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Der Technologiepark Berlin-Adlershof – Von der Wiege der deutschen Luftfahrt bis zur gegenwärtigen Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien

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Der Technologiepark Berlin-Adlershof – Von der Wiege der deutschen
Luftfahrt bis zur gegenwärtigen Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien
Lech Suwala und Elmar Kulke
Route
(1) Geographisches Institut der Humboldt-Universität zu Berlin – Zentraler
Versammlungsplatz (Forum) – (2) Erwin-Schrödinger-Zemtrum –
(3)
Aerodynamischer
Park (Großer Windkanal – Trudelwindkanal – schallgedämpfter Motorenprüfstand) –
(4)
Wohnen am Campus –
(5)
Zentrum für Photonik und Optik (ZPO) – (6) Innovations- und
Gründerzentrum (IGZ) und Internationales Gründerzentrum (OWZ)
(7)
Deutsches
Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DRL) – (8) Institute für Informatik und Mathematik – (9)
Zentrum für IT und Medien – (10) Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialen und Energie,
Elektronenspeicherring BESSY II – (11) Zentrum für Biotechnologie und Umwelt –
Europa-Center/ Ärztezentrum – (12) WISTA Management GmbH
Dauer: ca. 3 Std.
Abb.: Exkursionsverlauf (Kartengrundlage: ©GeoBasis-DE/LGB, GB-W04/2015)
Einführung
Das Areal auf dem sich der heutige Technologiepark Berlin- Adlershof mit der Stadt für
Wissenschaft, Wirtschaft und Medien befindet, blickt nunmehr auf eine über 100-jährige
und sehr wechselvolle Geschichte zurück. Trotz oder gerade wegen seiner Randlage vor den
Toren des damaligen Berlins, fand hier 1909 auf dem frisch präparierten Flugfeld
„Johannisthal“ der erste erfolgreiche deutsche Motorflug statt und wurde 1912 auf Initiative
des Grafen Zeppelin die „Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt“ (DVL) gegründet. Beide
Ereignisse führten maßgeblich dazu, dass der Standort bis zum Ende des Ersten Weltkriegs
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als wichtigstes Zentrum der deutschen Luftrüstung galt, gleichzeitig entstand dabei das
Fundament für eine wissenschaftliche und wirtschaftliche Tradition. So wurde in etwa jede
dritte deutsche Militärmaschine zwischen 1914 und 1918 entweder von den hier ansässigen
Unternehmen oder ihren Zweigwerken gefertigt. Die Wurzeln des Medienstandortes sind
ebenso verhältnismäßig früh in der Zwischenkriegszeit zu finden, als hier fast 400
Stummfilme, darunter Klassiker wie „Nosferatu“ von Friedrich Wilhelm Murnau in der
ehemaligen Johannisthaler Filmanstalt (Jofa) GmbH produziert wurden. Eine unerfreuliche
Renaissance erfuhr die Wissenschaft und Wirtschaft vor Ort als das nationalsozialistische
Regime den Ausbau Adlershofs zum zentralen Standort der deutschen Luftfahrtforschung
förderte. Neben dem Forschungs- und Entwicklungspersonal großer deutscher
Flugzeugfirmen wie Junkers, Heinkel, Henschel oder Messerschmitt, schufteten ebenso
Tausende von Zwangsarbeitern, Kriegsgefangenen und KZ-Häftlingen bei der Herstellung
von Raketenteilen, Flugzeugen und Flugmotoren. Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs
kommt es zu einer Zäsur, bei der eine weitreichende Demontage infolge von Reparationen
an die Sowjetunion erfolgt. Gleichzeitig gelingt 1946 mit Wiedergründung der Deutsche
Akademie der Wissenschaften (ehem. Preußische Akademie der Wissenschaften) ein
„Neustart“, bei dem in der Folge ein bedeutendes naturwissenschaftliches
Forschungszentrum für Physik, Chemie, Material-, Luft- und Raumfahrtforschung in
Adlershof entsteht. Zusammen Übernahme sämtlicher Ateliers der Jofa durch die Deutsche
Film AG 1946 und mit der Aufnahme des Sendebetriebs seitens des (Ost-)Deutschen
Fernsehfunks im Jahre 1952 lassen sich so die direkten Vorläufern der heutigen
Ausrichtung als Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien rekonstruieren
(Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt 2013).
