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Abstract

Initiative führt zu Diskussionen in der DGS Die Sonderveranstaltung »Nachwuchs in der Krise« auf dem DGS-Kon-gress 2014 in Trier zeigte, dass vom Doktoranden, über die Post-Dokto-randin und die Juniorprofessorin, bis hin zum ausgewanderten Professor Wissenschaftler/innen in allen Karrierestufen prekäre Arbeitsbedingungen im Wissenschaftsbetrieb kennen und erfahren. Neben dem stoischen Er-tragen einer unverhältnismäßig langen ›wissenschaftlichen Adoleszenz‹ stel-len nur der Weggang ins Ausland oder die Abkehr von der Wissenschaft individuelle Handlungsoptionen dar. Beinahe wöchentlich ist in den gro-ßen Medien über die Arbeits-und Beschäftigungsbedingungen im deut-schen Hochschulsystem zu lesen. Der Hintergrund ist die sich stetig ver-schlechternde Situation des akademischen Mittelbaus, die geprägt ist von hochgradiger Beschäftigungsunsicherheit und Prekarität, insbesondere in den Geistes-und Sozialwissenschaften. Zeitungsartikel, die erstaunt von der Leidensfähigkeit der so genannten Nachwuchs-Wissenschaftler/innen berichten, offenbaren das eigentliche Problem: Die berufliche Unsicherheit gehört zum akademischen Mythos. Nur wer von der inneren Berufung zur Wissenschaft beseelt ist, wird in der Lage sein, die Unwägbarkeiten des Wissenschaftsberufs auszuhalten – eine Sichtweise, die sich schon in Max Webers berühmter Rede »Wissenschaft als Beruf« findet. In den letzten Jahren steht dieser »unzeitgemäßen Aktualität Max Webers« (Kreckel 2013: 54) allerdings eine massive Verschärfung des Wettbewerbs um Forschungs-gelder und Stellen bei gleichzeitiger Unterfinanzierung der Universitäten gegenüber. Die Schwierigkeiten durch diese äußeren Bedingungen des wis-senschaftlichen Berufs sind geradezu eskaliert. Aus dieser Situation heraus trafen sich Angehörige des wissenschaftli-chen Mittelbaus erstmals im Frühjahr 2014 um zu diskutieren, welche Möglichkeiten der Veränderung ihnen zur Verfügung stehen. Die kleine Gruppe wuchs schnell an, formierte sich als Initiative »Für Gute Arbeit in der Wissenschaft« und hat mit einem Offenen Brief an den Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Soziologie einen ersten Schritt getan, um die Fachgemeinschaft für die problematische Situation des wissenschaftlichen Mittelbaus zu interessieren und zu mobilisieren. Im Folgenden sollen die zentralen Anliegen, das bisher Erreichte und die weiteren Schritte aus Sicht der Initiator/innen dargestellt werden.
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Für gute Arbeit in der Wissenschaft
Initiative führt zu Diskussionen in der DGS
Die Sonderveranstaltung »Nachwuchs in der Krise« auf dem DGS-Kon-
gress 2014 in Trier zeigte, dass vom Doktoranden, über die Post-Dokto-
randin und die Juniorprofessorin, bis hin zum ausgewanderten Professor
Wissenschaftler/innen in allen Karrierestufen prekäre Arbeitsbedingungen
im Wissenschaftsbetrieb kennen und erfahren. Neben dem stoischen Er-
tragen einer unverhältnismäßig langen ›wissenschaftlichen Adoleszenz‹ stel-
len nur der Weggang ins Ausland oder die Abkehr von der Wissenschaft
individuelle Handlungsoptionen dar. Beinahe wöchentlich ist in den gro-
ßen Medien über die Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen im deut-
schen Hochschulsystem zu lesen. Der Hintergrund ist die sich stetig ver-
schlechternde Situation des akademischen Mittelbaus, die geprägt ist von
hochgradiger Beschäftigungsunsicherheit und Prekarität, insbesondere in
den Geistes- und Sozialwissenschaften. Zeitungsartikel, die erstaunt von
der Leidensfähigkeit der so genannten Nachwuchs-Wissenschaftler/innen
berichten, offenbaren das eigentliche Problem: Die berufliche Unsicherheit
gehört zum akademischen Mythos. Nur wer von der inneren Berufung zur
Wissenschaft beseelt ist, wird in der Lage sein, die Unwägbarkeiten des
Wissenschaftsberufs auszuhalten – eine Sichtweise, die sich schon in Max
Webers berühmter Rede »Wissenschaft als Beruf« findet. In den letzten
Jahren steht dieser »unzeitgemäßen Aktualität Max Webers« (Kreckel 2013:
54) allerdings eine massive Verschärfung des Wettbewerbs um Forschungs-
gelder und Stellen bei gleichzeitiger Unterfinanzierung der Universitäten
gegenüber. Die Schwierigkeiten durch diese äußeren Bedingungen des wis-
senschaftlichen Berufs sind geradezu eskaliert.
