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Dynamik des Internet-Marketing in der Versicherungswirtschaft: 1997 und 1998 im Vergleich

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Abstract

Den Leistungen aus dem Assekuranzbereich wird oft eine hohe Eignung rur den Vertrieb mittels Internet/WWW zugesprochen. Obwohl die Kunden bislang noch kaum Versicherungsleistungen über das Internet beziehen, deuten Untersuchung des WWW-Nutzerverhaltens ein durchaus beachtenswertes Marktpotential insbesondere für den Vertrieb von Kfz-, Privathaftpflicht- und Hausratversicherungen mit Hilfe des Internet an. Zwei eigene Befragungen von Unternehmen der Versicherungswirtschaft in Deutschland, die im Abstand von einem Jahr 1997 und 1998 stattgefunden haben, sprechen dafür, daß das Internet-Marketing der Versicherungsunternehmen an Intensität und Dynamik gewinnt, wenngleich bisher noch nicht in spektakulärem Maße. Dies ist auf der Ebene der Ziele zu erkennen, die dem WWW-Engagement der Versicherungsunternehmen zugrunde liegen; denn dort lassen sich zunehmend neben image- und kundenorientierten Leitlinien auch wettbewerbsorientierte Elemente finden, die das Internet-Marketing kompetitiver machen sollen. Auf der Ebene der Marketing-Maßnahmen zeichnet sich eine Neubewertung des Internet/WWW als Marketing-Instrument ab. So wächst die Bedeutung des WWW gegenüber den meisten herkömmlichen Kommunikationsmedien, insbesondere gegenüber den Medien der Außenwerbung, Hörfunk und Fernsehen sowie dem Film. Es sind dementsprechend auch Maßnahmen der Kommunikationspolitik (Werbung, PR, Verkaufsförderung), für deren Durchführung das WWW als besonders geeignet angesehen wird. Aber auch für die Erbringung von Kundendienstleistungen und in zunehmendem Maße auch für die Vertriebs- bzw. Distributionspolitik wird dem WWW eine erhebliche Bedeutung beigemessen. Fast alle der befragten Versicherungsunternehmen wollen ihr WWW-Engagement weiter ausbauen, trotz eines bisher noch wenig zufriedenstellenden Erfolgs ihres Internet-Marketing. Das Internet gewinnt somit offenbar an Akzeptanz als Marketing-Instrument in der Versicherungswirtschaft. Die noch 1997 spürbare Zurückhaltung der Versicherungsunternehmen gegenüber dem Internet/WWW hat 1998 offenbar tendenziell abgenommen. --