Mit der Wiedervereinigung Deutschland erfolgte eine abermalige Zäsur, bei der die
Akademie der Wissenschaften und DDR-Fernsehen bis 1991 abgewickelt und in das
westdeutsche Wissenschafts-, Wirtschafts- und Mediensystem überführt wurden. Diese
systembedingte Umstellung ließ beispielsweise die Zahl der Erwerbstätigen in den
wissenschaftlichen Einrichtungen Adlershofs von ehemals 5.600 auf 1.500 schrumpfen. Ein
eher zufälliges Nebenprodukt dieser Massenfreisetzung sollte sich in der Folge als wichtiges
wirtschaftliches Standbein für den Standort erweisen. So wurden etwa 100 der 250 neu
gegründeten Unternehmen von ehemaligen Mitarbeitern der Akademie ins Leben gerufen –
vielfach aus der Not heraus (Suwala & Dannenberg 2009:108). Daneben gab es aber vor
allem eine gezielte politische Steuerung, der es über zwei Jahrzehnte später zu verdanken
ist, dass der Standort oftmals als ein Paradebeispiel für eine gelungene regionale
Wirtschaftspolitik genannt wird (z. B. Kulke 2008, Suwala & Dannenberg 2009). Zu dieser
Steuerung gehörten insbesondere die Entscheidung Wissenschaftsrats zur Neugründung von
acht außeruniversitären Forschungseinrichtungen bzw. des Akademischen Senates der
Humboldt-Universität zu Berlin zur Schaffung eines Campus in Adlershof, der
Grundsatzbeschluss des Berliner Senats zum Leitbild der "Stadt für Wissenschaft und
Wirtschaft" im Jahre 1992 sowie die Einsetzung eines treuhänderischen
Entwicklungsträgers mit der Entwicklungsgesellschaft Adlershof mbH (EGA) als
Betreiberin des Gebietes (heute WISTA) mit landeseigenen Grundstücken, um Adlershof
als Hochtechnologiestandort zu entwickeln. Dazu wurde 1994 ein 420 Hektar großes
Gelände als städtebaulichen Entwicklungsbereich festgelegt (Kulke 2008). In der Folge
entstanden erste Innovations- und Gründerzentren (IGZ, OWZ), die zusammen mit
Realisierung eines naturwissenschaftlichen Campus durch die Verlagerung von
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entsprechenden Instituten der Humboldt-Universität (insbesondere Mathematik, Informatik,
Chemie und Physik), zum Ziel hatten Synergien zwischen den neugegründeten
Unternehmen und an nun ansässigen universitären und außeruniversitären Institute
freizusetzen. Die Ansiedlung dieser sich potenziell ergänzenden Einrichtungen aus
Wirtschaft, Forschung und Entwicklung sowie der öffentlichen Hand in räumlicher Nähe
soll zur Herausbildung von Vernetzungen, Innovation und Wachstum aller Akteure in
Adlershof führen (Suwala & Dannenberg 2009, Brinkhoff et al. 2012, Kulke 2014).
Gleichzeitig erfolgten mit dem Ausbau des Studiobetriebs auf dem Mediengelände, der
Planung und dem Bau des Landschaftsparks Johannisthal auf dem ehemaligen Flugplatz
sowie eines angrenzenden Wohngebietes mit inzwischen zahlreichen Dienstleistungs- (z. B.
Ärztezentrum, Kindertagesstätte) und Freizeitangeboten (z. B. Sporthalle, Tennisplätze)
weitere wichtige Schritte zur Verwirklichung der ursprünglichen Vision von einer Stadt für
Wissenschaft, Wirtschaft und Medien (Kulke & Kitzmann 2012). Diese wurde in der
Zwischenzeit auch entsprechend verkehrlich durch Anschluss an die Bundesautobahn A 113
2008, der Errichtung eines Straßenbahnverbindung 2010 und der Modernisierung des S-
Bahnhofs Adlershof als wichtigsten Zubringer zum Netz des öffentlichen
Personennahverkehrs in Berlin im Jahre 2011 angebunden. Gegenwärtig verfügt Adlershof
so über sechs mathematisch-naturwissenschaftliche Institute der Humboldt-Universität,
zehn außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie rund 450 kleine und mittlere
Unternehmen aus dem Hochtechnologiebereich. Unterm Strich forschen, lehren und lernen
hier über 20.000 Menschen, Tendenz steigend und machen Berlin-Adlershof zu einem der
weltweit 15 größten Wissenschafts- und Technologieparks (siehe Tabelle 1).
Das Erfolgsrezept wird inzwischen unter der Bezeichnung das „Adlershofer System“
vermarktet (WISTA 2014).
Anzahl der Institute /
Unternehmen Mitarbeiter Haushalte (HH)/
Umsatz (in Euro)
Humboldt-
Universität 6 1076 +
6235 Studierende 48 Mio. (HH) +
31 Mio. Drittmittel
außeruniversitäre
wissenschaftliche
Einrichtungen
10 1686 132 Mio. (HH) +
40 Mio. Drittmittel
Wissenschafts- und
Technologiepark 478 5865 718 Mio.
Gewerbe und
Dienstleistungen 372 5300 630 Mio.
