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Erektile Dysfunktion: Neue Medikamente unter besonderer Berücksichtigung der PDE-5-Inhibitoren

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Abstract

Die Erektile Dysfunktion (ED) ist gerne mit Erkrankungen assoziiert, deren gemeinsame Basis eine endotheliale Dysfunktion ist. Häufig ist die ED auch mit LUTS kombiniert, wobei dann die gemeinsame Basis eine Rho-Kinase-Erhöhung und NO-Abnahme zu sein scheint.Da alle drei PDE-5-Inhibitoren Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil einen gemeinsamen Wirkmechanismus, die Hemmung der PDE 5, haben, unterscheiden sie sich bezüglich Wirksamkeit und Nebenwirkungsprofil kaum, mit Ausnahme von Farbsehstörungen, die häufiger bei Sildenafil und Rücken-/Muskelschmerzen, welche häufiger bei Tadalafil auftreten. Hauptunterschiedsmerkmal unter den 3 Substanzen ist ihre Pharmakokinetik, die letztendlich dafür verantwortlich ist, dass in den bislang veröffentlichten Vergleichsstudien in Abhängigkeit vom jeweiligen Studiendesign die überwiegende Mehrzahl der Patienten sich entweder für Tadalafil, den am längsten (36 h) wirksamen PDE-5-Hemmer oder für Vardenafil als relativ schnell wirksame Substanz entschieden haben.Alle bislang publizierten Studien haben gezeigt, dass bezüglich des kardiovaskulären Risikos (Herzinfarktrate) alle drei PDE-5-Hemmer generell besser als Placebo, wenngleich auch nicht statistisch signifikant, abgeschnitten haben. Ohne Ausnahme gilt für alle drei PDE-5-Hemmer, dass sie bei gleichzeitiger Nitrat- und Molsidominmedikation kontraindiziert sind und Interaktionen insbesondere mit nicht uroselektiven α-Blockern zeigten, weshalb eine gleichzeitige Einnahme vermieden werden muss.In naher Zukunft könnte die chronische (tägliche) Applikation eines PDE-5-Hemmers Vorteile bringen, zumindest bei den ca. 50–60% aller ED-Fälle, bei denen aufgrund der Diagnostik (Penis-Duplex/Doppler) eine endotheliale Dysfunktion sehr wahrscheinlich ist. Mögliche Neuentwicklungen in der ED-Therapie mit einem Zeitfenster von 5–8 Jahren bis zur Marktzulassung stellen Guanylatzyklaseaktivatoren, Rho-Kinase-Inhibitoren, Melanocortin-Rezeptoragonisten, die Gentherapie und das Tissue Engineering dar.

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... Grâce à la bonne efficacité des médicaments per os, 80 à 90% des patients atteints de dysfonction érectile n'ont plus besoin de traitement invasif. Avec l'introduction de deux inhibiteurs de la phosphodiestérase supplémentaires [3], la publicité et donc aussi la prise de conscience publique de ce trouble longtemps tabou a augmenté. Mais au moment de rédiger ce manuscrit, il n'est pas encore possible de dire si en 2004, la souffrance liée à ce trouble a pu être réduite chez les personnes concernées. ...
... Grâce à la bonne efficacité des médicaments per os, 80 à 90% des patients atteints de dysfonction érectile n'ont plus besoin de traitement invasif. Avec l'introduction de deux inhibiteurs de la phosphodiestérase supplémentaires [3], la publicité et donc aussi la prise de conscience publique de ce trouble longtemps tabou a augmenté. Mais au moment de rédiger ce manuscrit, il n'est pas encore possible de dire si en 2004, la souffrance liée à ce trouble a pu être réduite chez les personnes concernées. ...
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