Aus dieser Situation heraus trafen sich Angehörige des wissenschaftli-
chen Mittelbaus erstmals im Frühjahr 2014 um zu diskutieren, welche
Möglichkeiten der Veränderung ihnen zur Verfügung stehen. Die kleine
Gruppe wuchs schnell an, formierte sich als Initiative »Für Gute Arbeit in
der Wissenschaft« und hat mit einem Offenen Brief an den Vorstand der
Deutschen Gesellschaft für Soziologie einen ersten Schritt getan, um die
Fachgemeinschaft für die problematische Situation des wissenschaftlichen
Mittelbaus zu interessieren und zu mobilisieren. Im Folgenden sollen die
zentralen Anliegen, das bisher Erreichte und die weiteren Schritte aus Sicht
der Initiator/innen dargestellt werden.
SOZIOLOGIE, 44. Jg., Heft 2, 2015, S. 226-230
NACHRICHTEN AUS DER SOZIOLOGIE 227
Hintergründe
Dass der Wettbewerb im deutschen Wissenschaftssystem in den letzten
Jahren drastisch verschärft worden ist, zeigt schon der Blick in die Hoch-
schulstatistiken: Von 2003 bis 2012 wurde die Zahl der wissenschaftlichen
und künstlerischen Mitarbeiter/innen an deutschen Universitäten von
120.545 auf 165.459 um 44.914 Personen (ca. 37%) erhöht. Die Zahl der
ordentlichen Professuren hingegen ist im gleichen Zeitraum nur um 618
(ca. 3%), von 21.129 auf 21.747, gestiegen. Im gleichen Zeitraum stagniert
die Zahl der unbefristeten Stellen im Mittelbau bei etwa 26.000 – und das,
obwohl Deutschland im internationalen Vergleich ohnehin einen äußerst
geringen Anteil an festen Stellen im Wissenschaftssystem aufweist.
Getragen wird der Stellenanstieg im Mittelbau fast ausschließlich von
Projektstellen mit kurzen Vertragslaufzeiten. Über die Hälfte der auf Grund-
lage des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) abgeschlossenen
Verträge hat eine Laufzeit von weniger als einem Jahr (Jongmanns 2011).
Das ist einerseits die Folge der zunehmenden Zahl von projektbasierten
Arbeitsverhältnissen. Andererseits sind aber auch die Anstellungspraxen
der Professorinnen und Professoren sowie der wissenschaftlichen Einrich-
tungen zu hinterfragen. Vielfach sind die Vertragslaufzeiten sogar weit kür-
zer als die Projektlaufzeiten, eine Mindestlaufzeit ist im WissZeitVG nicht
vorgeschrieben.
Das Problem wird noch viel größer, wenn der Blick auf all jene Perso-
nen fällt, die in den Statistiken überhaupt nicht auftauchen: Auf die arbeit-
suchenden und arbeitslosen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, auf
die vielen Promovierenden und Post-Docs, die ohne soziale Absicherung
über Stipendien finanziert werden, auf diejenigen, die sich mit Jobs in an-
deren Bereichen finanziell über Wasser halten, aber auf eine Anstellung in
der Wissenschaft hoffen oder diejenigen, die zwischen Projekten über das
Arbeitsamt einige Monate »zwischenfinanziert« werden. Die Liste ließe sich
beliebig fortsetzen.
Eine dramatische Verschärfung des Wettbewerbs, immer schlechtere
Zukunftsperspektiven, immer kürzere Verträge – so lassen sich die Ent-
wicklungen auf dem wissenschaftlichen Arbeitsmarkt zusammenfassen.
Diese Situation ist keine über Wissenschaftler/innen hereingebrochene
Naturkatastrophe, sondern das Resultat politisch gesteuerter und gestaltba-
rer Entwicklungen. Zuvorderst sind sicherlich Bund und Länder für diese
Situation verantwortlich. Sie haben über die Bereitstellung von Ressourcen
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und die gesetzliche Regulierung den größten Einfluss auf die Arbeits- und
Karrierebedingungen in der Wissenschaft. Doch auch die Hochschulen
können mehr tun. Die Hochschulleitungen haben in den letzten Jahren er-
heblich an Kompetenzen hinzugewonnen und können stärker selbst über
ihre Ressourcen bestimmen. Personalentwicklung ist zumeist jedoch noch
immer ein Randthema.
