihre Selbstbeob-
achtung stehen. Ich lasse zum Vergleich und zur Unterfütte-
rung der folgenden Diskussion charakteristische Auszüge aus
dem Protokoll einer VP folgen.
Obwohl die Figur als Ganzes nicht viel komplexer als das
Strichmännchen ist, so ist die Aufgabe, alle Dreiecke zu fin-
den, deutlich schwieriger zu bewältigen. Dies liegt nicht daran
dass es schwierig wäre, die Figur selbst zu konstruieren. Ein
typischer Bericht ist der folgende:
Also … ich muss ein bisschen … hin und her jonglieren, umalle Kom-
ponentenpräsent zu haben. Alles ist … da. Aber ich muss immer wie-
der vorstellen, wie die horizontalen Linien im Quadrat liegen, wie die
Diagonalen diese Linien schneiden, das ist alles ein bisschen wackelig.
Es kommt bei der Aufgabe eben nicht nur auf das »Erkenne
der ganzen Figuran. Dass man das Strichmännchen so schnell
320
erkennt,verhindert, dassman sichlänger mitden Charakteris-
tika des Vorstellens selbst auseinandersetzt. Beim »Suchen«
und Zählen der einzelnen Dreiecke erweist sich das »Bild«
nämlich als deutlich fragiler,wie dieser Protokollausschnitt il-
lustriert:
Ich verliere das ganze Bild. Es ist nichtmehr so deutlich wiezuvor. (Ist
es dir trotzdem möglich, es zu untersuchen?) Ja, aber ich muss es neu
aufbauen. Und wenn ich auf ein Detail des Bildes achte … muss ich
irgendwie die Teile nachverfolgen, zum Beispiel die Diagonale noch-
mal einfügen.
Oder auch dieser:
… Ich hab’ nie das ganze Bild, nur – naja, es verschwindet immer wie-
der. Und … ich ziehe Linien von denen ich eigentlich schon wissen
müsste, wie sie laufen.
Im Gegensatz dazu, die ganze Figur vorzustellen, werden nun
nur einzelne Komponenten zusammengefügt in immer neuen
Versuchen, ein Dreieck zu finden; oder treffender, ein Drei-
eck »herzustellen«.Die Schilderung im obigen Transkript, Li-
nien zu ziehen,von denen man (eigentlich) schon weiß, wie sie
laufen, illustriert diesen Sachverhalt gut. Und der Wandel der
Repräsentation vom ganzen Bild zum Detail legt nahe, dass
die Art der Aufgabe – in diesem Falle, Dreiecke zu finden –
den Vorgang einer vorstellenden Konstruktion anleitet. Das
heißt, es wird nicht ein »ganzes Bild« hergestellt und dann
nach Dreiecken visuell abgesucht, sondern aktiv aus den ur-
sprünglich eingeführten Komponenten eine Detail-Kons-
truktion versucht. Das folgende Transkript soll dies noch
weiter verdeutlichen. Die VP hattehier bislangschonvierzehn
Dreiecke gefunden, und nach etwas Zögern kam ihr die Idee,
dass noch ein weiter Typus Dreieck zu finden sein könnte:
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Satz-Offizin Hümmer es 2669 Th. Eder/Th. Raab, Selbstbeobachtung 1. Lauf Daten
Da ist nochdie Idee – eine andere Linie zu finden,mit der die Diagona-
le ein Dreieck bildet.Da müssen mehr sein, weil die Diagonale diezwei
Linien,die zwei horizontalenLinien schneidet.Ich fange oben links in
der Ecke an und … folge der Diagonalen … und die geht eine Ebene
tiefer [unter die erste Horizontale] undbildet ein Dreieck, wo sie die
zweite Horizontale kreuzt. Ich habe nicht wirklich nach der horizon-
talen Linie gesucht, sondern habe verfolgt wie die Diagonale läuft, ob
sie irgendwo ein Dreieck bilden kann.
