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Hat die Ausprägung, Ausdehnung und Lokalisation der peritonealen Endometriose einen prädiktiven Wert für Schmerzsymptomatik und Sterilität?

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Fragestellung Der Zusammenhang zwischen der Ausprägung der Endometriose, der Lokalisation im Bereich des kleinen Beckens und dem klinischen Erscheinungsbild ist immer noch unklar. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Ausdehnung sowie die typischen Symptome der Endometriose (Dysmenorrhöen, Dyspareunien und azyklische Beckenschmerzen) vor und nach der medikamentösen und chirurgischen Therapie darzustellen sowie eine statistisch signifikante Beziehung zwischen der Intensität der Beschwerden, der Sterilität und dem Stadium der Endometriose nach dem revised-AFS-Score zu finden. Darüber hinaus wurde in diesem Zusammenhang die Lokalisation der Endometriosis genitalis externa untersucht, um den prädiktiven Wert des revised-AFS-Scores und der Lokalisation der Endometriose in Bezug auf die Schmerzen und die Sterilität der Patientin zu beurteilen. Material und Methoden Insgesamt wurden 117 Patientinnen ausgewählt, die in den Jahren 1994 und 1995 im Zentrum für Frauenheilkunde der Universitätskliniken Essen aufgrund einer Endometriose behandelt wurden. Die klinischen Daten der Patientinnen wurden mit Hilfe eines Endometriosefragebogens aufgenommen. Anschließend erfolgten statistische Analysen in sechs Patientinnengruppen. Ergebnisse Die Ergebnisse zeigen, dass es zwischen der Ausprägung der Endometriose nach dem revised-AFS-Score, der Lokalisation der Endometrioseherde und dem klinischen Erscheinungsbild der Erkrankung mit Schmerzen und Sterilität keine statistisch signifikanten Zusammenhänge gibt. Schlussfolgerung Die Ausprägung der Endometriose nach dem revised-AFS-Score und die Lokalisation im Bereich des kleinen Beckens besitzen keinen prädiktiven Wert für die Schmerz- und Sterilitätsproblematik der Patientin.

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We investigated the length of time between the onset of pain symptoms and the surgical diagnosis of endometriosis in women from the UK and the USA. A total of 218 women with surgically confirmed disease, recruited through endometriosis self-help groups, completed a postal questionnaire. The mean ± SD delay in diagnosis for women from the USA was 11.73 ± 9.05 years, significantly higher than the equivalent delay of 7.96 ± 7.92 years for women from the UK (P < 0.01). The stage of disease did not affect the length of time between the onset of symptoms and diagnosis. Therefore there is considerable delay in the diagnosis of endometriosis for women from both the UK and the USA. Efforts to reduce this delay are required to minimize the suffering of women with this disease.
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In our previous study, 119 patients with histologically confirmed endometriosis underwent a 'three-step' therapy between 1987 and 1989, where surgical removal of endometriosis was followed by a 6 month treatment with 3 x 300 microgram buserelinacetate daily intranasally and a second look laparoscopy or laparotomy with removal of residuals. Long-term follow-up data in respect of recurrence of symptoms and pregnancy outcome were investigated. Long-term follow-up data of 42 out of 119 treated patients on the post-treatment effect were obtained using a special questionnaire. Recurrence of dysmenorrhea, dyspareunia and pelvic pain was defined as recurrence of disease. The follow-up period was up to 98 months with a median time of 82.5 months. Out of the 42 patients, 23 complained of infertility. Fourteen out of these 23 patients became pregnant during the follow-up period, resulting in 23 pregnancies with 18 newborns, 4 miscarriages and one ectopic pregnancy. Ten patients conceived spontaneously, stimulation program became necessary in the rest of patients. Twenty-eight of the 42 patients complained recurrence of symptoms with median first onset at 10.7 months. Improvement on quality of life and subjective conditions were reported by 30 patients. Our study suggests that the 'three-step' therapy of endometriosis with GnRH-agonist buserelinacetate leads to a significant improvement on the quality of life and well being in the majority of the patients and to a high pregnancy rate. This treatment represents a favourable approach in the management of endometriosis.
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The article below summarizes a roundtable discussion of a study published in this issue of the Journal in light of its methodology, relevance to practice, and implications for future research. Article discussed: Maayan-Metzger A, Schushan-Eisen I, Todris L, et al. Maternal hypotension during elective cesarean section and short-term neonatal outcome. Am J Obstet Gynecol 2010;202:56.e1-5. The full discussion appears at www.AJOG.org, pages e12-e14.