Schließlich sind auch die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler selbst
gefordert: Als Kolleg/innen und als Leitungspersonen. Dass Kolleg/innen
sich solidarisieren und mobilisieren, kann entscheidend dazu beitragen, dass
die skizzierten Probleme nicht einfach stillschweigend ertragen und fortge-
setzt werden. Ob Stellen halbiert oder gedrittelt werden, ob in Projektanträ-
gen zusätzliche Mittel für Vertretungen und Vertragsverlängerungen in Folge
von Mutterschutz, Elternzeit, Pflege betagter Eltern und anderen Betreu-
ungszeiten eingeplant werden und ob faire Einstellungsverfahren durchge-
führt werden, liegt in der Verantwortung von Leitungspersonen.
Unser Ansatz
Trotz der katastrophalen Lage regt sich bislang erstaunlich wenig Wider-
stand im wissenschaftlichen Mittelbau. Offenbar lassen der Mythos der in-
neren Berufung, der Überlebenskampf im wissenschaftlichen Bereich, die
kurzfristigen Perspektiven und die diffuse Hoffnung, am Ende doch er-
folgreich zu sein, nur wenig Raum für Vernetzung und Solidarität. Dazu
passt, dass der gewerkschaftliche Organisationsgrad im wissenschaftlichen
Bereich seit jeher sehr gering ist.
In unserem Offenen Brief an die DGS haben wir deshalb an die Fach-
gemeinschaft appelliert, sich konsequent und öffentlichkeitswirksam für
eine Verbesserung der Beschäftigungsbedingungen einzusetzen und beste-
hende Handlungsspielräume zu nutzen. Wir wollen einen Diskussions- und
Selbstverständigungsprozess innerhalb der DGS anstoßen und vorantrei-
ben, der auf allen Ebenen zu einer Sensibilisierung beiträgt. Die unserer
Meinung nach wichtigste Voraussetzung dafür ist es, eine starke Repräsen-
tanz des Mittelbaus in den Gremien der DGS zu erreichen – um ihn sichtbar
zu machen und ihn zu befähigen, die Anliegen des Mittelbaus in allen
Kontexten vor- und einzubringen, so dass diese nicht länger implizit oder
unbeachtet bleiben. Dies stellt letztendlich auch eine längst fällige Demo-
kratisierung der DGS dar.
NACHRICHTEN AUS DER SOZIOLOGIE 229
Ziel ist es, die Diskussion ausgehend von der Fachgemeinschaft hinaus in
die Universitäten, Institute und Gremien zu tragen, nicht nur, um dort auf
die prekäre Lage aufmerksam zu machen, sondern auch um auf kleinster
Ebene Einzelpersonen und Institutionen dazu aufzufordern, die ihnen je
eigenen Handlungsspielräume (z.B. als Vorgesetzte, als Koordinator/innen
von Graduiertenschulen) zu nutzen. In diese Richtung zielt unser Vor-
schlag, Minimalbedingungen guter Arbeit in den Ethikkodex der Fachge-
sellschaft zu integrieren und auf die konkreten Handlungsmöglichkeiten je-
der Einzelperson aufmerksam zu machen. Damit weisen wir auf den Zu-
sammenhang hin, dass für gute wissenschaftliche Praxis gute wissenschaft-
liche Arbeitsbedingungen die elementare Voraussetzung sind.
Erste Erfolge
Der Offene Brief an die DGS war ein erster großer Erfolg. Über 2.700 Men-
schen haben unsere Forderungen durch Zeichnung unterstützt. Einige Ta-
geszeitungen berichteten (Lehmann 2014, neues deutschland 2014) und der
Vorsitzende der DGS, Stephan Lessenich, kommentierte unsere Initiative
zustimmend in einem Artikel in »Forschung und Lehre«. (Lessenich 2014).
Im Rahmen der Sonderveranstaltung »Nachwuchs in der Krise« auf
dem DGS-Kongress in Trier haben wir in Arbeitsgruppen verschiedene
Handlungsfelder und Forderungen diskutiert.
Ebenso gibt es konkrete positive Konsequenzen. Aufgrund der über-
wiegend positiven Resonanz auf unsere Forderungen auf der Mitglieder-
versammlung hat sich das Konzil der DGS dazu entschlossen, die Vor-
schlagsliste für die Konzilswahlen um drei Vertreter/innen – Tina Weber
(LMU München), Eva-Christina Edinger (Pädagogische Hochschule Nord-
westschweiz) und Boris Traue (Leuphana-Universität Lüneburg) – des Mit-
telbaus zu erweitern. Dass alle drei schlussendlich nicht gewählt wurden,
macht aus unserer Sicht nur umso deutlicher, dass die Wahlverfahren der
DGS insgesamt transparenter werden müssen und unsere Anstrengungen
nicht nachlassen dürfen.