Medienstadt 135 2004 214 Mio.
Gesamt 1001 15931 1 825 Mio.
Tabelle 1 Die wichtigsten wirtschaftlichen Kennzahlen im Technologiepark Adlershof
(WISTA 2015)
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Exkursionsverlauf
Das (1) Geographisches Institut (GI) der Humboldt-Universität zu Berlin gehört ebenso
wie die Chemie, Informatik, Mathematik, Physik und Psychologie zu den sechs
mathematische-naturwissenschaftlichen Instituten am Standort Berlin-Adlershof. Diese
sollen neben den zehn außeruniversitären Forschungseinrichtungen das Leistungsprofil der
Wissenschaft formen. Diesem Staus Quo waren wichtige strategische Entscheidungen seit
den 1990ern vorausgegangen. Dafür legte die Humboldt-Universität 1995 ein umfassendes
Konzept für ihren Campus vor, welches 1997 durch das Land Berlin im Rahmen einer
konkreten Finanzierung der Baumaßnahmen beschlossen wurde. Unter der Regie der
Senatsbauverwaltung wurden die Neubauten geplant, an Architekten vergeben und bis 2003
errichtet. So zogen sowohl das GI als auch das benachbarte Institut für Psychologie
zeitgleich im September 2003 in die Gebäude der Rudower Chaussee 16 bzw. 18 ein. Die
Einrichtung der Geographen wurde nach Alfred Rühl (1882-1935) benannt, der die
wirtschaftsgeographische Abteilung des Berliner Instituts für Meereskunde ab 1914 als
Professor und ab 1930 als Ordinarius leitete. Bei den Psychologen ereilte Wolfgang Köhler
(1887-1967) die Ehre, der als wichtiger Begründer der Gestaltpsychologie 1922-1935 an der
Berliner Universität forschte und lehrte. Das GI besteht aus einem Altbau- und einem
Neubauteil, verfügt über eigene Lehrräume und beherbergt sämtliche Infrastrukturen des
Instituts. Derzeit besteht das Institut aus neun Abteilungen, zwei fakultätsübergreifenden
Instituten (IRIs), sowie den Zentralen Diensten und hat etwa 100 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter. Der Neubau ist einem Bestandsgebäude, einer ehemalige Kaserne des
Wachregiments Wachregiment Feliks Dzierzynski (Standort Adlershof) als Kopfbau
vorgesetzt und in einer offenen Randbebauung angelegt, um einen Einblick auf die
Hauptmagistrale (Rudower Chaussee) zu erhalten. Das ursprüngliche Wachregiment
entsprach einem paramilitärischen Verband (1954-1990), war Teil der Bewaffneten Organe
der DDR und unterstand dem Ministerium für Staatssicherheit; es hatte vorranging zum
Ziel, den militärisch-operativen Wach- und Sicherungsdienst an Staats- und
Parteieinrichtungen auf dem Gebiet Ost-Berlins und Umgebung sicherzustellen.
Das 2003 errichtete (2) Erwin-Schrödinger-Zentrum (ESZ) in der Rudower Chaussee 26
stellt mit dem benachbarten zentralen Versammlungsplatz (Forum) das Herzstück des
Campus der Humboldt-Universität in Adlershof; symbolisch für Begegnungen und den
Wissensaustausch stehen die beiden sich drehenden abstrakten Menschenhäupter; Auf
diesem Platz sollte ursprünglich die Studierendenmensa entstehen; diese wurde wegen einer
kontinuierlichen, finanziellen Schieflage des Landes Berlin in den 2000er Jahren mehrfach
aufgeschoben und schließlich erst 2007 in das ehemalige WISTA-Business-Center in der
Rudower Chaussee 25 (heute: Johann-von Neumann Haus) integriert. Auf dem Forumsplatz
befinden sich beiden ältesten erhaltenen Häuser am Standort, die kurz nach der Gründung
der DVL im Jahr 1912 errichtet wurden; während der Zeit der DDR wurden die Gebäude als
KFZ-Werkstatt und Lager für das Wachregiment genutzt, gegenwärtig beherbergen sie
einen Gastronomiebetrieb und ein Konferenzraum für Vorträge und Empfänge mit einem
städtebaulichen Gesamtmodell von Adlershof; Das ESZ soll sinnstiftend für das
Zusammenwirken von außeruniversitärer und universitärer Forschung stehen; darin
befinden sich ein Rechenzentrum, eine gemeinsame Bibliothek der ortsansässigen Institute
sowie zentralen Hörsäle der Humboldt-Universität. Der Mehrzweck des Baus stelle ein
Integration des neue Nutzungskonzepts bei Erhalt und Einbindung der bestehenden
baulichen Substanz. Die Kubatur der Neubauten ist entsprechend der an der um- gebenden
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Bebauung angelegt. Ein umspannender Baukörper mit einer Traufhöhe von 18m schließt die
U-förmige Anlage der bestehenden Hallen; im Inneren des so entstandenen „Hofes“ liegt
der Lesesaal.