Die VP hat die Idee, dass ein bestimmter Typ Dreieck zu fin-
den sein müsste, den sonst nur wenige VPn fanden.Dieser Typ
Dreieck wird von einer (vertikalen) Seite des Quadrats, einer
an diese anschließende Diagonale und der entlang der Dia-
gonale zweiten kreuzenden, horizontalen Linie geformt. Doch
hat die VP zunächst nur eine vage Hypothese, deren Gültig-
keit sie prüft, indem sie ein solches Dreieck vorstellendherzu-
stellen versucht. Man könnte dies auch als einen rudimentären
»Konstruktions-Plan« auffassen. Die VP »folgt« der Diago-
nale gedanklich und versucht, diese mit der zweiten Horizon-
talen in Verbindung zu setzen, was ihr einige Schwierigkeiten
bereitet. Sie kann den Schnittpunkt der beiden Linien nicht
einfach visuell erfassen, respektive »sehen«. Stattdessen muss
sie diesen mithilfe der durch die ursprüngliche Anleitung vor-
gegebenen Komponenten konstruieren. Diese Komponenten
liegen nicht als »visuell« miteinander verbundenes Ganzes
neutral betrachtbar vor. Sie müssen teils neu zerlegt werden,
die Konstruktionsschritte müssen voneinander getrennt wer-
den, interferieren mitunter auch; zum Beispiel scheint beim
Versuch, die zweite horizontale Linie in Bezug zur Diagonale
zu setzen, die erste horizontale Linie immer wieder dazwi-
schenzudrängen.
Ein weiterer interessanter Aspekt, auf den ich hier aber
nicht weiter eingehen will, ist, dass die der VP bekannte Sym-
metrie des Gebildes im Folgenden gleich zum Schluss führte,
322
es müsse vier solcheDreiecke geben. Eine Prüfung dieser Idee
fand nur ansatzweise, prototypisch, statt und genügte der VP,
um sie von der Gültigkeit dieser Hypothese zu überzeugen.
Abb. 13: Eine weitere Figur dieleicht zu konstruieren ist. DieAufgabe, die
Anzahl von Dreiecken darin zu finden ist allerdings deutlich schwererals
das Erkennen des Strichmännchens. Nach Wiener, 2000.
Ich will kurz die bisherigen Bemerkungen zusammenfassen
und einordnen. Wenn man »Vorstellungsbilder« als »Bilder«
auffasst, somüssten die neu gefundenen Zusammenhänge –un-
abhängig von ihrer Herkunft aus der Konstruktionsgeschich-
te – »sichtbar« sein. Das Studium der Protokolle, von denen
ich hier exemplarische Ausschnitte vorstellte, zeigt aber, dass
die Konstruktionsgeschichte entscheidend ist; dass diese im-
mer wieder und in Variationen wiederholt wird, und dass da-
bei immer wieder aktiv unterschiedliche Zusammenhänge
hergestellt werden.
Dieser Vorgang ist durch die in der Anleitung gegebenen
ursprünglichen Konstruktionsschritte bedingt, und weiters
durch die Vorgabe, die darin verwendeten Komponenten so
einzusetzen dass sie ein Dreieck ergeben. Im simpelsten Fall,
wie die Finke-Aufgaben zeigen, lässt die Vorstrukturierung
der Aufgabe »Erkennen« in vergleichbarer Selbstverständ-
lichkeit zu wie beim Wahrnehmen. Muss man jedoch die
durch die Aufgabe vorgegebene Konstruktion umstrukturie-
ren, kommt es zu einem aufwändigeren Prozess unter Anlei-
tung der Zielvorstellung »Dreieck«. Interessant ist unter die-
sem Aspekt die Protokoll-Bemerkung »Ich ziehe Linien,von
323
Satz-Offizin Hümmer es 2669 Th. Eder/Th. Raab, Selbstbeobachtung 1. Lauf Daten
denen ich eigentlich schonwissen müsste, wie sie laufen.« Man
»weiß« es ebennur in gewissem Sinne, aber kann es nicht be-
liebig abrufen. Jeder Aspekt, den man am Gebilde unter-
suchen will, erfordert eine eigenständige Konstruktion.
