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... The method used in this study follows these assumptions of selection mechanisms and functions of expert sources, but uses an explorative method to identify expert roles. In this study, the inductive-quantitative approach of Matthes & Kohring [2004;2008] is used to identify expert roles. While previous studies directly capture the roles of experts as theoretical constructs, this study first collects the statements of all experts and groups them into statement frames using a cluster procedure. ...
... Due to the exploratory research question, the data analysis procedure was chosen to be as follows. Since each news article can contain several expert sources, individual expert statements form the data basis for the cluster analysis, which is based on the inductive approach of Matthes and Kohrings for clustering frame elements [on the methodology of the inductive-quantitative approach, see Kohring and Matthes, 2002;Matthes and Kohring, 2004;Matthes and Kohring, 2008]. ...
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When it comes to complex topics in the field of health and risk communication, experts are of high importance for the credibility of a news media report. This paper examines the use of experts and their roles in the news media coverage of multi-resistant pathogens by means of a quantitative content analysis of German print and online news. A cluster analysis of the expert statements identifies three different statement frames describing different expert roles. The results show manifest patterns of selected expert sources, which points to professionalized mechanisms of selecting expert sources for news media reports.
... Daher haben sich die Begriffe des Frames, der Framinganalyse und des framens durchgesetzt. Das dem Beitrag zugrundeliegende Framingverständnis orientiert sich an Robert Entmans Konzept(Entman 2003) sowie dessen Weiterentwicklung durch Matthes(Matthes 2007), Matthes/Kohring(Matthes und Kohring 2004) und Sielschott ...
... Für die Generierung der Frames wurde ein zweistufiges Verfahren eingesetzt. Im ersten Schritt wurden einerseits deduktiv, also aus der themenspezifischen Literatur, und andererseits induktiv, also aus Teilen des Untersuchungsmaterials, Frameelemente abgeleitet (Entman, 1993;Matthes & Kohring, 2004 ...
... Die große Anzahl der Publikationen zu diesem Themenbereich im Rahmen der Medien-, Kommunikations-, Politikwis-7 senschaft sowie Soziologie und Psychologie (u. a. Entman 1991Entman , 1993Iyengar 1991;Scheufele 1999;Scheufele 2003;Matthes/Kohring 2004;Matthes 2007Matthes , 2008Matthes , 2009Matthes , 2014Kühne 2013;Geise/Lobinger/Brantner 2013) zeugt davon, dass dieses Konzept sowohl aktuell als auch äußerst relevant und somit erforschenswert ist. Trotz der inzwischen umfangreichen Forschungsliteratur im Rahmen des Framing-Ansatzes herrscht hier -wie im Falle vieler wissenschaftlicher Phänomene -eine relativ große Zergliederung und Uneinheitlichkeit. ...
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Celem niniejszego artykułu nie jest omówienie poszczególnych teorii dotyczących badań nad framingiem, lecz analiza fenomenu framingu z perspektywy lingwistycznej. Rama interpretacyjna jest interesująca jako fenomen językowy, który jest rezultatem działania językowego oraz ze względu na to, jaki wpływ ma lub ewentualnie może mieć, właśnie poprzez swoją specyficzną formę językową, na adresata danego działania językowego. W centrum zainteresowania badania empirycznego leżącego u podstawy niniejszego artykułu podejmującego temat dyskursu dotyczącego problemu migracji znajduje się rama interpretacyjna oraz pytania, za pomocą jakich środków leksykalnych jest realizowana i jakie reakcje to celowe używanie słów może wywołać u odbiorców. Teoretyczne rozważania uzasadnione są opisem wyników przeprowadzonej analizy korpusu badawczego będącego podstawą do napisania niniejszego artykułu.