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Kurzzusammenfassung Die zunehmende Diffusion von digitalen Informations-und Kommunikationstechnologien in der Unternehmenspraxis hat inzwischen eine erhebliche Bedeutung erlangt. In der wissen-schaftlichen Diskussion hat hier insbesondere der Electronic Commerce durch eine größere Anzahl an Beiträgen eine besondere Beachtung gefunden. Mit der Zunahme der Möglichkei-ten für wirtschaftliche Tätigkeiten ist auch die Anzahl der Fachbeiträge zum Forschungsbe-reich Electronic Commerce gestiegen. Dieser Beitrag soll einen systematischen Überblick über den aktuellen Stand und die Entwicklungsperspektiven in der betriebswirtschaftlich ge-prägten Electronic Commerce-Forschung geben.
Article
In dieser Untersuchung werden die Internet-Aktivitäten österreichischer Versicherer in einer Vollerhebuhg aller Mitglieder des Verbands österreichischer Versicherungsunternehmen verglichen. Die Analyse ist anhand potentieller Kommunikationspartner (Neukunden, Bestandskunden, Außendienstmitarbeiter, Finanzintermediäre, Investoren, allgemeine Öffentlichkeit, Arbeitssuchende und Lieferanten) strukturiert und zeigt, dass das Internet stark zur allgemeinen Darstellung des Unternehmens und der Produkte und als Anknüpfungspunkt zum herkömmlichen Vertriebskanal benutzt wird. Wenige Unternehmen integrieren ihre Beziehung zu Lieferanten, zu Arbeitssuchenden, zum Außendienst bzw. zu Investoren in ihre Homepage. Die vollständige Geschäftsabwicklung über das Internet wird nur von einigen Unternehmen für ausgewählte Produkte angeboten; ähnlich verhält es sich mit dem direkten Auslandsverkauf über das Internet. This paper compares the internet activities of Austrian insurers within a survey of all members of the Austrian Insurance Association. The analysis is structured according to potential interests of new customers, existing customers, the external sales force, financial intermediaries, investors, the general public, job searchers, and suppliers of inputs. Austrian insurers use the internet primarily for a general presentation of their company and products as well as for linking interested customers to their conventional sales force. Few insurers integrate their relation to suppliers, job searchers, investors, or their external sales force into their homepage. A full business transaction including binding quotes and full contracting through the internet is only provided by few insurers for selected products. Consequently, few cross border internet activities can be found.
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In den letzten Jahren war ein grundlegender Wandel im Wettbewerbsumfeld von Finanzdienstleistern zu beobachten, welcher zu einem Großteil auf Entwicklungen im Internet zurückzuführen ist. Dabei erscheint dieser Bereich aufgrund seiner hohen Informationsintensität für die elektronisch basierte Abwicklung von Transaktionen besonders geeignet. Der Beitrag analysiert vor diesem Hintergrund die Möglichkeiten und Anwendungspotentiale des Electronic Business in der Versicherungswirtschaft. Diese erstrecken sich auf sämtliche Wertschöpfungsstufen von Versicherungsunternehmen und bieten zahlreiche Möglichkeiten einer Effizienzsteigerung. Zudem führt der Einsatz des Electronic Business zu einem Aufbrechen der Wertschöpfungskette von Versicherungsunternehmen sowie zu der Entstehung neuer Geschäftsmodelle im Versicherungsumfeld. In the last years a fundamental shift took place in the competitive environment of the financial services industry which was mainly due to the development of the internet. Because of its high degree of information this industry seems to be particularly suitable for electronically based transactions. For this reason the article analyses possibilities for and potentials of the use of electronic business in the insurance industry. These possibilities and potentials could be found on every step of the value chain of firms in the insurance industrie so that there are many possibilities to improve efficiency. The use of electronic business also leads to an intermediation of the value chain and to the emergence of new business models in the environment of insurance firms.
Conference Paper
Presents the extension of an existing vision-based gesture recognition system using hidden Markov models(HMMs). Several improvements have been carried out in order to increase the capabilities and the functionality of the system. These improvements include position independent recognition, rejection of unknown gestures, and continuous online recognition of spontaneous gestures. We show that especially the latter requirement is highly complicated and demanding, if we allow the user to move in front of the camera without any restrictions and to perform the gestures spontaneously at any arbitrary moment. We present solutions to this problem by modifying the HMM-based decoding process and by introducing online feature extraction and evaluation methods
Wandel iln Kundenverhalten: Konsequenzen für die Nutzung der N euen Medien, V ortragslnanuskript, MCC-Senlinar "Innovative Vertriebswege in der Versicherungsbranche
  • P J Adelt
Adelt, P. J. (1997) : Wandel iln Kundenverhalten: Konsequenzen für die Nutzung der N euen Medien, V ortragslnanuskript, MCC-Senlinar "Innovative Vertriebswege in der Versicherungsbranche", 18./19.09. 1997 in Düsseldorf.
b): OnIine-Marketing iln WWW in der Versicherungswirtschaft
  • Fritz
  • M Kerner
Fritz., W./Kerner., M. (1997 b): OnIine-Marketing iln WWW in der Versicherungswirtschaft, Bericht des Instituts für Wirtschaftswissenschaften, Technische Universität Braunschweig, Braunschweig 1997.
Online-Marketing ün WWW in der deutschen Wirtschaft
  • W Fritz
  • M Kerner
Fritz, W./Kerner, M. (1998): Online-Marketing ün WWW in der deutschen Wirtschaft, Bericht des Instituts für Wirtschaftswissenschaften, Technische Universität Braunschweig, Braunschweig 1998.
  • Kreileder
  • K M.Laßmann
Kreileder., M.lAßmann, K. (1997): Insurance onIine: Die Ineisten ka-Inen aus Neugier, in: Versicherungswirtschaft, Heft 15/ 1997, S. 1130-1131.