Das Ensemble der Bauwerke des (3) Aerodynamischen Parks, welches sich im Norden an
das ESZ anschließt wirkt auf den ersten Blick wie ein Fremdkörper. Bei genauerer
Betrachtung erschließt sich hier die Geschichte Adlershofs als ehemaliges Luftfahrtzentrum
an den drei erhaltenen Bauwerken (Großer Windkanal – Trudelwindkanal –
schallgedämpfter Motorenprüfstand) besonders eindrucksvoll. Alle diese Einrichtungen
entstanden im Rahmen eines „erweiterten Ausbauprogramms für die Jahre 1932-1936“
seitens des Reichsluftfahrtministerium und dienten vor allem den Nationalsozialisten
während des Zweiten Weltkriegs als Forschungslabore für die Erprobung von
aerodynamischer Prozessen bei Flugzeugen. Der Große Windkanal ist zwischen 1932 bis
1934 entstanden, darin wurden aerodynamischen Untersuchungen bei Luftströmen von über
200km/h Geschwindigkeit durchgeführt. Angetrieben von einem Elektromotor (Leistung:
2.000kW) drehte sich ein achtflügliges Laufrad (Durchmesser: 8,5m) in der röhrenförmigen
Anlage (Außenabmessungen 58m x 26m); er diente als Messraum zur Optimierung von
Flugzeugformen und -oberflächen (Tragflächen, Verkleidungen, Leitwerke etc.). Ein
außergewöhnliches Merkmal dieses Bauwerks ist bis heute die Betonbauweise nach dem
Zeiss-Dywidag-Verfahren mit einer Wandstärke von gerade mal 8cm. Inzwischen wurde
das an die Humboldt-Universität übertragen, wo seit Anfang 2004 das "UniLab"-
Schülerlabor der Arbeitsgruppe Didaktik des Instituts für Physik seinen Betrieb
aufgenommen hat. Das pilzförmige Gebäude ist ein Trudelwindkanal (erbaut: 1934-36)
und stellte für die damaligen Zeit ein bahnbrechende Innovation dar. Hier wurde kein
horizontaler, sondern ein vertikaler Luftstrom (von unten nach oben) erzeugt. Gleichzeitig
stellte dieses Verfahren die einzige Möglichkeit den schwer kontrollierbaren Flugzustand
des Trudelns in einem Labor zu simulieren; die Einbauten sind allerdings heute nicht mehr
vorhanden. Der schallgedämpfte Motorenprüfstand (erbaut 1933-35) mit seinen zwei
15m hohen Türmen und einem waagerechten Gebäudeteil diente als Versuchsanordnung für
Flugzeugmotoren mit Luftschrauben; dabei wurden diese Schrauben bei
Schleuderprüfungen teils weit über ihre Nenndrehzahl belastet. Gleichzeitig ermöglichte der
Stahlbetonbau durch eine Mehrfachumlenkungen der Luftströme einen besonders guten
Schallschutz. Gegenwärtig betreiben Studierende im vorderen Teil dieses Gebäudes das
studentische Begegnungszentrum "SBZ Prüfstand".
Das (4) Wohnen am Campus ist ein relativ junges Bauvorhaben am Standort, welches
Studierenden, Gastwissenschaftlern und sonstigen Privatpersonen ermöglichen soll eine
Unterkunft zwischen dem Landschafts- und Technologiepark zu beziehen. Insgesamt sollen
auf diesem ca. 14ha großen Quartier etwa 1.050 Einheiten Wohneinheiten und 386
Studentenapartments entstehen. Es wird angestrebt eine Mischung aus Miet- und
Eigentumswohnungen sowohl im Rahmen eines herkömmlichen Geschosswohnungsbau als
auch mit städtischen Reihenhäusern (Townhouses) zu verwirklichen. Zu den Bauherren
gehören neben städtischen Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften, das
Studentenwerk, sowie private Baugruppen und Investoren. Im Gegensatz zu dem bereits
realisierten Projekt Wohnen am Landschaftspark (im äußersten Nordwesten des
Entwicklungsgebiets) wird es in diesem Quartier allerdings keine freistehenden
Einfamilienhäuser geben. Die ersten Studierenden haben bereits im Wintersemester 2014/15
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ihre Appartements bezogen, zusätzlich quartieren sich ebenso die ersten
Gastwissenschaftlicher im eigenes dafür vorgesehen akademischen Gästehaus (IBZ) ein.
