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El Dorado - Mythos oder Wirklichkeit

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Abstract

Nachdem die Städte und Reichtümer der Muisca den Conquistadores nach und nach in die Hände fielen, mussten die spanische Eroberer bald feststellen, dass sich in ihrem Territorium kaum Gold und Edelsteine abbauen ließen oder gar goldene Städte befanden. Doch die zahlreichen Schätze und vor allem die Legenden, die sie von ihren Gefangenen mitgeteilt bekamen, nährten die Sucht der Europäer nach weiteren Funden und schürten den ungebrochenen Willen vor allem das von den Indigenen geschilderte El Dorado zu finden. Die Erzählungen der gefangen genommenen Muiscanachfahren bezüglich der Zeremonien an der Lagune Guatavita waren konsistent, die Legende von El Dorado geriet in den Mittelpunkt der spanischen Bestrebungen nach einer großen Ausbeute. So nahm die Geschichte vom "vergoldeten Mann" eine zentrale Rolle bei allen Berichten der europäischen Chronisten ein, maßgeblich waren insbesondere die Schriften von Rodrígues Freyle, der sich auf Schilderungen von Don Juan, dem Neffen des letzten Herrschers der Region um Guatavita stützte.

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