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Fragestellung Um die langfristige Wirksamkeit einer Endometriosetherapie im Sinne einer 3-Stufen-Therapie mit dem GnRH-Agonisten Nafarelinacetat (Synarela ®) zu beurteilen, wurden 21 Patientinnen, die in den Jahren 1992/93 bei histologisch gesicherter Endometriose eine halbjährige GnRH-Agonisten-Behandlung erhielten, in dieser Follow-up-Untersuchung hinsichtlich ihres Rezidivstatus und ihres unerfüllten Kinderwunsches nachbeobachtet. Material und Methode Die klinische Untersuchung und Anamneseerhebung erfolgte im Median 96 Monate nach Abschluss der Behandlung. Endometriose war bei den Patientinnen im Median bereits seit 8,8 Jahren bekannt. Ein Rezidiv wurde als das erneute Auftreten einer endometriosetypischen Beschwerdesymptomatik definiert. Ergebnisse Während des Follow-up gaben 18 Patientinnen an, erneut Beschwerden entwickelt zu haben. 14 Patientinnen erlitten das Rezidiv im ersten halben Jahr nach Abschluss der Behandlung. Bei der Betrachtung der r-AFS-Score vor und nach Therapie konnte kein signifikanter Unterschied zwischen den Patientinnen mit und ohne Rezidiv festgestellt werden. 50 % der Rezidivpatientinnen beschrieben die Intensität der erneut aufgetretenen Beschwerden als milder im Vergleich zur Situation vor Therapie. Nochmalige Endometriosetherapien wurden bei 10 Frauen erforderlich. Die Selbsteinschätzung der Patientinnen über den subjektiv empfundenen Erfolg der Behandlung ergab bei 61 % der Frauen eine deutliche bis mäßige Verbesserung ihrer Lebensqualität. Während des Follow-up wurden 9 von insgesamt 13 Patientinnen mit unerfülltem Kinderwunsch schwanger. Bei 16 Schwangerschaften kam es zu 12 Geburten. Die Gravidität trat bei 87,5 % der Patientinnen spontan ein. Schlussfolgerung Die 3-Stufen-Therapie mit dem GnRH-Agonisten Nafarelinacetat (Synarela®) führte bei einer ausgezeichneten Schwangerschaftsrate zu einer guten aber nur kurzfristigen Besserung endometriosetypischer Beschwerden, wobei insgesamt eine allgemeine Besserung des subjektiven Wohlbefindens erreicht werden konnte.
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Fragestellung Kann die galenische Formulierung von 11,25 mg Leuprorelinacetat als 3-Monats-Depot (3 M) die Hormonparameter (E2, P, LH, FSH) in gleicher Weise supprimieren wie das 1-Monats-Depot (1 M) mit 3,75 mg Leuprorelinacetat, das seit Jahren als Enantone®-Gyn für die präoperative Behandlung bei Uterus myomatosus etabliert ist? Besteht Bioäquivalenz der Depotformulierungen? Patientinnenkollektiv und Methode In diese prospektive, randomisierte Phase-II-Studie wurden in vier Zentren insgesamt 28 Patientinnen (14 1M-Depot und 14 3M-Depot) mit sonographisch verifiziertem Uterus myomatosus eingeschlossen. 27 Patientinnen waren auswertbar. Die Patientinnen wurden mit 2 Injektionen des 3 M- (11,25 mg) bzw. 6 Injektionen des 1M-Depots (3,75 mg) von Leuprorelinacetat behandelt und die Hormonparameter in 3-monatlichen Abständen miteinander verglichen. Leuprorelin-Serumkonzentrationen wurden bestimmt und die beiden Depotformulierungen nach einer Injektion des 3M-Depots und drei Injektionen des 1M-Depots auf Bioäquivalenz untersucht. Ergebnisse Das 1 M- und auch das 3M-Depot von Leuprorelinacetat zeigten sowohl nach 12 als auch nach 24 Wochen eine drastische Absenkung der Hormonparameter. Als wichtigster Hormonparameter fiel das 17 β-Östradiol von einem mittleren Ausgangswert von 44 ± 17 pg/ml nach 24 Wochen auf 8 ± 8 pg/ml in der 3 M- und von 60 ± 41 pg/ml auf 9 ± 17 pg/ml in der 1 M-Depot-Gruppe ab. Eine Injektion des 3 M- und drei Injektionen des 1M-Depots zeigten Bioäquivalenz. Schlussfolgerung Das 3M-Depot von Leuprorelinacetat supprimiert die Hormonspiegel ebenso zuverlässig wie das 1M-Depot. Kalkuliert auf der Basis pharmakokinetischer Parameter sind beide Depotformulierungen aufgrund ihrer Bioäquivalenz gegeneinander austauschbar. Das 3M-Depot ermöglicht der Patientin mehr Flexibilität und stellt eine echte Alternative zur präoperativen Behandlung des Uterus myomatosus dar.
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We analyzed the prevalence of dysmenorrhea, pelvic pain, and dyspareunia in relation to the disease stage in 160 women with endometriosis but no other associated pelvic disease who underwent their first gynecologic surgery (laparoscopy or laparotomy) at the First Obstetric and Gynecology Clinic of the University of Milan between 1985 and 1987. Dysmenorrhea was reported by 78% of the patients, pelvic pain by 39%; and deep dyspareunia by 32%. No relation was found between severity of the pain symptoms and stage of the disease or site of the endometriotic lesions.