Wenn man nun fragen will, was für ein theoretisches Kons-
trukt anstelle von »Bildern« die Funktion einer Repräsenta-
tion übernehmen könnte, wenn man also eine Charakterisie-
rung dessen, »was präsent ist«, versucht, so ergibt es nunmehr
Sinn zu sagen, dass es Bereitschaften sind, bestimmte Kons-
truktionen durchzuführen. Diese machen eine vorgestellte
»Figur« aus; im Falle der hier vorgestellten Aufgaben ist es
mehreineAnleitungzumZeichnen,als dasErgebnisvonderen
Durchführung.8
Umgekehrt findet beim Ansehen einer Zeichnung auf Pa-
pier, siehe Abbildung 39,ein vergleichbarer konstruktiver Vor-
gang statt, wie man ihn im Vorstellen beobachten kann. Das
vonRoger Shepard (1990) entwickelte Verwirrbild macht deut-
lich bemerkbar, dass durch immer weitere Blickbewegungen
ein funktionstüchtiges Modell zu erstellen versucht wird. Ist
etwas erkannt worden, so »sucht der Blick« »Bestätigung«,
hier z.B. nicht einmal unbedingt für einen detaillierten »Ele-
fanten«,aber zumindest das allgemeinere»zusammenhängen-
de Figur«. Vielleicht nicht in jedem Fall eine Anleitung zum
Zeichnen, aber allgemeiner eine »Vorstellung« davon, wie et-
was zusammenhängt, oder
funktioniert«, ist also auch Grundlage des Wahrnehmens.
Und der Vorgang des Wahrnehmens baut wieder und wieder
eine Repräsentation dessen auf, was da ist, in Abhängigkeit
davon, was man damit anfangen will.
8 Auch diese Idee übernehme ich direkt von Oswald Wiener.
324
Abb. 14: Diese von Shepard (1990) entwickelte Zeichnung konsistent als
lauffähigen Elefanten zu assemblieren bereitet Schwierigkeiten.
Schluss
Ich will aufgrund dieser Beobachtungen und Überlegungen
eine andere Auffassung des räumlich-visuellen Vorstellens vor-
schlagen. Beim Vorstellen versucht man aktiv, eine intendierte
Struktur herzustellen; man kann diese nicht einfach »sehen«.
Man kann sich diesen Vorgang tatsächlich in die in der gängi-
gen Theorieunterschiedenen zwei Arten von Operationen (a)
und (b) unterteilt denken, aber mit vertauschten Rollen. Man
stellt sich nicht etwa ein Bild vor, um etwas darin sehen zu
können. Stattdessen will man etwas sehen, und versucht eine
dazu passende Repräsentation zu konstruieren.9
Ist deshalb die Bildmetapher – Vorstellen als internalisier-
tes Sehen – ungültig? Diese Konsequenz müssteman ziehen,
wenn man Sehen ausschließlich als unidirektional, als »Ein-
bahnstraße« ansieht, bei welchem eingehende Reize »bottom-
9 Undwenn dies entsprechendleicht geht,wie beim Erkennen desStr ich-
männchens, dannfällt einem die »visuelle Armut« der Vorstellungsbil-
der gar nicht auf.
325
Satz-Offizin Hümmer es 2669 Th. Eder/Th. Raab, Selbstbeobachtung 1. Lauf Daten
up« zu immer komplexeren Repräsentationen zusammenge-
fügt werden. Eine alternative Auffassung des Sehvorgangs,
wie ihn zum Beispiel Rensink (2000) vertr itt, betont hingegen
den aktiven Charakter des Sehens: »[S]cene representations
are no […] structures built up from eye movements and atten-
tional shifts, but rather, are structures that guide such activi-
ties« (Rensink 2000, S. 6).10
Diese Auffassung des Sehens fügt sich gut zu der hier vor-
gestellten Beobachtung, dass das Vorstellen als ein »top-down«
gesteuerter Vorgang erscheint, ein »Sehen-wollen«. Hat es je-
doch, in einem etwas kruden Umkehrschluss, Sinn zu sagen,
Wahrnehmen sei externalisiertes, quasi auf die Umwelt pro-
jiziertes Vorstellen? Es würde ein Element fehlen, das in der
Selbstbeobachtung des Vorstellensallgegenwärtig ist, nämlich
das fortwährende Herstellenund Wiederherstellen des Denk-
Gegenstandes. Folgt man Piaget (1992), so entwickeln sich
kognitive Repräsentationen in der Individualgenese durch
eine zunehmende Internalisierung von zuvor an externen Ob-
jekten ausgeübten Manipulationen und räumlich-visuellen
Operationen. Der Vorgang des beständigen Konstruierens
räumlicher-visueller Sachverhalte selbst nimmt dieRolle eines
Substitutes ein, welches im Vorstellen an die Stelle nicht ver-
fügbarer visueller Reize tritt.11
10 »Eine Repräsentation einer visuellen Szene ist nicht eine Struktur, die
durch Augenbewegungen und Aufmerksamkeitsverlagerung auf-
gebaut wird, sondern eine Str uktur, welche solcherart Aktivität steu-
ert.« (meine Übersetzung).