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Der Beitrag gibt einen Überblick über den Einsatz von öffentlichkeitsorientierten Kommunikationsmaßnahmen im Rahmen des Public-Affairs-Managements. Public Campaigning stellt den Versuch dar, über Themenmanagement Einfluss auf die öffentliche Meinung und die Wahrnehmung und Bewertung von Themen durch BürgerInnen zu nehmen, um darüber indirekt Einfluss auf politische Entscheidungsprozesse und politische Akteure auszuüben. Public Campaigning kann insofern als eine Antwort auf die fortschreitende Medialisierung der Politik angesehen werden. Im Beitrag wird die Bedeutung von Public Campaigning für unterschiedliche Organisationstypen erörtert, es werden unterschiedliche Merkmale von Public-Affairs-Kampagnen beschrieben und ausführlich Agenda Building und Framing als zwei zentrale Aspekte des Themenmanagements im Public Campaigning dargestellt.
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Lügenpresse, Fake News, alternative Fakten: Das sind nur einige der Begriffe, mit de-nen die Glaubwürdigkeit der Medien zurzeit diskutiert wird (vgl. Denner & Peter 2017; Schultz et al. 2017; Ziegele et al. 2018). Die „Vertrauenskrise der Medien” ist in aller Munde (vgl. Denner & Peter 2017). Immer wieder kreist diese Debatte um die Frage, inwiefern insbesondere die etablierten Massenmedien ihren Auftrag neutral und um-fassend zu informieren, erfüllen. Neben berufsethischen Fragen wird gezielt auch die Echtheit von Fakten und die Vertrauenswürdigkeit von Quellen immer wieder bezwei-felt. Dies gilt umso mehr in einer Zeit, in der Medienschaffende stärker denn je um die Aufmerksamkeit ihrer Leserinnen und Leser kämpfen müssen und im Internet der Großteil aktueller Informationen schnell und kostenfrei verfügbar ist. Im vergangenen Jahr hat die Diskussion um die Qualität des Journalismus weiteren Anschub erhalten: Am 19. Dezember 2018 wurde öffentlich, dass der Spiegel-Journalist Claas Relotius über mehrere Jahre hinweg in seinen Reportagen Protagonisten frei erfunden, Hand-lungen gefälscht und Dialoge sowie Zitate manipuliert hatte. Die Enthüllung erhielt ein gewaltiges edienecho. Im Rahmen einer umfassenden Inhaltsanalyse wurde die Be-richterstattung deutschsprachiger Print- und Onlinemedien nach Bekanntwerdender Fälschungen untersucht.
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Autonomes Fahren ist eine Technologie von hoher gesellschaftlicher Relevanz, die aufgrund verschiedener Risiken und Vorteile aus diversen Blickwinkeln betrachtet werden kann und muss. Dazu zählen auch ethische Debatten über die künftige Anwendung und Ausgestaltung der Technologie, nicht zuletzt begründet durch den ersten tödlichen Unfall eines selbstfahrenden Autos 2016. Der Medienberichterstattung kommt dabei eine besondere Relevanz zu, Debatten über komplexe Themen aufzugreifen und anzustoßen. Aus diesem Grund untersucht dieser Beitrag die deutsche Berichterstattung anhand von 540 Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln zum Thema im Zeitverlauf von 2014 bis 2017. Nach dem Framing-Ansatz von Entman (1993) in Verbindung mit Matthes und Kohring (2008) werden vier Frames identifiziert: (1) technologischer Fortschritt, (2) Ambivalenz-Frame, (3) Regulierung der Technologie und (4) wirtschaftlicher Nutzen. Der Fokus der Berichterstattung liegt insgesamt auf technischen und wirtschaftlichen Vorteilen, ethische sowie Sicherheitsbedenken werden kaum diskutiert. Auch nach dem ersten tödlichen Unfall finden sich nur leichte Veränderungstendenzen.
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Der Beitrag gibt einen Überblick der im Forschungsfeld Gesundheitskommunikation gängigen Methoden und skizziert die empirischen Herausforderungen, Datenquellen und Studiendesigns beispielhaft, differenziert nach folgenden Anwendungsfeldern: (1) gesundheitsbezogene Informations- und Kommunikationsinhalte, (2) gesundheitsbezogenes Informations- und Kommunikationsverhalten, (3) Gesundheitsrelevanz der Mediennutzung sowie (4) kommunikative Interventionen der Prävention und Gesundheitsförderung. Abschließend werden forschungsethische Fragen thematisiert.
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