Zusätzlich hat der DGS-Vorstand die Einrichtung eines Ausschusses
beschlossen, in den der DGS-Vorstand und unsere Initiative jeweils drei
Mitglieder entsenden. Dieser soll beraten, wie die konkreten Forderungen
für gute Arbeit in der Wissenschaft umgesetzt werden können. Es wird un-
ter anderem darum gehen zu klären, ob der Ethikkodex der richtige Ort
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für die Formulierung von Standards für »gute Arbeit in der Wissenschaft«
ist. Ferner ist noch unklar, in welcher Form der Mittelbau eine gesicherte
Gremienrepräsentanz innerhalb der DGS erhalten kann. Gerade in dieser
Hinsicht hilft ein Blick über den eigenen Tellerrand. Die Fachgesellschaf-
ten der Psychologie, Politikwissenschaft und Kommunikationswissenschaft
haben hier bereits Erfahrungen mit verschiedenen Modellen gesammelt,
von denen wir profitieren können.
Außerdem hat unser Beispiel in Sachen Bewusstseinsschaffung für die
prekären Arbeitsbedingungen Ansteckungseffekte produziert und andere
Initiativen angeregt, beispielsweise in der Politikwissenschaft.
Ausblick
Viel ist schon passiert – aber umso mehr bleibt noch zu tun:
– Wir wollen Wege ebnen, um den Diskussionsprozess so schnell wie
möglich in die Breite der Mitgliedschaft hineinzutragen und unter-
schiedliche Foren für den Austausch finden (Sektionstagungen, Kon-
gresse).
Demokratische und transparente Verfahren und Prozesse zur stetigen
Einbindung des Mittelbaus, aber auch zur Einbindung und Repräsenta-
tion von Studierenden und ggf. anderen Statusgruppen müssen etabliert
werden.
Mit Nachdruck müssen wir dafür sorgen, dass die Forderungen zur Ver-
besserung der Arbeitsbedingungen anschlussfähig für verschiedene Si-
tuationen konkretisiert werden und vor allem auch Anwendung finden.
Wir wünschen uns, dass sich unsere Fachgesellschaft, ähnlich wie beim
CHE-Ranking, auch öffentlichkeitswirksam für die Verbesserung der
Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft einsetzt.
Der Wind in der deutschen Wissenschaftspolitik steht derzeit günstig. Wis-
senschaftsrat und HRK haben jüngst ihre Vorschläge zu einer Reform der
Karrierebedingungen gemacht, die Novellierung des WissZeitVG steht an
und auch die Spitzen der Ministerien haben Handlungsbedarf erkannt.
Konkret ist aber noch nichts. Für uns heißt das vor allem eines: Wir lassen
nicht locker.
Nina Amelung, Eva-Christina Edinger, Jan-Christoph Rogge, Peter Ullrich
und Tina Weber
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Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht eine der großen Zeitungen oder andere Medien das Leid der akademischen Beschäftigten thematisieren. Herzzerreißende Geschichten erzählen von höchstqualifizierten Spezialist*innen im Alter zwischen 35 und 50, die sich mit Kettenverträgen und Teilzeitstellen kürzester Laufzeit herumschlagen oder in der Blüte ihres Berufslebens gezwungen sind, aus der Wissenschaft auszusteigen und – eigentlich viel zu spät – beruflich noch einmal von vorn zu beginnen. Sie erzählen vom ewig aufgeschobenen Kinderwunsch, der sich mit der völlig unsicheren Einkommenssituation und der geforderten Mobilität schlecht verträgt, von unbezahlter Arbeit, von Stress, kurz: von hochgradig prekären Beschäftigungsverhältnissen. Und doch erzählen sie zugleich von nicht enden wollendem Engagement und grenzenloser Begeisterung der ‚Betroffenen‘, die mit Leib und Seele Wissenschaft betreiben (wollen). Die paradoxe Situation dieser oft als ‚Nachwuchs‘ infantilisierten, aber ansonsten durchaus sehr erwachsenen prekär-mobilen Wissens- und Bildungsarbeiter*innen spitzt sich im Prozess der Ökonomisierung der Hochschulen zum „akademischen Kapitalismus“ (Münch 2011) zu. Diese Situation soll eingangs umrissen und hinsichtlich der Auswirkungen für Beschäftigte und die Wissenschaft befragt werden (2), um auf dieser Basis zu erörtern, welche Möglichkeiten der Erringung von Handlungsmacht für sie bestehen (3). Die dabei auftretenden Herausforderungen, insbesondere die gering ausgeprägte Konfliktfähigkeit und die niedrigen Anspruchsniveaus, sowie darauf abgestimmte Organisierungsansätze sollen vor allem am Beispiel der Initiative „Für Gute Arbeit in der Wissenschaft“ in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und weiteren Organisierungsansätzen im akademischen Mittelbau dargestellt und problematisiert werden. Es geht also um die Frage, wie sich das akademische Prekariat unter widrigen Umständen organisieren kann.
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