11 Vgl. Wiener (2007).
326
Geschichte
Satz-Offizin Hümmer es 2669 Th. Eder/Th. Raab, Selbstbeobachtung 1. Lauf Daten
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Article
Full-text available
In two experiments, we found that people could discover new interpretations of ambiguous figures using mental imagery. Mental imagery is open for inspection, somewhat similarly to viewing a picture or object. Maintaining the image requires extra capacity and may limit the ability of people to discover new interpretations from imagery.
Article
: Research relevant to psychotherapy regarding facial expression and body movement, has shown that the kind of information which can be gleaned from the patients words - information about affects, attitudes, interpersonal styles, psychodynamics - can also be derived from his concomitant nonverbal behavior. The study explores the interaction situation, and considers how within deception interactions differences in neuroanatomy and cultural influences combine to produce specific types of body movements and facial expressions which escape efforts to deceive and emerge as leakage or deception clues.
Chapter
Data potentially relevant to cognitive science are of two radically different kinds. On the one hand are those facts about ourselves that we would be lying to deny: the facts of our own conscious experience. We know at first hand what it is like to be a cognitive agent. We bear witness to these facts in first-person statements: I see-this-as-brighter; I hear-a-car-coming; I feel-a-pain-in-my-tooth; I know-(or believe)-it-is-Tuesday; I am-trying-to-decide-on-a-holiday-spot; and so on. Let us call these, collectively, the I story, where I stands for the first personal pronoun, or, if you like, for inside. We may usefully imagine them as set out in a (very long!) column on one side of an imaginary blackboard (Figure 1).
Chapter
This chapter addresses the following questions concerning the processing of words with more than one meaning. How many meanings are computed and in what manner? At what point and how does prior context have a selective effect? What role does consciousness play? It is proposed that all meanings are accessed in a first preconscious stage, irrespective of context. However context determines what interpretation will be represented in consciousness. The criterial index of whether a particular meaning had been accessed was facilitation of lexical decision to a subsequent word related to that meaning. Three letter-strings (LSs) were presented successively. Lexical decision was required to LS1 and LS3. On critical trials LS2 was a polysemous word (e.g., PALM) and LS3 was related to one of its meanings (WRIST). LS1 was either related to the same meaning (HAND), a different meaning (TREE), or unrelated to the following words (CLOCK). Control conditions included association of only LS1 and LS3 and lack of any association. LS2 was (1) left unmasked to allow awareness; (2) pattern masked to prevent awareness but allow semantic access; or (3) energy masked to prevent both awareness and lexical processing. When subjects were aware of LS2, prior context determined which meaning was chosen (indicated by facilitation of LS3 decision latency). But when LS2 was pattern-masked such that subjects were unaware of its presence, apparently both meanings were accessed, irrespective of context. It is argued that unconscious perception, including lexical/semantic access, is of unlimited capacity and precedes conscious perception, which is limited to one interpretation of an event at a time. Prior context is only used selectively after semantic access to determine what enters consciousness. This second stage of comprehension is constructive, and context is used inferentially as a consistency criterion. All semantic interpretations of a word accessed in the first stage automatically activate associated lexical entries. Once a conscious interpretation is arrived at, only entries associated with that interpretation receive activation; entries associated with incompatible interpretations receive inhibition.