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Neuere Ergebnisse der Theorie elektrolytischer Lösungen

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Werner Ebeling, Rainer Feistel: Neuere Ergebnisse der Theorie elektrolytischer Lösungen. Tagungsband 1. Arbeitstagung "Probleme der flüssigen Phase", 23.-25. Oktober 1973 in Rostock, Physikalische Gesellschaft der DDR, S. 157-166, DOI: 10.13140/RG.2.1.2400.4647 Abstract: Ausgangspunkt jeder Theorie des Verhaltens individueller Ionen in der Lösung sind die klassischen Kontinuumstheoried von Born und Stokes. Es existieren zahlreiche Verallgemeinerungen dieser elementaren phänomenologischen Theorien. Die modernsten Entwicklungen sind mit der Anwendung quantenchemischer Methoden verbunden. Die Sovatation wird als eine Donator-Akzeptor-Bilndung aufgefaßt, wobei bis 50% der Ionenladung zwischen Ion und Solvatmolekülen übergehen. Es wird vorgeschlagen, ähnlich wie bei Gasen von bestimmten Potentialmodellen auszugehen und die freien Parameter durch Anpassung an Meßdaten zu bestimmen. Der einfachste Ansatz, der über das klassische Debye-Hückel-Modell starrer geladener Kugeln hinausgeht, ist das Stufenpotential. Die aus Leitfähigkeitsdaten ermittelten Parameter für die individuellen Ion-Ion-Wechselwirkungen der Alkalihalogenide können künftig weiter verbessert werden, wenn Zyklen von Stoffen mit gemeinsamen Ionen konsistent parallel untersucht werden.
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