Das (5) Zentrum für Photonik und Optik (ZPO) ist eines der fünf Technologiezentren am
Standort und besteht aus drei Neubaukomplexen, die alle jeweils aus dem Jahre 1998
(Neubau 1: Carl-Scheele- Straße 16; Neubauten 2+3: Schwarzschildstr.1+6) stammen.
Inzwischen beherbergen sechs Gebäude mit 17.000m² an Labor- und Büroflächen
zahlreiche Unternehmen aus diesem Bereich, wodurch sie Berlin-Brandenburg der
bedeutendsten Clustern optischer Technologien in ganz Europa machen. Dieser Cluster
entstand maßgeblich aus dem Kompetenznetzwerk OpTecBB e. V., das in seinen
Grundfesten von Adlershofer Unternehmen und Einrichtungen getragen wird. Das primäre
Ziel des Netzwerks ist der rasche Transfer von Errungenschaften aus Forschungs- und
Entwicklung in marktfähige Produkte. Von Vorteil ist, dass die gesamte
Wertschöpfungskette von der Grundlagenforschung über hochspezialisierte Zulieferfirmen
bis hin zu kommerziellen Hightech-Firmen, die den Massenmarkt beliefern am Standort
vertreten sind. Insbesondere der Neubau 1 in der Carl-Scheele-Straße 16 mit der ‚kleinen
und großen Amöbe’ sticht durch seine eigenwillige Architektur hervor. Darin gibt es auf
6.350m² für klein- und mittelständische Unternehmen ein ideales Umfeld für Forschung,
Entwicklung und Produktion durch Reinräume, Werkstätten (mit Stickstoff, Propan etc.)
und zahlreiche Büros zu bieten.
Die benachbarten Gründerzentren (6) Innovations- und Gründerzentrum (IGZ) und
Internationales Gründerzentrum (OWZ) können als Pioniere der Inkubatoren am
Standort betrachtet werden. Obwohl das IGZ 1991 in einer einstmals für Adlershof typisch
provisorischen Baracke auf zunächst 300m² mit fünf Unternehmen und insgesamt 14
Mitarbeitern eröffnet wurde, kam es in der Folge durch eine starke Nachfrage zur
Errichtung von drei mit Mittel der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen
Wirtschaftsstruktur“ geförderten Neubauten in den Jahren 1994 (Hauptnutzfläche von
6.500m²), 1995 (5.700m²) und 1997 (6.700m²). Die letzte Ausbaustufe gehört dabei zum
OWZ, welches insbesondere die Aufgabe hat internationalen Gründern unter die Arme zu
greifen. Nach zwei Jahrzehnten (Stand: 2011) kommen beide Einrichtungen auf eine stolze
Bilanz: insgesamt konnten 370 technologie-orientierte Unternehmensgründungen (darin 105
Unternehmen aus 24 Ländern im OWZ) betreut und begleitet werden, wobei es lediglich zu
19 Insolvenzen (ca. 5%) kam; der Branchenmix der Start-ups (v. a. Informatik, Material-,
Laser-, Umwelttechnologien) entspricht in großen Teilen dem angestrebten Profil des
Technologieparks.
Das (7) Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DRL) in der Rutherfordstraße 2
führt die mehr als 100-jährige Tradition des Standorts als Wiege der Luftfahrt fort. 80 Jahre
nach der Gründung der DVL wurde 1992 das DLR in Berlin-Adlershof auf Empfehlung des
Wissenschaftsrates eröffnet und kehrte so an seinen Ursprungsort zurück. Heute beschäftigt
sich die Forschungseinrichtung schwerpunktmäßig mit der Erdbeobachtung und
Planetenerkundung auf der Basis der optischen Fernerkundung seitens von Satelliten und
Flugzeugen. Damit konnten die Arbeiten des ehemaligen Instituts für Kosmosforschung
(IKF) auf dem Gebiet der Weltraumsensorik aus der DDR-Zeit weitergeführt und mit den
Tätigkeiten des DLR auf dem Gebiet der Planetenerkundung synergetisch in Einklang
gebracht werden. Der Standort hat entscheidende Beiträge für die großen Vorhaben der
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Planetenforschung erbracht. So gilt die hochauflösende Stereokamera HRSC seitens des
DLR-Institutes für Planetenforschung an Bord der europäischen Sonde ‚Mars Express’ als
Deutschlands wichtigster Beitrag zum wissenschaftlichen Programm der Mission zum
Roten Planeten.