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To determine whether the symptoms of endometriosis were related to the number and/or location of endometrial implants and the number and/or location of adhesions. Prospective, double-blind study. Seventy consecutive female surgical patients undergoing diagnostic and operative laparoscopy for pain, infertility, or both. Patients completed a self-administered questionnaire one day before laparoscopy. The number, type, and location of endometrial implants and the number, type, and location of adhesions were evaluated during laparoscopy. These were compared with the type and severity of endometriosis symptoms as reported by patients. The total number of ectopic endometrial implants was associated directly with the intensity of dysmenorrhea experienced by patients in the 60 days before operative laparoscopy (n = 47). Patients with low pain scores had significantly fewer implants than patients with high pain scores. The intensity of menstrual pain is related to the number of endometrial implants in patients with endometriosis.
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To determine whether prevalence and severity of pain symptoms are related to endometriosis stage and site, with particular reference to deep infiltrating vaginal lesions. Systematic assessment of chronic pelvic pain symptoms. University hospital endometriosis center. A total of 244 consecutive symptomatic patients with endometriosis diagnosed at laparoscopy or laparotomy. Assessment of dysmenorrhea and nonmenstrual pain by means of a 10-point linear analog scale, a 7-point multidimensional rating scale, and a 3-point verbal scale; evaluation of deep dyspareunia with the first and third systems only. Prevalence and severity of pain symptoms in relation to endometriosis stage and site of lesions. Correlation between revised American Fertility Society score and symptoms severity, as well as between two pain scales to assess dysmenorrhea and nonmenstrual pain. Eighty-eight women had stage I and II disease and 156 had stage III and IV disease. Only ovarian endometriosis was present in 108 patients, only peritoneal implants were present in 37, combined ovarian and peritoneal lesions were present in 57, and histologically confirmed vaginal endometriosis was present in 42. The frequency and severity of deep dyspareunia and the frequency of dysmenorrhea were less in patients with only ovarian endometriosis than in those with lesions at other sites. Patients with vaginal endometriosis had a significantly increased risk of deep dyspareunia compared with those whose lesions were at other sites (odds ratio, 2.55; 95% confidence interval, 1.21 to 5.39). Stage per se, independent of lesion site, was not correlated with frequency and severity of dysmenorrhea and nonmenstrual pain. The severity of deep dyspareunia was related inversely to the endometriosis score (Spearman correlation coefficients for linear analog and verbal rating scales, respectively, -0.22 and -0.20). Kendall test by ranks revealed a correlation between linear analog and multidimensional pain scales in the rating of both dysmenorrhea and nonmenstrual pain (respectively, tau-b, 0.59 and tau-b, 0.68). Endometriosis stage in the current classification was not related consistently to pain symptoms. The presence of vaginal lesions was associated frequently with severe deep dyspareunia. Dysmenorrhea and nonmenstrual pelvic pain were assessed with equal accuracy by a linear analog and a multidimensional scale.
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To estimate the empirical relationship between the revised American Society for Reproductive Medicine's classification of endometriosis and pregnancy rates after treatment. Retrospective analysis. Patients seen by four practicing physicians. Medical and/or surgical therapy for endometriosis. Pregnancy defined as ongoing or delivered. There were no significant differences in pregnancy rates across stages of endometriosis. There was a slight decline in pregnancy rates among patients with Stage IV endometriosis, but statistical significance was not achieved. The use of an arbitrary weighted system for assigning scores to individual categories of disease, or for computing a total score, has limited the overall effectiveness of the classification system to predict pregnancy.
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It seems reasonable to expect that approximately 40-50% of patients who are desirous of childbearing and who have conservative surgical treatment for endometriosis will become pregnant. Such pregnancy usually occurs within the first 24 months, although, in a few patients, the delay may last 3 to 4 years. The cause for such prolonged infertility in unknown, although I have been impressed by the increased frequency of luteal phase insufficiency following extensive ovarian resection. Appropriate therapy for this disorder frequently is responsible for hastening the occurrence of pregnancy. In general, results are better in younger patients, undoubtedly in relation to their desire and sexual practices. Similarly, uterine suspension and presacral neurectomy seem to be advantageous. Meticulous attention to the minutiae of surgical technique and complete hemostasis are necessary for optimal results. Postoperative pseudopregnancy for 8-12 weeks may improve the fertility rate in patients in whom complete excision of all areas of endometriosis is impossible. Finally, the incidence of troublesome postoperative tubo-ovarian adhesions may be diminished by the use of dexamethasone and promethazine.
Der Teufelskreis der Endometriose
  • T Römer
  • A Putz
Römer T, Putz A. Der Teufelskreis der Endometriose. Zentralbl Gynäkol 1999; 121: 305 ± 311
The American Fertility Society. Revised American Fertility Society classification of endometriosis:1985
The American Fertility Society. Revised American Fertility Society classification of endometriosis:1985. Fertil Steril 1985; 43: 351 ± 352
Kombiniertes chirurgisch-hormonelles Management der Endometriose. Langzeit-Follow-up
  • A E Schindler
Schindler AE. Kombiniertes chirurgisch-hormonelles Management der Endometriose. Langzeit-Follow-up. Zentralbl Gynäkol 1999; 121: 325 ± 329
  • B Afflerbach
Afflerbach B et al. Hat die Ausprägung ¼ Geburtsh Frauenheilk 2002; 62: 772 ± 776