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Prinzipien für "Universal 14"

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Abstract

Im ersten Teil wird ein universalientheoretischer Ansatz skizziert, der Gemeinsamkeiten und Verschiedenheiten zwischen Sprachen grundsätzlich gleich behandelt, nämlich als Manifestationen von zugrundeliegenden Prinzipien. Diese sind Teile einer Sprachtheorie, die einerseits außersprachliche Gegebenheiten berücksichtigt bzw. an sie anschließt und andererseits die möglichen Strukturen von einzelnen Sprachen reguliert. Im zweiten Teil wird dieser Ansatz exemplifiziert durch die Analyse einer allen Sprachen gemeinsamen Eigenschaft, nämlich der normalen Reihenfolge der Teilsätze eines Konditionalsatzes.Es zeigt sich, daß es keinen Sinn hat, ein solches Faktum als "Universale" im Sinne einer essentiellen Eigenschaft des Begriffs "menschliche Sprache" aufzufassen, da es selbst wieder auf noch allgemeinere Gegebenheiten zurückgeführt werden kann.Erst diese letzteren haben Aussicht darauf, zu den 'definierenden Eigenschaften" von Sprache zu zählen.
CLIPP
Christiani Lehmanni inedita, publicanda, publicata
titulus
Prinzipien für ‘universal 14’
huius textus situs retis mundialis
christianlehmann.eu/publ/ lehmann_universal_14 .pdf
dies manuscripti postremum modificati
10.08.1973
occasio orationis habitae
Symposium on Typology, Praha, Universitá Karlová, 11.-
18.8.1973
volumen publicationem continens
Seiler, Hansjakob (ed.), Linguistic workshop II. Arbeiten des
Kölner Universalienprojekts 1973/4. München: Fink
(Structura, 8)
annus publicationis
1974
paginae
69-97
STRUCTURA
HANSJAKOB
SEILER,
Hrsg.
Schriftenreihe
zur
Linguistik
Herausgegeben
von
Hansjakob
Seiler
LINGUISTIC
WORKSHOP
U
Arbeiten
des
Kölner
Universalienprojekts
1973/74
Bande
:
1974
WILHELM
FINK
VERLAG
MÜNCHEN
68
Walmsley,
J.B.
1974
Whorf,
B.L.
1946
"The
English
Comitative
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and
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Deep
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Foundations
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Language
7.
493-
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"The
Milpa
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Dialect
of
Aztec",
in:
Harry
Hoijer
(ed.),
Linguis-
tie
Structures
of
Native
America.
New
York:
Viking
Fund
Publications
in
Anthropology,
no.
&
PRINZIPIEN
FÜR
"UNIVERSAL
14'
Christian
Lehmann
Zusammenfassung
Im
ersten
Teil
wird
ein
universalientheoreti-
scher
Ansatz
skizziert,
der