Die (8) Institute für Informatik und Mathematik (Johann-von-Neumann-Haus) zogen in
den Jahren 1998 bzw. 2000 als erste Einheiten der Humboldt-Universität zu Berlin nach
Adlershof und sind gegenwärtig gemeinsam mit der Studierendenmensa und anderen
privaten Dienstleistungsbetrieben in der Rudower Chaussee 25 stationiert. Ursprünglich
wurde das Gebäude unter dem Namen WISTA Business Center (WBC) als erstes
freifinanziertes Großbauprojekt im Bereich des Technologieparks 1998 mit einer Nutzfläche
von ca. 25.000m² fertiggestellt. Darin sollten ca. 40 Unternehmen in nachbarschaftlicher
Koexistenz, aber unabhängig voneinander zugänglich auf flexiblen Grundrissen angesiedelt
werden. Bereits nach kurzer Zeit wurde der dem IGZ/OWZ angrenzende Bau umbenannt
und man entschied sich mit dem Einzug der Institute für die Integration von Wissenschaft
und Wirtschaft. Die Einrichtung weist eine Kammstruktur mit vier zur Rudower Chaussee
giebelständigen Baukörpern auf, die durch einen zweigeschossigen Gebäudesockel
verbunden sind. Besonders eindrucksvoll ist die Eingangshalle, welche eben diesen
Gebäudesockel als quer liegende Lobby mit zahlreichen Glasfassaden nutzt.
Dem (9) Zentrum für IT und Medien (ZIM) einem der fünf Technologiezentren am
Standort kommt in Adlershof eine ganz besondere Rolle zu. Diese bemisst sich in der
Brückenfunktion zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Medien – kurzum des eigentlichen
Standortprofils. Der Wunsch nach Synergien aus Kooperation und Vernetzung spiegelt sich
auch in der Architektur der Zentren wieder. Das im Jahre 1998 errichtete ZIM 1 in der
Albert-Einstein-Straße 14 verkörpert diesen Gedanken bspw. im Rahmen eines
achtgeschossigen Gebäudes, welches durch ein Atrium – auf paarweise angeordneten V-
förmigen Stützen ruhend – in zwei Hälften geteilt wird. Darin sind alle Büroräume zu
diesem Atrium hin orientiert und können über davorliegende Galerien erschlossen werden.
Das außergewöhnliche Raumerlebnis sollen drei in das Atrium eingehängte ellipsoide
Flächen ermöglichen, die für Zusammenkünfte genutzt werden. Das ZIM besteht
inzwischen aus drei Komplexen (ZIM 1+2, Albert-Einstein-Straße 14/16 sowie ZIM 3 – in
der Straße Am Studio). Die Start-ups profitieren neben dem Servicepaket des Inkubators
von zahlreichen weiteren Akteuren am Startort. Neben Kooperationsmöglichkeiten mit
Wirtschaft – insgesamt arbeiten rund 600 Menschen in der Informations- und
Kommunikationsbranche am Standort – und Wissenschaft (z. B. mit die Abteilungen
Geomatik und Geoinformationsverarbeitung des Geographischen Instituts der Humboldt-
Universität zu Berlin), ist die Medienstadt ein potenzieller Auftraggeber. Allerdings dürfen
die jungen Unternehmen weder älter als fünf Jahre alt sein noch mehr als 250 Quadratmeter
benötigen.
Das (10) Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialen und Energie mit dem
Elektronenspeicherring BESSY II in der Albert-Einstein-Str. 15 ist eine
Großforschungsanlage der besonderen Art und gehört aufgrund ihrer runden Form sowohl
von Außen als auch von Innen zu den fortschrittlichsten Bauwerken in Berlin-Adlershof.
Dabei wird im Inneren, der im Jahre 1998 fertiggestellten Anlage ein Synchrotronlicht
erzeugt, das in der Lage ist eine große Bandbreite von Wellenlängen von der langwelligen
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Terahertz- bis hin zur harten Röntgenstrahlung abzudecken. Dieses Licht entsteht, wenn
Elektronen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und im Kreis geführt werden;
dadurch entsteht eine Art Mikroskop für Raum und Zeit und ermöglicht Zeit- und
Ortsauflösungen bis zu einer Skala von Femtosekunden (der milliardste Teil einer
Mikrosekunde (10-15s)). An 50 Experimentierarbeitsplätzen können die Wissenschaftler ihre
Proben mit Synchrotronstrahlung durchleuchten. Neben der Speicherringhalle (überwiegend
fensterlos) mit einem Durchmesser von etwa 120m, einem Büro- und Laborgebäude (ca.
210m lang) mit weiteren Arbeitsplätzen, ist eine weitere verglaste, mehrgeschossige Halle
mit einer Cafeteria, Besprechungsräumen als Treffpunkt gedacht.
Das (11) Zentrum für Biotechnologie und Umwelt (ZBU) besteht aus zwei
Gebäudekomplexen (ZBU 1 in der Volmerstraße 5-9; ZBU 2 in der Magnusstraße 11) und
bietet auf 20.200m² reichlich Platz für Unternehmen aus den sogenannten ‚Life Sciences’
und ‚Green Technologies’. Inzwischen beherbergt Adlershof rund 70 mittelständische
Unternehmen meist mit dem Fokus auf Produkt- und Verfahrensentwicklung, Pharmazie,
Medizin- und Umwelttechnologien. Mit der Bundesanstalt für Materialforschung und -
prüfung (BAM), dem Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften – ISAS und dem
Institut für Chemie der Humboldt-Universität zu Berlin ergeben sich exzellente
Kooperationsmöglichkeiten. Das ZBU 1 erstreckt sich als eine Art hufeisenförmiges
Gebäude über eine Gesamtlänge von 450m. Die kolossale Eingangshalle kann als ein
überdachter Vorplatz aufgefasst werden, an dem sich die zentralen Einrichtungen des
Technologiezentrums (Empfang, Ausstellungsflächen, Cafeteria, Konferenzbereich)
anlagern. Der 1998 errichtete Bau zeichnet sich insbesondere durch eine geringen
Umweltbelastung aus, die durch eine Bauteilkühlung über die Hohlraumdecke, ein
Verschattungssystem zur Minimierung der Fassadenaufheizung, eine Photovoltaik-Fassade
der Eingangshalle und eine Regenwassernutzungsanlage gekennzeichnet ist.
Die (12) WISTA Management GmbH (ehemals Entwicklungsgesellschaft Adlershof
(EGA)) befindet sich im Zentrum des Technologieparks und kann auch als der Ursprungs-
und Steuerungseinheit der meisten Aktivitäten am Standort angesehen werden. Sie betreibt
als landeseigener Betrieb mit Ihren Tochtergesellschaften sämtliche Technologiezentren,
vermarktet Mietflächen und Grundstücke, unterstützt Gründer, ist für die Vermarktung des
Entwicklungsgebietes zuständig, berät bei der Projektentwicklung und fördert sowohl die
Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft als auch die nationale und internationale
Kooperationen am Standort. Diese Aufgaben sind das Ergebnis einer langfristigen
strategischen Planung seitens des Berliner Senats, der der WISTA bereits 1993 mit einem
Einbringungsvertrag landeseigene Grundstücke für die Entwicklung Adlershofs als
Hochtechnologiestandort zur Verfügung stellte. Die Strategie scheint aufzugehen, knapp die
Hälfte der 1.000 Unternehmen am Standort gehören zum engeren Profil des
Technologieparks ((a)Photonik und Optik, (b) Mikrosysteme und Materialien, (c)
Informationstechnik (IT) und Medien, (d) Biotechnologie und Umwelt sowie (e)
Erneuerbare Energien und Photovoltaik). In den letzten fünfzehn Jahren konnte die Anzahl
mehr als 2,5-facht werden. In gleichen Zeitraum stiegen sowohl die Umsätze (2013: knapp
700 Mio. Euro) als auch die Beschäftigtenanzahl (2013: über 5.500 Mitarbeiter) gar um das
3,5-fache. In näherer Zukunft setzt sich die WISTA weiter ehrgeizige Ziel, so soll mit der
„Energiestrategie Berlin Adlershof 2020“, ein Modellprojekt für eine Energiewende in
Deutschland realisiert werden.
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Literatur
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technology companies in science and technology parks in Berlin and Seville. In: Capello, R.;
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Kulke, E. (2014): Wissenschaft als Impulsgeber für regionale Wirtschaft: Erfolge und Herausforderungen am
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(letzter Zugriff: 08/02/2015).
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http://www.adlershof.de/fileadmin/user_upload/downloads/jahresberichte/Adlershof_Jahresbericht_20
14.pdf (letzter Zugriff: 15/05/2015).
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Chapter
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In the knowledge-based economy, science and technology parks are a prominent instrument in regional development. This paper aims to explore the determinants and to outline policy implications for the successful management of these ‘sticky places’ of learning where universities play a crucial role as knowledge carriers. In two science parks in Berlin and in Seville, the current situation of business-to-science linkages (their form, content and geographical scope), existing obstacles and distinct needs for policies to improve the linkages between businesses and universities in the future are examined. The findings show that geographic proximity alone between universities and businesses does not fully lend to informal or formal interrelations. In contrast, cognitive and social proximity are fundamental. Furthermore, organizational proximity, e.g. in terms of financial support schemes, also enhances inter-organizational knowledge transfer. Most important for future policies, however, is that universities communicate their actual ‘supply’ more actively and transparently in order to meet companies’ existing high demand.
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In Zeiten der Globalisierung und des strukturellen Wandels hin zu einer wissensbasierten Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft verschärft sich die weltweite Konkurrenz der Regionen um Betriebe und Arbeitsplätze. Eine staatliche Intervention im Sinne einer Cluster- und Innovationspolitik für kostenintensive Standorte der Industrieländer kann in dieser Situation oftmals eine einzigartige Chance bieten, Wettbewerbsvorsprünge zu erzielen und für innovative Unternehmen attraktiv zu wirken. Doch wie sollte solch eine erfolgreiche Politik ausgestaltet sein? Auf der Suche nach Fallbeispielen stellt dieser Beitrag den Wissenschafts- und Technologiepark Berlin-Adlershof im Südosten der Hauptstadt als eine Best Practice-Anwendung vor. Schlagzeilen wie „Adlershof ist ein ‚Cluster‘ geworden, auf den die Politiker stets hofften“ (Spiegel 2007) oder „Fast wie in China. In Berlin-Adlershof boomt ein Wissenschafts- und Technologiepark“ (Spiegel 2008) weisen auf die Erfolgsgeschichte des High-Tech Standorts hin (WISTA 2003–09). Weshalb ist Berlin-Adlershof im Gegensatz zu anderen Standorten scheinbar so erfolgreich? Wieso ist hier die Wirtschaftsförderung im Sinne einer Cluster- und Innovationspolitik so wirkungsvoll? Anhand eines regionalpolitischen Analyseschemas unter Einbezug der übergeordneten Innovationsstrategien der Bundesländer Berlin und Brandenburg sollen wesentliche Schritte der Cluster- und Innovationspolitik in Adlershof nachvollzogen werden.
Article
Since the 1990s spatial economic policy increasingly tries to encourage the development of innovative firms especially in selected locations like technology parks. Spatial proximity in these locations should lead to the development of competitive clusters. The technology park Berlin-Adlershof is one example for this new approach of spatial economic policy; today it is - according to the number of employees - one of the largest technology parks in Europe. This paper discusses to what extent spatial economic policy has contributed to the development of an interlinked cluster. First elements of spatial economic policy will be evaluated according to the network and cluster approaches. Then general considerations of cluster development will be confronted with the development path of Berlin-Adlershof. Finally the extent of network formation will be discussed. The economic dynamic in Berlin-Adlershof shows that a proximity-oriented approach of spatial economic policy has been successful. Spatial proximity has encouraged the development of networks between the units, but up to now networks between science and business are not very strong.
Wissenschaft als Impulsgeber für regionale Wirtschaft: Erfolge und Herausforderungen am Beispiel Berlin-Adlershof
  • E Kulke
Kulke, E. (2014): Wissenschaft als Impulsgeber für regionale Wirtschaft: Erfolge und Herausforderungen am Beispiel Berlin-Adlershof. In: Kiese, M. (Hrsg.): Wissenschaftsstandorte zwischen stadträumlicher Integration und translokaler Vernetzung. Detmold, Seite 41-53.
Berlin Adlershof Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien
  • Senatsverwaltung Für Stadtentwicklung
  • Umwelt
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (2013): Berlin Adlershof Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien. Im Internet: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/projekte/adlershof/download/broschuere_adlershof2 013.pdf (letzter Zugriff: 09/02/2015).
Bericht über Adlershof 2013
WISTA (2014): Bericht über Adlershof 2013. Im Internet: http://www.adlershof.de/fileadmin/user_upload/downloads/jahresberichte/Adlershof_Report_2013.pdf (letzter Zugriff: 08/02/2015).
Bericht über Adlershof 2014 Im Internet: http://www.adlershof.de/fileadmin
WISTA (2015): Bericht über Adlershof 2014. Im Internet: http://www.adlershof.de/fileadmin/user_upload/downloads/jahresberichte/Adlershof_Jahresbericht_20 14.pdf (letzter Zugriff: 15/05/2015).
  • E Kulke
  • R Kitzmann
Kulke, E. & Kitzmann, R. (2012): Der Standort Adlershof aus Sicht der Beschäftigten -Ergebnisse einer repräsentativen Erhebung unter Studierenden und Beschäftigten in Berlin Adlershof, Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien. In: Arbeitsberichte, Geographisches Institut, Humboldt Universität zu Berlin, Heft 171, Berlin.
  • Umwelt Senatsverwaltung Für Stadtentwicklung Und
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (2013): Berlin Adlershof Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien. Im Internet: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/projekte/adlershof/download/broschuere_adlershof2 013.pdf (letzter Zugriff: 09/02/2015).
500 Mitarbeiter) gar um das 3,5-fache. In näherer Zukunft setzt sich die WISTA weiter ehrgeizige Ziel, so soll mit der
  • Mio
Mio. Euro) als auch die Beschäftigtenanzahl (2013: über 5.500 Mitarbeiter) gar um das 3,5-fache. In näherer Zukunft setzt sich die WISTA weiter ehrgeizige Ziel, so soll mit der "Energiestrategie Berlin Adlershof 2020", ein Modellprojekt für eine Energiewende in Deutschland realisiert werden.